08:32:51 | Donnerstag, 9. August 2007
Wahrer Humanismus + Neuer Papsttitel + Kirchenstrafe für Brandstifter + Zweiter Versuch + Erinnerungen aus dem Konzentrationslager

Papst Benedikt XVI. gilt als einer der bestgekleideten Männer.
Wahrer HumanismusVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei seiner gestrigen Generalaudienz in der vatikanischen
Audienzhalle Paul VI. über den Heiligen Kirchenlehrer Gregor von Nazianz. Von ihm könne man lernen,
daß es „ohne Gott keinen wahren Humanismus“ geben kann. Der Heilige Vater kam für die Mittwochsaudienz
aus seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo angereist.
Neuer PapsttitelUSA. Das US-Männermagazin ‘Esquire’
kürte Papst Benedikt XVI. in seiner jüngsten Ausgabe zum „Accessoire-Träger des Jahres“. Grund für
den neuen Papsttitel sind die roten Lederschuhe Benedikt XVI.
Kirchenstrafe für BrandstifterItalien.
Der Bischof der süditalienischen Diözese Locri-Gerace, Mons. Giancarlo Maria Bregantini, möchte, daß
Brandstifter exkommuniziert werden: „Brandstiftung ist ein unannehmbarer Angriff auf die Natur und auf
die Menschheit“, betonte der Bischof. Er forderte die Politiker auf, schärfere Strafen zu erlassen. In
Italien – vor allem in der Region Sizilien – wüten verheerende Waldbrände. Es wird vermutet, daß die
Mafia hinter den Bränden steckt. In der süditalienischen Region Kampanien schossen am Mittwoch Brandstifter
auf Löschhubschrauber und trafen dabei den Wassertank.
Zweiter VersuchUSA. Der emeritierte US-anglikanische
Bischof der Diözese Fort Worth im US-Bundesstaat Texas möchte ein zweites Mal katholisch werden. Clarence
Pope trat bereits 1995 von seinem Amt zurück, weil er katholischer Priester werden wollte. Der damalige
Erzbischof von Boston, Mons. Bernard Law, nahm ihn in die Kirche auf. Pope fiel jedoch im selben Jahr
wieder von der Kirche ab und wandte sich erneut den Anglikanern zu. Nun möchte er mit seiner Frau wieder
katholisch werden.
Erinnerungen aus dem KonzentrationslagerWährend wir schweigend nebeneinander durch
diese Stätte des Grauens gingen, erinnerte ich mich plötzlich, daß ja die Mutter von Kardinal Lustiger
hier vor Ort ihr Leben lassen mußte, und ich als Deutscher – also als Glied jenes Volkes, das dieses
Unglück über das jüdische Volk gebracht hatte – wohl nicht der richtige Begleiter des jüdischen Kardinals
war, sodaß ich ihm die Frage stellte: „Ist dir das eigentlich lieb, daß ich dich als Deutscher begleite,
oder möchtest du lieber allein deines Weges gehen?“. Er schaute mich sehr lange an und sagte: „Ganz im
Gegenteil! Ich bin dir dankbar, daß du zurückgeblieben bist, um auf mich zu warten, und daß ich mich
jetzt auf dich stützen kann, um diesen für mich bitteren Weg durch das Konzentrationslager zu gehen“.
Das hatte mich so tief beeindruckt, daß mir die Tränen kamen und ich still neben ihm weinte.
Kardinal
Joachim Meisner zum Tod des ehemaligen Erzbischofs von Paris, Kardinal Jean-Marie Lustiger in einer Pressemitteilung
des Erzbistums Köln.
Kardinal Jean-Marie Lustiger R.I.P.

© Erzdiözese Paris

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Paris

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#8
Bokrug † 21:21:22 | Donnerstag, 6. September 2007
#7
aurelia 09:28:58 | Dienstag, 14. August 2007
#6
wi-bi 13:31:18 | Donnerstag, 9. August 2007
#5
Alkuin 12:00:25 | Donnerstag, 9. August 2007
#4
Kasperschüler † 10:53:19 | Donnerstag, 9. August 2007
#3
Bruder Theophil 09:44:15 | Donnerstag, 9. August 2007
#2
wi-bi 09:14:08 | Donnerstag, 9. August 2007
#1
Tridentinus 08:50:46 | Donnerstag, 9. August 2007