Gloria v. Thurn und Taxis
Die Protestanten sollten sich ernster nehmen
Die Fürstin hat ein Herz für aussätzige und abtrünnige Priester. In Sachen Geschmack bevorzugt sie aber den festlich gedeckten Tisch gegenüber dem Stehimbiß.
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
© Angelika Lukesch
(kreuz.net, Regensburg) In einem Interview mit dem ‘VATICAN’-Magazin äußerte sich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zur Freigabe der Alten Messe und zum Lehrschreiben der Glaubenskongregation zur Kirchenlehre.

Die Fürstin ist als Liebhaberin der Alten Messe bekannt. Sie verteidigt in dem Interview Priester, die im Ritus der Väter zelebrieren: „Diese Priester berichteten, daß man sie in der Mehrheitskirche oft wie Aussätzige und Abtrünnige behandle.“

Derartiges störe das fürstliche Gerechtigkeitsempfinden:

„Ich habe mir jahrelang stümperhaftes Schlagzeuggeklopfe und dilettantisches Gesinge in die Ohren blasen lassen. Und diese ehrenwerten Priester werden gemobbt, weil sie Messe zelebrieren wollen, wie ich sie noch aus meiner Kindheit kenne und geliebt habe.“

Die Ablehnung der Alten Messe sieht die Fürstin als „Symptom für den sklerotischen Zustand weiter Teile der Kirche“.

Heute habe man sich mit „der Stehimbiß-Liturgie“ arrangiert“ und wolle „sich nicht mehr an einen festlich gedeckten Tisch setzen“.

Unverständliche Proteste

Für die Fürstin ist auch die Kritik der Protestanten an dem jüngsten Schreiben der Glaubenskongregation unverständlich:

„Als Protestant, der an die Wahrheit seiner Konfession glaubt, kann mir doch egal sein, was vom Heiligen Stuhl in Rom verlautbart wird“ – meint die Fürstin, deren Familie 1869 zum Katholizismus konvertierte.

„Wenn ich mich als Protestant ernst nehme, sind es doch genau diese Unterschiede, die meine Identität ausmachen.“

Die Fürstin kritisiert, daß man die Kirche „auf einen Sozialbetrieb mit Transzendenz-Appeal plus Psychoberatung und emotionale Wellness-Atmosphäre reduzieren“ will.

Marianische Frauencongregation
Der Regensburger Diözesanbischof, Mons. Gerhard Ludwig Müller, hat an Mariä Himmelfahrt 2006 über 150 Frauen in die Marianische Frauen-Congregation "Mariae Verkündigung" aufgenommen. Gruppenfoto der neuen Mitglieder nach der Hl. Messe.Prinzessin Alessandra Borghese neben Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.Der Anstoß zur Wiederbelebung der seit 400 Jahre bestehenden Frauencongregation stammt von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Die erste Marianische Congregation wurde 1562 in Rom durch den Jesuiten-Orden gegründet.
      
109 Lesermeinungen
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#109   Jörg Guttenberger, Köln   17:40:19 | Freitag, 17. August 2007
Engelhardt „Du“
Sie versuchen in Ihrer geistigen Schlichtheit wieder, an den Tatsachen vorbei zu reden. Ich habe keinen Standard für dieses Forum gesetzt, sondern lediglich festgestellt, daß die erdrückende Mehrheit hier den allgemein anerkannten Konventionen gemäß das „Sie“ benutzt. Sie gehören – zumindest in diesem Forum – zu der verschwindenden Minderheit, denen das zu hoch ist.
Wenn Ihnen die Gepflogenheiten in diesem Forum nicht passen, suchen Sie sich doch ein anderes, statt hier der erdrückenden Mehrheit Ihr niedrigeres geistiges Niveau aufzuschwätzen.
Leben Sie noch im Kindergarten, daß Sie sich mit dem „Sie“ so schwer tuen?
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#108   aurelia   12:54:46 | Freitag, 17. August 2007
Also ich
habe die überaus reizvollen Nettigkette gelesen und da steht das man sich hier höflichst siezt, es sei denn es folgt eine Absprache zwischen den Schreibern.
Hach Männer, das ist wie bei meinem Mann, der fängt auch immer erst an die Schränke aufzubauen und liest dann die Gebrauchsanleitung. Wir Frauen sind da ja ganz anders, erst wird ordentlich 3x gelesen und dann gehts los.
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#107   engelhardt †   12:46:20 | Freitag, 17. August 2007
Joerg…
…bist Du der Seitenbetreiber? Wenn nein, dann bestimmst Du nicht, wie hier wer wen anzureden hat. Ich kann auf dieser Seite niergendwo erkennen, dass es eine Formpflicht bezueglich Anrede gibt, also halte ich mich an die ueblichen Gebraeuche des Internets.
Sollte der Seitenbetreiber eine entsprechende Formpflicht einfuehren, werde ich mich daran halten.
Bis dahin: mach Dich nicht so wichtig.
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#106   Florian Geyer   00:42:33 | Freitag, 17. August 2007
Engelhardt
Ich hätte zb auch nichts dagegen wenn Sie mich mit „Ihr“ anreden. „Zb so Hochverehrter F.G was haltet ihr davon…“
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#105   Rudolfus   00:30:37 | Freitag, 17. August 2007
Diskussionen in einigen anderen Foren
Engelhardt:
Und bei Diskussionen im Internet ist es eben gebraeuchlich, das „Du“ zu verwenden.
In irgendwelchen anderen Foren vielleicht.
In diesem Forum nicht.
Hier klingt die Anrede mit „Du“ äußerst irregulär.
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#104   Jörg Guttenberger, Köln   00:21:01 | Freitag, 17. August 2007
Engelhardt „DU“
Seit wann bestimmen Sie und einige Andere mit ihrer doch recht schlichten und geistig anspruchslosen Wesensart die Umgangsformen im Internet? Daß Sie in diesem Forum zudem eine verschwindende Minderheit ausmachen, ist Ihnen wohl nicht aufgefallen?
Guten Morgen, mein lieber Engelhardt, ausgeschlafen?
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#103   engelhardt †   10:52:51 | Donnerstag, 16. August 2007
Vollkommen richtig!
Und bei Diskussionen im Internet ist es eben gebraeuchlich, das „Du“ zu verwenden.
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#102   Rudolfus   10:34:04 | Donnerstag, 16. August 2007
Anredeformen im Deutschen
Engelhardt:
wenn ihr euch ueber so etwas irrelevantes wie ein „Du“ derart aufregen koennt. :)
Naja, die Deutschen halt…
Persönliche und höfliche Anredeformen sind allerdings keine Eigenart, die nur die deutsche Sprache besitzt,
auch wenn es manchmal umständlich ist, zu wissen, in welchen Gruppen oder gegenüber welchen Personen „Du“ oder „Sie“ zu gebrauchen ist.
Cardinal Lehmann gratulierte dem jetzigen Papst Benedikt XVI., wie zu lesen war, nach dessen Ernennung zum Papst Benedikt XVI. mit „Du“ und „Joseph“.
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#101   engelhardt †   09:25:53 | Donnerstag, 16. August 2007
Was auch immer.
Ihr habt ja tiefsitzende Probleme, wenn ihr euch ueber so etwas irrelevantes wie ein „Du“ derart aufregen koennt. :)
Naja, die Deutschen halt…
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#100   Burgorus   22:12:38 | Dienstag, 14. August 2007
Engelhardt: Zum Thema „Du“
Engelhardt an Jörg:
Desweitern: dies ist das Internet, wenn Du es nicht ab kannst, hier geduzt zu werden, heul doch.
Die Anrede ist weniger das Problem des Angesprochenen; der kann ja nichts falsch machen. Die Anrede ist das Problem desjenigen, der sie ausspricht. Der Sprechende, nicht der Hörende sendet ein Signal aus, und zwar ein gefühlsmäßiges, das viel schneller wahrgenommen wird als ein rationelles.
Ist das „Du“ nicht vereinbart, zeigen Sie damit dem Angesprochenen:
1. dass Sie nicht ernst genommen werden wollen.
2. dass Sie noch nie eine verantwortungsvolle Position innehatten, inne haben oder inne haben wollen.
3. dass Sie ihn verachten;
geben damit Einiges von Ihrer Persönlichkeit preis, das der Angesprochene nie vergessen wird, da es die Gefühlsebene anspricht. Ich frage mich, ob außer Punkt 3 auch Punkt 1 und 2 beabsichtigt waren.
Engelhardt an Jörg:
Finde Dich damit ab, dass ich diese deutsche Gewohnheit des „Sie, Du“ albern finde. Damit werden nur Schranken aufgebaut.
Das deutsche „Sie“ ist in der Tat eine Besonderheit. Gewöhnlich besteht die Höflichkeitsform einfach in der Anrede im Plural, so z.B. im Französischen, Englischen, Russischen, aber auch im korrekten Bairisch!
Im Englischen ist das „Du“ („thou“) obsolet geworden; es wird hier nur noch die Höflichkeitsform, also der Plural („ihr“ = „you“) verwendet, und keiner beschwert sich über aufgebaute Schranken. Nur im allerintimsten Verhältnis, dem zu Gott (im Gebet), ist das vertrauliche „Du“ geblieben.
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#99   Jörg Guttenberger, Köln   20:43:36 | Dienstag, 14. August 2007
Engelhardt „Du“
Wieso werden durch „Sie“ bzw. „Du“ Schranken aufgebaut? Innere Nähe bedingt oft genug äußeren Abstand, um zur inneren Nähe zu finden. Eine innere Nähe kann man im gegenseitigen Einvernehmen mit dem „DU“ ausdrücken, muß es aber nicht. Ich habe oft genung erlebt, wie sich zwischenmenscnbliche Beziehungen nach Übergang zum „Du“ abgebaut haben.
Im Übrigen übersehen Sie vermutlich, daß eine Geste (wie das „Du“) die eine innere Nähe ausdrückt, auch eine besondere Hochachtung ausdrückt, sonst würden wir Christen zu Gott nicht „Du“ sagen, und wir suchen ja nicht die Nähe von Menschen, vor denen wir keine Achtung haben. Solche zwischenmenschliche Beziehungen stellen aber erhöhte Anforderungen an Taktgefühl und Rücksichtnahme, die Massen-„Du“s von vornherein ausschließen.
Weiter verbreitet ist aber erfahrungsgemäß ein anspruchloseres „Du“-Verständnis, daß die allgemein anerkannten guten Formen menschlichen Umgangs als lästig oder gar überflüssig betrachtet, diesen Leuten geht es damit nicht um Vertrauen, sondern um oft zudringliche plumpe Vertraulichkeit. Es handelt sich hier um Leute, die man sich besser vom Halse hält.
Ein zuverlässiges Kennzeichen über das anspruchsvolle oder weniger anspruchsvolle „Du“-Verständnis ist der Gebrauch des einseitigen „Du“ zwischen Erwachsenen.
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#98   aurelia   09:58:30 | Dienstag, 14. August 2007
Wenn ich
mal mittippen darf, ich denke hier ist von einer Theokratie die Rede, egal worum es geht.
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#97   GerdEric   09:55:19 | Dienstag, 14. August 2007
@Heger
Ist nur (sehr) fraglich, ob sich die, die an G’TT glauben, an Ausbeutung, sei es in einer Monarchie, einer Theokratie oder einer Demokratie, daran beteiligen sollten oder überhaupt dürfen…
!Nein, das ist gar keine Frage, natürlich dürfen sich weder einfache Gläubige und schon gar nicht der „Klerus“, daran beteiligen, auch nicht billigend oder selbst wegkuckenderweise!
Da ist noch einiges aufzuarbeiten…
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#96   Dr. Christoph Heger   09:11:32 | Dienstag, 14. August 2007
„Ausbeutung“
Leblhuber in seiner gewohnten geistigen Anspruchslosigkeit:
Privilegien des Klerus, die über Jahrhunderte zur Ausbeutung der „Untertanen“ führten…
Die – vor allem die Familien treffende – Ausbeutung der Untertanen des „demokratischen“ Parteienkartells ist natürlich viel, viel besser. Allerdings wird sie kaum wie die durch den Klerus Jahrhunderte halten. Das kann man schon dem Statistischen Jahrbuch, Abschnitt demographische Daten entnehmen.
MfG
Christoph Heger
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#95   engelhardt †   08:57:31 | Dienstag, 14. August 2007
Joergi…
…Vertrauen muss man sich verdienen, nicht wahr?
Finde Dich damit ab, dass ich diese deutsche Gewohnheit des „Sie, Du“ albern finde. Damit werden nur Schranken aufgebaut.
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#94   Rudolfus   01:28:55 | Dienstag, 14. August 2007
@GerdEric / Die Throne Gottes und der Kirche
(1) Wessen Thron wollten denn die erben?
Der Papst sitzt auf keinem Thron,
(2) denn da sitzt nur G’TT allein, nicht mal das Christentum behauptet, dass Jesus darauf sitzt, denn Jesus sitzt nach christlicher Vorstellung nur zu SEINER Rechten.
(1) Der Papst sitzt auf dem Thron Petri, dem Apostolischen Stuhl, durch Gottes Gnade.
Die Cardinäle vergeben durch päpstliche Anordnung das Erbe des Stuhles Petri und sind darum nicht die Thronerben oder Thronfolger des Stuhles Petri, sondern lediglich die Wähler des Thronerben.
(2) Der Thron – oder die Throne – des dreifaltigen Gottes im Himmel ist eine andere Frage.
Christus kommt als Gottmensch, als eigenständiges Wesen, ein eigener Thron zu, da Er Gott gleich ist derselben einen Gottheit nach,
aber geringer als Gott Seiner Menschheit nach.
„Zur Rechten Gottes zu sitzen“, bedeutet doch keineswegs, nicht auf einem eigenen Thron zu sitzen, da Christus selbst der wahre Gott ist, eines Wesens mit Gott dem Vater und Gott dem Heiligen Geist.
Auch der Heilige Geist ist eine eigenständige Person der einen göttlichen Natur, die der eine Gott ist,
und hat damit auch Anspruch auf einen eigenen Thron,
da alle drei Personen Gottes derselbe Gott sind,
der Vater, der Sohn und der Hl. Geist, und Jesus Christus, Gott Sohn in menschlicher Natur.
Auch hat Gott Seine irdische Mutter, die Jungfrau Maria, in den Rang einer Königin des Himmels erhoben:
Eine Königin besitzt normal auch einen eigenen Thron.
Somit hätte auch der Himmel mehrere Throne.
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#93   GerdEric   00:05:44 | Dienstag, 14. August 2007
@Jörg Guttenberger
(Nicht Guttenbrunner (na, nu hätt ich fast Guttenbrummer getippt :-$ )
Ich merkte nur die Eitelkeit des klerikalen „Hochadels“ an, erinnert mich einfach an die Geschichte des Priesters, der sagt, wie gut er doch ist, und Jesu Anmerkung zu denen, die in der Ersten Reihe sitzen wollen. o^/
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#92   Leblhuber   23:18:57 | Montag, 13. August 2007
Jörg Guttenbrunner:
Laut Beschluß des Wiener Kongresses folgen die Kardinäle im Protokoll den königlichen Kronprinzen und die Bischöfe den königlichen Prinzen. Es handelt sich hier also um eine reine Protokollfrage, mit Thronfolgerechten hat das nichts zu tuen
Mit Thronfolgerechten hat es wirklich nichts zu tun, sehr wohl aber mit Privilegien des Klerus, die über Jahrhunderte zur Ausbeutung der „Untertanen“ führten.
Im Gewährbuch der Pfarre XY ist vermerkt, was meine Vorfahren dem Grundherrn, nämlich der Pfarre XY, an Frondienst und sonstigen Abgaben schuldeten. Ich habe alle Dokumente vom theresianischen Kataster bis zum modernen Grundbuch ausgehoben. Ich darf vielleicht noch anfügen, dass meine Vorfahren Maurer und Häusler waren, die um ihr Überleben kämpften. Der Frondienst und die Guldenlast an Steuern war die Verdammung zur Not!
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#91   Jörg Guttenberger, Köln   22:57:35 | Montag, 13. August 2007
engelhadt, GerdEric
e: Vertrauen, nicht plumpe Vertraulichkeit sollte Grundlage zwischenmenschlicher Beziehungen sein. Meinen Sie nicht auch? Wenn Sie das in Ihrer geistigen Schlichtheit nicht verstehen, ist das Ihr Problem.
G.: Laut Beschluß des Wiener Kongresses folgen die Kardinäle im Protokoll den königlichen Kronprinzen und die Bischöfe den königlichen Prinzen. Es handelt sich hier also um eine reine Protokollfrage, mit Thronfolgerechten hat das nichts zu tuen.
Das genannte Protokoll gilt grundsätzlich auch heute noch, nur hat es in einem weitgehend demokratisch geprägten Staatensystem weitestgehend an Bedeutung verloren. Heute wird sicher kein Kardinal mehr erwarten, daß ihm ein Regierungschef den Vortritt läßt. Das hat sogar Adenauer schon abgelehnt.
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#90   GerdEric   14:43:51 | Montag, 13. August 2007
@Sirilo
Im übrigen sind die Kardinäle als „Prinzen der Kirche“ im protokollarischen Rang z.B. Thronfolgern einer Monarchie gleichgestellt.
Wessen Thron wollten denn die erben?
Der Papst sitzt auf keinem Thron, denn da sitzt nur G’TT allein, nicht mal das Christentum behauptet, dass Jesus darauf sitzt, denn Jesus sitzt nach christlicher Vorstellung nur zu SEINER Rechten.
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#89   Sirilo   10:29:24 | Montag, 13. August 2007
@GerdEric
Falls es stimmt, daß jeder Kardinal einen vatikanischen Diplomatenpass bekommen kann, so sehe ich darin kein Zeichen von eitler Selbstgefälligkeit, sondern einen praktischen Vorteil: Der Inhaber eines Diplomatenpasses wird in der Regel bei Reisen und auf Flughäfen nicht kontrolliert; auch sein Gepäck unterliegt als Diplomatengepäck keiner Kontrolle. Im übrigen sind die Kardinäle als „Prinzen der Kirche“ im protokollarischen Rang z.B. Thronfolgern einer Monarchie gleichgestellt.
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#88   engelhardt †   10:17:01 | Montag, 13. August 2007
Joergi…
…es ist allerhoechstens ein Zeichen von Kleinkariertheit, im Internet auf das „Sie“ zu beharren.
Schoenen Gruss and 1980. :)
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#87   GerdEric   09:29:15 | Montag, 13. August 2007
Eitelkeit?
Mein Gewährsmann (ein deutscher Jurist, der lange in Rom gelebt hat) räumt ein, dass er sich in Sachen vatikanische Staatsbürgerschaft *aller* Kardinäle geirrt haben kann, er beharrt aber darauf, dass *jeder* Kardinal (auf Antrag) einen vatikanischen Diplomatenpass erhalten kann (auch ohne vat. Staatsbürgerschaft). Den von Kardinal Meisner habe er schon persönlich gesehen.
Ist das nicht eitle Selbstgefälligkeit? >:)
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#86   Jörg Guttenberger, Köln   22:29:54 | Sonntag, 12. August 2007
Engelhardt, Gotthard
Einfache Leute, damit meine ich nicht die Unexaminierten, sondern die mit einfacher Wesensart, sagen zu allem „Du“, was nicht niet- und nagelfest ist.
G.: Adelsfreund ist eine sachfremde Unterstellung. Ich habe lediglich den juristischen Sachverhalt und die heute gültigen gesellschaftlichen Konventionen beschrieben, beide sind in diesem Punkt rechtunterschiedlich.
Ene demokratische Verfassung schließt Adel so lage nicht aus, wie er keine Vorrechte besitzt.
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#85   HeinrichderZweite   21:30:41 | Sonntag, 12. August 2007
Lieber Engelhardt,
Ich warte weiterhin auf einen Beleg, dass die Gloria eine Fuerstin ist bzw. diesen Titel zu Recht traegt.
… meines Wissens ist dieser Titel nicht geschützt, Sie trägt ihn daher zumindest nicht zu unrecht. Also wenn Sie ihn ihr neiden, legen Sie ihn sich doch auch zu. Fürst Engelhardt, als Pseudonym in den Pass eingetragen, das macht doch was her und der Standesbeamte, der darf sich wundern, sonst nix.
Congratulations Fürst in spe! Überwinden Sie Ihren Schweinehund und gehen Sie schon morgen zum Standesamt!
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#84   Gotthard   21:16:57 | Sonntag, 12. August 2007
@Joerg
Ich hoffe, Du und Deine Adelsfreunde sind jetzt von der Lady aus Regensburg kuriert … sie hat reich in eine jahrhundertealte Unternehmerfamilie eingeheiratet – aber sonst keine Bedeutung außerhalb der Klatschpresse.
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#83   engelhardt †   18:31:03 | Sonntag, 12. August 2007
Ach Joergi…
…wie mein Vorredner bereits bereits ausgefuehrt hat, ist jeder kleine Bumsverein eine jrusitsche Person. So ziemlich jeder Menscsh kann eine juristische Perosn anmelden, so what? Dadurch werden die Publikationen dieser Vereine nicht in irgendeiner Weise relevant.
Ich warte weiterhin auf einen Beleg, dass die Gloria eine Fuerstin ist bzw. diesen Titel zu Recht traegt.
Desweitern: dies ist das Internet, wenn Du es nicht ab kannst, hier geduzt zu werden, heul doch.
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#82   Gotthard   00:21:52 | Sonntag, 12. August 2007
@Jörg
Die deutschen Adelsvereinigungen sind immerhin weitgehend juristische Personen, also von wegen Bedeutungslosigkeit.
Jeder Karnickelzuchtverein ist auch eine juristische Person … die Bedeutung liegt aber nur im Auge des Mitgliedes.
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#81   Dr. Christoph Heger   23:35:09 | Samstag, 11. August 2007
Aufstand ausgerufen?
engelhardt meinte in holder Einfalt:
Wenn ein Volk von der herrschenden Kaste unterdrueckt, ausgebeuted und in Kriege getrieben wird, hat es alles Recht der Welt, sich der Parasiten zu entledigen.
Ruft da ein „Verfassungsfeind“ den Aufstand aus?
MfG
Christoph Heger
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#80   Jörg Guttenberger, Köln   23:22:44 | Samstag, 11. August 2007
engelhard: joergi
bin nicht ich, sondern ein anderer Forumsteilnehmer, mit dem Sie offenbar per Du sind. Ich verbitte mir solche plumpen Vertraulichkeiten.
Inhaltlich geben Sie im Wesentlichen meinen Beitrag wieder. Die deutschen Adelsvereinigungen sind immerhin weitgehend juristische Personen, also von wegen Bedeutungslosigkeit.
Auf den Unterschied zwischen Rechtslage und Praxis augrund gesellschaftlicher Konventionen, an die sich auch der Staat hält, habe ich ausführlich hingeweisen.
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#79   HeinrichderZweite   21:50:51 | Samstag, 11. August 2007
Lieber Sirilo,
wenn Sie das meinen, ich habe keinen Beruf, der mich dazu berechtigt andere Leute aufzufordern, ihren Pass zu zeigen. Nun ja, war den Versuch wert! Zum Namensrecht habe ich im Übrigen einen ganz interessanten Aufsatz www.nambos.de/…f/DS_Namensrecht.pdf gefunden. Dass der Kardinal den Zwangsnamen wechseln kann, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Die Eintragung als Wahlname (Pseudonym) dürfte hingegen unproblematisch sein.
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#78   Sirilo   21:29:42 | Samstag, 11. August 2007
@Heinrich II.
Mein Gewährsmann (ein deutscher Jurist, der lange in Rom gelebt hat) räumt ein, dass er sich in Sachen vatikanische Staatsbürgerschaft *aller* Kardinäle geirrt haben kann, er beharrt aber darauf, dass *jeder* Kardinal (auf Antrag) einen vatikanischen Diplomatenpass erhalten kann (auch ohne vat. Staatsbürgerschaft). Den von Kardinal Meisner habe er schon persönlich gesehen.
Der entscheidende Punkt meines letzten Postings war aber, daß ein Kardinal den Rang „Kardinal“ als Teil seines Namens führen kann und deshalb in den Pässen (deutschen wie vatikanischen) steht z.B. „Joachim Kardinal Meisner“.
Mein Vorschlag zur Güte: Falls Sie demnächst einem Kardinal begegnen, bitten Sie ihn doch, Ihnen seinen Pass zu zeigen…
;-)
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#77   HeinrichderZweite   20:54:40 | Samstag, 11. August 2007
Lieber Sirilo, offenbar ziemlich falsch, was Sie da schreiben:
Kardinäle, die ihren Wohnsitz in Rom haben, sind nach Capo I. Nr. 1 a) des Legge sulla cittadinanza ed il soggiorno (Staatsangehörigkeits- und Aufenthaltsgesetz) per Gesetz vatikanische Staatsbürger, ohne dass es dazu eines Antrags bedarf. So erhielt Papst Benedikt XVI. die Vatikanische Staatsbürgerschaft nicht erst mit seiner Wahl zum Papst im Jahre 2005, wie in vielen Medien berichtet wurde, sondern bereits 1981, als er als Kardinal nach Rom berufen wurde.
Alle anderen Personen müssen eine der folgenden Bedingungen erfüllen:
* Ausübung einer Tätigkeit, die per Gesetz (d.h. zwingend) vorschreibt, im Vatikan zu leben.
* Ausübung einer Tätigkeit im Vatikan oder bei anderen kirchlichen Stellen und eine Genehmigung des Kardinalstaatssekretärs (in einigen Fällen gemeinsam mit dem Governatorat), permanent im Vatikan zu leben.
* Genehmigung des Papstes, einen permanenten Wohnsitz im Vatikan einzunehmen mit dem ausdrücklichen Grund, die Staatsbürgerschaft zu er- oder zu behalten.
Ein nahes Verwandtschaftsverhältnis (das sind Ehegatten, Kinder, Geschwister sowie Eltern) zu einem vatikanischen Staatsangehörigen, sofern man mit diesem gemeinsam auf dem Staatsterritorium lebt, führt zur rechtlichen Gleichstellung mit vatikanischen Staatsbürgern.
Der Verlust der Staatsbürgerschaft kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, regelmäßig jedoch bei Wegfall der dienstlichen Notwendigkeit zum regelmäßigen Aufenthalt im Vatikan. (aus WIKIPEDIA)
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#76   Sirilo   18:42:13 | Samstag, 11. August 2007
@Heinrich von O.
Alle Kardinäle haben einen Pass des Vatikanstaats (sie besitzen neben ihrer Heimatstaatsangehörigkeit die Staatsangehörigkeit des Vatikans), und dort steht ihr Name nach dem Schema „Vorname Kardinal Familienname“. Meines Wissens steht es auch so im deutschen Pass, denn „Kardinal“ ist kein Beruf, sondern ein kirchlicher Rang, und die Bezeichnung „Kardinal“ ist Teil des Namens.
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#75   HeinrichderZweite   17:46:10 | Samstag, 11. August 2007
Lieber Engelhardt,
hier nochmal was zum lesen:
Eine deutsche Besonderheit ist die Bezeichnung Prinz oder Prinzessin für die Kinder eines Fürsten. Allerdings führten die Agnaten (Nachgeborenen) einiger nichtsouveräner fürstlicher Häuser den Titel Graf. In beiden Fällen führte lediglich der jeweilige Chef des Hauses den Fürstentitel.
Mit der Abschaffung der Standesvorrechte des Adels in Deutschland durch die Weimarer Reichsverfassung 1919 wurde der ehemalige, nicht bevorrechtigte Titel Prinz oder Prinzessin unveränderlicher Bestandteil des bürgerlichen Namens. Der Titel „Fürst“ bzw. „Fürstin“, soweit er durch Primogenitur weitergegeben wurde, entfiel damit. Der Titel wird jedoch heute noch aus Gründen der Tradition vielfach inoffiziell weiterhin geführt. Gegenwärtig betrifft das 54 deutsche Familien, davon sind vier ehemals (bis 1918) regierende Häuser.(WIKIPEDIA)
Vielleicht haben die Herrschaften den Namen mit dem Fürsten-„Titel“ ja auch als Künstlernamen eintragen lassen …
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#74   HeinrichvonOfterdingen   17:41:22 | Samstag, 11. August 2007
Lieber Engelhardt,
Friedrich Kardinal Wetter hat den Kardinal im Übrigen auch nicht als Namensbestandteil im Pass stehen, sondern allenfalls beim Beruf. Trotzdem spricht man von Friedrich Kardinal Wetter, als ob es ein Namensbestandteil wäre. Keine Frage, er wird auch von staatlichen Stellen so angeschrieben. Das staatliche Namensrecht schließt eine andere Anrede aus Gründen der Politesse nicht aus.
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#73   engelhardt †   00:26:10 | Samstag, 11. August 2007
Joergi…
Die Dame heisst Gloria Prinzessin zu Thurn und Taxis. Keine Ahnung, wie Du auf „Fuerstin“ kommst, dies ist nicht Bestandteil ihres Namens. Sie als „Fuerstin“ zu bezeichnen ist ergo voellig unberechtigt, da es zum einen keine Fuerstentitel in Deutschland gibt, zum anderen „Fuerstin“ kein Bestandteil ihres Nachnamens ist.
Sie als „Fuerstin“ zu bezeichnen ist also ignorant, macht sie es selbst, ist es anmassend. Ich nenne mich ja auch nicht „Professor“, blos weil ich Vorfahren in meiner Familie haben, die welche waren.
Zum Adelslexikon: seit wann haben die Publikationen eines unwichtigen Vereinchens rechtliche Relevanz?
Und wo wir gerade beim Thema „Ahnung“ sind: es gibt in Deutschland keine Monarchie, keine Staende und somit keinen Adel. Eine Staendegesellschaft ist aber zwingend notwendig fuer die Existenz einer Adelskaste.
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#72   Jörg Guttenberger, Köln   22:48:42 | Freitag, 10. August 2007
engelhadt „DU“, Adel
Das Du ist natürlich eine Unverfrohrenheit und zeigt damit, wie wenig ernst der Schreiber zu nehmen ist.
Adelstitel sind seit 1920 formaljuristisch Bestanddteil des bürgrlichen Namens. Damit sind alle Privilegien erloschen. Warum regen Sie sich auf?
Die genanne Person wird daher völlig zu Recht als „Fürstin von Thurn und Taxis“ bezeichnet. Es handelt sich um keine gefürsteten Grafen, wie die Bismarcks, weil die Nachgeborenen den Prinzentitel führen. Bei den Bismarcks hingegen führen die Nachgeborenen den Grafentitel.
De facto gibt es den Adel allerdings auch heute noch, wie sich aus dem Adelslexikon ergibt. Die staatlichen Stellen erkennen das an, indem sie im Schriftwechsel mit den entsprechenden Familien die Adelsatitel genauso benutzen, wie es vor 1920 üblich war. Der Knigge verhält sich entsprechend, ignoriert damit im Rahmen der gesellschaftlichen Konventionen die seit 1920 bestehende Rechtslage. Auch der Adel ist im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Koalitionsfreiheit berechtigt, sich zu einem Verband zusammenzuschließen, obwohl es ihn de jure nicht mehr gibt.
Lediglich in Tschechien und Österreich ist die Führung von Adelstiteln gesetzlich verboten. Trotzdem steht den entsprechenden Familein die Mitgliedschaft in den europäischen Adelsverbänden offen.
In Ungarn dürfen die entsprechenden Familien ihre Titel seit der Wende wieder führen.
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#71   engelhardt †   21:23:59 | Freitag, 10. August 2007
Burgorus!
Es ist voellig gleichgueltig, ob Du die parlamentarische Demokratie in Deutschland fuer eine ursupatie haelst. Wenn ein Volk von der herrschenden Kaste unterdrueckt, ausgebeuted und in Kriege getrieben wird, hat es alles Recht der Welt, sich der Parasiten zu entledigen.
Nichts, aber auch wirklich gar nichts rechtfertigt es, einen Menschen allein auf Grund seiner Herkunft ueber andere zu erheben.
Sollte die Monarchie es in Deutschland jemals wieder wagen, ihre haessliche Fratze zu zeigen, werde ich einer der ersten sein, der zur Waffe greift um die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen.
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#70   Gotthard   15:43:06 | Freitag, 10. August 2007
Historie
hatte die ehrenhalber geführstete Familie von Thurn und Taxis jemals ein Territorium oder immer nur ein Postunternehmen und eine Stellung am immerwährenden Reichstag?
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#69   Burgorus   14:11:06 | Freitag, 10. August 2007
@stimme (Fürst Hohenburg)
Fürst Hohenburg, zuvor wurde ich gerade aufgeklärt, dass es zumindest einen Fürsten von Thurn und Taxis nicht gäbe:
Fürst
ist der Titel des regierenden Mitglieds des Hauses. Da die Thurn und Taxis ebenso wie anderen „Adelige“ schon geraume Zeit nicht mehr regieren, gibt es auch keinen Fürsten von Thurn und Taxis, sondern nur einen Prinzen.
Von wem kam denn das?
Schloss Hohenburg liegt in der Nähe des Ortes Lengries in Bayern. Da könnte man leicht zur Annahme verleitet werden, Sie seien ein deutscher Fürst, den es aber, glaubte ich dieser Aufklärung, nicht gibt. Sie sind wohl dann ein ausländischer Fürst.
Benehmen Sie sich wieder wie ein Fürst und gebärden Sie sich nicht wie ein Hippy, indem Sie Ihr Gegenüber mit „du“ anreden.
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#68   stimme der vernunft †   12:37:08 | Freitag, 10. August 2007
Burgorus
bist du Adeliger? Dann nenne bitte Namen und Titel.
Wenn nicht, dann schweig und arbeite wie es deinem Stand angemessen ist.
C. F. J. H. H. W. P. Q. R. Fürst von und zu Hohenburg und gefürsteter Reichsgraf von der Plau.
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#67   GerdEric   12:00:15 | Freitag, 10. August 2007
wer Menschen
sich zu Fürsten sucht, ist G’TTverloren, denn ER ist HERR allein.
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#66   Burgorus   11:56:08 | Freitag, 10. August 2007
@engelhard: Sie haben mich bestätigt!
Sie haben mich bestätigt. Ich dachte anfangs wirklich, Ihre Aussage, der Ehemann der Fürstin Gloria sein kein Fürst, bedeute, der damalige Fürst von Thurn und Taxis sei ein anderer gewesen. In Wirklichkeit haben Sie sich aber nur auf die Usurpation der Adels-Herrschaft seitens der Demokratie genannten Medien berufen und diese anerkannt.
Nun, dass diejenigen, die usurpiert worden sind, diese nicht anerkennen, ist ja nur zu verständlich. Und so führen sie eben diese Titel, die ihnen geraubt worden sind, weiter. Das ist ja auch ihre Pflicht, der leider nicht alle nachkommen. Ansonsten würden sie ja Unrecht anerkennen. Und Raub ist doch Unrecht!
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#65   engelhardt †   11:25:45 | Freitag, 10. August 2007
Burgorus!
Da es kein Fuerstenhaus zu Thurn und Taxis gibt, gibt es auch keine Fuersten zu Thurn und Taxis.
Ein Fuerstenhaus gab es mal, aber da Deutschland keine Monarchie merh ist und keine Staende mehr existieren gibt es auch keine Fuersten, Barone, Grafen, was auch immer mehr.
Die einzigen Titel, die es heute noch gibt, sind diejenigen, die man sich ERARBEITET.
So schwer zu begreifen?
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#64   Rodolfo Panetta   10:47:07 | Freitag, 10. August 2007
Dank sei Fürstin Gloria!
Wenn nur die Bischöfe soviel Mut und Beharrlichkeit hätten wie die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis! Viel zu oft als ehemaliges Glamour-Girl angesehen, erweist sie sich in Wirklichkeit seit Jahren als eine der herausragenden Intellektuellen unseres Landes.
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#63   verwunderter †   06:18:36 | Freitag, 10. August 2007
Defizite
Also, eines muß ich da schon sagen.
Defizite besitzt jede Glaubensrichtung. Sowohl die Katholische, als auch die Protestantische usw…
Klar! Wenn man das über seine eigene Richtung nicht einsieht und meint, der einzig wahre Glaube sei der, der Katholiken, ist man schon versucht, eine zweite Herrenrasse bilden zu wollen. Den der großen blonden blauäugigen Katholiken. Kommt euch das nicht irgendwie bekannt vor?
Was macht ihr, wenn eure erwachsenen Kinder Protestanten heiraten wollen. Verbietet ihr es? Oder verhindert ihr das, indem ihr die Kinder als Kinder schon Ehe versprecht? Oder verstößt ihr sie, wenn sie doch Protestanten oder Atheisten heiraten’?
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#62   GerdEric   01:48:11 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus
3. David war ein genialer Staatenlenker genauso wie die deutschstämmigen Kaiser der Römer.
Welche deutschstämmigen Kaiser der Römer?
Doch nicht Germanen?
Nur weil ein Statthalter behauptet, er wasche seine Hände in Unschuld? und doch kann man auch verstehn, dass er seine Hände in dem Blute des unschuldigen Jesus wäscht, insofern Hände in Unschuld waschen.
Auch sollte man überlegen, weshalb Pilatus seinen Posten in Palästina verlor, weil er ein Massaker an Samaritanern verüben liess (sicher sehr unschuldig, aber eben typisch für Pilatus) und sich Keiphas deswegen in Rom beschwerten.
Kein Statthalter kann sich seiner Verantwortung entziehen, – aber, doch, da ist schon was dran, denn schuldig ist immer das Volk, nie aber deren Herrscher.
Auch ist es unwahrscheinlich, dass gerade der „jüdische“ Adel vesuchte Unruhen zu stiften, denn der profitierte von seinem guten Verhältnis zu Pilatus/Rom (Keiphas gehörte keinem Adel, an, wie es keinen jüdischen Adel gab oder gibt).
Burgorus: Stellen Sie sich vor, Jesus würde zu einer Zeit wiederkommen, in der nicht der Kaiser der Römer regiert.
Jesus unterwirft sich dem Heidentum Roms? Was war jeh christlich an Rom, deren Orgien? die Vestalinen, weil die „keusch“ ihren Götzen dienten?
der sogenannte Adel ist reines Menschen-, Machtwerk, wer sich darauf stützt ist G’TTverloren.
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#61   Jörg Guttenberger, Köln   01:10:43 | Freitag, 10. August 2007
Burgorus: Katholizismus
Voll einverstanden!
Auf Ihr persönliches Schreiben komme ich noch zurück.
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#60   Burgorus   00:23:42 | Freitag, 10. August 2007
@Jörg: „Katholizismus“
Dieser Fehler ist kreuz.net schon öfters unterlaufen.
Ich hoffe, dass ich Ihre früheren Ausführungen richtig wiedergebe. Diese Erklärung schadet nämlich nicht:
Der Katholizismus stellt das Wohlergehen der katholischen Kirche in den Mittelpunkt, während der katholischen Kirche die gesamte Welt am Herzen liegt.
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#59   Rudolfus   00:19:59 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus / Jesus wurde durch die Staatsmacht Roms umgebracht
Die Germanen sind Nachkommen Davids und Josefs. Wieso?
1. Privatoffb.: Germanen stammen von Josef und David.
2. vom jüd. Archiv: Ein „Stamm“ ist während der babylonischen Gefangenschaft weit nach Norden abgehaut. Skandinavien?
3. David war ein genialer Staatenlenker genauso wie die deutschstämmigen Kaiser der Römer.
Deutschland ernährt die Welt wie Jakobs Sohn Josef Ägypten.
Das sind äußerst interessante Informationen und Theorien.
Nachdem wir heute die Genanalysen besitzen, kann man derartige Theorien erforschen.
Nicht Rom hat Jesus umgebracht, sondern die Juden. Pilatus wollte Jesus nicht umbringen.
Roms Statthalter Pontius Pilatus wollte Jesus Christus zwar zuerst nicht töten,
die juristischen Anordnungen erteilte aber ausschließlich Roms Statthalter Pilatus,
und keine jüdische Staatsautorität – die seit Roms Besatzung nicht mehr vorhanden war.
Die einzige existierende Staatsmacht über das jüdische Volk, die als einzige ein Todesurteil verhängen und exekutieren durfte,
war Rom, repräsentiert durch seinen Vicarius Pontius Pilatus.
Das Urteil gegen Jesus Christus wurde gesprochen durch Pilatus, und exekutiert durch römische Soldaten.
Der Hohepriesterrat der Juden war nicht Teil des Römerstaates, sondern Teil des besetzten Judenvolkes,
und konnte so, gegenüber dem regierenden Staat der Römer, nur eine Forderung aufstellen, die nur dadurch verstärkt werden konnte, wenn es diesem gelang, die Volksmasse auf seine Seite zu ziehen, und so eine Unruhe anzustiften.
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#58   Jörg Guttenberger, Köln   00:06:10 | Freitag, 10. August 2007
Katholzismus
Die fürstliche Familie ist ganz sicher nicht zum Katholizismus, also einer Ideologie, sondern zur katolischen Kirche konvertiert.
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#57   Burgorus   23:59:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: @Rudolfus:
Da Sie das Staatswesen als Strafe ins Gespräch gebracht haben, so kann man vielleicht den Titelverlust als Strafe für das schändliche Verhalten des Adels gegenüber der Kirche 1803 sehen.
Das sehe ich auch so. Es hat ein Mönch während der Säkularisation den weltlichen Herrschern prophezeiht: „In 100 Jahren seid ihr auch dran!“
Dennoch wird Gott dieses Herrschaftssystem wieder aufbauen. Über David spricht ein Psalm: „Ich richte Dein Königtum auf von Generation zu Generation“. Sowie Davids Nachkommen im Heiligen Römischen Reich geherrscht haben (nämlich Germanen), so werden Nachkommen der Könige des Heiligen Röm. Reiches Davids Königtum ein drittes Mal aufbauen.
Freilich kann man sagen, dass es Jesus um die Unterordnung unter das Staatswesen – egal welches –, nicht so sehr um die Unterordnung unter Rom geht.
Dass der Stellvertreter Christi heute noch in Rom sitzt sowie das u.g. Thomas-Zitat sprechen schon auch dafür, dass Rom bewusst von Gott gewählt war. Die römischen Vestalinnen mussten keusch sein.
@Rudolfus: Nicht Rom hat Jesus umgebracht, sondern die Juden. Pilatus wollte Jesus nicht umbringen.
Die Germanen sind Nachkommen Davids und Josefs. Wieso?
1. Privatoffb.: Germanen stammen von Josef und David.
2. vom jüd. Archiv: Ein „Stamm“ ist während der babylonischen Gefangenschaft weit nach Norden abgehaut. Skandinavien?
3. David war ein genialer Staatenlenker genauso wie die deutschstämmigen Kaiser der Römer.
Deutschland ernährt die Welt wie Jakobs Sohn Josef Ägypten.
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#56   GerdEric   23:59:21 | Donnerstag, 9. August 2007
Jesus unterwarf sich seiner Zeit doch gerade der weltlichen Herrschaft Roms.
nein! er ignorierte sie
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#55   Dr. Lothar Ziegler   23:33:18 | Donnerstag, 9. August 2007
Aus die Maus (arme Kirchenmaus) Gloria
Bei Durchsicht aller 52 M-Beiträge … es geht keiner darauf ein, was die Gloria aus Stuttgart-Degerloch/Sonnenberg eigentlich aus dem Stehgreif gesagt hat, mitteilt, mit welchen Worten. Wer sich so spontan äußern kann, ischt koi Depp. „Sozialbetrieb mit Transzendenz-Appeal plus Psychoberatung und emotionale Wellness-Atmosphäre reduzieren will … Stehimbiss-Liturgie … sie hat doch die Lage richtig erkannt. Ihr Erlebnis als Kind beim Gottesdienst
ist glaubhaft, mir geht es doch genauso. Ich bin auch Sonnenberger, Stuttgarter und wenn in der Domkirche Ministranten/innen erdfarben mit Nike-Turnschuhen auftreten, bin ich so darüber erfreut wie die Gloria mit den Schlagzeugern. Dank Kreunz.net weiß ich, dass die „sichtbare“ Kirche sich totläuft. Latein kommt zu spät. Ende.
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#54   Rudolfus   23:16:50 | Donnerstag, 9. August 2007
@Burgorus / Jesu Christi irdisches Leben als Untertane Roms bis zu Seiner Kreuzigung
Stellen Sie sich vor, Jesus würde zu einer Zeit wiederkommen, in der nicht der Kaiser der Römer regiert. Würde das nicht heißen, dass Jesus die Unterordnung unter das Imperium Romanum doch abgelehnt hat, indem er sagt: Ich haue ab und warte mit meinem Kommen, bis dieses Imperium zusammengebrochen ist?
Christus ist ja nicht einfach in den Himmel „abgehauen“, sondern Er wurde von der römischen Staatsmacht brutal ermordet.
Jesus Christus hat damit die römische Staatsmacht in allen Konsequenzen als einfacher Untertane erduldet.
Als Mensch hätte Er sich gerne dem furchtbaren Kreuzigungstod entzogen – nahm diesen aber als Teil Seiner göttlichen Mission an, um die verletzte göttliche Gerechtigkeit von der Menschenseite her wiederherzustellen.
Erst nach diesem furchtbaren Tod und nach der Auferstehung trat Er Seine Herrschaft als Gottmensch im Himmel an.
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#53   Benedikt   23:14:15 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Burgorus
zeigt doch schon die Bedeutung der römischen Herrschaft, der sich Jesus untergeordnet hat.
Woher wissen Sie, dass er sich untergeordnet hat, weil es die römische Herrschaft war und nicht, weil er sich eben der jeweiligen Herrschaft unterordnen wollte? Warum sollte sich der Sohn Gottes gezielt nur eben dieser römischen Herrschaft mit ihrem Kaiserkult unterordnen wollen? Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass er sich einfach der existierenden Herrschaft unterordnete, unabhängig von deren Gestalt?
Dass die heutigen Adelshäuser die jetzige Herrschaftsform „anerkennen“, bedeutet gar nichts. Was bleibt ihnen denn anderes übrig?
Was blieb denn dem Oströmer übrig?
Titel führen, die man ihnen widerrechtlich genommen hat.
Man kann jetzt stundenlang darüber diskutieren, ob das widerrechtlich war oder nicht. Da Sie das Staatswesen als Strafe ins Gespräch gebracht haben, so kann man vielleicht den Titelverlust als Strafe für das schändliche Verhalten des Adels gegenüber der Kirche 1803 sehen. Da kann man wirklich alles möglich konstruieren.
Stellen Sie sich vor, Jesus würde zu einer Zeit wiederkommen, in der nicht der Kaiser der Römer regiert. Würde das nicht heißen, dass Jesus die Unterordnung unter das Imperium Romanum doch abgelehnt hat
Aus den Reden Jesu kann ich eigentlich nur erkennen, dass ihm das Staatswesen und seine Herrschaft egal war. Seine Wiederkunft ist sicher nicht an die Existenz irgendeines Imperiums (heute ein winziger Teil der kath. Welt) gebunden.
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#52   Burgorus   23:06:28 | Donnerstag, 9. August 2007
@Sirilo:
Es ist natürlich immer schlecht, wenn man aus der Erinnerung zitiert.
Dann war es entweder von jemand anderem oder etwas Ähnliches, was ich nicht richtig wiedergegeben habe.
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#51   Gotthard   23:02:33 | Donnerstag, 9. August 2007
an dieser Lady wird es klar
es wird wunderbar klar, dass unsere großen Tradi-Freunde wirkliche Reaktionäre – weil Monarchisten – sind.
Die Pius-Hanseln in Frankreich waren eh immer schon Reaktionäre, die der Zeit vor 1789 hinterher weinten.
Die deutschen Tradis outen sich jetzt auch – dank der ehemaligen Punk-Lady!
Klasse!
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#50   Burgorus   23:01:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt
Ich weiß nicht alle Einzelheiten über die Anerkennungen der Herrschaft Roms. Das ist ja auch nicht das Wesentliche. Der Fakt, dass Karl der Große die restitutio imperii Romani betrieben hat, sodass wir seit 2000 Jahren korrekt (nach Rudolfus) vom Kaiser der Römer sprechen, zeigt doch schon die Bedeutung der römischen Herrschaft, der sich Jesus untergeordnet hat.
Dass die heutigen Adelshäuser die jetzige Herrschaftsform „anerkennen“, bedeutet gar nichts. Was bleibt ihnen denn anderes übrig?
Die Unterordnung unter den heutigen Staat ist natürlich auch gefordert, soweit sie nicht den Geboten Gottes widerspricht. Jede Regierung ist von Gott gesetzt, eben auch als Strafe.
Aber dennoch ist es legitim, dass die Gestürzten ihren Anspruch aufrecht erhalten, indem sie die Titel führen, die man ihnen widerrechtlich genommen hat.
Wenn Herzog Franz von Bayern den Titel König führte, bürge dies die Gefahr einer Revolution, die beim Führen des Titels Fürst nicht so groß ist. Aber irgendwann kommt die Revolution ohnehin. Dann wird man sich wieder der römischen Wurzeln unseres Herrschaftssystems besinnen, und so wird die Unterordnung Jesu unter das Imperium Romanum ihre Heiligung erlangen.
Stellen Sie sich vor, Jesus würde zu einer Zeit wiederkommen, in der nicht der Kaiser der Römer regiert. Würde das nicht heißen, dass Jesus die Unterordnung unter das Imperium Romanum doch abgelehnt hat, indem er sagt: Ich haue ab und warte mit meinem Kommen, bis dieses Imperium zusammengebrochen ist?
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#49   Sirilo   22:57:53 | Donnerstag, 9. August 2007
@Burgorus
Sie schreiben: „Da habe ich von sirilo anderes gehört. Er sagte, dass Thurn und Taxis und noch zwei weitere Familie, die er ebenfalls genannt hat, bereits beraten, wie sie wieder an die Macht kommen.“
Da irren Sie sich. Ich habe so etwas weder gesagt oder geschrieben.
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#48   Benedikt   22:32:01 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Burgorus
Da habe ich von sirilo anderes gehört. Er sagte, dass Thurn und Taxis und noch zwei weitere Familie, die er ebenfalls genannt hat, bereits beraten, wie sie wieder an die Macht kommen.
Wollen die sich um ein Mandat bewerben, oder was? Wie soll das denn aussehen?
Germanische Eroberungen ändern nichts an der Tatsache, dass sie stets den römischen Kaiser anerkannt haben, dessen Herrschaft also nicht usurpiert haben.
Also haben sie die Herrschaft des Kaisers in den eroberten Gebieten nicht eingeschränkt? Wozu dann die Eroberung? Und was war 476? Und bringen Sie jetzt nicht die formale Anerkennung von Odoakers Königtum durch Byzanz. Die Adelshäuser erkennen die derzeitige Staatsgewalt ja offensichtlich ebenfalls an. Fakt ist, dass sich Odoaker das alte Reich unter den Nagel gerissen hat. Es ist also ebenfalls ein Usurpator.
Warum sollte sich Jesu Gehorsam gegen Rom bloß auf die geistige Ebene beziehen (auf den Gehorsam gegenüber dem Papst legen Sie ja Wert)? Jesus unterwarf sich seiner Zeit doch gerade der weltlichen Herrschaft Roms.
Also wäre wohl dasselbe mit der heutigen Staatsmacht angebracht. Oder wie?
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#47   Burgorus   22:23:49 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt:
Offensichtlich denken die von Ihnen genannten ehemaligen Herrscherhäuser nicht an eine Rückkehr an die Macht.
Da habe ich von sirilo anderes gehört. Er sagte, dass Thurn und Taxis und noch zwei weitere Familie, die er ebenfalls genannt hat, bereits beraten, wie sie wieder an die Macht kommen.
„Gerade die Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt.“
Völlig freiwillig natürlich, nicht wahr?
Ja, völlig, aber auch völlig freiwillig, Alarich, Odoaker wie auch Theoderich hatten doch Italien vollständig beherrscht. Sie legten aber Wert auf die Anerkennung des römischen Kaisertums (Theoderisch sicher, bei Okoaker weiß ich es nicht). Alerich hatte vom Kaiser Land versprochen bekommen, dieses aber nie erhalten, also ist er in Rom einmarschiert, und der Senat hat sich gewundert, warum er nicht die Macht ergreift.
Germanische Eroberungen ändern nichts an der Tatsache, dass sie stets den römischen Kaiser anerkannt haben, dessen Herrschaft also nicht usurpiert haben.
Meiner Meinung nach ist das Kaisertum bereits seit Karl dem Großen auf den Westen übergegangen, da der oströmische Kaiserstuhl damals vakant war. Eine Frau („Kaiserin“ Irende, die damals in Ostrom herrschte) kann nämlich unmöglich Kaiser sein.
Warum sollte sich Jesu Gehorsam gegen Rom bloß auf die geistige Ebene beziehen (auf den Gehorsam gegenüber dem Papst legen Sie ja Wert)? Jesus unterwarf sich seiner Zeit doch gerade der weltlichen Herrschaft Roms.
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#46   Sirilo   22:18:55 | Donnerstag, 9. August 2007
„Fürstin“ – zum letzten
„Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis, geborene Mariae Gloria Ferdinanda Gerda Charlotte Teutonia Franziska Magarethe Frederike Simone Johanna Joachima Josefine Wilhelmine Huberta Gräfin von Schönburg-Glauchau (* 23. Februar 1960 in Stuttgart-Degerloch) ist eine deutsche Unternehmerin und Managerin. In den Medien ist sie als «Fürstin von Thurn und Taxis» bekannt.“ (Wikipedia)
Laut Auskunft des Regensburger Einwohnermeldeamt ist der offizielle und in den Pass eingetragene Name der Dame „Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis“.
Was ihren Wunsch, sich mit „Fürstin“ anreden zu lassen, betrifft, gilt wohl der Satz: „Wer sich erhöht, der wird erniedrigt werden.“
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#45   GerdEric   21:57:28 | Donnerstag, 9. August 2007
@Protestant
Es ist allerdings schon bedenklich, dass der Protestantismus sich dadurch definiert (wenn man so den einfachen Protestanten von der Strasse fragt), keinen Papst zu haben…
wie Protestanten auch ihre Geschichte erst mit luther beginnen lassen, als wenn die Zeit nach Paulus und vor luther nicht dazu gehörte.
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#44   Benedikt   21:39:20 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Burgorus
Wenn man einen Herrscher stürzt, nennt man das Usurpation.
Offensichtlich denken die von Ihnen genannten ehemaligen Herrscherhäuser nicht an eine Rückkehr an die Macht. Ob sie sich wohl als gestürzt empfinden? Des Weiteren ist nach dieser Definition eben jede Herrschaft Usurpation, weil sie in jedem Fall eine frühere Herrschaft verdrängt hat.
Ja. Aber Romulus Augustulus war nicht römischer Kaiser; der Kaiser saß zu der Zeit bereits iin Konstantinopel.
Also zumindest der Vorgänger Rumulus’ hätte das wohl bestritten. Ist der oström. Kaiser deshalb vielleicht sogar auch ein Usurpator?
Sicher. Kommt ja auch alles Übel von da.
Ob von da Übel kommt ist für die Klärung dieser Frage reichlich irrelevant.
Gerade die Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt.
Völlig freiwillig natürlich, nicht wahr? Auch diese Fürsten hatte ihre Macht der Besiegung feindlicher Stämme zu verdanken, waren also Usurpatoren. Jede Herrschaft, die nicht der frühesten Stammesaufteilung entspricht ist Usurpation, da einem anderen Herrscher entrissen. Jedenfalls nach Ihrer Definition.
„Jesus kam, als alle Welt Rom untertan war. Der Antichrist wird kommen, wenn alle Welt in Aufruhr gegen Rom ist.“ (Thomas von Aquin)
Der Aufruhr gegen Rom dürfte zu Zeiten des Aquinaten auch nicht weniger stürmisch gewesen sein wie heute. Was er wohl zur Konstruktion eines neuen und eines ewigen Rom gesagt hätte?
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#43   Burgorus   21:22:14 | Donnerstag, 9. August 2007
@Benedikt: Wieso?
Es ist vollkommen absurd, eine Herrschaft als usurpatorisch zu bezeichnen, nur weil der vorige Regent nicht auf die Herrschaftsansprüche verzichtet hat.
Wenn man einen Herrscher stürzt, nennt man das Usurpation.
Dann würde formal immernoch das Imperium Romanum bestehen, da Kaiser Romulus Augustulus nie auf den Thron verzichtet hat.
Ja. Aber Romulus Augustulus war nicht römischer Kaiser; der Kaiser saß zu der Zeit bereits iin Konstantinopel.
Die Regierung der USA wären ebenfalls usurpatorisch, da sie sich der britischen Herrschaft mit Gewalt widersetzt haben etc.
Sicher. Kommt ja auch alles Übel von da.
pp. Es gäbe eigentlich gar keine Regierung, die dann nicht usurpatorisch wäre.
Nein. Gerade die Germanenfürsten hatten die Oberhoheit des römischen Kaisers anerkannt. Alarich, Theoderich der Große oder Karl der Große, der sich (vermutlich auf Vorschlag der Kaiserin Irene) als „imperator Romanum gubernans inperium“ (sowas Ähnliches wie der Romulus Augustulus, ein Westkaiser) bezeichnen durfte. Der Papst hat wohl Irene (da Frau) nicht anerkannt
Erst Otto I. bezeichnete sich als Römischer Kaiser, was in Byzanz als Usurpation empfunden wurde. Hat nun der Papst das Recht, den Kaiser zu bestimmen? Man hatte seither 2 Kaiser aufgrund verschiedener Legitimationen. 1453 war Ostrom gefallen; also war alles wieder eindeutig bis auf den heutigen Tag.
„Jesus kam, als alle Welt Rom untertan war. Der Antichrist wird kommen, wenn alle Welt in Aufruhr gegen Rom ist.“ (Thomas von Aquin)
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#42   Protestant   20:57:02 | Donnerstag, 9. August 2007
…Protestanten oder Atheisten…
Es ist schon haarsträubend, wenn man sieht, dass diese Frau Christen und Atheisten in einem Atemzug nennt! Wie verbohrt, verklemmt und engstirnig muss man eigentlich sein, es als schlimm anzusehen, wenn ich als Protestant eine röm.kath. Christin eheliche…?Um Gottes Willen, das wird doch bei mir nicht etwa zum Glaubensabfall kommen…!Nein…das einzige, was hier „abfall“ist, ist das, was die Fürstin von sich gibt!
Aber immerhin- offensichtlich scheint ja die Gefahr eines röm.-kath. Christen größer zu sein, vom Glauben abzufallen…,oder?Kann es vielleicht daran liegen, dass viele röm.kath. Christen einfach nur irgendwas tun, weil „man“ es als“Katholik“ tut, ohne wirklich zu wissen,warum und weshalb? Und weil wir Protestanten häufig viel besser erklären können, weshalb wir etwas glauben,tun oder machen?Nicht,weil es uns irgendjemand sagt, sondern weil wir es so wollen!Manchmal frage ich mich wirklich, wo denn das mangelnde Profil liegt?
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#41   Benedikt   20:46:24 | Donnerstag, 9. August 2007
Usurpatorisch?
Es ist vollkommen absurd, eine Herrschaft als usurpatorisch zu bezeichnen, nur weil der vorige Regent nicht auf die Herrschaftsansprüche verzichtet hat. Dann würde formal immernoch das Imperium Romanum bestehen, da Kaiser Romulus Augustulus nie auf den Thron verzichtet hat. Und auch der wäre ein Usurpator, da er sich die Herrschaft über etliche Gebiete beansprucht hat, deren ursprüngliche Fürsten auch nicht freiwilligen Machtverzicht erklärt haben.
Die Regierung der USA wären ebenfalls usurpatorisch, da sie sich der britischen Herrschaft mit Gewalt widersetzt haben etc. pp. Es gäbe eigentlich gar keine Regierung, die dann nicht usurpatorisch wäre.
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#40   Burgorus   20:20:32 | Donnerstag, 9. August 2007
@engelhardt: Wer war dann der Fürst der Fürsten-Hauses Thurn und Taxis?
Wenn nicht der Ehemann der Fürstin Gloria, wer war denn dann der Fürst von Thurn und Taxis zu dessen Lebzeiten?
Ich habe ganz einfach den Eindruck, dass Sie ihm nur deswegen den Titel Fürst aberkennen, weil Sie den Adel für abgeschafft halten. Sie sind wohl ein Demokrat!
Ich kann jetzt nur für Bayern sprechen. Nach dem Krieg hat Ludwig III., König von Bayern, nicht abgedankt, er hat nur seine Gefolgsleute vom Treue-Eid entbunden. Den rechtmäßigen Anspruch auf die Herrschaft hat er nie aufgegeben.
Die Nachfolge-Staaten wie der jetzige Freistaat sind also usurpatorische Staaten. Der gegenwärtige König von Bayern (nach der Royal Stuart Society auch König von Großbritannien), ist Herzog Franz von Bayern. Die Wittelsbacher haben auf die Herrschaft über Bayern nicht verzichtet, sie erheben nur momentan noch nicht den Anspruch auf die Herrschaft.
Dass aber gewisse Teile des bayerischen Adels den Titel, der ihnen rechtmäßig zusteht, nicht aufgegeben haben, zeigt ganz klar, dass sie den Anspruch auf die Herrschaft wieder erheben wollen.
Und das passt den Demokraten hier halt nicht.
Es gibt immer noch Leute, die noch nicht gemerkt haben, dass unsere usurpatorische Demokratie genannte Medien-Tyrannei nahe am Ende ist.
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#39   Gotthard   19:49:52 | Donnerstag, 9. August 2007
@romulus
Als Katholik Protestanten oder Atheisten zu ehelichen, kann in der Tat zum Glaubensabfall führen.
Als Katholik eine Katholikin zu heiraten, kann auch zum Glaubensabfall führen…
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#38   Defensor Fidei   19:14:57 | Donnerstag, 9. August 2007
@ tape
Evtl. gehört aber der Titel? „Prinz“ irgendwie doch nicht offiziell zum Namen, oder heißt die Ehefrau von Herrn Kaufmann bei Ihnen Frau Kauffrau?
Lesen Sie einfach meinen Beitrag weiter unten. Da steht die Lösung.
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#37   tape   19:04:02 | Donnerstag, 9. August 2007
@ engelhardt (Nach)Namen scheinen bei Ihnen…
…ja Schall und Rauch zu sein.
##Nachname demnach: Prinzvon Thurn und Taxis…
Folglich heisst die Gloria auch Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis. Nix mit „Fuerstin“.##
Ich dachte immer, die Frau übernimmt den Namen des Mannes. Hab’ich mich wohl getäuscht. Evtl. gehört aber der Titel? „Prinz“ irgendwie doch nicht offiziell zum Namen, oder heißt die Ehefrau von Herrn Kaufmann bei Ihnen Frau Kauffrau?
Grüße
tape
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#36   verwunderter †   18:44:02 | Donnerstag, 9. August 2007
@ Romolus
„Als Katholik Protestanten oder Atheisten zu ehelichen, kann in der Tat zum Glaubensabfall führen. Also Vorsicht ist geboten!“
Das ist aber jetzt nicht von ihnen ernsthaft gemeint. Oder?
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#35   Romulus   17:59:49 | Donnerstag, 9. August 2007
Gloria hat Recht – noch was zu Protestanten und Atheisten
Das hat Gloria wirklich gut auf den Punkt gebracht und mir aus dem Herzen gesprochen. Prima!
Als Katholik Protestanten oder Atheisten zu ehelichen, kann in der Tat zum Glaubensabfall führen. Also Vorsicht ist geboten!
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#34   Pascal123   17:53:47 | Donnerstag, 9. August 2007
was ist das schlimmste
Zu dieser Dame wäre anzumerken, das sie mal auf die Frage was das schlimmste wäre was Ihr passieren könnte. Nicht wie von einer Mutter erwartet das Ihre Kinder krank werden oder sterben könnten sondern, das diese einen Protestanten heiraten könnten. Das sagt schon viel aus, finde ich
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#33   Montfalcone   17:10:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@Gotthard:
Sie hat die Sache mit der Alten Messe und mit dem Protestantismus als Nichtkirche doch sehr schön formuliert, finden Sie nicht? Ich würde das – im Zeitalter der Kommunikation – nicht nichts nennen.
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#32   Gotthard   16:56:06 | Donnerstag, 9. August 2007
Relevanz?
Hat diese Dame aus Regensburg irgendeine Relevanz – außer in ihrer Familie, ihrer Nachbarschaft, als Unternehmerin und als Bürgerin von Regensburg?
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#31   cum te   16:55:37 | Donnerstag, 9. August 2007
säkularisierte Fürsten
Meines Erachtens steht Fürsten, die 1803 ihre Souveränität bereits verloren haben, der Titel noch zu. Die 1918 gestürzten Kronen sind da wohl schlechter gestellt.
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#30   engelhardt †   16:43:06 | Donnerstag, 9. August 2007
Ach Heinrich…
…das aendert doch nichts daran, dass Frau Prinzessin von Thurn und Taxis keine Fuerstin ist und es in Deutschland kenien Adel gibt.
Allerhoechstens wuerde man „Frau von Turn und Taxis“ agen, aber „Fuerstin“? Selbst nicht, wenn man den Vorschlaegen des Wiki-Artikels folgt.
Und sowieso: Wiki-Artikel sind interessant, haben aber keine rechtliche Relevanz. Wenn ich Frau Prinzessin von Thurn und Taxis als „ Frau Prinzessin von Thurn und Taxis“ anrede, dann ist das rechtlich einwandfrei.
Gluecklicherweise leben wir in einer Zeit, in der man wegen so etwas nicht belangt werden kann.
Menschen, die der irrwitzigen Idee anhaengen, manche Menschen seien durch ihre Abstammung etwas „besseres“ sind mit zutiefst zuwieder.
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#29   stimme der vernunft †   16:41:54 | Donnerstag, 9. August 2007
@Heinerich
Und wo steht da was vom Fürsten?
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#28   HeinrichderZweite   16:31:18 | Donnerstag, 9. August 2007
Lieber Engelhardt,
hier können Sie sich informieren de.wikipedia.org/wiki/Anrede. Oder verfahren Sie nach dem Spruch Adolf Tegtmeiers: „Watt man nich selber weiß, dat muss man sich erklären“
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#27   engelhardt †   15:28:32 | Donnerstag, 9. August 2007
Gerne
lasse ich mich eines Besseren belehren durch den Nachweis, dass es in Deutschland ganz offiziell Grafen, Barone etc. gibt und dass Frau Prinzessin von Thurn und Taxis ganz offiziell eine Fuerstin ist.
Bin schon gespannt.
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#26   Montfalcone   15:26:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Engelhard: Schlicht
Nein, so einfach ist es nicht, weder juristisch (lesen Sie doch einfach mal was zum Thema) noch historisch noch soziologisch-empirisch, aber wenn Sie’s halt freut…
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#25   engelhardt †   15:22:26 | Donnerstag, 9. August 2007
Montefalcone!
Das ist genauso simpel wie beschrieben:
In Deutschland gibt es keinen Adel und Frau Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis ist keine Fuerstin.
Ich kann auch nichts dafuer, dass gewisse Ewiggestrige die Abschaffung der Staendegesellschaft nicht wahr haben wollen und verdraengen. Die speilen halt weiterhin Prinz und Prinzessin in ihren Vereinen und beschaeftigen die Klatschpressen.
Ansonsten interessieren sich weniger und weniger Menschen fuer die Abkoemmlinge derjenigen, die Europa jahrhundertelang ausgebeutet, unterdrueckt und in Kriege geschickt haben.
Und das ist gut so.
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#24   Montfalcone   15:14:11 | Donnerstag, 9. August 2007
@Engelhardt: ein ganz weiser Rat.
;-)
Es gibt eine Menge Literatur zum Thema titelhaftiger Namensbestandteile, Amtsbezeichnungen mit Titelcharakter usw., das ist nicht so simpel, wie Sie das meinen. Ist auch, allerdings länderspezifisch, richterlich relativ klar entschieden.
Und dazu kommen eben noch die Fragen von Höflichkeit, von usus, von Kommunikation wie gesagt, &c. In einem Blogbeitrag gibt es doch wirklich keinen Grund, sich dagegen zu entscheiden und sich ein wenig lümmelhaft halbverstandenen juristischen Behauptungen hinzugeben… zumal wenn man diese nicht einmal gut findet.
Abgesehen kann ich nicht finden, daß die Rolle des Adels als Institution in der deutschen wie europäischen Geschichte – jeweils auf die eigenen Zeit bezogen – eine negative, oder auch nur überwiegend negative, ist. Das wirklich Böse kam doch wohl aus anderen Richtungen.
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#23   stimme der vernunft †   15:07:06 | Donnerstag, 9. August 2007
Fürst
ist der Titel des regierenden Mitglieds des Hauses. Da die Thurn und Taxis ebenso wie anderen „Adelige“ schon geraume Zeit nicht mehr regieren, gibt es auch keinen Fürsten von Thurn und Taxis, sondern nur einen Prinzen.
Carl heisst schliesslich mit Nachnahmen auch „Herzog von Württemberg“ und nicht „König von Württemberg“ und Georg Friedrich heisst mit Nachnahmen nicht „König von Preussen“ sondern „Prinz von Preussen“
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#22   engelhardt †   15:06:12 | Donnerstag, 9. August 2007
Montfalcone: wenn man eine Ahnung hat…
…einfach mal die Klappe halten. Kein deutscher Staatsbuerger hat einen Adelstitel als TITEL in seinem deutschen Pass stehen.
Frau Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis wuerde ich selbstverstaendlich als Frau Prinzessin von Thurn und Taxis anreden.
Wie auch sonst? Das ist schliesslich ihr Name.
Und des weiteren: wuenscht Du Dir den Adel zurueck? Was versprichst Du Dir davon?
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#21   intellectus   15:02:01 | Donnerstag, 9. August 2007
Eine tolle Frau
Eine großartige Dame und im besten Sinne des Wortes – tief religiös und fest im katholischen Glauben verwurzelt
Hochachtung
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#20   engelhardt †   14:56:13 | Donnerstag, 9. August 2007
Glorias Ehemann
…hies Johannes Baptista de Jesus Maria Louis Miguel Friedrich Bonifazius Lamoral Prinz von Thurn und Taxis
Nachname demnach: Prinz von Thurn und Taxis.
Adelstitel: keine, da die in Deutschland nicht existieren.
Folglich heisst die Gloria auch Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis. Nix mit „Fuerstin“.
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#19   Montfalcone   14:54:48 | Donnerstag, 9. August 2007
@Engelhard: Mumpitz
Was sind Sie denn, Jurastudent in Lüneburg? :-P
Mal ganz bescheiden formuliert, wenn es im Paß steht und auch ansonsten anerkannt wird, ist es nach allgemeinen Maßstäben schon so richtig, und auch nur so juristisch relevant, und warum auch nicht – wen soll das stören? Weiters geht es in solch einem Artikel doch um Kommunikation, und „Frau Thurn und Taxis“ wäre ja nicht nur peinlicher Sozialkitsch („Herr Otto Habsburg), sondern auch schlecht formuliert, weil der geneigte Leser da erst einmal nachdenken müßte, wer denn eigentlich gemeint ist…
Und abschliessend: welch ein Glueck, dass es in Deutschland keinen Adel mehr gibt. 1000 Jahre Unterdrueckung und Ausbeitung sind wirklich genug.
Naja, das hätte man vor 70 Jahren auch so lesen können… :-@
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#18   Gotthard   14:53:02 | Donnerstag, 9. August 2007
Punker-Lady
ob die ehemalige Punker-Lady Jahrgang 1960 die alte Messe wirklich gekannt und geliebt hat in ihrer Kinder-und Jugendzeit?
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#17   r.ruhrgebietler   14:50:10 | Donnerstag, 9. August 2007
Recht hat die Dame!
auf einen Sozialbetrieb mit Transzendenzappeal plus Psychoberatung und emotionale Wellness-Atmosphäre reduzieren“
leider stimmt der Rest nicht: „wolle“ – die V-II-Sekte hat diesen Sozialbetrieb mit Transzendenzappeal plus Psychoberatung und emotionale Wellness-Atmosphäre 40 Jahre lang defacto überaus konsequent durchgeführt!
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#16   landorganist   14:49:38 | Donnerstag, 9. August 2007
Ähem,
was war denn der Ehemann von Gloria?
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#15   engelhardt †   14:46:19 | Donnerstag, 9. August 2007
Leute, ihr habt keine Ahnung
1. Ja, die Frau des Fuersten ist die Fuerstin. Nachdem der ehemann der Frau Gloria kein Fuerst war, ist sie keine Fuerstin, ganz einfach.
2. Ja, es git in Deutschland Adelige, allerdings keinen Deutschen Adel. Da habe ich mich wohl missverstaendlich Ausgedrueckt.
3. Nachdem es keine vererbaren Titel mehr gibt (sondern nur Namensbestandteil), gibt es de Facto keinen Adel mehr. Der Adel as Stand hat keine rechtliche Grundlage, ist also abgeschafft.
4. Die Tatsache, dass Standesbeamte bloed genug sind, Nachnamen geschlechtsspezifisch anzupassen (Tocher vom Paul Graf von Dummfug heisst Anna Graefin von Dummfug) ist zu bedauern, hat aber keine Relevanz.
Ergo: die Frau Gloria als Fuerstin zu titulieren hat weder Berechtigung noch Relevanz und ist lediglich Ausdruck der Merkbefreitheit und Ignoranz einiger Menschen.
Und abschliessend: welch ein Glueck, dass es in Deutschland keinen Adel mehr gibt. 1000 Jahre Unterdrueckung und Ausbeitung sind wirklich genug.
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#14   semper reformandus   14:38:02 | Donnerstag, 9. August 2007
@defensor fidei
das war jetzt sozusagen die präzise Ausführung meiner holzschnittartigen Zusammenfassung, danke.
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#13   Montfalcone   14:29:09 | Donnerstag, 9. August 2007
Abgesehen von Fragen des Titels bietet die Fürstin doch auch eine sehr schöne und akkuratre
populäre Zusammenfassung zu den Themenbereichen Alte Messe und Protestantismus als Kirche.
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#12   Defensor Fidei   14:16:54 | Donnerstag, 9. August 2007
@ engelhardt: Adel abgeschafft?
Mit dem Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung am 11. August 1919 wurden alle Vorrechte des Adels abgeschafft (Artikel 109, Abs. 2 WRV). Alle Bürger waren vor dem Gesetz gleichgestellt, Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses wurden ausgeschlossen. Die preußische Landesversammlung verabschiedete am 23. Juni 1920 das Preußische Gesetz über die Aufhebung der Standesvorrechte des Adels und die Auflösung des Hausvermögens. Dieses Adelsgesetz, das in ähnlicher Form auch von den anderen Ländern des Deutschen Reiches übernommen wurde, bestimmte, dass als Namen der bisherigen Adelsfamilien und ihrer Angehörigen die Bezeichnung zu gelten hatte, die sich bisher auf die nicht besonders bevorrechtigten Familienmitglieder als Familienname vererbte (also Prinz statt Fürst). Der bisherige Titel wurde so zum Bestandteil des Familiennamens, wobei nach einer späteren Entscheidung des Reichsgerichts die geschlechtsspezifischen Varianten weiter verwendet werden konnten (z. B. Carl Herzog von Württemberg, Diana Herzogin von Württemberg).
(Quelle: Wikipedia)
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#11   semper reformandus   14:14:33 | Donnerstag, 9. August 2007
@engelhard
falsch, es gibt echte „Adelige“ in Deutschland. Es gibt zum Beispiel unstreitig Angehörige ausländischen Adelsstandes, die natürlich nicht aufhören, adelig zu sein, nur weil sie die deutsche Grenze überschreiten. Viele Adelige haben darüber hinaus mehrere Staasangehörigkeiten, manche deutsche Staats-„Bürger“ stehen etwa in englischen Thronfolge und sind natürlich schon aus diesem Grunde (britisch) „adelig“. Die bis heute einschlägige,noch aus der Weimarer Zeit stammende Bestimmung besagt daher auch nur, dass der Adel (in Deutschland) „als Stand“ abgeschafft sei, also nicht der Adel „an sich“, sonst hätte man ja formuliert „der Adel ist abgeschafft“. Außerdem gilt natürlich Art. 3 GG (Gleichheitsgrundsatz). Die Rechtsprechung hat anerkannt, dass der Gleicheitsgrundsatz nicht daran hindert, Adelsprädikate als Namensbestandteile zu vererben und zu deklinieren („Graf“ – „Komtesse“ – „Gräfin“ etc.), der geborene Erbprinz wird irgendwann auch Fürst, Frau Schmitz hingegen, die Herrn Müller heiratet, wird nicht Frau „Müllerin“. So ist die Rechtslage, etwas komplexer als in Ihrer Wahrnehmung.
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#10   landorganist   14:11:19 | Donnerstag, 9. August 2007
Die Titel und Prädikate
stehen dem Adel nach wie vor zu! Sie sind Bestandteil des Namens. Abgeschafft sind lediglich dessen Privilegien. Wenn nun Gloria nach dem familiären Hausgesetz den Titel Fürstin trägt, wird dieser auch im PA eingetragen sein. So ist das nun mal.
In Österreich sieht das ganz anders aus. Da ist der Adel mit samt Titeln, etc. wirklich abgeschafft. Dennoch kenne ich kein Land, in dem die Leute so titelgeil wären wie dort.
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