Alte Messe
Es geht in Aachen auch anders
„Bedenken wir, daß unser Gründervater diese jetzt bespöttelte Römische Liturgie tagein tagaus gefeiert hat.“
Zahlreiche Selige und Heilige zelebrierten die Alte Messe.
Zahlreiche Selige und Heilige zelebrierten die Alte Messe.
© Latin-Mass-Society.org
(kreuz.net, Aachen) Einige Tage nach dem Erscheinen des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ hat sich Pfarrer Franz-Karl Bohnen zur Freigabe der Alten Messe geäußerte.

Hw. Bohnen richtete sich dabei als Aachener Diözesanpräses an die Mitglieder des örtlichen Kolpingwerkes.

Das Kolpingwerk ist ein internationaler katholischer Sozialverband mit Sitz in Köln. Es ist nach Hw. Adolph Kolping († 1865) benannt.

„Da frage ich mich doch, sind wir noch katholisch?“ – erklärt Hw. Bohnen zu Beginn seines Artikels. Er wundere sich darüber, daß sich die Geister an der Form der Heiligen Messe spalten.

Denn die Konzilsväter hätten weder die Alte Messe noch die lateinische Liturgiesprache abgesetzt oder gar verboten.

Pfarrer Bohnen kritisiert auch die Formulierung, wonach die Alte Messe angeblich „mit dem Rücken zum Volk“ zelebriert werde:

„Die ältere Meßform ähnelt eher einer Prozessionsordnung. Die Christen sind wie in der Prozession zu Gott unterwegs. Gläubige und Priester schauen in gleicher Richtung auf Gott. Es herrscht eine gemeinsame Gebetshaltung und Gebetsrichtung vor.“

Somit wende sich Priester nicht von den Gläubigen ab.

In der nach dem Konzil reformierten Liturgie würden sich Gläubige und Priester gegenüberstehen und seien – „so die Theorie“ – um den Opferaltar versammelt:

„Allerdings schauen sie nicht so sehr auf Gott, sondern sich einander ins Gesicht.“

Im jüngsten Motu Proprio spreche der Papst den Gläubigen das Recht zu, die Form der Liturgie zu wählen: „Es geht ihm um das Wohl der Gläubigen.“

Der Papst habe das Motu Proprio auch aus Sorge um die Heilige Messe verfaßt. Deshalb kritisiere er in dem Beibrief an die Bischöfe die liturgische Willkür der Priester und ihren Hang zu Privatliturgien:

„Angesichts solcher privaten Aktivitäten, ist es kaum verwunderlich, wenn sich Menschen zu der »ihnen vertrauten Gestalt der heiligen Liturgie« zurücksehnen.“

Der Papst schreibe auch aus Sorge um die Einheit der Kirche. Deshalb sei das Motu proprio ein zutiefst katholisches – allumfassendes – Dekret.

Die darin verkündeten zwei Formen des Römischen Ritus seien zwei Seiten der einen Medaille: „Es geht also nicht um das Aufrechnen der einen gegen die andere Form.“

Hw. Bohnen ist davon überzeugt, daß der Papst mit dem Motu Proprio einen Schritt in die richtige Richtung getan hat:

„Es gilt, um mit den Worten Kardinal Lehmanns zu sprechen, die »welche diese Messe lieben, nicht in ein Abseits« zu drängen.“

Die Mitglieder des Kolping-Werkes ermutigt Pfarrer Bohnen, sich „mit Sachverstand“ an dieses Thema heranzuwagen:

„Bedenken wir, daß unser Gründervater, der Selige Adolph Kolping, diese jetzt bespöttelte Römische Liturgie tagein tagaus gefeiert hat.“

Pfarrer Bohnen rät seinen Kolping-Geschwistern nicht „in Panik auszubrechen“, sondern dem Rat des Gründervaters, Hw. Adolph Kolping zu folgen:

„Jeder wahre Katholik wird jedem anderen sein ihm zugehöriges Recht gönnen und erhalten helfen. Denn der Wahlspruch der ewigen Gerechtigkeit »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst« ist heute noch so frisch wie damals, als er aus dem Munde der göttlichen Weisheit hervorgegangen ist.“
      
37 Lesermeinungen
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#37   Rudolfus   20:17:49 | Dienstag, 21. August 2007
@Die Tausenden Neuen Meßriten durch den NOM als ein anderer Ritus als der Römische Ritus
„Im übrigen ist die „neue Messe“ mittlerweile stärker in Klerus und Volk verankert als es die“alte“ je war.“
Das gläubige Volk, das überhaupt noch in die Neue Messe geht, stammt zu hohen Prozentsätzen aus der Generation, die noch die alte Messe besuchte.
Der Rest des Volkes und die nachfolgenden Generationen gehen nur mehr in Ausnahmen in die Messe.
Außerdem ist der NOM nicht „ein Ritus“, sondern Tausende Ritenformen.
Die Römische Messe und der NOM befinden sich lediglich im selben Ritus im Sinne von „Rituskirche“ (siehe den Gebrauch des Wortes „Ritus“ in Summorum Pontificum, Papst Benedikt XVI. , 07. VII. 2007).
Die beiden Riten derselben lateinischen Rituskirche sind aber nicht derselbe Ritus im Sinne eines Zelebrationsritusses.
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#36   monti   22:01:45 | Mittwoch, 15. August 2007
@Gotthard
ich kann Ihre Kritik nicht verstehen.
Einfach auf die unter dem Artikel stehende Website gehen (die mit Google nichts zu tun hat) und schon finden sie auf der ersten Seite „Anmerkungen zum M.P.“, ungekürzt und frei jeden Verdachts, von Kreuz-net verfälscht zu sein.
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#35   Gotthard   21:07:59 | Mittwoch, 15. August 2007
@tridentinus
Anhand des Links, der Ihnen nocheinmal eigens angeboten wurde, können Sie auf den Originaltext zugreifen
solange die Redaktion mich auf google verweisen will, um die Originaltexte lesen zu können, werde ich das Fehlen der Quellen hier anmahnen.
Information oder Meinung oder Propaganda … dazwischen muss sich die Redaktion mal entscheiden.
Ich werde mir herausnehmen, immer wieder Quellen anzumahnen!!!!!!!1
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#34   stat crux   16:14:20 | Mittwoch, 15. August 2007
@Monsieur Ch.
Nicht ablenken! Der Katholizismus heute hat eine Reichweite von ca. 1,2-1,3 Mrd. Menschen. Diese wäre mit „alter Messe“ weder zu „halten“ noch zu erweitern.
Die Frömmigkeit (!) in Europa und europäisch geprägten Erdteilen hat bei der übergroßen Mehrzahl der Menschen
die „Leben-Jesu-Forschung“ etc. rd. 100 Jahre einigermaßen überstanden, bevor zwischen ca. 1870 und ca. 1930 der Atheismus als Massenphänomen („sozialer Modernismus“) auftrat.
Die „neue“ Messe wird sich wahrscheinlich als „Medikament“ erweisen (neben anderen), die Dauer und Intensität dieses Phänomens abkürzen bzw. abmildern wird, insofern sie das „sacramentum caritatis“ nämlich „den Massen zugänglich“ tradiert.
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#33   Maurice Corvisier   15:57:40 | Mittwoch, 15. August 2007
„Im übrigen ist die „neue Messe“ mittlerweile stärker in Klerus und Volk verankert als es die
„alte“ je war.“
Das muß man einschränken. Sie ist es bestenfalls bei dem Häuflein (im Vergleich zu früher), das überhaupt noch hingeht. Na ja, und was den Klerus anbetrifft…
Und: wohin die Jugend geht (wenn sie überhaupt noch geht), sehe ich jeden Sonntag.
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#32   stat crux   15:46:34 | Mittwoch, 15. August 2007
@Don Camillo
Die verbindliche (!) Wiedereinführung der alten Messe ist der Sache nach unmöglich, da eine solche „Tat“ den Katholizismus auf mindestens vier von fünf Kontinenten marginalisieren würde. Sie wäre aber auch „Verrat am Konzil“, da die Weisung eindeutig lautete: Die Messe soll vereinfacht, die aktive Teilnahme der Gläubigen erleichtert, die Volkssprache nicht nur engherzig erlaubt, Verlorengegangenes wieder eingefügt und Überflüssiges in Wegfall gebracht werden. Die genaue Abgrenzung oblag dem Papst, der das Konzil zu interpretieren hatte. Im übrigen ist die „neue Messe“ mittlerweile stärker in Klerus und Volk verankert als es die „alte“ je war. Denn Leidenschaft für das Missale Romanum war immer ein Phänomen winziger Minoritäten, auch von 1570 bis 1970. Den meisten Katholiken und ihren Priestern genügte es, dem Messbuch zu genügen;
Beispiel? Die 8-Minuten-Messe der Stiftsherren von Mantua, gegen die ihr Bischof (G.M. Sarto, seit 1903: Pius PP. X.) leider machtlos war…
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#31   Tridentinus   11:42:00 | Mittwoch, 15. August 2007
@Gotthard
Anhand des Links, der Ihnen nocheinmal eigens angeboten wurde, können Sie auf den Originaltext zugreifen und feststellen, dass der Text nicht selektiv oder tendenziös wiedergegeben wird. Bohnen interpretiert Art. 2 SPC sogar zu weitgehend, was der Artikel nicht kritisiert. Wir wissen ja inzwischen alle, dass Art. 2 SPC sich nur auf Privatmessen bezieht, hier aber keine neuartige Sonderbeschränkung des Usus Extraordinarius ist.
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#30   Gotthard   11:31:37 | Mittwoch, 15. August 2007
@monti
mir platzt der Kragen ob der saumäßigen Journaille… über den Inhalt des Textes jenes Priesters habe ich nichts gesagt, da ich den Text nicht kenne – nur diese Propaganda-Steinbruch-Zitate.
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#29   monti   11:16:02 | Mittwoch, 15. August 2007
Ich verstehe nicht,
warum Gotthard der Kragen platzt, wenn sich auch mal ein Priester der nicht Angehöriger der FSSPX ist, positiv zur Alten Messe äußert.
Oder vielleicht, ich glaube, ich verstehe es doch…
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#28   aurelia   10:50:50 | Mittwoch, 15. August 2007
Auch Sie
möchte ich mal auf das Evangelium unseres geschätzten Bruder Theophil aufmerksam machen, er schenkt es uns jeden Morgen und das mit einer Hingabe das man nur stauen kann!
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#27   Don Camillo   10:46:36 | Mittwoch, 15. August 2007
angenommen
die alte Messe würde wieder allgemeinverbindlich eingeführt, d.h. die neue Messe dürfte nicht mehr gefeiert werden (dies scheint ja das Wunschdenken der diesigen Seitenbetreiber zu sein): Woher sollten die Priester kommen, die fähig wären, eine solche Messe zu feiern? Selbst bei der Petrusbruderschaft hat es zu Genüge Priester, die oft ein derart schlechtes Latein sprechen, dass man meinen könnte, sie würden momentan gerade in Zungen reden…
Und glaubt man tatsächlich, es würden wieder mehr Menschen zum Glauben finden nur wegen der alten Messe? ISt das nicht ein wenig naiv?
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#26   Hank   07:43:39 | Mittwoch, 15. August 2007
Mensch, Gotthard!
Denk doch mal nach!
kolping-ac.de/?s1=45
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#25   Gotthard   23:50:03 | Dienstag, 14. August 2007
Quelle?
Wo ist die Quelle dieses Artikels?
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#24   Frasim   23:32:38 | Dienstag, 14. August 2007
@schulschwänzer
Nicht so viel Schule schwänzen, lieber richtig lesen und Zusammenhänge erfassen lernen! ;-)
Es wird sich bei einer Kolping-Veranstaltung wohl um deren Gründer Hw. Adolph Kolping († 1865) handeln…!
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#23   Gotthard   22:48:24 | Dienstag, 14. August 2007
@maurice corvisier
Es ist immer wieder schön, bei bestimmten Themen Ihr „Muffensausen“ zu beobachten.
Entgegen weitverbreiteter Ansicht bekomme ich keinerlei Muffensausen bei gewissen Themen.
Meine Zornesadern können allerdings anschwillen bei der ideologischen Steinbruch-Schreibe, die sich Journalismus nennt.
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#22   Fabianus   22:43:54 | Dienstag, 14. August 2007
@matt2
Sie können einfach nicht ohne Unterstellungen arbeiten.
Wo habe ich gesagt, dass ich glaubte, dass Jesus nicht Sohn Gottes wäre?
Wo haben Sie es eindeutig und unwiderruflich bekannt?
Wissen Sie, ich versuche mit Ihnen einen normalen Dialog zu führen und Sie kommen mit Sätzen wie…„DAS HASSE ICH“…
Ich wollte Ihnen nichts unterstellen.
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#21   Gunsenum   22:38:12 | Dienstag, 14. August 2007
Aachen? Printen!
Etwas für die Profiliga!!!
300 g Zucker
250 g brauner Kandiszucker
500 g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
1 Tl. Zimt
– – abger. Zitronenschale
125 g Honig
1 El. Rum oder Milch
1 Tl. Pottasche
6 El. Wasser
Zucker in einer Pfanne karamelisieren, mit dem Wasser glattruehren. Nach dem Erkalten mit den Eiern 10 min. schaumig ruehren. Pottasche in Milch oder Rum aufloesen, mit dem fluessigen Honig zur Zuckermasse geben und mit allen anderen Zutaten gruendlich verarbeiten. In einem Steintopf mit zugedecktem Tuch 8 Tage kuehlstellen. Dann nochmals kneten, ca. 2 – 3 cm dick ausrollen und in ca. 10 cm lange und 2 cm breite Streifen schneiden. Mit Eiweiss bepinseln, bei milder Hitze backen. *
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#20   Melchisedech   22:31:16 | Dienstag, 14. August 2007
Zur einfachen Klarstellung:
an Gotthard: die Quellenangabe ist zu finden ganz unten im Artikel: kolping-ac.de … man muß halt wie so oft auch das Kleingedruckte lesen :-)
Und an Schulschwänzer: der Gründungsvater des KOLPINGwerkes ist Adolf KOLPING
Ansonsten staune ich immer wieder, wie oft so manche postings so wenig mit dem Artikelthema zu tun haben, obwohl doch genau danach gefragt wird:„Ihre Meinung zum Thema“ …
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#19   matt2 †   22:19:47 | Dienstag, 14. August 2007
Das hasse ich an Leuten wie Ihnen…
Sie können einfach nicht ohne Unterstellungen arbeiten.
Wo habe ich gesagt, dass ich glaubte, dass Jesus nicht Sohn Gottes wäre?
Das Problem ist, Leute wie Sie wollen nicht sehen, dass Sohn Gottes in einem Werdegang ist und er kann auf diesem Werdegang auch fehlen und sogar scheitern.
Der Unfehlbare, ist Gott der Vater, der Ursprung von allem, der Anfang, das Ende, der „Ich bin“. Christus ist nach meinem Verständnis nicht unfehlbar. In diesem Sinn ist für mich auch das Trinitätsdenken der meisten Katholiken falsch, weil sie Christus schon für perfekt ansehen, als ob er bereits – wie sie sagen – „wahren Gott“ wäre. Wahrer Gott ist nur der Vater und nicht Jesus.
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#18   Fabianus   21:49:08 | Dienstag, 14. August 2007
@matt2
Hat er die Welt wirklich geliebt, oder hat er für seine eigene Verstocktheit der Welt die Schuld gegeben?
Er hat die Welt so sehr geliebt, dass er für unsere Sünden gestorben ist.
Allerdings ist es nicht nötig hier katholische Überzeugungen zu erwähnen, sondern eher darauf einzugehen, dass Sie in JC weder Gottes Sohn noch einen erfolgreichen Diener Gottes sehen. Wenn ich Sie richtig verstehe, hätte die Weltgeschiche auf diese Figur auch verzichten können. Wie erklären Sie seine Anziehungskraft? Es gab/gibt Messiasse wie ihn wie Sand am Meer bis heute! Zufall? Haben Sie sich einmal mir Naturreligionen befasst? Ich glaube, diese würden Ihnen ev. eine gute Heimat bieten können.
Als Katholik habe ich versucht, Ihnen relativ wertfrei Fragen zu stellen und ev. Antwortmöglichkeiten bieten zu können.
Liebe Grüße!
Fabianus
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#17   matt2 †   21:33:41 | Dienstag, 14. August 2007
Natürlich ist es Wunschdenken…
aber Wunschdenken sind ja ebenso die Behauptungen der Kirche bez. der uneingeschränkten Messianität Jesu Christi. Haben Sie etwa den Eindruck, dass Jesus es verstanden hat durch seine kirchliche Organisation Liebe zu vermitteln in wirklich erschöpfendem Maße? Hat er die Welt wirklich geliebt, oder hat er für seine eigene Verstocktheit der Welt die Schuld gegeben? Und zeugen davon nicht womöglich auch die vielen Kriege der Weltgeschichte. Haben Sie Sich Gedanken darüber gemacht, wie das Schicksal der Welt mit seinem Werdegang zusammenhängt?
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#16   VirFortis   21:20:13 | Dienstag, 14. August 2007
matt2
Keine Macht den Drogen !
l.g :-D
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#15   Fabianus   21:19:30 | Dienstag, 14. August 2007
@matt2
Ich darf zitieren:
Ich spüre darin nicht das Wesen und die Kraft, die mich treibt
Was verstehen sie denn dann unter diesem Geist? Das geht, meiner Meinung nach aus der folgenden Argumentation nicht klar hervor, oder ich verstehe es einfach nicht, was natürlich auch möglich ist. Mein Eindruck ist, dass dieser Geist, den Sie beschreiben, ein Spiegelbild Ihrer eigenen charakterlichen-menschlich-emotionalen Bedürnisse sein könnte. Allerdings wäre ein solcher von einem Göttlichen, einem Creator, wie wir Katholiken ihn annehmen, streng zu unterscheiden.
Allerdings finde ich es auch z.T. erschwerlich zwischen göttlicher Charakterdefinition und eigenem Wunschdenken, welches sich in Beschreibungen Gottes versteckt, zu unterscheiden.
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#14   matt2 †   21:10:46 | Dienstag, 14. August 2007
@Fabianus: ich bin leider eher unbelesen…
darum kenne ich die philosophischen Positionen nicht im Detail.
Ich glaube an einen anderen Geist, welchen der Katholizismus nicht vermittelt. Ich spüre darin nicht das Wesen und die Kraft, die mich treibt. Dieser Geist war eigentlich schon immer da und er war vielleicht auch immer in der Rolle des Underdog, des Rebells gegen das geistige Establishment seiner Zeit. Es ist der Wunsch nach mehr Ausdrucksstärke, nach mehr Intensität in der Beziehung der Menschheit zu Gott, es ist schlicht und einfach die Sehnsucht nach mehr Liebe, die ihn antreibt. Dieser Geist ist nun kein Widersacher des Christentums, vielmehr ist er messianisch auf seine Art. Man könnte sagen, er ist das chaotische Genie, was sich seit jeher mit dem Regime der Kirche reibt, durch alle Jahrhunderte hindurch. Er ist, der aus sich selbst Kraft und Erkenntnis schöpft, eine Kraft die vom Ursprung herrührt und deshalb so wild und getrieben wirkt, deshalb so mutig, verwegen und stolz ist, weil sie von daher alles antizipiert und überragt. Er bedient sich eben nicht des geborenen Messias, lässt ihn links liegen, oder meinetwegen rechts. Er rafft sich auf gen Himmel in der Urkraft seiner Selbst, die ihm Gott preisgab in der Tiefe seiner Seele.
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#13   Fabianus   20:59:04 | Dienstag, 14. August 2007
@Rudolfus
Stimmt zu, hat hier nix zu suchen. Danke für die Antwort via Mail. Haben Sie etwas mit meiner Anfrage inzwischen anfangen können?
Lg
Fabianus
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#12   Rudolfus   20:47:27 | Dienstag, 14. August 2007
@Matt2 / Beschimpfung der alten Messe ist blasphemisch und ein Sakrileg
Sie sollten diese Gotteslästerungen in einem katholischen Forum unterlassen und Gottes Vergebung für dieses Verbalverbrechen bitten.
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#11   Fabianus   20:47:12 | Dienstag, 14. August 2007

sancta simplicitas…
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#10   VirFortis   20:45:26 | Dienstag, 14. August 2007
Matt2
am Ende läuft alles auf Glaube/Unglaube hinaus. Wenn man wirklich glaubt dass die Hostie das Fleisch Christi ist, kein Symbol, kein ritueller Akt oder sonstwas, findet man automatisch auch Herumhopsereien, Banalitäten, und diverse andere Mitternachtseinlagen unpassend.
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#9   Fabianus   20:41:31 | Dienstag, 14. August 2007
@matt2
Braucht man dann überhaupt noch Kirche, Lehramt und Sakramente? Wie stehen Sie zum anthropozentrischen Sensualismus Feuerbachs?
Oder verstehe ich Sie falsch? Dann würde mich eine Korrektur freuen.
Gruß
Fabianus
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#8   matt2 †   20:36:50 | Dienstag, 14. August 2007
Ist doch immer dieselbe K*cke
die Alte Messe ist so super toll und so erhaben. Das ist doch nur ein dummes Prozedere, egal wie man es dreht und wendet. Es lohnt überhaupt nicht sich darüber aufzuregen. Es gibt so vieles an Gotteserfahrung in dieser Welt, wenn man nur ein Gespür dafür entwickelt. So viel Leidenschaft und Tiefe, die hier garnicht erfasst wird sondern sträflich vernachlässigt. Die Welt hätte dem Menschensohn sovieles sein können, was er einfach ihr nicht erlaubt hat zu sein, aus Kleinmut voranzuschreiten. Dann erlaubt es ihr halt ein anderer, weil er sich ignorant gezeigt hat. Soll er sich vergraben mit seiner Alten Messe und der Braut, die all seine Schrullen so willig auf sich nimmt.
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#7   Maurice Corvisier   20:29:42 | Dienstag, 14. August 2007
Aber nein, agmen –
ich habe dort ganz normal gearbeitet. Bochum. Eine Stadt voller origineller Typen, die dort frei herumlaufen und gar nicht wissen, wie originell sie sind. Seltsam sympathisch!
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#6   agmen   20:09:23 | Dienstag, 14. August 2007
@ Maurice Corvisier:
Aber nicht als französischer Soldat, oder?
;)
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#5   schulschwänzer   20:03:54 | Dienstag, 14. August 2007
… daß unser Gründervater diese …
Wer ist denn eigentlich der Gründungsvater???
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#4   Fabianus   19:46:45 | Dienstag, 14. August 2007
Habe eine Frage
die nicht zum Thema passt, aber vlt dennoch Antwort findet.
In St.Ludgerus,Bottrop fand ich vor Kurzem einen kleinen Reliquienschrein mit Knochen von Pius X. Der ansässige Pfarrer konnte mir keine Erklärung geben, wie diese in die Gemeinde gekommen sind. Verteilt der heilige Stuhl wahrlos seine Reliquien? Mich würde es sehr interessieren, wie dieser „Fund“ zu erklären ist.
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#3   Rudolfus   19:40:50 | Dienstag, 14. August 2007
@Persönlicher Ärger mit der alten Messe
zeigt, daß man nicht den katholischen Glauben besitzt.
Jeder, der die alte Messe haßt, denkt protestantisch, und ist nicht katholisch:
Vgl. hierzu die unfehlbaren Meßopferdefinitionen des unfehlbaren Dogmenkonzils von Trient: history.hanover.edu/texts/trent.html,
und die Päpstliche Bulle über die römische hl. Messe Quo primum tempore, hl. Papst Pius V., 14. Juli 1570 …ww.latin-mass-society.org/quoprim.htm)
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#2   Maurice Corvisier   19:29:34 | Dienstag, 14. August 2007
„Gotthard: mir platzt langsam der Kragen“
Es ist immer wieder schön, bei bestimmten Themen Ihr „Muffensausen“ zu beobachten.
Womit ich mich als jemand geoutet habe, der eine Zeit im Ruhrgebiet verbracht hat.
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#1   Gotthard   19:19:17 | Dienstag, 14. August 2007
mir platzt langsam der Kragen
wo bleibt die Quellenangabe?
Dieses Zitieren einzelner Sätze aus irgendeinem Zusammenhang irgendeines Textes ist rein ideologisch – aber kein guter Journalismus!
Reine Propaganda was hier abgeht!!!!!!!
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