Der Erzbischof von Wien wird in Kürze eine neue Gedenkstätte einweihen. Dort wird daran erinnert, daß die Kirche durch Johannes XXIII. und das Konzil „wieder Leuchtkraft“ bekam.
(kreuz.net, Mariazell) Am 13. August wird Christoph Kardinal Schönborn von Wien im steirischen Wallfahrtsort
Mariazell eine Heilige Messe zum monatlichen Gedenken an Franz Kardinal König zelebrieren.
Im Anschluß
daran segnet Kardinal Schönborn einen sogenannten „Ort der Erinnerung an Kardinal Franz König“.
Das
berichtete die Homepage der Erzdiözese Wien ‘stephanscom.at’.
Der Gedenkplatz für Kardinal König,
der bereits in der Ägidiuskapelle der Basilika eingerichtet ist, wurde von dem Architekten Wolfgang Feyferlik
(50) gestaltet, der bereits früher in Mariazell tätig gewesen ist.
Es handelt sich hierbei um fünf
Glaskuben. In sie sind Gegenstände eingelassen, die an den Kardinal erinnern: der Rosenkranz des Kardinals,
dessen Konzilsring oder das Brustkreuz, das ihm Papst Johannes XXIII. geschenkt hatte.
In der vierten
Glaskube kann das „Enkolpion“ bewundert werden – ein ostkirchliches Bischofsmedaillon, das der orthodoxe
Metropoliten von Wien, Michael Staikos, als Geschenk zum 100. Geburtstag des Kardinals vorgesehen hatte.
Der fünfte gezeigte Gegenstand ist eine Ausgabe des ‘Annuario Pontificio’ – des päpstlichen Jahrbuches.
Der Kardinal trug es im Jahr 1960 bei sich, als er auf dem Weg zum Begräbnis des 1998 seliggesprochenen
und damaligen Zagreber Erzbischofs Alojzije Kardinal Stepinac war und in einen schweren Verkehrsunfall
verwickelt wurde.
Kardinal König sah diesen Unfall als Zeichen, eine Kontaktaufnahme mit den Ostkirchen,
insbesondere mit der Orthodoxie anzustreben.
Bis zu den Kirchengegnern
Zusätzlich zu den Gegenständen
sind in die Glaskuben auch Zitate von Kardinal König und erklärende Textpassagen eingelassen. Sie wurden
von der langjährigen Sekretärin des Kardinals, der Wiener Diözesanarchivarin Annemarie Fenzl, zusammengestellt.
Kardinal
König:
„Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen Gefilde der Kirchenfremden
und der Kirchengegner.“
Laut der Webseite der Erzdiözese Wien ‘stephanscom.at’ zeigen diese Texte, „worum
es dem Wiener Alterzbischof ging“.
So heißt es etwa beim Brustkreuz von Johannes XXIII.: „Durch Johannes
XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen Gefilde der Kirchenfremden und der Kirchengegner.“
Und weiter: „Kurz vor seinem Tod im Juni 1963 schenkte Papst Johannes XXIII. dem Kardinal als Zeichen
seiner besonderen Verbundenheit dieses wertvolle Brustkreuz, das Kardinal König vorwiegend trug.
Wie
dem großen Papst des Konzils ging es Kardinal König Zeit seines Lebens darum, gemeinsam mit allen suchenden
Menschen eine Antwort zu finden auf ihre Fragen nach dem ‘Woher’ und ‘Wohin’ und ‘Wozu’ ihres Lebens.“
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69 Lesermeinungen
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@Rudolfus – Alle Katholiken, die Bahn fahren, sind exkommuniziert! Ist Ihnen in Ihrer Exkommunikationsfreude
schon einmal aufgefallen, daß alle Katholiken, die Bahn fahren, exkommuniziert sind? Papst Gregor XVI.
(1832 – 1846) bezeichnete die Eisenbahn (Chemin de fer) als „Chemin d’ enfer“ (Höllenweg). Selbstverständlich
ist jeder, der den Höllenweg der Bahn benutzt, eo ipso exkommuniziert. Das ist der Grund, warum ich nie
Bahn fahre und immer das Auto nehme.
@Fragender / Cardinal Königs Höllen- oder Fegefeuerfahrt Welch unehrenhafte Gesellschaft für einen
so würdigen Gottesdiener… Ein lebenslanger Irrlehrer kann niemals ein würdiger Gottesdiener sein,
selbst wenn er zum Cardinal ernannt worden war. Für Cardinal Königs Seelenheil muß man objektiv gesehen
das Schlimmste annehmen: Daß sich Cardinal König jetzt z.B. „der Gesellschaft“ der Dämonen und Teufel
„erfreuen“ könnte – für alle Ewigkeit, ohne Ende: Es sei denn, er hätte in seiner Todesstunde bereut
und gültig die Absolution empfangen. Dann wäre aber anzunehmen, daß ihn Gott für Seinen Verrat an
der apostolischen Lehre des Papstes, von Humanae vitae, und der Irreführung seines Volkes, in die UNO-Verhütungsmittelmentalität,
lange Zeit im Fegefeuer beläßt, um ihn zu läutern: und ihm keine Ablässe zukommen läßt (diese können
den Verstorbenen nur fürbittweise zugewandt werden, d.h., Gott kann auch ablehnen).
#67 Fragender 01:17:35 | Dienstag, 14. August 2007
@Rudolfus Dann verbindet KK die Exkommunikation ja wohl mit allen V2-Leugnern und Sedisvakantisten, oder?
Welch unehrenhafte Gesellschaft für einen so würdigen Gottesdiener…
Cardinal König war seit 1968 exkommuniziert Jeder, der eine Lehre der Kirche leugnet, ist aus der Kirche
ausgeschlossen. Cardinal König hat die Lehre des Apostolischen Schreibens Humanae vitae in der Erklärung
von Maria Trost (Österreich) geleugnet, zusammen mit der gesamten damaligen ÖBK (1968), und mit der
DBK (Königstein, BRD) – und er hat nie widerrufen: und war somit ipse facto exkommuniziert. Hoffentlich
konnte er in seiner Todesstunde Gottes Vergebung finden.
@ artois, der Allwissende und Allmächtige Es sollte nur noch einmal klargestellt werden, daß „Cardinal“
König nicht zur Kirche gehörte und exkommuniziert war. Ach ja? Dann erklären Sie mir mal, wer ihn exkommuniziert
haben soll! Natürlich: Sie!!! Denn Sie haben ja alle Macht und Weisheit, Sie wissen genau, wer oder was
Kirche ist, jedenfalls aber was Kirche zu sein hat, und wer dazugehört! Wenn Sie das alles wissen, werden
Sie ja wohl auch an Satan und die Hölle glauben. Dann grüßen Sie ihn mal schön, denn Hoffart ist eine
Todsünde! Das scheinen Sie vergessen zu haben!
Wider VII, @ Benedikt Da könnten Sie sogar recht haben, daß selbst dann, wenn die deutschen Bischöfe
sich hinter Humanae Vitae gestellt hätten, diese Enzyklika trotzdem nicht angenommen worden wäre. Trotzdem
läßt sich der Widerstand nicht ohne den Traditionsbruch von VII erklären. Wenn das, was vorher immer
von der Kirche verurteilt wurde, wie z.B. die Götzendienstfreiheit, nun erlaubt und sogar gefördert
wird, hat man natürlich ein Glaubwürdigkeitsproblem. Anscheinend hat sich die Kirche in einer moralischen
Frage geirrt und revidiert ihren Irrtum nun. Warum soll man nun in der Frage der Empfängnis- verhütung
warten, bis sich die Kirche auch hier eines Tages korrigiert ? Da ist man doch lieber gleich vorauseilend
gehorsam und bürdet sich die Last von Kindern nicht auf.
@Tradi-Stimme könnte man über dich auch schon was positives berichten? Deine Groß-Kotz-Beurteilungen
hervorragender Persönlichkeiten unserer Kirchen gehören noch nicht zum Lobenswerten Deines Lebens.
@ Tradilandler: Cardinal König war einer der geschicktesten und perfidesten V2-Kirchenzerstörer An wen
richten Sie eigentlich Ihre Botschaften? Führen Sie Selbstgespräche? Kein Katholik, der seinen Verstand
nicht bei Ihnen abgegeben hat und das dürfte nur ein winziger Haufen jetzt Hirnloser sein, hört Ihnen
zu. Ich sehe mit Genugtuung zu, wie Sie sich lächerlich machen. Nur weiter so!
Cardinal König war einer der geschicktesten und perfidesten V2-Kirchenzerstörer In ein paar Punkten
läßt sich das sehr klar festmachen: 1. In seiner Haltung zur Freimaurerei, dokumentiert durch den damaligen
Großmeister Kurt Baresch in „Katholische Kirche und Freimaurerei“ (1983) 2. in seiner modernistischen
Vorreiterrolle auf V2; 3. In seiner schismatisch-häretischen Haltung gegenüber „Humanae Vitae“ (Maria
Troster Erklärung 1968) und der kirchl. Lehre zur Verhütung; 4. In seiner grundsätzl. Gegnerschaft
zum alten Ritus; 5. In seiner überfallsartigen Förderung der Handkommunion (1970, Beschluß der österr.
BiKo); 6. In seiner Anbiederung an die SPÖ – Äquidistanz, obwohl die SPÖ eindeutig antikatholisch war
und ist; 7. insb. in seinem falschen Doppelspiel bezügl. der Straffreistellung der Abtreibung – es ist
völlig klar, dass dieser Casus bellli zum Abbruch sämtl. Gespräche mit der SPÖ und der off. Exkommunikation
ihrer Vertreter hätte führen dürfen. Stattdessen die Einsetzung der verlogenen „Aktion Leben“ mit ihrem
Indikationen-Volksbegehren (nach der Wahl v. 1975, wobei es vorher am wirksamsten gewesen wäre – mit
Sicherheit Abwahl der SPÖ!) und deren ab ovo geplanter Abkehr von der Forderung nach Strafbarkeit der
Abtreibung und von der kirchl. Lehre zur Empfängnisregelung; 8. in seiner Mitwirkung an der Bestellung
von JoPaII. zum Papst – dessen häretische Ansichten Cardinal König bereits davor bekannt waren; 9. Förderung
des Islam bereits 1958 durch Einrichtung einer Moschee im Afro-Asiatischen Institut der Kirche in Wien.
Lieber artois, es ist schon recht erheiternd, wenn jemand wie Leblhuber sich als katholisch bezeichnet
und im gleichen Atemzug praktisch alle Grundwahrheiten des katholischen Glaubens leugnet – und direkt
darauf andere aus dem, was er als Kirche bezeichnet, ausschließen zu können meint. Hier helfen, ich
schrieb es bereits, nur psychologische Krieterien zu einer Erklärung.
@Leblhuber Weder Sie, noch irgend ein anderer der V2-Anhänger hier haben auch nur den geringsten Einfluß
darauf, wer zur Kirche gehört und wer nicht. Das entscheidet, gottlob, die vom hl. Geist geleitete und
vom Herrn Jesus Christus regierte Kirche nach heiligen, ewigen Maßstäben selbst. Ebenso wenig können
Sie über meine „Gesinnung“ urteilen, da Ihnen dafür offensichtlich jeder Maßstab fehlt. Ihre masonistische
Verbrecherbande ist übrigens schon von Ewigkeit, vom Anbeginn der Welt her verurteilt. Freuen Sie sich
schon mal auf die Exekution …
@Artois: Es sollte nur noch einmal klargestellt werden, daß „Cardinal“ König nicht zur Kirche gehörte
und exkommuniziert war. Alles andere ist sinnloses Geplappere! Zu der Gemeinschaft, die Sie und Ihre Gesinnungsfreunde
unter Kirche verstehen, hat er sicher nicht gehört. Da gebe ich Ihnen Recht. Seine und meine Kirche hat
mit Ihrer Geisteshaltung keine Berührungspunkte. Ihr Geschreibsel ist nichts als heiße Luft, völlig
ohne Belang.
Es sollte nur noch einmal klargestellt werden, daß „Cardinal“ König nicht zur Kirche gehörte und exkommuniziert
war. Alles andere ist sinnloses Geplappere!
@ Galen Daß „Humanae Vitae“ insbesondere in Deutschland und Österreich so schlecht aufgenommen wurde,
liegt ja wohl vor allem an den nationalen Bischofskonferenzen, die hier dem Papst in den Rücken gefallen
sind. Eine wirklich einmalige Wahrnehmung der Dinge. In Wirklichkeit war es wohl eher andersherum. Allein
die Erklärungen sind völlig überflüssig und vermutlich ungültig (was am rein Tatsächlichen wohl
nichts ändert).
Wider VII @ Gilbert : Handkommunion praktiziere ich schon seit 15 Jahren nicht mehr und wenn ich die Wahl
habe zwischen NOM und VOM, wähle ich immer den VOM. Ich bin dem Hl. Vater dankbar für das MP und bin
mir sicher, dies wird reiche Frucht bringen. Erst sind es nur ein paar Schneeflocken, aber auf die Dauer
wird der VOM den NOM wieder aus der kath. Kirche hinauskegeln und niemand wird diesen mehr vermissen.
@ Benedikt : Ich leugne nicht, daß VII mit der Herausforderung des Materialismus zu kämpfen hatte. Es
hat jedoch genau die falsche Antwort gegeben. Man hat auf die Verweichlichung der Massen mit einem „Katholizismus
light“ reagiert. Der Teufel läßt sich jedoch nicht mit Belzebub aus- treiben. Das Böse besiegt man
wie unser Herr Jesus Christus durch das Kreuz d.h. durch Gebet und Opfer. Daß „Humanae Vitae“ insbesondere
in Deutschland und Österreich so schlecht aufgenommen wurde, liegt ja wohl vor allem an den nationalen
Bischofskonferenzen, die hier dem Papst in den Rücken gefallen sind.
Graf v. G. Mit VII wurde die Liturgie dem Protestantismus angeglichen mit der zu erwartenden Folge, daß
die einfachen Gläubigen eine evangelische Mentalität annehmen und z.B. Ihre Sonntagspflicht nicht mehr
ernst nehmen. Die Handkommunion ist die praktische Leugnung, daß Jesus Christus mit Leib und Blut, mit
Seele und Gottheit in der gewandelten Hostie gegen- wärtig. So ließen sich viele Beispiele aufführen.
Werther Graf, Sie haben doch jetzt die beste Möglichkeit, dank MP, täglich eine altrituelle Messe zu
besuchen. Tun Sie das etwa nicht? Dann können Sie auf die Handkommunion verzichten und lassen sich anstatt
die Oblate auf die Zunge legen, na und! Aber fangen Sie doch mit den kläglichen Versuchen an, das Rad
rückwärts zu drehen.
@ Galen „Die Entvölkerung unserer Kirchen hat nichts mit V II zu tun, wie das die meisten der hier Postenden
behaupten, sondern mit dem herrschenden Materialismus“ Soll das Ihr Ernst sein ? Schauen Sie sich einmal
die Statistiken der DBK an. Nach VII gehen die Meßbesucher- kurven steil nach unten. Und wenn materialistische
und relativistische Strömungen zufällig mit dem Ende des Konzils zusammenfallen? Was dann? Bestreiten
Sie, dass es just in den 60ern größere gesellschaftliche Veränderungen gab? Bestreiten Sie eine Absetzbewegung
nach „Humanae vitae“?
Wider VII, @ Pfarrverweser „Die Entvölkerung unserer Kirchen hat nichts mit V II zu tun, wie das die
meisten der hier Postenden behaupten, sondern mit dem herrschenden Materialismus“ Soll das Ihr Ernst sein ?
Schauen Sie sich einmal die Statistiken der DBK an. Nach VII gehen die Meßbesucher- kurven steil nach
unten. Im Übrigen kann man sagen, da wo der Modernismus am meisten gewütet hat z.B. Holland ist die
Verheerung am größten und da wo der Eiserne Vorhang die Durchführung der VII- Reformen behindert hat
z.B. Polen und die Slowakei hielt sich der Glaubensabfall in Grenzen. Mit VII wurde die Liturgie dem Protestantismus
angeglichen mit der zu erwartenden Folge, daß die einfachen Gläubigen eine evangelische Mentalität
annehmen und z.B. Ihre Sonntagspflicht nicht mehr ernst nehmen. Die Handkommunion ist die praktische Leugnung,
daß Jesus Christus mit Leib und Blut, mit Seele und Gottheit in der gewandelten Hostie gegen- wärtig.
So ließen sich viele Beispiele aufführen. Möge der Herr den Schleier vor Ihren Augen entfernen !
@grafvongalen u.a.: Jetzt platzt mit aber gleich der Kragen! Das ist ja kein Diskussionforum, sondern
ein Tummelplatz für selbstgefällige, präpotente, alles zu wissen glaubende Katholofaschisten! Da packt
das selbsternannte Pseudo-Gräflein seine Giftspritze aus, obwohl er Kardinal König wahrscheinlich nie
persönlich kennengelernt hat. Da ergehen sich andere in Mutmaßungen über eine Mitgliedschaft KKs bei
den Freimaurern, und wieder andere verwechseln Quantität mit Qualität! Doch der Reihe nach: Das Gräflein
möge sich zu Herzen nehmen, dass da geschrieben steht: „Wer von euch ohne Sünde, der werfe den ersten
Stein.“ Den anderen sei gesagt: Kard. König hat mit seiner Stiftung „Pro Oriente“, die interessanterweise
in keinem einzigen Posting erwähnt wird (Unwissenheit ist keine Tugend!) den Dialog mit den Ostkirchen
erst auf Schiene gebracht. Die Entvölkerung unserer Kirchen hat nichts mit V II zu tun, wie das die meisten
der hier Postenden behaupten, sondern mit dem herrschenden Materialismus („die Not lehrt beten“) und der
geänderten Bevölkerungsstruktur (der Islam ist die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Wien). Weiters
hat Kard. König die leidige Politisierung der Kirche überwunden und den Dialog auch mit der Sozialdemokratie
gesucht und gefunden. Ein, wie sich heute herausstellt, visionärer Akt, da „rechts“ und „links“ heutzutage
nicht mehr dem hier verbreiteten Kasteldenken folgen, wie Otto Friedrich in der „Furche“ trefflich schreibt.
Bis auf Gilbert, dem für die Sachlichkeit zu danken ist, gilt: „werch ein illtum!“ (Ernst Jandl)
gilbert „Wo liegt auch der ganz große qualitative Unterschied, wenn die einen an den Schöpfer Himmels
und der Erden glauben, und die anderen den Baumeister der Weltenin den Mittelpunkt ihrer Verehrung stellen.“
der Unterschied ligst im Antagonismus zwischen rein menschlichem und göttlichen. fm arbeitet quasi am
Paradies auf Erden und versucht dies zu verwirklichen wie schon andere ideologien des 20 jhdts. der Mensch
ist dabei das absolute Maß aller dinge, das rein menschliche wird quasi das göttliche, das profane zum
absoluten erhoben. nie kann es diese ausschließlich humanistische Grundrichtung akzeptieren dass der
Mensch ein dienendes eschöpf ist welches sich nicht autonom selber steuert sondern abhägig ist von den
ewigen richtlinien die Gott den Menschen gab.
VirFortis Das ist die katholische Kirche nicht viel anders. Dafür gibt es die Societas Jesu, die von
faschistoiden Machthabern stets im Verein mit den Freimaurern stets als verfolgungswürdige Organisation
genannt wurde. Zu welchem Zweck sollten zwischen beiden Gruppierungen feindliche Welten aufgebaut werden?
Die Organisationen mögen sich ähneln, vielleicht unterchiedliche Ziele haben. Wo liegt auch der ganz
große qualitative Unterschied, wenn die einen an den Schöpfer Himmels und der Erden glauben, und die
anderen den Baumeister der Weltenin den Mittelpunkt ihrer Verehrung stellen.
wie wahr gilbert „Freimaurer und Katholiken werden es wohl zusammenleben müssen, weil das wird nur auf
der Erde möglich sein.“ Im Jenseits werden sie bestimmt nicht zusammenleben. Freimaurerein ist abseits
aller Verharmlosunge und Vorurteile weder eine Charity und Hilfsgemeinschft, noch eine satanistische Verschwörertruppe
die die Welt in den Krallen hat. Wohl aber st sie eine gut organisierte konspirative polit geistige weltlich
humanistische Strömung mit sehr viel Einfluss.
Wider VII VII hat weder dazu geführt, daß Kirchengegner in diese eintreten noch daß Kirchenferne sich
ihr wieder an- nähern. Vielmehr hat es zumindest in Deutschland die Zahl der praktizierenden Katholiken
geviertelt und sie somit zu Kirchengegnern und Kirchenfernen gemacht. Da kann man sehen, mit welcher Lebenslüge
Kardinal König sein Amt ausgeübt hat. Der Ruhm dieser Welt wird ihm in der anderen nicht helfen.
Lieber Gilbert, da ich annehme, dass Sie nicht der Meinung sind, dass man alles Neonazis oder Muslime
erschießen soll, werden Sie mir wohl auch zustimmen, dass man es, wie auch immer, mit diesen Menschen
auf der Erde aushalten muss. Aber man braucht doch nicht ihre Irrtümer übernehmen.
Heinrich 2 Da haben Sie die ganze Zeit wohl wie die Spinne auf das Opfer gewartet. Wie dem auch sei: Es
gibt keinen Grund anzunehmen, dass Freimaurer und Katholiken nicht zusammen leben könnten; wenn die Katholiken
es denn wollten. Aber was man da immer wieder für abenteuerliche Gedankenkonstrukte zu lesen bekommt,
spricht in den wenigsten Fällen für die Personen, die ihr Katholisch-Sein wie eine Monstranz vor sich
her tragen. Aber auch sie haben ihre Leichen im Keller. Freimaurer und Katholiken werden es wohl zusammenleben
müssen, weil das wird nur auf der Erde möglich sein. Also wir es notwendig sein, sich miteinander einzurichten.
Heinrich 2 Wieso ist das für seine Kunst egal. Dann hätte die römische Kirche kein Vorzeige-Requiem
mehr. Und wenn Mozart maurerische Gedanken in seiner Musik verwendet hat. Dann wäre es um der Reinlichkeit
willen vielleicht doch notwendig, ihn aus dem kirchlichen Repertoire zu streichen. Das kann ja wohl nicht
sein: Mozart darf wegen seiner Orchestermessen, Kardinal König wird posthum noch diffamiert, weil er
möglicherweise…, was Sie ja auch nicht explizit wissen. Oder haben Sie Mitgliederlisten durchforscht?
gilbert sebstverständlich gibt es Freimaurer im Vatikan. Vermutlich nicht zu wenige. Wie agte der Papst:
„Meine Macht reicht bis zur Türschwelle dieses Zimmers.“
VirFortis Tun Sie doch nicht so: Die PII-Loge hatte sehr gute Verbindungen zum Vatikan und es ist bekannt,
dass eine Reihe von Kardinälen der Loge angehörten. Was wollen Sie also bewirken mit der Frage: Ist
das Ihr Ernst. Päpste und Prälaten waren in früheren Jahrhunderten immer Logenmitglieder. Warum wird
eigentlich da Requiem von Mozart auch noch immer bei katholischen Totenfeiern aufgeführt. Mozart war
auch Logenbruder. Oder haben Sie das bislang immer erfolgreich ignorieren können. In was für einer Welt
leben Sie eigentlich?
@ExBochumer Aber ihn als „Masonist“ zu bezeichnen finde ich überzogen. Beweise – Belege? In dem aufschlußreichen
Pro fide catholica …ww.verlag-anton-schmid.de/-Buch Die Verfinsterung der Kirche …ww.verlag-anton-schmid.de/…-__glaubenskrise.htm
ist über König folgendes zu lesen: „Die Zugehörigkeit Franziskus Königs … zur Freimaurerei ist besonders
gut dokumentiert… Der – stets ausgezeichnet informierte – Roberto Fabiani schreibt beispielswese ohne
Umschweife, Kard. König sei Freimaurer, und gibt weiter an, er gehöre der Geheimloge Giustizia e Libertà
der Freimaurerei von der Piazza del Gesù an. (I Massoni in Italia, L’Espresso, Fariglioano, 78 u. 130)“
(S. 78, Anm. 64) „Am 5. Juli 1970 verabschiedete eine erweiterte Kommission die ‘Lichtenauer Erklärung’,
die im Prinzip hätte geheim bleiben sollen. Alle Kommissionsmitglieder unterzeichneten sie. Nach ihrer
Ausformulierung erteilte ihr Kardinal König seinen Segen. Diese Erklärung beginnt nun aber mit den Worten:
‘In Ehrfurcht vor dem Großen Baumeister des Universums erklären wir…’ Dieser ‘Verehrung’ haben sich
die ‘katholischen’ Teilnehmer durch ihre Unterschrift angeschlossen. Eine weitere Kostprobe: ‘Wir sind
der Auffassung, daß die päpstlichen Bullen, die sich mit der Freimaurerei befassen, nur noch eine geschichtliche
Bedeutung haben und nicht mehr in unserer Zeit stehen. Wir meinen dies auch von den Verurteilungen des
Kirchenrechtes, weil sie sich nach dem Vorhergesagten gegenüber der Freimaurerei nicht rechtfertigen
lassen von einer Kirche, die nach Gottes Gebot lehrt, den Bruder zu lieben’ (S. 73).“ (136)
gilbert!!!! „Seit wann ist es denn für einen Kardinal verboten, sich für die Freimaurer einzusetzen
und was ist daran kritikwürdig?“ ist das ihr Ernst ?
#35 ExBochumer † 19:02:32 | Samstag, 11. August 2007
Kardinal König setzte sich stark für die Freimaurerlogen ein. – Unbestritten. Aber ihn als „Masonist“
zu bezeichnen finde ich überzogen. Beweise – Belege? – Bitte dann hier posten. Ansonsten ist das ganze
hier bloßes GEREDE.
Anstatt Weihrauchkollaps Und wenn es alle von den Dächern pfeifen, Kardinal König wäre freimaurerisch
orientiert gewesen, dann hat er viel Gutes für die Kirche getan und tatkräftig mitgewirkt, damit frische
Luft ins alte Gemäuer dringen kann, bevor es zum Weihrauchkollaps gekommen wäre.
also irgendwie steht der Kirche meiner meinung nach ein gewisser Humanismus viel besser als ein antisemitischer,
homophober Nationalismus, wie er auf dieser Homepage und von einigen hier sehr verehrten Verhetzern gepredigt
wird. Dies auch, wenn manche alles Humanistische an die Freimaurerei erinnert…
Ansbach.Dragoner Wenn wir wissen, dass die ersten Christen in Athen „athoi“ genannt wurden, können sich
die von ihnen beschimpften Kryptoatheisten in guter Gesellschaft fühlen. Die Christen in Athen wurden
„athoi“ genannt, weil sie die hellenistischen Götter nicht verehrten. Deshalb wäre ich mit dem Begriff
„kryptoatheistisch“ sehr vorsichtig, besonders, wenn man andere Personen damit in einer Schublade verschwinden
lassen will.
gilbert Christus kann man dem entgegensetzen. einer menschenfeindlichen Freiheit von Gott einer Gleichheit
die eine Lüge an den Menschen ist und einer Brüderlichkeit und Toleranz die degradierte christliche
Nächstenliebe ist die weit mehr geht. weltlichem Humanismus ist die Botschaft des Christentums entgegenzusetzen,
aber nicht die verweltlichte kryptoatheistische von den Fakultäten.
gilbert natürlich natürlich… auch wurde er nie müde sich für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
und Toleranz sowie Humanismus einzusetzen im dieste eines alle Menschen verbindenden Ethos unseres großen
Baumeisters…
Der helle Glanz des Vat. II „Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen
Gefilde der Kirchenfremden und der Kirchengegner.“ Wenn es verehrungswürdige Personen im Verlauf des
Vat II gibt, dann gehören ganz bestimmt Johannes XXIII., der mit dem Konzil frische Luft ins alte Kirchengemäuer
zu lassen bestrebt war, und Kardinal Franz König dazu. Es ist gut, dass der Wiener Kardinal auf diese
Weise eine posthume Ehrung erfährt, wodurch sich der Glanz des Vat. II nach hinterhältigen Verleumdungskampagnen
und üblen Nachreden, auch hier im Forum, wieder enorm erhellt. Der Wiener Kardinal König hat durch seinen
Einsatz die Vorarbeit geleistet, die es in der Gegenwart Benedikt XVI. gestatten, die Gespräche mit der
Orthodoxie anzugehen, vor dem Hintergrund, dass „alle eins seien“.
mir war schon klar … daß in diesem Forum „ehrenwerte“ Katholiken wie Krenn und Groer höher angesehen
als vorbildliche Christen-Menschen wie KK … und wer von diesen Herren der Kirche mehr Schaden zugefügt
hat, sehe ich vermutlich auch anders, als die Fundis hier… macht aber nichts! @ aspach… ich fürchte
für meine Fragen muß ich mir weniger verblendete Auskunftspersonen suchen. Fundamentalisten haben die
Antworten ja schon längst parat, noch bevor die Frage gestellt wurde: Schuld sind die Protestanten, Liberalen,
Freimaurer, Schwulen und Juden und die Lösung besteht in der alten Meßordnung… das ist dann doch etwas
zu einfach…
HeinrichII ich glaube schon dass es Kardinäle gibt die für die andere Firma arbeiten. Aber ich glaube
dass König nur ein nützlicher Blauäugiger war – naja wissen tut mans halt nie , man kann nur Schlüsse
ziehen…
Lieber Kali, „Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen Gefilde der
Kirchenfremden und der Kirchengegner.“ das stimmt schon. Was KK verschwieg: nur für die Kirchenfernen
und Kirchengegner! Und das Beste an diesem Satz, KK konnte ihn aus eigener Erfahrung bestätigen. Was
will man mehr?
Leuchtkraft Kardinal König:„Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen
Gefilde der Kirchenfremden und der Kirchengegner.“ Die Leuchtkraft muß wohl im infrarotbereich, für
das menschliche Auge unsichtbar, gelegen haben.
Jesus zu Petrus (Johannes 21:18) Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich
selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und
ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Ist das nicht ein treffendes Bild der
heutigen Kirche?
König – im Herzen ein Guter hat geglaubt er kann die Feinde der Kirche durch Entgegenkommen um des Lieben
Friedens willen besänftigen. Kompromißlertum in seiner gefährlichen Variante
Liebe Redaktion, ist schon klar, so darf man ihn nicht bezeichnen. Die Redewendung „Abschaum der Welt“
ist die Übersetzung aus dem 1. Brief an die Korinther des Apostels Paulus. Sie bezieht sich auf die Apostel,
die von der Welt verachtet werden. Im griechischen Original heißt es: περικαθάρματα τοῦ
κόσμου – perikatharmata tou kosmou. KK war ja ein „Apostel“ der Welt in der Kirche.
Nun kann man König ja nicht unterstellen nicht mit bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Eher
war er sich wohl darüber unbewußt ein Instrument in gewissen Händen zu sein. Gutgläubigkeit und ein
wenig Naivität wars wohl bei ihm.
echt? hoffentlich weiß Christus das auch… sonst könnte es irgendwann mal ziemlich eng werden für
die hiesige selbstgerechet Fundamentalistenpartie… naja- an der gelebten Liebe wird man die Christen
schon erkennen- siehe Kardinal König!
@virO.: Antworten auf die großen Fragen des Lebens Es verfügen halt nicht alle Menschen über Ihr unglaubliches
Genie, Ihre grenzenlose Weisheit und Ihre erbärmliche Überheblichkeit.
#4 virOblationis 13:26:50 | Samstag, 11. August 2007
gemeinsam auf der suche Wie dem großen Papst des Konzils ging es Kardinal König Zeit seines Lebens darum,
gemeinsam mit allen suchenden Menschen eine Antwort zu findenauf ihre Fragen nach dem ‘Woher’ und ‘Wohin’
und ‘Wozu’ ihres Lebens.“ Er hätte die Antworten als Bischof, als Priester, ja als Gläubiger und Getaufter
eigentlich schon kennen, nicht erst irgendwo mit irgendwem suchen sollen.