Fünf Glaskuben und ein Kardinal
Der Erzbischof von Wien wird in Kürze eine neue Gedenkstätte einweihen. Dort wird daran erinnert, daß die Kirche durch Johannes XXIII. und das Konzil „wieder Leuchtkraft“ bekam.
(kreuz.net, Mariazell) Am 13. August wird Christoph Kardinal Schönborn von Wien im steirischen Wallfahrtsort
Mariazell eine Heilige Messe zum monatlichen Gedenken an Franz Kardinal König zelebrieren.
Im Anschluß daran segnet Kardinal Schönborn einen sogenannten „Ort der Erinnerung an Kardinal Franz König“.
Das berichtete die Homepage der Erzdiözese Wien ‘stephanscom.at’.
Der Gedenkplatz für Kardinal König, der bereits in der Ägidiuskapelle der Basilika eingerichtet ist, wurde von dem Architekten Wolfgang Feyferlik (50) gestaltet, der bereits früher in Mariazell tätig gewesen ist.
Es handelt sich hierbei um fünf Glaskuben. In sie sind Gegenstände eingelassen, die an den Kardinal erinnern: der Rosenkranz des Kardinals, dessen Konzilsring oder das Brustkreuz, das ihm Papst Johannes XXIII. geschenkt hatte.
In der vierten Glaskube kann das „Enkolpion“ bewundert werden – ein ostkirchliches Bischofsmedaillon, das der orthodoxe Metropoliten von Wien, Michael Staikos, als Geschenk zum 100. Geburtstag des Kardinals vorgesehen hatte.
Der fünfte gezeigte Gegenstand ist eine Ausgabe des ‘Annuario Pontificio’ – des päpstlichen Jahrbuches. Der Kardinal trug es im Jahr 1960 bei sich, als er auf dem Weg zum Begräbnis des 1998 seliggesprochenen und damaligen Zagreber Erzbischofs Alojzije Kardinal Stepinac war und in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wurde.
Kardinal König sah diesen Unfall als Zeichen, eine Kontaktaufnahme mit den Ostkirchen, insbesondere mit der Orthodoxie anzustreben.
Bis zu den Kirchengegnern
Zusätzlich zu den Gegenständen sind in die Glaskuben auch Zitate von Kardinal König und erklärende Textpassagen eingelassen. Sie wurden von der langjährigen Sekretärin des Kardinals, der Wiener Diözesanarchivarin Annemarie Fenzl, zusammengestellt.
Laut der Webseite der Erzdiözese Wien ‘stephanscom.at’ zeigen diese Texte, „worum es dem Wiener Alterzbischof ging“.
So heißt es etwa beim Brustkreuz von Johannes XXIII.: „Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen Gefilde der Kirchenfremden und der Kirchengegner.“
Und weiter: „Kurz vor seinem Tod im Juni 1963 schenkte Papst Johannes XXIII. dem Kardinal als Zeichen seiner besonderen Verbundenheit dieses wertvolle Brustkreuz, das Kardinal König vorwiegend trug.
Wie dem großen Papst des Konzils ging es Kardinal König Zeit seines Lebens darum, gemeinsam mit allen suchenden Menschen eine Antwort zu finden auf ihre Fragen nach dem ‘Woher’ und ‘Wohin’ und ‘Wozu’ ihres Lebens.“
© Titelbild: Rathauskorrespondenz, wien.gv.at
© Basilika: Martin Ortner: Creative Commons
Im Anschluß daran segnet Kardinal Schönborn einen sogenannten „Ort der Erinnerung an Kardinal Franz König“.
Das berichtete die Homepage der Erzdiözese Wien ‘stephanscom.at’.
Der Gedenkplatz für Kardinal König, der bereits in der Ägidiuskapelle der Basilika eingerichtet ist, wurde von dem Architekten Wolfgang Feyferlik (50) gestaltet, der bereits früher in Mariazell tätig gewesen ist.
Es handelt sich hierbei um fünf Glaskuben. In sie sind Gegenstände eingelassen, die an den Kardinal erinnern: der Rosenkranz des Kardinals, dessen Konzilsring oder das Brustkreuz, das ihm Papst Johannes XXIII. geschenkt hatte.
In der vierten Glaskube kann das „Enkolpion“ bewundert werden – ein ostkirchliches Bischofsmedaillon, das der orthodoxe Metropoliten von Wien, Michael Staikos, als Geschenk zum 100. Geburtstag des Kardinals vorgesehen hatte.
Der fünfte gezeigte Gegenstand ist eine Ausgabe des ‘Annuario Pontificio’ – des päpstlichen Jahrbuches. Der Kardinal trug es im Jahr 1960 bei sich, als er auf dem Weg zum Begräbnis des 1998 seliggesprochenen und damaligen Zagreber Erzbischofs Alojzije Kardinal Stepinac war und in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wurde.
Kardinal König sah diesen Unfall als Zeichen, eine Kontaktaufnahme mit den Ostkirchen, insbesondere mit der Orthodoxie anzustreben.
Bis zu den Kirchengegnern
Zusätzlich zu den Gegenständen sind in die Glaskuben auch Zitate von Kardinal König und erklärende Textpassagen eingelassen. Sie wurden von der langjährigen Sekretärin des Kardinals, der Wiener Diözesanarchivarin Annemarie Fenzl, zusammengestellt.
Laut der Webseite der Erzdiözese Wien ‘stephanscom.at’ zeigen diese Texte, „worum es dem Wiener Alterzbischof ging“.
So heißt es etwa beim Brustkreuz von Johannes XXIII.: „Durch Johannes XXIII. bekam die Kirche wieder Leuchtkraft bis in die fernen Gefilde der Kirchenfremden und der Kirchengegner.“
Und weiter: „Kurz vor seinem Tod im Juni 1963 schenkte Papst Johannes XXIII. dem Kardinal als Zeichen seiner besonderen Verbundenheit dieses wertvolle Brustkreuz, das Kardinal König vorwiegend trug.
Wie dem großen Papst des Konzils ging es Kardinal König Zeit seines Lebens darum, gemeinsam mit allen suchenden Menschen eine Antwort zu finden auf ihre Fragen nach dem ‘Woher’ und ‘Wohin’ und ‘Wozu’ ihres Lebens.“
© Titelbild: Rathauskorrespondenz, wien.gv.at
© Basilika: Martin Ortner: Creative Commons
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Donnerstag, 16. August 2007 10:40
Artois †: @sirilo
Falls das Ironie sein soll, dann sind Sie aber sehr peinlich gescheitert!!
Dienstag, 14. August 2007 03:25
Sirilo: @Rudolfus – Alle Katholiken, die Bahn fahren, sind exkommuniziert!
Ist Ihnen in Ihrer Exkommunikationsfreude schon einmal aufgefallen, daß alle Katholiken, die Bahn fahren,
exkommuniziert sind?
Papst Gregor XVI. (1832 – 1846) bezeichnete die Eisenbahn (Chemin de fer) als „Chemin d’ enfer“ (Höllenweg). Selbstverständlich ist jeder, der den Höllenweg der Bahn benutzt, eo ipso exkommuniziert.
Das ist der Grund, warum ich nie Bahn fahre und immer das Auto nehme.
Papst Gregor XVI. (1832 – 1846) bezeichnete die Eisenbahn (Chemin de fer) als „Chemin d’ enfer“ (Höllenweg). Selbstverständlich ist jeder, der den Höllenweg der Bahn benutzt, eo ipso exkommuniziert.
Das ist der Grund, warum ich nie Bahn fahre und immer das Auto nehme.
Dienstag, 14. August 2007 01:46
Rudolfus: @Fragender / Cardinal Königs Höllen- oder Fegefeuerfahrt
Welch unehrenhafte Gesellschaft für einen so würdigen Gottesdiener…
Ein lebenslanger Irrlehrer kann niemals ein würdiger Gottesdiener sein, selbst wenn er zum Cardinal ernannt worden war.
Für Cardinal Königs Seelenheil muß man objektiv gesehen das Schlimmste annehmen: Daß sich Cardinal König jetzt z.B. „der Gesellschaft“ der Dämonen und Teufel „erfreuen“ könnte – für alle Ewigkeit, ohne Ende:
Es sei denn, er hätte in seiner Todesstunde bereut und gültig die Absolution empfangen.
Dann wäre aber anzunehmen, daß ihn Gott für Seinen Verrat an der apostolischen Lehre des Papstes, von Humanae vitae, und der Irreführung seines Volkes, in die UNO-Verhütungsmittelmentalität, lange Zeit im Fegefeuer beläßt, um ihn zu läutern: und ihm keine Ablässe zukommen läßt (diese können den Verstorbenen nur fürbittweise zugewandt werden, d.h., Gott kann auch ablehnen).
Ein lebenslanger Irrlehrer kann niemals ein würdiger Gottesdiener sein, selbst wenn er zum Cardinal ernannt worden war.
Für Cardinal Königs Seelenheil muß man objektiv gesehen das Schlimmste annehmen: Daß sich Cardinal König jetzt z.B. „der Gesellschaft“ der Dämonen und Teufel „erfreuen“ könnte – für alle Ewigkeit, ohne Ende:
Es sei denn, er hätte in seiner Todesstunde bereut und gültig die Absolution empfangen.
Dann wäre aber anzunehmen, daß ihn Gott für Seinen Verrat an der apostolischen Lehre des Papstes, von Humanae vitae, und der Irreführung seines Volkes, in die UNO-Verhütungsmittelmentalität, lange Zeit im Fegefeuer beläßt, um ihn zu läutern: und ihm keine Ablässe zukommen läßt (diese können den Verstorbenen nur fürbittweise zugewandt werden, d.h., Gott kann auch ablehnen).
Dienstag, 14. August 2007 01:17
Fragender: @Rudolfus
Dann verbindet KK die Exkommunikation ja wohl mit allen V2-Leugnern und Sedisvakantisten, oder?
Welch unehrenhafte Gesellschaft für einen so würdigen Gottesdiener…
Welch unehrenhafte Gesellschaft für einen so würdigen Gottesdiener…
Dienstag, 14. August 2007 00:34
Rudolfus: Cardinal König war seit 1968 exkommuniziert
Jeder, der eine Lehre der Kirche leugnet, ist aus der Kirche ausgeschlossen.
Cardinal König hat die Lehre des Apostolischen Schreibens Humanae vitae in der Erklärung von Maria Trost (Österreich) geleugnet, zusammen mit der gesamten damaligen ÖBK (1968), und mit der DBK (Königstein, BRD) – und er hat nie widerrufen: und war somit ipse facto exkommuniziert.
Hoffentlich konnte er in seiner Todesstunde Gottes Vergebung finden.
Cardinal König hat die Lehre des Apostolischen Schreibens Humanae vitae in der Erklärung von Maria Trost (Österreich) geleugnet, zusammen mit der gesamten damaligen ÖBK (1968), und mit der DBK (Königstein, BRD) – und er hat nie widerrufen: und war somit ipse facto exkommuniziert.
Hoffentlich konnte er in seiner Todesstunde Gottes Vergebung finden.
Dienstag, 14. August 2007 00:27
pfarrverweser1: @ artois, der Allwissende und Allmächtige
Es sollte nur noch einmal klargestellt werden, daß „Cardinal“ König nicht zur Kirche gehörte und exkommuniziert
war.
Ach ja? Dann erklären Sie mir mal, wer ihn exkommuniziert haben soll! Natürlich: Sie!!! Denn Sie haben ja alle Macht und Weisheit, Sie wissen genau, wer oder was Kirche ist, jedenfalls aber was Kirche zu sein hat, und wer dazugehört! Wenn Sie das alles wissen, werden Sie ja wohl auch an Satan und die Hölle glauben. Dann grüßen Sie ihn mal schön, denn Hoffart ist eine Todsünde! Das scheinen Sie vergessen zu haben!
Ach ja? Dann erklären Sie mir mal, wer ihn exkommuniziert haben soll! Natürlich: Sie!!! Denn Sie haben ja alle Macht und Weisheit, Sie wissen genau, wer oder was Kirche ist, jedenfalls aber was Kirche zu sein hat, und wer dazugehört! Wenn Sie das alles wissen, werden Sie ja wohl auch an Satan und die Hölle glauben. Dann grüßen Sie ihn mal schön, denn Hoffart ist eine Todsünde! Das scheinen Sie vergessen zu haben!
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