Schlammschlacht gegen den Medien-Pater
Die liberale Presse, antikatholische jüdische Kreise und einige polnischen Bischöfe sind sich einig: Der mächtigste katholische Medienmann in Polen ist zu mächtig. Er muß abgesägt werden. Und der Vatikan?
(kreuz.net) Mehrere polnische Bischöfe sollen den Vatikan aufgefordert haben, gegen den Programmdirektor
von ‘Radio Maryja’ Polen, Pater Tadeusz Rydzyk, vorzugehen.
Das erklärte der Senator der oppositionellen, rechtsliberalen Bürgerplattform, Jaroslaw Gowin (45), der Warschauer Tageszeitung ‘Dziennik’. Das überregionale Blatt erscheint erst seit April 2006 und gehört der Axel Springer AG.
Die Bischöfe, die er namentlich nicht nennen wollte, seien besorgt, daß Pater Rydzyks Tätigkeit „katastrophale Folgen für die Autorität der Kirche“ haben könne.
Laut Medienberichten wollen sich die polnischen Bischöfe am 25. August im Wallfahrtsort Tschenstochau mit dem „Fall Rydzyk“ befassen.
Aufstand antikirchlicher jüdischer Kreise
Nachdem der Redemptoristenpater am vergangenen Sonntag in Castel Gandolfo mit dem Papst zusammengetroffen war, war der Vatikan von kirchenfeindlichen jüdischen Kreisen stark kritisiert worden.
Das antikatholische Wiesenthal-Zentrum forderte den Vatikan sogar auf, Pater Rydzyk zu verurteilen.
Auch der ‘Europäische Jüdische Kongreß’ zeigte sich über die Begegnung zwischen dem Papst und dem Programmdirektor „schockiert“ und „erstaunt“.
Der Papst habe einem Mann und einer Institution seinen Segen gegeben, die das Bild der polnischen Kirche mit antisemitischen Äußerungen befleckt habe – beschimpft die Vereinigung den Pater.
Auch der frühere israelische Botschafter in Polen, Schewach Weiss, äußerte sich in der Tageszeitung ‘Dziennik’ mit unterstellenden Formulierungen: Während des Pontifikats von Johannes Paul II. sei Pater Rydzyk verstummt, weil der Papst sich allen Erscheinungen des Antisemitismus deutlich widersetzt habe.
„Seit er nicht mehr lebt, hat Rydzyk sein Haupt wieder erhoben. Dabei gibt es kaum etwas, was negative Stereotypen über Polen mehr verstärkt.“
Das Verhalten des Vatikans
Offensichtlich motiviert von den Anschuldigungen jüdischer Organisationen versuchte das vatikanische Presseamt vom Donnerstag die Papstaudienz für Pater Rydzyk zu rechtfertigen:
„Bezüglich der Klärungsfragen hinsichtlich des „Handkusses“, den Pater Tadeusz Rydzyk am Ende des Angelus am Sonntag den 5. August erhielt, wird mitgeteilt, daß diese Tatsache keine Veränderung in der bekannten Position des Heiligen Stuhles über die Beziehungen zwischen Katholiken und Juden beinhaltet.“
Die Meldung suggeriert, daß Pater Rydzyk – dem seine Feinde auch vorwerfen „antideutsch“ zu sein – nicht offiziell vom deutschstämmigen Papst empfangen worden sei, sondern sich unter zahlreichen anderen Gläubigen beim Angelusgebet befand.
Auf den veröffentlichten Fotos hingegen ist Pater Rydzyk zusammen mit einigen Mitbrüdern aus dem Redemptoristenorden in einem Saal der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo abgebildet.
Offensichtlich handelte es sich bei dem Zusammentreffen um eine Privataudienz. Neben Pater Rydzyk nahmen an ihr Pater Zdzislaw Klafka, Provinzial der Warschauer Provinz des Ordens, und Pater Adam Owczarski, der für den Vatikan arbeitet, teil.
Am vergangenen Mittwoch traf sich der Papst nach der Generalaudienz auch kurz mit Pater Jan Król von Radio Maryja, Pater Krzysztof Bielinski, dem Rektor der Medienhochschule von Radio Maryja in Thorn, und mit Ewa Solowiej, der Chefredaktorin der Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’. Das Blatt gehört ebenfalls zum Medienimperium von Pater Rydzyk.
Pater Rydzyk schießt zurück
Heute verurteilte Pater Rydzyk in seiner Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’ die jüngsten Medienberichte über seinen Besuch bei Papst Benedikt XVI.
Die polnische und ausländische Presse blase zum „Sturm gegen den Vatikan“, heißt es in ‘Nasz Dziennik’.
Die Tageszeitung warf der Weltpresse außerdem vor, sie verleumde Pater Rydzyk. Der Vorwurf, der Pater sei Antisemit, treffe nicht zu. „Wenn in jeder Aussage, die das Wort ‘Jude’ oder ‘jüdisch’ beinhaltet, Antisemitismus gesehen wird“, bedeute dies einen „Mißbrauch und führt zur Verleumdung“.
Jene, die auf verschiedene Art und Weise den Pater „zu Tode treten“ wollten, sollten daran erinnert sein, daß ebenso wie Antisemitismus auch der Haß gegenüber Pater Tadeusz Rydzyk eine Sünde sei.
© Titelbild: Vatikan
© Bild P. Rydzyk: latzky, Creative Commons
Das erklärte der Senator der oppositionellen, rechtsliberalen Bürgerplattform, Jaroslaw Gowin (45), der Warschauer Tageszeitung ‘Dziennik’. Das überregionale Blatt erscheint erst seit April 2006 und gehört der Axel Springer AG.
Die Bischöfe, die er namentlich nicht nennen wollte, seien besorgt, daß Pater Rydzyks Tätigkeit „katastrophale Folgen für die Autorität der Kirche“ haben könne.
Laut Medienberichten wollen sich die polnischen Bischöfe am 25. August im Wallfahrtsort Tschenstochau mit dem „Fall Rydzyk“ befassen.
Aufstand antikirchlicher jüdischer Kreise
Nachdem der Redemptoristenpater am vergangenen Sonntag in Castel Gandolfo mit dem Papst zusammengetroffen war, war der Vatikan von kirchenfeindlichen jüdischen Kreisen stark kritisiert worden.
Das antikatholische Wiesenthal-Zentrum forderte den Vatikan sogar auf, Pater Rydzyk zu verurteilen.
Auch der ‘Europäische Jüdische Kongreß’ zeigte sich über die Begegnung zwischen dem Papst und dem Programmdirektor „schockiert“ und „erstaunt“.
Der Papst habe einem Mann und einer Institution seinen Segen gegeben, die das Bild der polnischen Kirche mit antisemitischen Äußerungen befleckt habe – beschimpft die Vereinigung den Pater.
Auch der frühere israelische Botschafter in Polen, Schewach Weiss, äußerte sich in der Tageszeitung ‘Dziennik’ mit unterstellenden Formulierungen: Während des Pontifikats von Johannes Paul II. sei Pater Rydzyk verstummt, weil der Papst sich allen Erscheinungen des Antisemitismus deutlich widersetzt habe.
„Seit er nicht mehr lebt, hat Rydzyk sein Haupt wieder erhoben. Dabei gibt es kaum etwas, was negative Stereotypen über Polen mehr verstärkt.“
Das Verhalten des Vatikans
Offensichtlich motiviert von den Anschuldigungen jüdischer Organisationen versuchte das vatikanische Presseamt vom Donnerstag die Papstaudienz für Pater Rydzyk zu rechtfertigen:
„Bezüglich der Klärungsfragen hinsichtlich des „Handkusses“, den Pater Tadeusz Rydzyk am Ende des Angelus am Sonntag den 5. August erhielt, wird mitgeteilt, daß diese Tatsache keine Veränderung in der bekannten Position des Heiligen Stuhles über die Beziehungen zwischen Katholiken und Juden beinhaltet.“
Die Meldung suggeriert, daß Pater Rydzyk – dem seine Feinde auch vorwerfen „antideutsch“ zu sein – nicht offiziell vom deutschstämmigen Papst empfangen worden sei, sondern sich unter zahlreichen anderen Gläubigen beim Angelusgebet befand.
Auf den veröffentlichten Fotos hingegen ist Pater Rydzyk zusammen mit einigen Mitbrüdern aus dem Redemptoristenorden in einem Saal der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo abgebildet.
Offensichtlich handelte es sich bei dem Zusammentreffen um eine Privataudienz. Neben Pater Rydzyk nahmen an ihr Pater Zdzislaw Klafka, Provinzial der Warschauer Provinz des Ordens, und Pater Adam Owczarski, der für den Vatikan arbeitet, teil.
Am vergangenen Mittwoch traf sich der Papst nach der Generalaudienz auch kurz mit Pater Jan Król von Radio Maryja, Pater Krzysztof Bielinski, dem Rektor der Medienhochschule von Radio Maryja in Thorn, und mit Ewa Solowiej, der Chefredaktorin der Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’. Das Blatt gehört ebenfalls zum Medienimperium von Pater Rydzyk.
Pater Rydzyk schießt zurück
Heute verurteilte Pater Rydzyk in seiner Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’ die jüngsten Medienberichte über seinen Besuch bei Papst Benedikt XVI.
Die polnische und ausländische Presse blase zum „Sturm gegen den Vatikan“, heißt es in ‘Nasz Dziennik’.
Die Tageszeitung warf der Weltpresse außerdem vor, sie verleumde Pater Rydzyk. Der Vorwurf, der Pater sei Antisemit, treffe nicht zu. „Wenn in jeder Aussage, die das Wort ‘Jude’ oder ‘jüdisch’ beinhaltet, Antisemitismus gesehen wird“, bedeute dies einen „Mißbrauch und führt zur Verleumdung“.
Jene, die auf verschiedene Art und Weise den Pater „zu Tode treten“ wollten, sollten daran erinnert sein, daß ebenso wie Antisemitismus auch der Haß gegenüber Pater Tadeusz Rydzyk eine Sünde sei.
© Titelbild: Vatikan
© Bild P. Rydzyk: latzky, Creative Commons
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Donnerstag, 16. August 2007 12:02
engelhardt: Ach ja…
…unangenehme Fragen stellen ist unnatuerlich.
Oder sollte ich sagen: unkatholisch?
Oder sollte ich sagen: unkatholisch?
Donnerstag, 16. August 2007 11:57
Artois †: @engelhardt
Weichen Sie fort von hier, Sie widerwärtige Unnatur!
Donnerstag, 16. August 2007 11:49
engelhardt: Ja was jetzt?
Gibt es jetzt nur einen „Voelkermordbefehl“ oder einen tatsaechlichen Voelkermord, der durch die Juden
begangen wurde?
Entscheide Dich doch mal.
We hat den Befehl gegeben und wer hat in ausgefuehrt?
Fakten, keine Verschwoerungstheorien, bitte.
Entscheide Dich doch mal.
We hat den Befehl gegeben und wer hat in ausgefuehrt?
Fakten, keine Verschwoerungstheorien, bitte.
Donnerstag, 16. August 2007 11:28
Dr. Christoph Heger: Manche können es nicht lassen,
ihre arrogante Ignoranz zu prostituieren:
Doch nur vage Vermutungen und Verschwoerungstheorien?
Ich wußte gar nicht, daß die 613 halachischen Ge- und Verbote mitsamt ihren Genozidbefehlen nur „Vermutungen“ sind oder Ergebnis von „Verschwörung(stheori)en“. Die Schändlichkeit solcher Befehle hängt allerdings nicht davon ab, ob die diesen Ge- und Verboten sich Unterwerfenden Gelegenheit haben, sie zu befolgen.
Mitunter hatten und haben sie allerdings Gelegenheit.
Ich erinnere stichwortartig an ihre Beteiligung am Sklavenhandel (mit Schwarzen und Weißen), an der Vernichtung der nordamerikanischen Indianer, der Armenier, ihre Rolle bei den russischen und sonstigen Kommunisten und nicht zuletzt an die noch andauernde Ruinierung der Palästinenser in der Gegenwart.
Ich vermute stark, daß letzteres den Tatbestand des Völkermords entsprechend den nach dem 2. Weltkrieg aufgestellten Kriterien erfüllt.
MfG
Christoph Heger
Doch nur vage Vermutungen und Verschwoerungstheorien?
Ich wußte gar nicht, daß die 613 halachischen Ge- und Verbote mitsamt ihren Genozidbefehlen nur „Vermutungen“ sind oder Ergebnis von „Verschwörung(stheori)en“. Die Schändlichkeit solcher Befehle hängt allerdings nicht davon ab, ob die diesen Ge- und Verboten sich Unterwerfenden Gelegenheit haben, sie zu befolgen.
Mitunter hatten und haben sie allerdings Gelegenheit.
Ich erinnere stichwortartig an ihre Beteiligung am Sklavenhandel (mit Schwarzen und Weißen), an der Vernichtung der nordamerikanischen Indianer, der Armenier, ihre Rolle bei den russischen und sonstigen Kommunisten und nicht zuletzt an die noch andauernde Ruinierung der Palästinenser in der Gegenwart.
Ich vermute stark, daß letzteres den Tatbestand des Völkermords entsprechend den nach dem 2. Weltkrieg aufgestellten Kriterien erfüllt.
MfG
Christoph Heger
Donnerstag, 16. August 2007 11:03
engelhardt: Was jetzt Christoph?
Doch nur vage Vermutungen und Verschwoerungstheorien?
Ich schliesse mich meinem Vorredner an: an welchem Genozid der letzen 3000 Jahren waren die Juden beteiligt?
Belege bitte, keine Mutmassungen oder wirre antisemitische Verschwoerungstheorien.
Ach und Rudi: ein Gott, der seine eigenen Gebote bricht, ist ein Heuchler. Selbst wenn ein derartiger Gott existiert ist er nicht anbetungswuerdig.
Ich schliesse mich meinem Vorredner an: an welchem Genozid der letzen 3000 Jahren waren die Juden beteiligt?
Belege bitte, keine Mutmassungen oder wirre antisemitische Verschwoerungstheorien.
Ach und Rudi: ein Gott, der seine eigenen Gebote bricht, ist ein Heuchler. Selbst wenn ein derartiger Gott existiert ist er nicht anbetungswuerdig.
Mittwoch, 15. August 2007 11:17
Dr. Christoph Heger: @Leblhuber: Halachische Genozidbefehle
Darf ich Sie wieder einmal darauf aufmerksam machen, dass Ihr Kasernenhofton Ihre Argumente nicht verbessert.
Nein, dazu haben Sie keinen Anlaß, bei Ihren oft flegelhaften Anwürfen auch kein Recht.
Die Bibel ist auch Ihre Hl. Schrift, oder etwa nicht?
Ja, selbstverständlich.
Die „Genozidbefehle“, wie Sie sie polemisch nennen,
Polemisch? Die betreffenden Gebote in den 613 halachischen Ge- und Verboten sind ohne jeden Zweifel Genozidbefehle.
sind Gebote aus dem Pentateuch,
Was das auch immer heißen soll! Auf ähnliche Einwendungen von Christen habe ich in diesem Forum schon geantwortet.
die nur auf die damaligen historischen Umstände Bezug nehmen
Die halachischen Gebote sind auf keine „historischen Umstände“ beschränkt. Auch können keine „historischen Umstände“ Völkermord rechtfertigen.
Die Gleichsetzung der Armenier mit den Amalekitern ist eine unbewiesene Tatsache.
Der Nachweis einer im osteuropäischen Judentum verbreiteten Gleichsetzung liegt in dem von mir zitierten FAZ-Artikel vor.
Darüber hinaus ist das nicht von Belang, weil es nicht die Juden waren, die den Genozid an den Armeniern begingen.
Die Vorgeschichte des Armenier-Genozids ist merkwürdigerweise wenig erforscht. Jedenfalls hat die bei den Jungtürken einflußreiche jüdische Fraktion keinen Finger zur Rettung der Armenier krumm gemacht.
MfG
Christoph Heger
Nein, dazu haben Sie keinen Anlaß, bei Ihren oft flegelhaften Anwürfen auch kein Recht.
Die Bibel ist auch Ihre Hl. Schrift, oder etwa nicht?
Ja, selbstverständlich.
Die „Genozidbefehle“, wie Sie sie polemisch nennen,
Polemisch? Die betreffenden Gebote in den 613 halachischen Ge- und Verboten sind ohne jeden Zweifel Genozidbefehle.
sind Gebote aus dem Pentateuch,
Was das auch immer heißen soll! Auf ähnliche Einwendungen von Christen habe ich in diesem Forum schon geantwortet.
die nur auf die damaligen historischen Umstände Bezug nehmen
Die halachischen Gebote sind auf keine „historischen Umstände“ beschränkt. Auch können keine „historischen Umstände“ Völkermord rechtfertigen.
Die Gleichsetzung der Armenier mit den Amalekitern ist eine unbewiesene Tatsache.
Der Nachweis einer im osteuropäischen Judentum verbreiteten Gleichsetzung liegt in dem von mir zitierten FAZ-Artikel vor.
Darüber hinaus ist das nicht von Belang, weil es nicht die Juden waren, die den Genozid an den Armeniern begingen.
Die Vorgeschichte des Armenier-Genozids ist merkwürdigerweise wenig erforscht. Jedenfalls hat die bei den Jungtürken einflußreiche jüdische Fraktion keinen Finger zur Rettung der Armenier krumm gemacht.
MfG
Christoph Heger
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