Evolution
Wohl doch nur ein Gorilla
Die sogenannte Wissenschaft ist kürzlich zur Erkenntnis gekommen, daß Großmutter und Urgroßmutter in Wirklichkeit Schwestern waren.
Rekonstruktion eines sogenannten Homo habilis im Westfälischen Museum für Archäologie.
Rekonstruktion eines sogenannten Homo habilis im Westfälischen Museum für Archäologie.
(kreuz.net) Ein 1.44 Millionen Jahre alter Kieferknochen und ein 1.55 Millionen Jahre alter Schädel haben es in sich. Sie werfen bisherige Theorien zur angeblichen Evolution des Menschen über den Haufen.

Die Datierung der Funde wurde mit Hilfe vulkanischer Asche vorgenommen, die im Fundbereich vorhanden war.

Bisher glaubten Evolutionstheoretiker an drei aufeinanderfolgende Phasen einer angeblichen Entstehung der Menschheit: Homo habilis, Homo erectus und Homo sapiens.

Doch die zwei ostafrikanischen Funde beweisen angeblich, daß die beiden angeblichen Frühmenschenarten „Homo habilis“ und „Homo erectus“ nicht nacheinander, sondern angeblich für fast eine halbe Million Jahre Seite an Seite lebten.

Der Knochen wurde östlich des Turkana-Sees - auch Rudolfsee genannt - gefunden.
Der Knochen wurde östlich des Turkana-Sees – auch Rudolfsee genannt – gefunden.
Das entspricht der Erkenntnis, daß die eigene Großmutter und Urgroßmutter in Wirklichkeit Schwestern waren – erklärte dazu Fred Spoor, ein Professor für Evolutionsanatomie am University College in London, der die Funde untersucht hat.

Der Entdecker des Kieferknochens war der kenianische Paläontologe Frederick Manthi. Er fand das Stück im Jahr 2000 östlich des Turkana-Sees in der abgelegenen nordkenianischen Wüste.

Der Knochen stammt vermutlich von einem 18jährigen weiblichen Lebewesen. Aufgrund verschiedener Merkmale kann er nicht zu einem Homo habilis gehören.

Die Tatsache, daß beide Frühmenschenarten für lange Zeit nebeneinander gelebt haben, mache es unwahrscheinlich, daß sich Homo erectus aus Homo habilis entwickelt hat – schreiben jetzt die Wissenschaftler.

Sie vermuten statt dessen einen „gemeinsamen Vorfahren“. Der Nachteil dieser Hypothese. Es gibt für diese Zeit vor zwei bis drei Millionen Jahren praktisch keine Fossilien.

Noch ein weiterer Fossilienfund rüttelt an der bisherigen Evolutionstheorie des Menschen.

Es handelt sich dabei um einen ausgesprochen gut erhaltenen Schädel eines sogenannten „Homo erectus“. Er wurde auf ein Alter von 1,55 Millionen Jahren datiert.

Rekonstruktion eines sogenannten Homo erectus im Westfälischen Museum für Archäologie.
Rekonstruktion eines sogenannten Homo erectus im Westfälischen Museum für Archäologie.
© Lillyundfreya: Creative Commons
Bisher hatte man angenommen, daß der Homo erectus abgesehen von seinem kleinen Gehirn dem modernen Homo sapiens sehr ähnlich war. Das stimmt wohl nicht.

Der neu entdeckte Schädel ist nämlich ausgesprochen klein – der kleinste bislang gefundene Schädel des sogenannten Homo erectus.

Die Größenunterschiede zwischen den bisher bekannten Schädeln des sogenannten Homo erectus seien so groß wie man es heutzutage unter anderem von Gorillas kennt, schreiben die Forscher.

Bei diesen haben die männlichen Tiere sehr viel größere Schädel als die weiblichen.

Affenarten, bei denen Männchen und Weibchen die gleiche Größe aufweisen, tendieren zur Monogamie. Bei Arten, wo das Männchen größer ist als das Weibchen – zum Beispiel bei den Gorillas – herrscht die Polygamie vor.

Womöglich gehörte der Homo erectus zur zweiten Art – rätseln jetzt die Paläontologen.
      
81 Lesermeinungen
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#81   Bokrug †   15:36:38 | Donnerstag, 13. September 2007
@Kurt K:
Nein, es war schon mehr.
Lesen sie meine veröffentlichten Artikel im Leserzeitungs-Bereich zum Thema Schwundgeld.
Ich habe mich informiert – es gab das in ganz Europa (und führte zu einer Blütezeit).
Siehe auch:
www.vergessene-buecher.de
www.freiwirte.de („Wer hat Angst vor Silvio Gesell!“ von Hermann Benjes)
…zivilisation.blogspot.com/…5_05_08_archive.html
Interview mit Thomas Woods
Der amerikanische Historiker und Autor Thomas Woods hat dem „Conservative Bookclub“ ein Interview über sein neues Buch, „How the Catholic Church Built Western Civilization“ gegeben.
Diese Verheißungen sehen die Verfasser des Neuen Testaments durch Jesus Christus und das Pfingstereignis erfüllt. In der Kirche aus Juden und Heiden sind alle durch die Taufe mit Christus verbunden, der durch seine Liebeshingabe bis zum Kreuz der einzige und endgültige Hohepriester und zugleich die Opfergabe geworden ist. Das Neue im Neuen Bund ist jedoch nicht etwa eine Neu-Einführung eines „allgemeinen Priestertums aller Gläubigen“ (das schon der „Alte Bund“ in Ansätzen kannte), sondern die Überbietung des alttestamentlichen „allgemeinen Priestertums aller Gläubigen“: auch Nichtjuden gehören nun im Neuen Bund zu diesem Königreich von Priestern und zum heiligen Volk (1 Petr 2,9f).
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#80   Kurt K.   15:23:34 | Donnerstag, 13. September 2007
Verdienste
Und dann das karitative – Krankenpfleger gab es schon im Urchristentum.
Schön. Krankenhäuser gabs schon in der Antike.
Sklaverei und Gladiatorenspiele in der Antike abgeschafft!
Und auch in der Neuzeit wieder durch Quäker und Jesuiten (nicht liberale Grosskaufleute) Sklaverei abgeschafft.
Der BEGRIFF Sklaverei wurde im Mittelalter abgeschafft und durch Leibeigenschaft ersetzt. An der Situation der Leibeigenen (Sklaven) hat sich kaum etwas geändert.
Gemeindesparkassen […]Die arbeiteten zinsfrei – über Beteiligung an Unternehmensgewinnen. Berge der Barmherzigkeit
Tja… Soo einen wahnsinnigen Unterschied zu Zinsen kann ich da nicht erkennen. Sie verliehen Geld gegen Gebühr, die je nach Gewinn des Unternehmens gering oder gross ausfiel. Bissl gerechter als Zinsen.
Tja, hmmm – im Mittelalter gab es das Schwundgeld-System…eine grosse Errungenschaft des Christentums.
Ja, gab es. An lokalen Klöstern und Herrschaftsbereichen. Das wäre HEUTE eine ganz gute Idee. Damals dienste es der Bereicherung der Klöster/herrschaftshäuser, da damals im Gegensatz zu heute der Geldwert von der Menge des verarbeiteten Edelmetalls abhing. Dann wurde beispielsweise alle 7 Jahre alles umlaufende Geld ungültig, der Herrscher sammelte es ein, es gab einen Wertverlust – und der Herrscher sackte das überschüssige Edelmetall (Silber/Gold) ein. Hat jemand beispielsweise Geld im Wert von 100g Gold abgegeben, dann hat er nur noch 70g mit neuer Prägung zurückbekommen. Die übrigen 30g zog der Münzpräger ein.
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#79   Bokrug †   14:48:07 | Donnerstag, 13. September 2007
Lesen sie die von mir veröffentlichen Artikel in der Leserzeitung durch…

Allein schon der Personenbegriff nach Paulus und im NT war eine der grössten Neuerungen der abendländischen Philosophie und der Philosophie überhaupt.
Und dann das karitative – Krankenpfleger gab es schon im Urchristentum.
Sklaverei und Gladiatorenspiele in der Antike abgeschafft!
Und auch in der Neuzeit wieder durch Quäker und Jesuiten (nicht liberale Grosskaufleute) Sklaverei abgeschafft.
Berge der Barmherzigkeit – Die Kirche und der Zins
www.zeit.de/…003/10/Medici-Kasten
Im 18. und 19. Jahrhundert gab es katholische Gemeinde-Sparkassen in kommunaler Selbstverwaltung.
Die arbeiteten zinsfrei – über Beteiligung an Unternehmensgewinnen.Berge der Barmherzigkeit
Tja, hmmm – im Mittelalter gab es das Schwundgeld-System…eine grosse Errungenschaft des Christentums.
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#78   Kurt K.   14:21:06 | Donnerstag, 13. September 2007
@ Bokrug: Ansichtssache
Die Kirche hat …meiner Ansicht nach mehr Positive als negative Leistungen vorzuweisen.
Kann ich so stehen lassen. IHRER Ansicht nach mag das so sein, meiner Ansicht nach ist das Gegenteil der Fall.
Interessieren würde mich allerdings an Ihrer Ansicht, welche positiven Leistungen Sie konkret meinen, die speziell die RKK geleistet hat.
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#77   Bokrug †   05:02:45 | Donnerstag, 13. September 2007
Die Kirche hat…
…meiner Ansicht nach mehr Positive als negative Leistungen vorzuweisen.
www.kairoseuropa.de/
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#76   Kurt K.   03:37:05 | Donnerstag, 13. September 2007
theologisch?
Zumindest die europäischen Kirchenführer und die europäische Gläubigen, ebenso wie die weltlichen Fürsten Europas – theologisch gesehen sind kirchliche Hierarchen und die Gläubigen der Kirche nicht die Kirche selbst.
Genauso könnte man argumentieren, die Mafia sei keine kriminelle Organisation, nur deren einzelne Mitglieder seien kriminell…
:-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#75   Bokrug †   03:23:44 | Donnerstag, 13. September 2007
@Heger:
<<<(staatlich) in den Ländern der spanischen Krone gegeben, wäre uns hier das Elend der Hexenverfolgung erspart geblieben.<<<
Nach neuesten Schätzungen waren es in der Neuzeit ca. 30.000 – 60.000 (maximal) Hexen die verbrannt wurden…nicht aber die hohen Horror-Zahlen, die erfunden wurden.
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#74   Bruder Theophil   12:19:05 | Freitag, 17. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evanglium
EVANGELIUM Matthäus 19, 3-12
In jener Zeit kamen Pharisäer zu Jesus, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen?
Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man der Frau eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will?
Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.
Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten.
Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.
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#73   Rudolfus   16:10:46 | Dienstag, 14. August 2007
@F_lorian / Die Kirche und die Hierarchie
die Kirche hat verfolgt, die Kirche hat gefoltert, die Kirche hat verbrannt.
Zumindest die europäischen Kirchenführer und die europäische Gläubigen, ebenso wie die weltlichen Fürsten Europas – theologisch gesehen sind kirchliche Hierarchen und die Gläubigen der Kirche nicht die Kirche selbst.
Verbrechen gehen auf das Konto der jeweiligen Gläubigen und Kirchen- oder Staatsamtsinhaber.
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#72   F_lorian   15:59:14 | Dienstag, 14. August 2007
Wie auch immer…
die Kirche hat verfolgt, die Kirche hat gefoltert, die Kirche hat verbrannt.
Ob jetzt Majestätsbeleidigung vorgeschoben wurde oder nicht, das ist egal.
Fakt sind diese Taten und deren Duldung zur Durchführung. Für das sich Papst Johannes Paul der II. ja entschuldigt hat. Und damit ist aber die Geschichte auch schon wieder gegessen. Find.
Aber das wäre ja hier eigentlich nicht das Thema. Sondern. Stammt der Mensch jetzt vom Affen ab, oder gabs jetzt wirklich Adam und Eva als erste Menschen.
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#71   Bruder Theophil   10:49:55 | Dienstag, 14. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 18, 1-5.10.12-14
In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf. Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.
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#70   aurelia   09:33:18 | Dienstag, 14. August 2007
stimmt genau
und manche sind auch gleicher als andere
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#69   Dr. Christoph Heger   08:37:14 | Dienstag, 14. August 2007
Immer derselbe Unfug über die Inquisition
es ist im Grunde auch ziemlich Wurscht, wer genau wie und wann die Inquisition erfunden hat.
Es war einfach notwendig, diesen historischen Unfug aufzuspießen, daß Papst Gregor die Inquisition „erfunden“ habe. Nicht weil eine historische Unrichtigkeit zu berichtigen war, sondern um klarzumachen, daß niemand so etwas einfach mal „erfindet“. Die Verfolgung unliebsamer, womöglich weil als staatsgefährdend angesehener Meinungsäußerungen ist ein allgegenwärtiges Phänomen. Und das ist kein Zufall, sondern praktisch unausweichlich, insofern jeder Staat ein Minimum an gemeinsamen Dogmen für die Bedingung seiner eigenen Existenz hält.
Eine der skurrilsten, wenn auch nicht weniger für den Verfolgten ruinösen Ausprägungen ist allerdings die heutige Inquisition mit der Strafbarkeit der „Volksverhetzung“ nach § 130 StGB.
Tatsache ist, dass die Kirche erstens selber solche Verfahren durchgeführt
Dazu hatte sie aus den oben genannten Gründen auch gar keinen Anlaß.
und unglaubliche Qualen verursacht hat,
Hier vermengt Kurt K. das Thema der Folter im Justizverfahren mit dem der Inquisition.
und zweitens: Die Kirche hätte genug Macht gehabt,
Bedauerlicherweise vielfach nicht. Hätte es nämlich im Hl. Römischen Reich eine organisierte Inquisition wie im Kirchenstaat oder (staatlich) in den Ländern der spanischen Krone gegeben, wäre uns hier das Elend der Hexenverfolgung erspart geblieben.
MfG
Christoph Heger
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#68   homo erectus   16:25:20 | Montag, 13. August 2007
Ich bin nicht ausgestorben!
Mit homo pseudo-sapiens bin ich weder verwandt noch verschwägert! ^-^
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#67   Kurt K.   16:02:19 | Montag, 13. August 2007
Erfinder der Inquisition
Sehen Sie, es ist im Grunde auch ziemlich Wurscht, wer genau wie und wann die Inquisition erfunden hat. Tatsache ist, dass die Kirche erstens selber solche Verfahren durchgeführt und unglaubliche Qualen verursacht hat, und zweitens: Die Kirche hätte genug Macht gehabt, dies zu unterbinden, auch bei weltlichen Gerichten. Hat sie aber nicht mal versucht.
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#66   Dr. Christoph Heger   09:52:48 | Montag, 13. August 2007
Immer derselbe Unfug über die Inquisition
Also, wer hat die Inqisition erfunden? RICHTIG…
Papst Gregor IX. im Jahr 1233
Das ist nicht nur zufällig historisch falsch, sondern auch noch gedanklicher Quark. „Inquisition“ als Strafbarkeit falscher Behauptungen, meistens unter den Tatbestand des Verrats, der Majestätsbeleidigung usw. gefaßt, hat es praktisch immer gegeben und gibt es heute als Verfolgung der „Volksverhetzung“ nach § 130 StGB auch in Deutschland wieder.
Die mittelalterliche Version davon, die diesem allgemeinen Phänomen den Namen „Inquisition“ gegeben hat, wurde tatsächlich von dem unter „Aufklärern“ besonders beliebten Kaiser Friedrich II. eingeführt, nämlich 1224 mit dem Edikt Cum ad conservandum. Darin wurde u.a. das Verbrechen der Häresie mit jenem der Majestätsbeleidigung gleichgesetzt, ferner sah dieses Dokument erstmals die Vollstreckung von Todesurteilen durch Verbrennen vor.
MfG
Christoph Heger
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#65   engelhardt †   08:52:39 | Montag, 13. August 2007
Die Kretinisten Luegen mal wieder, was das Zeug haelt.
„Womöglich gehörte der Homo erectus zur zweiten Art – rätseln jetzt die Paläontologen.“
Ist eine glatte Luege. Kein Wissenschaftler denkt daran, dass Homo Erectus eine Gorilla waere.
Wer auch immer diesen Artikel geschrieben hat hat keine blasse Ahnung von wissenschaftlicher Methodik im allgemeinen und der Evolutionstheorie im speziellen.
Diese Seite wird immer evangelikaler. :D
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#64   Navon   08:14:58 | Montag, 13. August 2007
Auch wenn…
… in den Teilen der DNA, die früher als Junk eingestuft wurden, eine nützliche Genfolge enthalten ist, ist dies durch Evolution entstanden und nicht durch einen Designer.
Die ID-Hypothese hat so viele Ungereimtheiten und offensichtliche Fehler, dass man den Designer eher als Unintelligenten Designer bezeichnen müßte.
de.wikipedia.org/…Unintelligent_Design
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#63   Ydefix   20:50:44 | Sonntag, 12. August 2007
Junker/Scherer:
„Diese Resultate eröffnen neue Einsichten, u. a.: Das menschliche Genom wird fast durchgängig transkribiert, d.h. die allermeisten Basen werden in RNA umgeschrieben; „nicht codierende“ Abschnitte wurden identifiziert, die entgegen bisheriger Annahmen ebenfalls transkribiert werden. Für zahlreiche Sequenzabschnitte, die bisher als funktionslos angesehen wurden, konnten regulatorische Eigenschaften aufgezeigt werden. Mit anderen Worten: Der seit Beginn der Sequenzierungsaktivitäten häufig verwendete Begriff „junk-DNA“ („DNA-Müll“, womit man einen erheblichen Anteil z.B. des menschlichen Genoms bezeichnete, der ohne Funktion zu sein schien) war voreilig und kann als Hinweis auf unsere Unwissenheit aufgefasst werden. Damit ist auch ein häufig angeführtes Argument gegen „Intelligent Design“ hinfällig geworden, wonach funktionsloses Design gegen Schöpfung spreche. Die ausgesprochen populäre Evolutionsdeutung von unverstandener DNA als „evolutionärer Müll“ erweist sich zunehmend als irreführend.“
Zu finden unter „Aktuelles“: www.genesisnet.info/
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#62   Kurt K.   18:27:12 | Sonntag, 12. August 2007
Zum Thema ET nochmal
Was anscheinend der Autor dieses Artikels nicht ganz gerafft hat, ist, dass die Wissenschaft eben kein dogmatischer Verein ist, der bei einem kleinen Fehler in irgendeiner Theorie gleich wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Der Fehler wird krrigiert, die Theorie angepasst – und fertig.
Das ist eben der Unterschied zur Kirche. Wenn da irgendein Teil widerlegt wird, fällt das gesamte Haus zusammen. Das ist ja auch der Grund warum manche Kreise der Kirche die ET sosehr bekämpfen und sich haarsträubende Gedankengebäude ausdenken (Kreationismus, ID) um die ET verleugnen zu können. Denn mit dem Siegeszug der ET geht die „Erbsünde“ zum Teufel – und damit der Grundstein des Christentums.
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#61   methusalix †   17:16:04 | Sonntag, 12. August 2007
@F_lorian Nein, dürfen wir nicht!
Dürft ihr das überhaupt? Die Entscheidung des Papstes in Frage stellen? Immerhin stimmt es ja, dass er dafür entschuldigt hat. Und euren Brüdern und Schwestern aus kath.net, werdet ihr doch nicht als Lügner diesbezüglich hinstellen wollen. Oder??
Und weil wir es trotzdem tun, sind wir eben gaaaanz böse!
Ich muss aber Kurt K. Rcht geben. Keine Organisation kann sich, im engeren Sinne, entschuldigen.
Dass aber die hardcore-Katholiken die Geschichte unserer Kirche verleugnen und alles auf ganz böse andere schieben (wahlweise Luther und seine Ketzerkumpane, Muslime, Frauen und vor allem Sozialisten, Kommunisten, Liberale, Libertiner und andere 68er, die sich allzu demokratisch und freiheitlich gebärden) ist genau so betrüblich, wie die Tatsache, dass viele Türken mit ihrer eigenen Geschichte nicht zurecht kommen, genau wie viele ex-DDR-Bürger und ex-Nazi-Deutsche.
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#60   F_lorian   16:51:31 | Sonntag, 12. August 2007
@ Kurt K.
Wie könnt ihr euch anmaßen, die Entschuldigung des Papstes bezüglich der Inquisition in Frage zu stellen? Die heilige Mutter Kirche ist doch „absoulut Unfehlbar“… sagt ihr zumindest. Und der Papst wird doch von euch als die Mutter Kirche angesehen. Oder?
Dürft ihr das überhaupt? Die Entscheidung des Papstes in Frage stellen? Immerhin stimmt es ja, dass er dafür entschuldigt hat. Und euren Brüdern und Schwestern aus kath.net, werdet ihr doch nicht als Lügner diesbezüglich hinstellen wollen. Oder?? >:) >:) >:)
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#59   Kurt K.   16:43:19 | Sonntag, 12. August 2007
Kirche und Reue
Keine Organisation kann sich entschuldigen in diesem Sinne, für etwas, was sie selbst früher angerichtet hat. Wenn die Menschen nicht mehr die selben sind wie diejenigen, die den Mist gebaut haben, können nur die Menschen in einer Organisation das bedauern, was im Namen ihrer Organisation geschehen ist.
Aber: Jede Organisation / Firma / Partei muss sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen. Dazu gehört auch für die Vertreter derselben, die die Organisation öffentlich vertreten, ihr Bedauern auszudrücken – und vor allem, die eigene Geschichte nicht zu verleugnen und schön zu reden.
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#58   methusalix †   16:38:07 | Sonntag, 12. August 2007
@F_lorian
Das heißt ja dann eigentlich, die heilige Katholische Kirche ist fehlbar, weil sie sich für die Inquisition entschuldigt hat.
Die hiesigen Hexenberbrenner sind dezidiert der Meinung, dass „die Kirche“ NIE an irgendetwas schuld war und ist, weil immer nur ganz vereinzelt Bösewichte, die auch meist nicht lange katholisch blieben (Luther zum Beispiel), nicht so ganz katholisch handelten.
Beim bösen Sozialismus sieht das ganz anders aus. Der ist „in sich böse“ (etwa so wie „künstliche Verhütung“, im Gegensatz zum Vatikan-Roulette) und jeder der ihm anhängt ist auch böse.
In der katholischen Kirche gibt es also fast nur gute Menschen (vor allem in der Klerisei), während in allen linken Bewegungen (vor allem die „68er“ sind gefürchtet ob ihrer Bösartigkeit, weil sie mit der verlogenen und verkommenen Adenauer-Republik reinen Tisch gemacht haben) ausschliesslich ganz böse Menschen angetroffen werden.
Und jetzt wissen Sie auch ganz genau warum ich auch gaaaanz böse bin! ^-^
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#57   F_lorian   16:23:19 | Sonntag, 12. August 2007
Der Papst also im Irrum?
Dann war eurer Papst Joh.Paul der II doch eurer Ansicht nach doch nicht so unfehlbar, wie ihr immer behauptet?
Denn er hat sich dafür entschuldigt:
„Damit tat er es Papst Johannes Paul II. gleich, der sich dafür im Jahre 2002 entschuldigte.“
Das heißt ja dann eigentlich, die heilige Katholische Kirche ist fehlbar, weil sie sich für die Inquisition entschuldigt hat.
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#56   Ydefix   13:25:23 | Sonntag, 12. August 2007
@F_lorian:
„Die Kirche“ kann nichts „bereuen“, was der genannte Herr da geäußert hat, entlarvt einen dogmatischen Irrtum. Und sie kann sich auch für nichts entschuldigen.
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#55   santo domingo 2   12:37:19 | Sonntag, 12. August 2007
@ Daniel Stöhr
Der Begriff „junk-DNA“ ist etwas ungenau; präzise ist die Rede von sogenannten Intronen www.oebvhpt.at/…ie/orville/inex.html, die schon deshalb von der Proteinbiosynthese ausgeschlossen sind, weil die auf ihnen basierende RNA schon vor der denkbaren Umsetzung am Ribosom herausgeschnitten wird.
Damit sind Intronen von einer Wechselwirkung mit Selektionsmechanismen generell ausgeschlossen, auch wenn sie wie alle DNA-Formen den Mechanismen der Mutation unterliegen, und nehmen an der Evolution insofern nicht teil.
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#54   F_lorian   12:32:15 | Sonntag, 12. August 2007
Iquisition abstreiten geht nicht
New York (www.kath.net) Die Debatte um die Inquisition dürfte neuen Stoff bekommen. In einem neuen Dokumentationsfilm über den „Heiligen Terror“, den ein US-amerikanischer Fernsehsender ausstrahlte, meldete sich ein Vatikanvertreter zu Wort, der sich einerseits für die Folter und öffentlichen Verbrennungen entschuldigte, diese Methoden aber auch aus dem geschichtlichen Kontext heraus erklärt.
„Es war ein Fehler, die Menschen zu foltern“, gestand Pater Joseph Di Noia, Untersekretär der Glaubenskongregation, laut Bericht des „Telegraph“ in der vierteiligen Serie mit dem Titel „The Secret Files of the Inquisition“, die in dieser Woche angelaufen ist. Damit tat er es Papst Johannes Paul II. gleich, der sich dafür im Jahre 2002 entschuldigte. Die Kirche müsse bereuen, dass „im Dienst der Wahrheit die Methoden der Intoleranz und sogar Gewalt akzeptiert wurden“, sagte er.
Di Noia wies zugleich darauf hin, dass diese Methoden im Kontext der damaligen Zeit verstanden und erklärt werden müssten. So galt die Inquisition damals als absolut gerechtfertigt und war als legitimes Mittel der Beweisführung rechtlich begründet. Eingeführt hat sie Papst Gregor IX. im Jahr 1233. Es handelte sich um eine ständige Kommission, deren Ziel es war, die Verbreitung von Irrlehren einzudämmen.
QUELLE „kath.net“ 4.Tag im Monat Februar im Jahre des Herren 2006
Also, wer hat die Inqisition erfunden? RICHTIG…
Papst Gregor IX. im Jahr 1233
War Papst Gregor IX etwa Protestant??? :-D
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#53   methusalix †   11:49:08 | Sonntag, 12. August 2007
@F_lorian
Das darf, um Gottes Willen, nie passieren. Warum? Weil dann die erzreaktionären und stockkonservativen „Christen“ von Bush (kreationistengläubig) bis zur Santa Mafia des Opus Dei (faschistengläubig) jede Deutungshoheit über Gottes Willen verlieren würden.
Mit „Deus lo vult!“ haben die von der gewaltsamen „Bekehrung“ ganzer Völker, über die Kreuzzüge vor tausend Jahren, die Hexenverbrennung der „Heiligen“ Inquisition (ja, ja, wir wissens, die gabs ja gar nicht und wenn doch, warens die bösen, ketzerischen Protestanten) bis zu den Kreuzzügen heute (gegen Entlastung von Müttern, Mixa lässt grüssen, gegen Sexualaufklärung von Jugendlichen, gegen Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich etc. pp) alles begründet, was ihrer Macht gefährlich werden konnte.
Machen Sie sich mal bei Frau Meves und vor allem Frau Kuby kundig. Die übertreffen Phyllis Schlafly und Judith Reisman bei weitem in ihrem brennenden Wunsch ein katholisches Ghetto zu installieren, in dem eine Klerus-Stasi alles kontrolliert, bis in die Schlafzimmer und Ehebetten.
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#52   F_lorian   11:15:38 | Sonntag, 12. August 2007
Wissen über die Schöpfung anmaßen
Es ist ja eigentlich nichts dabei, wenn man irgendwann mal weiß, wie die Erde entstanden ist. Wissen schaft ja Weisheit. Demnach auch einen Teil der Kenntnis über das Warum
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#51   crossword   11:13:08 | Sonntag, 12. August 2007
florian
es ist unherheblich, ob man glaubt, die welt sei in 7 tagen oder 7 milliarden jahren oder in 2 minuten erschaffen worden – – entscheidend ist, dass man sich daraus kein wissen über den „schöpfer“ anzumaßen hat und noch weniger berechtigt ist, dieses „wissen“ zur machtausübung auf andere zu missbrauchen. das ist das entscheidende. ich kann damit leben, dass (ein?) gott die welt erschaffen hat, nicht aber mit den allzumenschlichen und durchschaubaren zielen, für die dieser gott sonst noch herhalten muss.
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#50   F_lorian   11:01:53 | Sonntag, 12. August 2007
7 Tage Weltentstehung
So lange man nicht wirklich denkt, die Welt sei genau in 7 Tagen (7 x 24Stunden) erschaffen worden, sehe ich ja noch eine kleine Chance für die Kirche.
Über Evolutionstherien kann man ansonsten ja endlos diskutieren.
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#49   crossword   09:22:52 | Sonntag, 12. August 2007
virfortis, stöhr
den verfechtern des kreativismus/intelligent designs geht es doch in erster linie um einen gottesbeweis.
der gottesbeweis sei alleine durch den umstand erwiesen, dass die verfechter der evolutionstheorie in letzter konsequenz die frage nach dem anfang und dem „warum“ nicht beantworten können.
es mag legitim sein, (noch?) unerklärbares automatisch alles gottes werk zu betrachten. dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn man sich darauf einigen könnte, dass die meinetwegen sogar berechtigte annahme einer göttlichen existenz nichts über deren wesen und noch weniger über deren wünsche an die menschheit aussagt. statt dessen werden „im namen dieses gottes“ dogmen aufgestellt, menschen legitimieren, den „willen“ gottes auf erden zu vollstrecken und unser leben bis in die intimsten bereiche zu regelmentieren. nicht der glaube an ein „intelligent design“ ist also das problem, sondern die verknüpfung mit religiösen konstrukten und der damit verbundenen machtausübung über andere menschen.
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#48   methusalix †   01:07:45 | Sonntag, 12. August 2007
Wenn der Artikel von Junker/Scherer in „nature“, „science“ oder einer ähnlichen Publikation steht,
Ich meine Junker/Scherer haben dazu vor kurzem was geschrieben, das die sgn. Junk-DNA betrifft und aufzeigt, dass es eben mit dem „Junk“ doch nicht so ganz hinkommt. Werde mal morgen danach suchen.
… dann wird es interessant Herr Stöhr. Ich vermute aber sehr stark, dass wir beide das nicht mehr erleben werden. Trotzdem ist die Lektüre der von mir genannten Zeitschriften natürlich immer ein Gewinn und Genuss.
Lassen Sie sich also nicht abhalten; die sind auch beide ganz gut im Netz vertreten (die Abonnements sind nämlich exorbitant teuer, zumindest für „Zivilpersonen“).
Gesgnete Nachruhe und einen schönen Sonntag allen Mitdiskutanten.
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#47   Ydefix   00:50:38 | Sonntag, 12. August 2007
@santo domingo:
„noch heute hat der Mensch inaktive genetische Informationen mit den primitivsten Einzellern gemeinsam.“
Ich meine Junker/Scherer haben dazu vor kurzem was geschrieben, das die sgn. Junk-DNA betrifft und aufzeigt, dass es eben mit dem „Junk“ doch nicht so ganz hinkommt. Werde mal morgen danach suchen.
Auch von mir gute Nacht!
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#46   santo domingo 2   00:47:15 | Sonntag, 12. August 2007
@ Daniel Stöhr
Das ist schon richtig!
Einer der besten Beweise für die Evolution ist doch gerade die Tatsache, daß mit der Umwelt interagierende Gene einem besonders starken Wandel unterliegen. Andere mit geringerer oder gar keiner Interaktion verändern sich weniger oder überhaupt nicht – noch heute hat der Mensch inaktive genetische Informationen mit den primitivsten Einzellern gemeinsam.
Und die Selektion vollzieht sich in der Regel tatsächlich sehr langsam. Ausnahmen mit schneller Entwicklung treten nur dort auf, wo der Selektionsdruck etwa durch Naturkatastrophen, neues Auftreten räuberischer oder hochtoxischer Spezies etcetera beschleunigt wird (wie im Fall der Zuckerrohrkröten in Australien).
Bis morgen dann, gute Nacht allerseits!
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#45   VirFortis   00:47:00 | Sonntag, 12. August 2007
evtheorie – falsifizierbrkeit
Das Evolutionstheoretische Weltanschauung fußt auf dem weltanschaulichen Naturalismus. Dieser ist weder beweisbar noch widerlegbar, sondern eine Glaubensgrundlage, auf deren Basis bestimmte Fragestellungen erfolgreich behandelt werden können. Der Naturalismus ist nicht widerlegbar, weil bei Erklärungsproblemen oder unerwarteten Befunden immer entgegnet werden kann, dass zu wenig über die Natur bekannt sei, um eine rein naturalistische Erklärung definitiv ausschließen zu können. Die Aufklärung hypothetischer Mechanismen wird in die Zukunft verschoben. Die Forderung, dass eine naturalistische Erklärung als prinzipiell unmöglich erwiesen werden müsse, damit der Naturalismus als gescheitert gelten könne, ist aus demselben Grunde unerfüllbar. Das Scheitern eines weltanschaulichen Naturalismus kann nie endgültig demonstriert werden.
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#44   Ydefix   00:36:48 | Sonntag, 12. August 2007
Quelle zu meinem letzten Posting:
Abstract:
„Recent studies of developmental biology have shown that the genes controlling phenotypic characters expressed in the early stage of development are highly conserved and that recent evolutionary changes have occurred primarily in the characters expressed in later stages of development. Even the genes controlling the latter characters are generally conserved, but there is a large component of neutral or nearly neutral genetic variation within and between closely related species. Phenotypic evolution occurs primarily by mutation of genes that interact with one another in the developmental process. The enormous amount of phenotypic diversity among different phyla or classes of organisms is a product of accumulation of novel mutations and their conservation that have facilitated adaptation to different environments. Novel mutations may be incorporated into the genome by natural selection (elimination of preexisting genotypes) or by random processes such as genetic and genomic drift. However, once the mutations are incorporated into the genome, they may generate developmental constraints that will affect the future direction of phenotypic evolution. It appears that the driving force of phenotypic evolution is mutation, and natural selection is of secondary importance.“
www.pnas.org/…bstract/0703349104v1
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#43   santo domingo   00:31:07 | Sonntag, 12. August 2007
@ obelix – Danke!
Und noch zur Erläuterung des hohen Selektionsdrucks: Das Hautgift einiger Kröten- und Froscharten wird leicht unterschätzt.
Tatsächlich gehören besagte Alkaloide aus der Gruppe der Batrachotoxine und Bufotenine zu den stärksten bekannten Giften im Tierreich (empfohlene Google-Suchwörter Bufo alvarius und Phyllobates terribilis, die jeweils stärksten Giftträger innerhalb ihrer Gattungen).
Letztere Art (ein nicht ‘mal laubfroschgroßes Tierchen aus der Sierra de Guangui in Westkolumbien) ist derart giftig, daß schon die längere Berührung mit unverletzter Haut lebensbedrohlich ist. Etwaige Freßfeinde haben nur die Alternative, sich entweder anzupassen oder zu sterben – tertium non datur. Entsprechend schnell verläuft die Evolution gegenüber derart starken Giftträgern.
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#42   Ydefix   00:28:39 | Sonntag, 12. August 2007
@santo domingo:
Aber selbst wenn das so abgeluafen sein sollte: Ist das irgendwie ein Beweis dafür, wie neue Baupläne entstehen ? Ich habe mal vor kurzem etwas gelesen, wo jemand die Theorie einer „neutralen Evolution“ aufgestellt hat: Innerhalb einer Art bilden sich immer wieder Variationen, auch durch solche mikroevolutiven Phänomene, aber es entsteht dadurch eben nichts wirklich „neues“. Die eigentlichen Gründe für die neuen Baupläne sieht dieser Wissenschaftler in genetischen Ursachen -die Selektion ist dabei nur ein Randfaktor, der sich innerhalb der Bauplantypen abspielt. Und wenn ich nicht falsch liege soll dass ja auch der genannte Begriff der „Radiation“ wohl aussagen.
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#41   VirFortis   00:26:36 | Sonntag, 12. August 2007
Warum
soll man die Vergewaltigung durch die ausschließliche Akzeptanz der Methode der Empirie des 19 Jahrhunderts die nur innerhalb des quantitativ materiellen Systems agiert als gesamtgesellschaftlich akzeptiert hinnehmen. seh ich gar nicht ein.
gut dass sich die amerikaner zu wehren beginnen
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#40   obelix †   00:20:18 | Sonntag, 12. August 2007
Für die ganz „ungläubigen Thomasse“ hier der Original-Artikel zur Blitz-Evolution in Australien
Hier das Abstract der Veröffentlichung die meine Kollegen in PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) angenommen haben. Verlinkt ist der vollständige Artikel.
ECOLOGY
Adapting to an invasive species: Toxic cane toads induce morphological change in Australian snakes
Ben L. Phillips *, and Richard Shine
School of Biological Sciences A08, University of Sydney, New South Wales 2006, Australia
Edited by David B. Wake, University of California, Berkeley, CA, and approved October 27, 2004 (received for review August 31, 2004)
The arrival of invasive species can devastate natural ecosystems, but the long-term effects of invasion are less clear. If native organisms can adapt to the presence of the invader, the severity of impact will decline with time. In Australia, invasive cane toads (Bufo marinus) are highly toxic to most snakes that attempt to eat them. www.pnas.org/…nt/full/101/49/17150?maxtoshow=&HIT…
(aus Gründen der Limitierung in kreuz.net habe ich einige Zeilen des Abstracts gelöscht, Anm. v. methusalix)
These results provide strong evidence of adaptive changes in native predators as a result of the invasion of toxic prey. www.pnas.org/…nt/full/101/49/17150?maxtoshow=&HIT…
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#39   santo domingo 2   00:19:58 | Sonntag, 12. August 2007
@ Daniel Stöhr
Es ist noch viel simpler. Diejenigen, die die Mutation nicht hatten, haben sich vergiftet und nicht überlebt. Übrig geblieben sind jene, die sich nicht vergiften konnten – und die konnten sich fast beliebig vermehren, weil keine Nahrungskonkurrenz der eigenen Art mehr vorhanden war. Hoher Selektionsdruck par excellence.
Und das Gift dieser Zuckerrohrkröten ist sehr stark. (Ich hatte selber eine Bufo marinus als Haustier und erinnere mich gut daran, daß man sie nicht mit Verletzungen an den Händen anfassen sollte!)
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#38   Ydefix   00:15:20 | Sonntag, 12. August 2007
@obelix/methusalix:
„Der simple Trick der Grünen Baumschlange und der Rotbäuchigen Schwarzotter: Sie haben ihre Köpfe verkleinert und ihre Körper vergrößert. Dadurch sind sie nur noch in der Lage, kleinere Aga-Kröten zu fressen, die einen geringeren Giftgehalt haben. Durch den längeren Körper können sie zudem das Gift besser verdauen. Zuvor waren Biologen davon ausgegangen, dass solche Veränderungen Jahrmillionen brauchen.“
Achso simpel ist das: Innerhalb von 70 Jahren haben die Schlangen zufällig die notwendigen Mutationen hervorgebracht und sich damit angepasst.
:-D
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#37   santo domingo 2   00:10:13 | Sonntag, 12. August 2007
@ Daniel Stöhr
Ein gutes Beispiel zur Gliedmaßenentwicklung hatte obelix gerade eben verlinkt – und das anhand einer Entwicklung innerhalb eines überschaubaren Zeitraums, sogar hinsichtlich zweier Tierarten im gleichen Biotop.
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#36   Ydefix   00:07:54 | Sonntag, 12. August 2007
@santo domingo:
Das Problem ist doch, dass der propagierte Mechanismus unsicher/ schwer oder gar nicht beweisbar ist. Und weil die ET (auch) eine historische Theorie ist, kann man das eben sehr schwer falsifizieren.
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#35   VirFortis   00:06:51 | Sonntag, 12. August 2007
evtheorie
Die Theorie ist so extrem allgemein verfasst damiteine Widerlegung automatisch eine Widerleung des Zufallsprinzips eines sich selbst steuernden Automatismusses wäre. Eine beweisende Widerlegung überlasse ich den hellen Spezialisten der Zukunft aber zum Glauben an die Zufälligkeit der Phänomene bin ich nicht zynisch und blind genug.
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#34   santo domingo 2   00:03:29 | Sonntag, 12. August 2007
@ Daniel Stöhr
Das mit dem Vogelflügel hatten wir auch schon (ich weiß nicht, ob Sie damals mitdiskutiert hatten). Schon die fluguntaugliche Vorstufe einer Feder bietet bessere Wärmeisolierung bei geringerem Gewicht gegenüber einfachen Haaren (Selektionsvorteil durch Einsparung von Energie). Die Gleit- bzw.spätere aktive Flugfähigkeit ist dann nur ein weiterer, nicht der einzige Selektionsvorteil.
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#33   obelix †   00:02:42 | Sonntag, 12. August 2007
zur „nicht existierenden Evolution“
nachtlaterne71: Was soll das?
Was soll ein solcher Artikel auf einer kath. Homepage? Was hat das mit meiner Kirche, meinem Glauben oder gart mit Katholischem zu tun. Wirbt hier das Neandertalmuseum?
crossword: crossword
ist das nicht alles ziemlich wurscht? in jedem fall ist das alles kein argument gegen evolution …
Gut gebrüllt, Löwen!!!
Daniel Stöhr: crossword
Wo passiert Evolution „jetzt“, können Sie das konkret erläutern (Beispiel) ?
Aber gerne!
BLITZ-EVOLUTION
Gift-Kröte hat jetzt längere Beine
In den USA attackieren religiöse Eiferer Darwins Evolutionstheorie, die Australier aber bekommen die Evolution derzeit live zu spüren. Die giftige Aga-Kröte, einst ausgesetzt als Schädlingsbekämpfer, mischt das Tierreich neuerdings auf längeren Beinen auf. www.spiegel.de/…,1518,401145,00.html
(Und von der Evolution, wie sie die Molekularbiologen täglich neu entdecken, WOLLEN Sie gar nix wissen, glauben Sie mir Herr Stöhr.)
HeinrichderZweite: Lieber crossword,
>>in jedem fall ist das alles kein argument gegen evolution<<
… klar, es gibt kein Argument gegen die Evolution. Wenn man der Ideologie erst mal verfallen ist, dann ist der Rest gaaaanz einfach.
Es gibt einen Haufen Argumente gegen die Evolutionstheorie, Heinrich. Jedes fehlende Mosaiksteinchen ist eines. Aber erst wenn Sie ein neues Muster des Mosaiks BELEGEN und damit die Evolutionstheorie, die JETZT das Bild der Entwicklung der Arten darstellt, falsifizieren können, bekommen Sie den Nobelpreis.
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#32   santo domingo   00:00:01 | Sonntag, 12. August 2007
Falsifizierbarkeit der Evolutionstheorie
Da bin ich ganz bescheiden! Man bringe mir eine einzige eindeutige Ungereimtheit und ich bin zufrieden.
Ungereimtheit bedeutet: ein unauflösbarer Widerspruch innerhalb der postulierten Theorie. Liegt auch nur eine einzige vor, ist der hinreichende Beweis gegen die Theorie erbracht.
Allerdings: Auge und Wasserschlauch fallen ‘raus. Ebenso das mit der Bakteriengeißel – da haben sich nämlich keine Ungereimtheiten im obigen Sinn ergeben. (Hatten wir in früheren Diskussionen schon.)
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#31   Ydefix   23:56:35 | Samstag, 11. August 2007
@santo domingo/ Ungereimtheiten
Was heißt Evolutionstheorie ? Wenn es heißt, dass das Leben sich aus weniger komplexen Formen entwickelt hat, dann spricht sehr vieles dafür allein schon vom Fossilienbestand.
Aber das echte Problem der modernen Evolutionstheorie ist doch, wie das auftreten neuer Funktionsteile und Baupläne zu erklären ist.
Wenn man Makromutationen ausschließt, dann bleibt nur die schrittweise Ausbildung dieser Funktionsteile -und dazu hat man laut ET nur Zufall (Mutation) und Notwendigkeit (Selektionsdruck) zur Verfügung.
Aber mann müsste dann z.B. annehmen, dass auch die Vorstufen zum Vogelflügel selektionswert hatten und dass „zufällig“ hintereinander ablaufende Mutationen genau dieses Merkmal immer mehr ausgeprägt wurde.
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#30   VirFortis   23:54:34 | Samstag, 11. August 2007
evolutionstheorie
sammelte alle vorhandenen entwichlungsbiologischen fakten welche im mixer zu einer plausiblen theorie verwoben wurde. schwer zu falsifizieren. trotzdem gibts einen pferdefuß für die evolutionsideologen: mit zunehmender erweiterter forschungstechnik lassen sich immer genauere analysen erstellen. die ideologen werden falls diese gegen die ev theorie sprechen entweder das totschweigen oder die forscher als unseriös erlären.
wie immer gilt: was nicht sein darf…
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#29   santo domingo 2   23:47:41 | Samstag, 11. August 2007
@ VirFortis
Nun, falsifizierbar ist die Evolutionstheorie schon! Mit einer einzigen echten Ungereimtheit (was von „Wissenslücke“ verschieden ist) wäre sie schon widerlegt. Nur kennt man keine solche Ungereimtheit.
Richtig ist -da stimme ich Ihnen zu- daß die Evolution keinen Beweis für den Atheismus (als welchen sie etwa Dawkins wertet) darstellt.
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#28   Ydefix   23:42:06 | Samstag, 11. August 2007
@VirFortis
„…vor allem viele sonst relativistisch angehauchte verabsolutieren ev theorie die ein mögliches erklärungsmodell ist welches durchaus plausibel erscheint da es schwer falsifizierbar ist“
Das kann man wohl so sagen. Die Schulwissenschaft beruft sich auf den Naturalismus und schließt damit von vornherein das Wirken eines Gottes aus. Das ist einerseits hinsichtlich der Methodik verständlich, aber andererseits führt es bei der Evolutionstheorie dazu, dass jeder alternative Ansatz als „Pseudowissenschaft“ abgetan wird. Dabei ist es aber durchaus so, dass die Intelligent Design (Lönnig) oder auch Kreationismus-Vertreter (Junker/Scherer) teilweise große fachliche Kompetenz besitzen.
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#27   santo domingo 2   23:41:54 | Samstag, 11. August 2007
@ Daniel Stöhr
Von wegen Wortspielereien! Es ist im Grunde ganz einfach:
Entweder waren die Vorfahren der Wasserschläuche (die durch die komplexen Unterdruckfangblasen erst als solche definiert werden!) immer schon Wasserschläuche
oder es gab einfachere Vorstufen (wie die Fettkräuter und die Reusenfallen) ohne diese Unterdruckfangblasen
aber beides gleichzeitig kann nie stimmen, weil die Thesen einander ausschließen!
;-) Für meine Begriffe hätte er bei Jehova bleiben oder sich auf das Spaghettimonster verlegen sollen. Beides wäre zwar auch nicht wissenschaftlich, aber zumindest unfalsifizierbar. Nur so, wie er es gemacht hat, überführen ihn die drei genannten Blümchen zumindest der Rabulistik, wenn nicht gar der Manipulation.
Übrigens ist er wegen der Wasserschlauchgeschichte -genau wegen dieser Wasserschlauchgeschichte!- auch beim Max-Planck-Institut ‘rausgeflogen.
Und um die zu durchschauen, muß man kein Bright sein. :-D
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#26   VirFortis   23:34:26 | Samstag, 11. August 2007
crossword
1.) ich bin kein naturwissenschafter.
2.) ich glaube dass die evtheorie teilwahrheiten hat sowie viele andere theorien auch. 3 funken wahrheit 2 funken ungereimtheiten
3.) ev theorie soll nicht zum allgemeingültigen sakrosanktum erhoben werden sonst ists ideologie
4.) kirche besteht aus menschen. menschen sind nicht perfekt sind sünder und machen fehler.
5.) vor allem viele sonst relativistisch angehauchte verabsolutieren ev theorie die ein mögliches erklärungsmodell ist welches durchaus plausibel erscheint da es schwer falsifizierbar ist
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#25   Ydefix   23:32:23 | Samstag, 11. August 2007
@santo domingo:
Das sind doch jetzt Wortspielereien, den Wortlaut habe ich natürlich nicht mehr im Kopf.
Ich traue ihm bewusste Täuschungen nicht zu, dazu ist er zu sehr Wissenschaftler.
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#24   santo domingo 2   23:26:51 | Samstag, 11. August 2007
@ Daniel Stöhr
… und wie war das mit seiner Behauptung, die Vorfahren von Utricularia seinen schon immer Angehörige der Gattung Utricularia gewesen? Die hatten Sie selbst verlinkt.
Wenn er auf die einfacheren Vorstufen hingewiesen hat, bringt er nämlich zwei einander widersprechende Thesen.
(Und hofft, daß es keiner merkt?) :-D
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#23   Ydefix   23:22:30 | Samstag, 11. August 2007
@santo domingo:
Lönnig kann den führenden Evolutionsbiologen (den Vertretern der Theorie) allemal fachlich das Wasser reichen. Im Übrigen ist ihre Darstellung so nicht richtig, da Lönnig erwähnt hat, dass es primitivere Formen gibt, die aber im wesentlichen denselben Bauplan haben.
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#22   crossword   23:20:10 | Samstag, 11. August 2007
daniel stöhr
besten dank, ich werde es lesen, aber erst morgen. einen schönen abend noch!
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#21   santo domingo 2   23:17:49 | Samstag, 11. August 2007
Lönnig?
Der mit dem Wasserschlauch de.wikipedia.org/…chlauchgew%C3%A4chse, richtig?
Der die Übereinstimmung mit dem Fettkraut nicht erklären konnte?
Weil das kleine Blümchen so gar nicht in seine Lehre paßt? :-D
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#20   crossword   23:15:42 | Samstag, 11. August 2007
heinrich, virfortis
wer sagt, dass evolution so einfaaach ist, mein lieber? das ist sie nicht! – ist nicht die schöpfungstheorie weit einfaaacher?? der liebe gott rührt einmal um und schon ist’s geschehen? gehts einfacher?
v.fortis: evolution bedeutet nicht, dass zwingend der/das starke verherrlicht werden muss. außerdem finden sich doch genug beispiele dafür, dass nicht nur das „perfekte“ und starke platz im evolutionsprozess findet.
Ihren ausführungen zufolge predigt die kirche die „schwäche der liebe im gegensatz zu hass“ . ja, predigt, aber sie lebt es nicht. allein der hass, den „gläubige“ in diesem forum emittieren, zeigt doch überdeutlich, wie die „gläubige welt“ funktioniert.
im übrigen selektieren die meisten religionen sowieso beinhart. (ewige) überlebenschancen hat nur das „gute“ , während abweichendes unerwünscht ist und sich von „ewiger verdammnis“ bedroht findet.
da gehts weit härter zu als in der evolution!
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#19   Dr. Christoph Heger   23:10:19 | Samstag, 11. August 2007
Ja, die Paläontologen!
Es ist immer wieder köstlich zu beobachten: Die Paläontologen graben einen Kieferknochen aus und rekonstruieren daraus ein ganzes Dorf. Und wenn sie die Knorchen eines weiblichen Hominiden aus sehr alter Zeit entdeckt haben, war es natürlich Eva usw.
Es ist immer schwer, Forschungsmittel für aufwendige Forschungen zu erhalten. Aber die Paläontologen sind Meister im Windmachen und Mittel einwerben.
Einen schönen Sonntag allerseits!
MfG
Christoph Heger
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#18   VirFortis   23:08:05 | Samstag, 11. August 2007
evoluion
ist die vermeintlich naturwissenschaftliche Ideologie der modernen veränderung im sinne der besten angepasstheit um des überlebens willen. das unangepasse konservierende hat in dieser Ideologie keinen Platz und wird vom alten Leviathan ausgemerzt. Ist diese Ideologie erst mal zum allgemeingültigen Kult erhoben kann man durch sie alle Unmenschlichkeit rechtfertigen. Die Ideologie der Starken hat für den leidenden Schmerzensmann christus als „schwächling“ am Kreuz nur Hohn und spott übrig.
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#17   Ydefix   23:03:09 | Samstag, 11. August 2007
@crosswords: Hach schade,
ich dachte schon, dass jetzt todsicher von ihnen die Antibiotikaresistenzen kommen.
Ich poste trotzdem mal den Lönnig-Text: www.weloennig.de/…Lederbergsche_I.html
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#16   HeinrichderZweite   22:56:59 | Samstag, 11. August 2007
Lieber crossword,
war mir klar, dass Sie so, oder so ähnlich schreiben. Ist ja alles gaaaanz einfach. Ich erwähnte es bereits.
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#15   VirFortis   22:56:58 | Samstag, 11. August 2007
die evolution
ist sicherlich ein Teilwahrheit die aber den Keim Kains des Bösen in sich trägt wenn sie zur Ideologie ehoben wird als Proklamation des Überlebens der fittesten und angepasstesten. Ideologisch ists nicht mehr weit zum Sozialdarwinismus und wird widerlegt durch das Christentum der Kirche welche die Schwäche der Liebe im gegensatz zum Hass predigt, immer unangepasst war und trotzdem überlebte und stets das vermeintlich Starke zuschanden machte !
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#14   crossword   22:55:29 | Samstag, 11. August 2007
.stöhr, heinrich
alles ist im fluss!
lieber heinrich, religion(en) – das ist ideologie. evolution ist eben so wenig ideologie wie der sonnenaufgang!
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#13   HeinrichderZweite   22:51:38 | Samstag, 11. August 2007
Lieber crossword,
in jedem fall ist das alles kein argument gegen evolution
… klar, es gibt kein Argument gegen die Evolution. Wenn man der Ideologie erst mal verfallen ist, dann ist der Rest gaaaanz einfach.
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#12   Ydefix   22:48:40 | Samstag, 11. August 2007
crossword
„… in jedem fall ist das alles kein argument gegen evolution – im übrigen muss man nicht zigtausende und millionen von jahren zurückgehen – evolution passiert JETZT sowieso auch.“
Wo passiert Evolution „jetzt“, können Sie das konkret erläutern (Beispiel) ?
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#11   VirFortis   22:45:33 | Samstag, 11. August 2007
menschenhass
in punkto menschenhass seit ihr ja dem „mörder von anbeginn“ sehr nahe. auch der möchte die menschheit am liebsten ausradieren aber ihm sind die hände gebunden und er kann nur geistig mit verführung wirken…
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#10   sani †   22:42:56 | Samstag, 11. August 2007
@crossword …
… ist mir gerade eingefallen:
Treffen sich zwei Planeten: A zu B: „Wie geht’s?“ B antwortet: „ Mies, bin krank, geht mir sauschlecht“ A: „Was hast du denn?“ B: „Der Arzt sagt, ich hätte „MENSCH““ A: „Das ist schon was ernstes, aber tröste dich: es tut verdammt weh, geht aber wieder vorbei!“
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#9   crossword   22:32:10 | Samstag, 11. August 2007
crossword
ist das nicht alles ziemlich wurscht? in jedem fall ist das alles kein argument gegen evolution – im übrigen muss man nicht zigtausende und millionen von jahren zurückgehen – evolution passiert JETZT sowieso auch.
im übrigen ist es völlig unerheblich, wie sich der mensch zum heutigen weltungeheuer entwickelt hat. tatsache ist, dass er für den bestand der welt keinerlei rolle spielt. die welt ist millionen von jahren sehr gut ohne den menschen, der seit wenigen sekunden halt auch da ist, zurecht gekommen, wahrscheinlich sogar besser und so wird es nach dem abtreten der krone der schöpfung wieder sein. wozu die aufregung???
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#8   HeinrichderZweite   22:07:18 | Samstag, 11. August 2007
Lieber Gotthard,
wenn Sie das Wort angeblich nicht lieben, dann sollten Sie von der ganzen Paläoanthropologie Ihre Finger lassen.
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#7   Gotthard   21:38:08 | Samstag, 11. August 2007
angeblich …
Doch die zwei ostafrikanischen Funde beweisen angeblich, daß die beiden angeblichen Frühmenschenarten „Homo habilis“ und „Homo erectus“ nicht nacheinander, sondern angeblich für fast eine halbe Million Jahre Seite an Seite lebten.
angeblich haben die Verfasser dem geneigten Leser etwas mitzuteilen … bei dieser ungenügenden Form lese ich nicht weiter …
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#6   nachtlaterne71   21:23:51 | Samstag, 11. August 2007
Was soll das?
Was soll ein solcher Artikel auf einer kath. Homepage? Was hat das mit meiner Kirche, meinem Glauben oder gart mit Katholischem zu tun. Wirbt hier das Neandertalmuseum?
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#5   Ydefix   21:18:37 | Samstag, 11. August 2007
Wenn HH und HE
eine halbe Million Jahre nebeneinander gelebt haben, dann kann man ja die Frage stellen, wie genau es denn zum Aussterben von HH gekommen sein soll. Jedenfalls dürfte dann schon mal Vernichtung des HH durch den HE unwahrscheinlich sein. Denn das müsste eigentlich schneller gehen als in 500.000 Jahre. Bleibt also die Frage nach dem Selektionsvorteil auf Seiten des HE bzw. wie dieser Vorteil nach angeblichen 500.000 Jahren Koexistenz plötzlich auftreten konnte.
Viellicht ist die Lösung ja, dass HH eine Affenart war, die mit den Menschen nichts zu tun hat (also HE nur eine Menschenrasse, wie der Neanderthaler oder die heutigen Inuit war).
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#4   Wandregisel   21:07:44 | Samstag, 11. August 2007
warum wift das jetzt die Evolution des Menschen über den Haufen?
Dann haben H erectus und habilis halt nebeneinder existiert…und?
Ist ja bei H sapiens und neandertalensis bzw Australotpithecu afarensis und boise auch nicht anders. Ohne das dies ein Argument gegen die Evolution des Menschen.
Ich seh da das Argument einfach nicht…und erst recht nicht bei dem 2. Argument…
Ein ziemlich verwirrter
Wando
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#3   VirFortis   20:12:48 | Samstag, 11. August 2007
@red--
das ist jetzt schon das 4 Bild von Frau Käßmann !
es langt…
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#2   consolamini   19:42:39 | Samstag, 11. August 2007
So ganz falsch ist das nicht…
…da es sich ja um radiometrische bzw. Schicht-Datierungen handelt, die nicht unbedingt wirklich so stimmen müssen… es handelt sich nämlich mehr um Modellalter… Mehr Fragen wirft bei mir auf, wie man den Homo Erectus überhaupt einordnen soll, da meines Wissens davon eine sehr hochentwickelte, inellegente Spezies (mit Hochseeschiffahrt, Speeren etc.) bekannt ist. Was ist dann diese eher primitiv-affenähnliche Erectusart? … Es wird in diesem Theorienwirrwarr immer undurchsichtiger… Jaja, die „Wissenschaft“, dies’ nie so recht zum gesicherten Wissen schafft…
:-D
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#1   Fragender   18:19:25 | Samstag, 11. August 2007
kann nicht sein…
… wo doch die Welt erst vor 4000 Jahren geschaffen wurde- oder sehe ich das falsch?
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