Die Alte Messe erfreut sich besonders bei den Jugendlichen besonderer Beliebtheit. Die Predigt auf Latein? „Das wäre mir doch zu hoch.“ Pressesplitter zur Alten Messe.
„Viermal im Jahr, zu besonderen Hochfesten, gibt es in Abensberg das Angebot
einer Messe in lateinischer Sprache, verbunden mit einer Orchestermesse. Gerade bei Jugendlichen kommt
dies laut Pfarrer Hans-Josef Bösl aus der Abensberg gut an.“
Aus der Tageszeitung ‘Mittelbayrische’
vom 21. Juli.
Kultiger Kult
„Diesen Blickkontakt schätzt Sonja Gutzeit (26), Mitorganisatorin der Jugendkirche
Brilon, die sich gerade in Aggiornamento umbenannt hat: »Dem Volk den Rücken zuzudrehen, das empfände
ich als Rückschritt, weil es die Gemeinschaft auseinanderreißt«. Aber mehr Latein in der Messe »ist
kultig, solange die Predigt nicht auf Latein ist. Das wäre mir doch zu hoch«.“
Aus einem Artikel von
Pierre Roh auf der Webseite ‘jugendkirche.org’.
Kein Kontakt mit der Gemeinde
„Außerdem, befürchtet
Böttcher, könnte der Kontakt zur Gemeinde in dieser Form der Messe leicht verloren gehen, sie könnte
sich ausgeschlossen fühlen.“
Dechant Hubertus Böttcher von Arnsberg am 27. Juli vor der Tageszeitung
‘Westfalenpost’.
„Überraschend ist der Altersschnitt der Gottesdienstbesucher: Fast zwei Drittel sind jünger
als 60 Jahre. Viele Kinder und junge Erwachsene prägen das Bild. Hie und da nimmt ein Geistlicher oder
eine Schwester Platz.“
Aus einem Artikel von Joachim Peter in der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom
23. Juli über die altgläubige Kirche Sankt Afra in Berlin-Wedding
Schönheit in der Form
„Aber als
ich darüber nachgedacht habe was hier das entscheidende ist, da würde ich sagen, ich habe ganz in Parallelität
zum ‘Motu Proprio’ die alte Liturgie, ich selbst bin ja Jahrgang 1960, kennen gelernt in der Benediktiner-Abtei
über Runnes in Frankreich, also gewissermaßen auf den Spuren Papst Gregor des Großen, mit dem ja das
‘Motu Proprio’ richtig ansetzt. Da war diese Schönheit vor allen Dingen da, in der Form, ich würde sagen
einer ganz großen Harmonie.“
Der Obere des Berliner Philipp-Neri-Instituts, Hw. Gerald Goesche am 7.
Juli vor Radio Vatikan.
Messe für Experten
„Stadtdechant Rolf Steinhäuser geht davon aus, daß auch
mit dem Segen des Vatikans für den alten Ritus, sich nicht mehr Gläubige für diese Form der Messe entscheiden
würden. »Es ist eine Messe für Experten«, umschreibt Steinhäuser die alte Liturgie.“
Aus einem Artikel
von Marc Wolko in der ‘Neuen Ruhr Zeitung / Neuen Rhein Zeitung’ vom 13. Juli.
Wie in einer Unterhaltung
„Mechthild Wierling gefällt es nicht, daß der Priester in Messen nach der alten Ordnung mit dem Rücken
zur Gemeinde steht: »Ich finde es angenehmer, wenn seine Haltung offen ist, wie in einer Unterhaltung
auch«.“
Aus der Tageszeitung ‘Westfälische Nachrichten’ vom 12. Juli.
Die Alte Messe ist die Antwort
„In der Feier der Messe nach dem Meßbuch Pauls VI. könne, so der Papst, »stärker, als bisher weithin
der Fall ist, jene Sakralität erscheinen, die viele Menschen zum alten Usus hinzieht«. In seinen Schriften
zur Liturgie, die er als Theologe und noch als Präfekt der Glaubenskongregation veröffentlicht hat,
war dem jetzigen Papst die Sakralität des Gottesdienstes ein zentrales Anliegen. Es bleibt die Frage,
was Sakralität bedeuten kann, wenn man das christliche Grundgeheimnis der Inkarnation ernst nimmt.“
Ulrich Ruh in der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ vom 11. Juli.
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111 Lesermeinungen
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@Leblhuber Sie können glauben was Sie wollen, aber ihre Ausführungen sind am Rande des Christentums
und, bei alle Liebe, nicht katholisch. Man nennt das was Sie treiben „Patchwork“ oder „Cafeteria“ Christentum.
Ich schlage vor, dass sie doch Hislop, Boettner, Hunt und Chick lesen damit sie wirklich wissen was Sie
für ein Stuss da schreiben.
#108 Leblhuber 20:20:51 | Donnerstag, 16. August 2007
@Alkuin: Wenn die Frau die „Kirche“ repräsentiert und das Kind in V5 Jesus sein soll, dann haben wir
einen unmittelbaren paradox! Es wird heißen, dass die Kirche Jesus geboren hat! Scriptura sacra sui ipsius
interpres besagt ja bloß, dass die Kirche keine Autorität über die Bibel hat, sondern die Schrift durch
sich selbst sich in rechter Weise auslegen lasse, die Kenntnis des Zusammenhangs vorausgesetzt. Wenn Sie
jetzt Off 12,1 nehmen, liegt es nahe, die Frau mit den 12 Sternen als das Volk Israel (Gottesvolk) zu
lesen. Das Gottesvolk durchläuft eine schmerzvolle Geschichte (Geburtswehen) bis der Messias kommt (Geburt).
Das Volk Israel gebiert den Messias, nicht die Kirche!!! Diese apokalyptischen Bilder des Sehers sind
vieldeutig. Darüber gibt es ganze Bibliotheken. Aber: Johannes war Jude und ein Kenner der jüdischen
Apokalyptik des Ersten Testaments. Ende des 1. Jhdts war die Verehrung Mariens noch kein Thema. „Und ihr
Kind (der Messias aus dem Volk Israel) wird zu Gott und seinem Thron entrückt“ weist darauf hin, dass
hier in Anspielung auf Elias der Messias gemeint ist, ein Messias und kein Gott. Darüber hinaus ist das
zentrale Thema ja die Auseinandersetzung mit dem heidnischen Rom durch Visionen und Auditionen von himmlischen
Botschaften.
#107 Alkuin 15:18:40 | Donnerstag, 16. August 2007
@GerdEric Es ist eine der nachteile der erlaubte Beitragslänge, dass man nicht alles relevante immer
schreiben kann. Man muss einfach warten bis jemand die offen gelassen Lücke findet damit man weiter machen
kann. :)3 Sie haben durchaus recht, dass Maria, Mutter des Jakobus und des Joses, nicht unbedingt die
leibliche Schwester sein muss. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Jakobus und des Joses NICHT,
wie manche aufgrund von Mk 6,3 behaupten, die leiblichen Geschwister Jesu waren. „Gemäß einer bekannten
Ausdrucksweise des Alten Testamentes [Vgl. z.B. Gen 13,8; 14,16; 29,15.] handelt es sich dabei um nahe
Verwandte Jesu.“ (KKK 500) Es ist auch nicht heilslnotwendig die Heiligen zu verehren, es ist aber auch
nicht verboten, verwerflich oder falsch! Die Immerwährende Jungfräulichkeit Marias ist Ein Glaubensgrundsatz
der Kirche, und somit für ALLE Katholiken bindend (KKK 499-501). Darf ich fragen warum Sie die Hebräische
Schreibweise für G’tt verwenden? „…kein Bildnis machen …?“ Ich komme mir langsam vor wie bei eine
kath. Apologetik Prüfung! Es macht richtig Spaß Es heißt nicht, dass man kein Bildnis machen soll,
sondern: Ex 20,4 Du sollst dir kein Gottesbild machen… Dt 5,8 Du sollst dir kein Gottesbildnismachen…
Übrigens G’tt hat selbst die Schaffung von „Bildnissen“ mehrmals befohlen: Ex25,8-22, Num 21,8; 1 Kön
6,23-29.35.
#106 GerdEric 14:22:48 | Donnerstag, 16. August 2007
@Alkuin Alkuin: Joh 19,25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria,
die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Da nun die „Schwester“ Marias ebenfalls Maria geheissen haben
soll (wie phantasielos), liegt es bei der vagen Bezeichnung für Geschwister nahe (was ja ebenfalls für
Vettern und Basen stehen soll, nicht nur Brüder und Schwestern), dass besagte Schwester keine Schwester,
sondern vielmehr eine Base der Maria war… Sie können hier nicht eindeutig behaupten, sie sei Marias
Schwester, wenn Sie von Jesu „Geschwistern“ behaupten, es seien Vettern und Basen. Beides geht nicht,
oder doch, wie es eben beliebt? Ist es denn tatsächlich heilsnotwendig, dass Jesus !keine Geschwister
hatte, ich sehe da kein Problem, ist es tatsächlich heilsnotwendig, dass Maria Jungfrau war? G’TT der
HERR bedarf keines Menschseins, ER kennt den Menschen genug, als das ER dieses nötig hätte. Sicher,
der Mensch benötigt derlei Bilder, aber ist er dann noch in der Lage IHM zu folgen, von dem der Mensch
sich kein Bildnis machen soll?
#105 Alkuin 11:53:14 | Donnerstag, 16. August 2007
@Leblhuber Wessen Theologie hat was widerlegt? Das was Sie behaupten ist schlicht und einfach ihre, Meinung.
Die Verantwortung/Begründung für die flucht aus der Kirche stellen Sie mehr als simplistisch dar. Dennoch
haben sie eine fast xenophobische Abneigung gegen die Lehre der Kirche. Sie sollen auch sich im klaren
sein, dass wenn Sie mit Beleidigungen, um sich werfen, kein Gesprächspartner (außer Gleichgesinnte)
mehr finden. Nichtsdestotrotz: Ihre Interpretation von Offb 12,1 hätte ich auch voraussagen können,
sie ist eine der vielen, klassischen, protestantische Auslegungen. Manche Protestantischen Theologen sagen
die Dame ist Sinnbild für die Kirche (vgl. Adam Clarke, Albert Barnes, Matthew Henry), andere sagen sie
ist sinnbildlich für Isreal (vgl. John Darby, Robert Jamieson, A.R. Fausset und David Brown). John Wesley
kann sich nicht entscheiden und sagt, dass sie sinnbildlich sei für eine Kirche, die durch der Aufnahme
von Heiden, eine Erweiterung Israels ist. Das o.e. ist eine klare absage an die protestantische These
„scriptura sacra sui ipsius interpres“. Wenn die Frau die „Kirche“ repräsentiert und das Kind in V5 Jesus
sein soll, dann haben wir einen unmittelbaren paradox! Es wird heißen, dass die Kirche Jesus geboren
hat! Meines Wissens wurde weder in der Hl. Schrift noch sonst wo, Israel je als Frau versinnbildlicht.
In eine Patriarchat auch sehr unwahrscheinlich. Das Sinnbild für Isreal ist eher der Weinstock (vgl.
Ps 80,9; Jes 5,1f; Jer 2,21).
#104 Leblhuber 09:47:51 | Donnerstag, 16. August 2007
@Alkuin: Die Bibel ist ein katholisches Buch! Die Kirche hat die Welt dieses Buch gegeben, bewahrt, und
gegen allen verteidigt! Himmelskönigen? Nur zum Spaß: Wer ist diese Frau in Ofb 12,1? Sehr verehrter
Alkuin! Mit den bis zum Erbrechen (ad nauseam und nicht ad nausium) hier von einer kleinen Gruppe vertretenen
und gebetsmühlenartig wiederholten, durch die Theologie längst widerlegten, vermeintlichen Heilsbotschaften,
ist die weitere Schrumpfung des Katholizismus vorprogrammiert. Diese Gruppe von indoktrinierten und fanatisierten
Hohlköpfen trägt die Verantwortung für die massenweise Flucht aus der Kirche und deren zunehmende Bedeutungslosigkeit.
Heute kann der Glaube nicht mehr durch den Einsatz von Machtmitteln erzwungen werden. Heute ist Überzeugungsarbeit
zu leisten. Mit dem hier ersichtlichen Wust an einerseits schwachsinnigen und andererseits längst überholten
Aussagen über den katholischen Glauben kann kein Skeptiker überzeugt werden. Nur zu Ihrem Spaß (Warum
eigentlich?): Offenbarung 12,1: Die Frau, mit der Sonne bekleidet, mit dem Mond unter ihren Füßen und
einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt ist nicht Maria. Es ist ein Sinnbild für Israel. Der Schmerz
der Geburtswehen symbolisiert das schmerzvolle Werden des Gottesvolkes mit der messianischen Verheißung
an dessen Ende (Geburt).
#103 Alkuin 09:40:32 | Donnerstag, 16. August 2007
@Leblhuber, @GerdEric [fett]„Die Evangelien sind in Griechisch geschrieben. Hebräische oder aramäische
Texte sind nicht überliefert.“ Ich hätte wetten können, dass dieses Argument kommt! Aber von Galen
hat es bestens beantwortet. Dennoch ist es ist sehr wohl belegt, dass die Bezeichnung Bruder/Schwester
auch im Ersten Testament für Verwandten, die keine Geschwister sind, benutzt wird. Lesen Sie nach! Nur
zwei Beispiele Vergleiche: Gen 29,13-15 …Laban, Jakobs Unkel nennt Jakob sein Bruder! Gen 29,13 Als
Laban von Jakob, dem Sohn seiner Schwester, hörte, (…) Gen 29,15 sagte Laban zu ihm: Sollst du mir
umsonst dienen, weil du mein Bruder bist? Sag mir, welchen Lohn du haben willst. Und Gen 13,8 und 14,14
Lot , Abrahms Neffe (Gen 11,26-28;14,12), wird Abrahms Bruder genannt! Gen 11, 28: Das ist die Geschlechterfolge
nach Terach: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; Haran zeugte Lot Gen 13,8: Da sagte Abram zu Lot: Zwischen
mir und dir, (…); wir sind doch Brüder. Gen 14,14: Als Abram hörte, sein Bruder sei gefangen, …
Apropos: Über die Auswüchse, kann ich nur zustimmen! ABER wenn Sie überhaupt die Marienverehrung als
Auswuchs betrachten, stimm ich ihnen nicht zu. GerdEric: @AlkuinWo, bitte, ist belegt, dass Maria Geschwister
hatte? Das habe ich bereits angegeben: Joh 19,25.
#102 Rudolfus 09:25:31 | Donnerstag, 16. August 2007
„Cousins“-„Brüder“ – siehe auch die Verwandtschaftsbegriffe in anderen Sprachen! Auch in anderen Sprachen
sind die Verwandtschaftsgrenzen von den Bezeichnungen für die Verwandten fließend, und selbst in europäischen
Sprachen: Siehe das französische „les parents“ für „die Eltern“ ODER „die Verwandten“, siehe das italienische
„il/la nipote“ für „der Enkel/die Enkelin“ ODER „der Neffe/die Nichte“. In deutschen Übersetzungen finden
sich hier oft Übersetzungsfehler, wenn der Übersetzer den Kontext nicht kennt. Dieselben Wörter für
wesentlich andere Verwandtengrade! Jeder Modernist meint beim kleinsten scheinbaren Widerspruch, den er
findet, gleich die Bibel und die Überlieferung der Kirche umschreiben zu können. Im Zweifel ist die
Überlieferung der Kirche selbstverständlich als korrekt überliefert anzunehmen – und nicht der Einwand
von irgendeinem Theologielehrer aus dem 19. oder 20. Jahrhundert.
#101 GerdEric 09:11:56 | Donnerstag, 16. August 2007
@Galen Galen: Der Hl. Josef, der Bräutgam Marias, soll jedoch Brüder gehabt haben. Deren Kinder sind
die „Brüder“ Jesu. Nee, nee! Nach christlicher Lehre ist Josef nicht der Vater Jesu, also können auch
die Kinder Josefs Brüder (warum denn nur Brüder, sind die Kinder dessen Schwester/n nicht die Verwandte
gleichen Ranges?) nicht Jesu Vettern und Basen sein! Und wo ist belegt, dass Josef Brüder „haben“ soll,
nur weil die nun „gebraucht“ werden? Die Geschwister Jesu werden „abgetrieben“/„abgedichtet“, jedenfalls
wird hier einfach behauptet, nur weil es idiologisch passt, dass das Wort für Brüder auch die Vettern
mit einschliesst. Das Problem ist, dass das was sich Christentum nennt, behauptet, dass Gutes nur aus
Gutem kommen kann, doch G’TT der HERR kann sich Kinder machen aus Stein. Hier wird aus idiologischen Gründen
dem Menschen ein Abstand zu G’TT dem HERRN gemacht, der es einer Institution, der Kirche, ermöglicht
als Vermittler sich zwischen dem Menschen und G’TT dem HERRN zu drängen und noch Raum und Abstand schafft,
für einen Mann und dessen Mutter und vielen vielen sogenannten Heiligen. Nein! Jesus hatte Geschwister,
seine Mutter war keine Jungfrau, und wer der biologische Vater war ist unerheblich, der Ziehvater, der
Jesus lehrte, war Josef, der mit der Aufnahme Marias ihr ein Zuhause und G’TTES Güte verdeutliche.
Galen hatte völlig Recht Galen wiederholte zu Recht das Argument des hl. Hieronymus: „Bei den Juden war
es jedenfalls üblich, auch Cousins als Brüder zu bezeichnen.“ Darauf Leblhuber: 1. Gibt es im Hebräischen
sehr wohl den Begriff Cousin = Bnei Dodim Das ist kein Argument. Wir sagen ja auch zu Recht, daß es im
Deutschen keine Bezeichnung für zum Beispiel für den „Schwiegervater meines Sohnes“ gibt, obwohl es
natürlich die Bezeichnung „Schwiegervater meines Sohnes“ gibt. Der hl. Hieronymus, der noch Hebräisch
als – jedenfalls unter gebildeten Juden – lebendige Sprachen erlebt hat, verstand mehr davon als spätere
Masoreten. Aber auch heute noch ist nachweisbar, daß „Bruder“ regelmäßig auch für „Vetter“ und andere
nahe Verwandte gebraucht wurde. 2. Warum hätten die Evangelisten, die in Griechisch geschrieben haben,
die Cousins Brüder und Schwestern nennen sollen, Das hat Galen schon beantwortet: „Von Evangelisten wurde
dieser Begriff eben dann auch so übersetzt“ Das NT ist ja auch sonst voll von Hebraismen und Aramaismen.
wo sie diese doch sogar beim Namen nannten und die Gemeinde sie ja kannte. Eben! Und sie nennen uns gelegentlich
auch den Namen der – von Maria – verschiedenen Mutter. Ganz besonders für Jakobus ist diese Deutung absurd.
Und wieso bitte? Die Verehrung der Jungfrau Maria hat natürlich ihren Ausgangspunkt in der Erfüllung
von Isaias 7:14 (i.V. m. Matth 1:23). MfG Christoph Heger
#99 Leblhuber 00:46:00 | Donnerstag, 16. August 2007
@Galen: Bei den Juden war es jedenfalls üblich, auch Cousins als Brüder zu bezeichnen. Von Evangelisten
wurde dieser Begriff eben dann auch so übersetzt. Wo ist das Problem ? Das Problem haben Sie! 1. Gibt
es im Hebräischen sehr wohl den Begriff Cousin = Bnei Dodim 2. Warum hätten die Evangelisten, die in
Griechisch geschrieben haben, die Cousins Brüder und Schwestern nennen sollen, wo sie diese doch sogar
beim Namen nannten und die Gemeinde sie ja kannte. Ganz besonders für Jakobus ist diese Deutung absurd.
3. Das Problem habe nicht ich, sondern Sie. Die Mariologie mit dem Dogma der immerwährenden Jungfräulichkeit
stammt aus dem 5. Jhdt. Da hatte sich die judenchristliche Gemeinde schon in eine heidenchristliche verwandelt
und die unmittelbare Beziehung zum Judentum war einem heidnischen Umfeld gewichen. Das erleichterte die
notwendige Uminterpretation der Brüder und Schwestern ganz ungemein, was unter den Judenchristen unmöglich
gewesen wäre. 4. Die „alte Tradition“ der Interpretation und Uminterpretation der Schriften hat sich
in langen, heftig geführten Disputen herausgebildet. 5. Und Sie haben das Problem besonders heute. Die
Mariologie ist nicht mehr vermittelbar. Da hilft auch die Berufung auf die Tradition wenig.
Wider VII, @ Gerd Eric Maria hatte der Überlieferung nach keine Geschwister. Sie war das Einzelkind der
frommen Eltern Joachim und Anna. Dies steht auch nicht im NT. Trotzdem werden beide von der kath. Kirche
als Heilige verehrt. Morgen ist nach altem Ritus übrigens das Fest des hl. Joachim. Der Hl. Josef, der
Bräutgam Marias, soll jedoch Brüder gehabt haben. Deren Kinder sind die „Brüder“ Jesu.
Wider VII, @ Leblhuber Die Geschichte mit den Geschwistern Jesu ist doch eine uralte Kamelle und alle
zwei Jahre kommt irgend- eine Zeitschrift auf die Idee, dies als sensationelle Entdeckung zu verkaufen.
Bei den Juden war es jedenfalls üblich, auch Cousins als Brüder zu bezeichnen. Von Evangelisten wurde
dieser Begriff eben dann auch so übersetzt. Wo ist das Problem ? Es ist ja nicht so, daß die Evangelisten
ihre Texte geschrieben und diese dann in Tonkrügen versteckt hätten, wo diese dann 1900 Jahre unentdeckt
gelegen hätten, so daß niemand mehr weiß, wie diese zu lesen sind. Die Kirche kennt diese Schriften
seit deren Existenz und weiß daher im Lichte dieser jahrtausendealten Tradition wie diese gemeint sind.
Wenn nun nach 2000 Jahren irgendwelche Besser- wisser kommen, die meinen sie müßten das Rad neu erfinden,
so ist das einfach nur lächerlich.
#94 Leblhuber 19:29:24 | Mittwoch, 15. August 2007
@Alkuin: Da weder Hebräisch noch Aramäisch haben ein Wort für Cousin haben wurde die Bezeichnung Bruder/Schwester
auch für Verwandten benutzt Die Evangelien sind in Griechisch geschrieben. Hebräische oder aramäische
Texte sind nicht überliefert. Cousins = hebr. Bnei Dodim Ihre Argumentation ist ja nicht neu. Sie hat
nur einen großen Nachteil: Sie ist konstruiert, um den Marienkult biblisch zu legitimieren. Die leidende
Mutter Jesu ist sehr wohl verehrungswürdig. Es sind die der Götzenverehrung nahe kommenden Auswüchse,
die ich ablehne.
Werte Aloah, Sie haben diesbezüglich 100% recht! Ich wollte Verwirrung vermeiden und habe Bibel anstatt
mein bevorzugter Begriff Heilige Schrift verwendet. Genauso ist es mit der Gesamtheit des Evangeliums
(im sinne von DV) in toto und nicht nur die Evangelien der hl. Schrift. Zum thema „Brüder jesus den ich
aus Platzgeünden unten nich ausführen konnte: Eine der Hauptstellen für das Argument der nicht Katholiken
liegt im Markus Evangelium: Mk 6,3:Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von
Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an
ihm und lehnten ihn ab. Allein gesehen ist est „fast“ ein Beweis für die „Geschwister“ Jesu, aber insgesamt
gesehen gibt es kein Basis für diese Irrglaube: Maria Frau des Cleophas, Schwester der Hl. Mütter (Joh
19,25) ist die Mutter von o.e. Jakobus und Josef (Mk 15,47;Mt 27,56), die die Brüder Jesus genannt werden
(Mk 6,3) Joh 19,25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die
Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Mk 15,47 Maria aus Magdala aber und Maria, die Mutter des Joses,
beobachteten, wohin der Leichnam gelegt wurde. Mt 27,56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die
Mutter des Jakobus und des Josef (andere form von Joses), und die Mutter der Söhne des Zebedäus. Da
weder Hebräisch noch Aramäisch haben ein Wort für Cousin haben wurde die Bezeichnung Bruder/Schwester
auch für Verwandten benutzt.
@Alkuin … Sie sollten aber eins Merken: Die Bibel ist ein katholisches Buch! Die Kirche hat die Welt
dieses Buch gegeben, bewahrt, und gegen allen verteidigt! … Richtig, würde aber als Katholik nur von
der Heilige Schrift schreiben, als umgangssprachlich von der „Bibel“. Kurz: Katholiken haben die Heilige
Schrift, Die Juden haben die Thora. Protestanten oder andere Gemeinschaften haben die Bibel.
Werte Leblhuber, Sie dürfen glauben was sie wollen! „Ich kenne weder Hislop noch Boettner noch Hunt.“
Dennoch verbreiten sie deren Schund und der arme …huber nennt es Allgemeingut! Diese Ansichte sind nachweislich
ein Produkt und Auswuchs der US anti-katholizismus des 19.Jh. LESEN SIE NACH! Und wenn Sie dabei sind
nehmen sie den J.T. Chick dazu! Hier verfügbar: www.chick-gospel.de (insbesondes der Trktat „Hokus Pokus“).
Sie sollten aber eins Merken: Die Bibel ist ein katholisches Buch! Die Kirche hat die Welt dieses Buch
gegeben, bewahrt, und gegen allen verteidigt! Dennoch ist die gesamte Überlieferung nicht enthalten (vgl.
DV10) Sie sollten es endlich in ihren Kopf fassen, dass es bei uns Katholiken es nicht nur um die Bibel
geht, sondern die gesamte überlieferte Botschaft. Himmelskönigen? Nur zum Spaß: Wer ist diese Frau
in Ofb 12,1? Die ad nausium geführte Brüder und Schwester Diskussion versucht zu beweisen, dass Maria
nach der Geburt Jesu nicht Jungfrau blieb. Diese Behauptung ist schneller widerlegt als sie ausgesprochen
werden kann. Bei Mt Stelle den sie zitieren geht es (wie auch anderswo) um die Stellung der Gotteswille
gegenüber dem Weltlichen z.B. Familia, Reichtum, etc. Eine nicht einzigartige Position Jesu im NT. Er
bezeugt, dass nicht einmal seine eigene Mutter von diesem befreit ist! Gott hat Maria die einzigartige
Sonderstellung als Gottesmutter zuerkannt.
#89 Leblhuber 10:54:42 | Mittwoch, 15. August 2007
Ansbach.Dragoner: Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt
mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen
vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern
verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Das ist das, woran ich glaube. Diese Worte stammen
aus dem Ersten Testament und daran glaube ich. Und im Zentrum dieser Heilsbotschaft steht für mich Jesus,
der von Gott erwählte Sohn. Ob das nun für Fundamentalisten noch genug katholisch ist, tangiert mich
nicht.
Meine Herren ich hoffe Sie haben bei Ihrer diskutierei nicht vergessen das heutige Evangelium von Bruder
Theophil zu lesen. Der Mann gibt sich jeden Morgen solche Mühe damit und ich finde das das Anerkennung
bekommen sollte.
Leblhuber Passen Sie auf beim heutigen Evangelium. Wer Gott gebärt (Jesus: „Wer mich sieht hat den Vater
gesehen“) ist Gottesmutter. Sie glauben halt nicht an Christus als Gott, das ist ihr Problem.
#84 Leblhuber 10:39:35 | Mittwoch, 15. August 2007
@Alkuin: Was Pius XII hier ex cathedra verfügt, ist mir ziemlich egal. Dass der Marienkult heidnische
Wurzeln hat, ist Allgemeingut und nicht die Meinung einiger Kirchenfeinde. Ich kenne weder Hislop noch
Boettner noch Hunt. Die immerwährende Jungfräulichkeit, die unbefleckte Empfängnis und die Himmelfahrt
sind unbiblisch und durch keinen Spruch Jesu legitimiert. Ganz im Gegenteil! Das Zweite Testament spricht
ja ganz offen von den Brüdern und Schwestern Jesu und in Matt. 12,46-50 heißt es: . Als Jesus noch mit
den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen…Dem
der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?Und er streckte
Seine Hand aus über Seine Jünger und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den
Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine
Mutter“ Daraus ergibt sich klar und deutlich, dass Jesus seiner Mutter keine besondere Stellung zuerkannte.
@ Leblhuber: Ich habe die Ausführungen schon mal gelesen, und zwar bei Wikipedia unter Entwicklung der
Marienverehrung: de.wikipedia.org/wiki/Marienverehrung. Die Aussagen den sie Übernommen haben entsprrechen
wahrscheinlich IHRE MEINUNG, aber nicht die lehre der RKK. Z.B.: „… Es ist ein von Gott geoffenbartes
Dogma, dass die immerwährende Jungfrau Maria, die makellose Gottesgebärerin, als sie den Lauf des irdischen
Lebens vollendete, mit Leib und Seele zur himmlischen Glorie aufgenommen wurde.“ „Sollte daher, was Gott
verhüte, einer wagen, das entweder zu leugnen oder absichtlich in Zweifel zu ziehen, was von Uns definiert
wurde, so soll er wissen, dass er vom göttlichen und katholischen Glauben völlig abgefallen ist.“ (Munificentissimus
Deus) Das was Sie da schreiben ist fast wortwörtlich die MEINUNG eines Alexander Hislops (Die Zwei Babylonien)
und seine Nachfolger in Anti-Katholizismus Loraine Boettner (Katholizismus) und David Hunt (Die Frau und
das Tier). Es ist m.E. ein typisches Beispiel für eine anti-katholische Diatribe der Fundamentalisten.
Das reine Zitieren von den Gemeinsamkeiten oder Ähnlichkeiten von katholischen Praktiken und heidnischen
Praktiken beweißt gar nichts, wenn und weil kein tatsächlicher Zusammenhang hergestellt werden kann.
„Warum glauben Sie, stehen der Engelsgruß und das Magnifikat gerade bei Lukas? Lukas ist der einzige
Nichtjude unter den Evangelisten.“ Na und! Das Lukas Evangelium ist dennoch das Unfehlbare inspirierte
Wort Gottes, oder nicht? o^/
#81 Leblhuber 22:41:49 | Dienstag, 14. August 2007
@Alkuin: Jeremia 7, 16: Du aber, bete nicht für dieses Volk! Fang nicht an, für sie zu flehen und zu
bitten! Dränge mich nicht! Denn ich werde dich nicht erhören. Siehst du nicht, was sie in den Städten
Judas und auf den Straßen Jerusalems treiben? Die Kinder sammeln Holz, die Väter zünden das Feuer an,
und die Frauen kneten den Teig, um Opferkuchen für die Himmelskönigin zu backen. Anderen Göttern spendet
man Trankopfer, um mir wehzutun. Aber tun sie wirklich mir weh – Spruch des Herrn –, und nicht vielmehr
sich selbst, zu ihrer eigenen Schande? Darum – so spricht Gott der Herr: Seht, mein Zorn und Grimm ergießt
sich über diesen Ort, über Menschen und Vieh, über die Bäume des Feldes und die Früchte des Ackers;
er brennt und wird nicht erlöschen. Als Himmelskönigin ist in diesem Text die Fruchtbarkeitsgöttin
Astarte gemeint. Himmelsköniginnen sind aber auch Athene, Isis, Artemis und Demeter. Erst als das Christentum
Staatsreligion wird, beginnt der Marienkult. Im Konzil von Ephesus wird sie dann zur Theotokos. Dieser
Kult ist unbiblisch und seine Auswüchse haben Züge einer Götzenverehrung. Die ihr zugeschriebene Enthaltsamkeit
und ihr vollkommener Gehorsam sind Eigenschaften, die in einer patriarchalen, ursprünglich heidnischen
Gesellschaft verehrungswürdig scheinen. Warum glauben Sie, stehen der Engelsgruß und das Magnifikat
gerade bei Lukas? Lukas ist der einzige Nichtjude unter den Evangelisten. Als Grundlage nimmt er den Gesang
Hannahs, der Mutter des Propheten Samuel. 1 Sam 2
Mittwochs gibt es in St. Nicolas du Chardonnet in Paris eine Messe, die besonders für Stu- denten gelesen
wird, abends, 18h00. Dann ist diese große Kirche ganz voll mit jungen Leuten, zum Teil mit Rucksack auf
dem Rücken, die ganz andächtig die „Messe de toujours“, die Messe aller Zeiten mitverfolgen. Wenn jemand
sich ein Bild machen will von einer Sonntagsmesse: video.google.nl/videoplay?docid=4834959818158953360&q=Chardonnet
@ athanasius1957 Jedes Mal war ich überrascht, wie „tretn voll“ diese Ämter durch Jugendliche waren
und sind. Das Durchschnittsalter betrug, nicht gerechnet Kleinkinder, um die 30-40. St. John Cantius fasst
um die 1000 Personen und die Sonntagsmesse im MR 1962 um 12.30h wird meist von 3-500 Gläubigen besucht.
Wen soll denn das beeindrucken? Wo ist von St. John Cantius die nächste Messe nach dem MR 1962? Eine
Messe um 12:30 erlaubt es, dass aus einem weiten Umkreis Leute anreisen. Da sind 500 Gläubige nichts
besonderes.
@Leblhuber…keine Entsprechung in den Evangelien findet … die Botschaft oder die Tradition? Immer wieder
sehe ich so plakative unbegründete quatsch und wundere mich über solche Aufforderungen „nachzulesen“
ohne Schrift Hinweis. Wo soll man bitte schön nachlesen, etwa in der Bibel? Nicht alles was Katholiken
tun oder glauben ist in die „Bibel“ explizit nachlesbar (vgl. DV 10) und es gibt keine Stelle der besagt,
dass die Bibel alles beinhalten muss aber einige die das Gegenteil behaupten (vgl. Joh 21,25; 2 Thes 2,15).
Wer so etwas behauptet verfällt in der protestantischen Häresie der „sola scriptura“ Glaube. Die Marienverehrung
kein unbiblische Glaubenspraxis: Lesen Sie nach! Allein der Englische Gruß (vgl. Lk 1,28f) und die aussage
im Magnifikat (vgl. Lk 2,42-48) gibt uns einen klaren Hinweis auf die Besonderheit Marias. Kein andere
im gesamten NT kommt so eine Ehre zuteil. Sie ist die Mutter Gottes und nicht wie manche Glauben, eine
Einwegpackung für die Inkarnation gewesen! Auch Für die leibliche Aufnahme Maria in den Himmel gibt
es auch biblische Präsedenzien (vgl. Gen 5,24;2 Kön 2,1-13;Heb 11,5). „Die Beziehung zu seiner Mutter
war keinesfalls konfliktfrei.“ Was soll uns dies sagen? Die Stellen die einen „Konflikt“ schildern sind
z.B.: Joh 2,3-5; Mt 12, 46-50; Lk 2,49. Die Perikopen schildern nichts anders als eine Maria die wie eine
gute Mutter handelt. Nichts was sie sagt oder tut steht in Widerspruch zu ihre im Lk 1,38 geschilderten
Gehorsam. Auch anderen, die zu Jesus standen, haben Konflikte gehabt (vgl. Mt 16,26; Joh 12,4-7; 6,60-66).
VirFortis! Galen&Leblhuber vertiefen pro Posting ihre innige Freundschaft, gell Haben Sie heute schon
etwas zu tief in ein Glas geschaut? Nichtsdestotrotz, ich würde es Ihnen gönnen!
Wider VII, @ Leblhuber Da Sie hier offen die Mariendogmen leugnen, sind Sie jedenfalls ein Ketzer und
kein Katholik. Wenn die Evangelien keine Tatsachenberichte sind, dann sind diese Märchenbücher und als
Grundlage für den wahren Glauben völlig ungeeignet. Die Spekulationen und Konstruktionen sind zum einen
unglaubwürdig, da diese keinerlei Beweise sondern nur verzweckte Indizien vorzuweisen haben und außer-
dem sind diese vermessen, da diese die moralische Integrität der heiligen Evangelisten ohne ausreichenden
Grund in Frage stellen. Es ist so kein Wunder, daß die Anhänger dieser Auslegungsform im Widerspruch
zur katholischen Lehre stehen.
@athanasius1957 sooo viel scheinst Du nun doch nicht herumzukommen … bzw Deine altrituellen Erlebnisse
haben eine eher dürftige Bandbrreite: 1997 und 2006 …
Kann ich bestätigen, jüngst in Rimini, jawohl, da gibt es nicht bloß Sonnenschirme; da waren es in
der Indultmesse ca. 200 Besucher, im Durchschnitt vielleicht 35 Jahre alt. Das Priorat von fsspx wird
ja auch noch einige Gläubige haben. Nur in Deutschland dauerts halt ein wenig länger.
Jugend und die „Alte“=Junge Messe Durch meinen Beruf komm ich viel herum und, wo immer möglich, geh ich
in die Hl. Messe meist in die tridentische wenn angeboten. Meine Erlebnisse der letzten Jahre betrafen
St. John Cantius, Chikago www.cantius.org/ Oktober 1997 und Old St. Mary, Mother of God, Washington, DC.,
April 2006. Jedes Mal war ich überrascht, wie „tretn voll“ diese Ämter durch Jugendliche waren und sind.
Das Durchschnittsalter betrug, nicht gerechnet Kleinkinder, um die 30-40. St. John Cantius fasst um die
1000 Personen und die Sonntagsmesse im MR 1962 um 12.30h wird meist von 3-500 Gläubigen besucht. In Old
St. Mary ist es um kein Jota anders. Würden wir die Kleinkinder bis 6 mitrechnen, wäre der Altersdurchschnitt
noch niedriger. Soviel zur Anziehungskraft dieses Ritus.
@ruhrgebietler: Verunehrung durch Auslegung der Hl. Schrift? Ihre Vorstellung der hl. Messe ist geprägt
von einem unerträglichen Dualismus. Da ist auf der einen Seite das „reine“ Sakrament, das durch eine
Ehrfurchtsschicht gepanzert ist und auf der anderen Seite der ganze „unreine“ Rest inklusive der Verkündigung
des Wortes Gottes und seine Auslegung. Was geht nur in einem Kopf vor, dem die Erfüllung einer zentralen
PRIESTERLICHEN Pflicht als „Verunehrung“ vorkommt??? Wie können Sie sich eigentlich noch so etwas wie
„Kommunion“ denken?
@matt2 – es ist Hampelmann Das ganze Bild – sollte es nicht montiert worden sein – ist eine Schande für
den Altarraum! Es ist ein Hampelmann der dort sich unehrerbietiger Weise zum Deppen macht. Und noch das
Birret auf dem Kopf hat. Dieses Bild verunglipft in höchstem Maße den Altarraum! Ein überflüssiges
Possenspiel und eine Beleidigung Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakramentes! +.net scheint jetzt
skandal.net geworden zu sein – als Helferhelfer der V-II-Sekte. Das ist sehr schade!
Wenn immer es denn Graz sein sollte, lieber Heinrich, dann ist das „Des“interesse an der Messe aller Zeiten
dort derart, daß die FSSPX, wenn ich mich nicht arg vertue, dort gerade eine neue Kirche errichtet (hat?).
@Rosenkranzsoldat: Die selige Jungfrau Maria wird als „Mutter Gottes“ bezeichnet, weil sie Jesus Christus,
den menschgewordenen Sohn Gottes, geboren hat. Im Glaubensleben der katholischen Kirche hat die Marienverehrung
im 19. und 20. Jahrhundert auf allen Kontinenten eine neue Blüte erfahren. Nicht nur die definitive Vervollständigung
der marianischen Dogmatik durch die Päpste Pius IX. und Pius XII., auch die Lehre des II. Vatikanum in
der Dogmatischen Konstitution Lumen Gentium vom 21. November 1964 weist auf die besondere Aufgabe Mariens
im Heilswerk Christi hin. Papst Paul VI. erklärte die Gottesmutter überdies aus diesem Anlass explizit
zur Mutter der Kirche, Mater ecclesiae. Bona notte Ich wünsche Ihnen auch eine gute Nacht. Warum sollten
wir nicht beide im kath. Glauben Platz haben. Die Marienverehrung ist nicht der Knackpunkt. Shalom we
laila tow!
Leblhuber Die selige Jungfrau Maria wird als „Mutter Gottes“ bezeichnet, weil sie Jesus Christus, den
menschgewordenen Sohn Gottes, geboren hat. Im Glaubensleben der katholischen Kirche hat die Marienverehrung
im 19. und 20. Jahrhundert auf allen Kontinenten eine neue Blüte erfahren. Nicht nur die definitive Vervollständigung
der marianischen Dogmatik durch die Päpste Pius IX. und Pius XII., auch die Lehre des II. Vatikanum in
der Dogmatischen Konstitution Lumen Gentium vom 21. November 1964 weist auf die besondere Aufgabe Mariens
im Heilswerk Christi hin. Papst Paul VI. erklärte die Gottesmutter überdies aus diesem Anlass explizit
zur Mutter der Kirche, Mater ecclesiae. Bona notte !
@Rosenkranzsoldat: „Glauben Sie wirklich, dass Gott sich für seine Botschaft einer Mittlerin bedient,
die sich an analphabetische und leicht lenkbare Jugendliche wendet.“ Natürlich glaube ich das ! Oder
glauben sie er teilt sich den klugen Neotheologen per Eingebung mit ? [mehr…] Sehr verehrter Rosenkranzsoldat!
Ich teile nicht Ihren Glauben an die „Gottesmutter“, aber akzeptiere ihn. Sie sollten sich jedoch darüber
im Klaren sein, dass Ihr Hang zur Verehrung Mariens keine Entsprechung in den Evangelien findet. Die Sprüche
Jesu rechtfertigen diesen Kult nicht. Die Beziehung zu seiner Mutter war keinesfalls konfliktfrei. Lesen
Sie nach! Was ist die Grundlage Ihres Glaubens, die Botschaft oder die Tradition?
Das Bild ist ja köstlich! macht möchte beinahe meinen, der erhobene Zeigefinger des Priesters soll aussagen:
„dass Ihr mir ja keine Faxen machts, wenn ich Euch jetzt den Rücken zuwende!“
Leblhuber „Glauben Sie wirklich, dass Gott sich für seine Botschaft einer Mittlerin bedient, die sich
an analphabetische und leicht lenkbare Jugendliche wendet.“ Natürlich glaube ich das ! Oder glauben sie
er teilt sich den klugen Neotheologen per Eingebung mit ?
@Rosnkranzsoldat: Wer/Was ist in Fatima passiert wenn die Gottesmutter eine legendöse Chimäre ist Fällt
Ihnen nicht auf, dass Marienkultstätten in den letzten beiden Jahrhunderten inflationär auftreten? Glauben
Sie wirklich, dass Gott sich für seine Botschaft einer Mittlerin bedient, die sich an analphabetische
und leicht lenkbare Jugendliche wendet. Welchen Gottesbegriff haben Sie?
Wo, wo, wo? Wo sind diese Jugendlichen die nach der Tridentinischen Messe schreien? Ich kenne leider keine. –
Liebe Red., laßt das Thema MP endlich ruhen. Es juckt wirklich keinen mehr.
@Galen. Wenn die Evangelien für Sie nur Märchenbücher sind, die die Autoren je nach subjektiver Vorliebe
geschrieben haben und dieMariendogmenfür Sie nicht relevant sind, was ist denn da die Grundlage Ihres
Glaubens 1. Mein Glaube entzieht sich Ihrer Beurteilung. 2. Die Evangelien sind keine Tatsachenberichte,
sondern Verkünder einer Botschaft. 3. Die Evangelien sind von ihrem historischen Umfeld nicht zu trennen.
4. Die Evangelien wurden redigiert und nach jahrzehntelangem Diskurs kanonisiert. 5. Leute, die vermeinen,
die christliche Botschaft für Ihre obskuren Zwecke einspannen zu können, sind nicht glaubwürdig. Sie,
Galen, sind keine Stimme für Katholiken.
Leblhuber Sehen Sie endlich ist es heraussen bei Ihnen „Wenn Ihnen Ihr Glaube hilft, Ihr Leben zu bewältigen“
Glaube ist für Sie ein Psychowerkzeug für labile naive dumme die sich ein bischen schwer tun. Warum
sagen sie nicht:„Opium fürs Volk“
@ alle Onliner eine Liturgie muss vor allem feierlicher Gottesdienst sein, es kann mal auf Landessprache
oder mal auf Latein sein, alleinseligmachend ist Latein nicht und nie gewesen. Auch dass der Rücken des
Priesters dem Betrachter der Betrachterin gezeigt wird, ist nicht unbedingt alleinseligmachend. Was es
braucht ist die Liebe zu Jesus Christus.! und die vermisse ich bei den Polemikern der Tradis oft. Diese
Menschen entwickeln sich immer mehr zu den Pharisäern und Schriftgelehrten, von denen Jesus sich oft
genug distanziert hatte. o^/
@Rosenkranzsoldat: …bitten sie um Einsicht, ich schließe Sie ins Gebet ein. Wer sich überheblich an
seinen Intellekt, der oft in die Irre geht, klammert kann sich schwer beschenken lassen. Ich wollte Ihnen
nicht zu nahe treten. Wenn Ihnen Ihr Glaube hilft, Ihr Leben zu bewältigen, akzeptiere ich das. Nur beten
brauchen Sie für mich nicht. Der Adressat Ihrer Gebete ist offensichtlich nicht meiner.
Graf v. G. Wenn die Evangelien für Sie nur Märchenbücher sind, die die Autoren je nach subjektiver
Vorliebe geschrieben haben und die Mariendogmen für Sie nicht relevant sind, was ist denn da die Grundlage
Ihres Glaubens ? Werther Graf, das Bündel Fragen ist schon als kindhafte Neugier anzusehen. Was geht
es Sie eigentlich an, welche Glaubensgrundlage andere Menschen besitzen. Haben Sie schon mal was von Privatsphäre
gehört und dass es vielleicht unpassend sein könnte, derart penetrant in den Glauben anderer Menschen
einzudringen.
Leblhuber ich stelle auch fest dass Sie und ich einen anderen Glauben haben. Weil Sie vieles nicht verstehen
müssen Sie mich jedoch nicht als theologisch naiven Idioten hinstellen. Leser Agmen hat dazu schon alles
gesagt, bitten sie um Einsicht, ich schließe Sie ins Gebet ein. Wer sich überheblich an seinen Intellekt,
der oft in die Irre geht, klammert kann sich schwer beschenken lassen. Gute Nacht !
@agmen. An welche Dämonen glauben Sie den, die internen? An die, denen Sie Raum geben. An die, die Sie
sich erdenken. An die, die Sie von sich Besitz ergreifen lassen. Es ist alles Ihre Entscheidung. Gott
lässt Ihnen die Wahl!
Wider VII, @ Leblhuber Also katholisch sind Sie mit Ihrer Einstellung zur Gottes- mutter jedenfalls nicht.
Glauben Sie, daß Gott es schätzt, wenn man seine Mutter verunglimpft ? Wenn die Evangelien für Sie
nur Märchenbücher sind, die die Autoren je nach subjektiver Vorliebe geschrieben haben und die Mariendogmen
für Sie nicht relevant sind, was ist denn da die Grundlage Ihres Glaubens ?
@Rosenkranzsoldat: dass sie „Gegrüsset seist Du Maria“s und „Ave Maria“s nicht mögen wundert mich nicht,
denn da könnten ja ein paar Dämonen ausfahren gell Mir widerstrebt schon Ihr Nick. Mit Ihrer kindlichen
Marienverehrung bin ich echt überfordert. Da treffen 2 gegensätzliche Denkschemata aufeinender: Ihre
neurotische „Gottesmutterverehrung“ und mein abstrakter Gottesbegriff. An externe Dämonen glaube ich
schon gar nicht.
@ Leblhuber Von uns selbst verursachtes Elend ist nicht gewichen. DIE WELT IST NICHT ERLÖST. Das Gottesreich
ist noch immer in weiter Ferne. Hier hat Jesus offensichtlich geirrt. So habe ich die Erlösung ehrlich
gesagt auch nie verstanden. Und die Kirche wohl auch nicht. Wer lehrt denn das Paradies auf Erden? „Mein
Reich ist nicht von dieser Welt.“
@ Leblhuber Sie haben vieles noch nicht verstanden! Maria vertraute darauf, dass Gottes Verheißungen,
die ihr Gabriel überbrachte, in Erfüllung gehen würden. Dieses Vertrauen wurde im Leben Mariens öfters
auf eine harte Probe gestellt, besonders als sich ihre Verwandtschaft zunehmend von Jesus distanzierte
und am schmerzlichsten bei der Passion ihres Sohnes. Maria hat die Verbundenheit mit ihrem Sohn auch in
den schwersten Krisen gewahrt und sich dadurch den Ehrennamen „Miterlöserin“, „Mutter der Kirche“ verdient.
Maria ist für uns die „Garantie“ Gottes, dass auch wir die Vollerlöstheit erlangen, wenn auch später
als sie. So gesehen ist Maria ein Bezugspunkt unserer eschatologischen hoffnung. Wenn wir Maria in dieser
Eigenschaft ehren, verschleieren wir keineswegs die Sicht auf Chirstus, sondern wir ehren dadurch den
Erlösungsplan Gottes, der einem bloßen Menschen – Maria- die große Ehre erwies, eine bedeutende Mithilfe
bei der Erlösung der Menschheit leisten zu dürfen. Katholische Marienverehrung hat nicht das Motto „Maria
statt Jesus, wie Sie z.B. meinen, sondern „Durch Maria zu Jesus“. Maria zeigt, wie die Kirche sein soll
und wie sie bei ihrer Vollendung am Ende der Welt sein wird. Deshalb verehren wir sie auch als „Urbild
der Kirche“, zumal ja die Kirche der mystische Teil ihres Sohnes ist!
@Samurai. Nein, Gott kann keine Mutter haben, da es dann auch einen Vater Gottes geben müsste und wir
Christen wären Polytheisten. Aber – und darauf waren Sie sicher aus – Gottes Sohn, Jesus hatte – als
Mensch – eine Mutter, die Jungfrau Maria, die „Gottesgebärerin“. Rosenkranzsoldat meinte übrigens wohl
Rabbi Hillel und nicht Hillel Rabbi, oder? Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Der ganze Marienkult ist
mir ein Gräuel. Nur der Evanglist Lukas, der einzige Nichtjude unter den Evangelisten, überträgt den
hellenistischen Göttinnenkult in seine Frohbotschaft. Aus der jungen Frau wird die Jungfrau und aus der
leidenden Mutter die Gottesmutter. Wäre Jesus nicht auferstanden, würde er sich im Grab umdrehen. Was
Rosenkranzsoldat in seiner frömmlerischen Naivität meint, ist mir egal. Das ist ein absoluter Nebenschauplatz.
@ Rosenkranzsoldat Man sollte die „Zeugen Jehovas“ nicht in Verbindung mit christlichen Gemeinschaften
nennen. Die „Zeugen Jehovas“ leugnen die Gottheit Christi und die des Heiligen Geistes und gehören deshalb
nicht zu den christlichen Glaubensgemeinschaften.
Evangelische Zeugen Jahovahs, Methodisten, Mormonen, Orthodoxe, usw usf die bekennen dass Christus das
fleischgewordene Wort ist sind meiner Meinung viel näher bei uns als „Katholiken“ die daran Anstoß nehmen
!!
Außerordentlich/ Ordentlich / @ samurai Diejenigen, die eine Messe im außerordentlichen Ritus mitfeiern,
nehmen die Lehre der katholischen Kirche weitaus ernster als Besucher der Messe nach dem neuen Ritus.
Die Beichtstühle werden in altgläubigen Gemeinden häufiger aufgesucht als in Kirchen, in denen die
NOM gefeiert wird. Da stellt sich dann die Frage, ob die, der Missa Tridentina verbundenen Gläubigen
so viel mehr sündigen? Oder wird hier einfach nur der KKK befolgt, in dem zu lesen ist, dass im Stand
der Todsünde nicht kommuniziert werden darf? Anscheinend hält sich keiner in der modernen Kirche daran.
@ samurai Das Interesse von Jugendlichen an der Messe im außerordentlichen Ritus ist da. Wenn sie in
Berlin einmal die tridentinische Messe mitfeiern durften, würden sie erstaunt sein über die vielen jungen
Leute dort. Der junge Normalkatholik ist von Unkenntnis und Vorurteilen gegenüber der alten Messe bzw.
den Altgläubigen sehr belastet. Er meint, Altgläubige seien frauenfeindlich. Frauen dürften nur in
langen Röcken kommen; es gäbe keine Gemeinschaft, die gesamte Messe sei auf Latein, einschließlich
Lesungen, Evangelium und Predigt (!). Man würde in derartigen Kreisen nicht das Zw. Vatik. Kon. anerkennen,
wobei man meint, dass die Zelebration versus populum und der ausschließließliche Gebrauch der Landessprache
im Konzil festgeschrieben worden seien. Wenn sie die Jugendlichen aufklären würden, bin ich mir sicher,
dass sie die Missa Tridentina vorziehen würden.
Wider VII @ Samurai : Die DPSG ist ja wohl alles andere als katholisch. Daß diese mit dem Vetus Ordo
nichts anfangen können, ist mir klar. Kultur hat mit der Fähigkeit zu tun, Herr über seine Triebe inkl.
Geschlechtstrieb zu sein. Dies wird im Gegensatz zur kath. Lehre bei der DPSG nicht mehr vermittelt. Von
daher kann etwas so Hochstehendes wie der Vetus Ordo, es sei denn der Hl. Geist greift in außer- gewöhnlicher
Weise ein, von diesen jungen Wilden nicht mehr begriffen werden. @ Gilbert : „Man soll nicht Perlen vor
die Säue werfen und das Heilige nicht den Hunden geben“. Ungläubige Jugendliche, die allem Anschein
nach im Stande der Todsünde leben, mit Rap, Techno oder anderem Gesäusel der Hölle in Kirchen zu locken
und diesen ggf. auch noch den Leib des Herrn zu verabreichen ist ein Greuel an heiliger Stätte, der weder
dem Seelenheil der Kinder noch dem der dafür Verantwortlichen dienlich ist.
#34 santo domingo 23:08:31 | Sonntag, 12. August 2007
wenn wir schon dabei sind! Ein evangelischer Pastor, ein katholischer Pfarrer und ein Rabbi finden einen
Krug voller Goldmünzen. Was tun? Der Pastor: „Ganz einfach. Wir ziehen einen Kreis auf dem Boden und
werden die Münzen in die Luft. Was im Kreis ‘runterfällt, bleibt für uns, den Rest spenden wir für
unsere Gemeinden.“ Der Pfarrer: „Gute Idee! Ich schlage aber vor, wir behalten das, was außen ‘runterkommt,
und das Gold im Kreis spenden wir den Armen.“ Schmunzelt der Rabbi: „Warum der Kreis? Wir werfen das Gold
hoch und was Gott braucht, soll er behalten!“
Heinrich 2 Dass Sie nicht über den Witz lachen können, macht Sie nicht menschlicher. Es hätte mich
auch gewundert, wenn Sie lachen könnten. Nun manchen Leuten hat Gott das Lachen versagt…!
@Benedikt: Kann Gott Mensch werden? Was meinen Sie? Und welche Konsequenz ergibt sich? Wenn er es wollte,
könnte er es. Aber warum sollte er es wollen? Er hat uns die Freiheit gelassen, uns zu entscheiden, für
oder gegen ihn. Die vermeintliche Menschwerdung hat an unserer Unvollkommenheit nichts geändert. Von
uns selbst verursachtes Elend ist nicht gewichen. DIE WELT IST NICHT ERLÖST. Das Gottesreich ist noch
immer in weiter Ferne. Hier hat Jesus offensichtlich geirrt. Ich glaube an Jesus, als einen erwählten
Sohn Gottes, nicht aber an die Trinität. Das ist ein Konstrukt, das sich gegen viele Widerstände herausgebildet
hat und meinem abstrakten Gottesbegriff entgegensteht.
Noch ein „Witz“ Ein Rabbi stürmt in die Synagoge und ruft laut: „Oh Gott großer Gott eine Kathastrophe –
Mein Sohn ist Katholik geworden !!!!“ Darauf der liebe Gott: „Macht nichts Meiner auch !“
@ gilbert Wie ist das eigentlich? Gilt man nicht erst mit der Beschneidung wirklich als Jude? Insofern
wäre Gott erst Mensch und dann Jude geworden…naja, solche Haarspaltereien bereichernn den Sonntagabend-Plausch
*g*.
Benedikt Ob Gott Mensch werden kann beantwortet ein jiddischer Witz sehr schlagfertig: „Christlicher Nachbar
zum jüdischen Nachbarn: „Mein Son hat soeben die Aufnahmepüfung zum Gymnasium bestanden. Er kann nachher
Priester werden und sogar Bischof oder Kardinal.“ „Pah“, der Jude. Der christliche Nachbar: „Sogar Papst
kann er werden… Ich verstehe dich nicht, was willst du, soll er etwa Gott werden können?“ Der Jude:„Warum
nicht? Is auch schon geworden aner von insere Lajt“ Aus Salcia Landmann: Der jüdische Witz, Walter Verlag.
Was sagen Sie nun?
@ gilbert bei allem was recht ist, das ist totaler Schmäh in den Raum gestellt. Ein Jugendlicher von
60 wird die alte Liturgie vielleicht noch lieben können. Ein Jugendlicher von 15, 16 nicht, weil er die
alte Liturgie überhaupt nicht kennt. Er kann sie doch kennenlernen, wenn er sich damit befasst. Ich kenne
sie ja auch, obwohl ich einige nach 1970 das Licht der Welt erblickt habe. Und nein, meine Eltern haben
mich nicht so erzogen. Entgegen anderslautenden Gerüchten kann ein Katholik durchaus seinen Kopf benutzen.
@Leblhuber Betreff:Mutter Gottes Nein, Gott kann keine Mutter haben, da es dann auch einen Vater Gottes
geben müsste und wir Christen wären Polytheisten. Aber – und darauf waren Sie sicher aus – Gottes Sohn,
Jesus hatte – als Mensch – eine Mutter, die Jungfrau Maria, die „Gottesgebärerin“. Rosenkranzsoldat meinte
übrigens wohl Rabbi Hillel und nicht Hillel Rabbi, oder? samurai
Samurai Mir ist Techno und Rap eingefallen für eine ganze Reihe anderer Beweggründe in die Messe zu
gehen. Aber auch was Sie beschrieben haben, hätte in der VOM-Messe keinen Raum. Deshalb werden nur wenige
Jugendliche hinpilgern, wenn denn überhaupt…!
Lieber Leblhuber, die Inkompetenz liegt in diesem Fall bei Ihnen. Es handelt sich zwar um einen Allgemeinplatz,
den ich auf den Leserbriefseiten jüdischer Pressepublikationen schon öfter gesehen habe, er zeugt jedoch
trotzdem von einer kaum überbietbaren Ignoranz und Dummheit. Informieren Sie sich erst mal, bevor Sie
hier schulmeistern!
@ gilbert Da ist sehr viel wahres dran, was Sie schreiben. Sicherlich gibt es heutzutage Jugendliche,
die – weil die Eltern Altrituelle sind und ihren Nachwuchs entsprechend erziehen – die „Alte Messe“ lieben,
aber wieviel % oder besser Promille der Jugendlichen sind das denn? Übrigens „brauchen“ die Jugendlichen
hierzulande keineswegs Techno oder Rap in der Messe, aber sie suchen Gottesdienste, bei denen sie merken,
daß der Glaube konkret etwas mit ihrem Leben zu tun hat. Und eine Predigt in einer – ernstzunehmenden –
Jugendmesse, in der ‘rüberkommt, daß Gott mich auch nicht im Stich lässt, wenn mich meine Freundin
verlassen hat, wird von den Kids ernster genommen, als eine tridentinische Messe, bei der „Hochwürden“
„die Messe liest“ und das Ganze am Lebensalltag der Kids vorbeigeht. samurai
@Rosenkranzsoldat: Ich:„Kann GOTT eine Mutter haben? Denken Sie darüber nach!“ Sie:Solche Fragen bin
ich sonst nur von Moslems gewöhnt Aber ich versteh Sie schon – Denn wann man Christus blos zum Hillel
Rabbi degradiert ist dies verständlich. Ich habe es satt, mich mit so einfältigen Gemütern herumzuschlagen.
Checken Sie erst Ihre Schreibe, bevor Sie losbrüllen. Beten Sie Ihren Rosenkranz, wenn es Ihnen hilft.
Ich habe nichts dagegen. Aber verschonen Sie mich mit Ihrer lächerlichen und inkompetenten Frömmelei.
Graf von Galen: Welchen Sermon haben Sie losgelassen Ein Jugendlicher, der die alte Liturgie liebt, wird
sich von der „Jugendarbeit“ der Lehmann- Kirche fern halten. Werther Graf, bei allem was recht ist, das
ist totaler Schmäh in den Raum gestellt. Ein Jugendlicher von 60 wird die alte Liturgie vielleicht noch
lieben können. Ein Jugendlicher von 15, 16 nicht, weil er die alte Liturgie überhaupt nicht kennt. Es
sei denn, seine Eltern haben ihn im Milieu der Altrituellen erzogen. Und wenn der Jugendliche, der nicht
in dem Milieu aufgewachsen ist die Kirche besuchen sollte, dann zu einem großen Teil nur, weil Techno
oder Rap erklingen und ganz bestimmt nicht, weil ihm beides die alte Liturgie vorenthält. Das war vor
70 Jahren ganz anders. Aber da hat man auch nicht mehr Charleston getanzt, Jimmy war als „Negermusik“
verschrieen, dafür erklang Marschmusik. Überlegen Sie einmal welchen Sermon Sie losgelassen haben, Graf?
@ samurai – Eine tridentinische Messe hätte nicht dazu beigetragen. Na also bitte, das es verschiedene
Arten von Spiritualität gibt, das dürfte wohl bekannt sein. Ein Choralamt in der ordentlichen Form hätte
den betreffenden dann vermutlich auch nicht gerade zugesagt.
Jugendliche, Jugendarbeit und die Messe Um die Beiträge meiner „Vorschreiber“ kurz zu kommentieren, Folgendes:
– Die Jugendlichen, mit denen ich in der Jugendarbeit zu tun hatte (u.a. DPSG) wünschten sich in jedem
Pfingstlager einen Gottesdienst. Und wenn der so ist, daß die Jugendlichen merken, daß der Glaube etwas
mit ihrem Leben zu tun hat, dann kommen sie auch eher. – Eine tridentinische Messe hätte nicht dazu beigetragen.
samurai
Der Graf ist immer „wider“ gegen etwas und nie „für“ etwas fällt mir auf. Das Glas ist auch halbvoll
wenns halbleer ist. Pessimisus ist ungesund Arbeiten Sie am Styling…
Wider VII, @ Samurai Obwohl ich mit dem NOM groß geworden bin, haben mich die VII- Jugendmessen abgestoßen
und waren für mich ein Grund, zur Kirche Distanz zu wahren. Erst mit dem Entdecken der Tradition hat
sich dies bei mir Schritt für Schritt geändert. D.h. Modernismus und Tradition stehen gegeneinander
und ergänzen sich nicht. Ein Jugendlicher, der die alte Liturgie liebt, wird sich von der „Jugendarbeit“
der Lehmann- Kirche fern halten.
Leblhuber „Kann GOTT eine Mutter haben? Denken Sie darüber nach!“ Solche Fragen bin ich sonst nur von
Moslems gewöhnt Aber ich versteh Sie schon – Denn wann man Christus blos zum Hillel Rabbi degradiert
ist dies verständlich.
@Rosenkranzsoldat: „Hocuspocus“ Hocuspocus ist keine Verhöhnung seitens der Reformation, da es diesen
Ausdruck schon vor (!) der Reformation gab. Wissen Sie, warum in der Vergangenheit nicht nur die Hostie
hochgehalten wurde, sondern auch vor der Wandlung Glöckschen geläutet wurden? Richtig, damit der des
Lateinischen unkundige „Otto-Normal-Verbraucher“ wusste, wann die Wandlung zelebriert wurde – sehen konnte
er es ja nicht. Das „Hocuspocus“ entstand, weil (!) die Menschen kein Latein konnten, oder sind Sie der
Überzeugung, daß z.B. der einfache Landbewohner des 13. oder 14. Jahrhunderts, der nie eine Schule von
innen sah, Latein verstand? samurai