Bildung
Sind Eltern, die ihre Kinder selber unterrichten, Kriminelle?
Was es in den USA schon lange gibt, ist in Deutschland nur etwas für Eltern mit einem dicken Fell: Homeschooling. Der Niedergang der öffentlichen Schulen motiviert aktive junge Eltern, ihre Kinder selbst zu unterrichten. Internationale Untersuchungen zeigen, daß Mama und Papa bessere Ergebnisse erzielen als öffentliche Schulen. Doch der deutsche Staat scheint keine besseren Schüler zu wollen.
(kreuz.net, Kreuzau) Bernd und Maria Lambertz aus Kreuzau im Kreis Düren südwestlich von Köln unterrichten ihre Tochter selber. Ihr größtes Problem ist dabei nicht der Unterricht, sondern der Staat. Das Ehepaar Lambertz wird von den deutschen Behörden massiv unter Druck gesetzt. Für Eigeninitiative und Selbsthilfe haben die Beamten offenbar kaum Musikgehör. Dabei entscheiden sich die meisten Eltern erst nach langen Überlegungen, ihre Kinder nicht mehr den öffentlichen Schulen anzuvertrauen. „Das war bei uns nicht anders“, äußert sich das Elternpaar.

„Bevor wir uns entschlossen, unsere Tochter selbst zu unterrichten, versuchten wir für sie durch eine Kontaktierung der in Frage kommenden Schulen, den richtigen Platz zu finden. Wir erkundigten uns zum Beispiel, ob es in diesen Schulen Rauschgiftprobleme gebe, und wenn ja, wie die Schulleitung damit umgehe. Leider haben nur die wenigsten Schulen auf die Briefe geantwortet oder nur sehr lückenhafte Auskünfte gegeben.“

„Wenn ich in der Garage ein Auto kaufe, erwarte ich vom Verkäufer detaillierte Antworten auf meine Fragen“, meint Bernd Lambertz. Bei der Erziehung der Kinder gehe es um mehr als um ein Fahrzeug. Die Schulen hätten den Dialog verweigert: „Ein Vertrauen kann so nicht entstehen.“

Den „Unterricht zuhause“ gibt es in zwei verschiedenen Formen. Die Eltern können sich entscheiden, ihre Kinder persönlich zu unterrichten. Oder mehrere Eltern können sich zusammenschließen und einen privaten Unterricht organisieren. Das Ehepaar Lambertz hat sich für die zweite Möglichkeit in einem christlichen Heimschulwerk entschieden.

„Nachdem wir die Lehrinhalte eines christlichen Heimschulwerkes studiert hatten, kamen wir zur Überzeugung, daß dort eine solide Allgemeinbildung vermittelt wird. Das Kind lernt, selber zu lernen. Der Unterricht findet vormittags in einem eigens eingerichteten Schulzimmer statt und folgt einem festen Stundenplan. Regelmäßig wird das erworbene Wissen in Tests abgefragt und zur Benotung und Korrektur an Fachlehrer geschickt, die dem Heimschulwerk angeschlossen sind.“ Für Bildungsverweigerer gebe es dort keinen Raum. Außerdem mache diese Schulform auch noch Spaß und der Lernstand könnte von den Schulbehörden mit geringem Aufwand überprüft werden.

Eine Belastung sei die Auseinandersetzung mit den Behörden. Am 20. Januar 2005 erhielt das Ehepaar, wie viele andere Eltern in Nord-Rhein-Westfalen, die ihre Kinder zu Hause unterrichten, eine Ordnungsverfügung. Diese drohte mit unmittelbarem Zwang, werde die Tochter nicht sofort die vom Schulrat zugewiesene Schule besuchen. Im Heimatdorf des Ehepaars munkelt man bereits, ihre kleine Tochter werde demnächst mit dem Polizeiwagen zur Schule gefahren.

„Die Behörden werden es nicht verhindern können, daß die Eltern den ihnen von Gott gegebenen Erziehungsauftrag wahrnehmen“, meint Frau Lambertz: „Wir glauben, daß die Behörden hilflos und auch überfordert sind, wenn sie uns per Ordnungsverfügung Zwangsmaßnahmen androhen.“ Die Beamten machten keinen Unterschied zwischen einem zuhause unterrichteten Kind und einem Schulschwänzer. Dabei gebe es nach Angaben von Fachleuten allein im Kreis Düren ca. 1200 notorische Schulverweigerer. Mit Duldung der Schulbehörde werde in diesen Fällen zugelassen, daß sich ein Teil dieser schulmüden Jugendlichen in gemeinnützigen Vereinen einige Grundfertigkeiten im Lesen und Schreiben aneigneten: „Ohne den Sinn dieser Maßnahmen anzuzweifeln, ist klar, daß hier mit zweierlei Maß gemessen wird.“

„Weltweit bildet Deutschland fast das Schlußlicht in der behördlichen Duldung von Heimschulen, die in anderen Ländern sogar gefördert werden. Dabei zeigen internationale Untersuchungen, daß zuhause unterrichtete Schüler in Leistungsprüfungen die besten Plätze belegen.“

Eltern wollten das beste für ihre Kinder, meint das Ehepaar abschließend. Es sei nicht eine Frage der Konfession, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Zum Besten der Kinder gehört auch das Beste für ihre Seele. Dazu habe sich Papst Johannes Paul II. schon am 25. April 1997 geäußert: „Wenn die Rechte katholischer Eltern, ihren Kindern eine glaubensorientierte Erziehung zu ermöglichen, bedroht sind, muß mit Entschlossenheit geantwortet werden.“
      
16 Lesermeinungen
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#16   Bruno-Maria Schulz   10:43:56 | Sonntag, 30. Januar 2005
zu den jüngsten sttn-Thesen
Christ sein alleine, bringt nicht Glück und Zufriedenheit. Man muss auch hart arbeiten – denn im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen.
Wahrhaft gewagt ist dieser Satz: Ich fühle nicht nur frei, ich bin frei.
Man prüfe ob das stimmt, oder ob gefangen ist in der Unfreiheit nicht glauben zu können. Frei ist Christsein, unfrei ist Esoterik und „freidenkender Humanismus“.
Ebenso kühn die Behauptung: >Glücklich und Zufrieden hörst Du Dich nicht an<
Woher weiß ein Gegenredner hier, wer in Gott ruht und daher glücklich und zufrieden ist?
Was soll diese Anspielung: >eigenen Wohlstand, eigenes Glück finden die Wenigsten egal wie gut es ihnen geht<
Was soll die ganze Diskussion hier? Und woher die Behauptung: Traurig, dass im christlichen Umfeld nicht Viele schätzen, dass es uns gut geht.
Was sind das für Unterstellungen, die gipfeln in der Aussage: >christlich zu sein scheint wohl nicht immer zu helfen glücklich und zufrieden zu sein<
Solche Parolen mögen in Kneipen zählen nach etlichen Gläsern, hier aber…
Bruno-Maria Schulz
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#15   Dolfus   22:18:49 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@sttn
Zu viele Fragen, ich meine auch, es wären zu viele Antworten nötig.
Die meisten Antworten mußt Du Dir schon selbst geben. Verschiedene Meinungen anderer und natürlich Fakten mögen helfen.
Das persönliche Glücksgefühl des Gegenübers zu erforschen, sei Dir überlassn.
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#14   sttn   22:09:26 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@Dolfus
Wer suchet der findet…
Bezüglich Parteien: Schau Dir mal das Parteiengesetz an. Das was dort steht ist nicht so falsch…
Bezüglich Frei-Fühlen-Strategie: Ich fühle nicht nur frei, ich bin frei.
Bezüglich glücklichste Menschen: Das Wohlstand nicht alles ist bist Du wohl das beste Beispiel, oder? Denn Glücklich und Zufrieden hörst Du Dich nicht an.
Ungeachtet dessen: Die wenigsten wissen zu schätzen wie gut es ihnen geht. Klar, es findet sich immer einen den es besser geht, aber den eigenen Wohlstand, das eigene Glück finden die wenigsten egal wie gut es ihnen geht.
Traurig finde ich das es selbst im christlichen Umfeld nicht viele gibt die es schätzen das es uns gut geht. Aber christlich zu sein scheint wohl nicht immer zu helfen Glücklich und Zufrieden zu sein. Man muß wohl auch hart an sich arbeiten um Glücklich und Zufrieden zu werden.
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#13   Dolfus   21:53:11 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@sttn
Es gibt noch weit mehr Parallelen.
Bezüglich Demokratie: Wir werden entscheidend von den Brüsseler Instanzen regiert. Doch weder die Legislative (der EU-Ministerrat), noch die Exekutive (die EU-„Kommission“) wurden von den EU-Bürgern legitimiert! (Ähnliches gilt für die Parteispitzen der zugelassenen staatstragenden Parteien.)
Die erfolgreichste Strategie ist es, wenn sich die Bürger frei fühlen, ohne es zu sein.
Freuen wir uns des materiellen Überflusses in unseren Staaten BRD und Österreich, aber einen vollen Kühlschrank zu haben, ist zwar angenehm, aber es ist nicht alles.
In Untersuchungen, in welchen Ländern die glücklichsten Menschen zuhause sind, müßte man demzufolge die westlichen Staaten in den ersten Rängen finden.
So ist es aber nicht, ganz im Gegenteil!
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#12   sttn   21:36:48 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@Dolfus
Sei froh das es keine Parallelen gibt.
Das wir in Freiheit und Wohlstand leben dürfen ist keine Selbstverständlichkeit. Den meisten Menschen auf der Welt geht es bedeutend schlechter und auch für unsere Vorfahren war das gar nicht so selbstverständlich wie das für uns Heute ist.
Dafür sollten wir dankbar sein.
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#11   Dolfus   21:10:41 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Verpfichtende Staatsschulen, Zeichen eines totalitären Staates
In etlichen Punkten kann man sogar Parallelen zwischen dem gegenwärtigen international-sozialistischen Deutschland, der BRD, und dem national-sozialistischen Deutschland finden.
Einige Beispiele:
1) In der Euthanasiepolitik und im Dammbruch, per Führererlaubnis Kinderabtreibungen zu gestatten.
2) In der Gesundheitsvorsorge, besonders Kanzler Hitlers Kampf gegen Krebs und Nikotinkonsum.
3) Die Gleichschaltung des Volkes durch die Massenmedien und durch die modernen Medien (Volksempfänger bzw. ARD/ZDF/RTL/SAT.1 & Co.).
3) Das wesentlichste Merkmal eines sozialistischen totalitären Staates: Die staatliche Erziehung bzw. Indoktrination der Jugend, v.a. auf folgenden Gebieten: „deutsche“ Geschichte, „demokratische Politik“ und Sexkunde (wichtig, um die Bevölkerung zu kontrollieren, und um sie von der Religion fernzuhalten, wie bereits vom bösen Genius Lenin richtig analysiert; wurde auch gleich eine wichtige Strategie der Kommunistischen Parteien).
Vielen US-Bürgern ist hoch anzurechnen, daß sie die Überlieferungen aus der USA-Gründerzeit bewahrt haben, wie man sich vor totalitären Regimen schützt, ein wesentliches Anliegen in der US-Verfassung. Das Recht auf freie Schulwahl gehört dazu.
(Leider ist zu sagen, daß sämtliche Präventionsmechanismen der US-Gründerväter systematisch ausgehöhlt worden sind, sodaß die US-Verfassung de facto seit Jahrzehnten außer Kraft gesetzt ist.)
Daß dieses Recht in der BRD nicht vorhanden ist, sagt einiges über einen Staat mit demokratischem Anspruch aus, der keine Verfassung, sondern immer noch nur ein vorläufiges Grundgesetz nach den Vorgaben der Besatzer besitzt (Vergleiche mit dem Irak drängen sich auf).
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#10   GerdEric   18:33:00 | Donnerstag, 27. Januar 2005
so mein liebes Mädchen
Schublade auf,
Schublade zu…
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#9   sttn   18:28:12 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@Bruno-Maria Schulz
Fein, dann kannst Du es ja aufzeigen was ich überspitzt gesagt habe. Nachdem ich es zudem nun schon mehrfach erklärt habe, müßte es selbst Du nun verstanden haben. Wenn nicht, dann sag mir genau worin Dein Problem liegt. Ich erkläre es Dir gerne ausführlich.
Bezüglich femininen Anrede: Es ist mir ja egal wie man mich anspricht, aber als „liebes Mädchen“ mich anzusprechen ist schon echt köstlich…
Freut mich das Du mich so nett findest.
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#8   Bruno-Maria Schulz   18:12:20 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Niemand sieht überspitzt aber sttn schreibt so
mein liebes Mädchen, wenn du sagst:
Man kann alles auch überspitzt interpretieren…
Dann solltest du nicht überspitzt schreiben!
Nicht nur ich fand deine Einwände hirnrissig wie Bonifatius treffend sagte.
Gibts dir das nicht zu denken?
Love
BMS
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#7   sttn   17:53:01 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@bonifatius
Man kann alles auch überspitzt interpretieren…
Aber trotzdem soltest Du mal Dich bei Deinem Jugendamt informieren was da so in manchen Familien abgeht. Und das ungeachtet des Glaubens, der Herkunft und sonstigen.
Aber ganz sicher möchte ich hier keine Kriminalisierung der Eltern. Das ist Käse. Das Problem sind auch nicht immer die Eltern, manchmal sind es auch Verwante oder „Freunde“ der Familie. Aber wie gesagt, bitte nicht überspitzt sehen.
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#6   bonifatius   17:35:19 | Donnerstag, 27. Januar 2005
sttn: kriminelle Eltern
Wie hirnrissig, daß Kinder in Familien mehr gefährdet sind als außerhalb der Familie! Sowas ähnliches habe ich als Kind in der Hitlerdiktatur erfahren müssen. Auch hier waren die Familien suspekt. Gott sei Dank kämpfte meine Mutter erfolgreich für ihr Erziehungsrecht. Ich mußte nicht auf eine „Eliteschule“.
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#5   sttn   17:21:12 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@Bruno-Maria Schulz
Ich weiß auch nicht warum gerade dieser Punkt aus meinen Beitrag herausgepackt wurde. Und ich weiß auch nicht warum nur der sexuelle Mißbrauch thematisiert wurde. Mir ging es auch um sonstige Gewaltformen: physische und psychische. Denn diese Gewaltformen gibt es ja leider auch zu oft.
Und hinsichtlich „Katholizismus und Störfaktor“: Ich weiß ja nicht wo Du herkommst, in München sehe ich das Problem nicht. Die Religionsfreiheit hat hier noch Gewicht.
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#4   Bruno-Maria Schulz   17:13:00 | Donnerstag, 27. Januar 2005
wieso wird allenthalben sexueller Hintergrund gewittert?
Leute, wie kommt jemand darauf, dass das Unterricht zuhause auch nur im Entferntesten mit sexuellem Missbrauch zu tun haben könnte :-(
Welch abstruse Gedankenverbindung!
Wenn eine Nichte die auf einem katholischen Gymnasium unterrichtet wird das gut findet und dort alles prima ist, beweist das doch nicht das Gegenteil davon, dass in 95% aller Schulen Katholizismus lediglich als Störfaktor gesehen wird.
Es ist nun mal so – ungeachtet einiger weniger konfessionell gebundener, guter Schulen. FDP, Grüne und SPD in Deutschland (in Österreich entsprechend) sehen in christlichen Konfessionsschulen und sogar in christlichem Religionsunterricht „einseitig unfreie Erziehung“ :-( (liberalsozialistische Gehirne sind nun mal so verdreht).
Sie verkennen dabei übereinstimmend, dass nur Christentum die den Menschen autonom machende Freiheit schenkt.
Ich weiß es, denn ich war „vom ersten Tag an“ begeisterter Christ. Übrigens in ganz normalen Schulen, aber in den Nachkriegs 40er Jahren war Religionsunterricht noch religiös.
Bruno-Maria Schulz
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#3   sttn   17:07:59 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@Midshipman Casey
Zum Mißbrauch: Am häufigesten kommt der Mißbrauch von Kindern im familiären Umfeld vor. Aber um diesen Mißbrauch im normlen Umfeld – so schlimm er ist – ging es mir nicht alleine. Mir geht es besonders um die Kinder die von Sekten oftmals unter unwürdigen und brutalen Umständen aufgezogen werden. Hierzu gibt es genügend Horrorberichte aus dem Ausland (und Inland).
Zu Schulbedienstete: Da gebe ich Dir Recht. Meine Schwester zum Beispiel hat in Religion eine 1 bekommen weil der katholische Religionslehrer von Ihren weiblichen Formen so beeindruckt war. So was passiert, leider zu oft und überall. Das hat nur dahingegen was mit der Schulform zu tun, das so was bei öffentlichen Schulen eher herauskommt.
Bezüglich Schutz: Viele Mißhandlungen – körperlich und seelisch – fallen oftmals durch das Lehrpersonal auf. Nicht alles, oftmals ist es den Lehrern auch egal, aber oftmals auch nicht, was schon des öfteren sowohl den Kindern als auch den Eltern sehr geholfen hat.
Aber das war ja nur ein Punkt der meiner Meinung nach dagegen spricht…
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#2   Midshipman Casey   16:42:58 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Schutz vor der Familie?
Ich glaube, die Vorposterin ist was dieses Thema betrifft einigen Mißverständnissen unterlegen, die man mit ein paar rhetorischen Fragen leicht festnageln kann:
Wer sagt, daß man die Kinder vor der Familie schützen muß?
Warum schützt Schulbesuch die Kinder vor sexuellem Mißbrauch in der Familie? Und warum sollten gerade Eltern, die Ihre Kinder mißbrauchen, auf Homeschooling drängen? Was hat die Bildungsform und sexueller Mißbrauch überhaupt miteinander zu tun?
Wer sagt, daß nicht Schulbedienstete Kinder sexuell mißbrauchen könnten? Hier gibt es smehr Beispiele im In- und Ausland als beim Homeschooling.
Die einzigen Mißbräuche bei denen ich in meiner Jugend Zeuge werden mußte, waren schmierige ältere Turnlehrer, die bei den Mädchen voyeriert haben. Nein, nein, die Familie ist ein besserer und sicherer Ort als die Schule, das sollte eigentlich feststehen und man sollte diesen engagierten Eltern die Wahlfreiheit lassen, anstatt sie pauschal als pädophile Blutschänder zu verunglimpfen.
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#1   sttn   16:22:56 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Und wer schützt die Kinder?
Auch wenn es solche Einrichtungen in verschiedenen Ländern gibt, stellen sich doch einige Fragen:
– Ist es denn wirklich notwendig seine Kinder daheim zu unterrichten?
– Wer schützt die Kinder vor den Eltern? Gerade aus dem Bereich der Sekten ist es schon sehr haufig vorgekommen das Kinder brutal mishandelt worden sind und auch sexueller Mißbrauch kommt häufiger vor als man meint. Hier gibt es genügend Berichte zum Beispiel aus dem Umfeld der Zeugen Jehovas, aber auch von anderen Sekten.
– Ist es wirklich richtig das Kinder extrem behütet aufwachsen? Ist es wirklich nur Wissen was in den Schulen vermittelt wird? Was passiert wenn die Kinder einmal erwachsen werden?
Ich bin mir nicht sicher das es für die Kinder wirklich gut ist wenn man hier etwas ändern würde. Hier sollte man auch ein Auge auf die Negativ-Beispiele im Ausland haben, denn die werden in dem Artikel ja nicht erwähnt.
Und zu dem was Johannes Paul II gesagt hat: Das sehe ich auch so und sehe ich in meiner Nichte bestätigt. Sie ist auf einem katholischen Gynmasium (eigener Wunsch übrigens) und es gefällt ihr sehr gut.
Denn es ist nicht alles schlecht was angeboten wird, vieles wird nur schlecht geredet.
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