Die Bibel enthält keine direkten und ausdrücklichen Schriftzeugnisse für das Dogma der Himmelfahrt Mariens. Abstreiten ist trotzdem zwecklos.
Mariä Himmelfahrt des italienischen Malers Annibale Carracci († 1609)
(kreuz.net) Die katholische Theologie begründet ihre Lehraussagen zu Mariä Himmelfahrt aus der Bibel
und Lehrtradition. Gut zusammengefaßt hat sie der Eichstätter Dogmatiker Hw. Ludwig Ott († 1985) in
seinem Werk „Grundriß der Dogmatik“.
Begründung aus der Schrift
Die Bibel enthält keine direkten
und ausdrücklichen Schriftzeugnisse für das Dogma der Himmelfahrt Mariens.
Dieses Glaubensgeheimnis
wird aber durch die Stelle Mt 27,52-53 nahegelegt: „Die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen
Heiligen wurden auferweckt. Sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Gräbern hervor und in die heilige
Stadt und erschienen vielen.“
Nach der wahrscheinlicheren – schon von den älteren Vätern vertretenen
Auslegung – war diese Auferweckung der „Heiligen“ eine endgültige Auferstehung und Verklärung.
Wenn
aber schon den Gerechten des Alten Bundes unmittelbar nach dem Abschluß des Erlösungswerkes Christi
das vollendete Heil zuteil wurde, dann ist es möglich und wahrscheinlich daß es auch der Mutter des
Herrn verliehen wurde.
Die scholastische Theologie des Hochmittelalters leitet aus der in Lk 1,28 bezeugten
Gnadenfülle Mariens die leibliche Aufnahme und Verherrlichung der Muttergottes ab.
Als von Gott Gesegnete
blieb sie vor dem allgemeinen Sündenfluch – auch vor der Rückkehr in den Staub der Erde – bewahrt.
Die verklärte Gottesmutter sieht die scholastische Theologie in der sonnenumkleideten Frau in Apokalypse
12,1 dargestellt.
In typischem Sinn beziehen Väter und Theologen auch Stellen wie
Ps 131,8 auf das Geheimnis der leiblichen Aufnahme: „Erhebe Dich, Jahwe, zu deiner Ruhestätte, Du und
Deine machtvolle Lade“.
Die aus unverweslichem Holz gefertigte Bundeslade ist ein Typus des unverweslichen
Leibes Mariens.
Apokalypse 11,19: „Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes
wurde in seinem Tempel sichtbar.“
Hoheslied 8,5: „Wer ist die, die heraufsteigt aus der Wüste (Vulgata:
überströmend von Wonne), auf ihren Geliebten gestützt?“
Die neuere Theologie zieht gewöhnlich auch
Gen 3,15 als Beweis heran. Sie versteht unter dem dort erwähnten „Samen der Frau“ Christus und unter
der Frau Maria. Daraus folgert sie, daß Maria wie an dem Kampf Christi gegen den Satan auch an seinem
Sieg über den Satan, die Sünde und ihre Folgen innigsten Anteil hatte. Darin eingeschlossen ist der
Sieg über den Tod.
Nach dem wörtlichen Sinn ist unter der Frau zwar nicht Maria, sondern Eva zu verstehen.
Die Tradition hat aber schon vom zweiten Jahrhundert an in Maria die neue Eva gesehen.
Spekulative Gründe
a) Freiheit von der Sünde
Der Zerfall des Leibes ist eine Straffolge der Sünde. Maria war aber als
die unbefleckt Empfangene und Sündelose von dem allgemeinen Sündenfluch ausgenommen. Deshalb war es
angemessen, daß ihr Leib von dem allgemeinen Los der Auflösung ausgenommen und alsbald in die Herrlichkeit
des Himmels eingeführt wurde.
b) Gottesmutterschaft
Christi Leib wurde aus dem Leibe Mariens gebildet.
Deshalb war es angemessen, daß der Leib Mariens das Los des Leibes Christi teilte. Als leiblich-geistige
Beziehung erfordert die Idee der Gottesmutterschaft Mariens und ihrer vollkommenen Verwirklichung die
Verbindung von Leib und Seele.
c) Immerwährende Jungfräulichkeit.
Da der Leib der Muttergottes bei
der Empfängnis und Geburt in jungfräulicher Unversehrtheit erhalten blieb, war es angemessen, daß er
nach dem Tod nicht der Zerstörung anheimfiel.
d) Teilnahme am Werk Christi.
Da Maria als Mutter des
Erlösers innigsten Anteil am Erlösungswerk ihres Sohnes nahm, war es angemessen, daß ihr nach der Vollendung
ihres Erdenlebens die volle Frucht der Erlösung, die in der Verherrlichung der Seele und des Leibes besteht,
zuteil wurde.
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Johannes-Offenbarung Die Sonnenfrau der Apokalypse ist die Sophia… Die 666 entspricht dem Seth – den
bereits die koptischen Kirchenväter als den Teufel identifizierten! 666 – Hexenschach – Hexenschach –
Baden-BadenDie Hexe, der Rabe Abraxas und das biblische Rätsel der Zahl 666. www.hexenschach.net/…666-baden-baden.html www.hexenschach.net/tarot/ Die Zahl 666 An folgenden Stellen befindet sich die Zahl 666 in der Bibel:
1. Buch der Könige Kapitel 10: Der Reichtum Salomos Und das Gewicht des Goldes, welches dem Salomo in
einem Jahre einkam, war sechshundertsechsundsechzig Talente Gold, außer dem was von den Krämern und
dem Handel, von den Kaufleuten und von allen Königen Arabiens und den Statthaltern des Landes einkam.
2. Chronika Kapitel 9: Und das Gewicht des Goldes, das bei Salomo in einem einzigen Jahr einging, war
SECHSHUNDERTSECHSUNDSECHZIG Talente Gold außer dem, was die Handelsleute und die Händler einbrachten.
Esra Kapitel 2: Das ist die Zahl der Männer des Volkes Israel: Die Söhne Parosch zweitausendeinhundertzweiundsiebzig.
Die Söhne Adonikam sechshundertsechsundsechzig; Offenbarung KAPITEL 13: Das zweite Tier Sterne der Offenbarung www.calendersign.com/…_der_offenbarung.php www.calendersign.com/de/ad-weltbild.php
Crossword: Kathechese Es geht in der Kathechese zumindest unterhalb der gymnasialen Oberstufe eben nicht
um Auseinandersetzung mit den glaubenszweifelbedingten Problemen, sondern vielmehr um eine überzeugende
Vermittlung des gesamten Glaubensinhaltes entsprechend der altersbedingten Fassngskraft der Schüler.
Es geht also darum, daß das Wort Gottes in den Herzen der Schüler auf fruchtbaren Boden (im Sinne des
Gleichnisses vom Sähmann!) fällt und dort die göttliche Fülle offenbart. Bevor man sich mit Problemen
auseinandersetzt, ist diese Grundlage unerläßlich. Im Übrigen brauchen die mit den Erkenntnissen der
Naturwissenschaft verbundenen, hoch interessanten Fragen nicht zu Glaubenszweifeln zu führen. Das ist
allerdings eine Frage, wie fest der Glaube im Menschen verwurzelt ist. Ich darf hier noch einmal wiederholen,
daß analythisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditiation zusammengehören,
wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Wir müssen uns daran gewöhnen, daß Gott in seiner
Allmacht seine zwingende wissenschaftliche Beweisbarkeit nicht gewollt hat! Es geht für den gläubigen
Christen darum, die biblische Bldersprache im Sinne moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnis zu interpretieren.
Das ist zuweilen nicht gerade einfach, aber die Bewältigung solcher Probleme führt nicht nur zu geistiger
und geistlicher Bereicherung, sondern auch zu wachsender menschlicher Reife, und darauf kommt es letztlich
an! Bitte, lesen Sie einmal Teilhard de Chardin!
#94 Pünktchen 20:52:54 | Donnerstag, 23. August 2007
Eine Katechese sollte die Kinder im Glauben der Kirche unterweisen: nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Eine solche Katechese muß weder Zwang ausüben noch Fragen unterdrücken. „Indoktrination einerseits –
freies Denken andererseits“: das beschreibt keineswegs die Alternative für eine verantwortliche Religionspädagogik.
Diese trägt nämlich Verantwortung dafür, daß die kirchliche Lehre altersgemäß und prinzipiell ohne
Zwang, aber auch unverkürzt in ihren wichtigsten Gegenständen vermittelt wird. Wer der Auffassung ist,
daß „Christus“ eine Erfindung sei und es eine „Kirche Christi“ nicht gebe, das Trinitätsdogma in Frage
stellt und das NT um Paulus und Johannes verkürzen will … der kann keinen Katechismusunterricht erteilen!
Wäre er integer, würde er auch von sich aus ein Dienstverhältnis in der „Kirche Christi“ aufkündigen.
#93 crossword 18:18:30 | Donnerstag, 23. August 2007
pünktchen ok – wenn Sie die person als solche nicht verurteilen, sondern sich tatsächlich nur zur eignung
für das amt äußern. es klingt bei Ihnen manchmal anders. abgesehen davon hätte ich kein problem damit,
meine kinder an einem religionsunterricht teilhaben zu lassen, der es durchaus zuläßt, manches zu hinterfragen
und seine zweifel (auch die der lehrperson!!) zum ausdruck zu bringen. alles andere wäre indoktrinierung,
die ich völlig ablehne. das waren früher die methoden, uns zu „rechtschaffenen“ katholiken zu erziehen –
angst machen. wie glauben Sie, wirkt das auf ein kind und in ihm, wenn da gott „alles“ sieht, es tag und
nacht beobachtet – totale überwachung, unheimlich und angst einflößend. der nächste psychoterror,
mit dem man kinder gequält hat: selbst zweifel an der bibel/an gott ist sünde! ich erinnere mich genau
daran, wie ich immer wieder versuchte, zweifel zu unterdrücken und mich änstigte, wenn sie immer wieder
ohne mein zutun aufkamen. nein, mein lieber, da ist nichts schönzureden. das war und ist unverzeihlicher
psychoterror mit system. genau diese auswirkungen nämlich waren erwünscht und das ziel des religionsunterrichtes.
kindermisshandlung und missbrauch der besonderen art, kein zweifel! meinen eltern bin ich dankbar, dass
sie erkannt haben, was da lief und das sie mich in der folge von dieser last befreit haben.
#92 Pünktchen 18:04:57 | Donnerstag, 23. August 2007
crossword Crossy, Sie vergessen eines: das Urteil, das Gott fällt, betrifft unsere Person und unser Leben
im Ganzen! Im Falle der BB geht es aber um ihre Eignung für eine bestimmte Position. Solche Urteile müssen
Sie von Zeit zu Zeit treffen, ob Sie wollen oder nicht… Stellen Sie sich vor, daß Sie sich bei einem
Arzt auf den Operationstisch legen sollen und gerade gehört haben, der Arzt sei nicht ausreichend qualifiziert,
leide außerdem an Alkoholproblemen und es habe in den letzten Wochen bei diesem Arzt in etlichen Routineoperationen
untypische lebensgefährliche Komplikationen gegeben … BB verfehlt schon im Ansatz den pastoralen Charakter
ihres Dienstes, der weit mehr ist als ein bloßer „Beruf“, wenn sie auf ihrer Homepage schreibt: „ich
bin von Beruf Pastoralreferentin, d.h. ich habe katholische Theologie studiert.“ Ich hatte bei verschiedenen
Diskussionspartnern daher auch die einfache Testfrage gestellt: würden Sie Ihre Kinder zu Frau BB in
den Katechismusunterricht geben wollen. Soll jemand Kindern den kathol. Glauben vermitteln dürfen, der
keine Gelegenheit ausläßt zu betonen, daß er diesen Glauben nicht mehr teilt …? Es handelt sich keineswegs
um Gesinnungskontrolle oder um die Verurteilung einer Person als solcher, sondern um die Frage, ob diese
Person die statutengemäßen Voraussetzungen für ihr wichtiges Dienstamt in der Kirche erfüllt und erfüllen
kann…Diese Frage muß man bei Frau BB verneinen!
#91 crossword 16:41:59 | Donnerstag, 23. August 2007
pünktchen etwas verspätet ich verstehe Ihre argumentation, die allerdings eher geeignet ist, parteischädigendes
verhalten einer funktionärin aufzudecken und – vor allem – konsequenzen einzufordern. etwa in form von
öffentlicher selbstkritik, wie sie in kommunistischen regimen gerne verordnet wurden oder eben parteiausschluss.
wir haben es aber nicht mit politik zu tun. was mich stört ist, dass Sie sich, wie man es auch dreht
und wendet, als richter aufspielen und auch Ihr urteil schon parat haben. überlassen Sie’s doch dem lieben
gott, über andere menschen zu urteilen und ggf kosequenzen zu erwägen. Sie glauben doch an ihn, oder?
na also! wer weiss, vielleicht ist ihm die zweiflerin in den eigenen reihen weniger unangenehm als die
blinden nachbeter und erfüllungsgehilfen, die sich in selbstgerechtigkeit förmlich überschlagen, wenn
sie merken, dass es eine(r) nicht so hält, wie sie selbst.
Pünktchen Herzlichen Dank für Ihre interessanten Hinweise! Über die Verfasserschaft von alten Texten
hat sich die Meinung nicht selten geändert. So war man längere Zeit der Meinung, bei der „Nachfolge
Christi“ von Thomas von Kempen gäbe es mehrere Verfasser. Heute wird wieder die Auffassung vertreten,
Thomas v. K. habe das Werk alleine verfaßt.
=Zweitaccount .chen: Herr Guttenberger, in der Datierungsfrage zur Entstehung des Joh.ev. tendiert offensichtlich
nicht nur die deutsche exegetische Wissenschaft zu einem Datum vor dem Jahre 100. Im englischsprachigen
Raum en.wikipedia.org/wiki/Gospel_of_John wird inzwischen der Zeitraum 50 – 70 n. Chr. diskutiert! Grüße:
.chen :(3
Lieber Herr Guttenberger, eine gewisse Person meinte hier: Begriffe wie Sohn Gottes, Messias, Christus
und Gott würden „austauschbar“ verwendet! Das ist natürlich Quatsch! Wichtig ist aber, daß diese Begriffe
eine identische Referenz haben auf: Jesus von Nazareth www.amazon.de/…298619/100005595-21/?m=A3JWKAKR8XB7…!
Viele Grüße nach Köln: Ihr .chen
Pünktchen Herzlichen Dank für Ihe beiden Hiunweise! Der Philipper-Hymnus wird sogar als Canticum in
der Vesper gesungen! Es gibt übrigens im Rahmen der westsyrischen Kirche eine aramäisch-sprachige Liturgie,
die dem Herren-Bruder Jacobus zugeschrieben wird, die Anaphora soll er selber verfaßt haben. Ich habe
eine Schallplatten-Aufnahme davon. Daß die Entstehung des Johannes-Evangeliums jetzt wieder früher angesetzt
wird, zeigt, daß auch in diesem Bereich sich immer wieder neue Erkenntnis durchsetzt. trotzdem versuche
ich hier, Genaueres zu erfahren. In der byzantinischen Tradition nennt man diesen Evangelisten Johannes
den Theologen.
@GerdEric: Pünktchen schrieb: Geben Sie sich gar keiner Hoffnung hin, Jesu Messianisches Selbstbewußtsein
würde heute noch von ernstzunehmenden Exegeten in Frage gestellt werden. Inzwischen sind es ja sogar
Juden wie Jacob Neusner und David Flusser, die daran keinen Zweifel mehr haben. Mit dieser Person ist
ein Meinungsaustausch nicht möglich. Das können Sie vergessen. Sie kommt mir wie ein sprechender Gartenzwerg
vor. Dessen Welt wäre auch bloß auf seinen Standort begrenzt. Begriffe wie Sohn Gottes, Messias, Christus
und Gott sind für sie austauschbar. Wie wollen Sie mit so jemandem diskutieren?
@Pünktchen: Könnten Sie vielleicht auch einmal andere Zeugen für die Legitimität Ihres Sendungsbewusstseins
aufrufen, als ein paar konvertierte Juden und solche, die gerade Ihre Sicht zu unterstreichen scheinen.
Langsam kommen Sie mir wie Kasperschüler vor. Der zitiert auch immer die ewig gleichen Quellen aus der
ewig gleichen Absicht. Die wenigen Juden, die Ihnen zusagen, repräsentieren nicht das Judentum oder werden
von Ihnen gründlich missverstanden. Langsam wird es ermüdend nichtssagend. Vielleicht hilft KOPIEREN!
Messianisches Selbstverständnis Jesu „Solange daran nicht manche christliche Neutestamentler zu zweifeln
begonnen haben – und sogar erklärt haben, das Leben Jesu sei unmessianisch gewesen (wie sieht denn ein
messianisch lebender Mensch aus?) –, ist es keinem Juden eingefallen, an dem messianischen Selbstbewußtsein
Jesu zu zweifeln… ich habe in den letzten Jahren viel Kraft und Fleiß darauf verwendet, sowohl hebräisch
als auch englisch zu zeigen, daß sich Jesus als der Messias, der kommende Menschensohn wirklich verstanden
hat“ D. Flusser: Das Christentum – eine jüdische Religion, München 1990, 47f.
GerdEric Geben Sie sich gar keiner Hoffnung hin, Jesu Messianisches Selbstbewußtsein würde heute noch
von ernstzunehmenden Exegeten in Frage gestellt werden. Inzwischen sind es ja sogar Juden wie Jacob Neusner
und David Flusser, die daran keinen Zweifel mehr haben.
Jesus wendet sich an die Juden UND an die Samariterin, der er sagt: die Samariter haben Gott auf dem Gorazim
angebetet und die Juden auf dem Zion, es kommt aber die Zeit und sie ist schon jetzt (mit dem Kommen Jesu
und seinem Reich), da werden die Menschen Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten (d.h. nicht mehr exklusiv
auf dem Gorazim und dem Zion!). Die Messianität hat auch schon im Alten Testament eine universale Bedeutung!
Mit dem Kommen des Messias erfüllt sich die Erwählung Israels und ein neuer Bund wird gestiftet, wie
ihn der Prophet Jeremias voraussagt! Weiterhin lesenswert in diesem Zusammenhang das persönliche Zeugnis
des Juden Schoeman: „Das Heil kommt von den Juden www.kreuz.net/bookentry.1097.html“: „Ich sehe die katholische
Kirche als post-messianisches Judentum und das Judentum als embryonale Form des Katholizismus. Der Heilsauftrag
des Judentums war es, gewissermaßen Brutstätte [für den Messias] zu sein. Durch die spezielle Beziehung
zwischen Gott und der ethnischen Gruppe der Juden sollte die Menschwerdung Gottes vorbereitet werden.
Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu sollte diese spezielle Beziehung dann auf die ganze Menschheit
übergehen.“ Sehr geehrter Herr Guttenberger, Sie zitieren zu Recht den Prolog des Johannesev., in dem
die Göttlichkeit Jesu klar ausgedrückt ist. Man könnte ebenso auf den Philipperhymnus verweisen, der
älteste liturg. Tradition ist und zudem aramäische Wurzeln verrät!
@Domenico Tuttisanti 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil
kommt von den Juden. 23 ABER (!!!) die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater
im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. 24 Gott ist Geist, und
die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß,
daß der Messias kommt, welcher Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen.
26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet! Nun ja, da hat man sich auch grosse Mühe gegeben,
um das so zu schreiben, doch dass es nicht in der Lehre Jesu steht, wird verdeutlicht durch die Sprache
der Heiden, der Griechen. Wenn Jesus gesagt haben sollte: „Ich bin es, der mit dir redet!“, so kann es
auch heissen, dass Jesus den Messias bezeugt, aber noch lange nicht, dass er selbst der Messias sei.
@Pünktchen: Wir kennen alle diese Stelle. Es ist Johannes, der Jesus das sprechen lässt. Das ist Theologie
und nicht Historie! Trotzdem ist auch bei Johannes noch immer von einem Messias im Sinne des 1. Testamentes
die Rede und nicht von einem Gott. Jesus wendet sich nur an die Juden. Das ist gut belegt und absolut
glaubhaft. Mission war und ist dem Judentum fremd. Dass er als Messias und damit als Auserwählter Grenzen
der tradierten Lehre sprengt, wird von niemandem bestritten.
Joh. 4: 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den
Juden. 23 ABER (!!!) die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in
der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten,
müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25 Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, daß der Messias
kommt, welcher Christus genannt wird; wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. 26 Jesus spricht
zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet! Aus dem Text geht klar hervor, daß mit Christus eine Anbetung
(„im Geist“) kommt, die es zuvor nicht gab! Die Messianität Jesu sprengt die Grenzen des Nationalen und
Kulturellen!
Sehr geehrter Herr Guttenberger, die exegetische Wissenschaft tendiert immer mehr dazu die Entstehung
des Joh.ev.s viel früher zu datieren, als noch vor wenigen Jaghren gedacht: s. dazu: Klaus Berger: Im
Anfang war Johannes. Datierung und Theologie des vierten Evangeliums, Stuttgart, 1997, ISBN 3-7918-1434-6
und: Schwank, Benedikt: Evangelium nach Johannes St. Ottilien 1998 ISBN : 978-3-88096-291-0 MfG .chen
@Jörg Guttenberger: Sehr geehrter Herr Guttenberger! Es ist eine Wohltat, mit Ihnen zu kommunizieren.
Kein erhobener Zeigefinger, keine inquisitorischen Fragen und Urteile, nur sachliche Auseinandersetzung.
Das ist hier leider selten. Freundliche Grüße Leblhuber
Pünktchen, Lebelhuber P.: Herzlichen Dank für Ihre Korrektur. Was in manchen Pfarren verkündet wird,
treibt die Wissenden ohnehin eher aus der Kirche. Die grundsätzlich positiv zu beurteilende Erweiterung
der naturwissenschaftlichen Erkenntnis führt zu dem Fehlschluß, nun alles wissenschaftlich nicht belegbare
ablehnen zu können. Das analythische Denken der Wissenschaft und das verknüpfende Denken der Meditation
gehören jedoch zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Jede Einseitigkeit führt
in die Irre. Glücklicherweise habe ich gerade über die alte Kirche beste sachkundige Quellen. L.: Theologische
Aufbereitung der Lehre Jesu durch Paulius ist o. k. Das tut letztlich jeder Kathechet in mehr oder weniger
großem Umfang entsprechend der Aufnahmebereitschaft seiner Zuhörer. Sofern der Evangelist Johannes mit
dem gleichnamigen Apostel nicht personengleich ist, haben wir ein weiteres Argument gegen „sola scriptura“.
M. W. ist der Evangelist jedoch uralt geworden, so daß die Zeit der Niederschrift seines Evangeliums
nicht unbedingt gegen die Autorenschaft des Apostels spricht. Ich will der Sache aber nachgehen. Sein
Evangelium beginnt „Im Anfang warn das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ ! Das spricht
eindeutig für die Gottheit Christi. „…Und alles ist durch es und nichts ohne es geworden…“! Im Credo
heißt es „per quem omnia facta sunt“ und nicht „a quo omnia facta sunt“, d. h. Gott Vater hat durch den
Sohn den Kosmos erschaffen! Für mehr fehlt der Platz.
@Leblhuber / Die Brecher des Antimodernistenschwurs Die Modernismustheorien sind Glaubensüberzeugungen
aus dem 19. Jahrhundert. Sie sind nicht katholisch, und der Papst hat sich schuldig gemacht, der diese
Leute aufs Volks losgelassen hat, Paul VI.
@Rudolfus: Quatsch mit Soße! Sie hätten es wohl gerne, dass der Antimodernisteneid wieder eingeführt
würde. Die Zahl der Meineidigen und Schwurbrecher bis in die 1960er Jahre ist Ihnen wohl nicht hoch genug.
Die Verfasser der biblischen Bücher korrekt angegeben, nicht im Sinne der Disney-Firmenpolitik Johannes
ist der einzige wirkliche Zeuge des Wirkens Jeus Christ. Das ist mehr als umstritten. Vor 100 n. Ch. wurde
es nicht geschrieben. In Wirklichkeit sind all diese Modernismustheorien Produkte aus dem 19. Jahrhundert
und die eigenlich umstrittenen Behauptungen. Gewöhnlich sind die überlieferten Autoren- und Zeitangaben
auch die richtigen Angaben: Das St. Johannesevangelium stammt ebenso von St. Johannes aus der Zeit St.
Johannes’ wie auch die Paulusbriefe von St. Paulus aus der Zeit St. Pauli stammen, so wie auch all die
anderen Bibelautoren korrekt überliefert sind. Die Modernistenideen der unzähligen „Verfasser“, die
im Namen anderer schrieben, und auch noch in diesen Werken ständig „umschrieben“, bis wir die heutigen
Bibelbücher erhalten haben, das ist ein Hirngespinst aus dem 19. Jahrhundert, das man in den 1960ern
wieder ausgraben durfte, nachdem Papst Paul VI. theologisch uninteressiert und ein liberaler „Laissez-faire“-Regent
war. Die Modernistenideen treffen nur auf die angeblich von Walt Disney verfaßten Walt-Disney-Comics
zu, die tatsächlich als „by Walt Disney“ signiert wurden, ohne auch tatsächlich von Walt Disney zu sein.
Jede Theorie ist ein Glaube, auch der 1800er-Modernismus, den Papst St. Pius X. zeitlebens brandmarkte
und bekämpfte und das Volk aufklärte. Das Apostolische Schreiben Pascendi dominici gregis (1907) beschreibt
1:1 jenen Modernismus, den man ab den 1960ern wieder hervorgeholt hat, zum Leidwesen des damaligen Joseph
Ratzinger.
@Jörg Guttenberger: Daß jedoch Jesus Christus eine Erfindung Pauli sein soll, ist ein Witz! Von einer
Erfindung kann keine Rede sein. Sehr wohl aber von der theologischen Aufbereitung der Botschaft, die sich
durch die Heidenmissionierung vom Jesus als jüdischem Messias schon ziemlich weit entfernt hat. Johannes
ist der einzige wirkliche Zeuge des Wirkens Jeus Christ. Das ist mehr als umstritten. Vor 100 n. Ch. wurde
es nicht geschrieben. Die Entfremdung vom synagogalen Judentum war vollzogen und der Ausschluss von der
Synagoge fließt als Polemik in den Text ein. Es ist eine theologische Glaubensschrift, die den Christus
verkündet und kein Bericht über das Leben und Sterben Jesu. Jesus Christus hat sich der samaritischen
Frau am Brunnen als Messias geoffenbart. Dort steht aber auch:„Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir
beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.“ Das ist der jüdische Messias, der das spricht.
Im Prolog des Johannesevangeliums ist die Gottheit Jesu Christi ebenfalls bestätigt. „Sohn Gottes“ im
Sinne eines Erwählten ist nicht Sohn Gottes im Sinne der Trinität. Alle vor- und nachchalzedonensischen
(Traditions-)kirchen glauben an die kirchliche Unfehlbarkeit in Glaubensfragen! Alle vorchalcedonischen
sicher nicht, sonst wäre der lange und erbitterte Streit über die Natur Christi unterblieben. …„derselbe
wurde einerseits der Gottheit nach vor den Zeiten aus dem Vater gezeugt,…“ ist eine Abwandlung von Psalm
2,7: ‘Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeu
#64 virOblationis 20:15:30 | Freitag, 17. August 2007
Überlegung .chen schrieb: „Ich glaube nicht, daß der Verbleib von Frau BB in kirchlichen („pastoralen“)
Diensten ihr oder der Kirche guttut… Es wäre ein Gebot der Ehrlichkeit, hier einen sauberen Schnitt
vorzunehmen.“ Ein solcher Abgang könnte sogar segensreich sein, wenn dadurch andere zum Nachdenken gebracht
werden.
Sehr geehrter Herr Guttenberger, Danke für Ihre Mühe! In Einzelerörterungen über das NT lasse ich
mich mit Frau BB schon gar nicht mehr ein, weil sie ja bereits alle relevanten Glaubensartikel leugnet
und auch die Schrift von ihr nicht als Offenbarungsquelle anerkannt wird, sondern höchstens als Sammelsurium
von Worten, aus dem sich ad libitum und nach dem Maßstab persönlicher Brauchbarkeit das eine verwenden
läßt und das andere nicht. Die Quelle mit Jesusworten heißt übrigens Logienquelle (Sie haben sich
dort verschrieben!) Auch in den Logien spricht sich das messianische Selbstbewußtsein Jesu deutlich aus,
etwa dort, wo er für sich und das in ihm herannahende Reich beansprucht: „Und ich sage euch: hier ist
Größeres als der Tempel“. (Mt 12,6) Ich glaube nicht, daß der Verbleib von Frau BB in kirchlichen („pastoralen“)
Diensten ihr oder der Kirche guttut. Jemand, der schon nicht mehr guten Gewissens das apostolische Glaubensbekenntnis
mitsprechen kann, der sollte noch viel weniger „pastorale“ Aufgaben wahrnehmen! Es wäre ein Gebot der
Ehrlichkeit, hier einen sauberen Schnitt vorzunehmen. Stattdessen aber rät mir eine BB, ich solle doch
die Kirche verlassen, wenn ich ihr Treiben nicht länger finanzieren wolle. Schon dieser Ratschlag belegt
zur Genüge, welches „pastorale“ Verantwortungsbewußtsein und Gespür diese Dame hat… MfG Ihr .chen
Pünktchen, stat crux, Lebelhuber Das Problem ist das Beharren auf „sola scriptura“! In der Tat wurde
die Botschaft Jesu Christi wurde zunächst mündlich weiter gegeben. Die ältesten Schriften stammen m.
W. von Paulus. Daß jedoch Jesus Christus eine Erfindung Pauli sein soll, ist ein Witz! Die heutigen Evangelien
stützen sich zumindest teilweise auf eine uns nicht erhaltene Eulogienquelle. Lukas schreibt, es sei
allem sorgfältig nachgegangen, Johannes ist der einzige wirkliche Zeuge des Wirkens Jeus Christ. Der
heutige Schriftenkanon stammt aus der Zeit um etwa 200, auf lokaler Ebene wurde innerhalb des vorhandenen
Schriftgutes die Spreu vom Weizen getrennt. Alle Gemeinden von Indien bis Spanien haben sich für die
bekannten vier Evangelien einschließlich Apostelgeschichte und Briefe entschieden, lediglich der 3. Johannesbrief
und der 2. Petrusbrief erfreuen sich keiner durchgängigen Anerkennung. Hieraus folgt: es hat damals schon
ein gemeinsames auf dem Geist des Herrn ruhendes Bewßtsein gegeben. Jesus Christus hat sich der samaritischen
Frau am Brunnen als Messias geoffenbart. Im Prolog des Johannesevangeliums ist die Gottheit Jesu Christi
ebenfalls bestätigt. Der hl. Geist wurde mit dem Hinweis angekündigt, er werde an alles erinnern und
in die Wahrheit einführen. Damit ist den Aposteln und ihren Nachfolgern das Lehramt übertragen. Alle
vor- und nachchalzedonensischen (Traditions-)kirchen glauben an die kirchliche Unfehlbarkeit in Glaubensfragen!
@Pünktchen Letztmalig hierzu. Vielleicht ist B.B. am Arbeitsplatz ja fleißig, ehrlich und pünktlich.
Vielleicht richtet sie weniger Schaden an als „Kika“ (der Kinderkanal der Öffentlich-Rechtlichen). Wir
wissen es nicht. Immerhin scheint es so, dass sie sich hier namentlich zu erkennen gibt. Dass die Katechese
(ihre Reste) aus „unserer“ Sicht weithin verseucht sind, das kann nicht mit einem „Einzelangriff“ wettgemacht
werden; und ich bin nicht das Lehr- oder Leitungsamt. Gott sei Dank.
stat c. Als könne das bloße Abnicken von Formeln ein Verstehen ersetzen! Das mag ja sein, aber eine
völlige Ablehnung des Glaubensbekenntnisses widerspricht nun einmal dem Arbeitsvertrag, wenn Sie so wollen!
BB wußte das und ist dennoch kirchlicher Mitarbeiter nach dem Motto: wir schummeln doch alle! Übrigens
stimmt es einfach nicht, daß BB repräsentativ für den ganzen Berufsstand wäre. Ich kenne Pastoraltheologen,
die gläubige Christen und Katholiken sind! …die Gehaltsempfänger…, die null berufliche Alternativen
haben und, „dogmatisch“ völlig schief gewickelt,… Wie alternativlos die Situation wirklich ist, weiß
ich nicht! Immerhin hat sich BB einen Namen in der feminist. Szene und im Tierschutz gemacht. Vielleicht
fänden sich ja hier (oder bei den „Weight Watchers“) angemessene und honorierbare Betätigungen für
sie? Ich sehe aber nicht ein, daß hier für „Pastorales“ aus Kirchensteuermitteln bezahlt wird, wo ganz
prinzipiell nichts mehr „Pastorales“ drin ist!
@Pünktchen Sie kennen doch sicher die Anekdote aus Würzburg: Als Heinrich Flatten SVD den großen Karl
Rahner zur Rede stellte. Rahner meinte „Jesus ist Gott“ könne man „heute so nicht mehr sagen“. (Das Papstbuch
über Jesus „beweist“ das Gegenteil und wurde 450.000 mal gekauft (dt.).) Ich halte B.B. etc. für nur
eingeschränkt schuldfähig hinsichtlich des pastoralen „Wahnsinns“, weil die Problemlage eben nicht „so
einfach“ auflösbar ist. Als könne das bloße Abnicken von Formeln ein Verstehen ersetzen! Wer lehrt
denn so, dass verstanden wird? Ärgerlich sind aber, da gebe ich Ihnen sogar Recht, nicht die persönlichen
Kapazitätsgrenzen (die wir alle haben), sondern das völlig deplatzierte Sendungsbewusstsein, mit dem
manche „Theologen“ meinen, heute noch Kalauer von vor 1768 (Reimarus) oder vor 1907 (Loisy) aufgewärmt
feilbieten zu müssen. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern. Beneiden sollten wir die Gehaltsempfänger
aber nicht, die null berufliche Alternativen haben und, „dogmatisch“ völlig schief gewickelt, es in einer
Umgebung aushalten müssen, die sie als immer feindseliger empfinden, weil die „rückständige“ Frömmigkeit
nunmal nicht totzukriegen ist. Solcherart „Frust“ sucht sich halt ein Ventil, Tierschutz, „reale Utopie“,
Fettsucht, Esoterik etc.
Schauen Sie, stat, ich hatte BB eine einfache Frage gestellt! Diese bezog sich nicht einmal auf Punkte
wie das Amt, die frauenordination usw. Die Frage war nur: Bekennen Sie Gott den Dreieinen, bekennen Sie
Jesus Christus, bekennen Sie die eine heilige Katholische Kirche … Und nun schauen Sie mal, wo Frau
„Pastoralreferentin“ BB darauf eine einzige Antwort gegeben hätte!
@Pünktchen Na gut: „sowas“ wünscht man sich für gar keine Katechese. Aber „wo“ anfangen? Diese Generation
„Pastoralreferent“ ist doch (Stichwort: Wü. Synode) bewusst in die Irre geführt worden. Man hat da (meine
ich) „durchblicken“ lassen, Laienpredigt, Laienkrankensalbung, Diakonat der Frau etc. sei in absehbarer
Zeit „drin“. Dann aber kam 1978 Papst Wojtyla und alles blieb beim Stand Paul VI. (und bleibt weiter so).
Dass jetzt massenhaft diese (Unter-) Beschäftigten die Haushalte der dt. Diözesen aufzehren ist doch
fast eine „gerechte Strafe“ für die bewusste Fahrlässigkeit der 1970er Jahre. Trotzdem: Tausend doktrinäre
Schwierigkeiten sind noch kein Zweifel und nicht jeder Zweifel ist eine Leugnung. Aber gut. Wenn Gott
nicht mehr mein Richter ist, sondern „mein gutes Gefühl“, dann ist Leugnung eben bloß „Meinung“. Mir
fällt allerdings nicht ein einziger Katechet ein, der B.B. etc. „Bescheid sagen“ könnte. Muss der Papst
jetzt alles alleine machen? Dann wünschen wir ihm noch 100 Leben!
stat, Sie rühren hier einfach nur einen großen Kakao an! Es ist ein Unterschied, ob Differenzen über
das Meßverständnis vorliegen oder ob jedemand den gesamten katholischen Glauben in seinen vornehmsten
Punkten in bausch und Bogen leugnet! Bedenken Sie noch einmal die „Testfrage“, die ich weiter unten gestellt
habe! Stellen Sie sich selber doch einmal die Testfrage, ob Sie sich wünschen könnten, daß Frau B.
Ihre Kinder katechetisch unterweist…!!!
@Leblhuber Wohl jeder, der überhaupt bei kreuz.net mitmischt, kann eine persönliche Problematik nicht
ganz verleugnen. Mir sind die katastrophalen Lügen eines „Erzbischofs“ (ohne Jurisdiktion) zuwider, Frigitte
B. ärgert sich über einen andern Erzbischof, „Domenico Tuttisanti“ bewährt sich unterm Erstaccount
als Privat-Inquisitor(in) usw. Wegen meiner angeblichen „Privatmeinung“ zum Holl. Katechismus (w.pedia)
kläfft mich irgendjemand aus Ulm als angeblich eifrigen Leserbriefschreiber (2-3?)der „Tagespest“ an,
andernorts bin ich „verdächtig“, weil ich gegen die 0,015 bis höchstens 0,2 % Altrituellen in (am Rande)
der Kirche die Liturgie gem. Paul VI. als „ordentliche“ verteidige. Dann giftet hier wieder jemand wegen
angeblicher „Hasstiraden“ meinerseits (dort und hier). Ich bin aber weder Hassprediger noch Höllenzunder,
sondern wahrscheinlich nur ein Idiot, der hier seine Zeit vertut. Oder ist das „Christsein“?
#53 virOblationis 11:25:26 | Freitag, 17. August 2007
Um Himmels Willen! .chen schrieb: „aber selbst in diesen Liedern (z.B. GL 467) kommt noch ein Glaube zum
Ausdruck, den die Bussmann nicht mehr teilt! In dem zitierten Lied z.B. ,Wir glauben an die Kirch allein,
die einig, heilig, allgemein…'“ Dieses Lied gehört jedenfalls noch zu denen, die ich mag. Wahrscheinlich
ist es schon zu rechtgläubig für die BB-Gemeinde; deshalb schrieb ich von einem „lustigen, modernen
Lied“. .chen schrieb: „Stellen Sie sich vor, VirO, sie müßten ihre Kinder in einen Katechetischen Unterricht
geben, den Frau Bussmann leitet… Ist das irgendeinem katholischen Gläubigen zuzumuten, der zufällig
all die Einlassungen der Bussmann hier gelesen hat?“ Um Himmels Willen!
VirO, schon möglich, aber selbst in diesen Liedern (z.B. GL 467) kommt noch ein Glaube zum Ausdruck,
den die Bussmann nicht mehr teilt! In dem zitierten Lied z.B. „Wir glauben an die Kirch allein, die einig,
heilig, allgemein…“ Stellen Sie sich vor, VirO, sie müßten ihre Kinder in einen Katechetischen Unterricht
geben, den Frau Bussmann leitet… Ist das irgendeinem katholischen Gläubigen zuzumuten, der zufällig
all die Einlassungen der Bussmann hier gelesen hat?
Ich nenne Sie jetzt wirklich einmal Fräulein Andacht. Sie kennen doch die Quelle? Eine ganz einfache
Frage, aber ganz hysterische („Blockwartmentalität“) und wortreiche Nicht-Antworten! Offenbar ist hier
der wunde Punkt mehrerer getroffen! Sie sollten einmal und zu allererst über Ihre wunden Punkte nachdenken
und sich nicht den Kopf über vermeintlich Abgefallene zerbrechen. Gehören Sie zu jenen Menschen, die
einmal in Rage geraten, sich nicht wieder einkriegen? Tun Sie sich selbst einen Gefallen und machen Sie
eine kreuznet-Pause, bevor Sie sich noch weiter bloßstellen. Ein wirklich gut gemeinter Rat!
#50 virOblationis 11:14:39 | Freitag, 17. August 2007
Vermutung .chen schrieb: „Wie machen Sie das, wie ‘bekennen’ Sie dort (sc. innerhalb der Gemeinde) den
Glauben, wenn Sie doch hier bekennen, den Glauben längst aufgegeben zu haben?“ Das Credo wird dort wahrscheinlich
gar nicht mehr gesprochen: Ich könnte mir vorstellen, daß man stattdessen während des „Gottes“dienstes
irgendein lustiges, modernes Lied singt.
Eine einfache Frage, und so viele Worte statt einer klaren Antwort! An eine/n Patoralreferenten/in wird
seitens der Kirche (Rahmenstatut für Pastoralreferenten) die „religiöse und kirchliche Voraussetzung“
gestellt, daß er in „Übereinstimmung mit der Glaubenslehre und der lebensordnung der katholischen Kirche“
steht und in diesem Sinne einen Dienst versieht, der der kirchlichen pastoral zuzuordnen ist. Die einfache
Frage an die „Pastoralreferentin“ bleibt also: wie kann sie in der Hl. Messe das Apostolische Glaubensbekenntnis
sprechen, wenn sie es hier in fast allen seinen teilen expressis verbis leugnet? Eine ganz einfache Frage,
aber ganz hysterische („Blockwartmentalität“) und wortreiche Nicht-Antworten! Offenbar ist hier der wunde
Punkt mehrerer getroffen! Also, Frau Bussmann, wie machen Sie das, wenn die Gemeinde den Apostol. Glauben
bekennt: den Glauben an den Dreifaltigen Gott, den Glauben an die zwei Naturen Christi, den Glauben an
die jungfräuliche Geburt unseres Herrn, den Glauben an den Hl. Geist und die Hl. katholische und apostol.Kirche …
Wie machen Sie das, wie „bekennen“ Sie dort den Glauben, wenn Sie doch hier bekennen, den Glauben längst
aufgegeben zu haben …
@Pünktchen: Da sie wiederum die Dreifaltigkeit und verschiedene Mariendogmen leugnen, wäre hier einfach
die Testfrage von weiter unten zu stellen: Können Sie das Glaubensbekenntnis mitsprechen und was denken
Sie sich dabei, wenn darin von Gott, dem Vater die Rede ist, von Gott dem Sohn und vom Gott, dem Hl. Geist.
Sprechen Sie die Worte laut und hörbar mit: „geboren von der Jungfrau Maria“? Und wenn ja, was denken
Sie sich dabei? Wäre dieses Mitsprechen etwas anderes als Heuchelei? Erklären Sie es uns! Die wievielte
Hetzkampagne ist das jetzt, Pünktchen, die Sie starten? Nehmen Sie endlich folgendes zur Kenntnis: Sie
sind nicht die Kirche. Die Gemeinschaft der Katholiken denkt und glaubt in ihrer überwiegenden Mehrheit
wie Frau Bussmann und nicht wie Sie. Ihre inquisitorische Fragerei nach dem, was jemand glaubt oder nicht
glaubt, ist die Ausgeburt Ihres Wahns, das Recht zu haben, nach Ihren eigenen Maßstäben messen zu müssen.
Sie vertreten hier nicht die Gemeinschaft der Gläubigen sondern nur sich selbst. Ihre Blockwartmentalität
mit Ihrem Hang zur Vernaderung Ihnen unliebsamer Personen ist unethisch und eine Schande für jeden anständigen
Christen.
crossword, Stellen Sie sich vor: es kommt nicht auf pünktchen an, sondern darauf, was die Kirche als
ihren Glauben festgelegt und definiert. Dies ist ausdrücklich der Maßstab und an diesem Maßstab gemessen
hat Frau Bussmann ausdrücklich den Glauben der Kirche geleugnet. Dies könnte sie als Privatperson gerne
tun, aber sie ist „Pastoralreferentin“ der Erzdiözese Köln und erhält von der Kirche auch Dienstbezüge.
Sie hat sich in ihrer Leugnung der „Dogmen“ soweit von Kirche und Christentum entfernt, daß sie das einfache
Glaubensbekenntnis nicht sprechen könnte ohne zu heucheln! Sie ist nicht nur keine Katholikin mehr, sondern
auch erklärtermaßen kein Christ, denn sie leugnet auch, daß Jesus der „Christus“ sei. (Mehrmals, zuletzt
in ihrem posting am 7. Juli!) Ja, die politischen Parteien (und gewiß nicht nur in Österreich!) kennen
so etwas wie „parteischädigendes Verhalten“. Dieses führt zum Ausschluß. Das mögen Nicht-Parteimitglieder
bedauern, aber aus der Selbsterhaltungsräson der Partei ist dies richtig. Es ist auch keine Beschneidung
der Meinungsfreiheit, weil niemand gehindert wird seine Meinung zu sagen (aber auch keine Partei gezwungen
ist, jemanden auf eigenen Verderb in ihren Reihen zu dulden!) Ich bin gespannt, wie Bussmann darauf anwortet:
wie bekennt sie den Apostol. Glauben in einer ganz gewöhnlichen Messe!? Wie kann sie ihn in der Messe
„bekennen“ und hier so wortreich leugnen!?
@crossword Frau Bussmann stellt (so scheit mir, eben richtigerweise) die Heilige Schrift höher als die
Massregeln (Dogmen) der Kirche, schliessen Sie sich denn Pünktchen an? Es geht um SELBSTVERANTWORTUNG
vor G’TT dem HERRN! es geht nicht darum, dass Frau Bussmann jeden die Bibel zum Verriss überlassen will,
nur ist die Grundlage des Glaubens an G’TT nicht der Vatikan, doch die römische Kirche hat sich neben
G’TT gestellt, ebenbürtig…
GerdEric …niemand muss pünktchen fragen… genau das scheint das problem für pünktchen und dergleichen
zu sein, denn sie hättens sicher sehr gern, wenn man sie fragen müsste. sie bestimmen sich aber auch
so zur authorität, die befundet, wer guter katholik ist und wer nicht. schade, dass sie nicht auch die
entscheidungsgewalt darüber haben, wie mit nicht-katholiken zu verfahren ist. – s. auch mein posting
„bussmann“ (wehe, wenn sie losgelassen!) wenn man sich so vergegenwärtigt, was pünktchen et al von sich
geben, kann man nur sagen, die SPÖ mit ihrem klubzwang kann sich da einiges abschauen…
Bussmann Danke für Ihre klaren Worte! Sie belegen wiederum, daß Sie nicht mehr den kathol. Glauben haben!
Und bezichtigen auch noch Ihren Pfarrer, diesen Glauben ebenfalls aufgegeben zu haben. (Ja, bitte nennen
Sie uns den Pfarrer und die Gemeinde!) Zum Thema „Bibel“ war schon früher festgestellt worden, daß diese
nicht die einzige Quelle der Offenbarung ist. Sie legen also hier wieder das protestantische „Schriftprinzip“
in seiner rigiden Auslegung zugrunde! Die katholische Kirche, die orthodoxen und altorientalischen Kirchen
(d.h. mehr als 2/3 der Chrsitenheit) tun dies jedoch ausdrücklich nicht! Die Bibel ist eine Ur-Kunde
der Kirche und sie kann nicht gegen die Kirche verwandt werden, sondern muß im Einklang mit ihr und der
gesamten Tradition gelesen werden. Da sie wiederum die Dreifaltigkeit und verschiedene Mariendogmen leugnen,
wäre hier einfach die Testfrage von weiter unten zu stellen: Können Sie das Glaubensbekenntnis mitsprechen
und was denken Sie sich dabei, wenn darin von Gott, dem Vater die Rede ist, von Gott dem Sohn und vom
Gott, dem Hl. Geist. Sprechen Sie die Worte laut und hörbar mit: „geboren von der Jungfrau Maria“? Und
wenn ja, was denken Sie sich dabei? Wäre dieses Mitsprechen etwas anderes als Heuchelei? Erklären Sie
es uns! Sie haben „Christus“ als paulinische Erfindung bezeichnet, obwohl schon in den Synoptikern das
messian. Selbstbewußtsein Jesu zum Ausdruck kommt. Sie sind nur noch in der Kirche, weil ein förmlicher
Austritt ihre Dienstbezüge beendet!
bussmann wo steht in der bibel, zeigen Sie mir, wo das in der bibel steht – und – in der bibel (stelle
wird zitiert) steht, usw usw. wissen Sie, mir geht das allmählich auf den nerv – es bedeutet für mich
nichts anderes als das viele menschen ohne zu wissen, was in der bibel steht, wo sie genaue anweisungen
bekommen, was sie tun dürfen und was nicht, einfach lebensunfähig sind. das erschreckende ist, dass
man gar nicht zu denken wagt, wozu diese menschen u.U. fähig wären, wenn es ihnen nicht durch die heilige
schrift verboten wäre. dementsprechend gilt in diesen kreisen der mensch nichts, der „nur“ aus sich heraus,
ein guter mensch ist oder sich zumindest sehr darum bemüht. für mich ist das aber sozusagen die höhere
weihe als wenn jemand dauernd mit der bibel vor meiner nase herumfuchtelt, aus der er seine einzige motivation
bezieht „gut“ zu sein. aus diesen gründen sind solche menschen ja immer schon zu allen grausamkeiten
fähig gewesen, wenn sie nur die sicherheit hatten, diese geschähen „im namen gottes“. und niemand kann
mich davon abbringen, dass es diese menschen heutzutage genau so gibt wie z.B. im mittelalter. wobei man
nicht immer das mittelalter bemühen muss. die geschichte des christentums ist vorher und nachher um nichts
weniger grausam und barbarisch. und wird es wieder sein: wehe, wenn sie losgelassen!
@ B. Bussmann Sie sollten sich wirklich eine Gemeinschaft suchen die das Sola Sriptura hochhält. Ich
bin röm/katholisch weil es mein Glaube ist das das kirchliche Lehramt in Verbindung mit gleichrangig
Schrift und Tradition die Fülle der Wahrheit besitzt. Wenn ich eine andere, bessere bzw. richtigere Gemeinschaft
finden würde hätte ich soviel Rückrad und würde konvertieren. Sie lassen sich von der Kirche haushalten,
arbeiten destrucktiv an ihr, erkennen ihre unfehlbaren Wahrheiten nicht an und wollen anderen etwas von
Rückrad erzählen. Beweisen sie erstmal Rückrad, bekehren sie sich zum Lehramt oder konvertieren sie
woanders hin.
@Pünktchen Pünktchen: Wenn Sie auch so reden würden,falls ein orthodoxer jüdischer Geistlicher die
Tora als „Menschenwerk“ bezeichnen wollte und die Verbindlichkeit der 10 Gebote in Frage stellte, dann
wären ihre Auslassungen überzeugender. Woher wissen denn Sie, dass ich das nicht tue? Pünktchen: Die
Bussmann wußte, in wessen „Dienst“ sie als Pastoralreferentin trat und an welcher „Pastoral“ sie dabei
mitwirkt! In Ihren? Pünktchen: Weder in der kathol. Kirche noch in einer jüd. Gemeinde wären Bekenntnisfragen
eines Mitarbeiters eine rein persönliche Angelegenheit oder Sache von mehrheitsentscheidungen. Im Judentum
wird die Schrift ausgelegt, aber jeder Einzelne muss sich entscheiden, und niemand muss Pünktchen fragen.
Dogmen Pünktchen, Sie reden einen Unsinn daher ohne Beweislage. Beweisen Sie mir doch bitte, dáss ich
im Unrecht bin. Wo steht in der Bibel, dass der Papst unfehlbar ist, wo steht in der Bibel, dass Maria
mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde, wo steht in der Bibel etwas über die Dreifaltigkeit
Gottes. Nennen Sie mir endlich die Bibelstellen. Sie können es nämlich nicht, weil die Bibel älter
ist als die genannten Dogmen. Und wenn Sie mich nicht finanzieren wollen, dann hören Sie endlich auf
zu jammern und treten Sie aus der Kirche aus. Ich gehe jedes Wochenende zum Gottesdienst und nicht nur
an Wochenenden. Wenn Sie wollen nenne ich Ihnen auch gern Stunde und Uhrzeit sowie Kirche, wo ich mich
befinde. Dann können Sie ja den jeweiligen Pfarrer fragen, ob ich dort war. Nur gut, dass diese Pfarrer,
wo ich zur Messe gehe, genauso denken wie ich und nicht so den Kadavergehorsam in die Öffentlichkeit
bringen, dem Sie folgen. Warum nur haben so wenige Katholiken Rückgrat??? Und plappern aus lauter Angst
vor dem Jüngsten Gericht, dass nach, was das Lehramt vorgibt. Bekannt ist ja, dass Menschen, die Angst
haben, gut manipuliert werden können.
stat crux Sie betreiben Wischi-waschi! Wer expressis verbis leugnet, daß es überhaupt eine Kirche Christi
gibt und einen „Christus“ (s. Bussmann in ihrem posting am 7. Juli), der hat sich so weit außerhalb von
Kirche und Glauben gestellt, daß dies nicht mehr durch eine „theologisch“ zu qualifizierende Meinungsfreiheit
gedeckt ist. Die Testfrage hatte ich ja ganz bewußt gestellt: kann eine wie die Bussmann überhaupt noch
das kirchliche Glaubensbekenntnis mitsprechen, wenn sie fast alle Artikel desselben schon geleugnet hat…?
Im Rahmenstatut für Pastoralrefenten heißt es wörtlich, daß die „Übereinstimmung mit der Glaubenslehre
und der Lebensordnung der katholischen Kirche“ gefordert wird. Die Bussmann ist jedoch nicht nur keine
Katholikin mehr, sie hat sich ja sogar vom „christlichen“ Glauben (es gibt keinen „Christus“, s. posting
vom 7. Juli, 10:06) verabschiedet. Von „Übereinstimmung“ kann nun wirklich keine Rede mehr sein…
„Ad beatissimi Apostolorum principis“ In der Antrittsenzyklika vom 1. Nov. 1914 bekräftigte Papst Benedikt
XV., dass theologische Meinungen frei sind, bis zu einem definitiven Urteil der Kirche. Das wurde allgemein
als Erstreckung des Verbots des Modernismus auch auf den Antimodernismus (od. Integralismus) gedeutet.
„Non nova sed noviter!“ Die Problematik heute ist freilich anders (und B.B. mehr Opfer als Täterin):
Heute meint jede/r „Theologien“ frei erfinden zu dürfen. Die Modernisten von 1900 haben immerhin das
religiöse Bewusstsein der Zeit (statt des Lehramts) als normativ anerkannt. Heute kreiert kreuz.net eine
Art germanischer Pilatusreligion, B.B. eine Tierschutzreligion, Lefebvre eine pagane Mess“opfer“religion,
wikipedia die wikinquisition, die Jugend hats gern gothic usw. Dagegen hilft doch das ganze Geknatsche
nix. „Orate, fratres!“
Wenn Sie auch so reden würden, falls ein orthodoxer jüdischer Geistlicher die Tora als „Menschenwerk“
bezeichnen wollte und die Verbindlichkeit der 10 Gebote in Frage stellte, dann wären ihre Auslassungen
überzeugender. Die Bussmann wußte, in wessen „Dienst“ sie als Pastoralreferentin trat und an welcher
„Pastoral“ sie dabei mitwirkt! Weder in der kathol. Kirche noch in einer jüd. Gemeinde wären Bekenntnisfragen
eines Mitarbeiters eine rein persönliche Angelegenheit oder Sache von mehrheitsentscheidungen.
@Pünktchen Es sind wohl nicht nur Ihre ganz persönlichen privaten Kirchensteuermittel die da fliessen,
auch andere, die eben auch anderer Meinung als Sie sind, lassen Kirchensteuermittel fliessen. Nicht Sie
allein finanzieren „Ihre“ ganz persönliche Kirche. …und so findet Frau B. Bussmann ihre Unterstützung.
Sie wissen doch: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Sie isst nicht Ihr Brot, sie singt das Lied derer,
die das Bekenntnis anders wollen, vielleicht nur noch nicht den letzten Schritt getan zu haben.
GerdEric Sie haben den Punkt verfehlt! Es geht mir nicht darum, ob und was eine Frau B. Bussmann bekennt
oder nicht, sondern darum, ob sie als „Pastoralreferentin“ hauptamtlich in kirchlichen Diensten stehen
sollte, wenn sie öffentlich das Bekenntnis leugnet! Ich bin dagegen, daß so eine kirchenfeindliche Propagandistin
aus meinen Kirchensteuermitteln auch noch finanziert wird! Ich bin überzeugt, keine Religionsgemeinschaft,
die noch irgendwie bei Trost ist, würde sich das bieten lassen!
@Pünktchen Oder verläßt sie die Kirche… Oder besucht sie gar keine Messen mehr ???? Dann wäre doch
der „lebhafte“ Kirchenbesuch ein Zeugnis davon, wieviele das Bekenntnis bekennen.
Heger, zur Sache: Sie erst haben das von mir verwendete Wort „Denunziation“ moralisch aufgeladen. Ich
kann nach wie vor nicht erkennen, warum ein kreuz.net „Leser“ die hier (!) niedergelegten Auslassungen
„gegen“ jemanden verwenden soll. Wäre ich „im“ kirchlichen Apparat, würde ich (vielleicht) manche Irregularitäten
namhaft machen, aber auch dort jedenfalls nicht „so“, wie Sie es zum „guten Recht“ jedes Rechtsgläubigen
deklarieren. Sich beschweren bedeutet eben oft, sich (!) beschweren, statt sich zu erleichtern (büßenderweise
z.B.). @Pünktchen Schon möglich, dass Brigitte B. keine Messen mehr „besucht“, außer „selbst gestalteten“.
Aber wie gesagt: Ich kenne die Person nicht. Zu ihren Gunsten vermute ich, dass sie hier bewusst übertreibt,
um zu provozieren. Sowas hält man ja „da“ für ein gutes Werk. Denunzianten hier, Provokateure dort.
„Maria Himmelfahrt“ ist lediglich eine volkstümnliche Beschreibung. Richtig heißt es „Aufnahme Mariens
in den Hmmel“, bei den Orthodoxen „Mariä Entschlafung“, beide feiern, wir mit und jene ohne Dogma bei
unterschiedlicher Bezeichnung dasselbe. Die Orthodoxen begehen das Fest deutlich feierlicher, als wir:
ihm geht ein zweiwöchiges Marienfasten voran und es folgt eine Nachfeier von über ener Woche. Das Fest
gehört dort zu den 12 Hochfesten.
#31 Lutheraner 18:42:38 | Donnerstag, 16. August 2007
Der Artikel beweist es: Katholiken trauen iher eigenen Lehre nicht mehr Kein Wunder, denn in der Bibel
steht auch was anderes: … niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen
ist, nämlich der Menschensohn. Joh. 3,13 Jetzt, wo die Welt auseinander bricht und man sich schmerzlich
bewußt wird, daß man sein Leben mit Nebensächlichkeiten vertan hat und seine Pflichten vernachlässigt,
klammert man sich an Dinge, die keinen Halt in sich haben. Man hofft wohl, Gott lasse sich betrügen,
doch in Wahrheit wird die Lage nur immer aussichtsloser. Das Gleichnis vom Feigenbaum 6Er sagte ihnen
aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam
und asuchte Frucht darauf und fand keine. 7Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre
lang gekommen und habe Frucht gesucht an diesem Feigenbaum und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er
dem Boden die Kraft? 8Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laß ihn noch dies Jahr, bis ich um
ihn grabe und ihn dünge; 9vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab. Der
Katholizismus ist längst ein Problem geworden und beitet keine Lösung. Auf krummen Wegen läßt sich
eben nichts erreichen.
#30 Pünktchen 17:13:57 | Donnerstag, 16. August 2007
Einfache Test-Frage: Könnte Frau BB in der Sonntagsmesse noch ernsthaft und ehrlich das Apostol. oder
das Nicaenische Glaubensbekenntnis mitbeten. Wenn sie es täte, wäre sie dann nicht eine Heuchlerin?
Die Frage ist also: Was macht Frau BB, wenn die gottesdienstl. Gemeinde das Glaubensbekenntnis betet und
darin ist von Gott: Vater,Sohn und Hl. Geist die Rede, von der Jungfrauengeburt, von der göttlichen Natur
unseres Erlösers (wahrer Gott vom wahren Gott, eines Weses mir dem Vater …), von der einen hl. und
katholischen Kirche? Das alles hat sie hier schon expressis verbis geleugnet? Die Bedeutung des priesterlichen
Amtes hat sie glattweg in Abrede gestellt, fordert aber gleichzeitig, daß Frauen dieses also bedeutungslose
Amt anstreben sollen. Was macht Frau BB in der Messe, wenn der Glaube bekannt wird? Kreuzt sie heimlich
die Finger? … Oder hält sie die Klappe …Oder verläßt sie die Kirche… Oder besucht sie gar keine
Messen mehr ???? Wie kann die Kathol. Kirche so jemanden in ihren Reihen als „Pastoral“referentin dulden?
Was für eine Pastoral soll das denn sein? Dafür zahle ich keine Kirchensteuer!
@Otterbeck In jeder nur denkbaren Hinsicht sind allenfalls andere dafür zuständig, etwaige Treupflichtverletzungen
der Frau Bussmann gegenüber ihrem Arbeitgeber zu rügen. Es geht hier nicht um Zuständigkeiten von womöglich
ihrer Pflicht nicht Nachkommenden, sondern um das Recht von jedermann in der Kirche, Rechtsverstöße
der kirchlichen Obrigkeit anzuzeigen. Schminken Sie sich die pseudomoraline Errötung bitte ab! Sie haben
auch schon mal sachlicher argumentiert. MfG Christoph Heger
#28 stat crux 16:52:45 | Donnerstag, 16. August 2007
Heger, lesen! In jeder nur denkbaren Hinsicht sind allenfalls andere dafür zuständig, etwaige Treupflichtverletzungen
der Frau Bussmann gegenüber ihrem Arbeitgeber zu rügen. Schminken Sie sich die pseudomoraline Errötung
bitte ab!
@Otterbeck! Was soll denn das? Hier „unerhört“ zu brüllen? Ich durfte wohl annehmen das Ihnen klar ist,
was das soll, weil Ihnen der Satz bekannt sein dürfte: Qui suo iure utitur non de iniuria arguitur. Sie
können ja so viele böse Briefe schreiben wie sie wollen… Ich tue es nicht. Basta. Ich tue es auch
nicht – wegen bekannter Erfolglosigkeit. Aber wenn ich es täte, bräuchte ich mich von niemandem als
„Denunziant“ verunglimpfen zu lassen. MfG Christoph Heger
#26 stat crux 15:33:53 | Donnerstag, 16. August 2007
P.S.: Vor fast 20 Jahren habe ich mal (ein einziges Mal) eine Art von „Beschwerdebrief“ geschrieben. Der
ironische Versuch, die krankhafte Tonart des „cattofascismo“ zu imitieren, war aber nicht ganz gelungen.
Es ist fast nie angezeigt, jemanden „anzuzeigen“ (außerhalb des Strafrechts bzw. der Sittlichkeit). Ich
werde überhaupt gar keine bösen Briefe an irgendwelche kirchlichen Autoritäten richten, niemals, nie.
Das „Parkett“ ist für außenstehende Laien viel zu glitschig. „Formlos, fristlos, fruchtlos.“
#25 Dr. Otterbeck 15:18:12 | Donnerstag, 16. August 2007
@Hegerl Was soll denn das? Hier „unerhört“ zu brüllen? Sie können ja so viele böse Briefe schreiben
wie sie wollen… Ich tue es nicht. Basta. @Pünktchen Ich erkundige mich erstmal andernorts, ob jemand
Näheres über „Fregatte“ Bussmann weiß. Ich bin als „Inquisitor“ völlig ungeignet!!
#24 Florian Geyer 15:01:18 | Donnerstag, 16. August 2007
Wenn man Laiengschaftlhubern freie bahn lässt kommen solche typischen Ergüsse wie von Brigitte.B: Da
Gott ohne Unterschied alle liebt, ist es auch nicht erheblich ob ein Papst hetero- oder homosexuell ist.
wann beginnt endlich Papst Benedikt damit im 3. Jahrtausend zu leben. Es muss ja nicht der Beichtstuhl
sein. Menschen, die heute zur Psychotherapie gehen gingen früher beichten. Im 3. Jahrtausend sollten
doch die Zeiten vorbei sein, zwischen hetero- und homosexuell lebenden Paaren noch große Unterschiede
zu machen. Das einzige was zählt ist die LIEBE zwischen den Menschen und die Liebe zu Gott. warum sollen
Priester nicht bei Paraden mit marschieren, wo es um Homosexuelle geht. Jesus wäre sicher auch mit marschiert.
Pfarrer Groß hat doch absolut recht, auch Küssen kann beten sein, denn alles was in wahrer Liebe geschieht
ist ein Gebet. wann begreifen die katholischen Bischöfe weltweit endlich, dass auch Priester und angehende
Priester sich zur Wehr setzen, weil es einfach unerträglich wird den Glauben noch an die Menschen zu
verkünden, den Bischöfe nur allein zulassen. Dies gilt auch für die Lebensumstände der Priester (Zölibat).
Und dann ist halt sehr wichtig, dass auch die Herren Priester einmal über ihre Lebensweise nachdenken
–- ist der Zölibat wirklich für sie so gottgewollt? Sehen Sie ein, dass die Männerkirche absolut versagt
hat, dass sehen wir doch heute an den vielen Kirchenaustritten.
@stat crux: Unerhört! Auch wenn in den letzten Jahren immer wieder versucht worden ist, auf diese Weise
Beschwerden der Gläubigen niederzuhalten – es ist unerhört, die Inanspruchnahme des Rechts der Gläubigen,
sich bei ihrer kirchlichen Obrigkeit über Verstöße gegen den Glauben und das kirchliche Recht zu beschweren
und die Bischöfe zur pflichtmäßigen Abhilfe aufzufordern, als „Denunziation“ zu verunglimpfen. Sollten
solche Beschwerden tatsächlich „tonnenweise“ eingehen, wäre das allerdings wahrscheinlich ein Indiz
für die Pflichtvergessenheit eines Bischofs. MfG Christoph Heger
#22 Pünktchen 14:28:03 | Donnerstag, 16. August 2007
stat crux Sie müssen die B. gar nicht persönlich kennen, um sagen zu können, daß sie hier in einem
Internetportal Kirchenfeindliches, ja Antichristliches vertritt. Eine förmliche „Anzeige“ wäre mit den
hier recherchierbaren Aussagen bestens zu untermauern. Die Pastoralreferintin könnte zwar geltend machen,
daß jemand anderer unter ihrem Namen schriebe, aber immerhin hat sie auf ihrer eigenen HP einen ironischen
Hinweis auf kreuz.net untergebracht… Was die Aussichten einer solchen Anzeige betrifft, mache ich mir
keine Illusionen. Aber es könnte ja immerhin sein, daß sich im Generalvikariat auch verantwortungsbewußte
Persönlichkeiten befinden…? Die „Umtriebe“, bester stat c., sind jedenfalls gut dokumentiert!
#21 stat crux 14:16:09 | Donnerstag, 16. August 2007
@Pünktchen Da ich die Person nicht persönlich kenne, also kein eigenes Urteil über etwaige „Umtriebe“
habe, bitte ich um Verständnis, dass ich mich für etwaige Denunziationen nicht für zuständig halte.
Böse Briefe nach kreuz.net-Art gehen bei den Bischöfen sicherlich tonnenweise ein. Beten wir lieber!
#20 Pünktchen 14:05:54 | Donnerstag, 16. August 2007
stat crux Sie gehören doch zur selben Diözese wie die Bussmann! Können Sie nicht einfach mal den Generalvikar
in Köln auf dieses Problem hinweisen? Wieso zahlt unsereins Kirchensteuer, wenn diese Gelder für die
Alimentierung von erklärten Kirchenfeinden („Christus und die Kirche gibt es nicht“. S. Link unten!)
verwendet wird!…
#19 HarroMeyer † 14:00:22 | Donnerstag, 16. August 2007
Brigitte, das ist doch irgendwie logisch Nachdem durch das misogyne Verhalten des Paulus das Frauenbild
im Christlichen so vermasselt worden ist, ist das mit dem Marienkult doch eine geschickte PR-Aktion,ich
finde das von der Kirche gut gemacht. wers glauben will, glaubts eben, wers nicht glaubt, wird auch nicht
umgebracht. Gott, der Allmächtige wird sich schon die falschen Propheten vorknöpfen
#18 BossCo139 11:59:30 | Donnerstag, 16. August 2007
Himmelfahrt Mariens Als JESUS CHRISTUS am Kreuze für uns starb lebte Maria noch. Die Gräber, die geöffnet
wurden, beherbergten jedoch – logischerweise – die bereits Versorbenen. Die getreue Mutter Maria lebte
aber zu der Zeit noch und starb erst später. Sie wird zur Rechten GOTTes sitzen und bei der Wiederauferstehung
zu den Ersten unter allen (menschlichen) Heiligen zählen.
#17 stat crux 10:56:38 | Donnerstag, 16. August 2007
@Pünktchen Man sollte Fr. Bussmann mal ein Kompendium des Katechismus von 2005 zur „Redaktion“ zusenden.
Sie würde vermutlich 2/3 bis 3/4 der Sätze darin ersatzlos streichen! Nein. Eher noch käme das Werk
postwendend zurück mit flammendem Begleitbrief, indem wider die Inquisition, Ketzerprozesse, Hexenverbrennungen
und Tierquälerei „argumentiert“ würde. Vor lauter „Engagement“ keine Zeit zum Lesen? Oder packt das
Hirn (oder das „Bauchgefühl“) einfach keine Informationszufuhr mehr? Die Parolen der Jahre nach 1768
(Sterbedatum H.S. Reimarus!) sind doch nun wirklich nicht mehr taufrisch…
#16 Pünktchen 09:50:47 | Donnerstag, 16. August 2007
Die Bibel ist eine wichtige Ur-Kunde der Tradition, aber nicht mit dieser zu identifizieren! Tradition
ist zusammen mit der Schrift die Quelle der Offenbarung. Wer, wie es die Bussmann macht, die Schrift zur
alleinigen Quelle der Offenbarung erklärt, ist nicht katholisch. (Interessant übrigens, wie es dann
bei Bussmann weitergeht: die Schrift ist ja auch nicht verbindlich für sie, sondern „paulinisch“ ist
ihr dann weniger sympathisch als z.B. „synoptisch“ und dieses wird auch noch mal durchlöchert nach rein
willkürlichen und tagesmodischen Annahmen, was bei den Synoptikern angeblich „ipsissima vox“ sei und
was nicht. Am Ende heißt die einzige Offenbarungsquelle: Brigitte Bussmann. Die erklärt dann, daß es
„Christus“ und „Kirche“ gar nicht gebe, wie geschehen in ihrem posting am 7. Juli 2007 10:06 www.kreuz.net/…der.1140-page.2.html.)
#15 stat crux 09:42:01 | Donnerstag, 16. August 2007
Auweia! Brigitte… Die unbefleckte Empfängnis ist biblisch, die Trinität aber nicht?? Das mir vorliegende
Neue Testament hat ein Hauptthema: Die Beziehung Jesu zu seinem Vater, die nicht dieselbe ist wie die
Beziehung der Menschen zu Gott; „durch Christus unsern Herrn“ dürfen wir wagen zu beten: „Vater unser…“
Irgendwie logisch Es gibt einige Dogmen, die nicht aus der Bibel abgeleitet werden können. 1. Aufnahme
Mariens in den Himmel mit Leib und Seele 2. Unfehlbarkeit des Papstes 3. Dreifaltigkeitslehre Aber ein
Dogma wurde ja ex cathedra verkündet bzw. auf Konzilien beschlossen, so dass jeder diesen „Unsinn“ glauben
muss, ob er will oder nicht, denn sonst schließt er sich selbst aus der katholischen Kirche aus. So einfach
und so logisch kann es sein. o^/
#13 methusalix † 01:03:04 | Donnerstag, 16. August 2007
Jetzt weiss ich, wo Sie Ihr Hirnschmlaz vergeuden, Rudolfus! Rudolfus: @laetare / Unverweste Leiber von
Verstorbenen Auch völlig verweste und zu Erde gewordene Leiber werden durch Gottes Allmacht wieder zusammengesetzt
werden. Kein Wunder, dass bei solchen geistigen Kapriölchen für das verstehen der Naturwunder kein Fitzelchen
Hirn mehr übrig bleibt.
#12 Rudolfus 00:17:06 | Donnerstag, 16. August 2007
@laetare / Unverweste Leiber von Verstorbenen Muss man sich das so vorstellen wie den luftgeselchten Pfarrer
in St. Thomas am Blasenstein ? Es gibt auch Verstorbene, die in ihren Gräbern völlig unverwest sind –
ohne irgendein menschliches Zutun. Ein unverwester oder auch luftgeselchter Leib ist aber immer noch der
Leib vor der Auferstehung. Der Auferstehungsleib entsteht erst nach der Auferstehung durch Verwandlung –
auf Basis jedes abgestorbenen Leibes, egal ob unverwest oder völlig verwest. Auch völlig verweste und
zu Erde gewordene Leiber werden durch Gottes Allmacht wieder zusammengesetzt werden.
@Inabikari / Der auferstandene Leib (Auferstehungsleib) ist anders beschaffen als der Leib vor dem Tod.
Es handelt sich also tatsächlich um einen transformierten Leib, für den andere Bedingungen gelten als
für den Leib zur Zeit vor dem menschlichen Tod. Der auferstandene Christus – der ganze Christus mit Leib
und Seele – konnte vor den Aposteln einen Fisch essen, Er konnte aber auch durch die materiellen Räume
gehen. Der Auferstehungsleib steht nicht mehr unter den Defizitsfolgen der menschlichen Natur seit der
Vertreibung aus dem Garten Eden. (Über die Dogmatik der Kirche siehe auch Grundriß der Dogmatik, Dr.
Ludwig Ott, aktuelle Auflage: 11., durchgesehene Auflage 2005, Nova et Vetera).
Kurze Anmerkung zu Ihrer guten, aber doch am Ende sinnlosen Frage! Ihr naturwissenschaftlicher Zugang
beschafft ja leider nur ein Teil der Realität der Auferstehung und leiblichen Himmelfahrt. Aber genau
hier werfe ich ein. Moderne Theorien der Physik beschäftigen sich als Faktum damit, dass unsere Welt
aus mehr als 3 Dimensionen besteht, ja, teilweise redet man über 6, 10 oder 24 Dimensionen., Frage: Sehen
Sie diese? Ihre Frage ist gut, läuft aber nur durch den Glauben auf eine Antwort zu. Nur der GLaubende
kann erschliessen, dass es eine Auferstewhung des Leibes geben wird, der, wie sich das Evangelium ausdrückt,
aber nicht in den direkt alten Leib hinein geschehen wird, sondern in einen neuen, verklärten Leib hinein!
Auch das sehen wir schon bei Jesus. DFer konnte ja sogar durch verschlossene Türen gehen!
Leiblich im Himmel – was heißt das? Nach katholischem Dogma ist Maria „leiblich in den Himmel aufgenommen“.
Eine sehr schöne Vorstellung, die aber eine Reihe von Fragen offenlässt, die mir noch kein Katholik
beantworten konnte. Leib – das ist ein materieller Körper in einem dreidimensionalen Raum. Befindet sich
Maria also noch im dreidimensionalen Kontinuum unseres Weltalls, dann stellt sich die Frage: wo? Ein Leib
braucht zum Leben einen Stoffwechsel: Ernährung, Atmung und Ausscheidung. Woher bekommt Maria zu essen
und zu trinken? Woher die Luft zum Atmen? Ein menschlicher Leib muss bekleidet werden: Woher stammt Marias
Kleidung? Wenn mir jetzt jemand antwortet, dass Marias Leib nicht mehr in der dreidimensionalen Welt sei,
keinen Stoffwechsel und keine Atmung und keine Kleidung mehr brauche, dann muss ich sagen: Es handelt
sich bei ihr nicht mehr um einen „Leib“, sondern um ein (energetisches?) Wesen ganz anderer Art. Dann
müsste man nicht Assumptio Mariae sagen, sondern Transformatio, Umwandlung zu einem engelartigen Wesen,
das auf der Erde nur mit einem Scheinleib erscheint. Wer kann mich aufklären? Inabikari (ein Nichtchrist
mit vielen Fragen…)
#7 Lutheraner 15:02:12 | Mittwoch, 15. August 2007
Ob Jesus wohl ähnliche Probleme mit seiner Mutter hat wie wir alle? Nirgends gilt der Prophet weniger
als im eigenen Lande. Wer sagte das? Wie wenig gilt er dann wohl bei der eigenen Mutter.
@HarroMeyer es ist auch logisch, dass Sie zu solchen Schlüssen kommen, wenn Sie nicht den kath. Glauben
haben. Selbstverständlich werden von jenen Menschen, die das alles nicht glauben, irgendwelche Erklärungsversuche
gemacht, die auf anderen als religiösen Gründen beruhen. Sie sind dabei noch freundlich – andere erklären
sich den Katholizismus mit irgendwelchen ganz negativen Eigenschaften der Katholen, um diese Eigenschaften
so scheinbar zu beweisen.
Merkwürdig Es erstaunt mich, dass an der leiblichen Aufnahme Mariens noch nicht „nur rein pneumatisch“
herumgedödelt wurde, wie es bei der Auferstehung des Herrn so oft geschieht.
#4 HarroMeyer † 12:52:12 | Mittwoch, 15. August 2007
Nachdem durch das misogyne Verhalten des Paulus das Frauenbild im Christlichen so gründlich vermasselt
wurde, ist es doch nicht mehr als eine geschickte PR Aktion, es durch den Marienkult wieder auferstehen
zu lassen Das ist logisch
#1 Black Fire 10:49:07 | Mittwoch, 15. August 2007
Warum wohl ist Abstreiten zwecklos? Weil Glaube mit Beweismitteln eh nix anfangen kann bzw. sich regelmäßig
mit sich selbst beweist. Sorry, aber solches ist nurnoch Schwachfug ersten Grades.