Muttergottes
Nach Jahren wieder einmal in den Mund genommen
Wurden wichtige Wahrheiten der katholischen Glaubenslehre aus einer politisch verstandenen Rücksicht auf die „getrennten Brüder“ verdunkelt?
Ausgabe des 'L'Osservatore Romano' des heutigen Marienfests Mariä Himmelfahrt
Ausgabe des ‘L’Osservatore Romano’ des heutigen Marienfests Mariä Himmelfahrt
(kreuz.net, Vatikan) Ende Juli veröffentlichte die vatikanische Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ einen Artikel mit dem Titel „Verliebt sein in die Muttergottes“.

Autor des Texts ist der italienische Redemptoristenpater Giovanni Velocci.

Der Artikel behandelt das Buch ‘Die Herrlichkeiten Mariens’ (1750). Das Werk stammt aus der Feder des italienischen Bischofs und Kirchenlehrers sowie Gründers des Redemptoristenordens, Alphons von Liguori († 1787).

Pater Velocci erklärt, daß der Heilige Alphons seine Mariologie auf zwei besondere Privilegien der Gottesmutter gestützt hat:

• ihre göttliche Mutterschaft und
• ihre universale Mittlerschaft aller Gnaden.

Mater Dolorosa des italienischen Malers Ercole de' Roberti († 1496)
Mater Dolorosa des italienischen Malers Ercole de’ Roberti († 1496)
„Maria war dadurch die erwählte Muttergottes, daß sie Coredemptrix [Miterlöserin] und Mediatrix [Mittlerin aller Gnaden] war“ – faßt der Pater die Mariologie seines Ordensgründers zusammen.

Die Sendung der Muttergottes sei mit jener Christi verbunden gewesen:

„Gemäß ihres Privilegs als Muttergottes kooperierte Maria mit Jesus in der Erlösung der Menschheit, wurde Miterlöserin und führt jetzt im Himmel die Mission der Mittlerin aus.“

Der Titel der Miterlöserin

Der von Pater Velocci benützte Titel der Miterlöserin – Coredemptrix – kristallisierte sich während einer langen theologischen Entwicklung seit der Zeit der Apostel heraus.

Zum ersten Mal scheint er um das 15. Jahrhundert in einem Salzburger Hymnus auf.

Zuvor wurde die Muttergottes schon als Redemptrix, Mediatrix, Reparatrix und Salvatrix angerufen.

Der spanische Jesuit und führende Theologe am Konzil von Trient (1545-1563), Pater Alfonso Salmerón († 1585), verteidigte die Rechtmäßigkeit des Titels „Miterlöserin“ mehrmals.

Das 18. Jahrhundert gilt als die Blütezeit des Titels. Er wird in über 300 theologischen Werken dargelegt.

Der Titel Miterlöserin findet sich auch in Dokumenten des kirchlichen Lehramtes. Beispielsweise gebrauchte ihn die Ritenkongregation im Jahr 1908.

Die Päpste Pius XI. († 1939), Paul VI. († 1978) und Johannes Paul II. († 2005) verwendeten den Titel bei verschiedenen Ansprachen.

Dagegen vermied ihn Pius XII. († 1958), um die Resultate der theologischen Diskussion abzuwarten.

Bei angeblichen Marienerscheinungen in Amsterdam im Jahr 1951 wünschte die „Frau aller Völker“ vor der Seherin Ida Peerdemann die Miterlöserin als drittes Mariendogma nach der Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis und der Himmelfahrt Mariens.

Mariä Himmelfahrt
Mariae Himmelfahrt des spanischen Barockmalers Bartolomé Esteban Murillo († 1682).Mariae Himmelfahrt des spanischen Malers Mateo Cerezo der Jüngere († 1666).Mariae Himmelfahrt des niederländischen Malers Wouter Pietersz. II. Crabeth († 1644).

Das Zweite Vatikanum vermied eine Dogmatisierung des Titels aus Rücksicht auf die „getrennten Brüder“.

In den letzten zwanzig Jahren bildete sich eine Bewegung heraus, welche die Dogmatisierung des Titels zum Ziel hat. Ihr schlossen sich mehr als 500 Bischöfe und Kardinäle sowie mehrere Millionen Gläubige an.

Unter ihnen befand sich auch der kürzlich verstorbene, emeritierte Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Rudolfus   15:34:20 | Dienstag, 22. März 2011
@Sixtus: Sie wissen nicht einmal, was Modernismus ist.
Lesen Sie einmal ‘Pascendi dominici gregis’, und dann besuchen Sie einen katholischen Glaubenskurs.
Modernismus leugnet das göttliche Wirken und baisert auf dem Rationalismus.
Maria wird von Anbeginn apostolischer Zeit implizit als Miterlöserin gelehrt.
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#25   aurelia   17:48:28 | Samstag, 18. August 2007
Man muß wissen wann man den Dialog abbrechen muß um mit dem Widerstand zu beginnen“
Ein sehr gutes Zitat, das muß ja mal lobend erwähnt werden.
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#24   Credo   18:09:21 | Donnerstag, 16. August 2007
@ Benedikt
Werter Benedikt, ich habe unten den Buchhinweis „Handbuch der Dogmengeschichte-Mariologie…“ gegeben. Auf Seite 238 ff des Buches können Sie die Antwort finden.
Es kamen zur Vorbereitung eines eigenen Marienschemas Eingaben von Bischöfen die dies wünschten.
Nach der zweiten Konzilspause (wo das Schema erneut umgearbeitet wurde) wurde sowohl „Mittlerin“ als auch „Miterlöserin“ nicht berücksichtigt.
„Die Rücksicht auf die anderen christlichen Konfessionen, deren Vertreter die Einzeldokumente vielfach vorher zur Begutachtung erhielten, machte sich deutlich bemerkbar.“ A.a.O. 239.
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#23   Florian Geyer   13:05:15 | Donnerstag, 16. August 2007
Anmerkung
„Man muß wissen wann man den Dialog abbrechen muß um mit dem Widerstand zu beginnen“
war das Zitat des damaligen Professors Ratzinger in Tübingen als ihm der aufgehetzte Studentenmob „Sadomasochismus“ nachgerufen hat als er erklärte dass Chritus für uns gestorben ist.
Weiters erkleutert er treffend dass der Dialog stets zur Lüge wird wenn er mit dem Terror geführt wird.
Um des lieben Friedens willen ist schon vielMißglück und Irrtum passiert. Christus gab bekannt dass sich die Geister scheiden werden und an ihn stossen. Vater gegen Sohn, Bruder gegen Schwester etc etc…
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#22   Benedikt   12:54:31 | Donnerstag, 16. August 2007
Frage
Das Zweite Vatikanum vermied eine Dogmatisierung des Titels aus Rücksicht auf die „getrennten Brüder“.
Wurde das überhaupt diskutiert? Noch nie gehört.
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#21   Florian Geyer   12:24:37 | Donnerstag, 16. August 2007
Dogmen
sind unter anderem ein wichtiger Selbstschutz vor Irlehrern denen es oft gar nicht um Wahrheit geht sondern um Profilierung im theologischen Wissenschftsbetrieb. Man stelle sich mal die Horrorvision vor Typen wie ein Herr „Leblhuber“ vertreuen ihre „Christologie“ ohne Hindernisse unter junge Menschen. (was hete leider oft passiert ohne Widerstand)
Wie sagte BXVI: „Man muß wissen wann man den Dialog abbrechen muß um mit dem Widerstand zu beginnen“
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#20   Rudolfus   12:11:15 | Donnerstag, 16. August 2007
Dogmen als Antworten auf die Infragestellung oder Leugnung einer apostolischen Lehre durch Irrlehrer
Hartnäckig vorhandene Irrlehren in der Kirche kann man nur durch die feierliche Dogmatisierung einer apostolischen Lehre begegnen.
Auf abgespaltene und irrlehrende Ex-Kirchenteile – die keine Kirchenteile mehr sind – kann und darf die Römische Kirche nicht Rücksicht nehmen.
Die meisten Irrlehren, die derzeit durch viele herrschende Theologen gelehrt werden,
sind allerdings bereits in Form von Dogmen verurteilt worden,
sodaß diese Theologen automatisch aus der Kirche ausgeschlossen sind,
auch wenn sie die Kirchenämter weiterhin besetzt halten:
Der Großteil der deutschen, französischen und US-amerikanischen Bischöfe und Theologen sind Irrlehrer und damit aus der Kirche ausgeschlossen.
Wo irrlehrende Bischöfe regieren, muß aber auch ein rechtgläubiger Bischof auftreten:
Dieser rechtgläubige Bischof war Erzbischof Marcel Lefebvre, der es mit aus der Kirche ausgeschlossenen Bischöfen zu tun hatte.
Ein Papst, der hier nichts unternimmt, und sogar selbst Irrlehrer ernennt (wie die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II.),
muß es auch hinnehmen, daß der vorhandene rechtgläubige Bischof rechtgläubige Weihbischöfe weiht,
und daß ein Notstand gegeben ist.
Kein Papst kann diesen rechtgläubig katholischen Bischof, der aus einem Bischofsnotstand heraus gehandelt hat,
und rechtgläubige Bischöfe weiht, aus der Kirche gültig ausschließen (das göttliche Notstandsrecht der Kirche steht über jeder Papstwillkür).
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#19   Credo   11:48:39 | Donnerstag, 16. August 2007
@ Sixtus
Ich habe nicht geschrieben, dass man diese Dogmen definieren müsste.
Ich versuchte nur darauf hinzuweisen, dass dem von katholischer Seite nichts entgegenstehen würde.
Es wurde hier so „argumentiert“, als wäre es gegen die Tradition und Rechtgläubigkeit der katholischen Kirche.
Das ist NICHT richtig!!!
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#18   Rudolfus   11:32:05 | Donnerstag, 16. August 2007
@Sixtus / Die Verkündung neuer Dogmen
Es gibt weder Grund noch Notwendigkeit, ein solches Dogma zu definieren.
Eine apostolische Lehre, die in Frage gestellt wird, wird dann auch dogmatisiert werden müssen.
Warum sollte sich die Westkirche in immer neue Lehrentwicklungen hineinbegeben und sich damit immer weiter von der alten, ungeteilten Kirche entfernen?
Sie irren sich!
Die Römische Kirche ist nicht nur die lateinische Westkirche.
Fast alle Riten der alten Ostkirchen sind schon lange wieder in der Römischen Kirche zu finden.
Die Lehrentwicklungen der Römischen Kirche seit 1054, dem Abfall Konstantinopels von Rom:
Meinen Sie, seit 1054 hätte die Römische Kirche die Lehrentwicklung und strittige Fragen einfrieren sollen,
auch während Luther etc.,
nur weil die Kirche von Konstantinopel abgefallen war?
Seit 1054 hat die Römische Kirche – die die Kirche Jesu Christi ist – Wesentliches an der apostolischen Lehre entfaltet und dogmatisiert:
Die Modernisten, die selbst diese Dogmen infragestellen, zeigen, daß die Kirche jedes einzelne Dogma wider die Irrlehrer benötigt:
Jedes Dogma ist ein Geschenk Gottes!
Die „Kirche von Konstantinopel“ kann doch ohne Rom machen, was sie will, außerhalb der Römischen Kirche.
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#17   Sixtus   11:11:37 | Donnerstag, 16. August 2007
@Credo
Es gibt weder Grund noch Notwendigkeit, ein solches Dogma zu definieren. Warum sollte sich die Westkirche in immer neue Lehrentwicklungen hineinbegeben und sich damit immer weiter von der alten, ungeteilten Kirche entfernen?
Besser als Hw. Klaus Gamber (hier in kreuz.net wegen seiner Kritik an der 70er-Jahre Liturgiereform ja zu recht sehr gelobt) kann man es kaum sagen: „Es dürfte heute dringend notwendig sein, dass wir von der Auffassung wegkommen, Glaube und Liturgie der Kirche müßten sich immer weiterentwickeln – wohin dieses Prinzip letztlich führt, erleben wir jetzt in erschreckendem Maße –, wir sollten uns stattdessen erneut der ursprünglichen Fülle des Glaubens zuwenden, wo zwar noch nicht alles genaustens definiert war, die einzelnen Glaubenswahrheiten jedoch das geistliche Leben der Kirche in allem bestimmt haben. Nur so wird es möglich sein, moderne Vorstellungen von Eucharistie und Liturgie zu überwinden [N.B.: gilt auch für Mariologie – Sixtus] und zu einer wahrhaften Erneuerung des Gottesdienstes zu kommen“ (Vorwort zu: Kult und Mysterium, 1983).
Also, Credo, es ist ganz einfach: feiern statt definieren!
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#16   Credo   10:39:43 | Donnerstag, 16. August 2007
@ timpressum
Sie hätten damit dem Heiligen Vater die Rechtgläubigkeit abgesprochen.
Bei seiner Predigt in Sao Paulo am Freitag morgen sprach Papst Benedikt XVI. auch über die Rolle der Allerseligsten Jungfrau für das christliche Leben: „In der Heilsgeschichte gibt es keine einzige Frucht der Gnade, welche die Mittlerschaft unserer Lieben Frau nicht als notwendiges Instrument hatte.“ Der Heilige Vater beendete seine Predigt mit dem Satz: „Laßt uns Gott dem Vater, Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist danken, von dem – durch die Fürsprache der Jungfrau Maria – jeder himmlische Segen kommt“.
Marienverehrung – dazu kann man stehen wie man möchte. Wer Maria anbetet, spricht leider mit dem falschen Anschluss.
Wer betete Maria an, wenn Maria als „Mittlerin aller Gnaden“ und „Miterlöserin“ dogmatisiert würde?
Sie sollten sich eingehender mit Dogmengeschichte (Mariologie) beschäftigen, denn sowohl „Mittlerin“ als auch „Miterlöserin“ sind ganz und gar katholisches Glaubensgut.
würde sich die katholische Kirche nur leider von der eigenen Lehre entfernen
Es ist wohl eher das Gegenteil der Fall, dass wer dies ablehnt sein Katholisch sein überdenken sollte.
Die Dogmen der „Mittlerin aller Gnaden“ und „Miterlöserin“ stellten in sich überhaupt kein Problem dar (weder in der Dogmatik, noch gegenüber der Tradition).
Es gibt nur EIN Problem, dass diese wie in Ihrem Fall wegen mangelnden theol. Kenntnissen nicht verstanden, bzw. falsch verstanden würden. Dann brauchts eben gute Katechese.
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#15   timpressum †   08:59:49 | Donnerstag, 16. August 2007
Also, nun mal langsam!
Mit einer Dogmatisierung von Maria als „Miterlöserin“ würde sich die katholische Kirche nur leider von der eigenen Lehre entfernen, in der Christus als der einzige Erlöser und Mittler postuliert wird.
Marienverehrung – dazu kann man stehen wie man möchte. Wer Maria anbetet, spricht leider mit dem falschen Anschluss.
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#14   Sentinel   00:59:48 | Donnerstag, 16. August 2007
@Rudolfus
Ich bin wahrscheinlich mehr Katholik als Sie selbst!
Aber ich kann Sie beruhigen – wer Ironie erst erkennt, wenn Sie einen beißt, besitzt nicht einmal Humor!
Aber ich gebe Ihnen insoweit Recht, daß ich KEIN Modernist bin. Der Modernist sind Sie, wenn Sie es billigen, daß sich hier FSSPXler eindeutig als Modernisten outen. Was nämlich eindeutigerweise hier durch diesen Artikel geschieht.
Da ich kein FSSPXler bin, kann ich also, rein ihrer Logik folgend, auch kein Modernist sein!
Ist es nicht schön, beständig von mir widerlegt zu werden?
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#13   Rosenkranzsoldat   00:07:28 | Donnerstag, 16. August 2007
Mariologie
Die Entfesselung des Leviathans durch Adam und Eva wurde durch Jesus und Maria (als „zweite“ Eva) geistig beendet. Der Satan ist bereits besiegt, doch hat er noch eine begrenzte Zeit um zu Wüten, doch auch dieses Wüten geschieht im Interesse des Gesamtheils.
Er weiß genau das er verlören hat und je näher er sich dem endgültigen Ablaufdatum nähert deste schlimmer und bestialischer wird sein Wirken ! Seine endgültige Vernichtung geschieht durch die Frau die der Schlange den Kopf zertreten wird !
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#12   Fragender   22:11:11 | Mittwoch, 15. August 2007
Jetzt soll also dieser widerchristliche Aberglaube…
… noch durch ein drittes Dogma (=Denkverbot) festgeschrieben werden?
Naja- mach schon Sinn, denn es könnte sein, daß das Alles (außer ein paar Freaks) niemand glaubt, wenn man nicht kirchenrechtlich verpflichtent ist, es aus tiefstem Herzen zu glauben…
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#11   Gotthard   21:15:46 | Mittwoch, 15. August 2007
@rudolfus
Apostolisches Schreiben Pascendi dominici gregis, Papst St. Pius X., 8. September 1907
hi Rudolfus, wirst du uns allen am 8. September einen ausgeben?
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#10   Rudolfus   21:03:40 | Mittwoch, 15. August 2007
@Sentinel / Die antikatholischen Irrlehren des Modernismus’
Endlich erkennen Sie, daß der Modernismus nicht böse ist, sondern daß, das sie Selbst vertreten. Also machen die FSSPXler das einzig richtige – sie konvertieren zum Modernismus!
Endlich gestehen Sie auch selbst offiziell ein, daß Sie ein Modernist sind – und damit leider kein Katholik.
Über die antikatholischen Irrlehren des Modernismus’:
Apostolisches Schreiben Pascendi dominici gregis, Papst St. Pius X., 8. September 1907.
www.papalencyclicals.net/Pius10/p10pasce.htm
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#9   Credo   20:55:02 | Mittwoch, 15. August 2007
@Freinsberg
Sollte das auf den Text von Irenäus bezogen gewesen sein, dann kann ich sie beruhigen, „corredemptrix“ heißt „Miterlöserin“!
Aber ich vermute damit werden Sie schon gar nicht einverstanden sein :-$
Mittlerin ist Sie selbstverständlich und wird in der Tradition durch die Kirchenväter gut begründet. Die katholische Kirche hat nun mal drei Säulen, nicht nur „sola scriptura“.
Und, wir wollen es doch nicht immer besser wissen als unsere Väter. ;-)
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#8   möchtegern-kathole   20:41:31 | Mittwoch, 15. August 2007
„Siehe, deine Mutter!“ …
… empfiehlt der Herr jenen die Allerheiligste Jungfrau Maria, die ihm bis zum Kreuz nachfolgen. Auch in der Bibel.
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#7   Freinsberg   19:05:56 | Mittwoch, 15. August 2007
Christus allein
Ich halte mich lieber an die biblische Aussage, dass es nur einen Mittler gibt: Jesus Christus.
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#6   Credo   18:56:06 | Mittwoch, 15. August 2007
@corredemptrix
„Irenäus von Lyon (202); hat im Zusammenhang mit der soteriologischen Würdigung M… den Grund gelegt für die Schau der Gottesmutter als Mittlerin. Die Artikulierung…„advocatae Evae“, „causa salutis“ konnte M. im Ablauf des Heilswerkes als „socia Christi“ erscheinen lassen. Hier begann der Weg zur Bezeichnung „corredemptrix“… Es ist kein Zweifel, dass mit diesen Aussagen… mehr als spätere Tradtionszeugen Irenäus zum „Vater der Marienlehre“ geworden ist…“
SÖLL GEORG, Handbuch der Dogmengeschichte, Band III, 4, Mariologie (He-Fr-Ba-W 1978) 37.
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#5   Sentinel   17:45:44 | Mittwoch, 15. August 2007
@Sixtus
Die FSSPX-Macher hier werden langsam wach!
Endlich erkennen Sie, daß der Modernismus nicht böse ist, sondern daß, das sie Selbst vertreten. Also machen die FSSPXler das einzig richtige – sie konvertieren zum Modernismus!
Womit sie automatisch jeden, der Ihnen nachfolgt, zum Apostaten im Sinne des Glaubensrechts machen!
Dumm gelaufen, wenn man sich selbst so outet!
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#4   Rudolfus   17:40:56 | Mittwoch, 15. August 2007
@Sixtus / Die Miterlösungslehre der Gottesmutter ist apostolisch
Was soll das also? Der Titel ist ganz klar modernistisch! Warum also diese kreuz.net-Sympathien für diese apostolisch, biblisch und altkirchlich nicht belegte Neuerung? Nicht alles, was sich fromm anhört, ist es auch. Es gibt auch eine modernistische Mariologie, wie eben die von der coredemptrix.
Typisch kreuz.net: verwechseln „Traditionalismus“ mal wieder mit einem 19.Jhd-Katholizismus. Der einzig wahre Traditionalismus besteht in der Rückkehr zur Alten Kirche, nicht ins 19. Jahrhundert.
Sie zitieren selbst aus dem Vorhandensein der Miterlösungslehre der Gottesmutter in den kirchlichen Dokumenten aus den alten Zeiten bishin zur Zeit des Konzils v. Trient.
Die Miterlösungslehre Mariens – aus der der Titel „Miterlöserin“ folgt – reicht selbstverständlich in die apostolische Zeit selbst zurück.
Zur katholischen Dogmatik der Miterlöserlehre Mariens siehe Grundriß der Dogmatik von Dr. Ludwig Ott.
Die Lehre ist apostolisch belegt und könnte jederzeit vom Papst als Dogma verkündet werden.
Viele Kapellen weltweit sind auch bereits der hl. Maria der Miterlöserin geweiht.
Den Päpsten seit Benedikt XVI. ist die Verkündung eines solchen Dogmas auch voll zuzutrauen.
Die Lehre von der Erbsündefreiheit Mariens dagegen war eine weit umstrittenere Lehre:
Beatus Pius IX. hat die Lehre 1854 als Dogma, und somit als apostolische Lehre, definiert.
Selbstverständlich sind diese Lehren über die hl. Maria, dem Inhalt nach, bereits in der apostolischen Überlieferung vorhanden.
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#3   aurelia   16:00:45 | Mittwoch, 15. August 2007
Da bin
ich ja wirklich erleichtert. Ich las die Überschrift und dachte grasde was ganz schlimmes. Gut das es das nicht war, sonst hätte ich mich sofort gelöscht.
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#2   Alkuin   15:32:38 | Mittwoch, 15. August 2007
? an Sixtus
…Rückkehr zur Alten Kirche?
Können Sie etwas genauer werden?
Heißt es die Kirche des 17. Jh., des 16.Jh., …des 1.Jh.
Was wäre der inhaltliche Unterschied?
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#1   Sixtus   15:22:37 | Mittwoch, 15. August 2007
Miterlöserin
O-Ton obiger Artikel:
Zum ersten Mal scheint er um das 15. Jahrhundert in einem Salzburger Hymnus auf. Der spanische Jesuit und führende Theologe am Konzil von Trient (1545-1563), Pater Alfonso Salmerón († 1585), verteidigte die Rechtmäßigkeit des Titels „Miterlöserin“ mehrmals. Das 18. Jahrhundertgilt als die Blütezeit des Titels. Er wird in über 300 theologischen Werken dargelegt. Der Titel Miterlöserin findet sich auch in Dokumenten des kirchlichen Lehramtes. Beispielsweise gebrauchte ihn die Ritenkongregation im Jahr 1908. Die Päpste Pius XI. († 1939), Paul VI. († 1978) und Johannes Paul II. († 2005)verwendeten den Titel bei verschiedenen Ansprachen.
Was soll das also? Der Titel ist ganz klar modernistisch! Warum also diese kreuz.net-Sympathien für diese apostolisch, biblisch und altkirchlich nicht belegte Neuerung? Nicht alles, was sich fromm anhört, ist es auch. Es gibt auch eine modernistische Mariologie, wie eben die von der coredemptrix.
Typisch kreuz.net: verwechseln „Traditionalismus“ mal wieder mit einem 19.Jhd-Katholizismus. Der einzig wahre Traditionalismus besteht in der Rückkehr zur Alten Kirche, nicht ins 19. Jahrhundert. Hugh! o^/
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