09:41:01 | Donnerstag, 16. August 2007
Ein US-Bischof hat kürzlich den Versuch unternommen, in seiner Diözese das Prinzip der liturgischen Einheitssprache durchzuboxen.
(kreuz.net) Hw. Robert Johansen aus der Diözese Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan unterhält seinen
persönlichen
Webblog.
Am 10. August befaßte er sich darin mit der Reaktion der US-Bischöfe auf das
päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe.

Bischof Patrick Cooney von Gaylord in Michigan
Dabei erwähnt er auch die Diözese Gaylord in
Michigan und den dortigen Bischof, Mons. Patrick Cooney (73).
In der Diözese Gaylord leben 76.000 Katholiken
in 81 Pfarreien.
Ende Juni erließ Bischof Cooney bei einem Priestertreffen verschiedene liturgische
Direktiven.
Dabei dekretierte er, daß alle Liturgien in der Diözese Gaylord bis zur Promulgierung eines
anderen Gesetzes vom „vorsitzenden Zelebranten“ gänzlich auf Englisch zelebriert werden müssen.
Der
Gebrauch anderer Sprachen in Liedern und Hymnen könne „gelegentlich“ vorkommen, dürfe aber den Gebrauch
des Englischen „niemals überschatten“ – so Mons. Cooney.
Der Bischof verlangte auch, daß jede Abweichung
von diesen Vorgaben vom Bischof der Diözese Gaylord „auf einer individuellen Basis“ erbeten werden muß.
Dabei ist ein Formular zu verwenden, daß beim Sekretariat für Gottesdienst und Liturgische Weiterbildung
der Diözese oder beim Büro des Bischofs erhältlich ist.
Der Bischof fügt seinen Bestimmungen in Fettdruck
an: „Diese Vorgaben treten ab sofort in Kraft.“
In den erwähnten Formularen wird der Anfragesteller aufgefordert, seine „Gründe
für die Anfrage um eine Abweichung von der diözesanen Vorgabe bezüglich der Verwendung der Nationalsprache
während der Zelebration der Liturgie“ zu erklären.
Hw. Johansen äußert die Vermutung, daß die neuen
Vorschriften ein vorauseilender Schlag gegen die lateinischen Liturgien sein könnten.
Dem Bischof müßte
eigentlich bekannt sein, daß die Originalversion der Messe des Römischen Ritus im Novus Ordo lateinisch
sei: „Der Bischof kann ihre Verwendung nicht verbieten.“
Bischof Cooney hat kürzlich auch angeordnet,
daß die Heilige Kommunion bei
jeder in der Diözese zelebrierten Messe unter beiderlei Gestalten ausgeteilt
werden muß.
„Das könnte auch als Schlag gegen die Alte Messe gewertet werden“ – meint Hw. Johansen –
„denn dort gibt es keine Kommunion unter beiden Gestalten.“
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Aurelius 15:58:16 | Samstag, 18. August 2007
#13
Tarcisius 15:46:01 | Samstag, 18. August 2007
#12
Typ 20:10:07 | Donnerstag, 16. August 2007
#11
landorganist 14:44:14 | Donnerstag, 16. August 2007
#10
Rudolfus 13:56:30 | Donnerstag, 16. August 2007
#9
Inabikari 13:39:18 | Donnerstag, 16. August 2007
#8
durchfuxt 13:37:05 | Donnerstag, 16. August 2007
#7
Rudolfus 13:29:24 | Donnerstag, 16. August 2007
#6
Sirilo 13:06:39 | Donnerstag, 16. August 2007
#5
Benedikt 12:36:40 | Donnerstag, 16. August 2007
#4
Rudolfus 11:53:15 | Donnerstag, 16. August 2007
#3
möchtegern-kathole 11:39:06 | Donnerstag, 16. August 2007
#2
Krak des Chevaliers 10:59:23 | Donnerstag, 16. August 2007
#1
Artois † 10:49:41 | Donnerstag, 16. August 2007