Nationalsozialismus
Gedenkfeiern zur Auschwitz-Befreiung
Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz bei Krakau von der Roten Armee befreit. 60 Jahre danach gedenken Staatsoberhäupter und Vertreter der Religionen der dortigen nationalsozialistischen Verbrechen. Während die Feierlichkeiten gestern mit einem interreligiösen Gebet begannen, kam es zu antikirchlichen Demonstrationen von vereinzelten extremistischen Rabbinern.
(kreuz.net, Auschwitz) Gestern begannen im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau die Gedenkfeierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers. Zum Auftakt versammelten sich rund 100 Menschen zu einem interreligiösen Gebet in der nahegelegenen Kirche Sankt Maximilian Kolbe im südpolnischen Harmeze. Katholiken, Orthodoxe und Protestanten beteten gemeinsam mit dem Oberhaupt der jüdischen Gemeinde von Krakau. Gebete wurden auch auf hebräisch und in der Zigeunersprache vorgetragen.

Eine kleine Gruppe Radikaler versammelte sich nur wenig später vor einer anderen Kirche in Auschwitz. Fünf US-amerikanische Rabbiner und Rabbiner-Studenten demonstrierten gegen die Gegenwart der katholischen Kirche am Kampus. Sie forderten, daß die katholische Kirche verschwinde. Die Kirche sei just in dem Haus präsent, das einmal Hauptquartier des Lagerkommandanten war. Dadurch entweihe die Kirche angeblich das Gedenken an eine Million Juden. Die kirchliche Nutzung des Gebäudes verstoße nach Meinung der Demonstranten gegen ein Abkommen von 1987. In einer katholischen-jüdischen Erklärung kam es damals zu der Übereinkunft, ein Zentrum für Information, Erziehung, Begegnung und Gebet außerhalb der Grenzen der Lager von Auschwitz und Birkenau zu errichten.

Höhepunkt der zweitägigen Gedenkfeier ist heute eine Zeremonie, die bei der Gedenkstätte zwischen den Lagern Auschwitz und Birkenau stattfinden wird. An den Feierlichkeiten werden rund 2000 Holocaust-Überlebende und führende Politiker aus 44 Ländern teilnehmen.

Papst Johannes Paul II. ist durch den Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger, vertreten. Die jüdische Mutter des Kardinals und viele seiner Verwandten väterlicherseits starben in Auschwitz.

Israels Ministerpräsident Ariel Scharon sagte in einer Sondersitzung des israelischen Parlaments, sein Land habe aus den Erfahrungen von Auschwitz gelernt, „sich zu verteidigen, seine Bewohner gegen ihre Feinde zu verteidigen und Zufluchtsort für die Juden zu sein.“ Scharon rechtfertigte auch das brutale Vorgehen seiner Truppen gegen die Palästinenser. Zur legitimen Verteidigung zähle auch die Entscheidung seiner Regierung, gegen „die terroristischen Palästinenser“ zu kämpfen.

Der britische „Rat der Moslems“ sagte seine Teilnahme an den Gedenkfeiern ab. Es müsse „mehr getan werden als sich zu erinnern und über die Vergangenheit nachzudenken“, hieß es in einer Stellungnahme.

Auschwitz-Birkenau war das größte nationalsozialistische Vernichtungslager. Es wurde während des Zweiten Weltkriegs im besetzten Polen errichtet. Von 1940 bis 1945 wurden in Auschwitz-Birkenau ungefähr 1,1 Millionen Juden aus ganz Europa ermordet. Dazu kamen 200.000 Menschen aus verschiedenen Nationen, so 85.000 meist katholische Polen, 20.000 Zigeuner und 15.000 Menschen aus der damaligen Sowjetunion.
      
40 Lesermeinungen
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#43   Uwe Schmidt   06:44:57 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Lager Auschwitz-Birkenau
Obwohl dieses Lager, außerhalb des Deutschen Reichsgebiets, jedoch kurz hinter der Grenze auf polnischem Boden, zunächst als Konzentrationslager für polnische (!) Gefangene errichtet worden war, wurde es später in ein fast rein jüdisches Vernichtungslager umfunktioniert, als Hitler gemerkt hatte, dass er den Krieg nicht würde gewinnen können, sodass er wenigstens noch sein großes Ziel der Ausrottung aller Juden zu Ende führen wollte.
Gut, wenn es denn tatsächlich fast 100 000 Polen waren, die dort umgekommen sind, dann darf Polen in Auschwitz sicher auch Mahnwachen und Gedenken halten – Auschwitz darf nicht rein als jüdische Gedenkstätte reserviert sein, obwohl diese Ethnie die erdrückende Mehrheit der Opfer stellte.
Im neusten SPIEGEL findet man jetzt übrigens die neuesten Opferzahlen zum II. Weltkrieg: Polen 6 Mio, Deutsche 7 Mio, die anderen europäischen Länder haben kaum Verluste bis auf die Sowjetunion mit 20 (!) Mio Toten. Es stimmt schon, dass 6 Mio tote Juden bei einem so relativ kleinen Volk sehr schlimm sind.
Zum Verhältnis Polen und Deutsche kann man sagen, dass sich diese Völker nie respektiert haben, das Verhältnis war stets von herzlicher Abneigung geprägt. Polen wurde ja von Deutschland aus christianisiert, da war ja auch keinerlei Kultur, nichts als westslavische Barbaren, die zudem noch von ihren turkstämmigen avarischen Herren an den Marken deren Reiches zwangsangesiedelt und als „Kanonen“futter vorgeschoben worden waren, die Kirche konnte sich nur mit Militärschutz in diese Gegenden wagen (beachte das polnische und tschechische Wort für ‘Kirche’, es kommt vom deutschen KASTELL!), die westslavischen Sprachen tragen in jeder Hinsicht die Spuren deutscher Vermittlung, mal ganz abgesehen von der deutschen Stadtkultur, die später durch die jüdische abgelöst wurde. Historisch steht also fest, dass die Deutschen und die römische Kirche die Aggressoren gegen Polen waren, aber die Polen haben die ihnen aufgezwungene katholische Religion geschickt in eine Waffe umzuschmieden verstanden gegen die protestantischen Preußen im Westen und die orthodoxen Russen im Osten.
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#42   GerdEric   17:13:46 | Montag, 31. Januar 2005
Und doch sind bereits
die ersten Anzeichen eines Stimmungswandels unter einigen jungen Deutschen zu erkennen, die den Alt-68ern widersprechen, besonders sichtbar in Mitteldeutschland.
Noch sind es wenige, aber ein Paradgimenwechsel wird sich einstellen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann.
Lieber Dolfus,
ich hoffe, dass unter diesen „einigen jungen Deutschen“ nicht deutsche Katholiken Deines Denkens sind, es würde ein schlechtes Licht auf den Katholizismus werfen und angegliche Unterstellungen dann doch rechtfertigen.
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#41   sttn   16:20:26 | Montag, 31. Januar 2005
@Dolfus
Wenn Du mit Stimmungswandel die NPD meinst, dann dank mal nach wie es vielen Katholiken unter den Nazis gegangen ist.
Wenn Du das gut findest das Katholiken wie Pater Rupert Mayer verfolgt werden nur weil sie das gesagt haben was andere stillschweigend (und oftmals auch zustimmend) hingenommen haben, naja ich weiß nicht.
Hast Du Dich mal mit Pater Rupper Mayer beschäftigt? Ich kann es nur empfehlen, denn von ihm kann man wirklich was lernen.
Hinsichtlich Schulgeschichtsbuch…: Ist Deine Literaturauswahl besser?
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#40   Dolfus   11:21:11 | Montag, 31. Januar 2005
@sttn
Genau das ist ja das Abstruse an der polnischen Außenpolitik den Deutschen gegenüber gewesen.
Nachweislich, und die Reden und diplomatischen Weisungen sind auch heute noch zu finden, die genau das bestätigen, was die polnische Haltung gewesen ist.
In Deinem Schulgeschichtsbuch oder bei Guido Knopp wirst Du das natürlich nicht finden.
Doch es sind Millionen an Deutschen, die in die Schule Guido Knopps und seiner Vorgänger gingen, womit diese Diskussion scheinbar hinfällig ist, denn das Gesetz des Stärkeren gibt der Masse recht.
Und doch sind bereits die ersten Anzeichen eines Stimmungswandels unter einigen jungen Deutschen zu erkennen, die den Alt-68ern widersprechen, besonders sichtbar in Mitteldeutschland.
Noch sind es wenige, aber ein Paradgimenwechsel wird sich einstellen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann.
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#39   sttn   20:35:17 | Sonntag, 30. Januar 2005
@Dolfus
Sorry, wenn ich einleitend das so sage: Als Christ kann für mich sowieso keine Kriegshandlung richtig sein…
Nun zu dem was Du sagst: Mir hat mal ein Freund auf die statistische Abhängigkeit von der Ertragsquote bestimme Getreidesorten auf bestimmten Böden und den darauffolgenden Kriegsbeginn (Weltkrieg1 und 2) aufgezeigt. Hat sich alles sehr interessant und schlüssig angehört, nur war es ein Beispiel von Ihm um darauf hinzuweisen nur weil was passen könnte muß es nicht stimmen.
Ich denke diesen Fehler machst auch Du, bzw. geschieht dieser Fehler in der Literatur die Du bevorzugt liest.
Bezüglich Danzig etc… So weit ich weiß sind die polnischen (und sonstige slawischen) Minderheiten auf deutschen Gebiet auch nie allzu nett behandelt worden. Und das in den letzten Jahrhunderte. Man kann also alles möglich konstruieren und ein Zwischenfall um ihn als Grund zu nehmen ist schnell gefunden. Umgekehrt aber genauso.
Nur scheinen die von Dir genannten Gründe selbst den Nazis nicht wichtig genug gewesen zu sein, denn es mussten schon ein Schauspiel inszeniert werden um einen Grund für den brutale Überfall zu bekommen.
Nachzulesen zum Beispiel unter: de.wikipedia.org/…ki/Zweiter_Weltkrieg
Dein größter Gedankenfehler zudem: Es gab keinen gewichtigen Grund von der NS-Diktatur in Polen einzumarschieren, außer den abstrusen und perversen Land- und Bodenthoerien der NSDAP-Ideologen. Die Differenzen die es da gab hätte man auch anders beiliegen können.
Interessant ist Deine Ausführung über die polnische Armee. Die hatten ein paar Flugzeuge aus dem 1. Weltkrieg und kurz danach und ein paar berittene Soldaten. Das wars. Und bis nach Berlin wären die nur dann gekommen, wenn sich alle deutschen Soldaten zwischen der polnischen Grenze und Berlin zu Tode gelacht hätten. Sorry, aber die Quelle von der Du dieses Märchen hast sollte sich mal über den Zustand der polnischen Armee vor dem 2. Weltkrieg erkundigen.
Du sagst: „Es ist belegt, daß hohe Offiziere der Deutschen Wehrmacht mehrmals versuchten, Hitler dazu zu bewegen, gegen die SS-Greuel vorzugehen. Ein beispielhaftes Zeugnis von der Ehre der Wehrmacht, aber von der Unehre des Führer-Kanzlers und seiner SS.“
Und es ist belegt das es sehr viele gab die zugeschaut haben, und es gab sehr viele die mitgemacht haben und sich durch besondere Grausamkeiten profiliert haben.
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#38   Dolfus   20:16:49 | Sonntag, 30. Januar 2005
@GerdEric
Das war ja genau das Problem der Deutschen! Sie litten zwar unter den diversen Pharaos (v.a. Polen und Tschechei), hatten aber eben KEINEN Moses, sondern im Gegenteil einen Antichristen. (Welch diabolische Perfidie.)
Das scheint Hitlers Rolle gewesen zu sein: Er war genau der richtige Kanzler, um Deutschland nochmal in einen Krieg zu verwickeln, denn Londons Motto war „Ceterum censeo Berlinum esse delendam.“ (Hoffe, es ist richtig dekliniert.)
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#37   GerdEric   20:01:02 | Sonntag, 30. Januar 2005
Geschickt geschickt…
der polnische Pharao (ich lieg auf ‘m Boden),
und wer war noch der Moses?
der seine deutschen Brüder in das Meer lockte?
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#36   Dolfus   19:52:56 | Sonntag, 30. Januar 2005
Sturmernte
@sttn
Der Einmarsch in Polen war deshalb nicht richtig, weil er die Falle war, um Deutschland von der Seite Frankreichs und des Britischen Weltreiches den Krieg zu erklären (auffällig, daß die Stalin-UdSSR, die gleichfalls in Polen einmarschierte, von den Westmächten ignoriert wurde).
In der Sache selbst war Deutschland im Recht: Den grausam unterdrückten Deutschen und auch ausdrücklich mit Aushungerung bedrohten Deutsch-Danzigern gegenüber war das Mutterland verpflichtet, seinen Söhnen und Töchtern beizuspringen gegen den polnischen Pharao.
In der Ausführung der deutschen Besetzung (die von hohen polnischen Führern mehrmals offen provoziert wurde, man sagte, im Falle eines Kriegs stünde Polens Armee in wenigen Tagen in Berlin, denn die Deutsche Armee sei nur eine Chimäre) ist leider festzustellen: Die Polen haben Wind gegen das national-sozialistische Deutschland gesät und Sturm geerntet, im wörtlichen Sinne, wenn man an das Wüten der anti-christlichen SS denkt.
Es ist belegt, daß hohe Offiziere der Deutschen Wehrmacht mehrmals versuchten, Hitler dazu zu bewegen, gegen die SS-Greuel vorzugehen. Ein beispielhaftes Zeugnis von der Ehre der Wehrmacht, aber von der Unehre des Führer-Kanzlers und seiner SS.
Nachzulesen im „Schwarzbuch der Vertreibung“.
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#35   GerdEric   18:31:25 | Sonntag, 30. Januar 2005
Polens Beitrag am II. Weltkrieg
waren die Polen nicht Katholiken?
oder wurden die es erst nach dem WK2?
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#34   sttn   18:28:45 | Sonntag, 30. Januar 2005
@Dolfus
Du sagst: „Der US-Botschafter in London drueckte das 1945 so aus: „Weder die Franzosen noch die Briten haetten aus der deutsch-polnischen Frage einen Kriegsgrund gemacht, wenn nicht Washington dauernd gebohrt haette.““
Findest Du den damaligen Einmarsch der Deutschen in Polen etwa richtig?
Zu Deinen „Polens Beitrag am II. Weltkrieg“ auch eine Anmerkung: Wenn man lange genug sucht findet man immer die eine oder andere Tat die nicht OK ist. Egal wann, egal wo und egal durch wen.
Nur der Überfall und die darauffolgende brutale Herrschaft der NS-Diktatur ist durch absolut nichts zu rechtfertigen.
Schau Dir mal an was in Ausschwitz, in Warschau und in vielen anderne polnischen Städten/Gebieten passiert ist. Findest Du das richtig?
Und selbst die katholische Kirche wurde verfolgt. Ich denke gerade dazu könnte Dir unser Papst Johannes Paul II einiges erzählen.
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#33   GerdEric   18:27:39 | Sonntag, 30. Januar 2005
Gerd Schultz-Rhonhof
Er behauptet: »…daß in den Jahren von 1933 bis 1938 557.00 Juden ihr polnisches Heimatland verlassen und Zuflucht im benachbarten Deutschland suchen …«.
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#32   GerdEric   18:22:35 | Sonntag, 30. Januar 2005
Udo Walendy?
Am 17. Mai 1996 verurteilte das Landgericht Bielefeld Walendy wegen Volksverhetzung (§ 130 StGB) in verschiedenen Ausgaben der Schriftenreihe zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten ohne Bewährung.
Meinst Du den?
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#31   Dolfus   18:03:23 | Sonntag, 30. Januar 2005
Polens Beitrag am II. Weltkrieg
Polen ist mit den Deutschen, genauso wie mit den anderen Völkern des nach WK I kreierten Vielvölkerstaates unter polnischer Regie, äußerst brutal umgegangen.
Eine große Zahl an Deutschen floh bereits in der Zwischenkriegszeit in die beim Deutschen Reich verbliebenen Gebiete.
Ebenso war der Umgang Polens mit dem Stadtstaat Danzig nicht hinzunehmen.
Keine andere Nation hätte es angesehen, und würde es auch heute nicht ansehen, wie mit Landsleuten so umgegangen würde, wie die Polen dies taten. Nicht genug dessen, beanspruchte Polen bereits damals die Gebiete östlich der Oder-Neisse.
Jede andere Regierung hätte hier akuten Handlungsbedarf gehabt, angesichts der Ungeheuerlichkeiten von polnischer Seite den Volksdeutschen gegenüber.
Weder Frankreich, England, die USA, Rußland, noch sonst eine Nation hätte tatenlos zugeschaut, und würde auch heute nicht tatenlos zusehen, wie Landsleute unterdrückt werden.
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#30   Dolfus   17:54:34 | Sonntag, 30. Januar 2005
@GerdEric
Der US-Botschafter in London drueckte das 1945 so aus: „Weder die Franzosen noch die Briten haetten aus der deutsch-polnischen Frage einen Kriegsgrund gemacht, wenn nicht Washington dauernd gebohrt haette.“
Auch wenn Du nur diese Bücher zu lesen scheinst, die Dein Weltbild bestätigen, so bringe ich doch einige guten Buchtips:
„Wahrheit für Deutschland. Die Schuldfrage des Zweiten Weltkrieges“, Udo Walendy (erhältlich bei deutscher-buchdienst.de)
„1939. Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof
„Die Ursachen des Zweiten Weltkrieges“, Walter Post
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#29   GerdEric   17:44:40 | Sonntag, 30. Januar 2005
Deutsche Alleinschuld
Dolfus: Es ist leicht nachzuweisen, obwohl die Sieger es natürlich unterdrücken, daß die Kriegsschuld nicht bei Deutschland liegt.
Sicher,
die blutrünstigen barbarisch-heidnischen Polen aus den Ttiefen des Osten,
haben das friedliche tief christlich-katholische Deutschland,
das einzig der Muse huldigte und von morgens bis abends frohlockte und hosianna sang…
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#28   GerdEric   12:56:58 | Sonntag, 30. Januar 2005
Wurden Deutsche vergast?
Das ist eine typische Frage heutiger Nazis!
Alle Schuld selbst leugnen,
jede Verantwortung bestreiten,
aber anderen alles unterstellen.
Lieber Dolfus,
wenn ich dir eine „reinhaue“,
sollte ich mich dann beschweren dürfen,
wenn Du zurück schlügest?
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#27   sttn   00:18:25 | Sonntag, 30. Januar 2005
@Dolfus
Kriegsschuld: Auch wenn die NS-Propaganda was anderes dargestellt hat ist es erwiesen das Deutschland den Krieg begonnen hat.
Ich denke wir sollten sehr aufpassen und nach 60 Jahren nicht mehr dem Propaganda des NS-Diktatur zu verfallen.
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#26   Dolfus   22:49:35 | Samstag, 29. Januar 2005
Deutsche Alleinschuld ist Siegerpropaganda
1) Es ist leicht nachzuweisen, obwohl die Sieger es natürlich unterdrücken, daß die Kriegsschuld nicht bei Deutschland liegt.
Die Angelsachsen wollten den Krieg so schnell wie möglich, damit Deutschland keine Zeit hatte, um zu hoch gerüstet zu sein. Dies kann durch mehrere Aussagen höchster angelsächsischer Politiker belegt werden.
Interessant ist ja, daß sich London in der Danzig-Frage gegen die Danziger (damals noch ethnische Deutsche) stellte, und die Unterdrückungsmacht des Stadtstaates Danzig unterstützte (nämlich Polen).
Gibt es eine vernünftige Erklärung für die englische Haltung?
2) Wurden Deutsche vergast?
Das ist zu wenig erforscht, man kann es nicht sagen. Fest steht, daß die Deutschen in den unzähligen KZs in Ostdeutschland, Böhmen, Polen, der UdSSR auf „bestialische“ Weise zu Tode geschunden werden.
Was kümmert da noch die Tötungsart, die Deutschen starben alle Tode, die sich menschlicher Geist in der Geschichte jemals ersonnen hat.
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#25   GerdEric   15:36:31 | Samstag, 29. Januar 2005
Völkermordes
Dolfus: Millionenopfer des Völkermordes an den Deutschen in West-, Süd-, Nord- und Mitteldeutschland, besonders aber an den Deutschen in Ostdeutschland und den Ostsiedlungen incl. der Wolgadeutschen Republik.
erst die Welt in Brand stecken, und dann andere dafür schuldig sprechen.
Dolfus: Außerdem die systematische Vernichtung deutscher Kriegsgefangener, deren einziges Vergehen darin bestand, dem Einberufungbefehl Folge geleistet zu haben.
Und wer sprch die Verweigerer schuldig?
das waren Deutsche.
Dolfus: Weiters die Verschleppung unzählbarer deutscher Zivilisten in die Vernichtungslager der Polen, Tschechen und Russen.
Wurden die dort vergast?
Auf dem Weg in die Gefangenschaft, hungerten die russischenSoldaten nicht weniger als die deutschen Gefangenen
Dolfus: Nach der Kapitulation der Reichspräsident Karl Dönitz unterstehenden Deutschen Wehrmacht starben mehr Deutsche eines gewaltsamen Todes als während des ganzen Krieges! Ist dies, wenn schon nicht den Fremden, wenigstens dem eigenen Volke bekannt? Warum nicht?
1. möchte ich dafür Beweise,
2. haben die Alliirten den Krieg nicht begonnen.
Dolfus: Offizielle Zahlen sind aber nicht bekannt, und offiziell wird weiterhin viel geleugnet … der unaufrichtige BRD-Bundespräsident von Weizsäcker bezeichnete die ethnische Säuberung Ostdeutschlands und des Ostens gar als „Westwanderung“, angeblich seien sie ja freiwillig gegangen.
Sicher, und die Juden und SInti und Roma sind auch alle freiwillig in dei Gaskammern gegangen…
Dolfus: Mit der Greuelpropaganda von zionistisch-angelsächsischer Seite muß endlich Schluß gemacht werden, und einmal wird auch Schluß damit sein … tragisch, daß viele Deutsche diese üble Stimmungsmache selbst glauben, und die Bestrafungsaktionen gegen die Deutschen als „gerechte Strafe“ für „Auschwitz“ ansehen.
(Gerade die Angelsachsen als das wohl kriegerischste Volk des Planeten sollen sich mal auf sich selbst besinnen!)
!Frage: Was hast Du gegen Angelsachsen?
Bedenke, ein Grossteil der Deutschen sind Sachsen…
Trost mag unserem unzweifelhaft einzigartigen Volke Folgendes geben: „Viel Feind, viel Ehr’!“
Aber auch nicht zuletzt, daß in mehreren christlichen Prophezeiungen Deutschland übereinstimmend eine schöne friedvolle Zukunft und neues Ansehen in aller Welt vorhergesagt wird.
Als wenn Gott sich für Nationalisten interessiert!
„Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, laß uns dir zum guten dienen, Deutschland, einig Vaterland!“
Bitte, welchem Götzen dienst Du?
Deutschland?
(es geht hier nicht um BRD)
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#24   Dolfus   15:14:32 | Samstag, 29. Januar 2005
Die komplette Aufrechung der Bestrafung Deutschlands …
… ist sogar noch höher, nur hat keiner ein Interesse, diese aufzuarbeiten, und Opferzahlen werden systematisch um Berge zu niedrig eingeschätzt, besonders augenfällig die gefälschten Zahlen für die Dresden-Vernichtung, aber ebenso steht es um die Millionenopfer des Völkermordes an den Deutschen in West-, Süd-, Nord- und Mitteldeutschland, besonders aber an den Deutschen in Ostdeutschland und den Ostsiedlungen incl. der Wolgadeutschen Republik.
Außerdem die systematische Vernichtung deutscher Kriegsgefangener, deren einziges Vergehen darin bestand, dem Einberufungbefehl Folge geleistet zu haben.
Weiters die Verschleppung unzählbarer deutscher Zivilisten in die Vernichtungslager der Polen, Tschechen und Russen.
Nach der Kapitulation der Reichspräsident Karl Dönitz unterstehenden Deutschen Wehrmacht starben mehr Deutsche eines gewaltsamen Todes als während des ganzen Krieges! Ist dies, wenn schon nicht den Fremden, wenigstens dem eigenen Volke bekannt? Warum nicht?
Offizielle Zahlen sind aber nicht bekannt, und offiziell wird weiterhin viel geleugnet … der unaufrichtige BRD-Bundespräsident von Weizsäcker bezeichnete die ethnische Säuberung Ostdeutschlands und des Ostens gar als „Westwanderung“, angeblich seien sie ja freiwillig gegangen.
Mit der Greuelpropaganda von zionistisch-angelsächsischer Seite muß endlich Schluß gemacht werden, und einmal wird auch Schluß damit sein … tragisch, daß viele Deutsche diese üble Stimmungsmache selbst glauben, und die Bestrafungsaktionen gegen die Deutschen als „gerechte Strafe“ für „Auschwitz“ ansehen.
(Gerade die Angelsachsen als das wohl kriegerischste Volk des Planeten sollen sich mal auf sich selbst besinnen!)
Trost mag unserem unzweifelhaft einzigartigen Volke Folgendes geben: „Viel Feind, viel Ehr’!“
Aber auch nicht zuletzt, daß in mehreren christlichen Prophezeiungen Deutschland übereinstimmend eine schöne friedvolle Zukunft und neues Ansehen in aller Welt vorhergesagt wird.
„Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, laß uns dir zum guten dienen, Deutschland, einig Vaterland!“
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#23   Laurentius2   10:35:27 | Samstag, 29. Januar 2005
Ist Deutschland nicht hart gestraft ?
Abgesehen davon, daß die allermeisten der rund 7 Millionen Deutschen, die während des 2. Weltkrieges getötet oder sogar ermordet wurden, völlig unschuldige Menschen waren – ist jemals eine Nation so bestraft worden wie wir ? Das hat doch nichts mit Ablenkung zu tun, wenn man mal auf die Franzosen schaut: Es waren Franzosen wie Napoleon, die aus jakobinisch-sozialistisch-imperialistischem Denken heraus ganz Europa von Portugal bis Moskau in Blut tauchten. Nach einem bestialischen Bürgerkrieg gegen Adel und Kirche wurde ganz Europa in Kriege verwickelt und dennoch behielt Frankreich 1815 sogar das rein deutsch- sprachige Elsaß ! Deutschland hingegen ging nicht nur der ungerechterweise nach dem 1. Weltkrieg abgetrenen Gebiete endgültig verlustig, was an sich schon eine große Einbuße war, sonder auch noch eines zusätzlichen Drittels seines Kernlandes. Überdies forderte die größte Vertreibung der Geschichte rund 2,5 Mio. Tote unter Frauen, Kindern und Alten. Westdeutschland hat darüberhinaus wie kein anderes kriegführendes Land in der Weltgeschichte seine von ihm besetzten Nationen um Vergebung gebeten und insbesondere Israel aber auch Polen ganz erhebliche Aufbauhilfen zukommen lassen. Bei aller Demut, aber das war sehr christlich, denn die Mehrheit der Deutschen ist, wie Papst Pius XII. sehr bald nachdrücklich feststellte, eben nicht kollektiv für die Verbrechen und den Krieg verantwortlich.
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#19   GerdEric   16:49:32 | Freitag, 28. Januar 2005
Heuchelei???
Lieber joergx2000,
soweit ich weiss, haben auch CDUler den benötigten Gesetzen zugestimmt, und mit der derzeitigen CDU wird es da auch keine Änderung geben.
Wenn Du das Thema Auschwitz nicht missbrauchen würdest, könnte ich mich durchaus für eine Unterstützung zur Eindämmung der Abtreibungen bekennen, allerdings trenne ich Abtreibung und Auschwitz, wie Abtreibung nicht zum Ziel hat, eine Rasse auszurotten…
joergx2000: Auschwitz und die AbtreibungDas Thema A. kann ich einfach nicht mehr hören.
Was glaubst Du, wie es anderen bei dem anderen Thema A geht?
Willst Du Mitstreiter gewinnen? oder willst Du sie auf die andere Seite abdrängen, weil Dir das Andere A nicht gefällt?
joergx2000: Vor allem beim Gedanken an die vielen Heuchler in der Politik/Medien die diese Thema immer wieder medial ausschlachten.
Schlachtest Du nicht auch Auschitz aus, weil Du damit auf das andere A-Thema lenken willst?
joergx2000: An ihren Fingen klebt Blut, viel Blut. Und wegen dieser Todsünden kommen die alle in die Hölle. Diese Bastarde haben schon zig-tausend Mal unseren Herrn gekreuzigt…
Sei gewiss, es treiben nicht nur Sozis ab, soll auch unter „Christen“ vorkommen (wenn ihr das in den Griff bekommt, dann schimpft über die Sozis).
joergx2000: Nur unser Gebet kann Sie jetzt noch davor bewahren: Gelobt sei Jesus Christus
Davor behüte und Gott!
Ps.: Es verhungern täglich tausende Kinder…
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#18   Laurentius2   16:35:08 | Freitag, 28. Januar 2005
Zentrum / Hohmann
1. Das Zentrum hat sehr wohl versucht, den Braunen zu widerstehen. Die KPD dagegen spielte Hitler im Endeffekt durch ihre undemokratischen Ziele in die Hände.
2. Hohmann vertrat nachweislich aller seriösen Umfragen (n-tv, Allensbach) die Meinung der Bevölkerungsmehrheit: Nicht die Deutschen waren für den Holocaust verantwortlich, der vor ihnen sorgsam geheim gehalten wurde (s. dazu allein Alt-Kanzler Schmidt – immerhin damals Oberleutnant und unwissend), sondern eine (damalige!) Minderheit von völlig gottlosen Deutschen.
Aber wenn dieses 68erDogma von der Kollektivschuld eines Tages fällt, da bin ich ganz sicher, fällt auch mittelfristig die linksintellektuelle Vorherrschaft bei öffentlichen Debatten. Deshalb die ganze Aufregung und deshalb auch der enorme Mediendruck auf die CDU, Meisner etc., dem brave Leute, die sich für diese Dinge im Grunde nicht interessieren, natürlich nicht gewachsen sind. Und die ältere CDU/CSU-Generation, die Hohmann mit Sicherheit auch öffentlich recht gegeben hätten, wie Adenauer, Dregger, Strauß u.s.w. ist leider Geschichte.
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#17   joergx2000   16:20:19 | Freitag, 28. Januar 2005
Heuchelei: Auschwitz und die Abtreibung
Das Thema A. kann ich einfach nicht mehr hören. Vor allem
beim Gedanken an die vielen Heuchler in der Politik/Medien die diese Thema immer wieder medial ausschlachten.
Diese Heuchler sollten mal liebe etwas gegen die Bannmeile vor den Abtreibungskliniken tun. Dort sterben jeden Werktag in Deutschland über 1000 Kinder. Und da eingefleischten und humanistischen Sozis Zeit ihres Lebens natürlich so etwas nicht Leid tut, weiß ich auch recht sicher :
An ihren Fingen klebt Blut, viel Blut. Und wegen dieser Todsünden kommen die alle in die Hölle. Diese Bastarde haben schon zig-tausend Mal unseren Herrn gekreuzigt…
Nur unser Gebet kann Sie jetzt noch davor bewahren.
Gelobt sei Jesus Christus
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#16   sttn   20:51:44 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@bonifatius
Wenn ich gewußt hätte das ich mit meinen Beiträgen Dir zu nahe trete, dann hätte ich sie sicher anders formuliert. Zugegeben, auch mir rutscht in der Hitze der Diskussion mal was raus was nicht so „nett“ ist wie es eigentlich sein sollte, aber an sich dacht ich das meine Beiträge hier recht fair sind.
Aber wohl doch nicht, so das ich mich bei Dir entschuldigen möchte, denn Deine Antwort mit sehr persönlichen gemeinten Argumenten gegen mich zeigt mir das ich Dich persönlich getroffen habe muß und Du nun zurückschlägst. So weit wollte ich es aber nicht kommen lassen und bevor es weiter eskaliert möchte ich die Bremse ziehen: Ich bitte Dich um Verzeihung. Denn ich wollt Dich weder verletzten noch Dir zu nahe treten.
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#15   bonifatius   20:42:59 | Donnerstag, 27. Januar 2005
GerdErik:Farbenlehre
Schwarz ist nicht gleich braun und heute ist nicht gestern, auch wenn es so manche gernesehen würden!
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#14   GerdEric   20:34:38 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Ob die CDU bei einer Portion Wählerverlust froh sein kann
Ich bin selten mit der CDU-Linie zufrieden,
aber da hat die CDU gezeigt, was in der CDU geht, und was nicht.
Hohmann geht, raus!
Das Geht.
Und es ist besser, man trennt sich mit Verludt von solchen Mitgliedern, als wieder in die Falle zu laufen, wie zB das Zentrum in braunen Tagen…
als es nicht versuchte, den Braunen zu widerstehen.
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#13   bonifatius   19:58:36 | Donnerstag, 27. Januar 2005
sttn: Zu Herrn Hohmann
Sicher war das politische mobbing Jüdischer Organisationen gegenüber der CDU zu übermächtig oder die CDU zu schwach. Ob die CDU bei einer Portion Wählerverlust froh sein kann, ist sehr fraglich. Auch andere werden dies eher bedauern. sttn scheint sehr rechthaberisch zu sein. Er ist trotz seiner hektischen, zeitaufwendigen Bemühungen sehr oft im Unrecht. Wenn man aufrechten Charakter (sttn:was ist das?) hat, ist man nicht engstirnig. Dieser Parteiausschluß war nicht rechtens sondern ein Hinweis, wie stark die jüdische Lobby in der Politik Einfluß hat. Fraglich ist nur, ob sie bei all diesen Maßnahmen für die eigene Zukunft gut beraten war.
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#12   sttn   18:21:10 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@bonifatius
Zu Herrn Hohmann: Man kann nun die Geschichte von jeder Variante erzählen. Aber die CDU ist schon froh ihn los zu sein. Bei ihm ist das das Problem das er nicht zugeben möchte das er unrecht hat auch wenn er es hat. Diese Engstirnigkeit hat ihm letztendlich den Parteiausschluss eingebracht
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#11   GerdEric   18:03:21 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Bruno-Maria Schulz: -GerdEric ist untragbar
Bruno-Maria Schulz: Wenn ein GerdEric hier sagt, es sei richtig so, dass die Millionen von Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat totgeschwiegen werden, dann fasst man sich an den Kopf ob so viel Menschenverachtung.
Wo habe ich das hier gesagt?!
Wo!
Nur Auschwitz ist nunmal eine „deutsche“ Idee!
nicht die des Kommunismus.
Bruno-Maria Schulz: Die einen sind also wichtig, die anderen unwichtig.
Wie tief kann man sinken?
Am Gedenktag der Befreiung Auschwitz?
Ja!
Am Gedenktag des Mauerfalles, da gedenke ich der Opfer der DDR.
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#10   GerdEric   17:58:47 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Was der Kommunismus mit Auschwitz zu tun hat
Bruno-Maria Schulz: Vieles wird totgeschwiegen – nur Deutschland war böseHier steht sehr richtig:
>>>…die Millionen von Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat werden aber wie üblich totgeschwiegen<<<
Es steht eben nicht richtig da, denn was Auschwitz mit dem Kommunismus zu tun hat, ist, dass Auschwitz durch die Rote Armee, nicht aber durch die Deutsche Wehrmacht, befreit wurde (auch nicht durch die österreichischen Kamerade).
Ich verstehe nicht, warum der Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus, immer wieder mit den Opfern der kommunistischen Revolution in Verbindung gebracht wird.
Denn Auschwitz ist die Idee des deutschen Nationalwahnes, einer abscheulich menschenverachtenden Idee, nicht des Kommunismus.
Bruno-Maria Schulz: Die Getto-Haltung der Palästinenser seit 1947 in Palästina, ist der Welt so wenig Aufhebens wert, wie die Völkermorde in Afrika.
???
Meinst Du die Lager im Libanon oder in Syrien, oder sonstwo?
Bruno-Maria Schulz: Man sollte nicht vergessen, dass die USA die Fluchtschiffe der Juden zurückschickte und auch das übrige Ausland die Augen verschloss. Ganz offensichtlich waren vielen Ländern damals die Juden egal.
Das stimmt, doch entlastet die Deutschen und Österreicher nicht im geringsten.
Bruno-Maria Schulz: Die Strafe für das gesamte Deutschland war apokalyptisch, obwohl das bis heute von Unwissenden bestritten wird.
???
Im Nachhinein kann ich nur feststellen, viel zu wenig wurden die Täter verfolgt, viel zu früh hat man Mittäter entlastet.
Bruno-Maria Schulz: Dass die sich rächenden Alliierten, den Schandtaten weitere Schandtaten an Unschuldigen hinzufügten, ist vergessen.
Entschuldige, Rache wurde viel zu wenig genommen…
Sind denn die Täter solch wertvollen „Tiere“, dass sie alles ungesühnt tun dürfen?
Und Strafe als Rache verunglimpft wird?
Bruno-Maria Schulz: Zählt man die lustvolle Bombardierung Dresdens, Pforzheims und anderer völlig wehrloser Städte als ebenfalls in den Kreis des Holocaust gehörende Schandtat, gilt das bereits als Verunglimpfung der jüdischen Naziopfer. Ebenfalls die millionenfache Ermordung von Deutschen nach dem Zusammenbruch bei Vertreibung und Besetzung. Dass unzählige Geistliche insbesondere der kath. Kirche ebenfalls in KZ’s ermordet wurden; das alles wird schlicht nicht mehr zur Kenntnis genommen, weil das Eine „sehr viel schlimmer war“ als das Andere. Man vergisst, dass vor Gott alle gleich sind und Jeder nah seinen Taten gerichtet wird.
Auch seiner Lügen.
Bruno-Maria Schulz: Keine teuflische Tat rechtfertigt die andere. Es muss aber erlaubt bleiben, jede teuflische Untat zu nennen; ohne Prioritäten und ohne nur rein zahlenmäßig kleineres Unrecht, deshalb vergessen zu müssen.
Es ist auch erlaubt, aber Auschwitz ist der kranke Wahn deutschtümelnder Idioten.
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#9   bonifatius   17:57:41 | Donnerstag, 27. Januar 2005
sttn: Irrtum!
Leider hat sich die CDU von der JA und der daraus resultierenden political correctness erpressen lassen. Denn ohne „Phantasie“ hat Hohmann nur auf die unrühmliche Vergangenheit der bolschewistischen Juden in der UdSSR verwiesen (Solschenizyn). Vermutlich wird einmal diese kommerzielle Unvesöhnlichkeit bitter zu bezahlen sein. Und das wäre schade!!!
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#8   Bruno-Maria Schulz   17:57:07 | Donnerstag, 27. Januar 2005
GerdEric ist untragbar

Wenn ein GerdEric hier sagt, es sei richtig so, dass die Millionen von Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat totgeschwiegen werden, dann fasst man sich an den Kopf ob so viel Menschenverachtung.
Die einen sind also wichtig, die anderen unwichtig.
Wie tief kann man sinken?
Bruno-Maria Schulz
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#7   GerdEric   17:41:49 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Kommunisten & Faschisten?
Lieber joergx2000,
Auschwitz, und alles, was damit zutun hat, ist eine „deutsche“ Idee, und dieser Tag erinnert an die Befreiung der Opfer aus dem KZ Auschwitz.
Diese Befreiung haben nun mal die Kommunisten bewerkstelligt, ob es Dir passt oder nicht.
Die Befreiung ist kein Werk deutscher Helden (wenn wir mal von deutschen in der Roten Armee absehe, wie es bei dem Umsturz der DDR war.
joergx2000: Kommunisten & Faschisten…die Millionen von Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat werden aber wie üblich totgeschiegen.
Und das ist auch richtig so, denn Auschwitz ist die Idee der deutschen Nazis (diese als Faschisten zu bezeichnen wäre den Faschismus verunglimpfen, so schlimm dieser selbst ist).
Die Opfer des kommunismus ist ein ganz anderes Thema,
hat mit Auschwitz nichts zu tun, ausser, dass in Auschwitz auch Kommunisten „konzentriert“ wurden…
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#6   Bruno-Maria Schulz   17:40:57 | Donnerstag, 27. Januar 2005
wer was sagt ist doch wurscht
es wird so Vieles gesagt zur Judenvernichtung, und jedes Redners Wort wird mit so viel pathetischem Kopfnicken oder auch Ablehnung bedacht.
Denken wir doch mal daran, dass es nur eine einzige alleingültige Gerichtsbarkeit gibt – die der unendlichen Gerechtigkeit Gottes. Nur ihr sind wir verantwortlich.
Was bedeuten schon ewig wiedergekäute bedeutungsvolle Worte, was Asche auf’s Haut streuen, was Selbstanklage und Aufblähen von Reden. Sie alle sind nichts im Angesicht Gottes, wo alleine unsere Verantwortung, unsere Taten, unser tatsächliches Denken zählt.
Wir sind nicht Der, der da redet und schreibt, wir sind der Mensch, der von Gott geschaffen, mit Namen gerufen wurde und von Gott gerufen wird und sich dann ungeachtet den Menschen gefallender Reden verantworten wird nach seinem tatsächlichen Sein.
Und ob X oder Y so oder so sagt, nach 60 Jahren, also 2 Generationen, ist noch mal ohne jede Bedeutung, denn unser Denken und Tun wird gerichtet und es ändert an Geschehenem null und nichts. Im Gegenteil: Heute Geborenen zu sagen du gehörst zum Tätervolk und du zum Leidensvolk, traumatisiert in unverantwortbarer Weise, denn es formt auch – und zu oft formt es in tragischer Weise.
Bruno-Maria Schulz
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#5   sttn   17:32:16 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@bonifatius
Hinsichtlich Versöhnung sehe ich trotz Hohmann kein Problem. Das was er gesagt hat war ja sowieso etwas „sehr Phatasievoll“. Und wenn man dann noch bedenkt das die CDU schnell gehandelt hat, ist es zu keinen allzu großen Schaden gekommen.
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#4   bonifatius   17:16:10 | Donnerstag, 27. Januar 2005
sttn: Tätervolk
„denn das, was er zum Tätervolk gesgt hat, reicht ja auch allemal“
Was hat Hohmann gesagt? Die Juden und die Deutschen sind kein Tätervolk – trotz aller beider Völker Vergangenheit! Manches riecht allmählich so penetrant, daß es immer wieder nach Finkelstein stinkt. So, glaube ich, wird nur sehr schwer eine ersehnte Versöhnung zwischen beiden Völkern einkehren.
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#3   sttn   16:35:44 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@joergx2000
Das ist mir neu das Herr Hohmann was zu Ausschwitz gesagt hat. Aber vermutlich ist das auch gut so, denn das was er zum Tätervolk gesagt hat reicht ja auch allemal…
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#2   Bruno-Maria Schulz   16:23:37 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Vieles wird totgeschwiegen – nur Deutschland war böse
Hier steht sehr richtig:
>>>…die Millionen von Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat werden aber wie üblich totgeschwiegen<<<
Vieles wird totgeschwiegen um Deutschland/Österreichs Alleinschuld an Gräueltaten hoch zu halten.
Nehmen wir Alexander des Großen Schandtaten. Im Verhältnis zur Weltbevölkerung damals und heute, tötete er mehr als der Rekordhalter Stalin. Alexander kreuzigte an einem Tag 2000 Juden. Dennoch wird er hoch gelobt als DER vereinigende Weltherrscher.
Aber wenn schon Zahlen wichtig sind:
Das Zahlenverhältnis Neuamerikaner versus alteingesessene Indianer die ausgerottet wurden, ist ein weiteres, teuflisch unrühmliches Kapitel – das aber nur wenige Amerikaner erwähnenswert halten – weniger als die, die spätere Sklavenhaltung brandmarken. Die Getto-Haltung der Palästinenser seit 1947 in Palästina, ist der Welt so wenig Aufhebens wert, wie die Völkermorde in Afrika.
Natürlich ist die Ermordung der Juden durch das Hitlerregime furchtbar und die nach Stalins Holocaust zweitgrößte Grauenstat der Menschheit nach Stalins Holocaust. Eine Menge weniger beachtete, aber mind. genau so grauenvolle folgten; von Uganda bis zum heutigen Sudan. Man sollte nicht vergessen, dass die USA die Fluchtschiffe der Juden zurückschickte und auch das übrige Ausland die Augen verschloss. Ganz offensichtlich waren vielen Ländern damals die Juden egal.
Die Strafe für das gesamte Deutschland war apokalyptisch, obwohl das bis heute von Unwissenden bestritten wird.
Dass die sich rächenden Alliierten, den Schandtaten weitere Schandtaten an Unschuldigen hinzufügten, ist vergessen.
Zählt man die lustvolle Bombardierung Dresdens, Pforzheims und anderer völlig wehrloser Städte als ebenfalls in den Kreis des Holocaust gehörende Schandtat, gilt das bereits als Verunglimpfung der jüdischen Naziopfer. Ebenfalls die millionenfache Ermordung von Deutschen nach dem Zusammenbruch bei Vertreibung und Besetzung. Dass unzählige Geistliche insbesondere der kath. Kirche ebenfalls in KZ’s ermordet wurden; das alles wird schlicht nicht mehr zur Kenntnis genommen, weil das Eine „sehr viel schlimmer war“ als das Andere. Man vergisst, dass vor Gott alle gleich sind und Jeder nah seinen Taten gerichtet wird.
Keine teuflische Tat rechtfertigt die andere. Es muss aber erlaubt bleiben, jede teuflische Untat zu nennen; ohne Prioritäten und ohne nur rein zahlenmäßig kleineres Unrecht, deshalb vergessen zu müssen.
Bruno-Maria Schulz
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#1   joergx2000   13:01:46 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Kommunisten & Faschisten
…die Millionen von Toten, die der Kommunismus auf dem Gewissen hat werden aber wie üblich totgeschiegen.
Auschwitz ist hierzulange ein Glaubendogma geworden
das von allen Linken immer wieder angeheitzt wird und dem sich alle willig zu unterwerfen haben. Auch Herr Hohmann…
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