Kardinal und Bischof beim Papst + Die Pille tötet + Fester Glaube + Mammut auf tönernen Füßen + Die Freundin von Prälat Ratzinger
Benedikt XVI. auf Reisen
Kardinal und Bischof beim Papst
Vatikan. Gestern Samstag empfing Papst Benedikt XVI. den Erzbischof von
Wien, Christoph Kardinal Schönborn und den Bischof von Graz, Mons. Egon Kapellari, in Castel Gandolfo
in Privataudienz. Es ging dabei um die Details des Papstbesuches in Österreich Anfang September.
Die
Pille tötet
Irland. Die Irin Julie Hennessy (31) starb am 22. März an einem Blutgerinnsel. Als Ursache
dafür nannte ihre Familie und der untersuchende Arzt am Dienstag vor einem Dubliner Gericht die mehrjährige
Einnahme der Kinderverhütungspille. Das berichtete die irische Tageszeitung ‘Ireland Independent’. Frau
Hennessy war Nichtraucherin und normalgewichtig. Der Vater der Verstorbenen will nun andere Mädchen und
Frauen vor der Anti-Kinder Pille warnen.
Fester Glaube
Deutschland. „Es ist ganz unbestreitbar, daß
der Kerngehalt des Darwinismus – Selektion als ein mächtiges Motiv bei der Entwicklung der Artenvielfalt –
die tauglichste Hypothese zur Erklärung der biologischen Geschichte ist.“ Das glaubt der Vorsitzende
der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, im Gespräch mit der ‘Katholischen
Nachrichtenagentur’. Innerhalb der Kirche sei längst eine Klärung erfolgt. Kardinal Lehmann fragt, ob
man vergessen habe, was etwa die beiden Jesuitenpatres Teilhard de Chardin († 1955) und Karl Rahner († 1984)
oder andere „geleistet“ hätten.
Mammut auf tönernen Füßen
Deutschland. Der Bischof von Essen, Mons.
Felix Genn, gründet heute in Gelsenkirchen feierlich die größte Pfarrei Deutschlands. Im neuen Großverbund
Sankt Urbanus im Stadtteil Buer sind 40.000 Schäfchen aus acht ehemaligen Pfarreien zusammengeschlossen.
Der Mammutpfarrei gehören damit mehr Katholiken an als dem kleinsten deutschen Bistum Görlitz mit 32.000
Gläubigen.
Die Freundin von Prälat Ratzinger
Frage: Auf die Frage eines kleinen Domspatzen, ob Sie
eine „Freundin“ hätten, haben Sie einmal spontan geantwortet: „Ja, die Musik“. Für Sie war das offenbar
eine „Liebe auf den ersten Blick“?
Prälat Ratzinger: „Das ist richtig. Die Musik hat mich von frühester
Jugend an fasziniert. Ob meine Antwort auf die Frage nach der »Freundin« freilich ganz glücklich war,
das kann ich nicht sagen…“
Der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, im Gespräch mit der regionalen
Tageszeitung ‘Passauer Neue Presse’ vom 17. August.
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87 Lesermeinungen
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Wozu dann der Gesinnungsterror der rechtskatholischen Allianz? … „die offensichtliche Verfassungswidrigkeit“
der Fristenlösung vorgehalten hatte. Das Urteil des BVerfG ein Jahr später sollte ihm in seiner Einschätzung
recht geben! Dann ist doch alles nach Recht und Gesetz. Keine Fristenlösung. Wenn Sie dann auf einen
illegalen und strafbaren Schwangerschaftsabbruch stossen (von denen Sie ja hunderttausende im Jahr zu
fühlen glauben), dann genügt die Information der zuständigen Offizialanwaltschaft und das Gesetz nimmt
seinen Lauf. Genau wie Sie es sich wünschen. Die Bösen werden bestraft. Von einem deutschen Gericht,
nach deutschem Gesetz.
#86 Pünktchen 18:40:46 | Dienstag, 21. August 2007
Lügenbaron Methusalix …da es aber im Strafrecht keine Dogmen und ewigen Wahrheiten geben kann, kann
es durchaus noch mal zu einer Änderung kommen. Mit – beispielsweise – völliger Freigabe der Fristenlösung…
Das ist in Deutschland eben ausgeschlossen durch ein Urteil des BVerfG. Dieses hatte ja die Fristenlösung
als mit der Verfassung nicht vereinbar festgestellt! Das wissen Sie aber alles, Methusalix, Sie gehören
aber zu den Leuten, die wissen, daß eine Dauer-Verarsche den gesunden Verstand der Leute langsam aber
sicher beschädigt. Damit könnten Sie sogar recht haben! Daß Sie keine Lüge scheuen, wenn diese Ihnen
„nützt“, wissen wir ja längst… Dr. Heger war es übrigens, der 1992 der Bundestagspräsidentin Suessmuth
in einem FAX www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm „die offensichtliche Verfassungswidrigkeit“
der Fristenlösung vorgehalten hatte. Das Urteil des BVerfG ein Jahr später sollte ihm in seiner Einschätzung
recht geben!
@Pünktchen @engelhardt & Dr. Heger Dr. Christoph Heger: Hier liegen die Polen zur Abwechslung mal richtig.
Nun, ja, der polnische Katholizismus ist schon ein besonderer … Aber in diesem Falle liegt er richtig:
Noch so ein Brachialkatholik, dem Frauenleben und deren Gesundheit völlig egal sind. Hauptsache der heilige
Embryo ist „geschützt“, koste es die Frau, was der Papst will. Pünktchen: engelhardt Die sog. „restriktiven“
Abtreibungsgesetze, die in Polen, Irland und Portugal in Kraft sind/waren, sehen/sahen für diesen Fall
eine Abtreibungsrecht vor. Ich halte das für sachgemäß. Dass dies reine Augenauswischerei ist, wissen
Sie Pünktchen. Die von Ihnen gutgeheissenen Gesetze in Polen sind so restriktiv, dass sich kein Arzt
getraut hat der Mutter zu helfen, die jetzt langsam erblindet, obwohl er die Schwangerschaft legal (sogar
mit Pünktchens Zustimmung!) hätte abbrechen können. Das ist auch der Sinn dieser restriktiven Regelungen:
Angst verbreiten. Und das funktioniert! Ergebnis: blinde Mütter und tote Frauen.
#84 methusalix † 17:29:06 | Dienstag, 21. August 2007
@Pünktchen @Kurt K. et alii Kurt K.: @ Pünktchen: Ihre Wunschvorstellungen in allen Ehren: … Wieso
darf Frau sich im Notfall die Pille danach verschreiben lassen? Pünktchen: Mit Ihrer Frage … >>Es stellt
sich also nach wie vor die frage, ob das Abtreibungsrecht verfassungskonform ist! Diese Frage ist nicht
abschließend geklärt.<< Im Moment schon; da es aber im Strafrecht keine Dogmen und ewigen Wahrheiten
geben kann, kann es durchaus noch mal zu einer Änderung kommen. Mit – beispielsweise – völliger Freigabe
der Fristenlösung, so wie das in anderen europäischen Ländern auch gehandhabt wird, z. B. in Österreich.
Damit wäre dann auch der viel gescholtene „Beratungsschein“ sinnlos geworden und Donum Vitae wäre kein
Zankapfel in der Kirche mehr, weil dann alle gleiche Voraussetzungen zur Beratung von Schwangeren haben.
Jetzt wird ja nur deshalb so hysterisch auf Donum Vitae eingedroschen, weil die erzreaktionären katholischen
Beratungsstellen, die keine „Kindertötungsscheine“ ausstellen dürfen, Angst haben, dass die Frauen diese
Einrichtungen meiden wie die Pest. Pünktchen: Das GG schützt das menschliche Leben vom Beginn an! Das
ist ganz herrschende Auffassung im Verfassungsrecht und wird ausdrücklich auch vom Bundesverfassungsgericht
so gesehen! Hier kann ich nur Kurt K. sinngemäss zitieren: Das BVG legt NICHT fest, WANN das Leben beginnt,
weil das eine GLAUBNESFRAGE ist, aus der es sich wohlweislich heraushält. Wann der Anfang ist, glaubt
der Papst entscheiden zu können. Kann er?
#83 Pünktchen 16:49:35 | Dienstag, 21. August 2007
engelhardt Bei Lebensgefahr der Mutter besteht eine notwehrähnliche Situation, darin stimme Herrn Dr.
H. zu. Die sog. „restriktiven“ Abtreibungsgesetze, die in Polen, Irland und Portugal in Kraft sind/waren,
sehen/sahen für diesen Fall eine Abtreibungrecht vor. Ich halte das für sachgemäß.
#81 Pünktchen 12:20:10 | Dienstag, 21. August 2007
Mit Ihrer Frage rühren Sie den wundeseten Punkt unserer Rechtsordnung an! Diese garantiert nämlich gemäß
der Verfassung die Würde des Menschen und verpflichtet den Staat auf den Schutz des menschlichen Lebens
vom Beginn an. Gleichzeitig haben wir ein Abtreibungsrecht, das diesen Lebensschutz verhöhnt. Es stellt
sich also nach wie vor die frage, ob das Abtreibungsrecht verfassungskonform ist! Diese Frage ist nicht
abschließend geklärt. Das BVerfG hatte aber 1993 eine verfassungsrechtl. Erörterung dieser Frage im
Lichte der Erfahrungen mit dem neuen Abtreibungsrecht (das nach Meinung ihrer Unterstützer mehr Leben
schütze!) angeregt. Diese Erörterung und fällige Neubefassung des BVerfGes hat aber bis heute nicht
stattgefunden! Das GG schützt das menschliche Leben vom Beginn an! Das ist ganz herrschende Auffassung
im Verfassungsrecht und wird ausdrücklich auch vom Bundesverfassungsgericht so gesehen!
@ Pünktchen: Ihre Ihre Wunschvorstellungen in allen Ehren: Nach unserer Verfassung genießt menschliches
Leben Schutz und Würde von Anfang an! Das GG sagt aber nur: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Sie selbst definieren den
„Menschen“ vom Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle an. Ich und viele andere nicht. Ab wann ein Mensch
ein Mensch ist ist nicht definiert. Wenn es eine Einschränkung hätte geben sollen, dann hätten die
Verfassungsmütter u. -väter diese gewiß zum Ausdruck gebracht. […] Dies ist aber – in Übereinstimmung
mit den moralischen Grundvorstellungen der Zeit – nicht geschehen! Genauer: in Übereinstimmung mit der
moralischen Grundvorstellungen und dem technisch machbaren der Zeit… Wie auch immer: Die Väter der
Verfassung sind Subjekte ihrer Zeit. Sie konnten nicht wissen, dass in Zukunft es kein Problem darstellen
würde, mit einer simplen Pille eine Frühabtreibung durchzuführen. Aber im Grunde sind mir die Väter
der Verfassung egal – die sind für mich in Glaubenssachen keine Autoritäten, da gibts für mich sowieso
keine. Jetzt erklären Sie mir doch bitte folgendes: Wenn das alles so eindeutig sein soll, wieso gibts
dann Abtreibungen in Deutschland? Wieso darf Frau sich im Notfall die Pille danach verschreiben lassen?
@Dr. Heger / BRD-Gerichte, die EU-/Europaratsrechtssprechung ignorieren? Polen sollte es machen wie die
deutschen obersten Gerichte, die sich nicht von europäischen Gerichten korrigieren lassen. In welchen
konkreten Fällen? Die ganze BRD ist doch nur mehr ein Europarats- & EU-Ausführungsorgan. Zum Rechtsbruchwiderstand
hat dagegegen Polens Kacyzynski-Regierunschef die polnischen Gerichte aufgerufen, da diese „national-polnische
Interessen“ wahren müssen: Nämlich wegen dem von Polen ab 1945 gestohlen Ostdeutschland mit seinen Millionen
ermordeten Deutschen, die Polen heute, weil es heute polnisches Gebiet ist, als „polnische“ Opfer ausgibt
(s. H. Nawratil, Schzwarbuch Vertreibung).
#78 Pünktchen 11:18:18 | Dienstag, 21. August 2007
Die Zahl der Abbrüche z.B. in Polen ist bei Abtreibungsbefürwortern Gegenstand wilder Spekulationen!
In Wahrheit ist hier nichts anderes sicher bekannt als die offizielle Statistik, nach der diese Zahl eher
niedrig anzusetzen ist! Gegen die interessegeleiteten Zahlenspekulationen von Abtreibern und Abtreibungsbefürwortern
mit sog. „Dunkelziffern“ ist größte Skepsis geboten, weil hierin ja eines der wichtigsten, wenn auch
vollkommen erlogenen „Argumente“ der Abtreiber zu sehen ist! Der frühere Abtreiber/Abtreibungsbefürworter
Dr. Nathanson hat die systematische Täuschung der Öffentlichkeit über die wahren Zahlen durch Abtreibungsbefürworter
offengelegt: Wir wußten ebenfalls, daß, wenn wir die Situation genügend dramatisierten, wir genug Sympathie
erwecken würden, um unser Programm der Legalisierung der Abtreibung zu verkaufen. „Wir taten darum folgendes:
Wir fälschten die Zahl der illegalen Abtreibungen, die jährlich in den USA gemacht wurden. Wir wußten,
daß die Gesamtzahl der illegalen Abtreibungen in den USA jährlich etwa 100.000 betrug. Die Anzahl aber,
die wir wiederholt an die Öffentlichkeit und an die Medien weitergaben, war 1 Million. Und wenn man die
große Lüge oft genug wiederholt, wird man die Öffentlichkeit überzeugen, wie es unser „Freund“ Hitler
in Deutschland bewiesen hat. Wir wußten ebenfalls, daß die Zahl der Frauen, die in den USA jährlich
bei illegalen Abtreibungen starben, zwischen 200 und 250 lag. Die Anzahl, die wir beständig wiederholten
und an die Medien weitergaben, war 10.000.“ www.aktion-leben.de/…/Argumente/sld01.htm
Hier liegen die Polen zur Abwechslung mal richtig. Hier darf ich Ihr Augenmerk auf das ach so katholische
Polen lenken, Nun, ja, der polnische Katholizismus ist schon ein besonderer … Aber in diesem Falle liegt
er richtig: wo gerade wieder eine Mutter von mehreren Kindern in die Erblindung getrieben wurde. Von einem
rigorosen Anti-Abtreibungsgesetz, Unsere gratis-mutigen post-festum-Widerstandskämpfer stellen heute
viel rigorosere Forderungen an ihre Vorfahren. In der Sache ist es völlig in Ordnung, daß sich niemand
seine Gesundheit auf Kosten des Lebens eines anderen bewahren darf. Allerdings hat das Strafrecht – soweit
mir bekannt – aller europäischen Völker in Fällen des „Notrechts“ auf Strafe verzichtet. Wer zum Beispiel
bei einem Schiffsuntergang seinen Mitmenschen aus dem Rettungsboot warf, um selbst einen Platz zu haben,
wurde nicht bestraft usw. das die Ärzte einschüchtern soll und dieses Ziel auch erreicht. Das ist auch
richtig so. Die Ärzte können für ihr verbrecherisches Handeln kein Notrecht geltend machen. Die Republik
Polen wurde vom Europäischen Menschenrechtsgericht zu einer saftigen Busse verurteilt. Polen sollte es
machen wie die deutschen obersten Gerichte, die sich nicht von europäischen Gerichten korrigieren lassen.
MfG Christoph Heger
#76 methusalix † 10:53:16 | Dienstag, 21. August 2007
@Pünktchen Eine solche Gefahr besteht aber nicht in unseren Breitengraden … Hier darf ich Ihr Augenmerk
auf das ach so katholische Polen lenken, wo gerade wieder eine Mutter von mehreren Kindern in die Erblindung
getrieben wurde. Von einem rigorosen Anti-Abtreibungsgesetz, das die Ärzte einschüchtern soll und dieses
Ziel auch erreicht. Die Republik Polen wurde vom Europäischen Menschenrechtsgericht zu einer saftigen
Busse verurteilt. Das wird den Kindern der erblindenden Mutter und der Frau selbst aber wenig helfen.
So viel zu „unseren Breitengraden“ und dem Schutz der Frauen vor rabiaten Klerikern, Politikern und Ärzten.
… und wo sie doch auftritt, würde auch ein nicht-„liberales“ Abtreibungsrecht greifen. Dort wo das
liberalste Abtreibungsrecht greift (in Holland), gibt es die wenigsten Abbrüche und dort wo das strengste
herrscht (in Polen) die meisten, gemessen an der Zahl der Bevölkerung. … handelt es sich nicht um eine
Konkurrenz zwischen … und bloßen Interessen der Mutter! Dass Sie als frauenfeindliche Brachial-Katholikin
so über Frauen denken MÜSSRN, ist uns nachgerade bekannt. … daß das Lebensrecht Vorrang genießt!
Und wieder richtet sich der streng katholische Blick ausschliesslich auf den Unterleib der Frauen. … er
wolle das Leben der Kinder schützen. Die reine Empirie, Pünktchen. Dort wo das liberalste Recht herrscht,
gibt es die wenigsten Abtreibungen und ein rigoroses Recht lässt die Zahl der Abbrüche (und der blinden
oder gar toten Frauen) massiv ansteigen.
#75 Pünktchen 10:20:05 | Dienstag, 21. August 2007
engelhardt / m. Wir leben aber in keinem Entwicklungsland! Tatsächlich hatte ich bei meinem Satz, daß
Schwangerschaft in fast 100% der Fälle nicht zum Tode führt, die Einschränkung hinzufügen wollen:
„in unserern Breitengraden“. Dann hatte ich mir aber gesagt, es wird schon keiner so dämlich sein, die
Lage der Entwicklungsländer mit unsrere Lage zu verwechseln und dies als Argument für ein „liberales“
Abtreibungsgesetz mißbrauchen zu wollen! Aber was die Dummheit von einigen Argumentationsgegnern angeht,
erlebe ich immer wieder meine Überraschungen. Selbst strengere Abtreibungsgesetze sehen i.a. eine „medizinische
Indikation“ zum Abbruch bei Gefahr der Mutter vor. Eine solche Gefahr besteht aber nicht in unseren Breitengraden
und wo sie doch auftritt, würde auch ein nicht-„liberales“ Abtreibungsrecht greifen. Es bleibt also dabei:
bei der Abtreibung handelt es sich nicht um eine Konkurrenz zwischen dem Lebensrecht des Kindes und dem
der Mutter, sondern es handelt sich um eine Konkurrenz zwischen dem Lebensrecht des Kindes und bloßen
Interessen der Mutter! Eine Abwägung der Rechtsgüter kann nur zur Entscheidung führen, daß das Lebensrecht
Vorrang genießt! Interessant, daß M. hier wieder gegen das Lebensrecht des Kindes argumentiert! Anderswo
behauptet er nämlich, er wolle das Leben der Kinder schützen. Methusalix ist halt der unbestrittene
Lügenbaron in diesem Forum!
#74 methusalix † 10:14:21 | Dienstag, 21. August 2007
@Pünktchen @engelhardt Die Begründungen, die für einen früheren Beginn menschlichen Lebens vorgetragen
werden, scheitern allesamt daran, … @engelhardt Dank für die Quelle. Leider kommt da noch was dazu.
Je restriktiver die Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch in einem Land sind, desto mehr tote und verstümmelte
Frauen gibt es. Rumänien unter dem blutrünstigen Despoten Ceausecu hat mit dem „Dekret 770“ entsetzliche
Erfahrungen gemacht. Aber vielleicht wollen die Ultramontanisten genau dorthin?
#73 engelhardt † 10:01:20 | Dienstag, 21. August 2007
Die Wahscheinlichkeit in einem Entwicklungsland… …bei oder durch die Geburt zu sterben liegt bei 7,6% www.unicef.org/…wsline/02pr07iwd.htm Die Behauptung, das Leben einer Frau sei durch eine Schwangerschaft
nicht gefaerdet ist somit als Luege entlarvt.
#72 Pünktchen 09:55:21 | Dienstag, 21. August 2007
Kurt K. Das BVerfG überprüft Gesetze auf ihre Verfassungskonformität. Stimmt! Zu diesem Zweck legt
es die Verfassung aus. Nach unserer Verfassung genießt menschliches Leben Schutz und Würde von Anfang
an! Wenn es eine Einschränkung hätte geben sollen, dann hätten die Verfassungsmütter u. -väter diese
gewiß zum Ausdruck gebracht. (Handelt es sich doch hier um die höchsten Rechtsgüter überhaupt: Art1
GG, Art 2 GG!) Dies ist aber – in Übereinstimmung mit den moralischen Grundvorstellungen der Zeit – nicht
geschehen! Demnach gilt weiterhin: das Recht auf Leben genießt menschliches Leben vom Anfang seiner Existenz,
d.h. niemand darf es aktiv beenden und es gibt auch keine Instanz, die irgendwelche Fristen willkürlich
oder „begründet“ festlegen könnte. Die Begründungen, die für einen späteren Beginn menschlichen Lebens
vorgetragen werden, scheitern allesamt daran, daß das Vorliegen irgendwelcher Eigenschaften und Entwicklungsstadien
für „Menschsein“ oder „Leben“ nicht konstitutiv ist. Es bleibt daher nur die allgemeinste Definition:
„menschliches Leben“ ist ein nicht verstorbener menschlicher Organismus der Gattung Homo sapiens. I. Kant
hat in seiner Rechtslehre ausgeführt, daß man prinzipiell nicht sagen könne, wie aus etwas jemand wird.
Folglich gibt es für eine Rechtsordnung auch keine Handhabe, menschliches Leben wie ein bloßes „etwas“
zu behandeln! Dieser (keineswegs exklusiv „katholischen“) Auffassung folgt die Verfassung – und das ist
gut so!
#71 methusalix † 09:47:09 | Dienstag, 21. August 2007
@Kurt K. Diese Fragezeichen symbolisieren den katholischen Tunnelblick. Er ist einzig und alleine auf
die Hinrichtungsmaschine gerichtet, die sich die katholischen Kirche als Symbol gewählt hat. Die Welt
und das Leben der Menschen (wobei es noch nicht ausgemacht ist, ob Frauen überhaupt Menschen sein können,
ob sie eine Seele haben; nachzulesen beim „Doctor Angelicus“) ist für solche Starkgläubigen nicht nur
völlig irrelevant, sondern einfach nicht existent. Was wohl Vater Freud dazu gesagt hätte?
#68 methusalix † 00:45:32 | Dienstag, 21. August 2007
Auf Sie kommt’s genau so wenig an, wie auf die katholische Hierarchie. Auf die Frauen kommt es an, weil
die die Verantwortung alleine zu tragen haben. Die Frauen entscheiden. Nicht der Pfarrer oder gar Sie.
#66 methusalix † 00:30:10 | Dienstag, 21. August 2007
@Pünktchen @Kurt K. Pünktchen: Tja, Methu, Eigentor! Es ist niemandes Arroganz, die festellt, daß Schwangerschaft
und Geburt heute … Es ist die Arroganz der katholischen Klerisei, die befehlen will, was mit dem Bauch
der Frau geschieht. Das entscheidet nicht der Kaplan, nicht der Pfarrer, nicht der Bischof oder Kardinal
und schon gar nicht der Papst. Das entscheiden die, die dafür einzig und alleine verantwortlich sind,
die Frauen. So wie das bei uns gehandhabt wird. … daß die Mutter zum Austragen des Kindes „verpflichtet“
ist, weil keinerlei Interessen das fundamentale Lebensrecht eines Menschen aufwiegen können. Na dann
sind Sie ja mit der Rechtslage einverstanden. Ich auch. @Kurt K. Danke für die Argumentation zu Zellhaufen/Leben
>>Wann menschliches leben aber tatsächlich beginnt ist Glaubenssache. Und ob ein Zellhaufen Interessen
hat, auch. << Besser hätte ich es nicht erklären können.
@ Pünktchen: Entscheidungen In Deutschland ist dies aufgr. der Verfassung schon entschieden: menschliches
Leben beginnt mit der befruchteten Eizelle. Das BVG entscheidet, ob ein Gesetz oder etwas ähnliches der
deutschen Verfassung entspricht. Sonst tut es nichts. Es kann gar nicht enstscheiden, dass menschliches
Leben mit der befruchteten Eizelle beginnt. Das steht nämlich nicht in der Verfassung. Das BVG ist keine
Instanz, die ethische Fragen ein für allemal entscheiden kann, es ist auch nicht unfehlbar. Auch die
Verfassung an sich ist kein feststehendes, unfehlbares Gesetz. Die Verfassung lässt sich ändern. Solche
ethischen Fragen wie „Wann ist Leben menschlich?“ kann nur eine Ethikkommission oder ähnliches entscheiden,
und auch diese wäre, wie alles andere, Zeitgeistabhängig, und stellt nur eine Meinung unter vielen dar.
Anscheinend haben Sie da auch was falsch verstanden, denn es gibt ja Abtreibungen in Deutschland. Hätte
das BVG das Recht und die Macht, das was Sie gesagt haben, zu entscheiden, dann gäbe es keine Abtreibungen
mehr in Deutschland. Die Frage nach dem Beginn schützenswerten menschlichen Lebens ist bisher nicht gelöst.
Das BVG hat lediglich entschieden, dass menschliches Leben eine Würde hat. Wann menschliches leben aber
tatsächlich beginnt ist Glaubenssache. Und ob ein Zellhaufen Interessen hat, auch. Der natürliche Abort
kann kein Argument […] Ich hab den natürlichen Abort nicht erwähnt.
Ein katholischer Pfarrer, ein evangelischer Geistlicher und ein jüdischer Rabbi unterhalten sich wann
die Menschwerdung beginnt. Der katholische Prister sagt ,,ab der verschmelzung mit dem Ei und der Samenzelle
,- der evangelische Geistliche entgegnet ihm – ab der Konfirmation,- der jüdische Rabbi sagt nur lächelnd
,, ab dem Moment wo der Hund Gestorben und die Kinder aus dem Haus sind!
In Deutschland ist dies aufgr. der Verfassung schon entschieden: menschliches Leben beginnt mit der befruchteten
Eizelle. Dieses Leben genießt nach unserer Verfassung Schutz und ist auch vor beliebigem Ge- und Verbrauch
zu bewahren (Embryonenschutz; Menschenwürdegarantie des Art. 1 GG). Die Biologie setzt auch mit der Befruchtung
den Beginn des menschlichen Lebens an und die Medizin ganz genauso. Der natürliche Abort kann kein Argument
für die Zulässigkeit von gezielter Tötung von Embryonen und Föten (oft schon im Alter von mehreren
Wochen!) sein. Ebenso ist ja das natürliche Risiko eines Menschen zu verunglücken, keine Rechtfertigung
dafür, daß man dem Unglück etwas nachhilft und jemand z.B. von der Klippe stößt!
Tja Pünktchen, jetzt… jetzt kommts eben drauf an (das hatte wir schon öfter ), ob man eine befruchtete
Eizelle schon als Mensch anerkennt oder nicht. Ich (und mit mir viele andere) sehen das nicht als Mensch
an, der ein Lebensrecht genösse. Wenn beispielsweise eine Frau künstlich befruchtet wird, werden mehrere
Eizellen befruchtet, da das Einsetzen nicht immer klappt. Die übriggebliebenen befruchteten Eizellen
sind dann sozusagen Abfall, denn was soll man auch mit ihnen machen? Es ist genau eine Zelle. Und selbst
wenn die sich dann schon ein paarmal geteilt hat, ists immer noch kein Mensch. Der Zeitpunkt der Menschwerdung
(mit Rechten) ist von mir nicht zu benennen. Das sollten Mediziner festlegen. Beispielsweise könnte man
den Zeitpunkt einer Aktivität des ZNS nehmen. Es ist jedenfalls nicht logisch nachvollziehbar für mich,
warum die Pille und die Pille danach moralisch anders zu werten sein sollen. Die eine verhindert eine
Schwangerschaft, die andere auch. Erstere verhindert hauptsächlich die Reifung der Eizellen, die andere
die Einnistung. Dann gibts noch die Abtreibungspille, die eine schon bestehende Schwangerschaft abbricht.
Diese ist nur bis zur 7. Schwangerschaftswoche erlaubt, eben weil in dieser Zeit der Embryo noch ein Zellhaufen
ist. Und ja: Die Interessen der lebenden Menschen (Freie Entfaltung) stehen für mich höher im Wert als
die eines Zellhaufens.
Tja, Methu, Eigentor! Da haben wir sie wieder, die alte katholische Arroganz, die entscheidet, was gut
für andere, vor allem natürlich für Frauen ist und wann Frauen in Gefahr sein können. Es ist niemandes
Arroganz, die festellt, daß Schwangerschaft und Geburt heute in fast 100% der Fälle nicht zum Tode der
Schwangeren führt und ebenso, daß eine Abtreibung in 100% der Fälle zum Tode des Kindes führt! Es
handelt sich bei der Abtreibung also um eine Kollision zwischen dem Lebensrecht des Kindes und den Interessen
von Erwachsenen. Bei letzteren steht nicht das Überleben auf dem Spiel, sondern nur Lebensumstände,
die durch die Elternschaft natürlich einschneidende Änderungen erfahren. „Du machst Umstände, deswegen
darfst Du nicht leben!“ man muß gar kein Katholik sein, um die Verwerflichkeit solch einer Denke zu erkennen.
Aus diesem Grunde hat auch das BVerfG in seinem Urteil von 1993 zumindest prinzipiell festgestellt, daß
die Mutter zum Austragen des Kindes „verpflichtet“ ist, weil keinerlei Interessen das fundamentale Lebensrecht
eines Menschen aufwiegen können.
@Pünktchen alias Domenico Tuttisanti Pünktchen alias Domenico Tuttisanti: Sie müssen schon bei der
Wahrheit bleiben,gerdEric, auch wenn es Ihnen offenbar schwer fällt! Tue ich doch, nur dass Ihnen das
nicht gefällt, kann ich mir vorstellen (Pünktchen alias Domenico Tuttisanti, Sie sind nicht, der entscheidet
was Wahrheit ist, die Zeiten, in denen Inquisitoren entschieden, was Wahrheit ist, sind auch vorbei).
@Pünktchen Das Lebensrecht der Frau wird aber nicht durch eine Schwangerschaft oder Geburt gefährdet …
Da haben wir sie wieder, die alte katholische Arroganz, die entscheidet, was gut für andere, vor allem
natürlich für Frauen ist und wann Frauen in Gefahr sein können. Am besten weiss das ja Mixa, der Edmund
Stoiber angestiftet hat, eine Herdprämie für Frauen zu verlangen, die bereit sind auf Eigensicherung
des Alters und Sicherung ihrer Kinder durch je eigenes Einkommen zu verzichten. Die Kleriker wissen NICHT,
was gut für Frauen (und Kinder) ist, weil sie es nicht wissen DÜRFEN und nicht wissen KÖNNEN. Dazu
sind die viel zu sehr in ihrem römisch-katholischen Denk-Ghetto gefangen.
Ganz ungewollt haben Sie nun etwas Richtiges gesagt, methu! Das Lebensrecht der Frau wird niemals gültig
durch andere Interessen aufgewogen. Das würde ich natürlich unterschreiben. Das Lebensrecht der Frau
wird aber nicht durch eine Schwangerschaft oder Geburt gefährdet oder auch nur in Frage gestellt. Das
Lebensrecht des Kindes dagegen durch die Interessen der Eltern sehr wohl, wenn diese mit einer straflosen
Abtreibung das Kind töten können/„dürfen“.
@Domenico Tuttisanti Montag, 20. August 2007 10:42 Domenico Tuttisanti: Methusalix zitiert … Eine persönliche
Bitte oder auch nur Anregung an Sie: Nach dem tragischen Tod von Dominique Toussaint, dessen Namen Sie
in italienischer Übersetzung als (Zweit-) Account verwenden wäre es vielleicht zu überlegen, diesen
Nick ruhen zu lassen und einen anderen zu wählen. Einfach aus katholischer Nächstenliebe.
#55 methusalix † 19:16:09 | Montag, 20. August 2007
@Pünktchen @Domeinco T. @Methusalix: Es ist eine schlichte Propagandalüge, daß durch Schwangerschaften
das Leben der Mutter gefährdet … Ihren römisch-katholischen Glauben in allen Ehren Pünktchen, aber
das ist falsch. Nur weil Ihnen das in den katholischen Kram passt, wird Ihre Aussage nicht wahr. Dass
die römisch-katholische Hierarchie schon immer Probleme hatte, Frauen überhaupt als Menschen azuerkennen,
sollte sich inzwischen bis zu Ihnen rumgesprochen haben. Genau das ist das Problem, das Sie mit Abbrüchen
haben; der heilige Embryo zählt alles, die Frau nichts. Mixa hat das mit seiner Antifrauenkampagne erst
jüngst wieder bestätigt. Domenico Tuttisanti: Methusalix zitiert aus einer „kirchenkritischen“ Gazette:
>>Widerspricht eine Haltung, die dem Embryo kein absolutes Lebensrecht auf Kosten der Mutter zubilligen
will, in jedem Fall der Vernunft? Nein!<< Wird eine Begründung gegeben für dieses „Nein“? Die Antwort
lautet wiederum : Nein! Es wird begründungsfrei etwas behauptet, … Das Leben der Frau ist für Sie
natürlich keine Begründung, Pünktchen. Danke für die umgehende Bestätigung! Das Lebensrecht des Embryos
wird niemals gültig durch Interessen aufgewogen, sowie Vernunft nicht Willkür bedeutet. Das Lebensrecht
der Frau wird niemals gültig durch andere Interessen aufgewogen.
Sie müssen schon bei der Wahrheit bleiben, gerdEric, auch wenn es Ihnen offenbar schwer fällt! Der Psalm
110 ist nach der hebr. Bibel ein Psalm Davids! Darüber bestand zur Zeit Jesu kein Dissens, sonst wäre
dies ja schon ein „Argument“ der Gegner Jesu gewesen, die aber keine Argumente gegen Jesus vorbringen
konnten (Mt.22, 46: „Keiner vermochte ihm darauf ein Wort zu erwidern, noch wagte einer von diesem Tage
an, eine weitere Frage an ihn zu richten“.) Im übrigen steht in meiner Bibel klar und deutlich: Ein Psalm
Davids! („Ein Davidslied“). Der Psalm besingt den Messias-König „zur Rechten“ Gottes. Ihre Frage, wo
denn das sei, richte ich an Sie als gläubigen Juden! „gezeugt vor dem Morgenstern“ und sitzend zur „Rechten“
Gottes: auch dies steht im Ps. 110, von dem wir ja hier reden. Es wird das Bild entworfen von einem messianischen
Herrscher zur Rechten Gottes, der auf seine Weise an der göttlichen Würde partizipiert. Die Verheißungen
gelten einem einzigen, sie können keineswegs in der Weise „sozialisiert“ werden, daß mit diesem Psalm
ein jeder gemeint sei, der Gottes Weisungen befolgt.
@Pünktchen: Hier geht es nicht um das, was geglaubt wurde oder geglaubt wird, auch nicht um das, was
Sie glauben. Es geht um die Historizität des Erzählten, das in vielen Fällen nicht plausibel ist. Was
wirklich geschehen ist und das, was durch die Verkündigung daraus gemacht wurde, ist sicher nicht deckungsgleich.
Das wissen Sie selbst sehr genau. Gegenüber einem Skeptiker mit Ihrem oder der Gemeinde Glauben zu argumentieren,
ist nicht zielführend.
@Pünktchen alias Domenico Tuttisanti Pünktchen alias Domenico Tuttisanti: Es ist nicht zu übersehen,
daß auch zu Jesu Zeiten Einigkeit darüber bestand, daß der Psalm 110 von David verfaßt wurde und in
ihm der Messias-König der Endzeit besungen wurde. Und wenn Sie davon noch so überzeugt sind, wo ist
das belegt?! Das heißt aber, daß es offensichtlich ungenügend ist, den Erwarteten nur als Davidsohn
verstehen zu wollen! Der Messias muss nicht der „Sohn“ Davids sein, er ist der „Geliebte Sohn“, aber das
kann jeder sein, der G’TTES WORT tut. Er sitzt zur Rechten des Vaters, Wo ist denn das? er ist gezeugt
vor dem Morgenstern Und das? und David selbst nennt ihn seinen „Herrn“! So behauptet es das NT. Vgl.:
Mt 22, 41 – 46; Mk 12, 35 – 37; Lk 20, 41 – 44 ! Keine Fragen PS.: Die Muslime haben ihren Koran ca.
700 Jahre später geschrieben (erhalten), also ist alles richtig was da steht, nur weil es da steht?
Es ist nicht zu übersehen, daß auch zu Jesu Zeiten Einigkeit darüber bestand, daß der Psalm 110 von
David verfaßt wurde und in ihm der Messias-König der Endzeit besungen wurde. Das heißt aber, daß es
offensichtlich ungenügend ist, den Erwarteten nur als Davidsohn verstehen zu wollen! Er ist mehr! Von
ihm gilt: Er sitzt zur Rechten des Vaters, er ist gezeugt vor dem Morgenstern und David selbst nennt ihn
seinen „Herrn“! Vgl.: Mt 22, 41 – 46; Mk 12, 35 – 37; Lk 20, 41 – 44 !
@Daniel Stöhr Daniel Stöhr: Dynastisch! Wielviele Generationen von David sind es bis Jesus? Wieviele
Söhne hatte David? Wieviele Söhne hatte Salomon? da waren wohl sehr viele Juden Abkömmlinge Davids,
also: dynastisch Aber auf dem Thron hatten weder die Abkömmlinge des Priestergeschlechtes was verloren
noch die Herodianer.
gerdEric Ihre Exegese ist voller Willkür! Der Psalm gehört zur Gruppe der Königspsalmen und seine Eröffnungsverse
enthalten ein zitiertes Gottesorakel für den König (beachte die „Du“-Rede); es ist von einer Inthronisation
desjenigen die Rede, von dem es später heißt: „ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, wie den
Tau in der Frühe“… (vgl. auch Ps 2.7!) Im Mt.ev. (22, 41 ff.) wird übrigens berichtet, daß Jesus
auf seine Frage: „Wenn ihn also David „Herr“ nennt, wie kann er dann Davids Sohn sein?“ niemand eine Antwort
wußte …
@Pünktchen alias Domenico Tuttisanti Mk 12, 35 ff: Und Jesus fing an und sprach, als er im Tempel lehrte:
Wieso sagen die Schriftgelehrten, der Christus sei Davids Sohn? David selbst hat durch den heiligen Geist
gesagt (Psalm 110,1): «Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde
unter deine Füße lege.» Da nennt ihn ja David selbst seinen Herrn. Woher ist er dann sein Sohn? Ich
nehme mal an, mit „der Christus“ soll Messias gemeint sein, wobei ich sage, aber nicht Jesus, der „Christus“
der Christen. Psalm 110,1: «Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine
Feinde unter deine Füße lege.» Sie scheinen davon auszugehen, dass David diesen Psalmen geschrieben
hat, vielmehr aber wird jemand anderes diesen Hymnus David (nicht unbedingt David, sondern: der geliebte
Sohn) angetragen haben, dass G’TT der HERR mit dem ist, der in G’TTES Wegen wandelt. Insofern ist der
Messias (der Gesalbte) der Sohn eines jeden, der G’TTES WORT erfüllt, also nicht Jesus allein, sondern
auch die Pharisäer, die SEIN WORT jeden Tag erfüllen suchen, ein Mensch, der IHN erkennt und SEIN WORT
nicht schmälert. Was „Markus“ da schreibt ist Polemik.
#46 engelhardt † 16:06:46 | Montag, 20. August 2007
Strohmann oder Nebelkerze? Bitte überprüfen Sie, ob Xerxes, Leonidas wirklich existiert haben, oder
weisen Sie nach, dass die Schlacht von Issos wirklich 333 v. Chr. stattgefunden hat. Erstens schlecht
abgelenkt, zweitens baut darauf niemand eine Religion auf. Sollte es sich herausstellen, dass diese Ereignisse
nicht stattgefunden haben, wird das kaum jemanden interessieren.
In Jesus hat die Zuwendung Gottes zu den Menschen eine Gestalt angenommen, die im Rahmen des Judentums
unausdenklich war, die aber eben diesen Rahmen gewählt hat. Ich verweise nochmals auf die rabbinische
Erörterung, die Jesus mit Pharisäern führt und die direkt auf das Übermenschliche des Messias zu sprechen
kommt: Mk 12, 35 ff: Und Jesus fing an und sprach, als er im Tempel lehrte: Wieso sagen die Schriftgelehrten,
der Christus sei Davids Sohn? David selbst hat durch den heiligen Geist gesagt (Psalm 110,1): «Der Herr
sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege.»
Da nennt ihn ja David selbst seinen Herrn. Woher ist er dann sein Sohn?
@Pünktchen alias Domenico Tuttisanti Daß in Christus Gott selbst in Menschengestalt gegenwärtig und
handelnd war, ist einer der Hauptpunkte des christlichen Glaubens, den Sie abgelegt haben. Das bedauere
ich für Sie! Dass in Jesus ein Mensch das Geschehen bestimmt ist Ursache dafür, dass heute der Mensch
das geschehen bestimmt, und Ihr Gott, und mit ihm Jesus, ganz hart an den Rand gedrückt sind. Es ist
mir Erleichterung und Befreiung zu G’TT dem HERRN, dem sich auch der Mensch Jesus, nicht der heidnisch
verfälschte, unterwarf, zurück zu kehren.
GerdEric Der Psalm 22 endet in einem Jubel über die mächtige Errettung durch JHWH, der auf die Seite
der Leidenden und Armen tritt. Sogar die Toten loben jetzt den Herrn, während es an vielen Stellen im
AT heißt, daß ihnen dies nicht möglich sei. Daß in Christus Gott selbst in Menschengestalt gegenwärtig
und handelnd war, ist einer der Hauptpunkte des christlichen Glaubens, den Sie abgelegt haben. Das bedauere
ich für Sie!
@Pünktchen alias Domenico Tuttisanti „Vor IHM allein sollen niederfallen die Mächtigen der Erde, vor
IHM sich niederwerfen, die in der Erde ruhen. … Vom HERRN wird man dem künftigen Geschlecht erzählen,
seine Heilstat verkündet man dem kommenden Volk; denn ER hat das Werk getan.“ Hier ist einzig von dem
EINEN G’TT die Rede, von Jesus ist da nicht mal ansatzweise die Rede Ihre Interpretation ist so beliebig,
als ob Muslime die Bibel zu ihrem Zweckes interpretierten oder deren Inhalt als Fälschung bezeichneten.
@ Leblhuber Mit überprüfbaren Tatsachen hat das nichts zu tun und die interessieren Nichtchristen und
Skeptiker in erster Linie. Was ist denn eigentlich überprüfbar? Bitte überprüfen Sie, ob Xerxes, Leonidas
wirklich existiert haben, oder weisen Sie nach, dass die Schlacht von Issos wirklich 333 v. Chr. stattgefunden
hat. Bei all diesen Fragen müssen Sie sich auf überlieferte Zeugnisse verlassen. So ist es bei 99% der
Dinge, die wir als „Wissen“ bezeichnen.
Leblhuber 1. Es wird übereinstimmend von einer nächtlichen Verhaftung Jesu berichtet und dies läßt
durchaus den Schluß zu, daß die jüd. Autoritäten eine öffentliche Inhaftierung bei Tageslicht nicht
gewagt hätten. Die Überstellung an die Römer, die bes. im Falle von Tempelfrevel jüdische Todesurteile
exekutierten, entsprachen den bekannten Vereinbarungen der Juden mit den röm. Machthabern. Die Instrumentalisierung
der Römer war außerdem eine „elegante“ Verantwortungsdiffusion in unklareer Gemengelage! Hier konnte
dann hinterher mehr als einer demonstrativ“ die Hände in Unschuld waschen „… 2. der 22. Psalm ist einiger
der wenigen Stellen im AT, in dem sich klar eine Auferstehungshoffnung ausdrückt. Im übrigen begeben
Sie sich in einen Widerspruch: einmal soll das Zitat aus dem Psalm lediglich synoptische „Theologie“ sein,
dann wieder „ipssisima vox“. Und zwar jedesmal wie Leblhuber es braucht! Der Psalm 22 endet mit dem Bekenntnis:
„Vor ihm allein sollen niederfallen die Mächtigen der Erde, vor ihm sich niederwerfen, die in der Erde
ruhen. … Vom Herrn wird man dem künftigen Geschlecht erzählen, seine heilstat verkündet man dem kommenden
Volk; [fett]denn er hat das Werk getan.„Gelobt sei Jesus Christus![fett]
@Pünktchen: Steinigen konnten die Juden Jesus nicht, weil dieser über zu große Anhängerschaft verfügte
und schon durch den Versuch ein Tumult entstanden werden. Die Gegner Jesu wählten also eine Auslieferung
an die Römer (bei Nacht und Nebel!) mit der doppelten Anklage, Jesus habe gegen Gott und den Tempel gefrevelt
und er sei politischer Aufrührer. Jesus betet am Kreuz Ps. 22. Lesen Sie doch mal diesen Psalm! 1. Die
Anhängerschaft von Jesus war sicher nicht so groß, wie wir das gerne glauben möchten. Sein Wirken war
schließlich auf Galiläa beschränkt Josephus berichtet uns zwar glaubhaft von Johannes, erwähnt aber
in seinen Altertümern Jesus mit einer Textsequenz, von der man sich heute einig ist, sie wäre ein späterer
Einschub bzw. nachträglich verändert. Außerdem wurde der Bruder Jesu, obwohl er der Gemeinde vorstand,
auch gesteinigt. Das gilt auch für Stephanus. Die Römer mischten sich bekanntlich in innerjüdisch,
religiöse Angelegenheiten nicht ein. 2. Ich kenne den Psalm 22. Gerade deshalb ist Jesu Schrei der Verzweiflung
authentisch. So klagt kein Gott, sondern ein jüdischer Mensch, der diesen Psalm verinnerlicht hat. Und
das tun Juden bis heute. Zu diesem Psalm gehört auch die Stelle: „Sie verteilen unter sich meine Kleider
und werfen das Los um mein Gewand.“ Es ist doch sehr interessant, dass das Evangelium diese Psalmstelle
aufgreift und in die Leidensgeschichte einbaut.
Methusalix zitiert aus einer „kirchenkritischen“ Gazette: >>Widerspricht eine Haltung, die dem Embryo
kein absolutes Lebensrecht auf Kosten der Mutter zubilligen will, in jedem Fall der Vernunft? Nein!<<
Wird eine Begründung gegeben für dieses „Nein“? Die Antwort lautet wiederum : Nein! Es wird begründungsfrei
etwas behauptet, das ganz und gar fragwürdig ist und der Artikel endet hier, wo die ganze Arbeit einer
vermeintlich „kritischen“ Auseinadersetzung hätte einsetzen müssen. Welcher Vernunftbegriff liegt zugrunde?
Welche „Kosten“ wiegen das Lebensrecht eines Menschen auf („Du kommst uns zu teuer, deswegen mußt Du
sterben“). Wieso hat der Vernunftethiker Kant die Inkommensuarbilität der in Frage stehenden Rechtsgüter
erkannt und die Abtreibung daher prinzipiell (d.h. aus Vernunftgründen!) abgelehnt. Wieso gibt es überhaupt
kategorische Prinzipien (vgl. den Rechts- und Moralphilosophen Höffe www.amazon.de/…oderne/dp/3518287702!),
deren Anerkennung überhaupt erst eine Rechtsordnung konstituieren können, wenn Recht nicht einfach Machtausübung
sein soll. Die Vernunft des Menschen ist immer auch eine schöpferische Vernunft. Deshalb steht »die
Wahrheit« nicht ein für alle Mal fest. Der Mensch schafft keine Vernunft und auch keine Wahrheit, sondern
mithilfe der Vernunft erkennt er die Wahrheit. Moralische Wahrheiten sind für Kant daher sittliche Gesetze,
die erkannt und anerkannt sein wollen: „ein für alle Mal“! Das Lebensrecht des Embryos wird niemals gültig
durch Interessen aufgewogen, sowie Vernunft nicht Willkür bedeutet.
@Leblhuber: Der jüdische Arzt stellte das Leben der Mutter über das des ungeborenen Kindes… @Methusalix:
Das „Lebensrecht“ eines Embryos, das Sie hier so grossmäulig verteidigen absolut zu setzen, noch VOR
das Leben der Frau … Es ist eine schlichte Propagandalüge, daß durch Schwangerschaften das Leben der
Mutter gefährdet und die Kindstötung quasi ein lebensrettender Akt sei. Dies ist vielleicht in ganz
wenigen Fällen gegeben, aber „medizinische Indikationen“ liegen bei den jährlich ca. 130 000 amtlich
gemeldeten Abtreibungen in Dtland nur in wenigen Prozentpunkten vor und selbst hier steht zumeist nicht
das Leben der Mutter auf dem Spiel. Es konkurriert in der Regel nicht das Leben der Mutter mit dem des
Kindes, sondern das Lebensrecht des Kindes mit den Interessen seiner Eltern, oder eines Elternteils. Schon
eine solche Abwägung ist verwerflich und eine Rechtsordnung, die diese Abwägung ermöglicht und freistellt,
verleugnet fundamentale Rechtsgüter und verwandelt Recht in kodifiziertes Unrecht.
#36 engelhardt † 09:42:11 | Montag, 20. August 2007
Mitschuld. All diejenigen, die tatsaechlich der Meinung sind, Abtreibung waere ein Massenmord (Holocaust)
und die nichts aktiv dagegen unternehmen (damit meine ich nicht in Internetforen zu posten oder Plakate
zu kleben) handeln doch hoechst inkonsequent.
Leblhuber ist nicht bereit, Jesu Göttlichkeit vom Anbeginn aller Zeit an (im Grunde also die Trinität),
seine Sendung zur Erlösung von der Erbsünde, seine Stiftung des Meßopfers, die besondere Rolle der
Gottesmutter Maria – kurz: den überkommenen und unverkürzten katholischen Glauben in eine feindlich
gesonnene Welt hinein zu verkünden und zu verteidigen. Katholisch jedenfalls ist das nicht. Ich möchte
gar nicht wissen, was er von den Martyrern der frühen Kirche, gar von den heutigen Martyrern der Kirche
hält, die genau für diesen Glauben ihr Leben gaben und geben und so zum „semen ecclesiae“ wurden und
werden. Stattdessen will er den unveränderbaren katholischen Glauben einem wechselnden Zeitgeist anpassen
und ihn damit diesem Zeitgeist ausliefern. Ein solchermaßen deformierter Glaube aber würde untergehen –
wäre das des judaisierenden Leblhubers Ziel? Was in jenen Kreisen über das Christentum, auch über Deutschland
gedacht wird, kann man ja bei entsprechenden Beitragsschreibern nachlesen. Die Meinung, daß Leblhuber
ein Fall für die Psychologie, zumindest aber für die Pastoral ist, läßt sich jedenfalls nach allem,
was er hier so schreibt, nicht so ganz einfach vom Tisch wischen.
Leblhuber Das ist das, woran Sie glauben. Sie nicht? Sie geben doch vor, katholischer Christ zu sein.
Dieser Glaube an Jesu freiwillige Selbsthingabe aus Sohnesgehorsam gegen den Vater ist ein Dreh- und Angelpunkt
des christlichen und katholischen Glaubens und der neutestamentl. Botschaft. Mit überprüfbaren Tatsachen
hat das nichts zu tun Seit wann hat ein Glaube etwas mit „überprüfbaren Tatsachen“ zu tun? Der Exodus
der Juden aus Ägypten oder die Berufung eines Mohammed zum Propheten und die Erleuchtung eines Siddharta
Buddha haben auch nichts mit überprüfbaren Tatsachen zu tun. Tatsächlichkeit von berichteten Ereignissen
ist aber nicht abhängig von ihrer Überprüfbarkeit. Hier beginnt der Glaube, aber er ist immer ein Glaube
an Tatsachen! Jesu Tod ist nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes und dem Glauben aller Christen ein freiwillig
gesuchtes Lebensopfer des Mannes aus Nazareth. Noch am Vorabend seiner Leiden hat er sogar das Gedächtnis
dieses Opfers („mein Leib für euch hingegeben, mein Blut für euch vergossen“) gestiftet. Steinigen konnten
die Juden Jesus nicht, weil dieser über zu große Anhängerschaft verfügte und schon durch den Versuch
ein Tumult entstanden werden. Die Gegner Jesu wählten also eine Auslieferung an die Römer (bei Nacht
und Nebel!) mit der doppelten Anklage, Jesus habe gegen Gott und den Tempel gefrevelt und er sei politischer
Aufrührer. Jesus betet am Kreuz Ps. 22. Lesen Sie doch mal diesen Psalm!
@methusalix: Meine Großmutter, röm. kath., gläubig, geboren 1901, ging nur zu einem jüdischen Arzt.
Warum? Sie hatte zu jüdischen Ärzten größeres Vertrauen. Der jüdische Arzt stellte das Leben der
Mutter über das des ungeborenen Kindes, während die katholischen Ärzte das Leben des ungeborenen Kindes
über das Leben der Mutter stellten. Wie viele Frauen sind wohl deshalb gestorben? Und wie viele Familen
haben dadurch die Mutter verloren?
#32 methusalix † 01:16:38 | Montag, 20. August 2007
@Pünktchen Eigentlich völlig egal, nicht Pünktchen? … überführen ihn einer unbewältigten Schuld,
die er auf diese Art und Weise abzutragen hofft. Da haben wir sie wieder, die schlichte Ferndiagnose der
Freud-Jüngerin. Und ich dachte immer, Freud mit seiner Enttarnung der Sexualität sei in verklemmten
katholischen Kreisen schlecht gelitten. Er hat es längst aufgegeben, andere überzeugen zu wollen, er
will seine eigene Gewissensnot übertönen… Nö, falsch! Ich will, dass nicht Ihre Paranoia über Frauen
herfällt, wenn die in einer Notlage sind. So einfach ist das. Aber dafür haben wir ja Donum Vitae und
pro familia; die reagieren nicht so hysterisch, wie die Klerisei auf Frauen.
@Pünktchen: Bitte bezeichnen Sie aber keine „Opfer“ politischer oder militärischer Auseinandersetzungen!
Kein noch so heroischer Einsatz des eigenen Lebens für andere (meist für „die Eigenen“: Volk, Stamm,
Familie usw.) im Zuge von historischen Antagonismen, sondern die freiwillige Lebenshingabe aus Sühne
für „das Leben der Welt“ aus Gehorsam gegenüber „dem Vater“. Das ist das, woran Sie glauben. Mit überprüfbaren
Tatsachen hat das nichts zu tun und die interessieren Nichtchristen und Skeptiker in erster Linie. Vielleicht
und meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich wurde Jesus von den Römern gekreuzigt, weil er als Staatsfeind
eingestuft wurde. Dafür spricht vieles. Sein Umgang mit Sikariern, seine Agitation gegen die Sadduzäer,
die die Herrschaft Roms stützten, seine Auseinandersetzung mit der Tempelorganisation und schlussendlich
seine Kreuzigung selbst. Nur Staatsfeinde wurden gekreuzigt. Die Juden hätten ihn gesteinigt, wie Stephanus
oder Jakobus auch. Sie stellen Ihren Glauben so dar, als hätten wir es mit historischen Tatsachen zu
tun. Das ist Rhetorik aus vergangener Zeit. Was sagte Jesus lt. Markusevangelium? Eli, Eli, lama sabachtani!!!
Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Das ist glaubhaft, denn es klingt authentisch.
#30 methusalix † 00:55:19 | Montag, 20. August 2007
@Pünktchen … obwohl klar sein dürfte, daß kein einziger der so Bezeichneten ein Menschenleben dem
Tod überantwortet hat, … … und M. (wie Mephistopheles, Pünktchen?) noch nie auch nur in die Nähe
eines Schwangerschaftsabbruches gekommen ist… .während dieses Subjekt schon „argumentativ“ ungebornene
Kinder zur Abschlachtung freigibt … …so wie die römisch-katholische Kirche herzlich wenig Interesse
an Leben und Gesundheit von Menschen, insbesondere Frauen hat … … (und praktisch auch)! Eine ganz
abgefeimte Propagandalüge von Ihnen, Pünktchen. Sie sei Ihnen, angesichts Ihres geistigen Ausnahmezustandes,
von dem dies Zeilen zeugen, verziehen. Bei einer Gelegenheit sprach er dabei vom Notwehrrecht der Frau,
bei einer anderen gar von „Katastrophenschutz“! Danke für die Bestätigung meiner Worte, dass die römisch-katholische
Kirche herzlich wenig Interesse an Gesundheit oder gar Leben von Frauen hat. Das einzige was da heilig
ist, ist der Embryo. Und dieser anmassenden Arroganz muss Einhalt geboten werden und wurde bereits Einhalt
geboten. Aufwendige Rhetorik und Bereitschaft zu Lüge und Diffamierung … … aufwendig ist Ihre Rhetorik
weniger, Pünktchen, dafür um so rabiater. Gegen Frauen gerichtet, wie Sie zu bekennen zu beliebten.
Von Frauen ist bei Ihnen überhaupt relativ wenig die Rede; eigentlich gar nicht. Da sieht man mal wieder,
wie relativ egal Ihnen Frauen sind. Eigentlich völlig egal, nicht Pünktchen?
als methusalix @Pünktchen Pünktchen: Methusalix hat das Abtreibungsmorden allen Ernstes hier als „Katastrophenschutz“
(wörtlich!) … ein „Recht“ auf Kindstötung! Ich verachte dieses Subjekt, das heuchlerisch vorgibt, …
Aber Pünktchen! Jetzt wischen Sie sich mal den Schaum vom Maul und fangen an nachzudenken, wenn Sie dazu
bei Ihrem Adrenalinspiegel noch fähig sind. Ist das logisch, was Sie hier alles auf mich herabstürzen
lassen wollen, oder ist das einfach ein Teil Ihrer marktschreierischen Kriegsgräuelpropaganda, damit
Sie nicht über eigene Unzulänglichkeiten und Fehler nachdenken müssen? … Abtreibungen verhindern
oder minimieren zu wollen, das aber in jedem posting zu erkennen gibt, …, sondern bekämpft! Das „Lebensrecht“
eines Embryos, das Sie hier so grossmäulig verteidigen absolut zu setzen, noch VOR das Leben der Frau,
zeugt nicht von allzu viel „Lebensschutz“ in Ihren Bemühungen. Zumindest nicht Frauen gegenüber; aber
das ist in der römisch-katholischen Kirche ein anderes entsetzliches Kapitel. Der Umgang mit und die
NICHT-Wertschätzung von Frauen. M.stellt im Ernst das Lebensrecht eines Menschen ins Belieben anderer
Menschen! Für dieses Verbrechen … zu fadenscheinig! Abtreibungsgegner werden grundsätzlich als „Hexen-“
oder „Frauenverbrenner“ bezeichnet, … …so wie ich immer des „Abtreibungsmordes“ geziehen werde. Auf
einen groben Klotz gehört eben ein grober Keil. –->>
GerdEric: Es würde mich interessieren, wen sie da vorschlagen aus dem AT! Bitte bezeichnen Sie aber keine
„Opfer“ politischer oder militärischer Auseinandersetzungen! Kein noch so heroischer Einsatz des eigenen
Lebens für andere (meist für „die Eigenen“: Volk, Stamm, Familie usw.) im Zuge von historischen Antagonismen,
sondern die freiwillige Lebenshingabe aus Sühne für „das Leben der Welt“ aus Gehorsam gegenüber „dem
Vater“. Ich gehe nun schlafen! Ich bin auf Ihre Antwort gespannnt!
An Gottlieb! Ich denke, dass mit dem Feuer das Gericht gemeint ist. Und je eher das Gericht kommt,desto
weniger Sünden können begangen werden und desto früher kann das Reich GOTTES auf Erden anbrechen. Ihre
täglichen Evangelien und auch deren Deutung sind bloß Sprechblasen, gemessen an dem, was Sie an Gemeinheiten
sonst auskotzen. An Ihnen möchte ich nicht einmal beinahe anstreifen. Von Ihnen eine Deutung eines Evangelientextes
zu hören ist unerträglich, gerade weil Sie entweder nur Gemeinplatze ohne Substanz absondern oder Gift
spritzen. Ihre Replik wird von diesem Schema nicht abweichen. Was wetten????
@.chen alias Pünktchen alias Domenico Tuttisanti Doch, es gab diese Opfer, die sich einzig aus dem Dienst
an und für G’TT den HERRN gaben um auch den Menschen zu dienen. Jesus ein Ganzopfer? Wissen Sie überhaupt,
was das ist?
Zweitaccount von .chen: GerdEric Es geht nicht darum, daß es das Phänomen von „selbstlosem“ Einsatz
mit Todesfolge nicht überall gäbe. Dennoch wurde nirgends im AT berichtet, daß sich ein Mensch einzig
und allein aus Gehorsam gegen seinen himmlischen Vater freiwillig „für uns“ als Sühn- und Ganzopfer
hingegeben hätte. Ich bestreite nicht, daß es vor und nach Christus zahlreiche „Opfer“ gibt, aber es
gibt keines mit dieser Motivation! Sie operieren da ständig mit einer Zweideutigkeit des Opferbegriffes.
„Opfer“ kann jemand sein, den ein fremder Wille dazu macht, Jesu „Opfer“ ist die Hingabe desw eigenen
Lebens „für das Leben der Welt“ in vollkommener Willensübereinstimmung mit dem himmlischen Vater.
Methusalix hat das Abtreibungsmorden allen Ernstes hier als „Katastrophenschutz“ (wörtlich!) bezeichnen
können und die Vorsatztötungen ungeborener Kinder kaltschnäuzig mit der Entlastung der Arbeitslosenversicherung
zu „rechtfertigen“ versucht! Ebenso konstruiert er aus dem Interesse von Männern und Frauen, sich ihrer
Kinder und damit ihrer Verantwortung entledigen zu können ein „Recht“ auf Kindstötung! Ich verachte
dieses Subjekt, das heuchlerisch vorgibt, Abtreibungen verhindern oder minimieren zu wollen, das aber
in jedem posting zu erkennen gibt, daß es das prinzipielle Lebensrecht des gezeugten Kindes nicht nur
nicht achtet, sondern bekämpft! M. stellt im Ernst das Lebensrecht eines Menschen ins Belieben anderer
Menschen! Für dieses Verbrechen ist ihm kein Lüge zu billig und keine Denunziation zu fadenscheinig!
Abtreibungsgegner werden grundsätzlich als „Hexen-“ oder „Frauenverbrenner“ bezeichnet, obwohl klar sein
dürfte, daß kein einziger der so Bezeichneten ein Menschenleben dem Tod überantwortet hat, während
dieses Subjekt schon „argumentativ“ ungebornene Kinder zur Abschlachtung freigibt (und praktisch auch)!
Bei einer Gelegenheit sprach er dabei vom Notwehrrecht der Frau, bei einer anderen gar von „Katastrophenschutz“!
Aufwendige Rhetorik und Bereitschaft zu Lüge und Diffamierung überführen ihn einer unbewältigten Schuld,
die er auf diese Art und Weise abzutragen hofft. Er hat es längst aufgegeben, andere überzeugen zu wollen,
er will seine eigene Gewissensnot übertönen… :…
@ Pünktchen Mit dem Feuer war in der Tat jenes Reich gemeint, das mit dem Kommen Jesu und seinem Erlösungwerk
angebrochen ist. Ich denke, dass mit dem Feuer das Gericht gemeint ist. Und je eher das Gericht kommt,
desto weniger Sünden können begangen werden und desto früher kann das Reich GOTTES auf Erden anbrechen.
@Pünktchen alias Domenico Tuttisanti Pünktchen alias Domenico Tuttisanti: GerdEric das andere Wort im
Evangelium unterdrücken Sie natürlich: Ach wissen Sie, das ist schon aus dem NT bekannt… D.h. Jesus
erklärt hier die ganze Radikalität seiner Sendung, die ihn schließlich auch ans Kreuz führen wird.
Hier vollzieht sich jene Bluttaufe, von der er spricht, und die manch einem seiner Jünger nicht erspart
blieb! Diese „Bluttaufe“ kannte das Judentum weit vor Jesus und zur Zeit Jesu (er war ja nicht der erste
und letzte Jude, der gekreuzigt wurde…) und später in Europa, wo sich die vorgeblichen Christen, alles
Nachfolger des Jesus(?) auf „Bluttaufen“ spezialisierzten…
#21 santo domingo 18:02:10 | Sonntag, 19. August 2007
@ obelix & Navon Ja, die Statistik spricht Bände! Wenn die Zahl der Frauen, die hormonell verhüten,
nicht gar noch höher liegt. In Deutschland kann man das etwa quantifizieren, weil die Pille hierzulande
verschreibungspflichtig ist. In den meisten Gegenden, einschließlich der Türkei und auch im katholischen
Südamerika, ist sie frei verkäuflich – z.T. nicht ‘mal apothekenpflichtig, sondern sogar am Kiosk erhältlich.
Ohne daß sich Thrombosen epidemiegleich ausgebreitet hätten, versteht sich.
Völlig richtig, Navon! Navon: Weltweitwird die Pille von 50 – 60 Millionen Frauen verwendet (und nicht
nur zur Verhütung). Und jetzt hat die sogenannte „Redaktionen“ einen einzigen(!) Fall gefunden, bei der
eine Frau VIELLEICHT an den Folgen der Pille gestorben ist. Ein Epidemiologe stellt dann noch folgende
Überlegung an: Wenn chemische Kontrazeptiva, die ja hier als „Mörderpillen“ verunglimpft werden, nicht
mehr verfügbar sind, sterben wieviele Frauen NICHT mehr an den Nebenwirkungen dieser Pillen? Und wieviele
Frauen sterben dann bei den Schwangerschaften und Entbindungen, die durch die fehlenden wirksamen Kontrazeptiva
entstehen? Wie viele Frauen sterben dann an Krankheiten, die durch chemische Kontrazeptiva bekämpft werden
könnten? Sie sehen, das ist alles nicht so einfach. Eine beliebte Spielwiese für solch Überlegungen
sind auch die Eltern, die ihren Kindern Impfungen verweigern. Die glauben, dass eine Masern/Mumps/Rötlen-Immunisierung
viel gefährlicher sei, als die Erkrankungen selbst, ohne die geringste Ahnung zu haben, was Kindern passieren
kann, die daran erkranken. Oder was gar bei einer Epidemie passieren kann. Dann gnade uns Gott. Vor allem
den Erwachsenen. Das kann sich dann zu einer Seuche von buchstäblich biblischem Ausmass auswachsen.
#19 methusalix † 17:45:47 | Sonntag, 19. August 2007
extra für Sie Pünktchen, eine ganz andere katholische Ansicht [kursiv]Damit entfaltet Benedikt XVI.
ein rational stimmiges, geschlossenes, ja unfehlbares System, aus dem es kein Entrinnen gibt. Wer bestimmten
inhaltlichen Vorstellungen der katholischen Kirche – aus Vernunft- und Gewissensgründen – nicht folgen
mag oder kann, ist dann entweder ignorant, böswillig, gewissenlos oder hat, gutwillig zwar, dennoch bestenfalls
Bruchstücke der Wahrheit erkannt. Auch demokratische Mehrheitsentscheidungen können dann folgerichtig
die Wahrheit verfehlen und dürfen ignoriert, ja sogar bekämpft werden. Im Weltbild Ratzingers steht
hier das »Zufällige« gegen das Absolute. Der Streit aber geht um die Frage, wie ein von Vernunft und
Liebe geprägtes Leben konkret auszusehen hat. Widerspricht eine Haltung, die dem Embryo kein absolutes
Lebensrecht auf Kosten der Mutter zubilligen will, in jedem Fall der Vernunft? Nein! Widerspricht ein
Ja zur gleichgeschlechtlichen Partnerschaft dort, wo es um tief verankerte Persönlichkeitsstrukturen
geht, in jedem Fall der Vernunft und der Liebe? Nein! … Deshalb steht »die Wahrheit« nicht ein für
alle Mal fest. Früher hat die Kirche zum Beispiel die Religionsfreiheit verworfen, weil sie nicht dem
Willen Gottes entspreche; heute wird sie als Menschenrecht – und damit gottgewollt – anerkannt. Früher
wurden die Juden als »Gottesmörder« gebrandmarkt, heute sieht man in ihnen eine »Geschwisterreligion«.
Das Lehramt der Kirche kann sich also irren und hat sich in der Geschichte geirrt. www.publik-forum.de/…tgrp/art/display.asp?cp=$edt$pufo/o…
@Pünktchen Pünktchen: Methusalix Sie sind ein Psychowrack, … Eine Ferndiagnose, Pünktchen! Dafür
bekommen Sie den Nobelpreis, wenn nicht schlimmeres zuerkannt. An Ihnen ist sicher eine grossartige Jüngerin
Freuds verloren gegangen. … zerfressen von dem Bewußtsein der eigenen Mit-Schuld an Babymorden …
Ein irrsinniger Wunschtraum aller, die sich für besonders rechtgläubig halten. Jeder der ihre Meinung
nicht teilt muss ein „Babymörder“ sein. … und dem verzweifelten Versuch, diese Untaten zu rechtfertigen, …
„Untaten rechtfertigen“, ein grosses Wort, um den Ausdruck grosssprecherisch zu vermeiden. Nein, ich bin
nur, im Gegensatz zu Ihnen Pünktchen, wirklich daran interessiert die Zahl der Abbrüche zu senken. … statt
den Weg der Umkehr und Buße zu gehen. Ist das Ihr, sehr verschlüsselter, Wille Abbruchzahlen zu senken,
Pünktchen? Wie wäre es mit Klartext? Nach dem Motto: Ich, Pünktchen, bin bereit das und jenes anzupacken,
zu tun, mit eigenem Einsatz zu leisten, um Abbrüche zu verhindern? Sie rechtfertigen eigene Morde und
klagen Nicht-Mörder an! Schon wieder diese Mörderlüge. Sie wissen doch, dass ich noch nie einem Abbruch
Vorschub geleistet habe; dass genau das Gegenteil der Fall ist. („Hexenverbrenner“ – wer soll das sein?
Gegner der Abtreibung etwa?) (Mein Hexenverbrenner ist Ihr Abtreibungsmörder.) Dabei hängen Sie sich
immer das Mäntelchen des Humanistren und Weltverbesserers um! Dabei hängen sie sich immer das Mäntelchen
der einzig Rechtgläubigen um.
an Navon danke für die Zahlen! Außerdem steht in JEDEM Beipackzettel,dass man die Pille bei Thrombosegefahr
SOWIESO nicht nehmen darf,als Gegenanzeige. LG Jasmina
@ Santa Rita: Die „Riesenskelette“ sind auch NACHWEISLICH eine Fälschung. Hier das Original-Foto der
Cornell-University: Link …ionalistinternational.net/…/images/skeleton.jpg und hier die Fälschung
der Kreationisten: Link …ionalistinternational.net/…images/skeleton1.jpg Was wollen Kreationisten
bloß damit bezwecken, wenn sie Fälschungen in Umlauf bringen? Glauben die denn, dass niemand hinter
ihre Lügen kommt? Die im am Ende des Videos gezeigten, nach hinten deformierten Schädel, haben eine
sehr weltliche Ursache. In viele Kulturen (besonders Südamerika, aber auch in quasi allen anderen Teilen
der Welt) wurde die Kopfform von Kindern mittels Bandagen etc. verändert. Schon der berühmte griechische
Arzt Hippokrates berichtet im 5. Jahrhundert v. Chr. von einem Volk, das seinen Kindern nach der Geburt
erst mit der Hand und später mit Bandagen den Kopf deformiert. Siehe auch hier: Link de.wikipedia.org/…%C3%A4deldeformation
Das Rockefeller/Rothschild Global Crime Syndicate lässt derartige Fundorte sofort zum militärischen
Sperrgebiet erklären und die Funde selbst in dunklen Kanälen verschwinden. Weltverschwörungen! Wie
putzig!
Tod durch Pille Und als „Beweis“? Das hier: […]starb am 22. März an einem Blutgerinnsel. Als Ursache
dafür nannte ihre Familie und der untersuchende Arzt am Dienstag vor einem Dubliner Gericht die mehrjährige
Einnahme der Kinderverhütungspille. […] Frau Hennessy war Nichtraucherin und normalgewichtig. Lol Wenn
man also Nichtraucher und Normalgewichtig ist, kann man NUR AUFGRUND DER PILLE ein Blutgerinnsel bekommen?
Was für eine Bestechende Beweisführung.
Weltweit wird die Pille von 50 – 60 Millionen Frauen verwendet (und nicht nur zur Verhütung). Und jetzt
hat die sogenannte „Redaktionen“ einen einzigen(!) Fall gefunden, bei der eine Frau VIELLEICHT an den
Folgen der Pille gestorben ist. Ob dies gesichert ist oder nur eine Annahme und die eigentliche Todesursache
unbekannt ist, verschweigt die sogenannte „Redaktion“ wohlwissend. Aber selbst wenn – ein Fall pro 50 –
60 Millionen Anwender! Das sind 0,0000017 – 0,000002 %. Geradezu lächerlich! Selbst Aspirin oder Nasenspray
ist da – in Bezug auf die bisher bekannten Todesfälle – gefählicher. Und, um die Dämlichkeit der sogenannten
„Redaktion“ mal zu verdeutlichen, man könnte ja mal ermitteln, wieviele Frauen bei der Geburt sterben.
Sollte man – wie die sogenannte „Redaktion“ dies tut – nun vorm Kinderkriegen warnen??? Sorry lieber „Author“,
aber das ist einfach nur unseriös und dumm!
#12 santa rita 15:23:03 | Sonntag, 19. August 2007
Recken der Urzeit „Es ist ganz unbestreitbar, daß der Kerngehalt des Darwinismus – Selektion als ein
mächtiges Motiv bei der Entwicklung der Artenvielfalt – die tauglichste Hypothese zur Erklärung der
biologischen Geschichte ist.“ Und wie erklärt der Herr Kardinal dann die Funde …-sarfunshafi.blogspot.com/…-skeleton-found.html
von Riesenskeletten www.metacafe.com/…1447/weirdest_skulls/ mit der Evolution? Genesis 6. 4.: In jenen
Zeiten waren die Riesen auf Erden gewesen, zumal damals, als die Gottessöhne (= gefallene Engel) mit
den Menschentöchtern verkehrten und diese ihnen Kinder gebaren. Natürlich werden derartige dem offiziellen
(aber definitiv falschen) Weltbild widersprechende Funde von den Mainstreammedien unterdrückt, totgeschweigen
oder als Fälschungen deklariert. Das Rockefeller/Rothschild Global Crime Syndicate lässt derartige Fundorte
sofort zum militärischen Sperrgebiet erklären und die Funde selbst in dunklen Kanälen verschwinden.
Leblhuber Mit dem Feuer war in der Tat jenes Reich gemeint, das mit dem Kommen Jesu und seinem Erlösungwerk
angebrochen ist. Als außerbibl. Jesus-Wort wird z.B. überliefert: „Wer mir nahe ist, ist dem Feuer nahe…“.
Daß Sie noch immer nicht den Kreuzestod Jesu im Sinne des freiwilligen Sohnesgehorsams und als Erfüllung
der Prophetie vom leidenden Gottesknecht (Jes. 53) wahrnehmen können, sondern ihn regelmäßig als „Scheitern“
mißverstehen, tut mir leid für Sie!
@Pünktchen: Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Jesus meint hier wohl mit den Worten von Lukas
das Anbrechen des Gottesreiches, das er unmittelbar bevorstehen sah. Und darin hat er sich offensichtlich
geirrt. Die spätere Umdeutung dieser Erwartung wurde notwendig, weil das Gottesreich, entgegen seiner
Botschaft, eben nicht anbrach und bis heute nicht angebrochen ist.
GerdEric das andere Wort im Evangelium unterdrücken Sie natürlich: Wie froh wäre ich, es würde schon
brennen! Ich muss mit einer Taufe getauft werden und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen
ist. D.h. Jesus erklärt hier die ganze Radikalität seiner Sendung, die ihn schließlich auch ans Kreuz
führen wird. Hier vollzieht sich jene Bluttaufe, von der er spricht, und die manch einem seiner Jünger
nicht erspart blieb!
Jesus hat nicht den Familienverband zerstören wollen, aber er hat erklärt, daß an der Entscheidung
für oder gegen ihn, den Messias, der Familienverband zerreißen kann!
Methusalix sind die Hexenverbrenner hier wirklich ein Vorbild an Christentum? Sie sind ein Psychowrack,
zerfressen von dem Bewußtsein der eigenen Mit-Schuld an Babymorden und dem verzweifelten Versuch, diese
Untaten zu rechtfertigen, statt den Weg der Umkehr und Buße zu gehen. Sie rechtfertigen eigene Morde
und klagen Nicht-Mörder an! („Hexenverbrenner“ – wer soll das sein? Gegner der Abtreibung etwa?) Dabei
hängen Sie sich immer das Mäntelchen des Humanistren und Weltverbesserers um! Zum Wesen der Versuchung
gehört ihre moralische Gebärde: Sie lädt uns gar nicht direkt zum Bösen ein, das wäre zu plump. Sie
gibt vor, das Bessere zu zeigen: die Illusionen endlich beiseitezulassen und uns tatkräftig der Verbesserung
der Welt zuzuwenden. Sie tritt zudem unter dem Anspruch des wahren Realismus auf: Das Reale ist das Vorkommende –
Macht und Brot; die Dinge Gottes erscheinen demgegenüber als irreal, eine Sekundärwelt, derer es eigentlich
nicht bedarf kath.net/detail.php?id=17542. Ich verachte Sie!
@Pünktchen Glauben Sie, wenn diese beiden Herren, de Chardin und Rahner nicht exisitiert hätten, wären
die Kirchen heute voller, oder gäbe es keinen „Abtreibungsmord in Kinderschlachthöfen“? Oder die Kondomfabrikanten
wären alle längst Pleite gegangen und der unsägliche Paragraf 175 feierte traurige Urständ in unserem
Strafgesetzbuch? Glauben Sie das wirklich, Pünktchen? Glauben Sie wirklich, das Elend der Kirche wurde
von den neuen „Modernisten“ verschuldet? Glauben Sie nicht, dass Sie es sich damit ein ganz klein wenig
zu einfach machen? Ein paar Sündenböcke benennen und in die Wüste jagen? Glauben ist nie einfach und
wenn jemand das behauptet, sollte bei Ihnen alle Alarmglocken schrillen. So einfach ist es nämlich nicht.
Keine „Abtreibungsmorde“ mehr und die Kirchen sind voll. Keine „künstliche Verhütung“ mehr und der Glauben
kehrt zurück. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Ein Vorbild an gläubigem Christentum schafft Vertrauen
und Glauben. Aber sagen Sie selbst, sind die Hexenverbrenner hier wirklich ein Vorbild an Christentum?
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Lukas 12, 49-53 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Ich muss
mit einer Taufe getauft werden und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist. Meint
ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern
Spaltung. Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht
herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen
den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre
Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
der kardinal fragt, wir antworten Kardial Lehmann fragt, ob man vergessen habe, was etwa die beiden Jesuitenpatres
Teilhard de Chardin († 1955) und Karl Rahner († 1984) oder andere „geleistet“ hätten. jolie meint: leider
nicht. soweit das wort zum sonntag von eurem jolie