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Sonntag, 19. August 2007 14:29
Steigt der Phönix wieder aus der Asche?
Nach dem Niedergang der christdemokratischen Parteien ist es notwendig, daß sich die europäischen Christen neu politisch formieren.
Der Phönix - ein Vogel in der Mythologie, der sich immer erneuern kann
Der Phönix – ein Vogel in der Mythologie, der sich immer erneuern kann
(kreuz.net/RU) Kürzlich veröffentlichte der Verband ‘Union der Nationen Europäischer Christen’ (UNEC) eine Pressemeldung, die zum Ausgangspunkt einer zukünftigen christlichen und europaweiten Partei werden könnte.

Das berichtete Winfried Würmeling, der Generalsekretär der ‘Union der Nationen Europäischer Christen’.

Die neue europäische christliche Partei soll auf dem Evangelium, dem Naturgesetz und der kirchlichen Soziallehre gründen.

Besonders bei der Unauflösbarkeit der Ehe und der persönlichen Unbestechlichkeit sollen keine Kompromisse gemacht werden.

Es steht eine langwierige Arbeit bevor. Deren Wirkungen wird man vielleicht erst in fünf oder zehn oder zwanzig Jahren sehen können – so Würmeling.

Der Verband ‘Union der Nationen Europäischer Christen’ (UNEC) wurde im Januar 1989 von einer kleinen Gruppe französischer, deutscher und belgischer Freunde gegründet.

Es war notwendig, zunächst den Boden vorzubereiten und über ganz Europa hin Verbindungsfäden zu knüpfen, christliche Wurzeln zu entdecken und zu analysieren.

Das ist 18 Jahre lang geschehen, besonders durch internationale Symposien, Pilgerfahrten, den internationalen RU-Nachrichtendienst, die Schaffung eines Netzes europäischer Delegierten, durch humanitäre Aktionen im Osten, die Mitgründung des Internet-Radios Silence, historische und wissenschaftliche Arbeitskreise und die Aktion ‘SOS Mütter’.

Im Januar 2009 könnte dieses Ziel, am 20. Jahrestag der Gründung der UNEC, eine konkrete politische Gestalt annehmen – rechtzeitig für die Europawahlen im Juni 2009.

Als nächster Schritt steht ein ‘Brainstorm-Treffen’ Anfang Dezember 2007 in Paris oder Lyon bevor.

Dabei sollen mehrerer Kommissionen aufgestellt werden, die sechs Monate lang an verschiedenen Themen arbeiten.

Diese Themen sind: Statuten, Begegnung mit christlichen Parteien in Belgien, Holland, Italien, Polen, Rumänien, Österreich, Schweden, England, Rußland, historische Forschungen über das frühere ‘Christliche Europa’, Studien über die Sonderproblematik Königtum-Demokratie, Werbung, Finanzen und geistliche Aspekte.

Für Anfang Juni 2008 ist eine Versammlung geplant, bei der die Kommissionen ihre Ergebnisse präsentieren.

Eine der wichtigeren Fragen ist, ob es notwendig ist, eine Partei zu gründen oder ob eine andere Struktur geeigneter wäre.

So stellt sich die Frage des Bipartismus. Die neue Bewegung könnte so organisiert sein, daß deren Mitglieder in bereits bestehenden Parteien aktiv werden.
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Montag, 24. September 2007 14:51
Bokrug †: Gegen Handels-Kapital und Freihandel: Katholische Soziallehre
In seinem „System der nationalen Ökonomie“ entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs –, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche. Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz. Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite verschaffen.

Profitieren tun so natürlich auch die Privat-Banken (hinter den vermeintlichen National- und Zentral-Banken) mit ihrem zinsbelasteten Privat-Krediten, durch die Geld in Umlauf kommt-
Sonntag, 26. August 2007 01:42
call me †: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 25. August 2007 00:03
Bokrug †: Über das Handels-Kapital und Christliche Alternativen
http://www.zeit.de/…003/10/Medici-Kasten



Um dem Wucher Einhalt zu gebieten, schlugen Franziskanermönche ein eigenes System vor. 1462 eröffnete die Stadt Perugia ein öffentliches Pfandleihhaus, ein Mons Pietatis (Berg der Barmherzigkeit), das nur zur Kostendeckung einen Kreditzins zwischen vier und zwölf Prozent verlangte. Trotz theologischer Bedenken gab Papst Pius II. dem Projekt seinen Segen, und das Modell vom barmherzigen Verleiher machte Schule. Von Italien bis England eröffneten Montes Pietatis ihre Schalter für die Unterschichten. Bald wurden sie zu veritablen Geldinstituten, die Guthaben von Privatleuten annahmen und ihnen dafür geringe Zinsen zahlten. Nach dem Vorbild der Montes Pietatis entwickelten sich in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert die in kommunaler Selbstverwaltung geführten Gemeindesparkassen. jfj



Volkswirt Gustav Ruhland

http://www.vergessene-buecher.de

Volkswirt Bernd Senf

http://www.berndsenf.de

http://www.michael-musil.de/…ermann/leseprobe.htm

http://…ww.steinbergrecherche.com/

http://www.muslix.de/HB/

http://www.freiwirte.de/
Mittwoch, 22. August 2007 08:03
Fragender: Nur zur Info:
In österreich gibt es keine christliche Partei.
Dienstag, 21. August 2007 11:43
Artois †: @leblhuber
Machen Sie’s gut! Vielleicht überlegen Sie sich’s ja noch einmal. Ihre Beiträge waren sehr konstruktiv!
Dienstag, 21. August 2007 03:30
Leblhuber: Das Licht leuchtet nicht, wenn wir es verdunkeln!
Ich verabschiede mich von diesem Forum. Vielen Dank an alle, die versuchen, gleich welchen Standpunkt sie einnehmen, ob eher christlich konservativ oder progressiv, ob jüdisch, atheistisch oder agnostisch, auf Unflätigkeiten und Hasstiraden zu verzichten.

Dieses Forum ist nicht christlich, so wie ich das verstehe. Hier wird versucht, eine Geisteshaltung zu verbreiten, die mit meinem Wertekanon nicht vereinbar ist.

Wenn Extrempositionen wie die von Kasperschüler und solche Psychopathen wie Sentinel geduldet werden, ist meine Stimme deplaziert. Wer wissen will, wie Hetzkampagnen gegen unliebsame Kontrahenten laufen, ist hier an der richtigen Stelle. Ich nicht!

Ich bedauere, dass hier ein völlig verzerrtes Bild der Kirche sichtbar wird. Sollten wir nicht eher heilen können, statt verdammen und überzeugen statt belehren.

Die Aufmachung dieses Forums ist gut aber die offensichtliche Intention ist mir zuwider.

Leblhuber
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