Im Alten Ritus ist die Gemeinde überhaupt nicht eingebunden. Sie feiert auch nicht mündig mit. Man weiß gar nicht, wie die Gemeinde unter diesen Umständen in den Himmel kommen kann. Pressesplitter zur Alten Messe.
Sonntag, 26. August 2007 01:35
call me †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 24. August 2007 00:56
Aleph: Tanz der Priester um den goldenen Altar
Mehrmals wurde hier in Beiträgen festgestellt, dass nach dem alten Ritus die Gemeinde überhaupt nicht erforderlich ist. Das machen die Ministranten. Es geht eigentlich im alten Ritus nur um den Tanz goldgewandeter Kultubeamten um den goldenen Altar (Kalb?), verschleiert durch Weihrauchschwaden,… oder? Da muss man sich doch nicht die Zunge zerbrechen, wie der Gottesdienst der Zunkunft aussehen soll: den die Priester ganz unter sich, für sich und mit sich, ungestört vom gaffenden Volk, feiern werden.
Mittwoch, 22. August 2007 23:50
möchtegern-kathole: @athanasius
Danke für Ihre Beispiele. Den Opfergedanken zu vernichten ist offensichtlich der Modernisten höchstes
Ziel. Ihr Beispiel mit dem „Haydn-Messe Schlußlied“ zeigt dies gut.
Das ehemals „Nun ist das Lamm geschlachtet, das Opfer ist vollbracht“ in Bezug auf die Messe ist den Modernisten nicht genehm weil katholisch
„heute In Frieden lasst uns gehen,…“ ist so allgemein, dass es auch bei den Protestanten durchgeht.
Das ehemals „Nun ist das Lamm geschlachtet, das Opfer ist vollbracht“ in Bezug auf die Messe ist den Modernisten nicht genehm weil katholisch
„heute In Frieden lasst uns gehen,…“ ist so allgemein, dass es auch bei den Protestanten durchgeht.
Mittwoch, 22. August 2007 13:36
Artois †: Die Umdichterei
war schon im 18. Jh. gang und gäbe, so richtig los ging es aber wohl so ca. ab 1955. Ab der 1. Hälfte
des 19. Jh. wurde die Umdichterei ziemlich zurückgedrängt, seit 1955 aber wurde ihr mehr und mehr Raum
gegeben. Akteuere: Theologische, hymnologische, poetische Idioten und Schwachköpfe, angetrieben von krankhaftem
Ehrgeiz, das Wahre und Schöne zu zerstören, beauftragt und gedeckt vom modernistischen Episkopat und
von „Priestern“ á la Gotthard hier und ähnlichen Schießbudenfiguren.
Das heutige „Gotteslob“ ist eine Hölle von Häßlichkeit und Verlogenheit und reicht allein schon aus, die angebliche Verpflichtung des NOM zu widerlegen.
Das heutige „Gotteslob“ ist eine Hölle von Häßlichkeit und Verlogenheit und reicht allein schon aus, die angebliche Verpflichtung des NOM zu widerlegen.
Mittwoch, 22. August 2007 11:46
stat crux: Erstaunlich!
Dre Redaktion zitiert zum wiederholten Male „witzige“ Wortverhedderungen des „Prälaten“ (Propstes) an St. Afra. Gab’s da Krach zwischen k.n und IPN –- oder ist das ein Anflug von Humor?
Mittwoch, 22. August 2007 10:56
Inderwld: Umdichtung
Umdichtungen gibt es viel zu viele, gerade erst Ende des 20. Jhd. z.B.:
Stille Nacht aus „uns zu versühnen“ wurde „um uns zu dienen“
oder die vielen Geschlechtsbereinigungen, wo man zwanghaft entweder das Wort Brüder ersetzt hat, z. B. „Lasst uns loben, Brüder(jetzt freudig), loben“, oder zwanghaft noch Schwestern eingefügt hat, z. B. alt „Wir sind einander Brüder und niemand ist uns fern“ neu „Als Schwestern und als Brüder sind wir uns nicht mehr fern“ uvm.
Stille Nacht aus „uns zu versühnen“ wurde „um uns zu dienen“
oder die vielen Geschlechtsbereinigungen, wo man zwanghaft entweder das Wort Brüder ersetzt hat, z. B. „Lasst uns loben, Brüder(jetzt freudig), loben“, oder zwanghaft noch Schwestern eingefügt hat, z. B. alt „Wir sind einander Brüder und niemand ist uns fern“ neu „Als Schwestern und als Brüder sind wir uns nicht mehr fern“ uvm.
Mittwoch, 22. August 2007 10:35
Benedikt: Konzelebration?
Welchen Sinn hat denn die Überschrift über dem letzten Zitat?
Mittwoch, 22. August 2007 10:04
athanasius1957: Gotteslob Umdichtungen
Ich möcht nur wissen, wann die Arbeit im Vorfeld des Gotteslobes schon begonnen hat, denn die vielen
Neutexte und auch theologischen Verwässerungen sowie Verfälschungen sind ohne Vorarbeit nicht zu leisten.
„Großer Gott wir loben Dich“ 3. Strophe
ehemals …Himmelsheere, starke Helfer in der Not (gemeint waren die Engel)
heute starker Helfer in der Not
„Haydn-Messe Schlußlied“
ehemals Nun ist das Lamm geschlachtet, das Opfer ist vollbracht
heute In Frieden lasst uns gehen,…
„Heilges Kreuz“
ehemals …hartes Ruhbett meines Herrn. Einsmals sehn wir Dich verkläret…
heute …Baum, an dem der Heiland hing, wo sich seine Lieb bewähret…
Damals wurden die Texte umgeschrieben ohne das Volk zu befragen.
Dieses Vorgehen erinnert mich ein wenig an die Geschichtsumschreibungen in Anlehnung an das Wahrheitsministerium Huxleys „Schöne, neue Welt“.
Kleine feine Änderungen, die auch theologische „Änderungen“ mit sich brachten.
„Großer Gott wir loben Dich“ 3. Strophe
ehemals …Himmelsheere, starke Helfer in der Not (gemeint waren die Engel)
heute starker Helfer in der Not
„Haydn-Messe Schlußlied“
ehemals Nun ist das Lamm geschlachtet, das Opfer ist vollbracht
heute In Frieden lasst uns gehen,…
„Heilges Kreuz“
ehemals …hartes Ruhbett meines Herrn. Einsmals sehn wir Dich verkläret…
heute …Baum, an dem der Heiland hing, wo sich seine Lieb bewähret…
Damals wurden die Texte umgeschrieben ohne das Volk zu befragen.
Dieses Vorgehen erinnert mich ein wenig an die Geschichtsumschreibungen in Anlehnung an das Wahrheitsministerium Huxleys „Schöne, neue Welt“.
Kleine feine Änderungen, die auch theologische „Änderungen“ mit sich brachten.
Mittwoch, 22. August 2007 07:59
28.IX-28.X: Korrekte Feststellung!
Man muß schon froh sein, wenn die Erstkommunionkinder das „Vater unser“ auf deutsch können.
Im sogenannten „Religionsunterricht“, erteilt von ungebildeten „PastoralreferentIinen“ und anderen „KommunionshelferIinen“ bekommen sie dieses wunderschöne Gebet, das uns der Herr ja selst gelehrt hat, nicht gelernt.
Im sogenannten „Religionsunterricht“, erteilt von ungebildeten „PastoralreferentIinen“ und anderen „KommunionshelferIinen“ bekommen sie dieses wunderschöne Gebet, das uns der Herr ja selst gelehrt hat, nicht gelernt.
Mittwoch, 22. August 2007 07:12
r.ruhrgebietler: es wird Zeit, daß die hlg. tried. Messe
verbindlich einmal am Sonntag in den V-II-Gebäuden zelebriert werden muss!! Es wird kommen, aber bedauerlicherweise
weiß niemand genau wann das sein wird!
Das nächste V-II liegt hier 10 Fußminuten entfernt. Um eine gültige Liturgie zu haben muss ich 30 Autominuten fahren.
Mal ehrlich – die V-II-Kleriker fördern nicht gerade den Umweltschutz!
Das nächste V-II liegt hier 10 Fußminuten entfernt. Um eine gültige Liturgie zu haben muss ich 30 Autominuten fahren.
Mal ehrlich – die V-II-Kleriker fördern nicht gerade den Umweltschutz!
Dienstag, 21. August 2007 23:10
möchtegern-kathole: wenn kein Ministrant …
… da ist, geht es auch ohne. Zumindest bei der Alten Messe. Aber ist das ein Argument? Wieviele Heilige Messopfer mögen in den Jahrhunderten ohne Ministrant dargebracht worden sein, den Menschen zum ewigen Heile, Gott zu seiner ewigen Herrlichkeit …
Dienstag, 21. August 2007 22:02
monti: @Gotthard
eine alte Messe kann NICHT ohne Ministranten (mindestens einer) zelebriert werden.
Dienstag, 21. August 2007 21:29
Riese1835: @Gotthard
Ich habe einst selbst im NOM gedient. Wo sind die vielen Aufgaben für Meßdiener im NOM (zumindest in
der heute gängigen Praxis, einzelne Ausnahmen gibt es sicherlich):
– Austeilung des Weihwassers an Sonntagen vor der Messe
– Mehrmaliges Umkleiden:
x Nach der Austeilung des Weihwassers
x In der Osternachtfeier (weiß – violett)
x Bei der Aussetzung des Allerheiligsten
– Stufengebet und Responsorien
– Confiteor
– Weihrauch beim Amt (heute selten)
– Ortswechsel des Meßbuches von der Epistel- auf die Evangelienseite und zurück
– Austeilung des Weihwassers an Sonntagen vor der Messe
– Mehrmaliges Umkleiden:
x Nach der Austeilung des Weihwassers
x In der Osternachtfeier (weiß – violett)
x Bei der Aussetzung des Allerheiligsten
– Stufengebet und Responsorien
– Confiteor
– Weihrauch beim Amt (heute selten)
– Ortswechsel des Meßbuches von der Epistel- auf die Evangelienseite und zurück
Dienstag, 21. August 2007 21:08
Gotthard: @riese
Oder ein anderes Beispiel: Was haben die Ministranten heute noch zu tun? Überwiegend Statisten!
früher konnte die Messe mit oder ohne Ministranten zelebriert werden – heute auch! Wo ist der Unterschied?
Ich habe mal gezählt: hier in der Pfarrei sind normalerweise sonntags 11 Ministranten im einsatz – ALLE mit Diensten versehen!
früher konnte die Messe mit oder ohne Ministranten zelebriert werden – heute auch! Wo ist der Unterschied?
Ich habe mal gezählt: hier in der Pfarrei sind normalerweise sonntags 11 Ministranten im einsatz – ALLE mit Diensten versehen!
Dienstag, 21. August 2007 20:55
Riese1835: Gläubige im überlieferten Ritus nicht eingebunden?
Ein Beispiel: Wo sind die vielen Kirchenchöre geblieben? Wo der gregorianische Choral?
Die Einführung des NOM mit den seichten, politisch korrigierten und an den Zeitgeist angepaßten, von einem amusikalischen „Kirchenvolk“ gesungenen (oder besser gekrächzten) Kirchenliedern hat vielen einst blühenden und nach Vollendung strebenden Kirchenchören ein jähes Ende bereitet.
Beispiele:
4. Strophe „Stille Nacht“: „… wo sich heut alle Macht väterlicher Liebe ergoß und als Bruder huldvoll umschloß …“ wird zu „… wo sich heut alle Macht jener Liebe huldvoll ergoß die uns arme Menschen umschloß …“
„Herr, ich glaube …“: Der Text „einen Gott in drei Personen“ komplett und ersatzlos gestrichen.
Oder ein anderes Beispiel: Was haben die Ministranten heute noch zu tun? Überwiegend Statisten!
Die Einführung des NOM mit den seichten, politisch korrigierten und an den Zeitgeist angepaßten, von einem amusikalischen „Kirchenvolk“ gesungenen (oder besser gekrächzten) Kirchenliedern hat vielen einst blühenden und nach Vollendung strebenden Kirchenchören ein jähes Ende bereitet.
Beispiele:
4. Strophe „Stille Nacht“: „… wo sich heut alle Macht väterlicher Liebe ergoß und als Bruder huldvoll umschloß …“ wird zu „… wo sich heut alle Macht jener Liebe huldvoll ergoß die uns arme Menschen umschloß …“
„Herr, ich glaube …“: Der Text „einen Gott in drei Personen“ komplett und ersatzlos gestrichen.
Oder ein anderes Beispiel: Was haben die Ministranten heute noch zu tun? Überwiegend Statisten!
Dienstag, 21. August 2007 19:48
möchtegern-kathole: Die Alte Messe …
… ist viel abwechslungsreicher. Es gibt die Stille Messe mit und ohne laut gesprochenene Lesung+Evangelium,
die Bet-Sing-Messe, schließlich das Amt. Eine Vielfalt, die man im NOM vergeblich sucht.
Viele NOM-Besucher wissen nicht einmal, wie erhaben eine Stille Messe sein kann, wenn das Laute dieser Welt verklingt – damit wir die Stimme des ewigen und demütigen Hohepriesters hören.
Viele NOM-Besucher wissen nicht einmal, wie erhaben eine Stille Messe sein kann, wenn das Laute dieser Welt verklingt – damit wir die Stimme des ewigen und demütigen Hohepriesters hören.
Dienstag, 21. August 2007 19:01
Marius.Frosch: Typisch
Immer diese Vorurteile, von Leuten die sich nicht richtig informieren, gerade in der Alten Messe, kann man wunderbar mitbeten.
Dienstag, 21. August 2007 18:56
Hyazinth: Artois
horriblu dictu-brrrrrr
Dienstag, 21. August 2007 17:57
Artois †: Die „altrituelle“
Osternacht ist eine recht zweifelhafte Modernisierung der 1950er Jahre. Außerdem steht da ein verbotenes keyboard rum – horriblu dictu – – – brrrrr
Dienstag, 21. August 2007 15:58
zeitundewigkeit: Die Heilige Messe nach dem alten Ritus
ist für Priester und Gläubige geistlich sehr anspruchsvoll. Sie erfordert von den Gebeten und Riten
her eine viel stärkere, innere Hingabe (und das ist Aktivität!!) an Christus (Nimm mich mit in Dein
Opfer!), als die Hl. Messe nach dem neuen Ritus.
Wer als Priester beide Formen pflegt – und das wird wohl die Zukunft sein- merkt schnell die Unterschiede:
theozentrisch die eine Form, mehr anthropozentrisch die andere.
Dass die lateinischen Texte vom NOM und besonders vom AOM eine theologische Tiefendimension haben, von der der deutsche Text meilenweit entfernt ist, sei nur nebenbei erwähnt.
Wer als Priester beide Formen pflegt – und das wird wohl die Zukunft sein- merkt schnell die Unterschiede:
theozentrisch die eine Form, mehr anthropozentrisch die andere.
Dass die lateinischen Texte vom NOM und besonders vom AOM eine theologische Tiefendimension haben, von der der deutsche Text meilenweit entfernt ist, sei nur nebenbei erwähnt.
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