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Montag, 20. August 2007 13:15
„Es war wie nach Hause kommen“
Mehrere Jahrzehnte hat eine US-Diözese ohne die Alte Messe vor sich hin vegetiert. Nun hat der Bischof die Weichen neu gestellt. Der Grund: Er will wieder volle Kirchen.
Bischof Salvatore Matano feierte an Mariae Himmelfahrt die Alte Messe
Bischof Salvatore Matano feierte an Mariae Himmelfahrt die Alte Messe
(kreuz.net, ) „Wenn es das ist, was unsere Kirche füllen wird, dann geschehe es.“ Das erklärte Bischof Salvatore Matano (60) zur Alten Messe.

Mons. Matano ist Bischof der Diözese Burlington im US-Bundesstaat Vermont im Nordosten der USA. Er äußerte sich in der Predigt während eines Alten Pontifikalamts am Hochfest Mariä Himmelfahrt in seiner Kathedrale St. Joseph.

Der Bischof hatte in einem Brief an die Gläubigen gleich nach dem Erscheinen des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ angekündigt, daß er zum Hochfest Mariae Himmelfahrt eine Alte Messe zelebrieren werde.

Das regionale Fernsehen ‘NewsChannel 5’ berichtete, daß Mons. Matano zum ersten Mal seit Jahrzehnten im Alten Ritus zelebriert hat. Es habe in der ganzen Diözese seit Jahrzehnten keine Alte Messe mehr gegeben.

Deshalb mußte das Bistum für die Vorbereitungen viel Zeit und Mühe aufwenden. Nicht umsonst: An Mariä Himmelfahrt strömten Hunderte Gläubige zur Alten Messe in die Kathedrale.

‘NewsChannel 5’ sprach nach der Messe mit den Gläubigen.

Eine ältere Dame erzählte stolz, ihr altes Handmeßbuch von 1957 hervorgekramt und mitgebracht zu haben.

„Zuerst war ich skeptisch“ – sagte eine andere: „Ich glaubte nicht, daß ich das will. Aber jetzt glaube ich, daß ich es will.“

Für eine dritte war es „wie ein nach Hause kommen“.

Eine weitere Gläubige meinte, daß ihn die Alte Messe ins Herz getroffen habe: „Das ist die universale katholische Messe.“

Dem Fernsehsender fielen drei Unterschiede zwischen der überlieferten und der reformierten Messe auf:
· Der Bischof schaut in dieselbe Richtung wie die Gläubigen.
· Etliche Frauen bedecken „aus Respekt“ ihr Haupt.
· Zur Kommunion knien sich die Gläubigen nieder.

Nun wird der Bischof von Burlington entscheiden, wie häufig und an wie vielen Orten es künftig in der Diözese Alten Messe geben wird.

© Video: ‘NewsChannel 5’, Hot Link
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 22 Lesermeinungen:
Sonntag, 26. August 2007 01:39
call me †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 21. August 2007 21:50
Tammox †: @Rudolfus! Offenbar sind Sie völlig faktenresistent!
Daß ab 2000 die ÖVP regierte, störte niemanden – mit Schüssel war ja schon vorher zusammen gearbeitet worden, als er Vizekanzler war.
Sie hören offenbar nicht zu: Seine Liaison mit dem offen SS-freundlichen Haider war der Grund der EU-Sanktionen!
Daß eine Regierung mit rechtsextremen ins Bett geht, hat es in Europa schließlich noch nie gegeben! Zu Recht empörte man sich darüber, daß dies ausgerechnet in einem Nachfolgeland des Nazireiches geschah!
Aber die EU-Sanktionen hatten NICHTS mit der SPÖ zu tun!

Daß ein „Mob“ wie Sie es nennen gegen so eine Regierungsbildung protestiert, ist im Ausland SEHR POSITIV aufgenommen worden und Sie sollten dankbar sein, da das dazu beitrug den Ruf Österreichs zu bessern. Im Übrigen ist es nun mal so in einer Demokratie, daß Menschen, die nicht mit der Regierung einverstanden sind, protestieren dürfen! GOTT SEI DANK!
Ich erinnere mich gut an die Bilder aus dem Januar 2001 als George Bush schmählich in einer Panzerlimousine mit Vollgas unter einem Hagel fauler Eier zu Inaugaration gefahren wurde. Glücklicherweise ist das in Demokratien möglich – wenn es auch den jeweils Regierenden sicher gar nicht passt.

Ausgerechnet die SPÖ zu bezichtigen 2000 nicht von der Macht lassen! Haha – und wie bezeichnen sie das armselige Festkrallen am Regierungssessel von Schüssel vom 01.10.06 bis zum 11.01.07? Über drei Monate saß er nach verlorener Wahl noch im Kanzleramt!

Zu Waldheim hatte ich vorher schon alles gesagt – einer SPÖ-KAMpagne bedurfte es nicht!
Dienstag, 21. August 2007 20:29
Fragender: nur Lügen…
denn so dämlich können Sie gar nicht sein:

Haben Sie nichts von den „EU-14-Sanktionen“ gegen Österreich 2000 gehört – weil seit 1970 wieder die ÖVP, und nicht die SPÖ, den BUNDESkanzler (und nicht den WIENER Kanzler) stellte!

Nachdem selbst der dümmste Österreicher weiß, daß die Sanktionen den Grund hatten, daß mit der FPÖ eine rechtsradikale Partei in die österreichische Bundesregierung kam, bezichtige ich Sie der vorsätzlichen LÜGE.

Schämen Sie sich und gehen Sie beichten !
Dienstag, 21. August 2007 20:08
Rudolfus: @Tammox / Die SPÖ-Opposition 2000-2007 nach den SPÖ-Jahren 1970-2000
Schon erstaunlich, daß die SPÖ dennoch vom 4.Februar 2000 bis zum 11. Januar 2007 selbst in der Opposition war!
Ist die SPÖ etwa auch schizophren?

Die SPÖ hat auch genug gekämpft, da sie sich 2000 mit allen Mitteln sträubte, in die Opposition zu marschieren – nach 30 Jahren Bundesregierung 1970-2000.

In ganz Wien stand der linke Mob monatelang auf den Straßen, gegen die BUNDESregierung (und nicht WIENER Regierung) und die BUNDESregierung (nicht die WIENER Regierung) mußte im Frühjahr 2000 UNTERIRDISCH zur Angelobung vom Kanzleramt in den Präsidentenpalast marschieren!
Auf den Straßen wäre und ist die neugewählte ÖSTERREICH-Regierung 2000 in Wien tätlich angegriffen worden, und Wurfgeschosse fielen durch die Luft: gegen die Vertreter ÖSTERREICHS, NICHT WIENS!

Der Wiener Mob tobte noch monatelang auf den Straßen, abgesehen von den SP-Leuten im ORF und in der Republik, die in 30 Jahren SPÖ-Herrschaft installiert worden waren.

Haben Sie nichts von den „EU-14-Sanktionen“ gegen Österreich 2000 gehört – weil seit 1970 wieder die ÖVP, und nicht die SPÖ, den BUNDESkanzler (und nicht den WIENER Kanzler) stellte!

Oder von der Campagne gegen BUNDESpräsidentenkandidat 1986 (und nicht WIENER Präsidenten) und BUNDESpräsidenten 1986-1992 (und nicht WIENER Präsidenten) Dr. Kurt Waldheim – dem ersten schwarzen Bundespräsidenten seit 1938: und ersten Nicht-SPÖ-Bundespräsidenten seit 1945?

2000 zog sich der FPÖ-Chef wegen massiver Bedrohungen in die Landespolitik zurück – die FPÖ zerfiel.
Dienstag, 21. August 2007 18:58
Fragender: @Rudolfus
nachdem Sie mich heute in die DDR „abgeschoben“ haben mal eine Frage: wann waren Sie zuletzt in Österreich? Waren Sie überhaupt schon mal dort?

Ihre Ausführungen zur Österreichischen Innenpolitik sind ja grenzgenial… würde ich mich über die Innenpolitik von Bora-Bora (wo ich noch nie war- nicht mal näher als etwa 6000km) äußern, hätte das wohl ähnliche Qualität…
Dienstag, 21. August 2007 18:55
Tammox †: Sehr lustig Rudolfus!!!!!
Sie SPÖ duldet keine Opposition?
Schon erstaunlich, daß die SPÖ dennoch vom 4.Februar 2000 bis zum 11. Januar 2007 selbst in der Opposition war!
Ist die SPÖ etwa auch schizophren?

Im übrigen leiden Sie an austrotypischer Selbstüberschätzung, wenn Sie meinen, daß die SPÖ die weltweite politische Agenda bestimmen könnte! Die 200 anderen Staaten entscheiden immer noch selbst, wie sie mit der österreichischen Präsidenten und Kanzlern umgehen.
Waldheim – auf den Sie anspielen – hat sich sein Ansehen ganz ohne Zutun der SPÖ ruiniert! Das hat er ganz autark durch seine fortwährenden Lügen über seine Vergangenheit und seine unverschämten Vergleiche mit Richard von Weizsäcker geschafft. (Ja, Weizsäcker war in der selben Armee wie Waldheim, hat aber im Gegensatz zu letzteren nie darüber gelogen und Taten vertuscht!)

Die Regierung Schüssel 1 hat sich auch ganz allein mit dem (zumindest verbal) Nazi-und SS-freundlichen Haider ins Bett begeben. Zu recht gruselte es ganz Europa

– NUR: Die SPÖ hatte damit NICHTS zu tun.

Schließlich:
Ich weiß nichts über Herrn Fischers freundschaftliche Verbindungen – aber ich unterstelle mal, daß Sie diesbezüglich Recht haben:
Dann sage ich DA CAPO!
Kaum ein Volk ist so geschunden, wie das Nordkoreanische. Sich ihnen und den Kubanern zum Freund zu erklären finde ich SEHR LÖBLICH für ein Staatsoberhaupt!

Diese Länder sind keine Demokratien; daher kann man sie wohl kaum für ihre Regierungen haftbar machen!
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