kreuzmeldungen
Happy End + Ad-Limina Besuch der Schweizer Bischöfe + Das Konzil gegen den Strich bürsten + Bischof als Wahlhelfer + Demonstrationsverbot vor Abtreibungsanstalten reicht nicht aus
Happy EndVatikan. Bei der Generalaudienz am Mittwoch betonte der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., daß am Ende das Gute siegen werde. An Tausende von Pilgern gerichtet, kommentierte er Psalm 116 und erklärte: „In Not und Gefahr ruft der gläubige Mensch zum Herrn. Er klammert sich an Gott, sein einziges Heil. Ihm erweist er dankbare Liebe für alle Hilfe, die er erfahren darf.“ Wahrer Glaube erkenne Gott als Liebe, selbst wenn es oft schwer sei, die tiefsten Gründe der Geschehnisse zu begreifen. Der Heilige Vater empfahl das Gebet als sichere Hilfe, „um das liebevolle Antlitz des Herrn neu zu entdecken“. „Gott verläßt seine Gläubigen nicht. Gott bürgt dafür, daß trotz aller Prüfungen und Leiden am Ende das Gute siegen wird.“
Ad-Limina Besuch der Schweizer Bischöfe
Schweiz. Die Schweizer Bischöfe pilgern Anfang Februar für den traditionellen „Ad-Limina“-Besuch nach Rom. Vom 1. bis zum 5. Februar wird es Begegnungen mit den verschiedenen päpstlichen Behörden und Kongregationen geben. Der Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz, Amédée Grab, betonte, daß es dabei um einen echten Austausch gehen solle. Im Rahmen des Besuches wird Bischof Grab dem Heiligen Vater auch seinen Rücktritt als Diözesanbischof von Chur anbieten. Er feiert am 3. Februar in Rom seinen 75. Geburtstag und ist deswegen zu diesem Schritt kirchenrechtlich verpflichtet. Da Bischof Grab gegenwärtig der Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen ist und die Suche nach einem Nachfolger sein Bistum in neue Unruhen stürzen könnte, vermuten Stimmen im Vatikanischen Staatssekretariat, daß der Heilige Vater sein Mandat als Churer Diözesanbischof verlängern wird.
Das Konzil gegen den Strich bürsten
Österreich. Karl Kardinal Lehmann sprach am vergangenen Dienstag an der Theologischen Privatuniversität Linz in Öberösterreich über die Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“. Diese „Konstitution über die Kirche in der modernen Welt“ wurde als letztes und umfangreichstes Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 40 Jahren verabschiedet. „Gaudium et Spes“ bringt, so Kardinal Lehmann, die Öffnung der Kirche zur Welt von heute zum Ausdruck. Der Bischof von Mainz forderte eine Neuinterpretation des Konzilstextes aufgrund geänderter Verhältnisse. Es gehe darum, den Text des Konzils „gegen den Strich zu bürsten“. Die „wahre Rezeption“ des Dokumentes fange jetzt erst an. Kardinal Lehmann bekräftigte auch, daß sich Kirche und Welt nicht fein säuberlich voneinander trennen ließen. Der Geist Gottes wehe auch außerhalb der Kirche – in der Welt. Viele Impulse des Konzilstextes seien noch immer unausgeschöpft. Das Pastoralkonzil habe bewußt ein offenes Dokument in einer vorläufigen und unabgeschlossenen Form angenommen, meinte der Kardinal.
Bischof als Wahlhelfer
Irak. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur „asianews“ ermutigt der chaldäische Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako (56), die irakische Bevölkerung, an den Wahlen vom 30. Januar teilzunehmen. Die Wahlbeteiligung sei eine „nationale und religiöse“ Pflicht, um dem Irak zu einem Neuanfang zu verhelfen. Es sei das erste Mal überhaupt, daß die Iraker die Führung in dem von den US-Amerikanern kontrollierten Land selbst bestimmen könnten. Trotz einer katastrophalen Sicherheitslage bestünde die Möglichkeit mittels der Wahlen, wieder zur Normalität zurückzukehren, erklärte Erzbischof Sako. Für die Wahlen im Irak am 30. Januar kandidieren 111 verschiedene Parteien. Rund 14 Millionen Menschen sind wahlberechtigt.
Demonstrationsverbot vor Abtreibungsanstalten reicht nicht aus
Österreich. Die Frauensprecherin der Wiener Grünen, Monika Vana, äußerte sich zum Vorhaben der sozialistischen Frauenstadträtin von Wien, Sonja Wehsely, die in Wien verbieten möchte, in der Nähe von Abtreibungsanstalten Personen anzusprechen oder eindeutige Gegenstände, etwa Plastik-Embryos, zu verteilen. Frau Vana bezweifelt, ob diese Beschränkungen der Bürgerrechte ausreichten. Sie seien jedenfalls, so Frau Vana, für die betroffenen Frauen ein wesentlicher Schritt vorwärts und eine längst notwendige Maßnahme. Die Wiener Stadtregierung habe aus der Sicht der Grünen dem „Treiben radikaler Abtreibungsgegner“ viel zu lange untätig zugesehen. Neben einem generellen ungehinderten Zugang zu „Gesundheitseinrichtungen“ fordern die Wiener Grünen, die sich ansonsten angeblich für den Schutz der Umwelt und Natur einsetzen, nun, daß es wie in Frankreich in allen öffentlichen Spitälern die Möglichkeit zur Zerstückelung und Absaugung von Kindern im Mutterleib gebe.
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Donnerstag, 27. Januar 2005 22:14
Dolfus: Cardinal Lehmann & das Konzil
„Das“ Konzil hat sich schon lange totgelaufen. Wer will schon noch darüber hören? Ständiges Rauf- und
Runtebetrachten des Geistes, all die pastoralen Kompromißdokumente, die einmal das und dann wieder das
andere sagen …
Die einzigen, die sich noch fürs Konzil interessieren, sind jene, die diese Zeit selbst miterlebt haben. Konzilsnachwuchs gibt es ja – dem Heiligen Geiste sei es gedankt – nur sehr spärlich.
Die Zeit der Aufbaugeneration, die das wieder errichten wird, was die jetzigen Alten niedergerissen haben, sie ist bereits langsam, aber sicher angebrochen.
Und das wissen die Novus Ordo-Prälaten auch, deshalb ihre begreifbare Wut, den rechtgläubigen Nachwuchs zu unterdrücken – ich kenne ihre Ängste aus nächster Nähe –, aber wie könnten Rudolf Bultmanns und Hannibal Bugninis Söhne eine Schlacht gegen die Söhne des wahren göttlichen Glaubens gewinnen, gegen die Söhne der Päpste St. Pius’ V. und St. Pius’ X., die Söhne Mariens und des Gottes Jesus Christus Selbst!
Die einzigen, die sich noch fürs Konzil interessieren, sind jene, die diese Zeit selbst miterlebt haben. Konzilsnachwuchs gibt es ja – dem Heiligen Geiste sei es gedankt – nur sehr spärlich.
Die Zeit der Aufbaugeneration, die das wieder errichten wird, was die jetzigen Alten niedergerissen haben, sie ist bereits langsam, aber sicher angebrochen.
Und das wissen die Novus Ordo-Prälaten auch, deshalb ihre begreifbare Wut, den rechtgläubigen Nachwuchs zu unterdrücken – ich kenne ihre Ängste aus nächster Nähe –, aber wie könnten Rudolf Bultmanns und Hannibal Bugninis Söhne eine Schlacht gegen die Söhne des wahren göttlichen Glaubens gewinnen, gegen die Söhne der Päpste St. Pius’ V. und St. Pius’ X., die Söhne Mariens und des Gottes Jesus Christus Selbst!
Donnerstag, 27. Januar 2005 10:20
bonifatius: Yersinia : „Christen in der Grünen Partei“
„ Wiener Grüne fordern in allen öffentlichen Spitälern die Möglichkeit zur Zerstückelung von Kindern
im Mutterleib“.
1. Welche Art von Christen sind in der Grünen Partei? Ist Gewissen für diese Menschen ein Fremdwort, wenn es um Erkennen von Sünde und Schuld geht?
2. Wann werden Gedenkfeiern im Fernsehen und Rundfunk über das Kindermorden abgehalten? Wann berichten Printmedien darüber? Vielleicht dann, wenn auch für ehemalige Grüne im Greisenalter keine Kinder oder gar Enkel ein liebes Wort über die Lippen bringen, geschweige denn einen Liebesdienst erweisen. Wünsche allen „Wiener Grünen“ ein hohes Lebensalter mit viel „Lust“!
1. Welche Art von Christen sind in der Grünen Partei? Ist Gewissen für diese Menschen ein Fremdwort, wenn es um Erkennen von Sünde und Schuld geht?
2. Wann werden Gedenkfeiern im Fernsehen und Rundfunk über das Kindermorden abgehalten? Wann berichten Printmedien darüber? Vielleicht dann, wenn auch für ehemalige Grüne im Greisenalter keine Kinder oder gar Enkel ein liebes Wort über die Lippen bringen, geschweige denn einen Liebesdienst erweisen. Wünsche allen „Wiener Grünen“ ein hohes Lebensalter mit viel „Lust“!
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