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Gegen den Teufel + Ein neues Amt + Wirkliches Dilemma + Das Gemeinte besser ausdrücken + Symbolischer Kahlschlag?
Zur Zeit befindet sich Benedikt XVI. in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo
Zur Zeit befindet sich Benedikt XVI. in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo
© Gianni D., CC
Gegen den Teufel

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Engel des Herrn über den Frieden Christi. Dieser sei nicht mit der Abwesenheit von Konflikten gleichzusetzen: „Im Gegenteil. Der Frieden Jesu ist die Frucht eines dauernden Kampfes gegen das Böse.“ Der Heiland kämpfe nicht gegen Menschen oder menschliche Kräfte, sondern gegen den Feind Gottes und des Menschen – gegen Satan. Wer diesem Feind widerstehen und Gott treu bleiben will, müsse notwendigerweise mit Unverständnis und manchmal mit Verfolgungen rechnen.

Ein neues Amt

USA. Der Erzbischof von St. Louis, Mons. Raymond Burke, hat Pater Karl W. Lenhardt zum Delegierten für die Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ in der Erzdiözese eingesetzt. Pater Lenhardt gehört zum Institut Christus König und ist der Vizeprovinzial seines Ordens in den USA. Er wird fortan die Aus- und Fortbildung von Priestern, Ministranten und Chören für die Alte Messe im Erzbistum St. Louis organisieren.

Alte Messe beim Institut Christus König und Hoherpriester
Feierlicher Einzug.Inzensierung des Altares.Der Priester liest das Evangelium auf der linken Seite des Altares.

Wirkliches Dilemma

Deutschland. Das Päpstliche ‘Radio Vatikan’ befragte gestern, Sonntag, den liberalen Moralprofessor an der Universität Freiburg im Breisgau, Hw. Eberhard Schockenhoff (54), zur Kinderabtreibung nach einer Vergewaltigung. Hw. Schockenhoff sieht ein „wirkliches Dilemma“, denn die Mutter sei selber Opfer eines Verbrechens geworden. Es gebe „nur dann“ eine moralisch einwandfreie Auflösung, wenn die Mutter das Kind aus einer Vergewaltigung annehmen und lieben könne: „Das übersteigt den Bereich dessen, was man als Pflicht bezeichnen kann.“

Das Gemeinte besser ausdrücken

Deutschland. Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, sieht im Dokument der Glaubenskongregation über die Kirche eine Aufforderung zum Dialog. Das erklärte er am Samstag in Nürnberg bei einer Diskussion mit dem evangelischen Landesbischof Friedrich Weber aus Braunschweig. Kardinal Kasper bedauerte, daß das kirchlche Lehramt auf viele Protestanten verletzend gewirkt habe: „Man hätte das Gemeinte besser ausdrücken können.“ Dem Kirchenfürst ist auch nicht klar, warum das Dokument „gerade jetzt“ veröffentlicht wurde.

Symbolischer Kahlschlag?

„Doch die Linden am Hauptplatz von Mariazell, die man 1983 zu Ehren des Besuches von Papst Johannes Paul II. gepflanzt hatte, sind gefällt worden, da sie der Errichtung einer großen Zuschauertribüne im Weg standen.“

Malte Olschewski am 16. August in einem Artikel für ‘Nachrichten heute’.

Papstbesuch in Österreich
Basilika im österreichischen Marienwallfahrtsort MariazellDie Mariazeller Gnadenstatue mit LiebfrauenkleidDer Pressebeauftragte für den Papstbesuch in Österreich, Paul Wuthe, präsentiert am 16. April in Wien das Plakat.
      
2 Lesermeinungen
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#2   jolie   09:27:06 | Montag, 20. August 2007
der kardinal fragt, jolie antwortet, teil 2
Dem Kirchenfürst ist auch nicht klar, warum das Dokument „gerade jetzt“ veröffentlicht wurde
wir antworten:
uns schon.
einen schönen
festtag des heiligen bernhard
wünscht
euer
jolie
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#1   Bruder Theophil   08:26:33 | Montag, 20. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 19, 16-22
In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist »der Gute«. Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote! Darauf fragte er ihn: Welche? Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre Vater und Mutter! Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Der junge Mann erwiderte ihm: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch? Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.
Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
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