07:56:01 | Montag, 20. August 2007
Gegen den Teufel + Ein neues Amt + Wirkliches Dilemma + Das Gemeinte besser ausdrücken + Symbolischer Kahlschlag?

Zur Zeit befindet sich Benedikt XVI. in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo
© Gianni D., CC Gegen den TeufelVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Engel des Herrn über den Frieden
Christi. Dieser sei nicht mit der Abwesenheit von Konflikten gleichzusetzen: „Im Gegenteil. Der Frieden
Jesu ist die Frucht eines dauernden Kampfes gegen das Böse.“ Der Heiland kämpfe nicht gegen Menschen
oder menschliche Kräfte, sondern gegen den Feind Gottes und des Menschen – gegen Satan. Wer diesem Feind
widerstehen und Gott treu bleiben will, müsse notwendigerweise mit Unverständnis und manchmal mit Verfolgungen
rechnen.
Ein neues AmtUSA. Der Erzbischof von St. Louis, Mons. Raymond Burke, hat Pater Karl W. Lenhardt
zum Delegierten für die Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ in der Erzdiözese eingesetzt.
Pater Lenhardt gehört zum Institut Christus König und ist der Vizeprovinzial seines Ordens in den USA.
Er wird fortan die Aus- und Fortbildung von Priestern, Ministranten und Chören für die Alte Messe im
Erzbistum St. Louis organisieren.
Wirkliches DilemmaDeutschland. Das Päpstliche ‘Radio
Vatikan’ befragte gestern, Sonntag, den
liberalen Moralprofessor an der Universität Freiburg im Breisgau,
Hw. Eberhard Schockenhoff (54), zur Kinderabtreibung nach einer Vergewaltigung. Hw. Schockenhoff sieht
ein „wirkliches Dilemma“, denn die Mutter sei selber Opfer eines Verbrechens geworden. Es gebe „nur dann“
eine moralisch einwandfreie Auflösung, wenn die Mutter das Kind aus einer Vergewaltigung annehmen und
lieben könne: „Das übersteigt den Bereich dessen, was man als Pflicht bezeichnen kann.“
Das Gemeinte
besser ausdrückenDeutschland. Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper,
sieht im
Dokument der Glaubenskongregation über die Kirche eine Aufforderung zum Dialog. Das erklärte
er am Samstag in Nürnberg bei einer Diskussion mit dem evangelischen Landesbischof Friedrich Weber aus
Braunschweig. Kardinal Kasper bedauerte, daß das kirchlche Lehramt auf viele Protestanten verletzend
gewirkt habe: „Man hätte das Gemeinte besser ausdrücken können.“ Dem Kirchenfürst ist auch nicht klar,
warum das Dokument „gerade jetzt“ veröffentlicht wurde.
Symbolischer Kahlschlag?„Doch die Linden am
Hauptplatz von Mariazell, die man 1983 zu Ehren des Besuches von Papst Johannes Paul II. gepflanzt hatte,
sind gefällt worden, da sie der Errichtung einer großen Zuschauertribüne im Weg standen.“
Malte Olschewski
am 16. August in einem Artikel für ‘Nachrichten heute’.
Papstbesuch in Österreich

© Pressebild/ www.papstbesuch.at

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#2
jolie 09:27:06 | Montag, 20. August 2007
#1
Bruder Theophil 08:26:33 | Montag, 20. August 2007