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Papst besucht Frankreich + Abgetriebene Menschenrechte + Die Antwort an Amnesty + Warum zölibatär? + Monstranz aus Glas
Benedikt XVI. bei seiner letzten großen Reise nach Brasilien
Benedikt XVI. bei seiner letzten großen Reise nach Brasilien
Papst besucht Frankreich

Frankreich. Papst Benedikt XVI. hat die Einladung zum 150. Jahrestag der Marienerscheinungen in Lourdes (1958) angenommen. Das erklärte der Erzbischof von Toulouse, Mons. Robert Jean Louis Le Gall (61), in einer Predigt am Fest Mariä Himmelfahrt. Der genaue Termin des Papstbesuchs steht noch nicht fest. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum dauern ein Jahr und beginnen am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens.

Vorbereitungsgebet zum 150. Jubiläum der Erscheinungen in Lourdes

Bernadette, Lourdes und eine Heilquelle
Ab Mitte Februar 1858 - kurz nach ihrem 14. Geburtstag - hatte Bernadette Soubirous zahlreiche Marienerscheinungen.Das einzige Foto, das Bernadette in der Grotte Massabielle in Lourdes zeigt - entstanden 1862.Das arme Müllershaus von Bernadettes Eltern.

Abgetriebene Menschenrechte

Mexiko. Am letzten Freitag erklärte die ehemalige Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’ offiziell ihre Unterstützung für die Kinderabtreibung. Der Verein wird künftig die
Amnesty Internationals Pro-Abtreibungs Politik
© LifeSiteNews.com
Amnesty Internationals Pro-Abtreibungs Politik
© LifeSiteNews.com
Legalisierung der Abtreibung fördern. Er will ferner sicherstellen, daß Mütter – wenn ihre Gesundheit oder ihre vermeintlichen Menschenrechte gefährdet sind – Zugang zu einem Kinderschlachthof haben.

Die Antwort an Amnesty

Großbritannien. Der Bischof von East Anglia im Osten Englands, Mons. Michael Evans (56), wird seine 31jährige Mitgliedschaft bei ‘Amnesty International’ beenden. Das erklärte er, nachdem die ehemalige Menschenrechtsorganisation am Freitag ihre Unterstützung für die Kinderabtreibung verkündete. Es gebe kein Menschenrecht auf Abtreibung – so der Bischof. Er widerlegte die Beschwichtigung mit Extremsituationen: Schließlich würde ‘Amnesty International’ die Folter auch nicht in einer einzigen Ausnahmesituation – etwa bei einer Terrordrohung – billigen.

Warum zölibatär?

Australien. Die Antwort auf den Priestermangel bestehe nicht in der Priesterehe. Das erklärte der Erzbischof von Adelaide und Vorsitzende der australischen Bischofskonferenz, Mons. Philip Wilson (56), in seinem jüngsten Hirtenbrief über den Zölibat. Die Berufung sei nicht nur eine persönliche Lebensentscheidung, sondern ein Ruf Gottes. Der Zölibatäre lerne, sich frei und direkt dem Mysterium der Liebe Gottes zu öffnen. Er fordere unentwegt dazu auf, den Blick über das Irdische zu erheben.

Der 'Österreichische Rundfunk' zeigt ein Bild der Monstranz für den Papstbesuch in Österreich
Der ‘Österreichische Rundfunk’ zeigt ein Bild der Monstranz für den Papstbesuch in Österreich
Monstranz aus Glas

Österreich. Der sogenannte Künstler Heinz Ebner aus Wien fertigte für den Papstbesuch in Österreich eine Monstranz. Sie entstand in mehr als 600 Arbeitsstunden aus buntem Glas. Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’. Die Monstranz ist fast 80 Zentimeter groß und 17 Kilogramm schwer. Den Auftrag erteilte die österreichische Bischofskonferenz.
      
10 Lesermeinungen
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#10   virOblationis   16:23:56 | Mittwoch, 22. August 2007
Dialektik
Wahrscheinlich wartet man auf das Umschlagen von Quantität in Qualität.
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#9   Beobachterin   14:41:35 | Mittwoch, 22. August 2007
„sogenannt“
Ein Künstler, der sich sowenig dabei denkt, wie ein Priester mit einer 17 kg schweren Monstranz den Segen erteilen kann, hat m.E. ein Defizit. Deshalb kann man ihn ruhig einen „sogenannten“ Künstler nennen.
Ansonsten ist mir dieser Herr unbekannt, es mag noch andere Gründe geben.
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#8   Fragender   21:09:57 | Dienstag, 21. August 2007
wieso
wird der Künstler von den Redakteuren dieser sogenannten katholischen Nachrichten mit dem Attribut „sogenannt“ bedacht?
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#7   Beobachterin   13:52:19 | Dienstag, 21. August 2007
17 kg schwer?
Hoffentlich läßt niemand die Monstranz aus Glas versehentlich fallen, sonst ist sie kaputt.
Bei einem Gewicht von 17 kg könnte das schon leicht passieren. Wieviele Priester müssen die eigentlich hochstemmen, wenn sie damit den Segen erteilen müssen oder anders gesagt:
Was hat sich die österreichische Bischofskonferenz bei der Akzeptanz einer solchen Moschee eigentlich gedacht? :-O
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#6   PhilomenaWolkenstein   13:29:31 | Dienstag, 21. August 2007
@dorothea
In Deutschland vielleicht, aber sicherlich nicht in Österreich.
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#5   PhilomenaWolkenstein   11:53:06 | Dienstag, 21. August 2007
Monstranz
1. der ORF wird sich über das geklaute Bild freuen
2. warum darf eine Monstranz nicht aus Glas sein?
3. das Stück schaut handwerklich sehr kompliziert aus – warum ist der Künstler dann nur ein „angeblicher“?
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#4   Bruder Theophil   10:52:27 | Dienstag, 21. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 19, 23-30
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Als die Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich.
Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?
Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.
Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.
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#3   Pünktchen   09:23:32 | Dienstag, 21. August 2007
Navon
Wie wäre es, wenn Sie das Zitat vollständig wiedergeben?! Was Sie machen ist folgendes: Sie verkürzen ein Zitat um diejenigen Teile, die die Begründung für eine Position enthalten und beschweren sich dann, daß eine Begründung fehlt! :-D Ist das nicht etwas billig?
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#2   Navon   08:51:14 | Dienstag, 21. August 2007
widerlegt?
Es gebe kein Menschenrecht auf Abtreibung – so der Bischof. Er widerlegte die Beschwichtigung mit Extremsituationen.
Der Bischof „widerlegt?
Er behauptet vielleicht, aber eine Widerlegung sieht anders aus. Er gibt ja noch nicht einmal – im Gegensatz zur Menschenrechtsorganisation AI – eine Begründung für seine Behauptung. Und sowas soll eine Widerlegung sein?
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#1   Tridentinus   08:45:41 | Dienstag, 21. August 2007
Diese Monstranz
ist -sofern der Bildausschnitt einen gültigen Eindruck erlaubt- ein gelungenes Beispiel zeitgenössischer Sakralkunst, denn sie stellt sich offenbar in den Konnex der traditionenellen Formensprache (Strahlenmonstranz) und führt diese originell weiter.
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