Kardinal Lehmann deutet und instrumentalisiert die Freiheit der Alten Messe nur im Sinne der eigenen Interessen: „Darüber entscheidet der zuständige Bischof.“
Der Voristzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann
(kreuz.net, Mainz) Die allgemeine Wiederzulassung der Alten Messe wird in den meisten Pfarreien wenig
ändern. Das erklärte der Bischof von Mainz und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal
Lehmann (71), vor der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’.
Der Kirchenfürst zitiert die verfälschte Umfrage
der Bischofskonferenz aus dem Jahr 2006, wonach der Bedarf an alten Messen gedeckt sei.
Für Kardinal
Lehmann muß sich erst zeigen, wo darüber hinaus feste Gruppen existieren, die ernsthaft und mit einer
gewissen Kontinuität um eine Alte Messe bitten. Die Pfarrmessen blieben „prinzipiell“ im Neuen Ritus.
„In diesem Rahmen“ ließen sich „die seriösen Wünsche“ nach der Messe von 1962 durchaus erfüllen –
so der Kardinal.
Wohlwollend und klug oder restriktiv?
Kardinal Lehmann erklärt, daß Bischöfe und
Priester mit der Bitte um die Alte Messe „wohlwollend und zugleich klug“ umgehen werden: „Damit nicht
durch die pastorale Sorge um eine begrenzte Gruppe die legitimen Anliegen der Gesamtgemeinde zu kurz kommen
oder gar Streit oder Zwietracht entstehen.“
Er gibt ferner zu bedenken, daß die Alte Messe „nur geeigneten
Priestern“ erlaubt sei: „Darüber entscheidet der zuständige Bischof.“
Der Kardinal fürchtet, daß
„mancher Heißsporn“, die Freiheit der Alten Messe „nur im Sinne der eigenen Interessen deuten und instrumentalisieren“
könnte.
Die Eucharistie sei zu kostbar, als daß sich daran „Streit oder Unfrieden“ entzünden dürften –
wiederholt sich der Kirchenfürst.
Die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda wird über
das Motu Proprio beraten. „Natürlich“ habe jeder Ortsbischof zunächst die Verantwortung für das jeweilige
Bistum und die Umsetzungsmöglichkeiten in seinem Bereich.
Zur Karfreitagsbitte für die
Bekehrung der Juden sucht der Kardinal „Mißverständnisse“ zu klären.
Schon im Meßbuch von 1962 seien
die „verletzenden Formulierungen“ gestrichen. Papst Johannes XXIII. habe sie bereits am ersten Karfreitag
seines Pontifikats, dem 21. März 1959, „einfach nicht mehr gebetet und ausmerzen lassen“.
Es habe zwar
noch die Überschrift des „Gebetes für die Bekehrung der Juden“ gegeben:
„1970 wurde der Text ganz neu
gestaltet. Niemand darf irgendeinen Antisemitismus durch den Rückgriff auf diese älteren Formulierungen
zu stützen suchen.“
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48 Lesermeinungen
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St. Paulus (Röm. 10) über Israel: Brüder, der innige Wunsch meines Herzens und meine Bitte an Gott
für sie geht auf ihr Heil; ich bezeuge ihnen, sie haben Eifer für Gott, freilich nicht von Einsicht
geleitet: die Gerechtigkeit aus Gott verkennend, meinten sie ihre eigene suchen und hinstellen zu können
und ergaben sich nicht der Gerechtigkeit Gottes. Denn Christus ist Ziel und Ende des Gesetzes: zur Gerechtigkeit
jedem der glaubt.
@ Rudolfus Damit ist automatisch die staatlich eingehobene BRD-Kirchensteuer abgeschafft – Das ist Schwachsinn.
Lesen Sie das Dokument mal, dass Sie hier andauernd verlinken.
@Sirilo / „In“ und „unter“ der Kirche Interessanterweise sind Sie also römisch-katholisch *unter* der
Kirche, wie Sie selbst schreiben, nicht *in* der Kirche. Diese spitzfindige Wortunterscheidung, die Sie
da bringen, ist nicht katholisch. Wer „in der Kirche“ ist (als göttliche Organisation), ist auch immer
„unter der Kirche“, nämlich „unter der heiligen Mutter, der Kirche“. Oder kennen Sie nicht das alte katholische
Lied „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ mit den deutlichen Textstellen: „Dank sei Gott, der mich aus
Gnad’, in Seine Kirch’ berufen hat Ich will die Kirche hören …“ Die Kirche kann in ihrer komplexen,
göttlichen Seinsweise in verschiedener Art betrachtet werden: Als Corpus Mysticum Christi, als Gottesvolk,
und auch als unsere hl. Mutter, der wir unterstehen! Zusätzlich ist die allerseligste Gottesmutter Maria
auch Mater Ecclesiae, obwohl die Kirche gleichzeitig selbst Mater et Magistra ist: und auch die makellose
Braut Christi.
#44 Wandregisel 20:26:12 | Dienstag, 21. August 2007
Sorry, aber ich konnte mir eine leicht ironische antwort aud rudolfus nicht verkneifen. wer selbst am
Rande der Kirche steht, sollte nicht unbedingt mit dem Finger auf andere zeigen.
#43 landorganist 15:53:00 | Dienstag, 21. August 2007
@Wandgerisel Dieser Artikel entspricht, wie die gesamte Web-Site „Kreuz-net“ nicht der offiziellen Lehrmeinung
der römisch-katholischen Kirche! Diese Seite wird nicht von der römisch-katholischen Kirche betrieben,
noch in irgendeiner Art und Weise unterstützt. Das Lesen auf dieser Seite geschieht auf eigene Gefahr!
Seelische Schäden können nicht ausgeschlossen werden!
#42 Wandregisel 15:30:22 | Dienstag, 21. August 2007
Komisch… …warum beschleicht mich als gläubigen Katholiken hier nur immer das Gefühl mich unter Schismatikern
zu bewegen?? Wenn doch hier alle ach so kirchentreu sind, sollte auch langsam mal das V II und der ordentliche
Ritus akzeptiert werden…ansonsten kann man wohl kaum von katholisch reden…
@Rudolfus Interessanterweise sind Sie also römisch-katholisch *unter* der Kirche, wie Sie selbst schreiben,
nicht *in* der Kirche. Daher stelle ich Sie mir so vor: In einer düsteren, muffigen Krypta, beim Schein
eines Kerzenstummels oder gar einer ‘Nachtlaterne’, inmitten von Kellerasseln und Spinnen, fern vom Leben
und Treiben der Kirche…
@Landorg. / Zu Ihrer Information: Selbstverständlich bin ich römisch-katholisch unter der Römischen
Kirche unseres römischen Christus- und Petrusnachfolgers auf Erden, Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.
Das Gute ist dass niemand mehr S.E. Lehmann fragen muss seit dem MP. Er gibt ferner zu bedenken,
daß die Alte Messe „nur geeigneten Priestern“ erlaubt sei: „Darüber entscheidet der zuständige Bischof.“
#35 landorganist 10:14:56 | Dienstag, 21. August 2007
So, so, und wozu zählen Sie sich, lieber Rudi? Zur röm. Kirche? Zu den Pius-Brüdern? Zu Herrn Lingens
Privatkirche? Ihren Äußerungen folgend wahrscheinlich zu nichts von alledem. Übringes wundert mich
Ihr mimosenhaftes Verhalten. Im Austeilen sind Sie groß, im Einstecken wohl weniger.
@Tridentinus / P. Lingens verbliebene Kirche mit ihren Bischöfen wenn er nicht in Personalunion der Ordinarius
ist. P. Lingen akzeptiert aber k e i n en Ordinarius und ist auch n i r g e n d s inkardiniert. Sie vergessen,
daß P. Lingen nur mehr wenige Bischöfe als noch gültige katholische Bischöfe ansieht. Irgendwann müssen
auch diese verbliebenen Bischöfe wieder eine Hierarchie mit Ordinarien bilden, da die alten Diözesanordinarien
nicht mehr bestehen. Es ist also Sache der Sedisvakantisten und ihrer Bischöfe, sich auszumachen, welcher
Bischof auch ein Ortsordinarius wird oder nicht. Sie müssen alles von vorne neu aufbauen, wie Deutschland
nach dem 8. Mai 1945, und alle Ordinarien werden neu kreiert. Die Sedisvakantisten haben in ihrer neuen
Hierarchie volle Freiheit.
#33 Tridentinus 09:51:11 | Dienstag, 21. August 2007
Einen „Weiheordinariusbischof“ gibt’s nicht, Rudolfus! Wenn Sie den Bischof meinen, der ihn geweiht hat,
könnten sie Weihevater sagen, ein solcher kann dem Ordinandus gar nichts gestatten oder verbieten, wenn
er nicht in Personalunion der Ordinarius ist. P. Lingen akzeptiert aber k e i n en Ordinarius und ist
auch n i r g e n d s inkardiniert. Also passt Ihre Vermutung nicht. Ausserdem habe ich P. Lingen schon
selbst um eine ERklärung gebeten und bislang keine erhalten!
@Tridentinus / Bischofserlaubnis Aber warum trägt ausgerechnet einer (nach eigenem Dafürhalten) letzten
katholischen Priester weltweit „Guardini“? Vermutlich hat es ihm sein Weiheordinariusbischof gestattet!
#31 Tridentinus 09:34:34 | Dienstag, 21. August 2007
@Rudolfus Was haben Sie jetzt anderes gesagt als ich zuvor ganz ähnlich? Aber warum trägt ausgerechnet
einer (nach eigenem Dafürhalten) letzten katholischen Priester weltweit „Guardini“?
@Tridentinus / Der römische und der andere Kragen aus Deutschland Leider tragen viele liberal-modernistische
Priesterlobbyisten inzwischen bei Besuchen in Rom den römischen Kragen, da der gewohnte andere Kragen
der Heimat in Rom sehr auffällt und die Römer nach den Gründen fragen. Ansonsten tragen die noch verbliebenen
neueren „hierarchie“-treuen Priester allerlei, auch der Wiener Dompfarrer trägt „römisch“, der Sodomiten
zu Segensfeiern einlädt. Leider ist der römische Kragen darum kein Anzeichen mehr für Rechtgläubigkeit.
#29 Tridentinus 09:10:46 | Dienstag, 21. August 2007
@Rudolfus Ich frage mich aber, ob der Guardini-Kragen von einer kirchlichen Autorität als Priesterkragen
gestattet wurde, die von P. Lingen als rechtmässig anerkannt wird. Dieser Kragen war in Deutschland ziemlich
verbreitet. Das stimmt. Aber schon seit etwa 1985 war er Markenzeichen derer, die ich jetzt einmal etwas
provokant als „neokonservative Konzilsspiesser“ bezeichnen möchte. Inzwischen greifen auch diese eher
zum röm. Kragen. Nur noch Leute wie vermutlich Gotthard tragen „Guardini“ und der Römerkragen ist kein
sicheres „traditionalistisches“ Indiz mehr.
@Tridentinus / Der Priesterkragen des P. Lingen ist ein für die deutschen Länder sehr verbreiteter Priesterkragen,
und wird auch von vielen Bischöfen in diesen Ländern getragen (insbesonders BRD und Österreich). Es
muß sich also um eine Priestertracht handeln, die im Einklang mit den Bischöfen in diesen Ländern ist,
und den CIC-Vorschriften nach Tragen von Priesterkleidung entspricht. Manchmal ist diese Priestertracht
auch die einzige, der man noch hierzulande begegnet. Viele Träger des römischen Kragens sehen die Träger
des anderen Kragens als mit einem wenig rechtgläubigen Geist ausgestattet an.
Feststellung der Bedarfsdeckung Der Kirchenfürst zitiert die verfälschte Umfrage der Bischofskonferenz
aus dem Jahr 2006, wonach der Bedarf an alten Messen gedeckt sei. Für Kardinal Lehmann muß sich erst
zeigen, wo darüber hinaus feste Gruppen existieren, die ernsthaft und mit einer gewissen Kontinuität
um eine Alte Messe bitten. Die Pfarrmessen blieben „prinzipiell“ im Neuen Ritus. Wie kann ein angeblich
bereits gedeckter Bedarf an alten Messen festgestellt werden, wenn 95 % der Katholiken in Deutschland
von vornherein keine Möglichkeit besitzen, eine solche Messfeier wohnortnah zu erreichen und überhaupt
erst einmal kennenzulernen? Echte Wahlfreiheit zwischen altem und neuem Usus setzt ein gleichermaßen
vorhandenes und gleichberechtigtes Angebot voraus. Das ist jedoch in 95 % der Pfarrgemeinden nicht der
Fall. Warum also sind die Bischöfe so nervös, wenn es um diese Frage geht? Ich habe so eine Ahnung,
dass sich die alte messe größerer Beliebtheit erfreuen würde, als den meisten deutschen Oberhirten
recht wäre. Also ja kein seriöses Angebot machen, damit eine entsprechende Nachfrage unter den deutschen
Katholiken erst gar nicht entstehen kann. So zu argumentieren und zu taktieren ist in jeder Hinsicht unseriös
und menschlich unanständig.
Simonie = Gnadenverkauf Leider hast Du keine Ahnung was Simonie bedeutet – und was die Verpflichtung zur
materiellen Unterstützung der Kirche bedeutet. In diesem Forum wird nicht geduzt, falls Sie das noch
nicht mitbekommen haben. Weil Sie’s anscheinend nicht wissen, eine Begriffsdefinition: Simonie ist der
Verkauf der Gnadenmittel, der Sakramente und der Ämter der Kirche. Wer für Sakramente Geld verlangt,
verstoßt gegen den CIC. Und leider hast Du auch keine Ahnung welche Vorbedingungen zum Empfang eines
Sakramentes gegeben sein müssen. Wer eine Ahnung hat, und wer nicht, das wird Herr Gotthard feststellen
können, der Geld für den Sakramentenempfang verlangt. Das sind Forderungen oder Zustände wie in der
simonistischen Geldkirche wie zur Zeit Luthers. Gut, daß der Papst dieser Geldkirche eine Absage erteilt
hat, zum Leidwesen des DBK-Cardinal Lehmanns.
#25 Tridentinus 08:38:46 | Dienstag, 21. August 2007
@Rudolfus Da Sie hier zu erkennen geben, P. Lingen als orthodoxen Katholiken einzuschätzen, können Sie
vielleicht auch erklären, warum er unter anderem den Guardini-Kragen benutzt, wie jüngst hier bildlich
festgehalten und dokumentiert. Ich bitte um eine schlüssige Erklärung!
@Landorganist / Leute wie Sie, die keine sachlichen Argumente haben, fangen wie „Landorganist“ an, herumzualbern
wie ein Volksschulmädchen. Unsachliche Argumente kommen fast ausschließlich von linken Agitatoren, die
keine Argumente haben. Ihre Ausfälle gegen P. Lingen und andere orthodoxe Katholiken wurden bereits der
Redaktion gemeldet.
Die Fratze Satans im Gesicht des Lehmanns! Und dabei sollte Lehmann es genauer wissen! Was studierten
Sie, Herr Lehmann?? Dabei ist klar zu erkennen, daß Lehmann, Algermissen, Mixa sowie Ihre Rotarierfreunde
den (ungültigen?!!) NOM „nur im Sinne der eigenen Interessen deuten und instrumentalisieren“. Der in
der Hölle schmorende M. Luther sprach damals von Pfründesicherung – wie steht es bei Ihnen? Das Motu
Proprio ist der Durchgriff, der nie verbotene hlg. tried. Messliturgie freigibt – EBEN DARUM, DASS DIE
ORTSBISCHÖFE IN DIESEM PUNKT NICHTS MEHR ZU SAGEN HABEN! Endgültig und hoffentlich auf ewig! Das Lehmann
die Karfreitagsbitte für die Bekehrung der Juden nicht toll findet ist verständlich – hauptsache das
Geld rollt in’s eigene Säckel. In den „alten Formulierungen“ gab es keine Antisemitismus! Warum auch?!
Und das hier der unselige J-XXIII angeführt ist zudem himmelschreiend! HERR JESUS CHRISTUS, SOHN DES
VATERS, SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE. LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN, IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN, VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG. MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER, DIE EINST
MARIA WAR, UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN. AMEN
#21 Leblhuber 03:23:48 | Dienstag, 21. August 2007
Das Licht leuchtet nicht, wenn wir es verdunkeln! Ich verabschiede mich von diesem Forum. Vielen Dank
an alle, die versuchen, gleich welchen Standpunkt sie einnehmen, ob eher christlich konservativ oder progressiv,
ob jüdisch, atheistisch oder agnostisch, auf Unflätigkeiten und Hasstiraden zu verzichten. Dieses Forum
ist nicht christlich, so wie ich das verstehe. Hier wird versucht, eine Geisteshaltung zu verbreiten,
die mit meinem Wertekanon nicht vereinbar ist. Wenn Extrempositionen wie die von Kasperschüler und solche
Psychopathen wie Sentinel geduldet werden, ist meine Stimme deplaziert. Wer wissen will, wie Hetzkampagnen
gegen unliebsame Kontrahenten laufen, ist hier an der richtigen Stelle. Ich nicht! Ich bedauere, dass
hier ein völlig verzerrtes Bild der Kirche sichtbar wird. Sollten wir nicht eher heilen können, statt
verdammen und überzeugen statt belehren. Die Aufmachung dieses Forums ist gut aber die offensichtliche
Intention ist mir zuwider. Leblhuber
@rudolfus Leider hast Du keine Ahnung was Simonie bedeutet – und was die Verpflichtung zur materiellen
Unterstützung der Kirche bedeutet. Und leider hast Du auch keine Ahnung welche Vorbedingungen zum Empfang
eines Sakramentes gegeben sein müssen. Du kannst Dich aber schlau machen!
@Gotthards Bischöfe und die schwere Sünde der Simonie Wer in der deutschen Kirche ein Sakrament empfangen
möchte – zB das Ehesakrament, muss nachweisen, dass er seinen Kirchenbeitrag bezahlt hat. Dieser beträgt –
je nach bistum – 9% der Lohn- oder Einkommensteuer. DAS ist Beschluss der Bischöfe! Herr Gotthard wird
immer lustiger: Zuerst bekennt er sich zu den Lehren der Reformation und leugnet die Dogmen als „zeitbedingt“
und unverbindlich, und jetzt will er uns auch noch weismachen, daß wir für den Sakramentenempfang bezahlen
sollen. Der CIC verbietet den Verkauf der Sakramente als schwere Sünde. Alle Bischöfe, die das tun,
begehen die schwere Sünde der Simonie, des Gnadenverkaufes. Ihr und Lehmanns Lehrer Dr. Luther wäre
da wenig erfreut.
@rudolfus Wer in der deutschen Kirche ein Sakrament empfangen möchte – zB das Ehesakrament, muss nachweisen,
dass er seinen Kirchenbeitrag bezahlt hat. Dieser beträgt – je nach bistum – 9% der Lohn- oder Einkommensteuer.
DAS ist Beschluss der Bischöfe!
Die weitere Leugnung der Oberhoheit des Papstes durch Karl „Cardinal“ Lehmann besteht in seiner Weigerung,
anzuerkennen, daß ein „Kirchenaustritt vor dem Staat“ für die Kirche kein gültiger Kirchenaustritt
ist: www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html Damit ist automatisch die staatlich eingehobene BRD-Kirchensteuer
abgeschafft – so wie es sie weltweit nur in der BRD gab (noch gibt für die uninformierten Steuerzahler),
und in ähnlichen Modellen in der CH und in Österreich. Keinem staatlich Ausgetretenen dürfen mehr die
Sakramente wegen Nichtzahlen verweigert werden. Die Entscheidung der Interpretation des Kirchenrechtes
durch den Papst liegt bereits seit 2006 vor und wurde an alle „Präsidenten der Bischofskonferenzen“ weitergegeben:
Dies betrifft wegen der Kirchensteuer insbesonders die Präsidenten der Bischofskonferenzen in der BRD,
der CH und in Österreich: In der Gewissheit, dass der dortige Episkopat in Anbetracht der Heilsdimension
der kirchlichen Gemeinschaft die pastorale Motivation dieser Normen gut verstehen wird, verbleibe ich
mit in herzliche Verbundenheit im Herrn Ihr Julián Kard. Herranz Präsident Bruno Bertagna Sekretär
Die vorliegende Mitteilung wurde approbiert von Papst Benedikt XVI, der die amtliche Bekanntmachung an
alle Präsidenten der Bischofskonferenzen angeordnet hat.
@ZeitundEwigkeit – Priesternachwuchs Ich kann mich der Darstellung von PietroParente nur voll und ganz
anschließen. Ja, die Lage in den Seminaren ist niederschmetternd, das weiß mittlerweile jeder Diözesanbischof
in Deutschland. Was die Regenten betrifft, da sage ich Dir nur, dass zweitklassige Leute eben drittklassige
nach sich ziehen. Viele Bischöfe suchen vor Verzweiflung ihr Heil – was Priesterberufungen angeht – längst
außerhalb der Diözesen. Warum wohl? Natürlich gibt es ein paar gute, aber das Verhältnis ist 8:2 (acht
mal fragwürdige Leute, zwei Volltreffer). Das Problem bezieht sich nicht nur auf den höchst fragwürdigen
Lebenswandel mancher dieser Typen, sondern beispielsweise auch auf die universitäre Bildung, die bisweilen
sehr zu wünschen übrig läßt, um es mal gelinde auszudrücken. Die Hälfte dieser Seminaristen würde
unter normalen Umständen (d.h. wenn kein Priestermangel wäre), spätestens nach einem Semester vor die
Türe gesetzt und zwar zurecht!
Cardinal Lehmanns „DBK“-Nationalkirche gegen die Dogmen des I. Vaticanums Die apostolischen und göttlichen
Lehren und Dogmen des I. Vaticanums: www.piar.hu/councils/ecum20.htm Der Bischof, der die von Dr. Lehmann
bezweifelten Entscheidungen bereits getroffen hat, weil dieser die Universale Jurisdiktion über jeden
einzelnen Teil und über jedes einzelne Kirchenmitglied auf Erden besitzt, ist alleine der Oberste Bischof
von Rom: Von diesen Entscheidungen sind auch die geistlichen Papstuntertanen in der DBK nicht ausgenommen.
Die Leugnung der Universaljurisdiktion, die von Christus auf St. Petrus und von diesem auf den Christus-
und Petrusnachfolger überging, ist die Leugnung eines unfehlbaren Dogmas der Kirche, das Teil der göttlichen
und apostolischen Offenbarung ist. Jeder, der dieses Dogma leugnet, ist von der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen
(siehe Beschlüsse des I. Vaticanums: www.piar.hu/councils/ecum20.htm und bereits das Apostolische Schreiben
Unam sanctam [Jahr 1302, Bonifaz VIII.]: Wir erklären, sagen und definieren nun aber, daß es für jedes
menschliche Geschöpf unbedingt heilsnotwendig ist, dem Römischen Bischof unterworfen zu sein. www.uibk.ac.at/…um/texte/250-31.html)
#14 PietroParente 21:48:21 | Montag, 20. August 2007
@zeitundewigkeit Ach nein? Sie leugnen das Vorhandensein von „verqueren Typen“ in den Seminaren? Dann
haben SIE wohl noch nie ein deutsches Seminar besucht!!! Das schließt ja nicht aus, dass es dort auch
andere, ordentliche Typen! Und nochwas: Nur weil Priester in eine bestimmte Position gehoben werden, heisst
das nicht, dass sie auch dafür geeignet wären!!!
@Romulus Die Seminare sitzen voll von verqueren Typen, die nur darauf brennen PfarrHERREN zu werden und
da kommt ihnen die Alte Messe gerade recht. Die Seminare sind nicht voll und schon gar nicht von „verqueren
Typen“. Herr Romulus, glauben Sie das wirklich, was Sie da schreiben? Sie stellen den Regenten in den
Priesterseminaren ein niederschmetterndes Zeugnis aus. Woher haben Sie Ihre Information? Von welchem Seminar
reden Sie?
#12 ExBochumer † 21:03:25 | Montag, 20. August 2007
Typisch … Lehmann’sche Aussagen. In seinem Bistum glänzt er ja von Abwesenheit. Er weiß ja überhaupt
nicht was dort „abgeht“. Lehmann mischt sich wieder mal in was ein, was ihn von seiner wahren Seite zeigt.
#11 virOblationis 21:01:53 | Montag, 20. August 2007
noch einmal Antisemitismus Tridentinus schrieb: „Da es keinen aus dem katholischen Glauben zu legitimierenden
Antisemitismus gibt, kann es auch keinen Antisemitismus geben, der sich mit Verweis auf die Liturgie der
Kirche zu rechtfertigen sucht. Auch eine Formulierung, die das perfidus enthielte, würde nur missbräuchlich
so interpretiert.“ Dies scheint mir nicht das zu treffen, was der Kardinal meint. In einer Kreuz.net –
Meldung vom Dienstag, 29. August 2006 hieß es: „Der Kardinal erklärt darin (sc. in einem Artikel zum
40. Jahrestag von Nostra Aetate), die Kirche habe ,über ihre lange vertretene Überzeugung selbstkritisch
nachgedacht, Juden müßten, um das Heil erlangen zu können, getauft werden.’ Es sei zunehmend bewußt
geworden, daß „Mission als Ruf zur Umkehr vom Götzendienst zum lebendigen und wahren Gott (1 Thess 1,9)“
nicht auf Juden angewandt werden könne. Darum könne es in der Katholischen Kirche keine ,judenmissionarischen’
Aktivitäten mehr geben: Zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk gehe es um die Begegnung „auf der
Ebene ihrer je eigenen religiösen Identität“ schreibt Kardinal Lehmann mit Hinweis auf eine Aussage
von Papst Johannes Paul II. am 12. März 1979.“ Deshalb, so scheint mir, geht es dem Kardinal nicht um
mißbräuchliche Interpretation älterer Texte im Sinne irgendeines Antisemitismus, sondern um das, worauf
sie sich „diese ältere Texte“ nach eigenem Verständnis beziehen: Auf die Bekehrung der Juden. – Dies
also scheint dann in seinen Augen etwas Antisemitisches zu sein.
Durchaus reale Gefahr Der Kardinal fürchtet, daß „mancher Heißsporn“, die Freiheit der Alten Messe
„nur im Sinne der eigenen Interessen deuten und instrumentalisieren“ könnte. Genau das ist die Gefahr.
Und die ist durchaus real. Die Seminare sitzen voll von verqueren Typen, die nur darauf brennen PfarrHERREN
zu werden und da kommt ihnen die Alte Messe gerade recht.
Ich warte… auf das Urteil des heiligen Stuhles über Herrn Prof. Zapp, damit ich meine Kirchensteuergelder
einer anderen katholischen Gemeinschaft bereitstellen kann. Ein Kardinal, der gegen meine, zutiefst katholischen,
Interessen arbeitet, braucht auch nicht mein Geld!
Kardinal Lehmann – Wer glaubt einem Lügner ? Kardinal Karl Lehmann ist einer der Antichristen! Wer ein
wenig Wahrnehmung hat, konnte dieses schon mehrmals feststellen. Als Katholik schäme ich mich zutiefst
für diesen Mann, der als Repräsentant der deutsch-katholischen Kirche immer noch vorsteht und fürstlich
honoriert, jeden Monat sich den Mund abwischt. Angeblich hat die Kirche ja kein Geld! Noch ne LÜGE!!!Laut
Reichskonkordat werden diese Kirchenfunktionäre bezahlt – es ist an der Zeit, dass das ein Ende hat.
5-stellige Summen… Dann: Es gibt nur höchstens drei Amtsperioden für den Vorsitzenden der Bischofskonferenz.
Karlchen ist schon in der vierten drin – also eigene Richtlinien und nicht mehr römisch-katholisch orientiert.
Wo haben wir denn in Deutschland überhaupt noch Bischöfe? Ich kenne nur Funktionäre die sich in der
Ich-Sucht verstricken. Betet um Bekehrung für diese Hirten!
@möchtegern-kathole vielleicht in den 10 bis 20 größten Pfarren sonntags vormittags die Alte Messe
anbietet um überhaupt zu eruieren, wie groß das Interesse tatsächlich ist. von eruieren ist in dem
römischen Schreiben nicht die Rede – nur auf vom Eingehen auf die Bitten fester Gruppen.
Bzgl. der Karfreitagsbitte für die Juden hat Eminenz Lehmann natürlich recht: Da es keinen aus dem katholischen
Glauben zu legitimierenden Antisemitismus gibt, kann es auch keinen Antisemitismus geben, der sich mit
Verweis auf die Liturgie der Kirche zu rechtfertigen sucht. Auch eine Formulierung, die das perfidus enthielte,
würde nur missbräuchlich so interpretiert.
schön wäre es, wenn der Kardinal … … vielleicht in den 10 bis 20 größten Pfarren sonntags vormittags
die Alte Messe anbietet um überhaupt zu eruieren, wie groß das Interesse tatsächlich ist. Ein so geringer
Aufwand könnte Ihm das wert sein?
Antisemitismus „1970 wurde der Text ganz neu gestaltet. Niemand darf irgendeinen Antisemitismus durch
den Rückgriff auf diese älteren Formulierungen zu stützen suchen.“ Dann ist der Wunsch nach Bekehrung
und Heil für die Juden antisemitisch? Oder läßt sich noch anderes als antisemitisch als den „älteren
Formulierungen“ belegen?