Kürzlich setzte ein deutscher Erzbischof seine körperlichen Kräfte in kurzen Hosen für einen besonderen Anlaß ein. Für das nächste Mal unterbreitete ihm ein Gläubiger einen besonderen Vorschlag.
(kreuz.net, Hamburg) Bereits zum vierten Mal trugen die katholischen Schulen Hamburgs am 30. Juni das
Fußballturnier ‘Sophien-Cup’ aus.
Das berichtete die Hamburger ‘Neue Kirchenzeitung’ am 8. Juli.
Der
‘Sophien-Cup’ steht unter der Schirmherrschaft des fußballbegeisterten Erzbischofs von Hamburg, Mons.
Werner Thissen. Die Veranstaltung wurde im Jahr 2004 auch von ihm angeregt.
Heuer traten 41 Schüler-Mannschaften
der Dritt- bis Achtkläßler in vier Altersklassen gegeneinander an.
Das Turnier begann mit einem Gebet
des Erzbischofs. Danach spielte er selber einige Minuten in einer der Schülermannschaften mit.
Mons. Thissen wagte sich gleichentags noch ein zweites Mal aufs Fußballfeld. In
der Mittagspause kickte er in einer kirchlichen Auswahlmannschaft gegen „den Rest der Welt“.
Im Team
des Erzbischofs spielten unter anderem sein Zeremoniar, Martin Colberg, und der Prior des Dominikanerklosters
in Hamburg, Pater Thomas Krauth.
Das weltliche Team bestand unter anderem aus dem Turnierleiter, Helmut
Boveland, dem Hamburger CDU-Politiker Kai Voet van Vormizeele und dem SPD-Fraktionsvorsitzendem Michael
Neumann.
Erzbischof Thissen nahm für den 2:1 Sieg der Kirche mehrere Stürze in Kauf. Dennoch gelang
ihm selber kein Torschuß, dafür seinem Zeremoniar.
Nach dem Spiel kommentierte er Schürfwunden am
Knie und eine lädierte Nase: „Die Nase ist ja noch dran und die Knie sind auch noch ganz – zum morgigen
Pontifikalamt habe ich zum Glück den Bischofsstab.“
Anregung fürs nächste Jahr
Ein Gläubiger aus
Hamburg reagierte auf den Bericht in der Kirchenzeitung mit einem Vorschlag für das kommende Jahr.
Er
sandte dem Erzbischof ein auf ‘kreuz.net’ veröffentlichtes Bild von dem kürzlich ausgetragenen Freundschaftsspiel
zwischen der Petrusbruderschaft und der Ordensgemeinschaft ‘Diener Jesu und Mariens’.
Das Foto zeigt
den Tormann der Petrusbruderschaft im Talar:
„Für Ihr Fußball-Album“ – kommentierte der Gläubige und
empfahl dem Erzbischof nächstes Mal selber in der rosaroten Soutane auf dem Fußballrasen anzutreten.
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30 Lesermeinungen
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@Sozialkatholisch Mag ja sein, dass Sie auf den Zug schlechterGutmenschs aufspringen mögen, da den manche
Farben eher an seine Unterwäsche erinnert; wie Sie in dem Zusammenhang auf Mädchen kommen (sind da irgend
welche Praktiken katholischer Engstirner), bleibt mir rätselhaft?
#30 santo domingo 13:55:22 | Sonntag, 26. August 2007
@ Sozialkatholisch Stimmt, wenn das Spektrum vollständig ist, ergibt es ungebrochen ein reines Weiß.
(Wobei das Farbensehen immer relativ zum Auge des Betrachters ist – ein Mensch sieht in einem Regenbogen
sieben Streifen, während einige Libellen und Schmetterlinge mehr als siebzig unterscheiden können.)
#28 santo domingo 13:25:40 | Sonntag, 26. August 2007
@ Sozialkatholisch Ein Regenbogen enthält deshalb kein Braun, weil es eine Überlagerung aus zwei im
Spektrum nicht benachbarten Frequenzen darstellt (Grün- und Rotspektrum) – und gerade durch die Lichtbrechung
wird diese Überlagerung ausgeschlossen. Die Mischfarbe Orange ist hingegen enthalten, weil die zugrunde
liegenden Farben (Rot und Gelb) im Spektrum nebeneinander liegen und sich überschneiden können.
@ GerdEric Ich mag auch einen Regenbogen, weil er so gut wie nie fünf oder sechszackige Sterne enthält. Ich frage mich nur warum sie es so schön finden das der Regenbogen kein Braun enthält, wo die Farben
doch auch für die Vielfalt beim weiblichen Geschlecht stehen. Das kaum gebrochene Weiß steht für die
hübschen europäischen Mädchen. Das satte Gelb für die asiatischen Schönheiten. Das Rot für die schönen
Indianerrinnen. Das Blau für alle Mädchen die ein wenig zu viel getrunken haben und das Grün für mögliche
Schönheiten auf andere Gestirne. Nur sie süßen kaffeebraunen Schönheiten sind dort nicht vertreten,
und das freut sie? Natürlich möchte ich ihnen ihren persönlichen Geschmack lassen, hoffe nur das ausschließen
der dunklen Mädchen nicht rassistisch bedingt ist. Aber lieber GerdEric, wie sollten nicht so weit vom
Thema abschweifen weil der Giliban mit seiner Engstirnigkeit damit nicht so richtig klar kommt. Die fehlende
Weitsichtigkeit des Giliban liegt wahrscheinlich an seinem hyperbelartig gebogenen Tunnelblick in dem
leider kaum etwas Licht hereinfällt.
Es ist doch erstaunlich, wie auch GerdEric es immer wieder schafft, punktgenau die Reaktionen zu provozieren,
die er dann entrüstet verurteilen kann. Muss wohl am Volkscharakter liegen.
@schlechterGutmensch schlechterGutmensch: Dafür reichlich gelb. Wenns braun auch noch gäbe wärs ja
eine Unterhose -oder ? Hm, was soll man darauf noch antworten…
@Gerd Eric Sie haben freilich Recht ! Die Farbe rot alleine ist zu öd und langweilig. Besser ist eine
kunterbunte Vielfalt wie der Regenbogen. Den Regenbogen mag ich deshalb so gerne weil er für mich für
Pluralismus steht- da findet jeder seinen Farbtupfer.
schlechter gutmensch /rainer toback Da haben Sie sich aber wirklich Mühe gegeben,… Dafür ist Ihnen
Dank zu sagen, dass Sie die Sie-Form beherrschen, auch wenn Ihre Beiträge sonst sehr viel aussagen. :(3
#14 Regina 1961 23:24:41 | Samstag, 25. August 2007
Das machen nur die Beine von dem Thissen… Schon wieder diese Heuchelei, dieses katholisch Getue! Es
ist zum Heulen. Nur weil ein Bischof ein Fußballtrikot anhat. Die in Soutane Fußball spielenden Priester
und Seminaristen sehen schlichtweg bescheuert aus. An solchen Bildern kann man doch nichts Katholisches
festmachen. Eher was Schottisches! Und die rosa Soutane ist eine weitere Unverschämtheit. Schlimm, schlimm,
schlimm!!! Regina1961
Heggi Na und: das ist Insider Wissen. Mich hat gestört, dass ein Katholiban gleich geifern musste, der
Erzbischof sollte in der violetten Soutane Fußball spielen. Was steckt denn da für ein Sinn dahinter?
Wenn der Erzbischof alle Aktivitäten von Journalisten dokumentieren lässt, ist das meines Erachtens
alle Male besser als wenn es überhaupt keine kirchliche Meldungen aus Hamburg gibt. Vor Thissen war in
der Freien und Hansestadt kirchlich gesehen doch eh’ tote Hose, außer ein paar Katstrophenmeldungen von
der Nordelbischen Kirche. Die konnten den vertanen Braten auch nicht mehr retten. Da ist das Bild eines
fußballspielenden Bischofs doch viel lebendiger als der leere Michel, von dem zwar alle schwärmen aber
keiner hinein geht…oder?
gilbert Ich gönne auch einem Bischof (inkl. Thissen) (zumindest gewisse) weltliche Freuden. Und auch
das Fußball spielen, wenn es denn sein muß (ob im Fußballdress oder gar in violett ist mir völlig
egal)! Aber Thissen (der Bischof mit den maximal 1000 Wörtern) macht nichts ohne Journalisten. Und so
machen auch inzwischen mächtig die Witze die Runde.
Heggi Wie lautet Ihre Botschaft. Wenn er, Erzbischof Thissen, kein Fußballspieler werden durfte und deshalb
Bischof geworden ist, sollte man ihm doch die weltliche Freude gönnen, oder…?
gilbert Sie haben keine Ahnung. Mit der Kritik sog. Tradis hat das nicht, aber auch gar nichts zu tun.
Es ist blanker Populismus. Und vor Ort weiß man das. Es wird nur schier belächelt. Da werden bereits
auf allen Seiten die deftigsten Possenwitze weitergetragen. Man nehme nur sein sog. Fußballbuch zur Hand
und die blanke Mittelmäßigkeit eines Prälaten löst Erschrecken aus.
In der Bischofssoutane Fußball spielen Es ist ganz gut, dass Erzbischof Thissen im Fußballdress mitgespielt
hat. Vielleicht wissen Tradis nicht, wollen es vielleicht auch gar nicht wissen, dass auch Erzbischöfe
in der Regel auch noch Beine unter der Soutane haben. Wie könnte man sonst auf die groteske Idee kommen,
er möge künftig in der Bischofssoutane Fußball spielen?
Sport ist gut hat nur leider seine Ehrlichkeit verloren. Zum einen die gallischen Zaubertränke die nicht
nur im Radsport herumgehen und bestimmt noch nicht alle nachgewiesen werden können. Im Profifußball
ist kaum noch eine Verbundenheit der Spieler zum Verein zu spüren. Für ein par € mehr wird sofort
der Verein gewechselt und der Verein der die meiste Kohle hat und sich weltweit die besten Spieler kaufen
kann gewinnt natürlich. Gelobt sei der Turbokapitalismus.
Rumgemaule Da bricht mal wieder für einige Tradis die Welt zusammen nur weil Erzbischof Thissen nicht
in Soutane am Spiel teilgenommen hat. Was soll dieses Rumgemaule dieser Ewiggestrigen? Der Erzbischof
hat durch die Teilnahme an dem Spiel vielleicht mehr für die Kirche getan, als die Tucken mit ihrem ewigen
Huch und Hach und wie Schrecklich und wie Sündig und was einer schrägen katholischen Fantasie sonst
noch zur Verfügung steht um gespielte Entrüstung zu artikulieren.