Kinderschlachtung
„Wir sind ratlos“?
Bei dieser schmutzigen Sache werden viele fromme Gründe vorgeschoben. Aber letztlich geht es immer um eines – ums Geld.
Warum zahlt Berlin jedes Jahr Millionenbeträge in die Kinderschlachtung statt in die Mütterhilfe?
Warum zahlt Berlin jedes Jahr Millionenbeträge in die Kinderschlachtung statt in die Mütterhilfe?
© Donald Townsend, CC
(kreuz.net) In Berlin wird jedes vierte Kind abgetrieben. Die Stadt besitzt die höchste Abtreibungsrate unter den deutschen Bundesländern. Die Quote sinkt zwar – wie überall. Aber sie bleibt auf hohem Niveau.

Im Jahr 2006 wurden auf 1000 Geburten 344 Schwangerschaftsabbrüche gezählt. 1996 waren es noch 393.

Der Durchschnitt in Deutschland lag 2006 bei 174 Tötungen auf tausend Geburten. Den niedrigsten Schnitt hatte Bayern mit 126 Schlachtungen.

Man hat versucht, die hohe Zahl der Berliner Kindertötungen mit der „schlechten wirtschaftlichen Lage“ oder mit der ehemaligen DDR zu erklären.

„Doch eine bündige Erklärung für die hohe Zahl von Schwangerschaftsabbrüchen in Berlin gibt es nicht“ – erklärt die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ am 6. August: Im Grunde sei man „ratlos“.

Im Jahr 2005 wurden in Berlin 13.775 Frauen beraten. 12.930 ließen sich danach einen Tötungsschein ausstellen. 10.637 Mütter brachten ihr Kind anschließend um.

Der Tote in der Hand des Überlebenden
Der Tote in der Hand des Überlebenden
Jede zweite Frau nannte bei der Beratung „wirtschaftliche Gründe“ für die Entscheidung zur Vernichtung ihres Kindes.

Für fast jede zweite unter den jungen deutschen Frauen waren Probleme in der Ausbildung oder mit dem Arbeitsplatz ausschlaggebend.

Ausländische Frauen führten diese Sorge nur zu etwa einem Drittel an.

Mehr als die Hälfte aller Haushalte in Berlin sind Einpersonenhaushalte. Das Alleinsein mit einer ungewollten Schwangerschaft bewirkt möglicherweise eine Entscheidung gegen das Kind.

In Berlin gibt es besonders viele Beratungsstellen und Kinderabtreiber.

Beraten wird in 10 staatlichen und 15 Stellen in freier Trägerschaft. Außerdem bieten 190 Ärzte Schwangerschaftsberatung an.

Die Caritas stellt zwar seit 2001 keine Tötungsscheine für die Abtreibung mehr aus, berät aber viele schwangere Mütter.

Die Beraterin Petra Winkler vom Abtreibungsnetzwerk ‘pro familia’ hat die Erfahrung gemacht, daß bei einem Tötungsentscheid „Geld immer eine Rolle spielt“.

Der vielbeschriebene Babyboom im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg finde seine Entsprechung in einer hohen Nachfrage nach Hilfestellungen bei den Anträgen auf finanzielle Hilfeleistungen für werdende Mütter.

Die Caritas führt vier Beratungsstellen für Schwangere. Oft müssen für Termine Wartelisten geführt werden.

Viele junge Frauen fühlten sich überfordert und brauchten Hilfe beim Ausrechnen ihrer Ansprüche und dem Zugang zu Familienhilfen, sagen Beraterinnen.

Gabriele Hockertz von der Caritas warnt vor der ‘Frankfurter Allgemeinen’ vor der Ansicht, es könne den einen einzigen Grund für die hohe Berliner Abtreibungsquote geben.

Die wirtschaftliche Not sei zweifellos größer geworden, aber auch die Beziehungslosigkeit. Die Familienstrukturen seien brüchig geworden. Gerade junge Leute fühlten sich von der Mutterrolle überfordert.

Die weitaus meisten Schwangerschaftsabbrüche in Berlin bezahlt der Staat.

2004 waren es 88,2%, 2005 schon 93,3%. Im Jahr 2005 zahlte das Land insgesamt 3,466 Millionen Euro für Schwangerschaftsabbrüche.

Am schwierigen Zugang zu Verhütungsmitteln kann die hohe Zahl von ungewollten Schwangerschaften in Berlin nicht liegen. Sie werden bei Bedürftigkeit gratis abgegeben.

Im übrigen ist in Berlin auch die Zahl der Neuansteckungen mit HIV und Syphilis besonders hoch. Das kann man als Zeichen der Verantwortungslosigkeit in sexuellen Dingen deuten.

Der Zugang zur vorgeburtlichen Kindertötung ist in Berlin nicht leichter als anderswo.

Bei der „medizinischen Indikation“ sei es in den vergangenen Jahren spürbar schwieriger geworden, ein ärztliches Gutachten für die Schlachtung eines Kindes nach der zwölften Woche zu bekommen.

Nur zwei Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche werden wegen der sogenannten medizinischen Indikation – Tötung von Invaliden – oder kriminologischen Indikation – Tötung von Vergewaltigungskindern – vorgenommen.
      
28 Lesermeinungen
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#29   DieWahrheit †   09:35:32 | Montag, 27. August 2007
@Nachtlaterne
sie nennen sich diewahrheit, sie erzlügner sie. was für eine kz-atmosphäre spricht ihre sprache
Soso :-) Ihre Antwort bewegt sich auf grandiosem Niveau und zeugt von perfekter (kirchengewollter) Unbildung. Im Mittelalter wäre man stolz auf Sie gewesen ;-) Kooomisch, dass manche eeeewig der Zeit hinterherhinken :-D
Damals kamen übrigens viel mehr Frauen bei Abtreibungen ums Leben als heute bzw. in Ländern, in denen sie verboten ist. Es gibt nun mal gesellschaftliche Realitäten, die auch Sie anerkennen müssen. Es ist eben nicht alles so einfach, wie Sie es in Ihrem schlicht gestrickten Weltbild zu sehen belieben ;-)
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#27   Sozialkatholisch   11:23:08 | Samstag, 25. August 2007
@ Pascal
Wenn man dich knebelt und fesselt kannste auch nicht schreien oder weglaufen. ^-^
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#26   Pascal123   11:15:06 | Samstag, 25. August 2007
@Virus
Wenn es egal ist wohin er flüchtet, warum erwähnen Sie es dann. Da er nicht in den Gebärmutterhals flüchten kann , wird der Film( den ich nicht gesehen habe) etwas anderes gezeigt haben. Da Embryos in der Regel bis zum 3 Monat abgetrieben werden und in diesem Staduim noch gar nicht über Laut hervorbringende Organe verfügen, kann der Emryo nicht schreien.Flüchten kann er schon gar nicht dafür bedürfte es eine gewissen Instinktes und der fähigkeit zur Angst ( Todesangst), dazu ist er auf grund seiner Entwichlung aber gar nicht fähig. Wie sich das bei späteren Abtreibungen verhält mag ICH nicht zu beurteilen.
Ganz davon abgesehen das ich mit Ihnen darin übereinstimme das Abtreibung ein Gräul ist und eigentlich in einer christl. Gesellschaft nicht verloren hat.Nun muss man aber leider der Wahrheit ins Auge sehen was hilft es dem Kind, nicht abgetrieben zu werden, dafür in einer „Familie“ aufzuwachsen die nicht fähig ist es zu lieben oder das Kind zu versorgen. Bevor abgetrieben wird sollte man den jungen menschen Wege der Verhütung näher bringen, der Ruf nach Enthaltsamkeit hat nicht gefruchtet, also nicht mit Methoden aufhalten die nicht zur beseitigung des Problems beitragen. Und ob ein katholischer Lebenswandel vor Abtreibung schützt zeigt ja Polen das er das nicht tut.
Und das richten über Mütter sollten wir dem Lieben Gott überlassen, damit muss jeder selber fertig werden, wenn er dereinst vor unserem Schöpfer steht. Das ist nicht Ihre Sache, Sie können gerne darauf hinweise
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#25   Bokrug †   23:38:11 | Freitag, 24. August 2007
Gegen Abtreibung und deren soziale Ursachen…!
Eine Partei gegen Abtreibung, für direkte Demokratie wie in der Schweiz und für eine soziale und ökologische Marktwirtschaft!
www.oedp.de
Es war der Calvinismus, der den Zinswucher im Christentum wieder legal machte!
Ein paar Alternativen:
Christliche Soziallehre, Volkswirt Gustav Ruhland
www.vergessene-buecher.de
Katholisch Soziales Institut
Initiative Zukunft
265 S. 2004
ISBN: 3-927566-31-1
www.ksi.de/
www.initiativezukunft.de/
tagen.erzbistum-koeln.de/ksi/
www.berndsenf.de/VisionReader.htm
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#24   Nachtlaterne   21:24:55 | Freitag, 24. August 2007
die wahrheit,
sie nennen sich diewahrheit, sie erzlügner sie. was für eine kz-atmosphäre spricht ihre sprache
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#23   VirFortis   18:26:27 | Freitag, 24. August 2007
@caspal
mir wurscht wohin er flüchtet. fakt ist DASS er fluchtet vor dem eisernen mordinstrument. im film „der stumme schrei“ wurde das ausführlich dokumentiert.
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#22   Pascal123   18:20:23 | Freitag, 24. August 2007
@Virus
Desshalb flöchtet er auch immer in den Gebärmutterhals um dem Mordinstrument zu entkommen.
Ist Ihnen aufgefallen das der Gebärmutterhals anatomisch vor der Gebärmutter sitzt wenn sich also der Embryo dorthin flüchtet, dann kommt er den Mordinstrumenten näher, oder denken sie er versteckt sich dort in dem dunklen Gang. Vor allen Dinge kann der Embryo gar nicht in den Gebärmuttehals flüchten denn dann müsste er sich von der Plazenta lösen und wäre dann sowieso nicht mehr Lebensfähig
Also erst Anatomie können dann Müll reden.
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#21   DieWahrheit †   17:21:42 | Freitag, 24. August 2007
Och, da bin ich locker…
… aber da Sie offenbar Fleisch essen, sollte gerade Ihnen der Unterschied zwischen der Abtreibung eines „unbewussten“ Zellhaufens und dem Töten eines „sich bewussten“ Tieres bewusst sein und letzteres das Schlimmere beider Übel darstellen.
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#20   VirFortis   16:35:34 | Freitag, 24. August 2007
wie könnte ich
ich fress dich ja gerade
(sprichwörtlich) :-D
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#19   DieWahrheit †   16:32:13 | Freitag, 24. August 2007
@VirFortis
Sind Sie eigentlich Vegetarier?
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#18   VirFortis   16:27:32 | Freitag, 24. August 2007
@Wahrheit
Das ist eiserne Gewißheit
Das ist eine ziemlich weiche und unstete Angelegenheit, aber naja…
Nur wenn Sie es mit wissenschaftlichen Erkenntnissen genauso genau nehmen, dann gute Nacht
Ja der Embryo der vom Eisen gespalten wid ist sehr weich. Desshalb flöchtet er auch immer in den Gebärmutterhals um dem Mordinstrument zu entkommen. Eigentlich ein komisches Verhalten für ein Gewebe ohne Bewußtsein – oder ? Aber ich bin sicher die „Wissenschaft“ hat eine erklärung dafür dass im Moment der Gliedmaßenzertrennung das „Gewebe“ den kleinen Mund aufreißt als würde es einen Schrei ausstoßen wollen. (Natürlich dieselbe wissenschft die die vielen Selbstmordversuche der psychisch kputten Frauen leugnet die am PAS leiden)…
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#17   DieWahrheit †   16:22:00 | Freitag, 24. August 2007
@VirFortis
Uiii, der mutige Mann! Vermutlich wissen Sie gar nicht, was Eisen wirklich ist, oder? Sonst hätten sie nicht mit solche hanebüchenem Unsinn um sich geworfen:
Das ist eiserne Gewißheit
Das ist eine ziemlich weiche und unstete Angelegenheit, aber naja…
Nur wenn Sie es mit wissenschaftlichen Erkenntnissen genauso genau nehmen, dann gute Nacht :-D. Man kann Sie schlicht nicht Ernst nehmen…
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#16   Dr.phil Z. Laus   16:18:59 | Freitag, 24. August 2007
Leider, leider
Leider, leider ist es eben nicht so, dass wir es im Mutterleib vor dem vierten/fünften Monat mit lebensfähigen geschweige denn denkfähigen Menschen zu tun haben,
nach dem vierten/fünften Monat handelt es sich immer noch nicht um ein Lebewesen das selbständig lebensfähig wäre, nach der Geburt ist das lebenwesen immer nboch auf jahre nicht selbständig lebensfähig und denkfähig auch nicht …
Begriffe wie moralisch oder unmoralisch sind ohnehin religionsspezifisch unterschiedlich und für einen aufgeklärten Menschen bedeutungslos. Der Kategorische Imperativ allein reicht völlig aus.
Der Entdecker des „kategorischen Imperativs“ war Gegner der Abtreibung! Womit bewiesen wäre, was auch der gesunde Menschenverstand sagt: auch aufgeklärte Menschen haben eine Moral und kommen ohne eine solche nicht aus!
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#15   VirFortis   16:13:16 | Freitag, 24. August 2007
@DieLüge
Der geborene Mensch geht aus dem ungeborenen in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess hervor, der keine Zäsuren oder Einschnitte aufweist, die eine qualitative Differenzierung erlauben würden. Der ungeborene ist deshalb von beginn seines lebns an, dh ab der Befruchtung, genauso schützenswert, wie die späteren Entwicklungsformen des Menschen. Wird das Recht auf Leben bestimmter Menschen geleugnet, wie es heute der Fall ist geht die Gesellschaft dem Abgrund entgegen. Das ist eiserne Gewißheit !
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#14   Benedikt   16:12:17 | Freitag, 24. August 2007
@ Wahrheit
Wo steht denn geschrieben, dass das Lebensrecht eines Menschen von seiner Denk- und Lebensfähigkeit abhängig ist? Sind Sie für die Ermordung aller Komapatienten?
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#13   DieWahrheit †   16:05:41 | Freitag, 24. August 2007
Es ist amüsant zu sehen, wie die hier versammelten „Christen“ immer wieder die Nazi-Keule auspacken
Leider, leider ist es eben nicht so, dass wir es im Mutterleib vor dem vierten/fünften Monat mit lebensfähigen geschweige denn denkfähigen Menschen zu tun haben, allenfalls mit einem unförmigen Zellklumpen, der bereits Ähnlichkeit mit Menschen zeigt ;-) Das sind wissenschaftliche Fakten und es ist leider Ihr Problem, wenn die meisten Ärzte, die Sie kennen, ein Problem mit Abtreibungen haben.
Dass in D entsprechende Eingriffe als „rechtswidrig“ eingestuft sein mögen, liegt daran, weil an der Entstehung dieser Gesetzgebung eben auch „christliche“ Parteien beteiligt waren.
Begriffe wie moralisch oder unmoralisch sind ohnehin religionsspezifisch unterschiedlich und für einen aufgeklärten Menschen bedeutungslos. Der Kategorische Imperativ allein reicht völlig aus.
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#12   Amanda   15:33:07 | Freitag, 24. August 2007
Sachlichkeit
@DieWahrheit:
Wenn ich ein unschuldiges Leben töte, ist das grundsätzlich Mord. Dies ist eine sachliche Feststellung. Warum rufen Sie also nach Sachlichkeit? Darf ich dann demnächst auch meinen nervigen Nachbarn abschlachten, sofern dies durch klare gesetzliche Vorgaben geregelt werden sollte? Woher stammt diese typisch deutsche Auffassung, wenn etwas staatliches Gesetz sei, dann müsse es ja gut sein? Dann müsste auch der Holocaust gut gewesen sein, denn schließlich war im Dritten Reich der Genozid auch gesetzlich geregelt.
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#11   Dr.phil Z. Laus   15:31:49 | Freitag, 24. August 2007
Wir bleiben sachlich! Also:
Der Artikel ist tendenziös, indem er von „umbringen“ spricht
Die vorsätzliche Tötung eines Menschen bedeutet, ihn umzubringen!
Abtreibungen in den gesetzlich vorgegebenen Fristen sind jedoch aus wissenschaftlicher Sicht absolut vertretbar
Diese Wissenschaft gibt es nicht! Naturwissenschaft erklärt Fakten, aus natürlichen Fakten folgen keine Normen: so etwas nennt man einen naturalistischen Fehlschluß! Aus diesem Grunde lehnen es auch Naturwissenschaftler als solche ab, in die Normdebatte um die Abtreibung eingebunden zu werden. Ebenso lehnen die meisten Mediziner es ab, an Abtreibungen teilzunehmen!
für Bedingungen sorgen…, unter denen man ungeplante Kinder gut versorgen könnte,…
Die Bedingungen sind noch nie so gut gewesen wie jetzt! Die Abtreibung hat ihren Grund in an sich schon amoralischen „Abwägungen“.
Abgesehen fällt der Abbruch der Schwangerschaft unter das Selbstbestimmungsrecht einer jeden Frau
Die Tötung eines anderen Menschen fällt unter das Selbstbestimmungsrecht der Frau? Nicht in Deutschland! Hier wird auch die straflose Abtreibung als „rechtswidrig“ bezeichnet.
solange die Angelegenheit wissenschaftlich vertretbar ist.
Das kann sie gar nicht sein aus prinzipiellen Gründen : s.o.! „Wisssenschaftlich vertretber“ ist die Abtreibung so sehr wie die „Rassenhygiene“ unter Hitler!
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#10   DieWahrheit †   13:18:27 | Freitag, 24. August 2007
Immer sachlich bleiben, sachlich!!!
Der Artikel ist tendenziös, indem er von „umbringen“ spricht und die Abtreibung als etwas prinzipiell Negatives darstellt. Abtreibungen in den gesetzlich vorgegebenen Fristen sind jedoch aus wissenschaftlicher Sicht absolut vertretbar und zum Teil auch notwendig. Wenn die hier herumirrenden „Heiligen“ für Bedingungen sorgen würden, unter denen man ungeplante Kinder gut versorgen könnte, würde evtl. die Zahl der Abbrüche sinken.
Abgesehen fällt der Abbruch der Schwangerschaft unter das Selbstbestimmungsrecht einer jeden Frau, solange die Angelegenheit wissenschaftlich vertretbar ist.
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#9   Nachtlaterne   07:31:56 | Freitag, 24. August 2007
hallo ruhrgebietler,
die taktik der perversen ist stets die gleich: man versucht andersdenkende, christlich denkende zu stigmatisieren sie sozusagen als uncool darzustellen, ihnen nötigenfalls sogar die faschismuskeule über den kopf zu schlagen obwohl doch gerade sie es sind, die eine kz-atmosphäre (ohne hakenkreuz) erzeugen, z.b. gegen abtreibungsgegner und gegen die gegner der totalen freudenhausverführung. sie sagen: jeder muss doch selber wissen was er tut und: wenn es in einvernehmlichkeit geschieht ist es gut. und weiter: „alles kann nichts muss“ mit dieser reduzierten sichtweise gehen sie auf opferjagd und schon der kleinste funke echter nächstenliebe ist ihnen ein dorn im auge. sie wollen nämlich in ihren bequemen clubsesseln bleiben und begreifen den menschen als freiwild, als aas für die geier. denn von einer unsetrblichen seele in gott nehmen sie mit händen und füßen abstand. sie wollen halt ihr gegenparadies und koste es noch so viele opfer. wofür hat man schließklich betäubungsmittel und beschönigende fassaden?!
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#8   r.ruhrgebietler   07:25:35 | Freitag, 24. August 2007
@Nachtlaterne – Danke für’s gute Vorbild
Ihr Posting zeugt von einer klaren Sicht der Dinge!
Lassen Sie sich nicht von Dummtipperern vergraulen!
Gottes Segen auf Ihren Wegen!
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#7   Sentinel   23:08:35 | Donnerstag, 23. August 2007
@Gotthard
Daran sieht man, daß Sie die Aussagen der Tranfunzel in der Dunkelheit nicht verstanden haben. Was ich als sehr traurig empfinde.
Ich weiß sehr genau, was unsere Tranfunzel in der Dunkelheit meinte! Wenn Ihnen dies unverständlich geblieben ist, so fragen Sie doch nach, anstatt ein Voraburteil zu fällen und hier solch blanken Blödsinn zu schreiben.
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#6   Gotthard   22:29:15 | Donnerstag, 23. August 2007
@nachtlaterne
also gibt man werte vor die keine sind: schwangerschaftsabbruchwert, pornowert, konsumwerte, gewaltverherrlichungswerte in den medien.
absoluter Quatsch … leider kannst du kein vorbild sein!
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#5   Nachtlaterne   20:39:53 | Donnerstag, 23. August 2007
wertlose wertegesellschaft
werte werden stets betont, es gibt nur leider keine, weil es dafür vorbilder bräuchte und wer will schon vorbild sein!? also gibt man werte vor die keine sind: schwangerschaftsabbruchwert, pornowert, konsumwerte, gewaltverherrlichungswerte in den medien.
oh gott…
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#4   Beobachterin   20:28:42 | Donnerstag, 23. August 2007
wertlose Gesellschaft
In einer wertelosen Gesellschaft oder einer Gesellschaft mit Wertebeliebigkeit gibt es überhaupt keine Werte – sie ist wertlos.
Unsere Gesellschaft hat die Verhältnisse, die sie verdient. Und viele sehen das gar nicht – sie wissen nicht mehr, daß es auch anders sein könnte. Nein: Sie wollen es gar nicht anders.
Doch die langfristigen Folgen werden verheerend sein. Es wird ein Geheule anfangen: Warum und wieso?
Ob man dann bei diesen Fragen auf die Lösung kommt?
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#3   St. Sebastian Ewigkeit   20:11:54 | Donnerstag, 23. August 2007
Sind wir alle gleichgültig?
Kein Mensch kann heute mehr den 1. Stein werfen. Mehr oder minder sind wir alle schuldig geworden. Wir lieben die Welt, den Wohlstand und hassen die Verantwortung. Die Sünde ist in den Häusern, und keiner will mehr etwas dagegen sagen oder tun. Alle machen mit, keiner ist daher unschuldig, vielleicht ein paar Ausnahmen gibt es da, aber die werden bekämpft wegen Christus.
Männer sind schuldig, da sie den ganzen Sex-Kram machen und ihn fördern, Frauen natürlich auf eine Art auch, denn normalerweise würde doch das innere Gefühl sagen: Nein, ich tue es nicht! Aber, Herr, führe uns nicht in Versuchung und erlöse uns von dem Bösen.
Wir dienen dem Bauch und irren hilflos umher, weil die Kirche und die Politik versagt haben auf der gesamten Linie.
Alles, was jetzt passiert, wurde vorhergesagt, die Informationen waren da. Nur: keiner nahm sie ernst, keiner machte sich die Mühe, den anderen und das Kleinste zu lieben und damit GOTT. Verdrängen wir ihn nicht aus dem Leben und beten wir auch für die Verworfenen, dass Sie umkehren und IHN anbeten. Mehr kann man nicht tun, das andere soll GOTT richten.
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#2   Benedikt   19:01:07 | Donnerstag, 23. August 2007
@ Don Camillo
Völlig richtig, was Sie da sagen.
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#1   Don Camillo   18:58:19 | Donnerstag, 23. August 2007
wirklich traurig, diese Zahlen
Diese Zahlen lassen einem traurig werden. Es wird ja dabei nicht nur das Leben dieser unschuldigen Kinder zerstört, auch die Frauen zerstören sich so unbwusst ihr eigenes künftiges Leben. Frauen, die abgetrieben haben, leiden oft an dem, was sie getan haben, da sie sich erst später ihrer Tat bewusst werden.
Eine Frage stellt sich jedoch auch: Müsste die Kirche – und damit meine ich nicht nur die offiziellen Vertreter, sondern jede und jeden einzelnen Gläubigen – nicht aktiv werden, indem sie Wohnstätten und Unterstützung (vor allem auch finanzielle) für Frauen mit Kindern anbietet und ihnen so eine Zukunft eröffnen.
Es ist natürlich schon viel einfacher, über Uneheliche Kinder zu schimpfen und alles, was nicht der kirchlichen Morallehre, die auf dieser Page gnaden- und erbarmungslos eingefordert wird, entspricht, zu verdammen und als des Teufels zu bezichtigen. Wenn beispielsweise diejenigen, die hier tagtäglich mehrer Stunden auf dieser Seite sein und die unmöglichsten Gehässigkeiten austauschen können, Eigeninitiative ergreifen würden, indem sie diesen Frauen vor Ort helfen würden und ihre Zeit so sicherlich auf christlichere und menschenfreundlichere Art einsetzen würden, könnten sicherlich viele Leben gerettet werden.
Aber es ist halt schon einfacher in einer unchristlichen Selbstzufriedenheit und -Liebe über alles und jeden zu schimpfen.
Und wer weiss, vielleicht könnte man so viele unserer Mitchristinnen für die frohe Botschaft unseres Herrn Jesus Christus gewinnen.
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