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Freitag, 24. August 2007 10:12
Angebot an die Priester
Ein Priester, der die Alte Messe nicht kennt, ist wie ein Musiker, der noch nie von Wolfgang Amadeus Mozart gehört hat. Von Monika Rheinschmitt.
Alte Messe bei der Hauptversammlung 2007 der Vereinigung 'Pro Missa Tridentina'
Alte Messe bei der Hauptversammlung 2007 der Vereinigung ‘Pro Missa Tridentina’
(kreuz.net) Mit großer Freude und Dankbarkeit haben die der alten lateinischen Tradition verbundenen Katholiken weltweit das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ aufgenommen.

Nach so vielen Jahren des Bittens, Wartens, Hoffens und Betens wissen wir den Schatz zu würdigen, der uns nun wieder offen zugänglich ist.

Jetzt ist es entscheidend, die neuen Möglichkeiten und Freiheiten zu nutzen und in die Praxis umzusetzen. Das Motu Proprio kann ein Aufbruchssignal – eine Initialzündung – für die Erneuerung der Kirche sein, wenn es zu einer Vertiefung des Glaubens und des Gebets führt.

Um der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darzubringen, müssen die Priester nach ‘Summorum Pontificum’ Artikel 5 Paragraph 4 geeignet sein, das heißt, sie sollten unter anderem Grundkenntnisse der lateinischen Sprache sowie die „Kunst der Zelebration“ beherrschen.

Aber nicht nur die Priester, auch die Ministranten und Choralsänger müssen für die Feier der außerordentlichen Form des Meßritus ausgebildet werden.

Wie bereits in vergangenen Jahren bieten wir in Zusammenarbeit mit den Priestergemeinschaften, die dem außerordentlichen Ritus verpflichtet sind, Schulungen für Priester, Ministranten und Choralsänger an.

Neben der liturgischen Weiterbildung können bei diesen Kursen auch Kontakte zu Gleichgesinnten aus derselben Region geknüpft werden.

Orte und Termine sollen sich nach dem Bedarf richten. Um besser planen zu können, bitten wir Sie um eine , wann und wo eine solche Fortbildung für Sie günstig wäre.

Grundsätzlich bieten sich die Orte an, an denen bereits regelmäßig Alte Messen gefeiert werden. Doch bei ausreichendem Interesse können Schulungen im Prinzip überall stattfinden.

In der durch die Publikation des Motu Proprio neu entstandenen Situation richtet sich die Hoffnung der traditionsverbundenen Gläubigen auf diejenigen Priester, die der außerordentlichen Form des Römischen Ritus gegenüber offen sind.

Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie die Möglichkeiten zur Zelebration nach dem Missale Romanum von 1962 nutzen werden.

Dann können wir Gläubige in Ihrem Umkreis, die nach einer Gelegenheit zum Besuch solcher Meßfeiern suchen, darauf hinweisen. Auf diese Weise wird die Bildung von „Gruppen von Gläubigen“ erleichtert, die um die Spendung der Sakramente nach den Büchern von 1962 bitten.

Die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ sieht eine ihrer Aufgaben darin, bei der Umsetzung des Motu Proprio aktiv mitzuwirken und Priester und Laien, die der alten lateinischen Tradition verbundene sind, zusammenzubringen, damit für das Heil der Seelen der Göttlichen Majestät ein würdiger Kult dargebracht wird.


Monika Rheinschmitt ist die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ für den klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche e.V.

© Bilder: Photogalerie der Hauptversammlung 2007 der Vereinigung ‘Pro Missa Tridentina’
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 31 Lesermeinungen:
Freitag, 28. September 2007 13:25
Bokrug †: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…
…da bin ich Mitten unter ihnen, sprach Jesus…die „Sins of the Prophets“ können als Gott Elohim verehrend anerkannt werden…ebenfalls einige Teile der jüdischen Merkabah-Mystik---dennoch löst das Neue Testament zweifelsfrei das Alte Testament ab.

Das talmudische Judentum muss sich zum Logos Christus-Metathron bkehren…

Paulus schrieb:

„… ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt
und seid zu einem neuen Menschen geworden,
der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen.
Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder Juden,
Beschnittene oder Unbeschnittene,
Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie,
sondern Christus ist alles und in allen.“

Kolosser 3,9-11
Freitag, 28. September 2007 13:11
GerdEric: @Echsenmensch
Auch als überzeugter Christ kann man also andere christl. Konfessionen oder die Juden als Gott verehrend aktzeptieren.

ja was dann nun
Freitag, 28. September 2007 13:05
Bokrug †: Anerkennung auch anderer Konfessisonen
Ich wollte in diesem Thread noch auf zwei spezielle und sehr verwandte Bibelstellen hinweisen (ich verwende die Einheitsübersetung bzw. Interlinear-Übersetzung) hinweisen:

Der fremde Wundertäter: Markus 9,38- 41

Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Der fremde Wundertäter: Lukas 9,49 – 50

Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete ihm:Hindert ihn nicht!Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.

Auch als überzeugter Christ kann man also andere christl. Konfessionen oder die Juden als Gott verehrend aktzeptieren.

Zudem gibt es durchaus (z.B. aus der verschollenen Quelle „Q“, deren Inhalte teiweise Eingang in die Bibel fanden) Jesus- Worte, die nicht in jeder Bibel stehen oder Eingang in die verbreitetste Bibelversion fand.
Sonntag, 26. August 2007 23:38
Aleph: -Bene
Sie Kathole…! Amen, Halleluja.
Sonntag, 26. August 2007 22:37
Benedikt: @ gilbert
Dogmen unterschiedlicher Qualität gibt es nicht.
Sonntag, 26. August 2007 01:27
call me †: Von der Redaktion entfernt
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