(kreuz.net) Mit großer Freude und Dankbarkeit haben die der alten lateinischen Tradition verbundenen
Katholiken weltweit das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ aufgenommen.
Nach so vielen Jahren des Bittens,
Wartens, Hoffens und Betens wissen wir den Schatz zu würdigen, der uns nun wieder offen zugänglich ist.
Jetzt ist es entscheidend, die neuen Möglichkeiten und Freiheiten zu nutzen und in die Praxis umzusetzen.
Das Motu Proprio kann ein Aufbruchssignal – eine Initialzündung – für die Erneuerung der Kirche sein,
wenn es zu einer Vertiefung des Glaubens und des Gebets führt.
Um der Göttlichen Majestät einen würdigen
Kult darzubringen, müssen die Priester nach ‘Summorum Pontificum’ Artikel 5 Paragraph 4 geeignet sein,
das heißt, sie sollten unter anderem Grundkenntnisse der lateinischen Sprache sowie die „Kunst der Zelebration“
beherrschen.
Aber nicht nur die Priester, auch die Ministranten und Choralsänger müssen für die Feier
der außerordentlichen Form des Meßritus ausgebildet werden.
Wie bereits in vergangenen Jahren bieten
wir in Zusammenarbeit mit den Priestergemeinschaften, die dem außerordentlichen Ritus verpflichtet sind,
Schulungen für Priester, Ministranten und Choralsänger an.
Neben der liturgischen Weiterbildung können
bei diesen Kursen auch Kontakte zu Gleichgesinnten aus derselben Region geknüpft werden.
Orte und Termine
sollen sich nach dem Bedarf richten. Um besser planen zu können, bitten wir Sie um eine kurze Mitteilung,
wann und wo eine solche Fortbildung für Sie günstig wäre.
Grundsätzlich bieten sich die Orte an,
an denen bereits regelmäßig Alte Messen gefeiert werden. Doch bei ausreichendem Interesse können Schulungen
im Prinzip überall stattfinden.
In der durch die Publikation des Motu Proprio neu entstandenen Situation
richtet sich die Hoffnung der traditionsverbundenen Gläubigen auf diejenigen Priester, die der außerordentlichen
Form des Römischen Ritus gegenüber offen sind.
Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie die Möglichkeiten
zur Zelebration nach dem Missale Romanum von 1962 nutzen werden.
Dann können wir Gläubige in Ihrem
Umkreis, die nach einer Gelegenheit zum Besuch solcher Meßfeiern suchen, darauf hinweisen. Auf diese
Weise wird die Bildung von „Gruppen von Gläubigen“ erleichtert, die um die Spendung der Sakramente nach
den Büchern von 1962 bitten.
Die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ sieht eine ihrer Aufgaben darin,
bei der Umsetzung des Motu Proprio aktiv mitzuwirken und Priester und Laien, die der alten lateinischen
Tradition verbundene sind, zusammenzubringen, damit für das Heil der Seelen der Göttlichen Majestät
ein würdiger Kult dargebracht wird.
Monika Rheinschmitt ist die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro
Missa Tridentina’ für den klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche e.V.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#31 Bokrug † 13:25:30 | Freitag, 28. September 2007
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind… …da bin ich Mitten unter ihnen, sprach Jesus…die
„Sins of the Prophets“ können als Gott Elohim verehrend anerkannt werden…ebenfalls einige Teile der
jüdischen Merkabah-Mystik---dennoch löst das Neue Testament zweifelsfrei das Alte Testament ab. Das
talmudische Judentum muss sich zum Logos Christus-Metathron bkehren… Paulus schrieb: „… ihr habt den
alten Menschen mit seinen Taten abgelegt und seid zu einem neuen Menschen geworden, der nach dem Bild
seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen. Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder
Juden, Beschnittene oder Unbeschnittene, Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie, sondern Christus ist alles
und in allen.“ Kolosser 3,9-11
#29 Bokrug † 13:05:06 | Freitag, 28. September 2007
Anerkennung auch anderer Konfessisonen Ich wollte in diesem Thread noch auf zwei spezielle und sehr verwandte
Bibelstellen hinweisen (ich verwende die Einheitsübersetung bzw. Interlinear-Übersetzung) hinweisen:
Der fremde Wundertäter: Markus 9,38- 41 Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben gesehen, wie jemand
in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von
mir reden.Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken
gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen. Der fremde
Wundertäter: Lukas 9,49 – 50 Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen
Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt.
Jesus antwortete ihm:Hindert ihn nicht!Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch. Auch als überzeugter
Christ kann man also andere christl. Konfessionen oder die Juden als Gott verehrend aktzeptieren. Zudem
gibt es durchaus (z.B. aus der verschollenen Quelle „Q“, deren Inhalte teiweise Eingang in die Bibel fanden)
Jesus- Worte, die nicht in jeder Bibel stehen oder Eingang in die verbreitetste Bibelversion fand.
Freimaurermesse??? Zitat“Ein Priester, der die Alte Messe nicht kennt, ist wie ein Musiker, der noch nie
von Wolfgang Amadeus Mozart gehört hat. Von Monika Rheinschmitt.“ Liebe Frau Reinschmitt, verzeihen Sie
mir wenn ich Ihnen naheleg diese Aussage zu überdenken. Gibt es doch kaum berechtigte Zweifel daran,
das es der Gute Herr Mozart mit der Freimaurerei hielt. In diesem Sinne wären Priester die die alte Messe
nicht kennen die wahren Priesterr. Gell?
Artois Da helfen kaum die bewährten Griffe in die Traditionsschatulle. Das Dogma von der leiblichen Aufnahme
Mariens in den Himmel wurde erst 1950 verkündet, ohne dass dafür ein Konzil einberufen worden wäre.
Es ist ja wohl ein qualitativer Unterschied, wenn ein Dogma aufgrund eines Konzilsbeschlusses (Gesamtheit
der Bischöfe) verkündet wird oder wenn es nur die Dogmenverkündigung des amtierenden Papstes ohne Konzilshintergrund
ist. Da spielt wenig Rolle was vermutlich Jahrhunderte vorher von den Glaubenden geglaubt worden ist.
Wenn es so notwendig gewesen wäre, hätte das Dogma auch schon Jahrhunderte vorher auf einem der sieben
ökumenischen Konzile verkündet werden können. Wurde es aber nicht. Da hat das Konzil von Ephesus mit
dem Dogma von der Gottesmutter eine ganz andere Qualität.
Das Fest Mariä Himmelfahrt ist seit ältester Zeit bezeugt und wird in der katholischen Westkirche und
in der Ostkirche seit dem 6. Jh. gefeiert. Die Ostkirche nennt diesen Tag:Koimesis (griechisch) oder Uspenie
(kirchenslawisch), d.h. „Entschlafung“ und feiert an ihm die Gottesmutter, die als erster Mensch die Vergöttlichung
erfahren habe, „weil Christus ihre Seele sofort ins Paradies holte“. Dieser Gedanke kommt auch in den
dogmatischen Gesängen der Ostkirche (z.B. Tropar und Kondak vom Festtag) zum Ausdruck.
Artois Okay!, wenn Sie unbedingt auf den Mariendogmen bestehen, die auf den sieben ökumenischen Konzilien
verkündet wurden. Ausnahme ist das Mariendogma von 1950: von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.
Das kam leider etwas zu spät und wurde ohne dass ein Konzil stattgefunden hätte einfach verkündet.
@gilbert Es ist unfair, Johann Sebastian Bach post mortem katholisch machen zu wollen. Er war lutherisch
bis zum letzten Atemzug. Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Doch IST der gute Lutheraner eben KATHOLISCH!
Die von Ihnen als katolisch hingestellte h-Moll-Messe war das Geschenk des Protestanten Bach an seinen
Landesherrn, der zur katholischen Kirche übergetreten war, um als König von Polen amtieren zu können.
Wenn man die h-Moll-Messe hört, wird man sehr schnell feststellen, dass sie sich auf die Vertonung des
Credo konzentriert, dem Bach den Text des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubenskenntnisses unterlegt
hat. Ja, eben, das Bekenntnis zum NIzenum schließt das Bekenntnis zum vollen Katholizismus, incl. der
MAriendogmen eben ein. Bach hat als lutherischer Christ durch seine Musik das ökumenische Bewusstsein
der zerstrittenen Christenheit in hohem Maße bestärkt. Dies ist abzustreiten. Der hohe Anspruch den
Bach an jeden stellt, schließt den bedeutungsleesren Begriff „Ökumene“ aus.
Artois: Ökumenisches Bewusstsein bestärkt Sein enges Verhältnis zum Dresdner katholischen Hof, sein
Austausch mit dem katholischen Adel und nicht zuletzt die durch und durch katholische h-moll Messe zeugen
davon. Eine der letzten Kompositionen Bachs: „Et incarnatus est“ – eine absolut einzigartige Durchdringung
des Gehemnis der Menschwerdeung „ex Mariae virgine“ Es ist unfair, Johann Sebastian Bach post mortem katholisch
machen zu wollen. Er war lutherisch bis zum letzten Atemzug. Die von Ihnen als katolisch hingestellte
h-Moll-Messe war das Geschenk des Protestanten Bach an seinen Landesherrn, der zur katholischen Kirche
übergetreten war, um als König von Polen amtieren zu können. Wenn man die h-Moll-Messe hört, wird
man sehr schnell feststellen, dass sie sich auf die Vertonung des Credo konzentriert, dem Bach den Text
des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubenskenntnisses unterlegt hat. Darin kommen die bedeutungsschwangeren
Worte vor: „…unam sanctam cathólicam et apostilicam Ecclesiam“, die ähnlich ja auch im großen Glaubensbekenntnis
in der evangelischen Kirche verwendet werden, katholisch ist da mit allgemein übersetzt. Deshalb darf
man Johann Sebastian Bach aber nicht katholisch machen wollen. Das ist nicht koscher. Bach hat als lutherischer
Christ durch seine Musik das ökumenische Bewusstsein der zerstrittenen Christenheit in hohem Maße bestärkt.
Das ist das unbestrittene Verdienst von Johann Sebastian Bach.
bzgl Berichterstattung die headlines die das Dreckblatt „Der Standard“ zum Papstbesuch verwendet und dem
Ungustl Schüller eine Blattform zur Papst-Hetze bildet sind folgende: „Mariazeller Bäume müssen wegen
Benedikt dran glauben“ „Er hat der Jugend nichts zu sagen“ „So in weiß das ist schon edel“ „Der heilige
Hype“ „Ein Hirsch am Sonntag“ (Papstmenü) „1200 gramm Strahlkraft“ „Der Papst in den Händen einer Frau“
„Alle Zimmer im mariazeller Land für Papst und Anhang gebucht“ O-Ton Schüller übers Pontifikat im Standard:
„Ich hab von Anfang an das geahnt und geäußert, was jetzt gekommen ist. Dieser Papst ist von den Kardinälen
genau dafür gewählt worden, was er jetzt macht. Bereits bei seiner Rede im Konklave hat er seine Analyse
vorgelegt, etwa dass es zu viel Relativismus gibt und wieder die alten, klaren Bastionen errichtet werden
müssen. Das haben die Kardinäle immer erhofft und genauso passiert es jetzt auch. Ich war eher überrascht,
dass so viele tatsächlich geglaubt haben, da kommen jetzt weiß Gott die großen Veränderungen und Reformen.
Jetzt HEIßT ES AUFWACHEN UND LAUT; DEUTLICH UND MIT ENTSPRECHENDEM GEWICHT GEGENREDE HALTEN.“ Anm: Schüller
ist röm kath „Priester“
#18 PietroParente 09:48:18 | Samstag, 25. August 2007
@st.georg Sie treffen es auf den Punkt und zielen doch daneben!!! Wenn der Ritus eine innere Haltung beschreibt,
frage ich mich oft, welche innere Haltung manche „Novus-Ordo-Priester“ haben. Da kann nicht viel mit innerer
Haltung los sein! Jeglicher Glanz, jegliche Feierlickeit zur Ehre Gottes, die sich in Blumenschmuck, in
Gewändern und auch in güldenen Gefäßen und Kerzelneuchtern ausdrückt, ist ihnen zuwider! Drückt
sich in dieser „Pracht-Allergie“ mancher Kleriker wirklich die innere Haltung aus??? Wenn ja, dann gute
Nacht und auf ein Wiedersehen im alten Ritus!!!
bravo heggi das sind ein paar sehr treffende anmerkungen zu diesem sakralen liebhabertheaterverein…
überhaupt sind die ewigen kontroversen über die riten hier langsam lächerlich… riten sind die äußerliche!
zeremonielle darstellung einer – meist religiösen – inneren handlung… also : so lange die handlung –
sprich gültige eucharistie – identisch ist, kann der ritus variieren ( war schon immer so, siehe dominikaner
), was aber keinen bewertungsmaßstab ( „der einzig wahre, besser , angemessen“ etc.) für den jeweiligen
ritus impliziert und was heißt „alte messe“ : diese sog. alte messe ist ein barockes produkt der gegenreformation –
gerade mal 500 jahre alt nach 2000 jahren kirchengeschichte. mir ist immer noch eine messe lieber die
mit „die gemeinde versammelt sich um den tisch des herrn „ beginnt , als „nachdem der priester sich fertig
angezogen hat, geht er zum altar und zelebriert „ (freie wiedergabe ) – aber am besten doch wirklich „alt“ :
als gruppe auf kissen liegend!, einfaches tongeschirr in aramäisch …- ohhh verzeihung ! da gab es ja
keine spitzendeckchen, brokatgewänder und goldene gefäße…*g
@Burguros Völlig richtig!! 1866 war ein Krieg Preußens gegen Deutchland, Preußen hat dann völlig zu
UNRECHT den Namen Deutschlands angenommen, leider ist die heutige brd Erbe dieses lügenhaften Unrechtsregimes
der vermickerten Duodez-Hohenzollern, die man wohl als die disqualifizierteste Dynastie weltweit bezeichnen
muß. Gebe GOtt, daß endlich wieder Recht und Freiheit in deutschen Landen einkehren – Heilige Maria,
heiliger Bonifatius, sl. Kaiser Karl, bittet für uns! Bach gegen Mozart oder gegen Schubert auszuspielen
bringt nicht viel, er spielte und komponierte in einer ganz eigenen Liga und stand dem Katholizismus doch
sehr nahe. Sein enges Verhältnis zum Dresdner katholischen Hof, sein Austausch mit dem katholischen Adel
und nicht zuletzt die durch und durch katholische h-moll Messe zeugen davon. Eine der letzten Kompositionen
Bachs: „Et incarnatus est“ – eine absolut einzigartige Durchdringung des Gehemnis der Menschwerdeung „ex
Mariae virgine“
Benedikt Ob ich Sie richtig verstanden habe, weiß ich nicht, aber eine Doppelstrategie wäre mir lieber
gewesen. Stattdessen denkt dieser Verein (besser: die Vorsitzende) nur in Rubriken, nein, in Schablonen,
was nicht einmal die Petrusbrüder aushalten können (bis auf die, denen im Rahmen des Ritus Klamotten
fast wichtiger als der Ritus selbst).
@ Heggi Die Unterordnung unter die kirchliche Jurisdiktion aufzugeben war dagegen natürlich ein ganz
besonders großer Schritt aus der Kirchenkrise. Über 30 Jahre ist das jetzt her, die Früchte sind all
überall zu sehen. Ähnlich wie die blühenden Landschaften im Osten.
Dieser PMT-Verein… ist schon ein merkwürdiger Verein. Er ist vor allen Dingen nicht ernst zu nehmen.
Wie heißt er im Untertitel? „Freunde des klassisch-römischen Ritus.“ Wie ein Theater-Verein, dem es
nur um schöne Aufführungen geht. Einmal im Jahr trifft/traf man sich. Gut essen und trinken und eine
schöne „Aufführung“. Jetzt geht es um“Liturgische Schulungen“ – wie Rollenspiele. Am Kampf um die Liturgie
selbst hat sich dieser Verein nie beteiligt. Und die einstigen Köpfe und Aushängeschilder des Vereins
(Spaemann, Mosebach etc.) sind schon lange vertrieben. Wie es heißt, von der Vorsitzenden persönlich!
@mahner, gilbert, thaumaturgos Ich hatte meine Frage ganz unvoreingenommen gegenüber Bach oder Mozart
gestellt. Insofern bin ich Gilbert für die Würdigung Bachs dankbar. Zur Freimaurerei Mozarts: Alle Großen
werden zur Freimaurerei aufgefordert. Und wenn man jung und dumm ist, macht man halt mit. Man sagt aber,
dass Mozart in der Zauberflöte zu viel vom wahren Gesicht der Freimaurerei preisgegeben hatte, sodass
er eben sterben hat müssen! Insofern sehe ich Mozart als Gegner der Freimaurerei, auch wenn er Freimaurer
war. Zur Nationalitätenfrage: Sein Vater ist Augsburger, seine Mutter komme aus Berchtesgaden, hat mir
jemand gesagt. Geboren ist sie auf jeden Fall in St. Gilgen, das heute zum Bundesland Salzburg gehört.
Geboren ist Mozart in Salzburg, das heute zu Österreich gehört, weswegen ihn die Österreicher als Österreicher
sehen. Das Erzbistum Salzburg gehörte aber unter der damaligen Reichskreiseinteilung nicht zum österreichischen
Kreis, sondern zum bairischen Reichskreis. Deswegen, und da auch Augsburg im politischen Bayern ist, bezeichnen
ihn die Bayern als Bayern. Ethnisch und biblisch gesehen zählt ja nur die Abstammung väterlicherseits,
und ethnisch gesehen ist Augsburg schwäbisch. So können ihn die Schwaben als Schwaben bezeichnen. Auf
jeden Fall ist er ein Süddeutscher (gesamt-deutsch gesehen), was natürlich einen Mentalitätsunterschied
zu Bach ergibt. Als 1866 Preußen den Deutschen Bund besiegt hatte, hatte bald darauf der Sieger Preußen
den Namen des Besiegten angenommen: Deutschland.
#10 Regina 1961 14:28:54 | Freitag, 24. August 2007
Und wo bleiben die Frauen? Schiebt uns doch bitte nicht wieder die Putzeimer zu! Alter Ritus – Gerne.
Aber dann auch Ministrantinnen und Choralsängerinnen. Sonst wird das nichts mit dem alten Ritus. Priesterinnen
müssen (noch) nicht sein. Regina 1961
Burguros Mozart hat unter anderem auch ein paar Messen komponiert und das Reqiuem nicht ganz. Bekannt
ist er aber vor allem durch seine Opern, Sinfonien und Klavierkonzerte geworden. Während Bach sein ganzes
Leben lang im Dienste der Kirchenmusik stand, mit Ausnahme der Zeit als er am Hofe zu Köthen war. Bach
ist durch seine Kirchenmusik, seine Choräle und Kantaten in erster Linie bekanntgeworden. Vor allem aber
durch das Weihnachts-Oratorium. Auch Bach hatte unter seinen Dienstherren zu leiden, ähnlich wie Mozart,
den der Salzburger Erzbischof als Musiker in die Küchenabteilung gesteckt hat, damit er schöne Musik
für die bischöflichen Tafelgelage komponiere. Dennoch war Bach in erster Linie Kirchenmusiker von der
Pike an. Das wollen wir doch nicht übersehen und als Katholiken wollen wir uns auch an der Musik von
Bach freuen, aber auch e Organisten. Was täten die auch ohne Bach? Mit Palestrina allein lassen sich
nur ganz wenige aus der Reserve locken.
@burgorus landorganist zieht Bach dem Mozart vor – 1. Kann er als Deutscher Mozart wahrscheinlich nicht
verstehen – 2. hat man auf Landorgeln scheinbar wenig Gelegenheit Mozart zu hören und 3. War Bach Protestant –
das gefällt dem Landorgler wahrscheinlich am Besten – Bach lebte nicht unter den „Gaggi-Bösen“ Salzburger
Barock – Fürsterzbischöfen sondern im kühlen Norden – da ist schon die Mentalität anders
@landorganist: „Ein guter Musiker sollte sich besser mit Bach beschäftigen.“ Dass Bach in Kirchenmusik
und auch in Musiktheorie eine Kapazität ist, dürfte bekannt sein. Könnten Sie trotzdem die Gründe
erläutern, warum Sie gerade Bach für wichtiger als den im Artikel genannten Mozart halten?
Rheinschmitt irrt. Ein Priester, der die Alte Messe nicht kennt, ist wie ein Musiker, der noch nie von
Wolfgang Amadeus Mozart gehört hat. Von Monika Rheinschmitt. Ein guter Musiker braucht durchaus noch
nie etwas von Mozart gehört zu haben!! Hingegen sollte ein guter Musiker schon mal einen Ton gehört
haben. Genauso ist es mit hlg. tried. Messe (die irrigerweise als ‘Alte Messe’ bezeichnet und damit abgekanzelt
wird!). Man muß etwas von Gott gehört haben um zu erkenn, WAS, WIE, WANN und WO erfürchtig in Demut
und Buße angebetet und verherrlicht wird! Und dabei sind Frauen während der Zelebration des hhlg. ehrwürdigen
Messopfers nicht notwendig! Es ist ein übles Markenzeichen der ungültigen NOM.
#2 landorganist 11:11:53 | Freitag, 24. August 2007
Erstaunlich Wenn es darum geht, die alte Messe zu propagieren, dann dürfen sogar Laien den Mund auftun
und Vereinigungen bilden. Und der absolute Knaller: Eine Frau an der Spitze. Das würde bei anderen Gelegenheiten
doch sicher für ein Aufheulen der Tradi-Meute sorgen.
Umbenennung dringend angeraten Monika Rheinschmitt ist die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa
Tridentina’ für den klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche e.V. Als erstes sollte dieser
übereifrige Verein sich als Ausdruck seiner Loyalität nach dem MP umbenennen. Es heißt nicht mehr „klassischer
römischer Ritus“, sondern außerordentliche Form des einen römischen Ritus.