Alte Messe
Angebot an die Priester
Ein Priester, der die Alte Messe nicht kennt, ist wie ein Musiker, der noch nie von Wolfgang Amadeus Mozart gehört hat. Von Monika Rheinschmitt.
Alte Messe bei der Hauptversammlung 2007 der Vereinigung 'Pro Missa Tridentina'
Alte Messe bei der Hauptversammlung 2007 der Vereinigung ‘Pro Missa Tridentina’
© Photogalerie der Hauptversammlung 2007 der Vereinigung ‘Pro Missa Tridentina’
(kreuz.net) Mit großer Freude und Dankbarkeit haben die der alten lateinischen Tradition verbundenen Katholiken weltweit das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ aufgenommen.

Nach so vielen Jahren des Bittens, Wartens, Hoffens und Betens wissen wir den Schatz zu würdigen, der uns nun wieder offen zugänglich ist.

Jetzt ist es entscheidend, die neuen Möglichkeiten und Freiheiten zu nutzen und in die Praxis umzusetzen. Das Motu Proprio kann ein Aufbruchssignal – eine Initialzündung – für die Erneuerung der Kirche sein, wenn es zu einer Vertiefung des Glaubens und des Gebets führt.

Um der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darzubringen, müssen die Priester nach ‘Summorum Pontificum’ Artikel 5 Paragraph 4 geeignet sein, das heißt, sie sollten unter anderem Grundkenntnisse der lateinischen Sprache sowie die „Kunst der Zelebration“ beherrschen.

Aber nicht nur die Priester, auch die Ministranten und Choralsänger müssen für die Feier der außerordentlichen Form des Meßritus ausgebildet werden.

Wie bereits in vergangenen Jahren bieten wir in Zusammenarbeit mit den Priestergemeinschaften, die dem außerordentlichen Ritus verpflichtet sind, Schulungen für Priester, Ministranten und Choralsänger an.

Neben der liturgischen Weiterbildung können bei diesen Kursen auch Kontakte zu Gleichgesinnten aus derselben Region geknüpft werden.

Orte und Termine sollen sich nach dem Bedarf richten. Um besser planen zu können, bitten wir Sie um eine kurze Mitteilung, wann und wo eine solche Fortbildung für Sie günstig wäre.

Grundsätzlich bieten sich die Orte an, an denen bereits regelmäßig Alte Messen gefeiert werden. Doch bei ausreichendem Interesse können Schulungen im Prinzip überall stattfinden.

In der durch die Publikation des Motu Proprio neu entstandenen Situation richtet sich die Hoffnung der traditionsverbundenen Gläubigen auf diejenigen Priester, die der außerordentlichen Form des Römischen Ritus gegenüber offen sind.

Bitte lassen Sie uns wissen, ob Sie die Möglichkeiten zur Zelebration nach dem Missale Romanum von 1962 nutzen werden.

Dann können wir Gläubige in Ihrem Umkreis, die nach einer Gelegenheit zum Besuch solcher Meßfeiern suchen, darauf hinweisen. Auf diese Weise wird die Bildung von „Gruppen von Gläubigen“ erleichtert, die um die Spendung der Sakramente nach den Büchern von 1962 bitten.

Die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ sieht eine ihrer Aufgaben darin, bei der Umsetzung des Motu Proprio aktiv mitzuwirken und Priester und Laien, die der alten lateinischen Tradition verbundene sind, zusammenzubringen, damit für das Heil der Seelen der Göttlichen Majestät ein würdiger Kult dargebracht wird.

Monika Rheinschmitt ist die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ für den klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche e.V.

‘Youtube’: Summorum Pontificum celebration
      
30 Lesermeinungen
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#31   Bokrug †   13:25:30 | Freitag, 28. September 2007
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…
…da bin ich Mitten unter ihnen, sprach Jesus…die „Sins of the Prophets“ können als Gott Elohim verehrend anerkannt werden…ebenfalls einige Teile der jüdischen Merkabah-Mystik---dennoch löst das Neue Testament zweifelsfrei das Alte Testament ab.
Das talmudische Judentum muss sich zum Logos Christus-Metathron bkehren…
Paulus schrieb:
„… ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt
und seid zu einem neuen Menschen geworden,
der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen.
Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder Juden,
Beschnittene oder Unbeschnittene,
Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie,
sondern Christus ist alles und in allen.“
Kolosser 3,9-11
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#30   GerdEric   13:11:56 | Freitag, 28. September 2007
@Echsenmensch
Auch als überzeugter Christ kann man also andere christl. Konfessionen oder die Juden als Gott verehrend aktzeptieren.
ja was dann nun :-O
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#29   Bokrug †   13:05:06 | Freitag, 28. September 2007
Anerkennung auch anderer Konfessisonen
Ich wollte in diesem Thread noch auf zwei spezielle und sehr verwandte Bibelstellen hinweisen (ich verwende die Einheitsübersetung bzw. Interlinear-Übersetzung) hinweisen:
Der fremde Wundertäter: Markus 9,38- 41
Da sagte Johannes zu ihm: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.
Der fremde Wundertäter: Lukas 9,49 – 50
Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete ihm:Hindert ihn nicht!Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.
Auch als überzeugter Christ kann man also andere christl. Konfessionen oder die Juden als Gott verehrend aktzeptieren.
Zudem gibt es durchaus (z.B. aus der verschollenen Quelle „Q“, deren Inhalte teiweise Eingang in die Bibel fanden) Jesus- Worte, die nicht in jeder Bibel stehen oder Eingang in die verbreitetste Bibelversion fand.
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#28   Aleph †   23:38:26 | Sonntag, 26. August 2007
-Bene
Sie Kathole…! Amen, Halleluja.
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#27   Benedikt   22:37:17 | Sonntag, 26. August 2007
@ gilbert
Dogmen unterschiedlicher Qualität gibt es nicht.
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#25   Hoffnung   00:51:26 | Sonntag, 26. August 2007
Freimaurermesse???
Zitat“Ein Priester, der die Alte Messe nicht kennt, ist wie ein Musiker, der noch nie von Wolfgang Amadeus Mozart gehört hat. Von Monika Rheinschmitt.“
Liebe Frau Reinschmitt, verzeihen Sie mir wenn ich Ihnen naheleg diese Aussage zu überdenken. Gibt es doch kaum berechtigte Zweifel daran, das es der Gute Herr Mozart mit der Freimaurerei hielt.
In diesem Sinne wären Priester die die alte Messe nicht kennen die wahren Priesterr. Gell?
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#24   Aleph †   23:45:45 | Samstag, 25. August 2007
Artois
Da helfen kaum die bewährten Griffe in die Traditionsschatulle. Das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde erst 1950 verkündet, ohne dass dafür ein Konzil einberufen worden wäre.
Es ist ja wohl ein qualitativer Unterschied, wenn ein Dogma aufgrund eines Konzilsbeschlusses (Gesamtheit der Bischöfe) verkündet wird oder wenn es nur die Dogmenverkündigung des amtierenden Papstes ohne Konzilshintergrund ist.
Da spielt wenig Rolle was vermutlich Jahrhunderte vorher von den Glaubenden geglaubt worden ist. Wenn es so notwendig gewesen wäre, hätte das Dogma auch schon Jahrhunderte vorher auf einem der sieben ökumenischen Konzile verkündet werden können. Wurde es aber nicht.
Da hat das Konzil von Ephesus mit dem Dogma von der Gottesmutter eine ganz andere Qualität.
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#23   Pünktchen   18:41:06 | Samstag, 25. August 2007
Das Fest Mariä Himmelfahrt
ist seit ältester Zeit bezeugt und wird in der katholischen Westkirche und in der Ostkirche seit dem 6. Jh. gefeiert. Die Ostkirche nennt diesen Tag:Koimesis (griechisch) oder Uspenie (kirchenslawisch), d.h. „Entschlafung“ und feiert an ihm die Gottesmutter, die als erster Mensch die Vergöttlichung erfahren habe, „weil Christus ihre Seele sofort ins Paradies holte“. Dieser Gedanke kommt auch in den dogmatischen Gesängen der Ostkirche (z.B. Tropar und Kondak vom Festtag) zum Ausdruck.
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#22   Aleph †   18:24:11 | Samstag, 25. August 2007
Artois
Okay!, wenn Sie unbedingt auf den Mariendogmen bestehen, die auf den sieben ökumenischen Konzilien verkündet wurden. Ausnahme ist das Mariendogma von 1950: von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Das kam leider etwas zu spät und wurde ohne dass ein Konzil stattgefunden hätte einfach verkündet.
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#21   Artois †   12:37:54 | Samstag, 25. August 2007
@gilbert
Es ist unfair, Johann Sebastian Bach post mortem katholisch machen zu wollen. Er war lutherisch bis zum letzten Atemzug.
Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Doch IST der gute Lutheraner eben KATHOLISCH!
Die von Ihnen als katolisch hingestellte h-Moll-Messe war das Geschenk des Protestanten Bach an seinen Landesherrn, der zur katholischen Kirche übergetreten war, um als König von Polen amtieren zu können.
Wenn man die h-Moll-Messe hört, wird man sehr schnell feststellen, dass sie sich auf die Vertonung des Credo konzentriert, dem Bach den Text des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubenskenntnisses unterlegt hat.
Ja, eben, das Bekenntnis zum NIzenum schließt das Bekenntnis zum vollen Katholizismus, incl. der MAriendogmen eben ein.
Bach hat als lutherischer Christ durch seine Musik das ökumenische Bewusstsein der zerstrittenen Christenheit in hohem Maße bestärkt.
Dies ist abzustreiten. Der hohe Anspruch den Bach an jeden stellt, schließt den bedeutungsleesren Begriff „Ökumene“ aus.
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#20   Aleph †   10:58:13 | Samstag, 25. August 2007
Artois: Ökumenisches Bewusstsein bestärkt
Sein enges Verhältnis zum Dresdner katholischen Hof, sein Austausch mit dem katholischen Adel und nicht zuletzt die durch und durch katholische h-moll Messe zeugen davon. Eine der letzten Kompositionen Bachs: „Et incarnatus est“ – eine absolut einzigartige Durchdringung des Gehemnis der Menschwerdeung „ex Mariae virgine“
Es ist unfair, Johann Sebastian Bach post mortem katholisch machen zu wollen. Er war lutherisch bis zum letzten Atemzug.
Die von Ihnen als katolisch hingestellte h-Moll-Messe war das Geschenk des Protestanten Bach an seinen Landesherrn, der zur katholischen Kirche übergetreten war, um als König von Polen amtieren zu können.
Wenn man die h-Moll-Messe hört, wird man sehr schnell feststellen, dass sie sich auf die Vertonung des Credo konzentriert, dem Bach den Text des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubenskenntnisses unterlegt hat.
Darin kommen die bedeutungsschwangeren Worte vor: „…unam sanctam cathólicam et apostilicam Ecclesiam“, die ähnlich ja auch im großen Glaubensbekenntnis in der evangelischen Kirche verwendet werden, katholisch ist da mit allgemein übersetzt.
Deshalb darf man Johann Sebastian Bach aber nicht katholisch machen wollen. Das ist nicht koscher. Bach hat als lutherischer Christ durch seine Musik das ökumenische Bewusstsein der zerstrittenen Christenheit in hohem Maße bestärkt. Das ist das unbestrittene Verdienst von Johann Sebastian Bach.
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#19   VirFortis   10:00:23 | Samstag, 25. August 2007
bzgl Berichterstattung
die headlines die das Dreckblatt „Der Standard“ zum Papstbesuch verwendet und dem Ungustl Schüller eine Blattform zur Papst-Hetze bildet sind folgende:
„Mariazeller Bäume müssen wegen Benedikt dran glauben“
„Er hat der Jugend nichts zu sagen“
„So in weiß das ist schon edel“
„Der heilige Hype“
„Ein Hirsch am Sonntag“ (Papstmenü)
„1200 gramm Strahlkraft“
„Der Papst in den Händen einer Frau“
„Alle Zimmer im mariazeller Land für Papst und Anhang gebucht“
O-Ton Schüller übers Pontifikat im Standard:
„Ich hab von Anfang an das geahnt und geäußert, was jetzt gekommen ist. Dieser Papst ist von den Kardinälen genau dafür gewählt worden, was er jetzt macht. Bereits bei seiner Rede im Konklave hat er seine Analyse vorgelegt, etwa dass es zu viel Relativismus gibt und wieder die alten, klaren Bastionen errichtet werden müssen. Das haben die Kardinäle immer erhofft und genauso passiert es jetzt auch. Ich war eher überrascht, dass so viele tatsächlich geglaubt haben, da kommen jetzt weiß Gott die großen Veränderungen und Reformen. Jetzt HEIßT ES AUFWACHEN UND LAUT; DEUTLICH UND MIT ENTSPRECHENDEM GEWICHT GEGENREDE HALTEN.“
Anm: Schüller ist röm kath „Priester“
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#18   PietroParente   09:48:18 | Samstag, 25. August 2007
@st.georg
Sie treffen es auf den Punkt und zielen doch daneben!!!
Wenn der Ritus eine innere Haltung beschreibt, frage ich mich oft, welche innere Haltung manche „Novus-Ordo-Priester“ haben. Da kann nicht viel mit innerer Haltung los sein! Jeglicher Glanz, jegliche Feierlickeit zur Ehre Gottes, die sich in Blumenschmuck, in Gewändern und auch in güldenen Gefäßen und Kerzelneuchtern ausdrückt, ist ihnen zuwider! Drückt sich in dieser „Pracht-Allergie“ mancher Kleriker wirklich die innere Haltung aus??? Wenn ja, dann gute Nacht und auf ein Wiedersehen im alten Ritus!!!
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#17   st.georg   20:39:42 | Freitag, 24. August 2007
bravo heggi
das sind ein paar sehr treffende anmerkungen zu diesem sakralen liebhabertheaterverein…
überhaupt sind die ewigen kontroversen über die riten hier langsam lächerlich…
riten sind die äußerliche! zeremonielle darstellung einer – meist religiösen – inneren handlung…
also : so lange die handlung – sprich gültige eucharistie – identisch ist, kann der ritus variieren ( war schon immer so, siehe dominikaner ), was aber keinen bewertungsmaßstab ( „der einzig wahre, besser , angemessen“ etc.) für den jeweiligen ritus impliziert
und was heißt „alte messe“ : diese sog. alte messe ist ein barockes produkt der gegenreformation – gerade mal 500 jahre alt nach 2000 jahren kirchengeschichte.
mir ist immer noch eine messe lieber die mit „die gemeinde versammelt sich um den tisch des herrn „ beginnt , als „nachdem der priester sich fertig angezogen hat, geht er zum altar und zelebriert „ (freie wiedergabe ) – aber am besten doch wirklich „alt“ : als gruppe auf kissen liegend!, einfaches tongeschirr in aramäisch …- ohhh verzeihung ! da gab es ja keine spitzendeckchen, brokatgewänder und goldene gefäße…*g
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#16   VirFortis   18:56:21 | Freitag, 24. August 2007
heiligmäßige Priester
braucht das Land !
leider gibts viel solche:
derstandard.at/?id=3008991
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#15   Artois †   18:01:56 | Freitag, 24. August 2007
@Burguros
Völlig richtig!! 1866 war ein Krieg Preußens gegen Deutchland, Preußen hat dann völlig zu UNRECHT den Namen Deutschlands angenommen, leider ist die heutige brd Erbe dieses lügenhaften Unrechtsregimes der vermickerten Duodez-Hohenzollern, die man wohl als die disqualifizierteste Dynastie weltweit bezeichnen muß. Gebe GOtt, daß endlich wieder Recht und Freiheit in deutschen Landen einkehren – Heilige Maria, heiliger Bonifatius, sl. Kaiser Karl, bittet für uns!
Bach gegen Mozart oder gegen Schubert auszuspielen bringt nicht viel, er spielte und komponierte in einer ganz eigenen Liga und stand dem Katholizismus doch sehr nahe. Sein enges Verhältnis zum Dresdner katholischen Hof, sein Austausch mit dem katholischen Adel und nicht zuletzt die durch und durch katholische h-moll Messe zeugen davon. Eine der letzten Kompositionen Bachs: „Et incarnatus est“ – eine absolut einzigartige Durchdringung des Gehemnis der Menschwerdeung „ex Mariae virgine“
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#14   Heggi   16:43:23 | Freitag, 24. August 2007
Benedikt
Ob ich Sie richtig verstanden habe, weiß ich nicht, aber eine Doppelstrategie wäre mir lieber gewesen. Stattdessen denkt dieser Verein (besser: die Vorsitzende) nur in Rubriken, nein, in Schablonen, was nicht einmal die Petrusbrüder aushalten können (bis auf die, denen im Rahmen des Ritus Klamotten fast wichtiger als der Ritus selbst).
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#13   Benedikt   16:15:42 | Freitag, 24. August 2007
@ Heggi
Die Unterordnung unter die kirchliche Jurisdiktion aufzugeben war dagegen natürlich ein ganz besonders großer Schritt aus der Kirchenkrise. Über 30 Jahre ist das jetzt her, die Früchte sind all überall zu sehen. Ähnlich wie die blühenden Landschaften im Osten.
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#12   Heggi   15:52:42 | Freitag, 24. August 2007
Dieser PMT-Verein…
ist schon ein merkwürdiger Verein. Er ist vor allen Dingen nicht ernst zu nehmen. Wie heißt er im Untertitel? „Freunde des klassisch-römischen Ritus.“ Wie ein Theater-Verein, dem es nur um schöne Aufführungen geht. Einmal im Jahr trifft/traf man sich. Gut essen und trinken und eine schöne „Aufführung“. Jetzt geht es um“Liturgische Schulungen“ – wie Rollenspiele. Am Kampf um die Liturgie selbst hat sich dieser Verein nie beteiligt. Und die einstigen Köpfe und Aushängeschilder des Vereins (Spaemann, Mosebach etc.) sind schon lange vertrieben. Wie es heißt, von der Vorsitzenden persönlich!
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#11   Burgorus   15:14:33 | Freitag, 24. August 2007
@mahner, gilbert, thaumaturgos
Ich hatte meine Frage ganz unvoreingenommen gegenüber Bach oder Mozart gestellt. Insofern bin ich Gilbert für die Würdigung Bachs dankbar.
Zur Freimaurerei Mozarts: Alle Großen werden zur Freimaurerei aufgefordert. Und wenn man jung und dumm ist, macht man halt mit. Man sagt aber, dass Mozart in der Zauberflöte zu viel vom wahren Gesicht der Freimaurerei preisgegeben hatte, sodass er eben sterben hat müssen! Insofern sehe ich Mozart als Gegner der Freimaurerei, auch wenn er Freimaurer war.
Zur Nationalitätenfrage: Sein Vater ist Augsburger, seine Mutter komme aus Berchtesgaden, hat mir jemand gesagt. Geboren ist sie auf jeden Fall in St. Gilgen, das heute zum Bundesland Salzburg gehört. Geboren ist Mozart in Salzburg, das heute zu Österreich gehört, weswegen ihn die Österreicher als Österreicher sehen.
Das Erzbistum Salzburg gehörte aber unter der damaligen Reichskreiseinteilung nicht zum österreichischen Kreis, sondern zum bairischen Reichskreis. Deswegen, und da auch Augsburg im politischen Bayern ist, bezeichnen ihn die Bayern als Bayern.
Ethnisch und biblisch gesehen zählt ja nur die Abstammung väterlicherseits, und ethnisch gesehen ist Augsburg schwäbisch. So können ihn die Schwaben als Schwaben bezeichnen.
Auf jeden Fall ist er ein Süddeutscher (gesamt-deutsch gesehen), was natürlich einen Mentalitätsunterschied zu Bach ergibt.
Als 1866 Preußen den Deutschen Bund besiegt hatte, hatte bald darauf der Sieger Preußen den Namen des Besiegten angenommen: Deutschland.
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#10   Regina 1961   14:28:54 | Freitag, 24. August 2007
Und wo bleiben die Frauen?
Schiebt uns doch bitte nicht wieder die Putzeimer zu! Alter Ritus – Gerne. Aber dann auch Ministrantinnen und Choralsängerinnen. Sonst wird das nichts mit dem alten Ritus. Priesterinnen müssen (noch) nicht sein.
Regina 1961
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#9   thaumaturgos   13:53:32 | Freitag, 24. August 2007
bach war protestant …
mir lieber als der FREIMAUER Morzart …
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#8   Aleph †   13:51:56 | Freitag, 24. August 2007
Burguros
Mozart hat unter anderem auch ein paar Messen komponiert und das Reqiuem nicht ganz. Bekannt ist er aber vor allem durch seine Opern, Sinfonien und Klavierkonzerte geworden. Während Bach sein ganzes Leben lang im Dienste der Kirchenmusik stand, mit Ausnahme der Zeit als er am Hofe zu Köthen war. Bach ist durch seine Kirchenmusik, seine Choräle und Kantaten in erster Linie bekanntgeworden. Vor allem aber durch das Weihnachts-Oratorium. Auch Bach hatte unter seinen Dienstherren zu leiden, ähnlich wie Mozart, den der Salzburger Erzbischof als Musiker in die Küchenabteilung gesteckt hat, damit er schöne Musik für die bischöflichen Tafelgelage komponiere. Dennoch war Bach in erster Linie Kirchenmusiker von der Pike an. Das wollen wir doch nicht übersehen und als Katholiken wollen wir uns auch an der Musik von Bach freuen, aber auch e Organisten. Was täten die auch ohne Bach? Mit Palestrina allein lassen sich nur ganz wenige aus der Reserve locken.
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#7   mahner   13:47:46 | Freitag, 24. August 2007
@burgorus
landorganist zieht Bach dem Mozart vor – 1. Kann er als Deutscher Mozart wahrscheinlich nicht verstehen – 2. hat man auf Landorgeln scheinbar wenig Gelegenheit Mozart zu hören und 3. War Bach Protestant – das gefällt dem Landorgler wahrscheinlich am Besten – Bach lebte nicht unter den „Gaggi-Bösen“ Salzburger Barock – Fürsterzbischöfen sondern im kühlen Norden – da ist schon die Mentalität anders
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#6   Burgorus   13:30:51 | Freitag, 24. August 2007
@landorganist: „Ein guter Musiker sollte sich besser mit Bach beschäftigen.“
Dass Bach in Kirchenmusik und auch in Musiktheorie eine Kapazität ist, dürfte bekannt sein.
Könnten Sie trotzdem die Gründe erläutern, warum Sie gerade Bach für wichtiger als den im Artikel genannten Mozart halten?
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#5   landorganist   13:01:14 | Freitag, 24. August 2007
Ein guter
Musiker sollte sich besser mit Bach beschäftigen.
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#4   introibo2   12:28:22 | Freitag, 24. August 2007
www.introibo.net/priesterschulungen.htm
www.introibo.net/priesterschulungen.htm
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#3   r.ruhrgebietler   11:25:47 | Freitag, 24. August 2007
Rheinschmitt irrt.
Ein Priester, der die Alte Messe nicht kennt, ist wie ein Musiker, der noch nie von Wolfgang Amadeus Mozart gehört hat. Von Monika Rheinschmitt.
Ein guter Musiker braucht durchaus noch nie etwas von Mozart gehört zu haben!! Hingegen sollte ein guter Musiker schon mal einen Ton gehört haben. Genauso ist es mit hlg. tried. Messe (die irrigerweise als ‘Alte Messe’ bezeichnet und damit abgekanzelt wird!). Man muß etwas von Gott gehört haben um zu erkenn, WAS, WIE, WANN und WO erfürchtig in Demut und Buße angebetet und verherrlicht wird! Und dabei sind Frauen während der Zelebration des hhlg. ehrwürdigen Messopfers nicht notwendig! Es ist ein übles Markenzeichen der ungültigen NOM.
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#2   landorganist   11:11:53 | Freitag, 24. August 2007
Erstaunlich
Wenn es darum geht, die alte Messe zu propagieren, dann dürfen sogar Laien den Mund auftun und Vereinigungen bilden. Und der absolute Knaller: Eine Frau an der Spitze. Das würde bei anderen Gelegenheiten doch sicher für ein Aufheulen der Tradi-Meute sorgen.
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#1   Romulus   10:23:09 | Freitag, 24. August 2007
Umbenennung dringend angeraten
Monika Rheinschmitt ist die Vorsitzende der Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ für den klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche e.V.
Als erstes sollte dieser übereifrige Verein sich als Ausdruck seiner Loyalität nach dem MP umbenennen.
Es heißt nicht mehr „klassischer römischer Ritus“, sondern außerordentliche Form des einen römischen Ritus.
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