Familie
Hinter jeder Angst steckt Furcht vor dem Tod
Gerade bei den Bewohnern der friedlichen Industrienationen wächst die Angst. Warum? Von Christa Meves.
Mumie in einem ägyptischen Museum
Mumie in einem ägyptischen Museum
(kreuz.net) Ängste gibt es viele – reale Befürchtungen ebenso wie Angstkrankheiten: Platzangst, Verfolgungs-, Vergiftungs-, Verschmutzungs- oder Prüfungsangst – panische Ängste.

Sie lähmen die Lebenskraft und stoßen häufig auf das Unverständnis der Umwelt.

Hinter diesen Ängsten steckt letztlich die Furcht vor dem Tod.

Am eindeutigsten wird das, wenn es uns persönlich an den Kragen geht – etwa angesichts der ärztlichen Diagnose Krebs oder bei einem Schlaganfall.

Christa Meves
Christa Meves
Dann spüren und träumen wir das meist auch in Angstträumen: Der Tod steht an meiner Schwelle.

In der Tat: Wir haben nach den Worten des Johannesevangeliums in der Welt Angst – berechtigte Angst.

Denn über kurz oder über lang geht es uns allen an den Kragen.

Wir müssen alle sterben. Wir haben angesichts dieser Gefahr keine Chance, die Angst mit Knopfdruck oder mit Trick 17 auszuschalten.

Angst ist ein in unser Hirn eingebauter Mechanismus. Er tritt ohne unseren Willen automatisch in Funktion, wenn uns eine Bedrohung entgegentritt.

Dann jagt unser Blutdruck in die Höhe. Das Herz beginnt zu rasen. Die Nebenniere schüttet Adrenalin aus. Dieser Stoff aktiviert unsere Muskulatur und hat zur Folge, daß wir versuchen, von der Gefahrenquelle zu fliehen oder den Bedroher anzugreifen.

Ist der Bedroher übermächtig – vielleicht der Tod selber –, dann fallen wir womöglich in einen Schock, in einen Totstellreflex, der unseren Verstand und manchmal auch unser Bewußtsein außer Funktion setzt.

Gedenke Mensch…
"Alles ist Eitelkeit" des US-Künstlers Charles Allan Gilbert († 1929)"Vanitas" - des französischen Barockmalers Simon Renard de Saint-André († 1677)Vanitas-Motiv aus dem 18. Jahrhundert: Hinter der Maske der Schönheit lauert der Tod.

Die automatische Angstbereitschaft haben wir mit allen Lebewesen, die ein Lernsystem besitzen, gemeinsam.

Diese Bereitschaft ist das große Warnsystem bei Lebensgefahr. Sie hat den Sinn, daß wir im Lebenskampf bestehen.

Das Angstzentrum befindet sich im ältesten Teil unseres Gehirns, im Stammhirn.

Die Angst ist im stammesgeschichtlichen Entwicklungsprozeß der Menschen nicht ausgestorben, weil die Menschen, die mit Angst reagieren, eben schneller wegrennen oder schneller angreifen. Darum überleben sie eher als Menschen ohne Angst.

Da die Angst den Menschen in Bewegung setzt, kann ein mittlerer Angstpegel – auch im modernen Menschen – als positiver Anreiz wirken.

Ein wenig Angst vor einer Klassenarbeit kann bewirken, daß man rechtzeitig zu lernen beginnt.

Ein wenig Angst beim Autofahren kann wachsamer und beweglicher machen.

Ein wenig Angst beim Schwimmen in einem unbekannten Gewässer nötigt zu Achtsamkeit und Vorsicht.

Doch dieser Mechanismus besitzt eine Teufelsklaue.

Er kann ohne unser Zutun übersteigert werden. Übersteuerte Angstmechanismen sind gefährlich, weil sie kopflos machen können, so daß sich Fluchttendenzen durchsetzen, die nicht von der Vernunft kontrolliert werden.

Massenpaniken treten immer wieder auf. Ein bekanntes Beispiel sind Menschen, die in Panik fliehen, und einander zu Tode treten.

Christa Meves ist eine bekannte Psychotherapeutin. Der Text ist die überarbeitete Fassung eines Vortrages, den sie an einem von ‘Kirche in Not’ organisierten Augsburger Kongreß gehalten hat.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Wie sollen wir keine Angst haben?
2. Hinter jeder Angst steckt Furcht vor dem Tod
3. Angst schon im Mutterleib 4. Kinder ohne Mütter 5. Heidenangst 6. Ein schlotternder Wicht 7. Heidnischer Unsinn an heiliger Stätte 8. Heilsame Furcht bei Christen?
      
51 Lesermeinungen
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#52   DocRöntgen   14:55:35 | Montag, 27. August 2007
Ich misch’ mich mal ein, Notbeleuchtung…
ja, wenn für sie sogar die schützenden gebote gottes nichts göttliches an sich haben
Wenn Sie bei SvT nochmal richtig nachlesen, sehen Sie vielleicht seinen Hinweis, dass die „schützenden Gebote Gottes“ seiner Meinung nach menschlichen Ursprung haben.
Die Echtheit der göttlichen Inspiration für all das Regelwerk, welches die Bibel, der Katechismus etc. aufstellt, wird ja nun vielfach angezweifelt. Zu Recht. Denn ein religiöses Instrumetarium, welches einerseits auf Menschlichkeit, humanen Umgang, Nächstenliebe etc. pocht, andererseits in seinen Reihen menschenfeindliche Umtriebe duldet und in seinen Satzungen diese auch auf den Weg bringt, bedarf genauer Untersuchung. Diese Untersuchung führt schnell zu dem Ergebnis, dass hier
tatsächlich wohlkalkulierte Abhängigkeitsstrukturen installiert werden und nicht etwa aus dem Herzen kommende Hilfsangebote gemacht werden. Das Gläubige dies anders sehen, ist naheliegend. Ein Taxifahrer
wird sich auch nicht für eine Sperre von Fahrzeugen mit CO2-Ausstoss starkmachen.
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#51   Benedikt   02:05:33 | Montag, 27. August 2007
@ Methusalix
Dann habe ich die Vermutung geäussert, dass das vielleicht in bestimmten reaktionär-katholischen Kreisen gar nicht so erwünscht ist, weil Leid und Not die Menschen in die Kirchen treibt. Schon gehört, Benedikt? Not lehrt beten. Daher kam meine Vermutung über die toten Kinder, wie folgt:
Und obwohl Sie mit VirFortis disputierten, bezogen Sie mich gleich mal in Ihre Vermutung ein. Aktueller Anlass: Fehlanzeige. Begründung aus meinen Beiträgen heraus: Fehlanzeige. Ich habe Ihnen nie einen Grund dafür gegeben, deratiges über mich zu vermuten. Das einzige, was Sie dazu treibt sind die(unfehlbaren) Schubladen, in die Sie Ihre Umwelt einteilen.
Ein Tipp für Sie: Projizieren Sie nicht alles mögliche auf Ihre Umwelt um sie so aussehen zu lassen, wie sie sich das vorstellen. Folgen Sie einfach dem, was geschrieben steht. Ich meine nichts anderes, als was ich schreibe. Ich will nichts zwischen den Zeilen andeuten, ich will nichts verschleiert darstellen, ich will nichts verdeckt darstellen, ich meine alles genau so und nur so, wie ich es sage. Und nun zeigen Sie mir doch mal, wo ich Ihnen Anlass zu obige Vermutung gegeben habe.
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#50   methusalix †   01:30:27 | Montag, 27. August 2007
@Benedikt
Benedikt: @ Methusalix
>>vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt mehr an toten als an überlebenden Kindern interessiert.<<
Ach Methusalix, Sie werden es nie verstehen. Neulich …
Ach Benedikt, Sie haben es wieder nicht verstanden.
Daher noch mal die Erklärung für Sie:
Unser StarkerMann hat mir geschrieben, dass er die Wissenschaft ganz beschissen findet:
VirFortis: Methusalix
… da Ihnen Ihre beschissene „Wissenschaft“ die Realität verzerrt in der man ohne weiteres den Schöpfer erkennt wenn man nicht ideologisiert ist.
Worauf ich Ihn darauf hingewiesen habe, dass gerade die Biowissenschaften sehr viel Leid von den Menschen genommen haben.
>>Die in Ihren getrübten Augen „beschissene Wissenschaft“, vor allem der Zweig in dem ich tätig bin, die Wissenschaft vom Leben, hat die Kindersterblichkeit in den letzten hundert Jahren so gesenkt, … <<
Dann habe ich die Vermutung geäussert, dass das vielleicht in bestimmten reaktionär-katholischen Kreisen gar nicht so erwünscht ist, weil Leid und Not die Menschen in die Kirchen treibt. Schon gehört, Benedikt? Not lehrt beten. Daher kam meine Vermutung über die toten Kinder, wie folgt:
>>Aber vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt mehr an toten als an überlebenden Kindern interessiert… Not und dazu gehören tote Kinder, lehrt beten. Vielleicht verdammen Sie deswegen die moderne Wissenschaft? Schäbig aber wirksam.<<
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#49   Benedikt   22:33:52 | Sonntag, 26. August 2007
@ Methusalix
ber vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt mehr an toten als an überlebenden Kindern interessiert.
Ach Methusalix, Sie werden es nie verstehen. Neulich haben Sie hier geschrieben, dass, wenn Sie davon Kenntnis hätten, alles erlaubte unternehmen würden, um eine Abtreibung zu verhindern. Damit haben Sie auch meine Position beschrieben, wie ich sie niemals anders geäußert habe. Ihr sehr bedenklicher Tunnelblick hindert Sie jedoch leider daran, außerhalb Ihrer Schubladen zu denken. Von daher verwundert mich Ihre letztlich auf Vorurteilen und Vorvermutungen basierende Einschätzung meiner Person keineswegs. Falsch bleibt sie trotzdem.
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#48   Nachtlaterne   19:26:37 | Sonntag, 26. August 2007
hallo sigurd, altes haus,
ich will nun ganz bestimmt meinen stil mit stumpf und stiel ändern!
ja, wenn für sie sogar die schützenden gebote gottes nichts göttliches an sich haben dann müssten sie diese doch wenigstens mit dem herzen übernehmen können.
perverse satzungen von menschen übernehmen sie aber gern, hm?
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#47   Sigurd von Thelen   19:08:55 | Sonntag, 26. August 2007
@Nachtlaterne: Bitte üben Sie das Beschimpfen noch ein wenig!
Das Sie sich bei unerwünschtem Widerspruch in etwas erbärmliche Diffamierungen flüchten, ist Ihr Bier. Vielleicht schaffen Sie es wenigstens, dabei ein gewisses Format zu erreichen?! Im Übrigen lenken Sie doch nur davon ab, dass
die Kirche ein Maschtapparat ist, der seine Schäflein geschickt manipuliert. Sie sind für mich ein leuchtendes Beispiel dafür. Ihr persönliches Opfer, die Aufgabe des eigenen Willens, um einer religiösen Ideologie zu entsprechen, ist und bleibt Ihre Entscheidung. Die will und kann Ihnen keiner nehmen, aber Sie sind naiv, wenn Sie erwarten, dass alle anderen Ihnen darin folgen. Ich habe i.Ü. mit dem Zeitgeist kein Problem, denn er steht auch dafür, dass eine Gesellschaft beweglich bleibt und nicht starr(sinnig) an längst überholten Dogmen festhält. Sie blenden letztlich aus, dass Sie ebenfalls einem Zeitgeist Rechnung tragen. Einem seeeehr alten Zeitgeist. Von Ihnen als göttliche Regel erklärt, von mir als taktisches Menschenmachwerk abgelehnt. Bitte sehen Sie mir nach, dass dies meine letzte Antwort an Sie bleiben wird, sollte sich Ihr Stil nicht ändern. Der schnelle Wechsel vom „Sie“ zum „Du“, Beleidigungen etc. sind für mich ein Grund, einen Dialog zu beenden. MfG…
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#46   Nachtlaterne   12:18:19 | Sonntag, 26. August 2007
ach methusalix,
wer zweifelt denn an schwerwiegenden fehlern, die die kirche beging? das fundament der kirche heisst aber trotz alledem jesus christus und mahnt alle zur umkehr. selbstverständlich müssen sich aiuch geistliche vor dem gericht gopttes verantworten, in besonderer weise sogar. sie nutzen diesen umstand aber sich ganz loszusagen von der kirche und damit auch von jesus christus. im grunde genommen wollen sie die herrschaft des perversen, des bösen unter anklage derer, die sich christen nannten aber keine christen waren. sie sind ein unverschämtter mensch und vergessen in den eigenen spiegel zus chauen, der nur so vor widersprüchen wimmelt.
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#45   methusalix †   11:43:53 | Sonntag, 26. August 2007
@Nachtlaterne
… dass die gebote gottes schützende gebote sind und kein sklaverei.
Mit Sklaverei und Leibeigenschaft hatte die römisch-katholische Kirche nie ein Problem, geschweige denn, dass sie dagegen gekämpft hätte. Ganz im Gegenteil! Sklavenhaltung und Leibeigenschaft wurden als „gottgewollt“ propagiert unter dem Motto: „Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist!“. Wenn Sklaven und Leibeigene aufmuckten, DANN hatte die Kirche ein Problem, weil sie immer auf der Seite der Sklavenhalter stand.
Also tun Sie hier nicht so scheinheilig, als wäre die Kirche und die durch sie verkündeteten „schützenden Gebote Gottes“ gegen die Sklavenhaltung!
sklaverei ensteht durch den zeitgeist, weil er uns zum großen götzendienst einlädt: pornos, abtreibungen, konsum total, medien, die den geist verhindern usw.
Und? Folgen sie der Einaldung? Ich nicht; ich bin zur Zeit literarisch in Italien. Mit Goethe und seiner „Italienfahrt“. Demnächst bin ich literarisch im Dritten Reich. Mit Grass und seiner „Zwiebel“. Porno, Abtreibungen, Konsum total, Medien, die den Geist verhindern? Danke nein, das muss ich nicht haben und niemand zwingt mich dazu, so lange die wirklich guten Bücher, eben Goethe, Grass, Böll, Raabe und Theodor Storm und die Manns nicht weg zensiert werden.
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#44   Nachtlaterne   08:55:02 | Sonntag, 26. August 2007
armer siegurd,
sie sind der lebende beweis menshclicher dummheit! nun soll also gott selber mit ihnen in diskusionen einsteigen und die wahrheit und gerechtigkeit zur disposition stellen. streng doch mal deinen eigenen verstand an um einzusehen, dass die gebote gottes schützende gebote sind und kein sklaverei. sklaverei ensteht durch den zeitgeist, weil er uns zum großen götzendienst einlädt: pornos, abtreibungen, konsum total, medien, die den geist verhindern usw. sie spielen sich als anwalt gegen gott auf, für schuldifge menschen und halten doch selber keiner überprüfung stand, wie schon aus ihren eigenen , so widersprüchlichen worten hervorgeht. typen wie sie würden gott und den ganzen himmel abwählen um ihresgleichen auf den höchsten thron zu erheben. wie lächerlich das doch ist.
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#42   Sigurd von Thelen   23:21:14 | Samstag, 25. August 2007
@VirFortis: Das sehe ich völlig anders!
Das göttliche Gesetz ist das simpelste offenkundigste und einfachst zu verstehenste was es gibt und absolut unkompliziert
Das „göttliche“ Gesetz ist zunächst einmal von Menschen niedergeschrieben worden, die den Beweis, dass sie Gottes tatsächliches Wort wiedergeben, nicht erbringen konnten.
„Unkompliziert“ stimmt insofern, dass die Bibel Dinge zum Gesetz erklärt, ohne sich die Mühe zu machen, eine Begründung dafür abzuliefern. Das ist für einen Machtapparat in der Simplizität effektiv, lässt es doch keine Diskussion zu. Getreu dem Motto: „X/Y ist Sünde, weil es eine Sünde ist.“ Das ist mir -und Gott sei Dank vielen anderen (u.a. Gesetzesverfassern)- zu wenig. Ich will schon genauer wissen, warum ich z.B. Homosexuelle
per se als „Sünder“ sehen soll. Dafür reichen mir auch keine Bilder von Männern in bunten Kleidern oder Beschreibungen von Analverkehr. Dies sind Aspekte, die eine reine Privatangelegenheit sind. Die Bibel und all jene, die ihren Aussagen blind vertrauen, entziehen sich der Aufgabe des Differenzierens. Der drüftige Schutzwall gegen dieses Argument ist dann die Aussage: „Differenzierte Betrachtung biblischer Aussagen = Relativieren ihrer Aussagen“. Wenn Gläubige sich freiwillig
derart beschränken möchten, können sie dies tun. Mich kann niemand dazu zwingen. Meine Moral ist weit anspruchsvoller, als die der Bibel, denn sie entsteht nicht aus ideologischen Normvorstellungen. Darüber bin ich sehr froh.
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#41   Nachtlaterne   21:25:11 | Samstag, 25. August 2007
die frohbotschaft…
…jesu christi verwechslen immer mehr laue, weltorientierte christen mit eine weltfreudenhausbotschaft und haben darum schweirigkeiten mit der warnbotschaft, die sie drohbotschaft nennen, obwohl die warnbotschaft doch nur vor der „gewalt der eigenen schuld“ warnt und den letzten konsequenzen im gericht gottes, dass unbußfertigen sündern dort die selbergewählte gottferne erleben werden. warnungen vor dem untergang ders herzens und der seele sehen sie als eine zumutung an. eine zumutung wäre es wenn jesus den breiten und bequemen weg ins verderben lehren würde! auch das wort gottes gegen unzuchtb ist bihnen ein dorn im auge obwohl unsere unzucht doch gleichbedeutend mit der toten entzwertung von menschen und damit auch schwersten menschenrechtsverletzungen einher geht. wacht doch endlich auf!!!
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#40   Sozialkatholisch   12:23:56 | Samstag, 25. August 2007
@ Methobelix
Dass nicht alle tun was sie gerade wollen, sollte in einer gut funktionierenden Gesellschaft sogar Ihnen als völlig betriebsblindem klar sein.
Wer hier betriebsblind ist, überlasse ich lieber den lieben Gott.
Wir leben NICHT im Chaos, wie es sich zur Zeit im nahen und mittlerem Osten darstellt. Wir leben auch NICHT in einer Gesellschaft, in der die eine Hälfte der Gesellschaft kriminell ist, wie in Afghanistan.
Dank Methobelixe wird das wahrscheinlich kein Dauerzustand hier sein.
Sie sind also doch ein Masochist, der nur die Drohbotschaft sehen will und die Frohbotschaft in den dreckigen Kohlenkeller einschliesst. Wenn Sie es so glauben wollen.
Nein, ich denke mal das ich den einfacheren und besseren Weg gewählt habe, aber wir werden ja sehen---
Ich muss das nicht glauben. Ich bin katholisch, nicht evangelikal-pietistisch.
Nein, evangelisch pietistisch bist du nicht, aber röm/kath. auch nicht richtig.
Wahrscheinlich bist du methobelixisch katholisch, die methobelixisch katholischen klammern nämlich alles aus der röm/kath. Lehre aus was ihnen nicht passt.
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#39   methusalix †   12:13:41 | Samstag, 25. August 2007
@Sozialkatholisch
Sozialkatholisch: @ Methobelix
Nein, wie gesagt den Menschen muss nunmal beides vor Augen gehalten werden. M.M. nach wird heutzutage zuviel Drohbotschaft gepredigt, …
… nämlich „Tu was du willst, wir kommen sowieso alle in den Himmel.“
Dass nicht alle tun was sie gerade wollen, sollte in einer gut funktionierenden Gesellschaft sogar Ihnen als völlig betriebsblindem klar sein.
Wir leben NICHT im Chaos, wie es sich zur Zeit im nahen und mittlerem Osten darstellt. Wir leben auch NICHT in einer Gesellschaft, in der die eine Hälfte der Gesellschaft kriminell ist, wie in Afghanistan. Wir leben nicht einmal in einer Gesellschaft, in der praktisch das Faustrecht des stärkeren herrscht, wie in den angeblich ach so christlichen USA, wo vorgeblich die Bibel herrscht, in Wirklichkeit aber der Mammon.
Das ist für die meisten Menschen in einem Leben nicht zu schaffen, aber da haben wir ja noch Gott sei es gedankt die Drohbotschaft des Fegefeuers.
Sie sind also doch ein Masochist, der nur die Drohbotschaft sehen will und die Frohbotschaft in den dreckigen Kohlenkeller einschliesst. Wenn Sie es so glauben wollen. Ich muss das nicht glauben. Ich bin katholisch, nicht evangelikal-pietistisch.
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#38   Sozialkatholisch   11:39:29 | Samstag, 25. August 2007
@ Methobelix
Nein, wie gesagt den Menschen muss nunmal beides vor Augen gehalten werden. M.M. nach wird heutzutage zuviel Frohe Botschaft gepredigt, nämlich „Tu was du willst, wir kommen sowieso alle in den Himmel.“ Die Hoffnung auf eine mögliche Gemeinschaft mit Gott darf natürlich auch nicht verschwinden.
Christsein beinhaltet Freude wegen der Hoffnung und der möglichen Gemeinschaft mit Gott und gleichzeitig das Streben alles von einem was nicht vor Gott bestehen kann nach und nach abzulegen. Das ist für die meisten Menschen in einem Leben nicht zu schaffen, aber da haben wir ja noch Gott sei es gedankt die Drohbotschaft des Fegefeuers.
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#37   obelix †   11:31:33 | Samstag, 25. August 2007
Methobelix: @Sozialkatholisch:
Du solltest nicht nur einseitig Drohbotschaft sehen, das ist genauso unsinnig wie nur Frohbotschaft zu sehen. Es gibt nun mal die beiden Möglichkeiten seine Ewigkeit mit Gott oder ohne Gott zu verbringen.
Willst du denn eine gesunde Gottesfreude gänzlich abschaffen?
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#36   Sozialkatholisch   11:26:29 | Samstag, 25. August 2007
@ Methobelix
Du solltest nicht nur einseitig Frohe Botschaft sehen, das ist genauso unsinnig wie nur Drohbotschaft zu sehen. Es gibt nun mal die beiden Möglichkeiten seine Ewigkeit mit Gott oder ohne Gott zu verbringen.
Willst du denn eine gesunde Gottesfurcht gänzlich abschaffen?
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#35   obelix †   11:22:33 | Samstag, 25. August 2007
@Nachtfunzel @Sozialkatholisch
Nachtlaterne: diese frechen…
… und sie werden bestraft werden.
Sie scheinen Ihre Bestrafung ja geradezu herbei zu sehnen, Nachtfunzel. Da kann ich sie beruhigen, das wird, nach dem Wort des Papstes in Südamerika, auch geschehen.
Alle die ihre Bestrafung still herbeisehnen, werden sie auch erhalten. Die ursprünglichen Landeigentümer in Südamerika erhielten ihre Bestrafung von uns Katholiken in Form des Landraubes und Genozids und Sie werden sicherlich auf Ihre Bestrafung durch Gott bauen können. Sie müssen es nur fest genug glauben und wünschen. Dann klappt das.
Sozialkatholisch: Die Summe aller Lehren: Gottesfurcht
Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote! Denn das soll jeder Mensch tun. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.
Prediger 12, 9-14
Also doch nur Drohbotschaft, Sozialkatholisch? Oder ist das lediglich Ihre ganz persönliche Perzeption der Bibel, die alle Frohbotschaft völlig ausblendet?
Da ist wohl auch ein grosser Teil Masochismus dabei; allerdings ist das dann nicht mehr katholisch, sondern eher evangelisch-pietistisch. Kurz gesagt: ketzerisch!
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#34   Sozialkatholisch   09:38:14 | Samstag, 25. August 2007
Die Summe aller Lehren: Gottesfurcht
Und darüber hinaus, daß der Prediger weise war, lehrte er noch das Volk Erkenntnis und erwog und forschte [und] verfaßte viele Sprüche. Der Prediger suchte, wohlgefällige Worte zu finden und Worte der Wahrheit aufrichtig niederzuschreiben. Die Worte der Weisen sind wie Treiberstachel und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche. Sie sind gegeben von einem Hirten. Und darüber hinaus, mein Sohn, laß dich von ihnen warnen! Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib. Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote! Denn das soll jeder Mensch tun. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.
Prediger 12, 9-14
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#33   Nachtlaterne   09:22:42 | Samstag, 25. August 2007
diese frechen…
…und anmaßenden zungen werden immer gegen die schützende gerechtigkeit und liebe gottes anreden und damit nicht nur sich selbst sondern auch andere seelen ins verderben führen. im gericht gottes aber hören ihre anmaßenden reden auf und sie werden bestraft werden.
„ihre worte sind linder als öl und doch gezückte schwerter“ psalm davids
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#32   Tiphered   01:38:53 | Samstag, 25. August 2007
Grüß Gott
hier wird zuviel Diskutiert ! Man sollte mehr Fasten und Beten ! Bla Bla machen nur Säuglinge und Politiker !
Diskussionen muchen blutleer und zum Kretin :-D
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#31   obelix †   01:26:07 | Samstag, 25. August 2007
@Theo @Vir
Bruder Theo:
Nein. Das ist nicht abartig. Denn im Leid werden wir Jesus ähnlicher … Ich hoffe, Sie fühlen ähnlich.
In Ihrem Beitrag Theo kommt das Wort Liebe gar nicht vor. Deswegen kann ich Ihre Frage schlichtweg verneinen. Nein, ich fühle nicht ähnlich.
Ich fühle mich von Liebe umgeben. Von Gottes Liebe und der Liebe meiner engsten Umgebung und der Liebe meiner Mitmenschen (die sich allerdings jeweils anders artikulieren).
Fühlen sie keinerlei Liebe, Theo? Oder ist Leid für Sie wichtiger?
VirFortis: Sigurd
glauben Sie mir ich hab alles ausprobiert: Geld, Macht, Fressen, Saufen, Vögeln und bin zu dem Schluss gekommen: Alles Windhauch !!!!!
Dazu ein Wort aus der von Ihnen so sehr verachteten Naturwissenschaft, VirFortis: Dosis facit venenum! (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, 1493 bis 1541)
Sie haben einfach nicht das rechte Mass gefunden, Vir! Und Masslosigkeit ist doch eine Todsünde? Also haben Sie den Rest Ihres Lebens Zeit zu bereuen und zu beichten.
Meine Frau und ich, seit vierzig Jahren vor Gott und der Welt vereint, haben immer das rechte Mass gefunden. Zeit zu leben, Zeit zu lieben, Zeit zu feiern, Zeit zu fasten, Zeit zu beten.
Sie haben aber einen berühmten Vorgänger, VirFortis. Der hat in der zweiten Hälfte seines Lebens so Angst vor der ersten Hälfte bekommen, dass er uns seine daraus erwachsene Sexualneurose über die Jahrhunderte überliefert und im katholischen Glauben zementiert hat. Der Hl. Augustinus.
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#30   Tiphered   01:11:00 | Samstag, 25. August 2007
Angst vor dem Tod
:-D :-D :-D :-D
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#29   crossword   23:54:38 | Freitag, 24. August 2007
vis fortis
geschultes Gewissen durch gute Erziehung erspart das „Nachschlagen“ Was man tut und was nicht ist somit internalisiert. Das göttliche Gesetz ist das simpelste offenkundigste und einfachst zu verstehenste was es gibt und absolut unkompliziert
da möchte ich Ihnen gerne recht geben, bzw. Ihre ansicht teilen. aber wenn „geschultes wissen durch erziehung“ das nachschlagen erspart, warum dann diese unsicherheiten und diese ratlosigkeiten gläubiger menschen auf schritt und tritt? es scheint doch tatsächlich kaum etwas den alltag betreffendes zu geben, das man selbst entscheiden kann. da verbringen menschen ihr halbes leben, um auf die suche nach bibelstellen zu gehen und zu erfahren, was erlaubt ist und was nicht – und diese stellen werden dann eben endlos diskutiert auch noch! zeigt das nicht ein erschreckendes maß an unselbständigkeit und abhängigkeit, wie Sie es den befolgern der „weltlichen gesetze“ unterstellt haben? ich kenne niemanden, der sein leben damit verbringt, die gesetzbücher zu studieren, um seinen alltag zu bewältigen. und dennoch sind die meisten menschen das, was man als gute menschen bezeichnen könnte. vorausgesetzt natürlich, eine „erziehung“ hat stattgefunden. die muss aber doch nicht unbedingt rein christlich sein?
im übrigen, wenn die gottesgesetze so selbstverständlich und klar wären, wozu dann ein langwierige studium, wozu die erziehung zum gewissen, wozu die ewige auseinandersetzung damit???
die traumwandlerische umsetzung müsste doch ein leichtes sein?
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#28   methusalix †   23:41:23 | Freitag, 24. August 2007
@Artois et alii
Artois: @Methusalix
… und in dem Sande kühler Erde
und dort bei dir im Schoße ruhn?
Todessüchtig, Artois? Hört sich an wie Lyrik eines möchtegern-Suizidanten. Ist das nicht eine Todsünde im Katholizismus?
VirF.@Methusalix
An das Leben nach dem Tod glaube ich, seien Sie dessen versichert. Allerdings fühle ich mich im Diesseits so lebendig, dass mich keine Todessehnsucht ergreift. Halte ich auch für eine Sünde.
… da Ihnen Ihre beschissene „Wissenschaft“ die Realität verzerrt …
Die in Ihren getrübten Augen „beschissene Wissenschaft“, vor allem der Zweig in dem ich tätig bin, die Wissenschaft vom Leben, hat die Kindersterblichkeit in den letzten hundert Jahren so gesenkt, dass wir mit Fug und Recht von einer Bevölkerungsexplosion sprechen können. Aber vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt mehr an toten als an überlebenden Kindern interessiert. Wenn die überlebenden Eltern und Geschwister nur genügend Leid erfahren, suchen sie vielleicht Trost in der Kirche, was natürlich deren Bedeutung und Einfluss massiv fördert. Not und dazu gehören tote Kinder, lehrt beten. Vielleicht verdammen Sie deswegen die moderne Wissenschaft? Schäbig aber wirksam.
… Naja genießen sies Fressen, Saufen und Vögeln halt so lang es geht an ein Jenseits glauben sie nicht. Pecht ist halt dass sie quasi doppelt betrogen sind …
Nette Meinung haben Sie von Ihren Mitmenschen. Nur ja immer das schlechteste annehmen. Dann fühlt man sich selbst um so reiner, besser, weniger sündig.
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#27   VirFortis   23:20:46 | Freitag, 24. August 2007
@cw--
eben nicht !
geschultes Gewissen durch gute Erziehung erspart das „Nachschlagen“ Was man tut und was nicht ist somit internalisiert. Das göttliche Gesetz ist das simpelste offenkundigste und einfachst zu verstehenste was es gibt und absolut unkompliziert. Nur der innere Schweinehung streubt sich gerne dagegen weil er keinen über ihn anerkennen will der ihm was „vorschreibt“ wobei verkennt wird dass Freiheit nur im Gehorsam möglich ist. Im Grund schildert die ganze Bibel dass man ein Geschöpf ist, welches zu seinem Wohl die Gebrauchsanweisng des Schöpfers beachtet. Wenn sich das Geschöpf jedoch selbst zum Schöpfer erklärt und meint unabhängig agieren zu können, setzt sich das Geschöpf unfreiwillig die Narrenkappe auch und liefert sich dem Selbstbetrug aus !
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#26   crossword   23:03:20 | Freitag, 24. August 2007
visfortis
Die lexikalische enzyklopädische Grösse diverser Gesetzbücher die Bereiche bis ins kleinste Detail regeln müssen ist ja schließlich nur notwendig in einer Gesellschaft in der natürliches Moralempfinden und Bewußtsein nur mehr in Spurenelementen vorhanden ist. Eine entmündigte Population braucht eben auch Paragraphen die die beidseitige Verwendung des klopapiers untersagen !
tut mir leid, aber genau das, was Sie hier anführen, trifft in höchstem maß auf die bibel zu. in diesem forum, und nicht nur hier, ist man umzingelt von menschen, die keinen schritt zu tun imstande zu sein scheinen ohne vorher die bibel konsultiert zu haben. daher auch das endlose zitieren von verhaltensempfehlungen oder forderungen – quasi zur „absicherung“.
ähnliche phänomene sind mir von gesetzestreuen staatsbürgern unbekannt. sie scheinen ihren alltag also doch eher ohne gesetzbuch bewältigen zu können, während so mancher christ tatsächlich nachzuforschen scheint, ober er das klopapier beidseits verwenden darf und das dann noch ad infinitum im kreise seiner mitchristen diskutiert.
ich gebe weiters zu bedenken, dass es einem staatsbürger freigestellt ist, über die gesetzlichen vorgaben hinaus, zusätzlich nach persönlichen moralvorstellungen zu leben.
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#25   VirFortis   22:46:23 | Freitag, 24. August 2007
Sigurd von Thelen
Für mich verstehen Sie viel zu wenig und ihr Moralbegriff ist viel zu kurzsichtig, wenn nicht gar verstümmelt. Was sie als absolut setzen ist nichts anderes als der staatliche Abklatsch eines für alle Zeiten geltenen unabänderlichen Gesetzes an welchem sich entscheidet ob das Leben für jeden einzelnen ein Fluch oder Segen ist. Wessen persönliche Moral nicht weit über staatliche Gesetzlichkeit hinausgeht und diese sogar als absout setzt ist ein gewissenskastriert eunuchisiert. Eine rechtspositivistische Sichtweise mit Zurückweisung eines absoluten Gedankens eines Naturrechtes ist an sich eine Perversion, da Gesetzlichkeit niemals ausschließlich durch mehrheitsbestimmte Übereinkünfte alleine konstituiert werden kann. Die lexikalische enzyklopädische Grösse diverser Gesetzbücher die Bereiche bis ins kleinste Detail regeln müssen ist ja schließlich nur notwendig in einer Gesellschaft in der natürliches Moralempfinden und Bewußtsein nur mehr in Spurenelementen vorhanden ist. Eine entmündigte Population braucht eben auch Paragraphen die die beidseitige Verwendung des klopapiers untersagen !
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#24   crossword   22:07:09 | Freitag, 24. August 2007
sigurd von thelen
völlig richtig – gezielt angst zu verbreiten und zwar möglichst schon im kind, lange bevor es die chance hat, eine gefestigte persönlichkeit zu sein.
und dann: sünde gut und schön, eine gut ausgewogene mischung, zum teil erfüllbar, vielleicht sogar ohne viel anstrengung erfüllbar. dann aber braucht’s etwas, das von den meisten menschen kaum erfüllbar ist, wo der regelmäßige sündenfall garantiert ist. also triebunterdrückung bzw. extrem restriktiver umgang mit dem natürlichsten aller triebe, dem sexualtrieb. da kann man sich nur mehr die hände reiben, denn diesen auflagen kann (und will) kaum jemand nachkommen. ist der mensch früh und intensiv genug indoktriniert, wofür natürlich zu sorgenist, wird er trotz aller vorsätze in diesem bereich auf jeden fall sündigen und permanent von selbstzweifeln, versündigungsgedanken und höllenängsten geplagt sein. so nimmt man jemand an die kandare, nur so!
es ist ja auch kein zufall, dass im vergleich andere „sünden“, was weiß ich, neid, völlerei, lügen etc auf weit mehr verständnis (toleranz!!) stoßen oder haben Sie schon jemals in diesem forum jemand dagegen wettern hören?
alles leicht zu durchschauen, wenn man will…
die armen leut!
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#23   Sigurd von Thelen   21:52:04 | Freitag, 24. August 2007
@Kurt K.
Manche Menschen ertragen es halt nicht, dass nicht alle ihre Ängste teilen möchten. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ heißt es: Aber warum soll ich Leid teilen, dass andere sich selbst auferlegen? Und Ängste sind nun mal Leid, weshalb ich diese (katholische) Religion und andere auch sehr kritisch sehe, denn sie arbeitet/n bewußt mit den Ängsten
ihrer Anhänger, anstatt ihnen Mut zu machen. Der Mut wird ja erst dann gemacht, wenn zuvor erfolgreich diffuse Ängste (Sünde…) verursacht wurden. Unschön.
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#22   Kurt K.   21:41:21 | Freitag, 24. August 2007
Ich weiss nicht mehr, wer der Urheber
dieses Zitates ist, aber das Zitat selbst ist mir in Erinnerung geblieben (jedenfalls sinngemäss):
Heute, niemand täusche sich, verhütet nur die relative Ohnmacht des Klerus, seine Gegner zu verbrennen.
Und das ist meines Erachtens absolut wahr. Wäre Nachti Kleriker und hätte die Macht dazu, dann würden wir (mindestens Sigurt und ich) brennen.
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#21   Gotthard   21:40:45 | Freitag, 24. August 2007
@ santa rita
Er weist richtig darauf hin, dass der Tod ja überhaupt erst durch die Sünde Adams, also die Erbsünde in die Welt gekommen ist. Nach der Evolutionstheorie sollen aber schon vor dem Menschen zahllose Kreaturen auf der Erde gelebt haben, die alle gestorben sind
Sogar nach dem Schöpfungsbericht sollen schon vorher Lebewesen auf der Erde gelebt haben…
und außerhalb aller Therorien sind Tiere viel länger auf der Erde als Menschen…
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#20   Sigurd von Thelen   21:34:48 | Freitag, 24. August 2007
Danke der Nachfrage, Nachtlaterne! Ich verspüre keinen Brechreiz!
Auch nicht derlei Aggressionsgefühle, die Sie momentan zu befallen scheinen (anders kann ich mir ihr Echauffieren nicht erklären).
so genannter gesellschaftlicher konsenz
Mir sind Gesetze, die von einem Parlament gewählter Volksvertreter entwickelt werden, jedenfalls lieber, als ideologische Gesetze, die von vornherein von einer Minderheit diktiert werden, weil diese die Wahrheit zu pachten glaubt. Das heißt nicht, dass ich alle diese Gesetze toll finde, aber immerhin sind sie auf demopkratischem Weg zustande gekommen. Vielleicht haben Sie nur nicht begriffen, dass auch eine Demkoratie
durchaus Opfer und Zugeständnisse erbringen muß, die nicht allen zusagen. That’s Life!
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#19   Kurt K.   21:34:28 | Freitag, 24. August 2007
@ Nachti: „tiefes Unrecht“…
Sie sollten sagen: Von mir als „tiefes Unrecht empfundenes“.
So wäre es dann die Wahrheit.
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#18   Nachtlaterne   21:16:12 | Freitag, 24. August 2007
sigurd von tehelen,
wie revolutionär doch deine worte sind, so richtig und tief und herzhaft und überzeugt aus dem zeitgeist bgesprochen! überkommt sie nicht über sich selber ein brechreiz?
einen so genannten konsenz hat man zu akzeptieren auch wenn er tiefstes unrecht begünstigt? wohlbemerkt: so genannter gesellschaftlicher konsenz.
oh mann…
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#17   Sigurd von Thelen   21:04:06 | Freitag, 24. August 2007
@VirFortis
ich hab alles ausprobiert: Geld, Macht, Fressen, Saufen, Vögeln und bin zu dem Schluss gekommen: Alles Windhauch !!!!! alles unnütz
Das Eva Hermann-Prinzip? Die eigenen Erfahrungen und Schlüsse daraus als Maßstab für alle? Selbst, wenn Sie jetzt sagen „Es sind nicht meine Maßstäbe, es sind die kath. Lehrgrundsätze“: Es ist etwas viel verlangt, letztlich von allen eine Anpassung an diese Maßstäbe zu erwarten, egal ob ungläubig, andersgläubig etc. Ich kenne einige Leute mit Vorlieben, die ich als äußerst befremdlich empfinde. ABER: Es sind erwachsene Menschen. Wie komme ich oder jemand anders dazu, diesen Leuten ihr Treiben vorzuwerfen, nur weil es nicht zu meiner Erziehung/Einstellung passt?
Auch der Vorwurf einer gesellschaftlichen Verkommung durch Akzeptanz dieser Menschen ist verkehrt: Niemand kann Ihnen vorschreiben, wie Sie ihr Leben führen, solange Sie sich an geltende Gesetze halten. Es existiert kein zweites, kein moralisches Grundgesetz. Die Verfasser haben sich schon dabei etwas gedacht, bestimmte intime Bereiche nicht gesetzlich zu reglementieren. Das war sehr weise, denn
moralische Verantwortung ist individuell- dort, wo sie gesellschaftliche Relevanz hat, gibt es einen Konsens in Form von Gesetzen. Wer diese Gesetze nicht akzeptieren möchte, muß dann tatsächlich versuchen, woanders sen Glück zu finden. Jedenfalls kann und darf eine religiöse Gemeinde nicht das Normkorsett für eine ganze Gesellschaft sein. Das mag den Gläubigen schmerzen, ist aber so.
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#16   Nachtlaterne   20:51:51 | Freitag, 24. August 2007
jesus sagt:
„liebt nicht die welt, noch was in der welt ist!“ und weil das christentum untrennbar mit dem opfergedanken verbunden ist, sich zu opfern für andere, damit das leben geschpützt ist und friedlich weitergehen kann, haben sogar christen größte probleme mit dem christentum und weißen es oft inenrlich von sich, wenn sie sich auch äußerlich noch dazu bekennen. in einer familie opfern vater und mutter vieles auf für ihre kinder, im tierschutz opfern echte tierschützer viel zeit auf für die tiere und verzichten sogar auf qualprodukte. überall wo gutes geschieht, selbst wenn es gerne und mit freuden geschieht, der opfergedanke ist davon nicht zu trennen. wohl den menschen die das christuswort beherzigen: ohne mich könnt ihr nichts tun! (jedenfalls nichts gutes) mag sich auch ein mensch, der keinen glauben an gott hat, sagen: ich glaube nicht und tue doch viel gutes. es wird sich unter dem licht vbder wahrheit alles anders präsentieren als man es heute zu seiner entschuldigung glauben mag. die frohbotschaft ist ohne wenn und aber an buße und umkehr zur liebe verbunden. wer hingegen die trennung von gott ohne wenn und aber will, der mwird sie bekommen in der gottferne. und die sünder, die unbußfertigen, die gott nicht einmal um entschuldigung bitten können, wie können die sagen: die strafe ist ungerecht und lieblos!?
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#15   monti   20:48:59 | Freitag, 24. August 2007
so ist es…
Ich freue mich auf meinen Tod,
Ach, hätt er sich schon eingefunden.
Da entkomm ich aller Not,
Die mich noch auf der Welt gebunden
Um diesem Gedicht zustimmen zu können, muss ich nicht gläubig sein.
Nach dem tod hab ich keinerlei Sorgen mehr weil ich dann ganz einfach vermodernd in einer Kiste unter der Erde liege und mir aller Unfriede auf der Welt schnurz-piep-egal ist. ;-)
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#14   Kurt K.   20:29:51 | Freitag, 24. August 2007
Was ist das
eigentlich für eine „Frohe Botschaft“, die einen glauben machen will, dass viele, viele geliebte Menschen sehr lang bis ewiglich im Fegefeuer/ der Hölle unsägliche Qualen erleiden?
Nebenbei: Ich habe keine Angst vorm Tod, nur vor dem Sterben, das je nachdem sehr qualvoll sein kann… naja, immerhin kenn ich genug Leute, die mir dann genug Opiate besorgen würden…
Aber das Tot-Sein ist mir eigentlich ziemlich Wurscht, auch wenn ich mein Leben mag.
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#13   VirFortis   19:40:28 | Freitag, 24. August 2007
Sigurd
glauben Sie mir ich hab alles ausprobiert: Geld, Macht, Fressen, Saufen, Vögeln und bin zu dem Schluss gekommen: Alles Windhauch !!!!! alles unnütz
Der Glaube ist alles, alles andere ist nichtig
Es sind die zeitgeistmäßig propagierten Bedürfnisse des niedrigen Pöbels. Wohl dem menschen der frei ist davon !
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#12   Sigurd von Thelen   19:32:24 | Freitag, 24. August 2007
@Methusalix: Schön, wie „elaboriert“ man das Wort „Neid“ auch ausformulieren kann
Zitat:
Naja genießen sies Fressen, Saufen und Vögeln halt so lang es geht an ein Jenseits glauben sie nicht. Pecht ist halt dass sie quasi doppelt betrogen sind. Erstens in der Tatsache das Weltgeist und Bedürfnisbefriedigung nie glücklich machen und zweitens durch einen rauhen und eisigen Wind post mortem, wenn einem ein verfehltes Leben vor Augen abläuft !
Da trieft ja nur so die Mißgunst eines Menschen hervor, der sich der Wirkung einer Indoktrinierung nicht erwehren kann und es nicht erträgt, dass andere durchaus jenseits der Glaubensschlagworte „Himmel-Hölle-Verdammnis-Seelenheil-etc.“ ein glückliches Leben führen können. Herrje, sind hier viele unglückliche, garstige „Gläubige“ unterwegs. Ob Gott sich wohl Gedanken macht, warum der Glaube diesen Menschen soviele Ängste und Phobien verpasst hat?
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#11   Nachtlaterne   19:22:12 | Freitag, 24. August 2007
immer wieder…
…kommen erstaunliche texte von christa meves. insofern: allen respekt.
vor jahren hatte ich aber mal ein gespräch mit ihr, dass mir in sehr negativer erinnerung geblieben ist. sie stellte sich auf den standpunkt, dass man zwar eine meinung zu schweren misständen im lande haben dürfe, von jeglichen anzeigen sei aber abzusehen, da dies verhalten unchristlich sei. frau meves erkläre selber niemals eine anzeige zu machen und niemals konkrete personen beim namen zu nennen. das mag ihr belassen bleiben, aber hatte sie deswegen ein recht andere menschen, die konkrate anzeigen gegen jugendgefährdende medien machen oder gegen abtreibungsärzte usw. scharf zu kritisieren? in meinem fall hat sie es getan und ich war sehr enttäuscht von ihr, wobei ich sie ansonsten von ihren texten her sehr schätze.
sie mag dazulernen: dass nämlich dem ehnen sein uhl dem annern sein nachtigall ist. man muss nicht nur auf eine art gegen unrecht kämpfen!
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#10   Bruder Theophil   18:40:26 | Freitag, 24. August 2007
@ methusalix
Wenn man Hardcorekatholik ist FREUT man sich auf den Schlaganfall, das dahinsichen mit Krebs und den Tod? Womöglich den Tod seines Kindes, des Ehemannes? Ist das nicht ein ganz klein wenig abartig?
Nein. Das ist nicht abartig. Denn im Leid werden wir Jesus ähnlicher und der Tod ist nur ein Schritt auf GOTT hin. Ein Schritt in Richtung Gericht. Und wenn wir versucht haben, GOTTES Wort auf Erden zu leben und Zeugnis abzulegen, dann brauchen wir uns vor seinem Gericht nicht zu fürchten. Ich hoffe, Sie fühlen ähnlich.
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#9   Artois †   18:28:17 | Freitag, 24. August 2007
@Santa Rita
Anstatt nun diese Unvereinbarkeit mit gedanklicher Trennschärfe zu konstatieren, versucht Benedikt wieder den grossen Einheitsbrei anzurühren (Theistische Evolution = Synthese aus Evolutionstheorie und Schöpfungslehre).
Völlig richtig. Leider hat auch der letzlich ambivalente Pius XII. in diese Richtung gesündigt. Bei Benedikt ist es Methode. Er ist ein subtiler Kämpfer gegen die Kirche und ihre Lehre.
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#8   santa rita   18:23:10 | Freitag, 24. August 2007
Evolution und Tod
Dieser www.youtube.com/watch?v=xvyQRdlKiwI&…= 22-jährige Judenchrist scheint ein scharfsinnigerer Theologe zu sein, als unser Papst Ratzinger. Er weist richtig darauf hin, dass der Tod ja überhaupt erst durch die Sünde Adams, also die Erbsünde in die Welt gekommen ist. Nach der Evolutionstheorie sollen aber schon vor dem Menschen zahllose Kreaturen auf der Erde gelebt haben, die alle gestorben sind und aus denen der Mensch sich letztlich entwickelt haben soll. Man sieht hier also schon die absolute Unvereinbarkeit mit dem katholischen Dogma. Was dem Dogma nach unmöglich ist, kann aber auch philosophisch und naturwissenschaftlich nicht wahr sein, weil die Wahrheit nur eine sein kann. Anstatt nun diese Unvereinbarkeit mit gedanklicher Trennschärfe zu konstatieren, versucht Benedikt wieder den grossen Einheitsbrei anzurühren (Theistische Evolution = Synthese aus Evolutionstheorie und Schöpfungslehre). Vielleicht zielt der kürzlich aufgeführte Limbus-Mummenschanz ja letztlich gegen das Dogma der Erbsünde. Wenn aber dieses Dogma fällt, dann bricht das ganze Dogmengebäude zusammen.
Hier www.youtube.com/user/VenomFangX noch weitere sehenswerte Beiträge des jungen Judenchristen.
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#7   VirFortis   18:08:27 | Freitag, 24. August 2007
Methusalix
Das ist das schöne am katholischsein Genosse. Das Leben ist zwar schön, aber nichts im Vergleich zur Ewigkeit post mortem. Aber daraun glauben Sie ja nicht- oder können nicht glauben da Ihnen Ihre beschissene „Wissenschaft“ die Realität verzerrt in der man ohne weiteres den Schöpfer erkennt wenn man nicht ideologisiert ist. Naja genießen sies Fressen, Saufen und Vögeln halt so lang es geht an ein Jenseits glauben sie nicht. Pecht ist halt dass sie quasi doppelt betrogen sind. Erstens in der Tatsache das Weltgeist und Bedürfnisbefriedigung nie glücklich machen und zweitens durch einen rauhen und eisigen Wind post mortem, wenn einem ein verfehltes Leben vor Augen abläuft !
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#6   Artois †   18:06:58 | Freitag, 24. August 2007
@Methusalix
Mein Gott! wann kömmt das schöne: Nun!
Da ich im Friede fahren werde
und in dem Sande kühler Erde
und dort bei dir im Schoße ruhn?
Der Abschied ist gemacht,
Welt, gute Nacht!
Ich freue mich auf meinen Tod,
Ach, hätt er sich schon eingefunden.
Da entkomm ich aller Not,
Die mich noch auf der Welt gebunden.
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#5   Benedikt   18:01:25 | Freitag, 24. August 2007
@ methusalix
Habe ich Frau Meves jetzt richtig verstanden?
Ist doch egal, Sie werden das doch so oder so Ihrer Liste von Klischees hinzufügen. Auf das richtige Verstehen kam es da noch nie an.
SCNR
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#4   methusalix †   17:57:52 | Freitag, 24. August 2007
Habe ich Frau Meves jetzt richtig verstanden?
Wenn man Hardcorekatholik ist FREUT man sich auf den Schlaganfall, das dahinsichen mit Krebs und den Tod? Womöglich den Tod seines Kindes, des Ehemannes? Ist das nicht ein ganz klein wenig abartig?
Würde mich nicht wundern, bei den verqueren Ansichten die hier machmal abgesondert werden.
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#3   laetare †   17:34:14 | Freitag, 24. August 2007
Zwischenfrage
Ich habe jetzt auf „Ihre Meinung“ geklickt und kann jetzt von hier aus nicht mehr sagen, welches der beiden Bilder jetzt die Mumie zeigt.
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#2   Ydefix   17:08:03 | Freitag, 24. August 2007
Man sieht hier,
dass eine Evolution des/zum Menschen nicht mit dem Christentum zusammenpasst. Das körperliche lässt sich nicht vom seelischen Trennen, Angst ist da nur ein Aspekt. Dass Pius XII. annahm und andere noch bis heute annehmen, man könne die Evolutionslehre in diesem Bereich mit dem Christentum versöhnen indem irgendeinem Halbaffen die Seele eingehaucht wurde, ist deshalb wohl endgültig zu verwerfen. Es gibt keinen Leib, der von der Seele derart abgespalten ist.
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#1   Gotthard   16:21:58 | Freitag, 24. August 2007
Evolution!!
Die automatische Angstbereitschaft haben wir mit allen Lebewesen, die ein Lernsystem besitzen, gemeinsam.
Diese Bereitschaft ist das große Warnsystem bei Lebensgefahr. Sie hat den Sinn, daß wir im Lebenskampf bestehen.
Die Angst ist im stammesgeschichtlichen Entwicklungsprozeß der Menschen nicht ausgestorben, weil die Menschen, die mit Angst reagieren, eben schneller wegrennen oder schneller angreifen. Darum überleben sie eher als Menschen ohne Angst.
Christa Meves bestätigt die evolutionäre Entwicklung des Menschen!
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