Gerade bei den Bewohnern der friedlichen Industrienationen wächst die Angst. Warum? Von Christa Meves.
Mumie in einem ägyptischen Museum
(kreuz.net) Ängste gibt es viele – reale Befürchtungen ebenso wie Angstkrankheiten: Platzangst, Verfolgungs-,
Vergiftungs-, Verschmutzungs- oder Prüfungsangst – panische Ängste.
Sie lähmen die Lebenskraft und
stoßen häufig auf das Unverständnis der Umwelt.
Hinter diesen Ängsten steckt letztlich die Furcht
vor dem Tod.
Am eindeutigsten wird das, wenn es uns persönlich an den Kragen geht – etwa angesichts
der ärztlichen Diagnose Krebs oder bei einem Schlaganfall.
Christa Meves
Dann spüren und träumen wir das meist auch
in Angstträumen: Der Tod steht an meiner Schwelle.
In der Tat: Wir haben nach den Worten des Johannesevangeliums
in der Welt Angst – berechtigte Angst.
Denn über kurz oder über lang geht es uns allen an den Kragen.
Wir müssen alle sterben. Wir haben angesichts dieser Gefahr keine Chance, die Angst mit Knopfdruck oder
mit Trick 17 auszuschalten.
Angst ist ein in unser Hirn eingebauter Mechanismus. Er tritt ohne unseren
Willen automatisch in Funktion, wenn uns eine Bedrohung entgegentritt.
Dann jagt unser Blutdruck in die
Höhe. Das Herz beginnt zu rasen. Die Nebenniere schüttet Adrenalin aus. Dieser Stoff aktiviert unsere
Muskulatur und hat zur Folge, daß wir versuchen, von der Gefahrenquelle zu fliehen oder den Bedroher
anzugreifen.
Ist der Bedroher übermächtig – vielleicht der Tod selber –, dann fallen wir womöglich
in einen Schock, in einen Totstellreflex, der unseren Verstand und manchmal auch unser Bewußtsein außer
Funktion setzt.
Die automatische Angstbereitschaft haben wir mit allen Lebewesen, die
ein Lernsystem besitzen, gemeinsam.
Diese Bereitschaft ist das große Warnsystem bei Lebensgefahr. Sie
hat den Sinn, daß wir im Lebenskampf bestehen.
Das Angstzentrum befindet sich im ältesten Teil unseres
Gehirns, im Stammhirn.
Die Angst ist im stammesgeschichtlichen Entwicklungsprozeß der Menschen nicht
ausgestorben, weil die Menschen, die mit Angst reagieren, eben schneller wegrennen oder schneller angreifen.
Darum überleben sie eher als Menschen ohne Angst.
Da die Angst den Menschen in Bewegung setzt, kann
ein mittlerer Angstpegel – auch im modernen Menschen – als positiver Anreiz wirken.
Ein wenig Angst vor
einer Klassenarbeit kann bewirken, daß man rechtzeitig zu lernen beginnt.
Ein wenig Angst beim Autofahren
kann wachsamer und beweglicher machen.
Ein wenig Angst beim Schwimmen in einem unbekannten Gewässer
nötigt zu Achtsamkeit und Vorsicht.
Doch dieser Mechanismus besitzt eine Teufelsklaue.
Er kann ohne
unser Zutun übersteigert werden. Übersteuerte Angstmechanismen sind gefährlich, weil sie kopflos machen
können, so daß sich Fluchttendenzen durchsetzen, die nicht von der Vernunft kontrolliert werden.
Massenpaniken
treten immer wieder auf. Ein bekanntes Beispiel sind Menschen, die in Panik fliehen, und einander zu Tode
treten.
Christa Meves ist eine bekannte Psychotherapeutin. Der Text ist die überarbeitete Fassung eines
Vortrages, den sie an einem von ‘Kirche in Not’ organisierten Augsburger Kongreß gehalten hat.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ich misch’ mich mal ein, Notbeleuchtung… ja, wenn für sie sogar die schützenden gebote gottes nichts
göttliches an sich haben Wenn Sie bei SvT nochmal richtig nachlesen, sehen Sie vielleicht seinen Hinweis,
dass die „schützenden Gebote Gottes“ seiner Meinung nach menschlichen Ursprung haben. Die Echtheit der
göttlichen Inspiration für all das Regelwerk, welches die Bibel, der Katechismus etc. aufstellt, wird
ja nun vielfach angezweifelt. Zu Recht. Denn ein religiöses Instrumetarium, welches einerseits auf Menschlichkeit,
humanen Umgang, Nächstenliebe etc. pocht, andererseits in seinen Reihen menschenfeindliche Umtriebe duldet
und in seinen Satzungen diese auch auf den Weg bringt, bedarf genauer Untersuchung. Diese Untersuchung
führt schnell zu dem Ergebnis, dass hier tatsächlich wohlkalkulierte Abhängigkeitsstrukturen installiert
werden und nicht etwa aus dem Herzen kommende Hilfsangebote gemacht werden. Das Gläubige dies anders
sehen, ist naheliegend. Ein Taxifahrer wird sich auch nicht für eine Sperre von Fahrzeugen mit CO2-Ausstoss
starkmachen.
@ Methusalix Dann habe ich die Vermutung geäussert, dass das vielleicht in bestimmten reaktionär-katholischen
Kreisen gar nicht so erwünscht ist, weil Leid und Not die Menschen in die Kirchen treibt. Schon gehört,
Benedikt? Not lehrt beten. Daher kam meine Vermutung über die toten Kinder, wie folgt: Und obwohl Sie
mit VirFortis disputierten, bezogen Sie mich gleich mal in Ihre Vermutung ein. Aktueller Anlass: Fehlanzeige.
Begründung aus meinen Beiträgen heraus: Fehlanzeige. Ich habe Ihnen nie einen Grund dafür gegeben,
deratiges über mich zu vermuten. Das einzige, was Sie dazu treibt sind die(unfehlbaren) Schubladen, in
die Sie Ihre Umwelt einteilen. Ein Tipp für Sie: Projizieren Sie nicht alles mögliche auf Ihre Umwelt
um sie so aussehen zu lassen, wie sie sich das vorstellen. Folgen Sie einfach dem, was geschrieben steht.
Ich meine nichts anderes, als was ich schreibe. Ich will nichts zwischen den Zeilen andeuten, ich will
nichts verschleiert darstellen, ich will nichts verdeckt darstellen, ich meine alles genau so und nur
so, wie ich es sage. Und nun zeigen Sie mir doch mal, wo ich Ihnen Anlass zu obige Vermutung gegeben habe.
#50 methusalix † 01:30:27 | Montag, 27. August 2007
@Benedikt Benedikt: @ Methusalix >>vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt
mehr an toten als an überlebenden Kindern interessiert.<< Ach Methusalix, Sie werden es nie verstehen.
Neulich … Ach Benedikt, Sie haben es wieder nicht verstanden. Daher noch mal die Erklärung für Sie:
Unser StarkerMann hat mir geschrieben, dass er die Wissenschaft ganz beschissen findet: VirFortis: Methusalix
… da Ihnen Ihre beschissene „Wissenschaft“ die Realität verzerrt in der man ohne weiteres den Schöpfer
erkennt wenn man nicht ideologisiert ist. Worauf ich Ihn darauf hingewiesen habe, dass gerade die Biowissenschaften
sehr viel Leid von den Menschen genommen haben. >>Die in Ihren getrübten Augen „beschissene Wissenschaft“,
vor allem der Zweig in dem ich tätig bin, die Wissenschaft vom Leben, hat die Kindersterblichkeit in
den letzten hundert Jahren so gesenkt, … << Dann habe ich die Vermutung geäussert, dass das vielleicht
in bestimmten reaktionär-katholischen Kreisen gar nicht so erwünscht ist, weil Leid und Not die Menschen
in die Kirchen treibt. Schon gehört, Benedikt? Not lehrt beten. Daher kam meine Vermutung über die toten
Kinder, wie folgt: >>Aber vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt mehr an toten
als an überlebenden Kindern interessiert… Not und dazu gehören tote Kinder, lehrt beten. Vielleicht
verdammen Sie deswegen die moderne Wissenschaft? Schäbig aber wirksam.<<
@ Methusalix ber vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois und Vir und Benedikt mehr an toten als
an überlebenden Kindern interessiert. Ach Methusalix, Sie werden es nie verstehen. Neulich haben Sie
hier geschrieben, dass, wenn Sie davon Kenntnis hätten, alles erlaubte unternehmen würden, um eine Abtreibung
zu verhindern. Damit haben Sie auch meine Position beschrieben, wie ich sie niemals anders geäußert
habe. Ihr sehr bedenklicher Tunnelblick hindert Sie jedoch leider daran, außerhalb Ihrer Schubladen zu
denken. Von daher verwundert mich Ihre letztlich auf Vorurteilen und Vorvermutungen basierende Einschätzung
meiner Person keineswegs. Falsch bleibt sie trotzdem.
#48 Nachtlaterne 19:26:37 | Sonntag, 26. August 2007
hallo sigurd, altes haus, ich will nun ganz bestimmt meinen stil mit stumpf und stiel ändern! ja, wenn
für sie sogar die schützenden gebote gottes nichts göttliches an sich haben dann müssten sie diese
doch wenigstens mit dem herzen übernehmen können. perverse satzungen von menschen übernehmen sie aber
gern, hm?
@Nachtlaterne: Bitte üben Sie das Beschimpfen noch ein wenig! Das Sie sich bei unerwünschtem Widerspruch
in etwas erbärmliche Diffamierungen flüchten, ist Ihr Bier. Vielleicht schaffen Sie es wenigstens, dabei
ein gewisses Format zu erreichen?! Im Übrigen lenken Sie doch nur davon ab, dass die Kirche ein Maschtapparat
ist, der seine Schäflein geschickt manipuliert. Sie sind für mich ein leuchtendes Beispiel dafür. Ihr
persönliches Opfer, die Aufgabe des eigenen Willens, um einer religiösen Ideologie zu entsprechen, ist
und bleibt Ihre Entscheidung. Die will und kann Ihnen keiner nehmen, aber Sie sind naiv, wenn Sie erwarten,
dass alle anderen Ihnen darin folgen. Ich habe i.Ü. mit dem Zeitgeist kein Problem, denn er steht auch
dafür, dass eine Gesellschaft beweglich bleibt und nicht starr(sinnig) an längst überholten Dogmen
festhält. Sie blenden letztlich aus, dass Sie ebenfalls einem Zeitgeist Rechnung tragen. Einem seeeehr
alten Zeitgeist. Von Ihnen als göttliche Regel erklärt, von mir als taktisches Menschenmachwerk abgelehnt.
Bitte sehen Sie mir nach, dass dies meine letzte Antwort an Sie bleiben wird, sollte sich Ihr Stil nicht
ändern. Der schnelle Wechsel vom „Sie“ zum „Du“, Beleidigungen etc. sind für mich ein Grund, einen Dialog
zu beenden. MfG…
#46 Nachtlaterne 12:18:19 | Sonntag, 26. August 2007
ach methusalix, wer zweifelt denn an schwerwiegenden fehlern, die die kirche beging? das fundament der
kirche heisst aber trotz alledem jesus christus und mahnt alle zur umkehr. selbstverständlich müssen
sich aiuch geistliche vor dem gericht gopttes verantworten, in besonderer weise sogar. sie nutzen diesen
umstand aber sich ganz loszusagen von der kirche und damit auch von jesus christus. im grunde genommen
wollen sie die herrschaft des perversen, des bösen unter anklage derer, die sich christen nannten aber
keine christen waren. sie sind ein unverschämtter mensch und vergessen in den eigenen spiegel zus chauen,
der nur so vor widersprüchen wimmelt.
#45 methusalix † 11:43:53 | Sonntag, 26. August 2007
@Nachtlaterne … dass die gebote gottes schützende gebote sind und kein sklaverei. Mit Sklaverei und
Leibeigenschaft hatte die römisch-katholische Kirche nie ein Problem, geschweige denn, dass sie dagegen
gekämpft hätte. Ganz im Gegenteil! Sklavenhaltung und Leibeigenschaft wurden als „gottgewollt“ propagiert
unter dem Motto: „Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist!“. Wenn Sklaven und Leibeigene aufmuckten, DANN
hatte die Kirche ein Problem, weil sie immer auf der Seite der Sklavenhalter stand. Also tun Sie hier
nicht so scheinheilig, als wäre die Kirche und die durch sie verkündeteten „schützenden Gebote Gottes“
gegen die Sklavenhaltung! sklaverei ensteht durch den zeitgeist, weil er uns zum großen götzendienst
einlädt: pornos, abtreibungen, konsum total, medien, die den geist verhindern usw. Und? Folgen sie der
Einaldung? Ich nicht; ich bin zur Zeit literarisch in Italien. Mit Goethe und seiner „Italienfahrt“. Demnächst
bin ich literarisch im Dritten Reich. Mit Grass und seiner „Zwiebel“. Porno, Abtreibungen, Konsum total,
Medien, die den Geist verhindern? Danke nein, das muss ich nicht haben und niemand zwingt mich dazu, so
lange die wirklich guten Bücher, eben Goethe, Grass, Böll, Raabe und Theodor Storm und die Manns nicht
weg zensiert werden.
#44 Nachtlaterne 08:55:02 | Sonntag, 26. August 2007
armer siegurd, sie sind der lebende beweis menshclicher dummheit! nun soll also gott selber mit ihnen
in diskusionen einsteigen und die wahrheit und gerechtigkeit zur disposition stellen. streng doch mal
deinen eigenen verstand an um einzusehen, dass die gebote gottes schützende gebote sind und kein sklaverei.
sklaverei ensteht durch den zeitgeist, weil er uns zum großen götzendienst einlädt: pornos, abtreibungen,
konsum total, medien, die den geist verhindern usw. sie spielen sich als anwalt gegen gott auf, für schuldifge
menschen und halten doch selber keiner überprüfung stand, wie schon aus ihren eigenen , so widersprüchlichen
worten hervorgeht. typen wie sie würden gott und den ganzen himmel abwählen um ihresgleichen auf den
höchsten thron zu erheben. wie lächerlich das doch ist.
@VirFortis: Das sehe ich völlig anders! Das göttliche Gesetz ist das simpelste offenkundigste und einfachst
zu verstehenste was es gibt und absolut unkompliziert Das „göttliche“ Gesetz ist zunächst einmal von
Menschen niedergeschrieben worden, die den Beweis, dass sie Gottes tatsächliches Wort wiedergeben, nicht
erbringen konnten. „Unkompliziert“ stimmt insofern, dass die Bibel Dinge zum Gesetz erklärt, ohne sich
die Mühe zu machen, eine Begründung dafür abzuliefern. Das ist für einen Machtapparat in der Simplizität
effektiv, lässt es doch keine Diskussion zu. Getreu dem Motto: „X/Y ist Sünde, weil es eine Sünde ist.“
Das ist mir -und Gott sei Dank vielen anderen (u.a. Gesetzesverfassern)- zu wenig. Ich will schon genauer
wissen, warum ich z.B. Homosexuelle per se als „Sünder“ sehen soll. Dafür reichen mir auch keine Bilder
von Männern in bunten Kleidern oder Beschreibungen von Analverkehr. Dies sind Aspekte, die eine reine
Privatangelegenheit sind. Die Bibel und all jene, die ihren Aussagen blind vertrauen, entziehen sich der
Aufgabe des Differenzierens. Der drüftige Schutzwall gegen dieses Argument ist dann die Aussage: „Differenzierte
Betrachtung biblischer Aussagen = Relativieren ihrer Aussagen“. Wenn Gläubige sich freiwillig derart
beschränken möchten, können sie dies tun. Mich kann niemand dazu zwingen. Meine Moral ist weit anspruchsvoller,
als die der Bibel, denn sie entsteht nicht aus ideologischen Normvorstellungen. Darüber bin ich sehr
froh.
#41 Nachtlaterne 21:25:11 | Samstag, 25. August 2007
die frohbotschaft… …jesu christi verwechslen immer mehr laue, weltorientierte christen mit eine weltfreudenhausbotschaft
und haben darum schweirigkeiten mit der warnbotschaft, die sie drohbotschaft nennen, obwohl die warnbotschaft
doch nur vor der „gewalt der eigenen schuld“ warnt und den letzten konsequenzen im gericht gottes, dass
unbußfertigen sündern dort die selbergewählte gottferne erleben werden. warnungen vor dem untergang
ders herzens und der seele sehen sie als eine zumutung an. eine zumutung wäre es wenn jesus den breiten
und bequemen weg ins verderben lehren würde! auch das wort gottes gegen unzuchtb ist bihnen ein dorn
im auge obwohl unsere unzucht doch gleichbedeutend mit der toten entzwertung von menschen und damit auch
schwersten menschenrechtsverletzungen einher geht. wacht doch endlich auf!!!
@ Methobelix Dass nicht alle tun was sie gerade wollen, sollte in einer gut funktionierenden Gesellschaft
sogar Ihnen als völlig betriebsblindem klar sein. Wer hier betriebsblind ist, überlasse ich lieber den
lieben Gott. Wir leben NICHT im Chaos, wie es sich zur Zeit im nahen und mittlerem Osten darstellt. Wir
leben auch NICHT in einer Gesellschaft, in der die eine Hälfte der Gesellschaft kriminell ist, wie in
Afghanistan. Dank Methobelixe wird das wahrscheinlich kein Dauerzustand hier sein. Sie sind also doch
ein Masochist, der nur die Drohbotschaft sehen will und die Frohbotschaft in den dreckigen Kohlenkeller
einschliesst. Wenn Sie es so glauben wollen. Nein, ich denke mal das ich den einfacheren und besseren
Weg gewählt habe, aber wir werden ja sehen--- Ich muss das nicht glauben. Ich bin katholisch, nicht evangelikal-pietistisch.
Nein, evangelisch pietistisch bist du nicht, aber röm/kath. auch nicht richtig. Wahrscheinlich bist du
methobelixisch katholisch, die methobelixisch katholischen klammern nämlich alles aus der röm/kath.
Lehre aus was ihnen nicht passt.
#39 methusalix † 12:13:41 | Samstag, 25. August 2007
@Sozialkatholisch Sozialkatholisch: @ Methobelix Nein, wie gesagt den Menschen muss nunmal beides vor
Augen gehalten werden. M.M. nach wird heutzutage zuviel Drohbotschaft gepredigt, … … nämlich „Tu
was du willst, wir kommen sowieso alle in den Himmel.“ Dass nicht alle tun was sie gerade wollen, sollte
in einer gut funktionierenden Gesellschaft sogar Ihnen als völlig betriebsblindem klar sein. Wir leben
NICHT im Chaos, wie es sich zur Zeit im nahen und mittlerem Osten darstellt. Wir leben auch NICHT in einer
Gesellschaft, in der die eine Hälfte der Gesellschaft kriminell ist, wie in Afghanistan. Wir leben nicht
einmal in einer Gesellschaft, in der praktisch das Faustrecht des stärkeren herrscht, wie in den angeblich
ach so christlichen USA, wo vorgeblich die Bibel herrscht, in Wirklichkeit aber der Mammon. Das ist für
die meisten Menschen in einem Leben nicht zu schaffen, aber da haben wir ja noch Gott sei es gedankt die
Drohbotschaft des Fegefeuers. Sie sind also doch ein Masochist, der nur die Drohbotschaft sehen will und
die Frohbotschaft in den dreckigen Kohlenkeller einschliesst. Wenn Sie es so glauben wollen. Ich muss
das nicht glauben. Ich bin katholisch, nicht evangelikal-pietistisch.
@ Methobelix Nein, wie gesagt den Menschen muss nunmal beides vor Augen gehalten werden. M.M. nach wird
heutzutage zuviel Frohe Botschaft gepredigt, nämlich „Tu was du willst, wir kommen sowieso alle in den
Himmel.“ Die Hoffnung auf eine mögliche Gemeinschaft mit Gott darf natürlich auch nicht verschwinden.
Christsein beinhaltet Freude wegen der Hoffnung und der möglichen Gemeinschaft mit Gott und gleichzeitig
das Streben alles von einem was nicht vor Gott bestehen kann nach und nach abzulegen. Das ist für die
meisten Menschen in einem Leben nicht zu schaffen, aber da haben wir ja noch Gott sei es gedankt die Drohbotschaft
des Fegefeuers.
Methobelix: @Sozialkatholisch: Du solltest nicht nur einseitig Drohbotschaft sehen, das ist genauso unsinnig
wie nur Frohbotschaft zu sehen. Es gibt nun mal die beiden Möglichkeiten seine Ewigkeit mit Gott oder
ohne Gott zu verbringen. Willst du denn eine gesunde Gottesfreude gänzlich abschaffen?
@ Methobelix Du solltest nicht nur einseitig Frohe Botschaft sehen, das ist genauso unsinnig wie nur Drohbotschaft
zu sehen. Es gibt nun mal die beiden Möglichkeiten seine Ewigkeit mit Gott oder ohne Gott zu verbringen.
Willst du denn eine gesunde Gottesfurcht gänzlich abschaffen?
@Nachtfunzel @Sozialkatholisch Nachtlaterne: diese frechen… … und sie werden bestraft werden. Sie
scheinen Ihre Bestrafung ja geradezu herbei zu sehnen, Nachtfunzel. Da kann ich sie beruhigen, das wird,
nach dem Wort des Papstes in Südamerika, auch geschehen. Alle die ihre Bestrafung still herbeisehnen,
werden sie auch erhalten. Die ursprünglichen Landeigentümer in Südamerika erhielten ihre Bestrafung
von uns Katholiken in Form des Landraubes und Genozids und Sie werden sicherlich auf Ihre Bestrafung durch
Gott bauen können. Sie müssen es nur fest genug glauben und wünschen. Dann klappt das. Sozialkatholisch:
Die Summe aller Lehren: Gottesfurcht Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte
seine Gebote! Denn das soll jeder Mensch tun. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein
Gericht über alles Verborgene bringen. Prediger 12, 9-14 Also doch nur Drohbotschaft, Sozialkatholisch?
Oder ist das lediglich Ihre ganz persönliche Perzeption der Bibel, die alle Frohbotschaft völlig ausblendet?
Da ist wohl auch ein grosser Teil Masochismus dabei; allerdings ist das dann nicht mehr katholisch, sondern
eher evangelisch-pietistisch. Kurz gesagt: ketzerisch!
Die Summe aller Lehren: Gottesfurcht Und darüber hinaus, daß der Prediger weise war, lehrte er noch
das Volk Erkenntnis und erwog und forschte [und] verfaßte viele Sprüche. Der Prediger suchte, wohlgefällige
Worte zu finden und Worte der Wahrheit aufrichtig niederzuschreiben. Die Worte der Weisen sind wie Treiberstachel
und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche. Sie sind gegeben von einem Hirten. Und darüber
hinaus, mein Sohn, laß dich von ihnen warnen! Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren
ermüdet den Leib. Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote!
Denn das soll jeder Mensch tun. Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über
alles Verborgene bringen. Prediger 12, 9-14
#33 Nachtlaterne 09:22:42 | Samstag, 25. August 2007
diese frechen… …und anmaßenden zungen werden immer gegen die schützende gerechtigkeit und liebe
gottes anreden und damit nicht nur sich selbst sondern auch andere seelen ins verderben führen. im gericht
gottes aber hören ihre anmaßenden reden auf und sie werden bestraft werden. „ihre worte sind linder
als öl und doch gezückte schwerter“ psalm davids
Grüß Gott hier wird zuviel Diskutiert ! Man sollte mehr Fasten und Beten ! Bla Bla machen nur Säuglinge
und Politiker ! Diskussionen muchen blutleer und zum Kretin
@Theo @Vir Bruder Theo: Nein. Das ist nicht abartig. Denn im Leid werden wir Jesus ähnlicher … Ich
hoffe, Sie fühlen ähnlich. In Ihrem Beitrag Theo kommt das Wort Liebe gar nicht vor. Deswegen kann ich
Ihre Frage schlichtweg verneinen. Nein, ich fühle nicht ähnlich. Ich fühle mich von Liebe umgeben.
Von Gottes Liebe und der Liebe meiner engsten Umgebung und der Liebe meiner Mitmenschen (die sich allerdings
jeweils anders artikulieren). Fühlen sie keinerlei Liebe, Theo? Oder ist Leid für Sie wichtiger? VirFortis:
Sigurd glauben Sie mir ich hab alles ausprobiert: Geld, Macht, Fressen, Saufen, Vögeln und bin zu dem
Schluss gekommen: Alles Windhauch !!!!! Dazu ein Wort aus der von Ihnen so sehr verachteten Naturwissenschaft,
VirFortis: Dosis facit venenum! (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, 1493 bis 1541)
Sie haben einfach nicht das rechte Mass gefunden, Vir! Und Masslosigkeit ist doch eine Todsünde? Also
haben Sie den Rest Ihres Lebens Zeit zu bereuen und zu beichten. Meine Frau und ich, seit vierzig Jahren
vor Gott und der Welt vereint, haben immer das rechte Mass gefunden. Zeit zu leben, Zeit zu lieben, Zeit
zu feiern, Zeit zu fasten, Zeit zu beten. Sie haben aber einen berühmten Vorgänger, VirFortis. Der hat
in der zweiten Hälfte seines Lebens so Angst vor der ersten Hälfte bekommen, dass er uns seine daraus
erwachsene Sexualneurose über die Jahrhunderte überliefert und im katholischen Glauben zementiert hat.
Der Hl. Augustinus.
vis fortis geschultes Gewissen durch gute Erziehung erspart das „Nachschlagen“ Was man tut und was nicht
ist somit internalisiert. Das göttliche Gesetz ist das simpelste offenkundigste und einfachst zu verstehenste
was es gibt und absolut unkompliziert da möchte ich Ihnen gerne recht geben, bzw. Ihre ansicht teilen.
aber wenn „geschultes wissen durch erziehung“ das nachschlagen erspart, warum dann diese unsicherheiten
und diese ratlosigkeiten gläubiger menschen auf schritt und tritt? es scheint doch tatsächlich kaum
etwas den alltag betreffendes zu geben, das man selbst entscheiden kann. da verbringen menschen ihr halbes
leben, um auf die suche nach bibelstellen zu gehen und zu erfahren, was erlaubt ist und was nicht – und
diese stellen werden dann eben endlos diskutiert auch noch! zeigt das nicht ein erschreckendes maß an
unselbständigkeit und abhängigkeit, wie Sie es den befolgern der „weltlichen gesetze“ unterstellt haben?
ich kenne niemanden, der sein leben damit verbringt, die gesetzbücher zu studieren, um seinen alltag
zu bewältigen. und dennoch sind die meisten menschen das, was man als gute menschen bezeichnen könnte.
vorausgesetzt natürlich, eine „erziehung“ hat stattgefunden. die muss aber doch nicht unbedingt rein
christlich sein? im übrigen, wenn die gottesgesetze so selbstverständlich und klar wären, wozu dann
ein langwierige studium, wozu die erziehung zum gewissen, wozu die ewige auseinandersetzung damit??? die
traumwandlerische umsetzung müsste doch ein leichtes sein?
#28 methusalix † 23:41:23 | Freitag, 24. August 2007
@Artois et alii Artois: @Methusalix … und in dem Sande kühler Erde und dort bei dir im Schoße ruhn?
Todessüchtig, Artois? Hört sich an wie Lyrik eines möchtegern-Suizidanten. Ist das nicht eine Todsünde
im Katholizismus? VirF.@Methusalix An das Leben nach dem Tod glaube ich, seien Sie dessen versichert.
Allerdings fühle ich mich im Diesseits so lebendig, dass mich keine Todessehnsucht ergreift. Halte ich
auch für eine Sünde. … da Ihnen Ihre beschissene „Wissenschaft“ die Realität verzerrt … Die in
Ihren getrübten Augen „beschissene Wissenschaft“, vor allem der Zweig in dem ich tätig bin, die Wissenschaft
vom Leben, hat die Kindersterblichkeit in den letzten hundert Jahren so gesenkt, dass wir mit Fug und
Recht von einer Bevölkerungsexplosion sprechen können. Aber vielleicht sind Hardcorekatholiken wie Artois
und Vir und Benedikt mehr an toten als an überlebenden Kindern interessiert. Wenn die überlebenden Eltern
und Geschwister nur genügend Leid erfahren, suchen sie vielleicht Trost in der Kirche, was natürlich
deren Bedeutung und Einfluss massiv fördert. Not und dazu gehören tote Kinder, lehrt beten. Vielleicht
verdammen Sie deswegen die moderne Wissenschaft? Schäbig aber wirksam. … Naja genießen sies Fressen,
Saufen und Vögeln halt so lang es geht an ein Jenseits glauben sie nicht. Pecht ist halt dass sie quasi
doppelt betrogen sind … Nette Meinung haben Sie von Ihren Mitmenschen. Nur ja immer das schlechteste
annehmen. Dann fühlt man sich selbst um so reiner, besser, weniger sündig.
@cw-- eben nicht ! geschultes Gewissen durch gute Erziehung erspart das „Nachschlagen“ Was man tut und
was nicht ist somit internalisiert. Das göttliche Gesetz ist das simpelste offenkundigste und einfachst
zu verstehenste was es gibt und absolut unkompliziert. Nur der innere Schweinehung streubt sich gerne
dagegen weil er keinen über ihn anerkennen will der ihm was „vorschreibt“ wobei verkennt wird dass Freiheit
nur im Gehorsam möglich ist. Im Grund schildert die ganze Bibel dass man ein Geschöpf ist, welches zu
seinem Wohl die Gebrauchsanweisng des Schöpfers beachtet. Wenn sich das Geschöpf jedoch selbst zum Schöpfer
erklärt und meint unabhängig agieren zu können, setzt sich das Geschöpf unfreiwillig die Narrenkappe
auch und liefert sich dem Selbstbetrug aus !
visfortis Die lexikalische enzyklopädische Grösse diverser Gesetzbücher die Bereiche bis ins kleinste
Detail regeln müssen ist ja schließlich nur notwendig in einer Gesellschaft in der natürliches Moralempfinden
und Bewußtsein nur mehr in Spurenelementen vorhanden ist. Eine entmündigte Population braucht eben auch
Paragraphen die die beidseitige Verwendung des klopapiers untersagen ! tut mir leid, aber genau das, was
Sie hier anführen, trifft in höchstem maß auf die bibel zu. in diesem forum, und nicht nur hier, ist
man umzingelt von menschen, die keinen schritt zu tun imstande zu sein scheinen ohne vorher die bibel
konsultiert zu haben. daher auch das endlose zitieren von verhaltensempfehlungen oder forderungen – quasi
zur „absicherung“. ähnliche phänomene sind mir von gesetzestreuen staatsbürgern unbekannt. sie scheinen
ihren alltag also doch eher ohne gesetzbuch bewältigen zu können, während so mancher christ tatsächlich
nachzuforschen scheint, ober er das klopapier beidseits verwenden darf und das dann noch ad infinitum
im kreise seiner mitchristen diskutiert. ich gebe weiters zu bedenken, dass es einem staatsbürger freigestellt
ist, über die gesetzlichen vorgaben hinaus, zusätzlich nach persönlichen moralvorstellungen zu leben.
Sigurd von Thelen Für mich verstehen Sie viel zu wenig und ihr Moralbegriff ist viel zu kurzsichtig,
wenn nicht gar verstümmelt. Was sie als absolut setzen ist nichts anderes als der staatliche Abklatsch
eines für alle Zeiten geltenen unabänderlichen Gesetzes an welchem sich entscheidet ob das Leben für
jeden einzelnen ein Fluch oder Segen ist. Wessen persönliche Moral nicht weit über staatliche Gesetzlichkeit
hinausgeht und diese sogar als absout setzt ist ein gewissenskastriert eunuchisiert. Eine rechtspositivistische
Sichtweise mit Zurückweisung eines absoluten Gedankens eines Naturrechtes ist an sich eine Perversion,
da Gesetzlichkeit niemals ausschließlich durch mehrheitsbestimmte Übereinkünfte alleine konstituiert
werden kann. Die lexikalische enzyklopädische Grösse diverser Gesetzbücher die Bereiche bis ins kleinste
Detail regeln müssen ist ja schließlich nur notwendig in einer Gesellschaft in der natürliches Moralempfinden
und Bewußtsein nur mehr in Spurenelementen vorhanden ist. Eine entmündigte Population braucht eben auch
Paragraphen die die beidseitige Verwendung des klopapiers untersagen !
sigurd von thelen völlig richtig – gezielt angst zu verbreiten und zwar möglichst schon im kind, lange
bevor es die chance hat, eine gefestigte persönlichkeit zu sein. und dann: sünde gut und schön, eine
gut ausgewogene mischung, zum teil erfüllbar, vielleicht sogar ohne viel anstrengung erfüllbar. dann
aber braucht’s etwas, das von den meisten menschen kaum erfüllbar ist, wo der regelmäßige sündenfall
garantiert ist. also triebunterdrückung bzw. extrem restriktiver umgang mit dem natürlichsten aller
triebe, dem sexualtrieb. da kann man sich nur mehr die hände reiben, denn diesen auflagen kann (und will)
kaum jemand nachkommen. ist der mensch früh und intensiv genug indoktriniert, wofür natürlich zu sorgenist,
wird er trotz aller vorsätze in diesem bereich auf jeden fall sündigen und permanent von selbstzweifeln,
versündigungsgedanken und höllenängsten geplagt sein. so nimmt man jemand an die kandare, nur so! es
ist ja auch kein zufall, dass im vergleich andere „sünden“, was weiß ich, neid, völlerei, lügen etc
auf weit mehr verständnis (toleranz!!) stoßen oder haben Sie schon jemals in diesem forum jemand dagegen
wettern hören? alles leicht zu durchschauen, wenn man will… die armen leut!
@Kurt K. Manche Menschen ertragen es halt nicht, dass nicht alle ihre Ängste teilen möchten. „Geteiltes
Leid ist halbes Leid“ heißt es: Aber warum soll ich Leid teilen, dass andere sich selbst auferlegen?
Und Ängste sind nun mal Leid, weshalb ich diese (katholische) Religion und andere auch sehr kritisch
sehe, denn sie arbeitet/n bewußt mit den Ängsten ihrer Anhänger, anstatt ihnen Mut zu machen. Der Mut
wird ja erst dann gemacht, wenn zuvor erfolgreich diffuse Ängste (Sünde…) verursacht wurden. Unschön.
Ich weiss nicht mehr, wer der Urheber dieses Zitates ist, aber das Zitat selbst ist mir in Erinnerung
geblieben (jedenfalls sinngemäss): Heute, niemand täusche sich, verhütet nur die relative Ohnmacht
des Klerus, seine Gegner zu verbrennen. Und das ist meines Erachtens absolut wahr. Wäre Nachti Kleriker
und hätte die Macht dazu, dann würden wir (mindestens Sigurt und ich) brennen.
@ santa rita Er weist richtig darauf hin, dass der Tod ja überhaupt erst durch die Sünde Adams, also
die Erbsünde in die Welt gekommen ist. Nach der Evolutionstheorie sollen aber schon vor dem Menschen
zahllose Kreaturen auf der Erde gelebt haben, die alle gestorben sind Sogar nach dem Schöpfungsbericht
sollen schon vorher Lebewesen auf der Erde gelebt haben… und außerhalb aller Therorien sind Tiere viel
länger auf der Erde als Menschen…
Danke der Nachfrage, Nachtlaterne! Ich verspüre keinen Brechreiz! Auch nicht derlei Aggressionsgefühle,
die Sie momentan zu befallen scheinen (anders kann ich mir ihr Echauffieren nicht erklären). so genannter
gesellschaftlicher konsenz Mir sind Gesetze, die von einem Parlament gewählter Volksvertreter entwickelt
werden, jedenfalls lieber, als ideologische Gesetze, die von vornherein von einer Minderheit diktiert
werden, weil diese die Wahrheit zu pachten glaubt. Das heißt nicht, dass ich alle diese Gesetze toll
finde, aber immerhin sind sie auf demopkratischem Weg zustande gekommen. Vielleicht haben Sie nur nicht
begriffen, dass auch eine Demkoratie durchaus Opfer und Zugeständnisse erbringen muß, die nicht allen
zusagen. That’s Life!
#18 Nachtlaterne 21:16:12 | Freitag, 24. August 2007
sigurd von tehelen, wie revolutionär doch deine worte sind, so richtig und tief und herzhaft und überzeugt
aus dem zeitgeist bgesprochen! überkommt sie nicht über sich selber ein brechreiz? einen so genannten
konsenz hat man zu akzeptieren auch wenn er tiefstes unrecht begünstigt? wohlbemerkt: so genannter gesellschaftlicher
konsenz. oh mann…
@VirFortis ich hab alles ausprobiert: Geld, Macht, Fressen, Saufen, Vögeln und bin zu dem Schluss gekommen:
Alles Windhauch !!!!! alles unnütz Das Eva Hermann-Prinzip? Die eigenen Erfahrungen und Schlüsse daraus
als Maßstab für alle? Selbst, wenn Sie jetzt sagen „Es sind nicht meine Maßstäbe, es sind die kath.
Lehrgrundsätze“: Es ist etwas viel verlangt, letztlich von allen eine Anpassung an diese Maßstäbe zu
erwarten, egal ob ungläubig, andersgläubig etc. Ich kenne einige Leute mit Vorlieben, die ich als äußerst
befremdlich empfinde. ABER: Es sind erwachsene Menschen. Wie komme ich oder jemand anders dazu, diesen
Leuten ihr Treiben vorzuwerfen, nur weil es nicht zu meiner Erziehung/Einstellung passt? Auch der Vorwurf
einer gesellschaftlichen Verkommung durch Akzeptanz dieser Menschen ist verkehrt: Niemand kann Ihnen vorschreiben,
wie Sie ihr Leben führen, solange Sie sich an geltende Gesetze halten. Es existiert kein zweites, kein
moralisches Grundgesetz. Die Verfasser haben sich schon dabei etwas gedacht, bestimmte intime Bereiche
nicht gesetzlich zu reglementieren. Das war sehr weise, denn moralische Verantwortung ist individuell-
dort, wo sie gesellschaftliche Relevanz hat, gibt es einen Konsens in Form von Gesetzen. Wer diese Gesetze
nicht akzeptieren möchte, muß dann tatsächlich versuchen, woanders sen Glück zu finden. Jedenfalls
kann und darf eine religiöse Gemeinde nicht das Normkorsett für eine ganze Gesellschaft sein. Das mag
den Gläubigen schmerzen, ist aber so.
#16 Nachtlaterne 20:51:51 | Freitag, 24. August 2007
jesus sagt: „liebt nicht die welt, noch was in der welt ist!“ und weil das christentum untrennbar mit
dem opfergedanken verbunden ist, sich zu opfern für andere, damit das leben geschpützt ist und friedlich
weitergehen kann, haben sogar christen größte probleme mit dem christentum und weißen es oft inenrlich
von sich, wenn sie sich auch äußerlich noch dazu bekennen. in einer familie opfern vater und mutter
vieles auf für ihre kinder, im tierschutz opfern echte tierschützer viel zeit auf für die tiere und
verzichten sogar auf qualprodukte. überall wo gutes geschieht, selbst wenn es gerne und mit freuden geschieht,
der opfergedanke ist davon nicht zu trennen. wohl den menschen die das christuswort beherzigen: ohne mich
könnt ihr nichts tun! (jedenfalls nichts gutes) mag sich auch ein mensch, der keinen glauben an gott
hat, sagen: ich glaube nicht und tue doch viel gutes. es wird sich unter dem licht vbder wahrheit alles
anders präsentieren als man es heute zu seiner entschuldigung glauben mag. die frohbotschaft ist ohne
wenn und aber an buße und umkehr zur liebe verbunden. wer hingegen die trennung von gott ohne wenn und
aber will, der mwird sie bekommen in der gottferne. und die sünder, die unbußfertigen, die gott nicht
einmal um entschuldigung bitten können, wie können die sagen: die strafe ist ungerecht und lieblos!?
so ist es… Ich freue mich auf meinen Tod, Ach, hätt er sich schon eingefunden. Da entkomm ich aller
Not, Die mich noch auf der Welt gebunden Um diesem Gedicht zustimmen zu können, muss ich nicht gläubig
sein. Nach dem tod hab ich keinerlei Sorgen mehr weil ich dann ganz einfach vermodernd in einer Kiste
unter der Erde liege und mir aller Unfriede auf der Welt schnurz-piep-egal ist.
Was ist das eigentlich für eine „Frohe Botschaft“, die einen glauben machen will, dass viele, viele geliebte
Menschen sehr lang bis ewiglich im Fegefeuer/ der Hölle unsägliche Qualen erleiden? Nebenbei: Ich habe
keine Angst vorm Tod, nur vor dem Sterben, das je nachdem sehr qualvoll sein kann… naja, immerhin kenn
ich genug Leute, die mir dann genug Opiate besorgen würden… Aber das Tot-Sein ist mir eigentlich ziemlich
Wurscht, auch wenn ich mein Leben mag.
Sigurd glauben Sie mir ich hab alles ausprobiert: Geld, Macht, Fressen, Saufen, Vögeln und bin zu dem
Schluss gekommen: Alles Windhauch !!!!! alles unnütz Der Glaube ist alles, alles andere ist nichtig Es
sind die zeitgeistmäßig propagierten Bedürfnisse des niedrigen Pöbels. Wohl dem menschen der frei
ist davon !
@Methusalix: Schön, wie „elaboriert“ man das Wort „Neid“ auch ausformulieren kann Zitat: Naja genießen
sies Fressen, Saufen und Vögeln halt so lang es geht an ein Jenseits glauben sie nicht. Pecht ist halt
dass sie quasi doppelt betrogen sind. Erstens in der Tatsache das Weltgeist und Bedürfnisbefriedigung
nie glücklich machen und zweitens durch einen rauhen und eisigen Wind post mortem, wenn einem ein verfehltes
Leben vor Augen abläuft ! Da trieft ja nur so die Mißgunst eines Menschen hervor, der sich der Wirkung
einer Indoktrinierung nicht erwehren kann und es nicht erträgt, dass andere durchaus jenseits der Glaubensschlagworte
„Himmel-Hölle-Verdammnis-Seelenheil-etc.“ ein glückliches Leben führen können. Herrje, sind hier viele
unglückliche, garstige „Gläubige“ unterwegs. Ob Gott sich wohl Gedanken macht, warum der Glaube diesen
Menschen soviele Ängste und Phobien verpasst hat?
#11 Nachtlaterne 19:22:12 | Freitag, 24. August 2007
immer wieder… …kommen erstaunliche texte von christa meves. insofern: allen respekt. vor jahren hatte
ich aber mal ein gespräch mit ihr, dass mir in sehr negativer erinnerung geblieben ist. sie stellte sich
auf den standpunkt, dass man zwar eine meinung zu schweren misständen im lande haben dürfe, von jeglichen
anzeigen sei aber abzusehen, da dies verhalten unchristlich sei. frau meves erkläre selber niemals eine
anzeige zu machen und niemals konkrete personen beim namen zu nennen. das mag ihr belassen bleiben, aber
hatte sie deswegen ein recht andere menschen, die konkrate anzeigen gegen jugendgefährdende medien machen
oder gegen abtreibungsärzte usw. scharf zu kritisieren? in meinem fall hat sie es getan und ich war sehr
enttäuscht von ihr, wobei ich sie ansonsten von ihren texten her sehr schätze. sie mag dazulernen: dass
nämlich dem ehnen sein uhl dem annern sein nachtigall ist. man muss nicht nur auf eine art gegen unrecht
kämpfen!
@ methusalix Wenn man Hardcorekatholik ist FREUT man sich auf den Schlaganfall, das dahinsichen mit Krebs
und den Tod? Womöglich den Tod seines Kindes, des Ehemannes? Ist das nicht ein ganz klein wenig abartig?
Nein. Das ist nicht abartig. Denn im Leid werden wir Jesus ähnlicher und der Tod ist nur ein Schritt
auf GOTT hin. Ein Schritt in Richtung Gericht. Und wenn wir versucht haben, GOTTES Wort auf Erden zu leben
und Zeugnis abzulegen, dann brauchen wir uns vor seinem Gericht nicht zu fürchten. Ich hoffe, Sie fühlen
ähnlich.
@Santa Rita Anstatt nun diese Unvereinbarkeit mit gedanklicher Trennschärfe zu konstatieren, versucht
Benedikt wieder den grossen Einheitsbrei anzurühren (Theistische Evolution = Synthese aus Evolutionstheorie
und Schöpfungslehre). Völlig richtig. Leider hat auch der letzlich ambivalente Pius XII. in diese Richtung
gesündigt. Bei Benedikt ist es Methode. Er ist ein subtiler Kämpfer gegen die Kirche und ihre Lehre.
Evolution und Tod Dieser www.youtube.com/watch?v=xvyQRdlKiwI&…= 22-jährige Judenchrist scheint ein
scharfsinnigerer Theologe zu sein, als unser Papst Ratzinger. Er weist richtig darauf hin, dass der Tod
ja überhaupt erst durch die Sünde Adams, also die Erbsünde in die Welt gekommen ist. Nach der Evolutionstheorie
sollen aber schon vor dem Menschen zahllose Kreaturen auf der Erde gelebt haben, die alle gestorben sind
und aus denen der Mensch sich letztlich entwickelt haben soll. Man sieht hier also schon die absolute
Unvereinbarkeit mit dem katholischen Dogma. Was dem Dogma nach unmöglich ist, kann aber auch philosophisch
und naturwissenschaftlich nicht wahr sein, weil die Wahrheit nur eine sein kann. Anstatt nun diese Unvereinbarkeit
mit gedanklicher Trennschärfe zu konstatieren, versucht Benedikt wieder den grossen Einheitsbrei anzurühren
(Theistische Evolution = Synthese aus Evolutionstheorie und Schöpfungslehre). Vielleicht zielt der kürzlich
aufgeführte Limbus-Mummenschanz ja letztlich gegen das Dogma der Erbsünde. Wenn aber dieses Dogma fällt,
dann bricht das ganze Dogmengebäude zusammen. Hier www.youtube.com/user/VenomFangX noch weitere sehenswerte
Beiträge des jungen Judenchristen.
Methusalix Das ist das schöne am katholischsein Genosse. Das Leben ist zwar schön, aber nichts im Vergleich
zur Ewigkeit post mortem. Aber daraun glauben Sie ja nicht- oder können nicht glauben da Ihnen Ihre beschissene
„Wissenschaft“ die Realität verzerrt in der man ohne weiteres den Schöpfer erkennt wenn man nicht ideologisiert
ist. Naja genießen sies Fressen, Saufen und Vögeln halt so lang es geht an ein Jenseits glauben sie
nicht. Pecht ist halt dass sie quasi doppelt betrogen sind. Erstens in der Tatsache das Weltgeist und
Bedürfnisbefriedigung nie glücklich machen und zweitens durch einen rauhen und eisigen Wind post mortem,
wenn einem ein verfehltes Leben vor Augen abläuft !
@Methusalix Mein Gott! wann kömmt das schöne: Nun! Da ich im Friede fahren werde und in dem Sande kühler
Erde und dort bei dir im Schoße ruhn? Der Abschied ist gemacht, Welt, gute Nacht! Ich freue mich auf
meinen Tod, Ach, hätt er sich schon eingefunden. Da entkomm ich aller Not, Die mich noch auf der Welt
gebunden.
@ methusalix Habe ich Frau Meves jetzt richtig verstanden? Ist doch egal, Sie werden das doch so oder
so Ihrer Liste von Klischees hinzufügen. Auf das richtige Verstehen kam es da noch nie an. SCNR
#4 methusalix † 17:57:52 | Freitag, 24. August 2007
Habe ich Frau Meves jetzt richtig verstanden? Wenn man Hardcorekatholik ist FREUT man sich auf den Schlaganfall,
das dahinsichen mit Krebs und den Tod? Womöglich den Tod seines Kindes, des Ehemannes? Ist das nicht
ein ganz klein wenig abartig? Würde mich nicht wundern, bei den verqueren Ansichten die hier machmal
abgesondert werden.
Zwischenfrage Ich habe jetzt auf „Ihre Meinung“ geklickt und kann jetzt von hier aus nicht mehr sagen,
welches der beiden Bilder jetzt die Mumie zeigt.
Man sieht hier, dass eine Evolution des/zum Menschen nicht mit dem Christentum zusammenpasst. Das körperliche
lässt sich nicht vom seelischen Trennen, Angst ist da nur ein Aspekt. Dass Pius XII. annahm und andere
noch bis heute annehmen, man könne die Evolutionslehre in diesem Bereich mit dem Christentum versöhnen
indem irgendeinem Halbaffen die Seele eingehaucht wurde, ist deshalb wohl endgültig zu verwerfen. Es
gibt keinen Leib, der von der Seele derart abgespalten ist.
Evolution!! Die automatische Angstbereitschaft haben wir mit allen Lebewesen, die ein Lernsystem besitzen,
gemeinsam. Diese Bereitschaft ist das große Warnsystem bei Lebensgefahr. Sie hat den Sinn, daß wir im
Lebenskampf bestehen. Die Angst ist im stammesgeschichtlichen Entwicklungsprozeß der Menschen nicht ausgestorben,
weil die Menschen, die mit Angst reagieren, eben schneller wegrennen oder schneller angreifen. Darum überleben
sie eher als Menschen ohne Angst. Christa Meves bestätigt die evolutionäre Entwicklung des Menschen!