Mons. Maximilian Kaller
Vom Kardinal vertriebener Bischof
Von seinen seelsorglichen Anstrengungen blieb wenig übrig. Jetzt soll er seliggesprochen werden.
Bischof Maximilian Kaller
Bischof Maximilian Kaller
(kreuz.net) Am 4. Mai 2003 wurde in Werl – dem größten Wallfahrtsort des Erzbistums Paderborn – der Seligspre- chungsprozeß für Bischof Maximilian Kaller eröffnet.

Professor Rudolf Grulich berichtete Ende Juni in einem Artikel für das Hilfswerk ‘Kirche in Not’ über den Bischof.

Mons. Kaller war der erste Vertriebenenbischof nach dem Zweiten Weltkrieg. Er starb vor sechzig Jahren am 7. Juli 1947.

Seine letzte Ruhestätte fand der Bischof in Königstein im Taunus.

In Münster befindet sich das sogenannte Ermlandhaus. Dort hat der Visitator für die Katholiken des Bistums Ermland seinen Sitz. Dessen letzter deutscher Bischof war Mons. Kaller.

Unterstützt wird der Seligsprechungsprozeß auch von der heute polnischen Erzdiözese Ermland mit Sitz in Allenstein. Dort steht. Mons. Kaller in hohem Ansehen.

Maximilian Josef Johannes Kaller wurde als zweites von acht Kindern am 10. Oktober 1880 im oberschlesischen Beuthen geboren.

Sein Vater Josef war Fabrikant. Er stammte wie seine Ehefrau Berta Salzburg aus einer oberschlesischen Handwerkerfamilie.

Maximilian besuchte die Schule seiner Vaterstadt Beuthen. Dort legte er 1899 das Abitur ab. Danach studierte er in Breslau Theologie.

Schon als 23jähriger erhielt er 1903 die Priesterweihe. Er war zunächst Kaplan in Groß-Strehlitz – Polnisch: Strzelce Opolskie.

Danach kam er im Jahr 1905 als Administrator der Missionsstation Bergen auf die Insel Rügen.

Damals war Breslau noch eines der größten Bistümer der Welt. Es reichte von Rügen über Berlin und Brandenburg bis in die Beskiden – die Gebirge in den äußeren West- und Ostkarpaten – und an die damalige ungarische Grenze.

Die vierhundert Katholiken, die zu Bergen gehörten, wohnten in über dreihundert Dörfern. Darum war die Seelsorgesituation sehr schwer.

In zwölf Jahren unermüdlicher Arbeit festigte Kaller die Katholische Kirche auf Rügen und in Pommern.

Im Jahre 1917 übernahm er die Pfarrei St. Michael in Berlin. In der Notzeit des Ersten Weltkrieges entwickelte Pfarrer Kaller zahlreiche soziale Aktivitäten und machte den Katholizismus in Berlin präsent.

Beim Aufbau eines umfassenden Sozialwerks für Arbeits- und Obdachlose waren ihm unter anderem Dr. Carl Sonnenschein und Pater Johannes Maria Haw behilflich.

Seine Ernennung zum Fürstbischöflichen Delegaten des Delegaturbezirks Berlin scheiterte 1920 am Einspruch des älteren Klerus.

Doch im Jahr 1926 wurde Pfarrer Kaller zum Apostolischen Administrator in Tütz – Tuczno – ernannt.

Die Administratur umfaßte seit 1920 die beim Deutschen Reich verbliebenen Teile der Bistümer Posen und Kulm – Chelmno – mit rund 135.000 Katholiken und etwa einhundert Priestern.

1928 verlegte Administrator Kaller den Sitz der Administratur in das zentraler gelegene Schneidemühl – polnisch: Piła. Dort übernahm er auch eine Pfarrei.

Mit dem Preußischen Konkordat von 1929 wurde die Apostolische Administratur in eine Freie Prälatur Schneidemühl umgewandelt.

Die Fuldaer Bischofskonferenz wählte Prälat Kaller – der noch nicht Bischof war – zum Referenten für Siedlungsfragen, weil er Mitbegründer des Berliner „Verbandes für Siedlungs- und Wohnungsbau“ gewesen war.

In diesen Jahren entstanden Publikationen, die Prälat Kallers Namen als Seelsorger bekannt machten.

• 1923 erschien die Schrift: „Aus einer Großstadtpfarrei. Erkenntnisse und Folgerungen aus einer Pfarrkartei“
• 1926 veröffentlichte Prälat Kaller „Unser Laienapostolat in St. Michael, Berlin“
• In den Dreißiger Jahren schrieb er unter anderem: „Kreuzbund und Katholische Aktion“, „Siedlung und Katholizismus“ sowie „Singen und Seelsorge“.

Am 23. Juli 1930 wählte das Domkapitel von Ermland Prälat Maximilian Kaller auf Vorschlag des Papstes zum Bischof.

Der Berliner Nuntius, Mons. Cesare Orsenigo konsekrierte ihn am 28. Oktober 1930 zum Bischof.

In zwei Jahren besuchte der neue Bischof alle 175 Pfarreien seines Bistums. Dieses umfaßte außer dem katholischen Ermland die ganze Diaspora Ostpreußens.

Bischof Kaller hielt regelmäßige Priesterkonferenzen ab. Er verstärkte die Caritasarbeit. Kirchen und Kapellen wurden in den Diaspora-Gebieten Ostpreußens errichtet.

1932 konnte er das neue Priesterseminar in Braunsberg – polnisch: Braniewo – für Ermland, Danzig und Schneidemühl einweihen.

Im gleiche Jahr erschien die erste Ausgabe des ‘Ermländischen Kirchenblattes’.

Bald wurde Bischof Kaller zum Feind des nationalsozialistischen Regimes. Nach dem Jahr 1937 und dem geheimen Druck der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ wurde die bistumseigene Druckerei beschlagnahmt.

Das Regime verbot alle katholischen Vereine und Organisationen im Bistum.

Im Jahr 1938, beim turnusgemäßen Ad-Limina-Besuch in Rom lobte Papst Pius XI. den Bischof wegen seiner unbeugsamen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten.

Nach der Rückgabe des Memelgebietes am 1. März 1939 durch Litauen an Deutschland verwaltete Bischof Kaller auch die Freie Prälatur Memel – litauisch: Klaipeda.

Der Zweite Weltkrieg traf Mons. Kallers Diözese hart. Die Nationalsozialisten hoben alle Klöster auf. Viele Priester wurden zum Wehrdienst eingezogen.

Die Geistlichen in der Seelsorge wurden behindert. Manche kamen ins Konzentrationslager.

1942 bot sich Bischof Kaller an, die Seelsorge im Konzentrationslager Theresienstadt zu übernehmen.

Doch Nuntius Orsenigo ging auf sein Angebot nicht ein.

Im Februar 1945 wurde der Bischof wegen der nahenden Front gegen seinen Willen von der berüchtigten Schutzstaffel nach Danzig gebracht.

Von dort ging es weiter nach Halle an der Saale. Dort erlebte Bischof Kaller im Krankenhaus der Grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth das Kriegsende.

Unter Lebensgefahr kehrte er nach dem Krieg in seine von den Russen besetzte Diözese zurück. Dort mußte er erleben, daß ihn der polnische Kardinal August Hlond († 1948) zum Rücktritt zwang.

Der vom Kardinal verjagte Bischof Kaller ließ sich als Vertriebener in Frankfurt am Main nieder.

1946 wurde er von Papst Pius XII. zum päpstlichen Sonderbeauftragten für die heimatvertriebenen Deutschen ernannt.

Er versuchte von Anfang an eine religiöse Bewältigung des Vertriebenenschicksals im Geiste der Versöhnung. Das tat er bei Wallfahrten und Predigten bis zu seinem Tod.

Als erster deutscher Bischof besuchte Mons. Kaller in Chartres das Priesterseminar hinter Stacheldraht von Abbé Franz Stock.

Im November 1946 berichtete er in Rom dem Heiligen Vater vom Leid der Heimatvertriebenen und Ostflüchtlinge.

Bereits von seelischen und körperlichen Strapazen geschwächt predigte Bischof Kaller im Frühsommer des Jahres 1947 auf zentralen Wallfahrtsgottesdiensten der Heimatvertriebenen in Werl und Vierzehnheiligen.

Am 7. Juli 1947 starb er nach der Rückkehr von einer Vertriebenenwallfahrt in Frankfurt. Er wurde in Königstein begraben.
      
45 Lesermeinungen
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#45   GerdEric   08:23:38 | Donnerstag, 6. September 2007
aber, aber Bokrug
und wo hat Jesus gesagt: „Ich bin der plat. Logos Christus!“?
Was Sie interpretieren ist doch völlig uninteressant.
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#44   Bokrug †   01:02:42 | Donnerstag, 6. September 2007
Ja ja…mach nur weiter so…
Bereits Ezechiel und Henoch beschrieben Metatron – als der sich der plat. Logos Christus im Neuen Testament selbst bezeichnet.
Ganz in der Traditiond er Merkabah-Mystik.
Nebenbei, auch schon im AT kommt die pythagoräische Zahlenmystik vor…
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#43   GerdEric   01:00:07 | Donnerstag, 6. September 2007
aber Bokrug
Was ist denn nun los?
wer verdreht denn hier was?
Sie machen hier bei jeder unpassenden Gelegenheit aus einem Menschen einen Mechatron, und dann war ich’s?
Ihnen fehlt wohl Ihre Sophie?
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#42   Bokrug †   00:53:40 | Donnerstag, 6. September 2007
Da sost typisch…
…der Talmud-Jude verdreht mal wieder alles bzw. dreht sich mal wieder alles zurecht…ein Krankheit der talmudischen Prägung.
So war es nicht…es wurden keinweswegs tausende Juden gekreuzigt.
Sehr wohl aber unendlich viele Menschen ausgewuchert und gegeneinander ausgespielt.
www.vergessene-buecher.de
Ferner:
6 Millionen Ukrainer und 1, 5 Millionen Armenier u.a. von der zionistischen Freimaurerei hingeschlachtet.
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#41   GerdEric   00:31:07 | Donnerstag, 6. September 2007
@Bolligru
Sehen Sie, genau das meinen wir, wenn wir von der Ihrem Volk eigenen Arroganz sprechen. Sie meinen wieder und wieder, IHN sich auswählen zu können / dürfen/ sollen.
Sehen Sie, genau das meine ich, wenn ich von der Ihrer Kirche eigenen Arroganz spreche. Sie meinen wieder und wieder, sich einen von den vielen Tausend gekreuzigten Juden zu Ihrem Gotte machen zu müssen.
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#40   Bokrug †   23:10:36 | Mittwoch, 5. September 2007
@Gerd Eric.:
Hitler war Satanist und kein Katholik…Thule-Gesellschaft…von den Freimaureren nach Rockefeller über Hjalmar Schacht finanziert…
9.11. war ein Inside-Job
www.zweitausendeins.de/…ritersblog/broeckers/
www.fromthewilderness.com
www.bilderberg.org
@Baron Bolligru:
Ganz recht – das talmudische Judentum vergöttert das eigene Volk anstelle Gottes…
Siehe auch Artikel von Rothkranz dazu – die jüdische Schechinah ist die grosse Hure Babylon.
Grüsse
Bokrug
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#39   Baron Bolligru   21:46:44 | Mittwoch, 5. September 2007
GerdEric: „Wäre es mein Messias, ich hätte ihn erkannt“
Sehen Sie, genau das meinen wir, wenn wir von der Ihrem Volk eigenen Arroganz sprechen. Sie meinen wieder und wieder, IHN sich auswählen zu können / dürfen/ sollen.
Sie meinen, Gott dem Herrn sei es doch wohl eine Ehre, wenn Ihr Volk IHM dient und IHN notfalls durch kissentragende Schabbesgois austricksen zu können.
Genau das ist Ihre Last, Ihr Leid: zu glauben, sich Gott, den Herrn, zu Ihrem dienstbaren Nationalgott auswählen zu können.
Die Folgen tragen Sie und Ihr Volk. Haben Ihre Vorfahren nicht gerufen: „SEIN Blut komme über uns und unsere Kinder!“ ?
Zu dieser historischen Schuld müssen Sie stehen. Der, den Sie nicht anerkennen wollen, kann Sie davon frei machen. Wenn Sie wollen. Es liegt einzig an Ihnen.
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#38   Bokrug †   21:32:05 | Mittwoch, 5. September 2007
@GerEric:
Das Christentum hatte sehr wohl positive Auswirkungen auf Europa, nur dadurch konnten etwa Frankreich und Deutschland bzw. der mitteleuropäische Raum samt Italien die Renaissance und später die Neuzeit mit ihrer modernen Welt sozial hervorbringen…doch leider die kath. Kirche
a) den heiligen Geist – vergleichen mit Quäkern, Charismatikern und Geistkirchen – vielfach verloren…
b) Im Gegensatz zu den Orthodoxen zu sehr das Kreuz in den Vordergrund gestellt…
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#37   GerdEric   21:28:31 | Mittwoch, 5. September 2007
aber Bokrug & Bolligru
@Bokrug: Nur weil der Katholik Hitler die Verbrechen beging, mache ich doch nicht den Katholizismus als Täter dafür verantwortlich, jedoch lese ich dieses bei Ihnen in fast jeden Beitrag bezüglich des Judentums.
@Bolligru: Wäre es mein Messias, ich hätte ihn erkannt, doch bei den Leuten, die sich seine Anhänger nennen, kann ich mir das nicht vorstellen, lesen Sie doch einfach mal die Beiträge von denen…
Friede?
Brüderlichkeit?
Liebe?
Da erwarte ich vielleicht zuviel vom Messias, nun ja, vom „christlichen“ ist möglicherweise nicht mehr zu erwarten :-S
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#36   Bokrug †   21:12:59 | Mittwoch, 5. September 2007
Historisch…
@Gerd Eric:
Ich möchte mal an die 1, 5 Millionen ermordeten Armenier (und andere, die Assyrer…oder auch die ukrainischen Bauern…) erinnern…
So ist es gewesen: Die Jungtürken waren – durchaus auch mit Kemal Atatürk im Streit liegende – Freimaurer, die vielfach dem britischen Geheimdienst und der anglo-amerikanischen Freimaurerei oder aber der zionistischen Freimaurerei des Bnai-Brith Ordens und auch der jüd. Domne Sekte der Türkei angehörten.
Historisch war ihr Volk vielfach auch TÄTER…keineswegs nur Opfer…und dieses Elend entstand, weil Christi eigenes Volk seinen Messias zurückgewiesen hat und über dne Talmud einen satanischen Hass auf das Christentum entwickelte.
Grüsse
Bokrug
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#35   Baron Bolligru   21:08:16 | Mittwoch, 5. September 2007
Schwach, GerdEric, sehr schwach…
… die v’n mir aufgezeigten Widersprüche lösen Sie nicht auf (das geht auch gar nicht), und ans’nsten zeigen Sie wiederum nur die belehrende Arr’ganz, die für Ihr V’lk k’nstitutiv ist.
Schön ist allerdings, dass Sie „die Hand in die Wunde“ legen, ein Ausdruck, dessen Herkunft denn d’ch eindeutig ist.
ER ist eben d’ch auch Ihr Messias, und spätestens am nächsten Karfreitag werde ich wieder inbrünstig dafür beten, dass auch Sie und Ihr V’lk IHN endlich erkennen werden.
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#34   GerdEric   20:48:00 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bolligru
Bolligru?
Was ist da deutsch?
der Pass?
Als Deutscher lege ich die Hand in die Wunden der Deutschen, damit solche Schandtaten nicht so leicht wieder geschehen können, denn zuviele reden vom Splitter im Auge des Anderen, doch übersehen zugern den eigenen Balken.
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#33   Bokrug †   20:27:05 | Mittwoch, 5. September 2007
@BaronBolligru:
@BaronBolligru:
Das ist legitim – immerhin haben in der Bibel Völker sogar eigene Engel (National-Engel).
Und das Judentum ist gewiss nicht das einzige Volk Gottes…nicht mehr…im GEGENTEIL seit dem babylonischen Talmud…
…chrift-humanwirtschaft.de/
www.ksi.de/
www.initiativezukunft.de/
tagen.erzbistum-koeln.de/ksi/
www.vergessene-buecher.de
…humanwirtschaftspartei.de/
…chrift-humanwirtschaft.de/
www.bueso.de
www.artfond.de/geldseite.htm
Buchempfehlung „Wer hat Angst vor Silvio Gesell“? …von Hermann Benjes.
Wer hat Angst vor Silvio Gesell?
www.michael-musil.de/…ermann/leseprobe.htm
Leseprobe aus „WER HAT ANGST VOR SILVIO GESELL?“
Hermann Benjes
Zusammenfassungen der 17 Kapitel, eine Schlussbetrachtung
und das Kapitel über Wörgel komplett
www.berndsenf.de/
www.fromthewilderness.com
www.oedp.de
www.zeit-fragen.ch
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#32   Baron Bolligru   20:17:50 | Mittwoch, 5. September 2007
Lieber Bokrug,
im Unterschied zu gewissen Passdeutschen ist mir das ein sehr vertrauter Gedanke.
Und doch haben ja auch die Päpste ein gesundes Nationalbewusstsein explizit befürwortet. Ich darf mich ihnen gerne anschliessen.
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#31   Bokrug †   20:04:43 | Mittwoch, 5. September 2007
@Baron Bolligru:
@Baron Bolligru:
Dennoch bleibt festzuhalten:
Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker.
Jesu Worte…
Das Gottesvolk, geeeint im Logos Christus auf Geistiger, Seelischer und Körperlich-Materieller Ebene…steht über allen National-Völkern.
Grüsse
Bokrug
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#30   Baron Bolligru   19:58:44 | Mittwoch, 5. September 2007
Beinahe hätte ich es übersehen, GerdEric:
„PS.: und ob es Ihnen passt oder nicht, ich bin Deutscher“
Wenn Sie Deutscher sind: Bekennen Sie sich dann bitte wenigstens auch zur laut Michel Friedmann (geboren in Polen, vor der französischen Wehrpflicht nach Deutschland abgehauen, nicht nur durch durch Frauen- und Kokainmissbrauch auffällig geworden) ewig zu sühnenden Schuld der Deutschen?
Und – wenn Sie Deutscher sind – waren es dann nicht Ihre Landsleute, die (nicht nur) den Sklaventransport und -handel fest in der Kralle hatten, wenn auch von England aus? – Man beachte die Namen der Eigentümer der beteiligten Firmen.
Ach, wissen Sie, es gibt heutzutage so viele Passdeutsche, die genauso deutsch sind wie eine ostanatolische Wanderschnecke…
Und dann gibt es wirkliche Deutsche, die stolz sind auf das, was dieses Volk in seiner jahrtausendelangen Geschichte für die Menschheit geleistet hat. Die deutsche Geschichte: das sind eben viel, viel mehr als die unseligen zwölf Jahre, in denen Deutschland und das deutsche Volk Opfer waren.
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#29   GerdEric   14:34:44 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug
Las Casas kämpfte gegen die Sklaverei…
waren denn in Lateinamerika soviele Calvinisten?
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#28   Bokrug †   11:11:07 | Mittwoch, 5. September 2007
U.a. durch…
…erst den innerafrikanischen arabisch-muslimischen und dann den über-seeischen calvinistisch-holländischen und auch britischen und jüdischen Sklaven-Handel.
Verführer…
Las Casas kämpfte gegen die Sklaverei…
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#27   GerdEric   11:08:21 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug
Und in Lateinamerika gab es keine Sklaven? wie nur all die Afrikaner da hingekommen sind…
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#26   Bokrug †   10:31:24 | Mittwoch, 5. September 2007
Das katholische Christentum…
…und die Quäker setzten sich historisch für die Sklavenbefreiung ein.
In der Antike und in der Neuzeit (Quäker und Jesuiten).
Masonische Grosskaufleute, Calvinisten, Puritaner und auch Juden handeltenm mitz Sklaven…dementsprechend sind auch die daraus hervorgegangenen Wirtschaftssysteme!
Was schliessen sie daraus?
www.vergessene-buecher.de
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#25   GerdEric   10:22:32 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug
Und was soll das nun? Soll ich da Ihre Meinung erkennen, Copy&Paste?
Versuchen Sie es doch kurz und knapp mit Ihren eigenen Worten zu fassen.
Nur weil irgendwelche Leute da was geschrieben haben ist es doch nicht richtig.
Also, keine Links mehr, !selbst denken, Eigenverantwortung.
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#24   Bokrug †   10:12:28 | Mittwoch, 5. September 2007
@GerdEric:
Das Zinsverbot und das Christentum…
w210.ub.uni-tuebingen.de/…05/1669/pdf/zins.pdf
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#23   GerdEric   10:02:04 | Mittwoch, 5. September 2007
@Heger
Fragen Sie doch Galen…
mit dem scheinen Sie ja in der Hinsicht Deutschland einer Meinung.
PS.: und ob es Ihnen passt oder nicht, ich bin Deutscher ^-^
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#22   Dr. Christoph Heger   09:50:37 | Mittwoch, 5. September 2007
@GerdEric: Wie weit?
Rückgewinnung der Ostgebiete, wie weit, wieder bis zum Ural!?
und nicht vergessen, Elsass, Lothringen und Burgund Österreich-Ungarn und Südtirol…
Abgesehen von der Kleinigkeit, daß Burgund (Königreich Arelat) und das Königreich Ungarn nie zum Heiligen Römischen Reich gehörten, vielmehr nur zeitweise in Personalunion denselben Herrscher hatten – die oben stehende Bemerkung eines bekennenden Zionisten hat ein besonderes Geschmäckle: Wie weit soll die „Rückgewinnung“ von „Erez Israel“ und die andauernde Vertreibung der „Eingeborenen“ gehen? Bis zu Nil und Euphrat, wie die israelische Flagge andeutet?
MfG
Christoph Heger
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#21   Bokrug †   01:22:59 | Mittwoch, 5. September 2007
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#20   DieWahrheit †   00:48:01 | Mittwoch, 5. September 2007
@bokrug: Schön, dass Sie darauf hinweisen
Mit Rechtsradikalismus hat das nichts zu tun – die vertreten vollkommen aktzeptable und legitiome christliche und humanistische Positionen.
Die von Ihnen genannten Parteien werden allesamt von als rechtskonservativ bis rechtsextrem eingestuften Leuten geleitet und gefördert.
Für wen diese Parteien akzeptabel sind, ist ja zum Glück nicht Ihr Bier, dass alle diese Parteien aber humanistische Positionen vertreten, können Sie getrost vergessen.
Die ÖDP tritt immerhin für Homo-Ehen ein, das ist schon mal ein Anfang für Liberalität und Humanismus.
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#19   Bokrug †   00:34:53 | Mittwoch, 5. September 2007
Hinweis…
…Parteien, die die christliche Soziallehre vertreten, sind die ÖDP, Graue Panther und DIE FAMILIE.
Ferner freilich auch die CHRISTLICHE MITTE sowie die Humanwirtschaftspartei. Sowie die BüSo.
www.vergessene-buecher.de
Mit Rechtsradikalismus hat das nichts zu tun – die vertreten vollkommen aktzeptable und legitiome christliche und humanistische Positionen.
www.kairoseuropa.de/
Grüsse
Bokrug
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#18   GerdEric   00:20:27 | Mittwoch, 5. September 2007
@Galen
Galen: Meine Priorität liegt jedoch auf Deutschland.
Sicher, sicher, da ist nichts drüber.
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#17   Graf von Galen   00:02:39 | Mittwoch, 5. September 2007
Für ein freies und heiliges Abendland, @ Gerd Eric
Natürlich ist auch für diese eine Rekatholisierung
erforderlich. Ebenso die Bekehrung der Juden.
Meine Priorität liegt jedoch auf Deutschland.
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#16   GerdEric   23:41:43 | Dienstag, 4. September 2007
@Galen
Wer als Katholik gegen eine Rekatholisierung
Deutschlands ist, ist gar kein Katholik.
Aber wie ist es mit den anderen Ländern des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen …
Also, bitte, keine Halbheiten.
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#15   Graf von Galen   23:35:00 | Dienstag, 4. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Gerd Eric
Wer als Katholik gegen eine Rekatholisierung
Deutschlands ist, ist gar kein Katholik.
Sie haben übrigens recht. Elsaß-Lothringen,
Eupen-Malmedy, Südtirol, Deutsch- Österreich und
Deutsch- Böhmen sollten natürlich auch zum
Deutschen Reich gehören.
„Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an
den Belt.“
Herzlichen Dank für den Hinweis.
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#14   GerdEric   23:23:45 | Dienstag, 4. September 2007
Ein zu Recht
verschwindender Teil an hard-core-Katholiken will eine reKatholisierung Deutschlands?
Versuchen’s doch besser in Polen, da gibt’s doch mehr von Ihrer Sorte.
Rückgewinnung der Ostgebiete, wie weit, wieder bis zum Ural!?
und nicht vergessen, Elsass, Lothringen und Burgund Österreich-Ungarn und Südtirol…
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#13   Graf von Galen   23:07:49 | Dienstag, 4. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Engelhardt
Wie stelle ich mir ein freies und heiliges Deutschland
vor ?
1. Die einzige vom Staat anerkannte Religion ist die
katholische (die traditionelle, nicht die VII- Light-
Version).
2. Diese wird durch Regierung, Schulen und
Massenmedien gefördert.
3. Verbot der Abtreibung, Verhütung und der prakti-
zierten Homosexualität.
4. Erziehung der Jugend zur Reinheit, Keuschheit,
zum Patriachat und zur Fruchbarkeit in der Ehe
zur Vaterlandsliebe und zur Hochachtung vor
den Vorfahren.
5. Kulturfremde Einwanderer wie Mohammedaner
werden rückgeführt.
6. Umsetzung der katholischen Soziallehre (Solidarität,
Subsidarität und Individualität).
7. Opferschutz vor Täterschutz. Schluß mit lustig
für Verbrecher.
8. Rückgewinnung und Wiederbesiedlung der Ostgebiete.
9. Wiedererlangung der Souveränität durch Austritt aus
der EU und Ausweisung der US- und UK- Besatzungs-
truppen.
10. Zurückweisung jeglicher Kollektivschuldthese
Wie soll dies erreicht werden ?
1. Durch Gebet und Opfer.
2. Zerbrechen der politischen und kulturellen Hege-
monie der 68’er durch den Deutschlandpakt
(NPD, DVU, u.a.). Mit erfolgreichen Wahlen
wird die Schweigespirale der Massen-
medien aufgebrochen, so daß die besseren Argumente
der Rechten auch den z.Zt. durch Bild und Glotze
für dumm verkauften Normalbürgern näher gebracht
werden kann.
3. Rekatholisierung des Deutschen Volkes nach Rück-
kehr der Kirche zur Tradition und Überwindung der
modernistischen VII- Irrtümer (Ökumenismus,
Götzendienstfreiheit und Kollegialität)
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#12   engelhardt †   10:20:09 | Montag, 3. September 2007
Frei? Heilig?
Wie genau stellst Du dir denn ein freies und heiliges Deutschland vor und wie willst Du es erreichen?
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#11   Graf von Galen   21:37:21 | Sonntag, 2. September 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Was haben die Vertriebenen mit Ihrer Kuschelpolitik
gegenüber den Polen erreicht ?
Gar nichts. Sie trauen sich ja nicht einmal, ein Denkmal
für Ihre Opfer zu bauen.
Es sind bedauernswerte Jammerlappen.
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#10   maliems   20:24:43 | Samstag, 1. September 2007
Korrektur
danke für die Korrektur
Ich habe keine exakte Erinnerung mehr. Ist schon längere Zeit her, dass ich mich mit dem Ermländer Kirchenblatt beschäftigte. (in Köln gibts den Vorort Braunsfeld. Freud läßt grüßen.)
Ich wußte auch nicht, dass das Seminar erst in den 30ern gegründet wurde. Woran ich mich erinnerte, waren wohl eher Domkapitulare.
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#9   Maurice Corvisier   19:29:23 | Samstag, 1. September 2007
Verzeihlicher Tippfehler, Maliems, den Sie
sicher schon bemerkt haben: es war Braunsberg.
Entschuldigung für meine Beckmesserei – aber ein Teil meiner Familie kommt aus Mehlsack Krs. Braunsberg. Zu kleinem Teil bin ich also ein Lorbas.
St. Adalbert …!
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#8   maliems   19:20:36 | Samstag, 1. September 2007
ein wahrer Hirte einer vergessenen Kultur
Ich verehre ihn sehr.
Leider ist in Vergessenheit geraten, dass es im Ermland eine großartige katholische deutsche Tradition gab. Das Seminar in Braunsfeld hat über Generationen (nicht nur, aber viele) ausgezeichnete Lehrer besessen. Der Klerus hat die Nazis an jeder nur erdenklichen Ecke hintergangen, um auch den Nichtdeutschen die Sakramente zu spenden.
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#7   Isidor   18:29:36 | Samstag, 1. September 2007
Caritas Christi urget me – so war sein Bischofswort
Von Bischof Maximilian Kaller sollten sich viele eine Scheibe abschneiden. Er hatte Richtung! Die heutigen sogenannten „Bischöfe“ sind allerdings vielmehr bestbezahlte Kirchenfunktionäre – die aber auch gar nichts mehr von Ihrem Hirtenamt wissen, sondern auch noch ihre „Schäfchen“ im Stich lassen oder in die Arbeitslosigkeit schicken. GELD ist genug vorhanden in der Kirche – es wird nur „verplempert“ an den falschen Stellen. Wo ist der Bischof wenn Gläubige ihn sprechen möchten? Wo bleibt er, wenn man mit ihm diskutieren möchte?
Betet für die Rettung dieser und besonders der Seelen der verstorbenen Bischöfe, Kardinäle, Priester etc.
MDOPN
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#6   Artois †   16:08:57 | Samstag, 1. September 2007
Auf Rügen
gibt es keinesfalls 300 Dörfer. Außerdem dürften sich zur damaligen Zeit die Katholiken in sehr wenigen Gemeinden konzentriert haben, ich schätze höchstens 30, wahrscheinlich weniger. Der Katholizismus in Vorpommern ging meist auf geschlossene Ansiedlung in Dörfern nach dem 30jährigen Krieg oder auf Zuwanderung in die Städte, d.i. in Rügen ausschließlich Bergen, zurück.
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#5   Pippifax   12:42:37 | Samstag, 1. September 2007
Danke für den Artikel!
Ein wirklich lesenswerter und informativer Artikel! Danke!
Obwohl ich mit dem Themenkreis allgemein sehr vertraut bin, war mir nicht bekannt, daß Exz. Kaller gebürtiger Oberschlesier war und dort auch seinen Priesterdienst einige Zeit ausgeübt hat.
Dies führt mich zu zwei Anmerkungen:
Zunächst, werte Redaktion, heißt Groß-Strehlitz auch heute noch Groß-Strehlitz auf deutsch, auf polnisch eben Strzelce Opolskie. Dies ist insofern relevant, da in jener Kleinstadt und dem zugehörigen Landkreis nach wie vor eine große Anzahl deutschstämmiger schlesischer Bevölkerung lebt, wie man hier www.dat.prosilesia.net/cms/news/detail.php?nr=671&kategor… nachlesen kann.
Aus der Tatsache, daß Exz. Kaller seinen priesterl. Dienst in Oberschlesien ausübte, kann man vermuten, daß er des polnischen gut mächtig war, da auf Anweisung von Kardinal Bertram die Geistlichen in den sprachlich-kulturellen Mischgebieten Oberschlesiens auch polnisch können mußten. Vor diesem Hintergrund ist die Ausweisung Exz. Kallers nach dem Krieg noch unverständlicher, da er eben auch Seelsorge unter den Vertriebenen aus Ostpolen hätte leisten können. Letztlich ist dies alles ohnehin nur mit dem Ungeist von 1789 zu erklären.
Eine Anmerkung noch zu Athanasius. Auch auf deutscher Seite waren Prieser im Abstimmungskampf 1921 involviert. So etwa Prälat Carl Ulitzka. de.wikipedia.org/wiki/Carl_Ulitzka Im Gegensatz zu manchem polnischen Priester versuchten diese aber, die Oberschlesier gewaltlos für einen Verbleib beim Reich zu bewegen. Durch Teilnahme an der Abstimmung!
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#4   Don Camillo   12:22:01 | Samstag, 1. September 2007
?????
Die vierhundert Katholiken, die zu Bergen gehörten, wohnten in über dreihundert Dörfern. Darum war die Seelsorgesituation sehr schwer.
???
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#3   Maurice Corvisier   11:26:23 | Samstag, 1. September 2007
Ich darf mich aus relativ naher Kenntnis der Sachlage heraus Heinrich von Ofterdingen anschließen –
ein kleines Detail noch: bei aller Unermüdlichkeit, bei aller Arbeitsbelastung, bei dieser beachtlichen Lebensleistung nahm sich der hochverehrte Bischof die Zeit, neben dem Brevier täglich den Psalter zu beten.
Welch’ ein Vorbild!
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#2   HeinrichvonOfterdingen   11:14:46 | Samstag, 1. September 2007
Eine überfällige Seligsprechung und
auch eine indirekte Verurteilung von Massenmord und ethnischen Säuberungen, an denen sich der polnische Klerus aktiv beteiligte.
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#1   Athanasius   11:12:30 | Samstag, 1. September 2007
Ein Held, ein Heiliger
Ein wahrer Hirte. Wo findet man diese heute noch? Sind nicht die heutigen deutschen Bischöfe leider allzuoft Paktierer mit dem heutigen politischen – also liberalsozialistischen – Establishment?
Ein Skandal ist und bleibt es, dass Polens Katholiken – nachdem die polnischen Jesuiten schon 1920 am Annaberg/OS agitiert hatten – es nach 1945 wagten ohne Pardon und Barmherzigkeit die schlesischen, ermländischen und sonstigen deutsche Mitkatholiken zu vertreiben bzw. in Konzentrationslager wie Lamsdorf verschleppen zu lassen. Trotz der Kommunistenregierung hätte die polnische Kirche schützen können, vielleicht nicht die Vertreibung verhindern, aber humanisieren können. Man tat es nicht. In der Tschechei war die Kirche leider viel schwächer und die Bevölkerung unter Benesch schon teilweise säkularisiert. Die Polen aber, sogar viele Kommunisten, waren kirchgehende Katholiken. Deutschland hat Verbrechen begangen, aber nicht 11.0 Mio. Polen in Kriegszeit verschleppt.
In voller Solidarität mit den ostdeutschen Opfern von Stalins Territoriumsbesessenheit (der polnische Imperialismus hat die Annektierung im Westen nur legitimiert, nicht herbeigeführt, das waren USSR und USA v.a.) hat der Hl. Stuhl sich deswegen bis 1972 geweigert in den ostdeutschen annektierten Provinzen polnische Bistümer zu errichten und anzuerkennen. Dann kam das Verrat van Brandt…
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