Johannes Paul II.
Eine seltene Fähigkeit
Während der Sommerferien pflegte Papst Johannes Paul II. in Castel Gandolfo Diskussionsrunden mit Philosophen zu veranstalten. Ein Augenzeugenbericht von John F. Crosby.
Diskussionsrunde in Castel Gandolfo im August 1991. Crosby ist der vierte von links.
Diskussionsrunde in Castel Gandolfo im August 1991. Crosby ist der vierte von links.
(kreuz.net, Vatikan) Wir versammelten uns am Morgen und am Nachmittag im päpstlichen Palast zur Diskussion. Jeder Eingeladene wurde gebeten, während zwanzig Minuten einige Impulse zu geben, um die Diskussion zu eröffnen.

Ich war natürlich sehr nervös, als ich an der Reihe war. Nie hätte ich erwartet, daß ich eines Tages in der Lage sein würde, länger zu sprechen, während mir der Papst zuhören würde.

Ich muß sagen, daß ich ein bißchen überrascht war, als ich bemerkte, daß der Papst das Brevier betete, während ich sprach. Zugleich schien er gänzlich dem zu folgen, was ich sagte.

Da erinnerte ich mich, daß Johannes Paul II. dafür bekannt war, die seltene Fähigkeit zu besitzen, sich gleichzeitig auf verschiedene Dinge konzentrieren zu können.

John Crosby unterrichtet Philosophie an der Franziskanischen Universität von Steubenville im US-Bundesstaat Ohio.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Bokrug †   03:22:55 | Dienstag, 28. August 2007
Weltanschauliche Hinweise
…zivilisation.blogspot.com/…5_05_08_archive.html
Interview mit Thomas Woods
Der amerikanische Historiker und Autor Thomas Woods hat dem „Conservative Bookclub“ ein Interview über sein neues Buch, „How the Catholic Church Built Western Civilization“ gegeben.
Der Philosoph Karl Christian Friedrich Krause und sein System des Krausimo
…denkzettel-philosophie.de/…nkzettel2/krause.pdf
Extrem wichtig zur Philosophiegeschichte des „Deutschen Idealismus“
www.bautz.de/…l/k/Krause_k_c.shtml
www.bautz.de/bbkl
Band IV (1992) Spalten 624-631 Autor: Klaus-M. Kodalle
KRAUSE, Karl Christian Friedrich, Philosoph (1781-1832). * K. wurde am * 6. Mai 1781 in Eisenberg (Sachsen-Gotha-Altenburg), † 27. Dezember 1832 in München. –
www.nachdenkseiten.de/?p=2561
Egon W. Kreutzer, Das Beben der Märkte
Die weltweite Arbeitsteilung, die über Jahrzehnte so gestaltet war, dass die USA sich darauf beschränken konnten, Abschreckung zu produzieren, Kriege zu führen und Dollars zu drucken, während der Rest der Welt dafür bezahlte, hat einen Knacks bekommen. Ja, diese Darstellung ist übertrieben, aber sie ist nicht falsch.
Quelle: Paukenschlag am Donnerstag
Anmerkung: Die Prognosen in dem Beitrag sind zwar etwas spekulativ, sie liegen aber wohl in der Tendenz nicht falsch.
Siehe z.B.:
www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/0PAD33.html
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#10   Artois †   16:49:28 | Montag, 27. August 2007
@jopa2
Die Fähigkeit gleichzeitig lesen und zuhören zu können erwirbt jeder Gymnasiast spätestens in der Sexta. Es ist wirklich absolut verkommen, Gäste einzuladen und diese dann entsprechend zu beleidigen. Ich glaube auch nicht, daß Jopa irgen wann einmal jemandem zugehört hat, – außer seinen „Vorgesetzten“ …
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#9   r.ruhrgebietler   07:25:17 | Montag, 27. August 2007
@pfarrverweser1 – Herr Oberlehrer
es kann doch nicht richtig sein, was Generationen als FLASCH im Diktat angezeichnet bekamen heute richtig ist. Wo leben wir denn??
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#8   Gunsenum   05:26:43 | Montag, 27. August 2007
das daß dass
Zugegeben, da habe ich mich doch verschrieben! Und den Fehler nicht bemerkt- DIES wird nicht mehr vorkommen :-)
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#7   pfarrverweser1   02:07:59 | Montag, 27. August 2007
@gunsenum & romulus: Rechtschreibung und Bedeutung des Artikels
Dass das Das, das das Dass fälschlicherweise verdrängt, ein Relativpronomen ist, das das, auf das es verweist, erklären will, auf dass das deutlich werde, das unterscheidet das Das vom Dass, das eine Konjunktion ist, um das, das im Hauptsatz gesagt wird, fortzuführen. Damit einmal klar ist, dass das Das nicht das Dass sein kann, das man früher daß, das heißt mit scharfem s (ß) geschrieben hat. Das zeigt ja nur, dass das Menschenhäufchen, das die alte Rechtschreibung nicht beherrscht hat, die neue auch nicht kapiert! Denn dass dass nun mit 2 s geschrieben wird, entbindet nicht vom Wissen, wann das Das das oder dass geschrieben wird. Dass das mal endlich klar ist, isst man am besten Buchstabensuppe!!
Mahlzeit!
Und mehr ist diesem Artikel auch nicht hinzuzufügen!
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#6   laetare †   01:29:07 | Montag, 27. August 2007
bitte, ich kann …
kreuz.net lesen und dabei gleichzeitig
* mich nicht übergeben,
* meine Vernunft bewahren,
* keine Fundis meucheln,
und zur Draufgabe noch
* rauchen,
* trinken,
* fernsehen,
* bei Bedarf auch bügeln.
Ist es mir somit erlaubt, auch den Titel „Geistesriesin“ für mich in Anspruch zu nehmen? Oder müsste ich dazu noch
– etwas zwischen den Beinen baumeln haben,
– zölibatär leben,
– an sakramentalen Weihefeiern teilnehmen,
– den ganzen Tag in weißen Abendkleidern herumlaufen?
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#5   Marina   23:21:21 | Sonntag, 26. August 2007
@romulus köstlich Dein Scharfsinn…
Gut Nacht miteinander :-[
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#4   Romulus   22:36:56 | Sonntag, 26. August 2007
@Gunsenum
vor allem aber solltest Du Dir mal überlegen, was der Unterschied zwischen „das“ und „dass“ ist. Ok, wenn einer mal einen Fehler tippt, geschenkt, aber dreimal hintereinander, sorry, dessen Beiträge sind auch sonst kaum ernstzunehmen, oder?
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#3   zeitundewigkeit   20:34:09 | Sonntag, 26. August 2007
Die Sonderbegabung
des Hl. Vaters ist viel zu wenig bekannt. Danke für den Hinweis.Was für Kleingeister unhöflich zu sein scheint, ist für Geistesriesen (und um die handelt es sich!) alltägliche Praxis. Wie soll auch sonst die umfangreiche Arbeit dieser Männer und Frauen geleistet werden.
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#2   Gunsenum   19:40:06 | Sonntag, 26. August 2007
Vor Allem…
frage ich mich, was uns der Bericht mitteilen will. Das der Papst Brevier betete? Das er unaufmerksam und unhöflich den Referenten gegenüber erschien? das der Papst hören konnte oder gar lesen?
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#1   Aurelius   19:25:16 | Sonntag, 26. August 2007
und…?
wie geht’s weiter? Wirkt irgendwie unvollständig dieser Augenzeugenbericht…
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