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Wie bei Bush oder Putin + Kardinal verstorben + Nur einen Zwilling bedauert + Viel Lärm + Schwere Anschuldigungen
Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Bayern
Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Bayern
© Paul Wuthe/ Pressebild auf papstbesuch.at
Wie bei Bush oder Putin

Österreich. Zum Papstbesuch in Österreich werden 1.200 Beamte im Einsatz sein: „Wir haben höchste Gefahrenstufe, wie bei Bush oder Putin“ – erklärte ein Mitarbeiter des Innenministeriums nach einem Bericht der Regionalzeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’. 150 Einsatzkräfte der Spezialeinheit Cobra sorgen für den unmittelbaren Personenschutz des Heiligen Vaters. An Schlüsselpositionen wachen Scharfschützen.

Papstbesuch in Österreich
Basilika im österreichischen Marienwallfahrtsort MariazellDie Mariazeller Gnadenstatue mit LiebfrauenkleidDer Pressebeauftragte für den Papstbesuch in Österreich, Paul Wuthe, präsentiert am 16. April in Wien das Plakat.

Kardinal verstorben

Kanada. Der emeritierte Kurienkardinal Edouard Gagnon (89) ist am Samstag in Montreal verstorben. Kardinal Gagnon wirkte ab 1973 als Vize-Präsident und ab 1974 als Präsident des neu gegründeten Päpstliches Komitees für die Familie. Im Jahr 1981 gründete Johannes Paul II. den Päpstlichen Rat für die Familie. Kardinal Gagnon war zunächst im Präsidentenkomitee und ab 1983 Präsident des Dikasteriums. 1990 reichte er gesundheitsbedingt den Rücktritt ein. Ende der 80er Jahre visitierte Kardinal Gagnon die Einrichtungen und Ausbildungsstätten der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Nur einen Zwilling bedauert

Italien. Im Juni tötete eine Abtreiberin in Mailand versehentlich einen gesunden Zwilling. Das berichteten italienische Medien am Sonntag. Die Mutter wollte ihren behinderten Zwilling umbringen lassen. Das Kind litt an Down Syndrom. Kurz vor der Abtreibung tauschten die eineiigen Zwillinge ihre Plätze. Später lieferte die Mutter auch den kranken Zwilling der Kinderschlachterin aus. In besagtem Krankenhaus werden rund 2.000 Kinder geboren und 700 abgetrieben. Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia, verurteilte jede Form der selektiven Abtreibung: „Man muß beklagen, daß man überall auf der Welt immer weniger Gesichter von Kindern mit Down-Syndrom sieht.“

Viel Lärm

Polen. Die Polnische Bischofskonferenz wird nichts gegen den Programmdirektor von Radio Maryja Polen, Pater Tadeusz Rydzyk, unternehmen. Das erklärte der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik, in Tschenstochau. Die Bischöfe äußerten sich in einer schriftlichen Erklärung allgemein zur Verantwortung der Medien, erwähnten aber Pater Rydzyk nicht ausdrücklich. Der Episkopat ist über die Rolle von Radio Maryja zutiefst gespalten.

Schwere Anschuldigungen

Kolumbien. Der im Jahr 2004 pensionierte Offizial der kolumbianischen Erzdiözese Cali, Hw. German Robledo (67), hat dem Diözesanklerus schwere moralische Verfehlungen vorgeworfen. Das berichtete die Nachrichtenagentur der US-Bischofskonferenz ‘Catholic News Service’ am Freitag. Zahlreiche Priester lebten im Konkubinat und veruntreuten Spendengelder zur Versorgung ihrer Kinder. Hw. Robledo klagte ferner homosexuelle Unzucht und auch klerikale Kinderschändung an. Der Erzbischof von Cali, Mons. Juan Sarasti Jaramillo (69), habe lange von den Anschuldigungen gewußt und nicht gehandelt – so Hw. Robledo. Deshalb sei er nun an die Öffentlichkeit gegangen.
      
7 Lesermeinungen
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#7   Bokrug †   02:36:19 | Montag, 3. September 2007
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#6   Raphael240889   15:04:19 | Mittwoch, 29. August 2007
Bruder Theophil Matthäus 23
Man kann dem, was der Theophin unten geschrieben hat, nur zustimmen. Wir tun ja alle so, als gäbe es keinen Gott, denn nur so versteht es sich, dass ER, Gott also, ständig beleidigt und der Glaube zerstört wird.
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#5   Brigitte Bussmann   09:14:35 | Mittwoch, 29. August 2007
Nur einen Zwilling bedauert.
wenn es sich um einen eineiigen Zwilling handelt, haben beide das gleiche Erbmaterial, d.h. beide haben immer das gleiche Geschlecht und die gleiche Erbkrankheit. Wenn ein Zwilling das Down Syndrom hatte kann der andere Zwilling nicht „gesund“ gewesen sein. Entweder hatten beide das Down Syndrom oder beide hatten es nicht. :-#
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#4   wsxyz   22:55:18 | Dienstag, 28. August 2007
@JohannesD
Signor Elio Sgreccia ist ja in der glückseligen Lage, KEIN Kind – ob behindert oder nichtbehindert – aufziehen zu müssen. Er möge besser schweigen!
Warum soll er denn schweigen? Wenn man für einen anderern Menschen verantwortet, hat man dann ein Anrecht auf Mord um die Verantwortung loszuwerden?
Alle Priester der heiligen katholischen Kirche mögen besser das Böse offentlich verurteilen, zur Umkehr und Bekehrung lautstark rufen, und den Menschen zum Heilsweg helfen.
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#3   Celebration   14:46:39 | Dienstag, 28. August 2007
Signor Elio Sgreccia
ist ja in der glückseligen Lage, KEIN Kind – ob behindert oder nichtbehindert – aufziehen zu müssen.
Er möge besser schweigen!
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#2   Bruder Theophil   11:34:35 | Dienstag, 28. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 23, 23-26
In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele.
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt. Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein.
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#1   Juhuben Cantuja   09:32:34 | Dienstag, 28. August 2007
Kardinal Gagnon: Etwas mehr Sorgfalt in der Berichterstattung
1981 war nicht mehr Paul VI sondern Johannes Paul II Papst. Demzufolge wurde der päpstliche Rat für Familie entweder zu einem anderen Datum oder nicht durch Paul VI sondern Johannes Paul II ins Leben gerufen
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