18:36:01 | Montag, 27. August 2007
Kurienkardinal Walter Kasper wollte in Liechtenstein einer ökumenischen Veranstaltung vorstehen. Doch es kam anders.
(kreuz.net, Vaduz) Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kardinal
Kasper, wollte morgen im Erzbistum Vaduz einen ökumenischen Anlaß leiten. Doch Erzbischof Haas habe
dagegen „interveniert“.
Das berichtete die Nordostschweizer Regionalzeitung ‘Der Landbote’ unter dem
Titel „Kardinal kuscht vor Erzbischof“. Was genau Erzbischof Haas gegen den ökumenischen Anlaß unternommen
haben soll, erklärt das Blatt nicht.
Dafür zitiert die Zeitung ausführlich den Vorsitzenden der evangelischen
Kirche im Fürstentum Liechtenstein, Pastor André Ritter. Er ist der Organisator des ökumenischen Anlasses.
Kardinal Kasper sollte einen Vortrag und anschließend ein ökumenisches Abendgebet halten.
„Anfang
Juni hat mir der Kardinal den Besuch in Vaduz noch einmal persönlich bestätigt“ – erklärte Ritter.
Kürzlich teilte ihm ein Sekretär mündlich mit, daß angeblich ein „Veto“ von Erzbischof Haas Kardinal
Kasper bewogen habe, den Besuch abzusagen. Der Protestant ist dabei „aus allen Wolken gefallen“.
Für
Richter ist klar: Kardinal Kasper habe „offensichtlich“ nicht in „ein Wespennest stechen“ wollen. Oder
er habe dem innerkatholischen Frieden zuliebe auf seinen Liechtensteiner Besuch verzichtet.
Der Generalvikar
von Vaduz, Prälat Markus Walser, wollte nicht mit dem ‘Landboten’ reden. Er ist bis 10. September im
Urlaub: „Rufen Sie dann wieder an.“
Tolerant oder Haas-treu?Der protestantische Pfarrer Richter benützte
das Gespräch mit dem ‘Landboten’ für eine Haßtirade gegen Erzbischof Haas.
Die Zusammenarbeit unter
den Christen habe im Land während langer Jahre „gut“ funktioniert.
Doch der Vaduzer Erzbischof habe
mit der Ökumene „Tabula rasa“ gemacht. Angeblich deshalb funktioniert nun in „immer weniger“ Pfarreien
das Miteinander von Katholiken und Evangelischen.
Sobald an einem Ort ein „toleranter“ Priester in Pension
gehe, werde er durch einen „Haas-treuen“ Priester ersetzt: „Dann ist es auch mit der Ökumene zu Ende.“
Im Fürstentum Liechtenstein sind nach Angaben des Jahres 2003 gut 75 Prozent katholisch und nur 7 Prozent
evangelisch.
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#18
Pater Ralf 23:25:52 | Donnerstag, 30. August 2007
#17
Typ 23:03:58 | Donnerstag, 30. August 2007
#16
Giazinta 21:06:27 | Mittwoch, 29. August 2007
#15
stimme der vernunft † 09:45:47 | Mittwoch, 29. August 2007
#14
wsxyz 22:35:00 | Dienstag, 28. August 2007
#13
engelhardt † 11:25:25 | Dienstag, 28. August 2007
#12
MichalK 10:54:00 | Dienstag, 28. August 2007
#11
Dr.phil Z. Laus 10:53:19 | Dienstag, 28. August 2007
#10
Sirilo 10:51:26 | Dienstag, 28. August 2007
#9
engelhardt † 10:45:55 | Dienstag, 28. August 2007
#8
Sirilo 10:22:47 | Dienstag, 28. August 2007
#7
Juhuben Cantuja 09:43:57 | Dienstag, 28. August 2007
#6
Gotthard 22:35:04 | Montag, 27. August 2007
#5
Aloah 21:16:06 | Montag, 27. August 2007
#4
Rainer Tobak 19:53:53 | Montag, 27. August 2007
#3
Schwester Mary Clarence 19:40:58 | Montag, 27. August 2007
#2
Nachtlaterne 18:48:15 | Montag, 27. August 2007
#1
Seminarist 18:43:56 | Montag, 27. August 2007