[ « 161 162 163 164 165 » ]
Montag, 27. August 2007 19:31
Bis letzten Samstag war das neue Fenster im Kölner Dom verhüllt. Das abstrakte Kunstwerk orientiert sich an einem Bild aus den 70er Jahren.
Zurück zum Artikel 62 Lesermeinungen:
Samstag, 1. September 2007 15:58
guadalupe: Kardinal Meisner hat doch recht
Ich schätze Gerhard Richter als Künstler sehr, verstehe aber nicht, weshalb man ihm diesen Auftrag erteilte. Er kann doch mit seinen Ansichten nur das Thema verfehlen.

Zitat Rheinische Post:
„Richter ist …aus der ev. Kirche ausgetreten und würde sich heute am ehesten als Agnostiker bezeichnen…
Der Künstler zeigt in seinem Domfenster eigener Aussage zufolge den Zufallals überwältigende Macht.“
Quelle rp-online

Was in aller Welt hat der Zufall als überwältigende Macht in einer katholischen Kirche zu suchen?
Samstag, 1. September 2007 00:39
Sentinel: @an alle
Der größte Witz ist derjenige welcher, daß sogar auf der politischen Plattform Politically Incorrect dieses Fenster mittlerweile einen kleinen Ruhm genießt!

Dort wird dieses Fenster von den Islamophoben als gerade gut genug für eine Moschee befunden! Also wenn das keine gute Stellungnahme ist, was dann …
Donnerstag, 30. August 2007 23:44
Pater Ralf: Höhenkoller
Oh Gott wenn ich dieses Fenster anschaue wird es mir schwindelig, öffnet das Fenster, non abbiate paura!!
Donnerstag, 30. August 2007 16:39
johannes XXIII: Zeugen Jehovas…
„3-tägige Finsternis“, sowas kommt doch nur von Sekten wie den zeugen jehovas… Oder halt von tradis und Sedisvakantisten.

hiermit, ruhrgebitler, verfluche ich dich mit 5 tagen Neue Messe und 3 Tage Durchfall.

Lassen wir mal die blödeleien, auf so ein dummes zeug kommen eh nur solche, die, wie landorganist dankeswerterweise schon erwähnte, dringenst eine Therapie nötig haben… Bitten wir Gott für ihre Seelen, dass er sie reinige und ihnen helfe, sich von ihren Lastern und eingeengtheiten zu befreien.
Mittwoch, 29. August 2007 13:39
landorganist: ruhrgebietler,
wann lassen Sie sich endlich behandeln? Oder zahlt Ihnen jemand etwas für Ihren voller Lügen steckenden Sermon?
Mittwoch, 29. August 2007 10:52
r.ruhrgebietler: @Montfalcone – K-Dome ein Haus Gottes??
Wenn der Hohe Dom nur ein „Gemäuer“ wäre, wäre das nebenbei gesagt kein Problem, ist er aber nicht, sondern Haus Gottes und Abbild des Himmlischen Jerusalem, Schrein der Hl. Drei Könige und noch einiges mehr…
Nun, mal genauer hingesehen WAR der K-Dom(e) das Haus Gottes. Es ist durch eine Unzahl von Sakrilegien doch entweiht! Auch ein Meissner hat leider seinen Teil dazu beigetragen: Faschingsmesse im K-Dom wodurch der K-Dom zum K-DOME wurde. Ja, hier-und-da schimmert noch ein Reststück des „himml. Jerusalems“ durch. Die hlg. 3 Könige drehen sich im Schrein um, würde der Deckel offen sein, könnte man sie ob der Entwürdigungen kotzen sehen ob der ganze Blasphemie!
Der K-Dom wird bei der bald kommenden 3-tägigen Finsternis / Warnung in Schutt und Asche sinken!
Mittwoch, 29. August 2007 08:08
landorganist: @Montfalcone
Was soll an Brahms kitschig sein? Den Vorwurf habe ich noch von niemandem gehört.
Dienstag, 28. August 2007 19:35
Maurice Corvisier: Mir scheint, daß Montfalcone (Gruß!)
auch hier recht hat – die Außenwirkung der Kathedrale war im Mittelalter sehr wohl berechnet.

Der Normalfall war, daß man die Kathedrale (wie in Chartres oder eben auch Köln) schon von weit her sah – über Chartres sagen die Franzosen: „am Horizont ganz nah“. Dann ging man durch die engen Gassen, sah die Kathedrale nicht, stand urplötzlich und unerwartet vor ihr und staunte. Ich durfte das ganz ursprünglich in Siena, dem gotischen Traum, dankbar erleben, in Chartres klappt’s auch, wenn man von Süden kommt.

Es trifft zu, daß die Südseite des Kölner Domes recht unglücklich behandelt worden ist, Weyrich hatte keine so geschickte Hand. Insofern scheint mir das neue Fenster ein Schritt in die richtige Richtung.

Und doch: die Weigerung, etwas figürlich und natürlich darzustellen, ist typisch für heute. Man fragt sich, ob man das als Dokumentation des noch herrschenden Geistes stehen lassen kann wie die banalen Fußballerstatuen oben (da sieht man sie wenigstens nicht) oder den seltsamen Volksaltar vor dem Lettner in Xanten. Bei aller Wirkung: ich bleibe bei diesem Fenster sowohl durch die Außen- wie durch die Innenwirkung verstört, und ich meine, daß das nicht unbedingt die Wirkung eines Kirchenfensters, eines Kirchenraumes sein sollte – vor allem nicht bei der „vollkommenen gotischen Kathedrale“.

Wie dem auch sei: wir werden damit leben müssen.
Dienstag, 28. August 2007 18:02
Mr. Poppins: mir gefällt das Fenster!
Natürlich fehlt mir der Sachverstand und ich bin kein Kunstexperte!

Muss aber auch nicht sein. Sentinel ist auch keiner, und laut Asphyxs blog ist seine „Freundin Asphyx“ nicht nur ein Schamane, sondern auch ein MANN!

(Das mit David Berger als Schuldiger am Domfenster war eine SATIRE, lieber Asphyx! Nicht immer alles so heiß essen, wie gekocht.)
Dienstag, 28. August 2007 17:11
Montfalcone: @Benedikt:
In Frankreich gibt es einige gotische Kirchen, die von außen betrachtet eher einen Festungscharakter haben und fast ein wenig abweisend wirken. Doch betritt man ihr Inneres, so weiß man sofort, was mit dem steinernen Sursum corda gemeint ist…
Ich weiß, was Sie meinen, kenne solche Kirchen auch – nicht nur in Frankreich – und stimme Ihnen zu, daß das eine herrliche Wirkung haben kann. Aber hier ist der Fall anders, wie ich weiter unten schrieb:

Die Farbtäfelchen sind mit Silikon auf Sicherheitsglas geklebt – angeblich hätte die problemlos durchführbare Bleiverglasung „gestört“. Vom Roncalliplatz aus sehen Sie also ein sehr großflächiges, meist sehr dunkles Fenster, das extrem glatt und spiegelnd, plastikhaft wirkt. Insofern beeinträchtigt es meiner Ansicht nach die Südquerhausfassade des Domes ganz erheblich und völlig unnötig. Die plane, dunkle, dennoch laute Fläche bricht in die Gesamtwirkung dieser wesentlichen Perspektive vielleicht noch mehr als die elenden Mataré-Türen. Sie wirkt wie der Einbruch des Kommerzes, weil sie mich eher an ein Stilelement aus einer neuen Bank oder einem Gebrauchtwagentempel erinnern – oder dem neuen Turm gegenüber auf der Schääl Sick.

Ich denke, hier hat man sich einfach zu wenig Gedanken gemacht und vorher keine Versuche angestellt; ich mag eigentlich nicht glauben, daß das ein absichtlicher Effekt war, um den Dom von außen zu verhäßlichen, auf daß er von innen umso mehr dem Himmlischen Jerusalem ähnele.
Dienstag, 28. August 2007 17:00
Benedikt: @ Montfalcone: Zur Wirkung nach außen
Das äußere des Fensters kenn ich zwar nicht, dennoch möchte ich mir eine Bemerkung erlauben:

In Frankreich gibt es einige gotische Kirchen, die von außen betrachtet eher einen Festungscharakter haben und fast ein wenig abweisend wirken. Doch betritt man ihr Inneres, so weiß man sofort, was mit dem steinernen Sursum corda gemeint ist…
Dienstag, 28. August 2007 16:46
Montfalcone: @Maurice Corvisier:
Vielen Dank für Ihren Beitrag! Am Eindrucksvollsten war am Samstagmittag in der Tat auch für mich der Weihrauchritus vor dem durch die Sonne erstrahlenden Fenster, zu dem nur die für diesen Anlaß komponierte Klanginstallation des Domkators nicht recht passen wollte. Nein, es hätte für mich nicht Gregorianik sein müssen – die vorherige Musik von Th. Gabriel, *1957, war sehr passend, und Brahms auch („Warum ist das Licht gegeben“). (Was für die Ultramodernisten natürlich den Kitschverdacht nahelegt…) Überhaupt war der sich um Lichtmetaphysik drehene Gottesdienst schön überlegt und recht gut durchgeführt, wenn auch die Predigt von Domkapitular Pälat Sauerwein deutlich übertrieb und, wie schon gesagt, für mich zuviel in Richtung neue Kleider des Kaisers ging.

Insofern bejahe ich Ihre Frage zum – zumindest potentiellen – spirituellen „Mehr“ des Fensters durchaus, zumal in seiner Wirkung – ob es die Absicht war, sei dahingestellt, aber Richter ist m.E. nicht nur ein sogenannter Künstler. Es erinnerte mich in der Wirkung auf mich schon etwa an Chartres oder Marburg.

Dennoch aber bleiben Fragen offen, denn der Dom entfaltet z.B. seine Wirkung, immer schon, bewußt auch nach außen. Hinzu kommt, daß mich das Negieren der bloßen Möglichkeit konkret-figürlicher zeitgenössischer Kunst – auch hier – außerordentlich stört, ebenso wie das Handwerkliche, noch mehr aber das bewußte Abwehren eines Fensters mit Märtyrern unserer Zeit – für mich liegt etwas ausgesprochen Dunkles in diesem Akt…
Dienstag, 28. August 2007 16:11
Benedikt: @ Pascal123
Meisner hätte das Fenster doch auch selber bezahlten können
Das habe ich mit keinem Wort gesagt.


Sie haben um 14:48 gefragt, ob Herr Meisner das Fenster denn nicht hätte selber bezahlen können, er habe ja genug Geld. Aus den Kontext heraus lässt das keinen anderen Schluss zu als oben zitierten.

Ich meinte eigentlich warum er sich überhaupt dazu geäußert hat.

Was ist daran ungewöhnlich, wenn sich ein Bischof zu einem Fenster äußert, dass in seiner Bischofskirche eingebaut wird? Wenn Sie den Artikel inzwischen gelesen haben werden Sie ja wissen, dass dies keineswegs gegenüber der Presse erfolgte.

Aber es passt ins Bild das Ihm das Fenster nicht gefällt, mein Gott ist das modern

Lol, in welches Bild denn? In das von Ihnen hier gezeichnete Zerrbild, bar jeder Sach- und Personenkenntnis?

Sie verstehen anscheinend nicht was ich will aber gut.

Allerdings nicht. Das ist bei diesen Widersprüchen und grotesken „Vorwürfen“ auch entschuldbar.

Herr Meisner bekommt aber nur sein Geld weil anderen Ihre Arbeitskraft zur verfügung gestellt haben.

Meisner verdient sein Geld auch durch Arbeit. Sie offenbaren weiteres Nichtwissen, Vorurteile, Klischees.

Würde niemand Kirchensteuer auf seinen Lohn zahlen könnte Herr meisner sich nicht die butter aufm Brot leisten.

Wissen Sie, was vielen Arbeitern ohne die anderen Steuerzahler blühen würde? Die für Kilometerpauschale, Kindergeld etc aufkommen?

sonder wofür andere arbeiten gegangen sind.

So ein Quatsch. Die haben das selbst erarbeitet.
Dienstag, 28. August 2007 15:55
Maurice Corvisier: Pardon, bitte: der dritte Satz sollte
eigentlich werden:

„Der Lichteinfall durch diese riesigen Fenster war ihm beim Hochamt, besonders wenn das Licht den aufsteigenden Weihrauch bunt einfärbte, eine Bestätigung für die Existenz und Gegenwart Gottes, sowieso eine Gewißheit.“
Dienstag, 28. August 2007 15:52
landorganist: Sie haben wirklich
merkwürdige Ansichten! Meinen Sie nicht, dass auch ein Kardinal für sein Gehalt arbeitet? Vielleicht sollten Sie sich mal nach dem Arbeitsalltag eines Kardinals oder Bischofs erkundigen. Da käme manch ein Manager mit Millionengehalt wahrscheinlich ins Schleudern.
Dienstag, 28. August 2007 15:49
Maurice Corvisier: Schade, daß sich die Diskussion um das
neue Fenster nun auf rein Materielles und irgendwie auf Sozialneid eingrenzt – es gäbe so viel mehr zu sagen.

Montfalcone hat völlig zu recht auf die Lichtmetaphysik des Mittelalters verwiesen: der ma.-Mensch meinte, Licht sei Strahlung aus dem Paradis, insbesondere Gold sei der Widerglanz Gottes. Der Lichteinfall durch diese riesigen Fenster war ihm beim Hochamt, besonders wenn das Licht den aufsteigenden Weihrauch bunt einfärbte, die Existenz und Gegenwart Gottes eine Gewißheit.

Deshalb ist der Hohe Dom, die vollkommenste gotische Kathedrale, viel mehr als ein Versammlungs- und Bethaus der Gemeinde: sie ist ein theologisches Programm, dessen tiefen Gründe sich den heutigen Menschen kaum noch erschließen.

Alle gotischen Dome haben das. Reims ist eine Marienkirche und hat ganz wunderbare diesbezgl. Symbolik; St. Viktor Xanten zeigt noch heute wunderbar des Gerdanken des im Thronsaal versammelten Könighofes, usw. usf.

Ich meine, so sollte man dann auch an das neue Fenster herangehen: entspricht es dem Gedanken, dem Programm dieser wunderbaren Kirche? Ist es das Strahlen Gottes aus dem Paradis? Ist es eben dieses „Mehr“ als nur eine umwerfende Wirkung?

Und ich meine auch, daß eine Zeit, die so unendlich viel reicher und technisch zu so viel mehr in der Lage ist als das kath. Mittelalter, sich selbst kritischer betrachten müßte als sie es tut, wenn man ihre (gerade kulturellen!!) Leistungen mit denen einer zu unrecht mißachteten, wohl bewußt mißdeuteten Zeit vergleicht.
Dienstag, 28. August 2007 15:47
Pascal123: @Bene
Meisner hätte das Fenster doch auch selber bezahlten können
Das habe ich mit keinem Wort gesagt. Aber ruhig alles verdrehen. Ich meinte eigentlich warum er sich überhaupt dazu geäußert hat. Da er soviel anderen Sachen zu tun hat, die bestimmt wichtiger als das Fenster sind.Aber es passt ins Bild das Ihm das Fenster nicht gefällt, mein Gott ist das modern, ui ui ui.
Sie verstehen anscheinend nicht was ich will aber gut. Wenn der Arbeiter Gehalt bekommt, dann bekommt er das von seinem Chef gezahlt, dafür ist er ja arbeiten gegangen, mit seiner Arbeit oder Dienstleistung hat er Ertrag eingebracht. Herr Meisner bekommt aber nur sein Geld weil anderen Ihre Arbeitskraft zur verfügung gestellt haben.Würde niemand Kirchensteuer auf seinen Lohn zahlen könnte Herr meisner sich nicht die butter aufm Brot leisten. Herr Meisner wie auch andere Würdenträger und Politiker beziehen Geld was Ihnen selber nicht gehört, sonder wofür andere arbeiten gegangen sind. Von daher macht das schon einen unterschied ob ich von meinem eigenem erarbeitetem Geld etwas spende, oder nur etwas spenden kann weil andere arbeiten gehen, damit ich was spenden kann.
Dienstag, 28. August 2007 15:30
Benedikt: @ Pascal123
Hier treten alle als moralisches Gewissen auf nur wenn es gegen die RKK geht ist das natürlich nicht erlaubt.

Sie treten gar nicht als moralisches Gewissen gegen die Kirche auf: Sie haben hier lediglich eine Reihe von krampfhaft konstruierten Scheinargumenten aufgeboten, die Kritik um ihrer selbst willen offenbart.

Erst werfen Sie Meisner den Einbau des Fensters vor, obgleich dieser damit nichts zu tun hat.

Dann kritisieren Sie, dass dafür Steuergelder verprasst wurden. Als Ihnen erklärt wurde, dass das Fenster von Spenden bezahlt wurden kritisierten Sie auch dass und meinten, Meisner hätte das Fenster doch auch selber bezahlten können. Finden Sie nicht auch, dass das ein klein wenig absurd ist, was Sie da bringen?

Also wenn Herr Meisner arbeiten ginge in einer Fabrik und dann von seinem Gehalt was spendet, dann wäre das eine spende. Da er aber vom Geld anderer Leute bezahlt wird, ist das keine mildtätigkeit.

Das ist doch Quatsch. Man wird immer mit Geld entlohnt, dass anderen vorher gehört hat. Auch ein Fabrikarbeiter. Doch nach der Entlohnung gehört es diesem, und wenn er es mildtätig weggibt, dann sit dies eine Spende, so wie es bei jedem ist, der sein Geld so einsetzt. Ihr krampfhaftes Suchen nach irgendeinem Kritikpunkt wird hier völlig fehlschlagen. Sie bringen nur weitere peinliche Vorschläge:

Warum nimmt dafür keine Kirchensteuern.

Genau das haben Sie eben noch als „Prasserei“ kritisiert? Merken Sie denn nicht, dass Sie sich verrannt haben?
Dienstag, 28. August 2007 15:20
Pascal123: @Bene
Woher nehmen Sie angesichts eines solchen Verhaltens noch die Berechtigung her, hier als moralisches Gewissen aufzutreten? Kehren Sie mal vor Ihrer eigenen Tür.
Hier treten alle als moralisches Gewissen auf nur wenn es gegen die RKK geht ist das natürlich nicht erlaubt.
Also wenn Herr Meisner arbeiten ginge in einer Fabrik und dann von seinem Gehalt was spendet, dann wäre das eine spende. Da er aber vom Geld anderer Leute bezahlt wird, ist das keine mildtätigkeit. Wobei ja noch zu klären wäre ob er spendet. Und bei Frau Merkel verhält es sich ähnlich. Sie bezieht Ihr Geld von unseren Steuer, wenn Sie das Geld wieder spendet, ist das nicht wahre mildtätigkeit.
Ob Herr Meisner 370.00 Euro auf dem Konto hat, weiß ich nicht habe ich auch nicht behauptet zu wissen und war auch nicht die frage. Er sollte das Fenster ja nicht aus seiner eigenen Tache bezahlen, verlangt ja keiner. Aber extra dafür zu spenden?? Warum nimmt dafür keine Kirchensteuern. Dann könnte sich später wenigsten keiner künstlich aufregen.
Dienstag, 28. August 2007 15:12
Benedikt: @ Pascal123
Sie wollen mir doch nicht wirklich erzählen das Kardinal Meisner wenn er das Fenster wirklich nicht gewollt hätte, nicht auch hätte verhindern können.

Doch das will ich Ihnen erzählen. Da Sie hier in offensichtlicher Unkenntnis der Beziehungen zwischen Domkapitel und Bischof argumentieren wird es Ihnen auch nicht gelingen, das zu widerlegen.

Natürlich kenne ich nicht die Konto Auszüge

Somit war Ihre Aussage unten eine reine Behauptung bar jeder Kenntnis. Woher nehmen Sie angesichts eines solchen Verhaltens noch die Berechtigung her, hier als moralisches Gewissen aufzutreten? Kehren Sie mal vor Ihrer eigenen Tür.

Von wem bekommt er sein Geld?? Wenn er es später wieder spendet ist das nicht wohltätig, sondern er gibt es nur denen zurück die Ihm es gezahlt haben.

Langsam wird Ihre Argumentation völlig absurd. Erstens spendet er kein Geld an jene, die sein Gehalt bezahlen und zweitens wäre es selbst dann eine Spende, denn das empfangene Gehalt ist erworbenes Eigentum. Zurückgeben kann man nur was man nicht selber besitzt.
Aber nach Ihrer Argumentation zahlt Frau Merkel ja auch keine Steuern – sie gibt dem Staat nur ein bißchen davon zurück, was sie von ihm erhalten hat, gell? Au Backe.

Auch eigentlich schlimm das dafür gespendet werdenmuß

Ach, das passt Ihnen jetzt auch wieder nicht? Woher wissen Sie, dass Meisner ein Privatvermögen von 370.000 Euro hat? Ihre „Kritik“ ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Das ist Kritik um der Kritik willen – bar jeglicher Substanz.
Dienstag, 28. August 2007 15:03
Montfalcone: @Pascal123:
Ihr Vulgärsozialismus ist so wirr und simpel, daß ich denke, er ist als Neckerei gemeint; ernst nehmen kann das niemand. Den Leuten vorzuschreiben, wie sie spenden wollen, wäre bizarr und kontraproduktiv, und, nochmal: S. Em. Kardinal Meisner hat im Dom wenig zu sagen. Ihm gefällt das Fenster aus sehr guten Gründen nicht, und zwar weder weil er eine „Kitschfigur“ lieber wollen würde noch weil das Fenster ohne ästhetische Qualität wäre. Hinzu kommt, daß die Finanzierung von Kirchen, Kirchenausstattung usw. sehr gute Tradition hat und ausgesprochen sinnvoll und würdig ist. Zudem: Wie hätte man aufgejault, wäre das Fenster durch die Kirche, also „durch Kirchensteuern“ finanziert worden! Im Übrigen wird die Hohe Domkirche generell zum übrwiegenden Teil durch den bürgergesellschaftlichen, nichtstaatlichen ZDV finanziert.

@Manuela:
Wenn Sie keine Rolle einer Kirche außer Architekturtourismus-Attraktion und Bethaus sehen, denke ich mal, daß Sie nicht katholisch sind.

@Stimme:
Auch wieder diese verallgemeindernde tertium non datur– Rhetorik – halten Sie das für hilfreich? Der Hohe Dom zu Köln ist auch wegen seiner Neogotischen Elemente berühmt und bedeutend, und das Niedermachen der Neogotik (oft auch aus antikirchlichem Impetus und weil er „den Leuten gefäll“) ist seit den 1980ern doch selbst unter Kunstgeschichtlern out. Und woher wissen Sie denn, daß es keine anspruchsvolle, zeitgenössische konkrete Kunst gibt? Das Gegenteil ist der Fall.
Dienstag, 28. August 2007 14:48
Pascal123: Ihr Beitrag ist eine einzige Peinlichkeit
Ihr Beitrag ist eine einzige Peinlichkeit
Gucken Sie mal da bin ich doch in guter Gesellschaft.
Sie wollen mir doch nicht wirklich erzählen das Kardinal Meisner wenn er das Fenster wirklich nicht gewollt hätte, nicht auch hätte verhindern können.
Natürlich kenne ich nicht die Konto Auszüge des guten Herrn Meisner. Von wem bekommt er sein Geld?? Wenn er es später wieder spendet ist das nicht wohltätig, sondern er gibt es nur denen zurück die Ihm es gezahlt haben.
Auch eigentlich schlimm das dafür gespendet werdenmuß, hatHerr Meisner nicht genug Geld um das selber zu Finanzieren. Hat doch schliesslich genug.
Dienstag, 28. August 2007 13:10
Benedikt: @ Pascal123
Hat Kardinal Meisner keine anderen Probleme zu bewätigen als sich über ein glasfenster aufzuregen.

Unsinnige Frage. Es gibt immer auch andere Probleme, warum sollte einen das von einer Meinungsäußerung abhalten? Haben Sie keine anderen Probleme, als sich hier über Kardinal Meisner aufzuregen?

Gibt es in Köln nicht genug was es z ändern gilt, wie wäre es einmal sich mit den menschen zu unterhalten Ihren Problemen zu zuhören und Ihnen zu helfen

Ach glauben Sie, dass die Kirche in Köln nicht sozial engagiert ist?

Vor seiner Domtür sitzen Obdachlose die nicht wissen was Sie essen sollen, uns Sie lassen sich ein Kirchenfenster für mehrere 100.00 Euro einbauen. Wenn das nicht Hochmut und Völlerei ist was dann.

Kardinal Meisner wollte das Fenster nicht und konnte seinen Einbau auch nicht verfügen. Er ist nicht der Hausherr im Dom. Wie Sie bereits richtig andeuteten, wollte er das Fenster gar nicht. Wieso behaupten Sie nun, er habe es einbauen lassen? Und: Das Fenster wurde von Spenden bezahlt. Mit Hochmut und Völlerei hat es ohnehin nichts zu tun, schlagen Sie die Begriffe lieber mal nach.

Er verprasst Kichensteuern für die andere Leute hart arbeiten

Wie gesagt: Spenden. Informieren Sie sich lieber mal.

und beschwert sich dann noch das nicht Märtyrer auf den Fenstern auf die Gläubigen herrunter heule

Das wissen Sie woher?

Woher wissen Sie, wofür Meisner sein Gehalt hergibt? Haben Sie seine Kontoauszüge?

Ihr Beitrag ist eine einzige Peinlichkeit.
Dienstag, 28. August 2007 13:07
landorganist: @Pascal123
Fertig? Alle Stammtischparolen abgesondert? Was soll das? Wissen Sie, was Kardinal Meisner mit seinem Gehalt macht? Wissen Sie, ob er sich nicht für wohltätige Zwecke einsetzt? Ich bin sicher kein Freund des Kardinals, aber solch plumpe Angriffe hat er nicht verdient. Das Gute dem Nächsten zu tun heißt nicht gleichzeitig, dass man selber in Sack und Asche gehen muss. Ich bin der Überzeugung, dass der Kardinal das Fenster hätte verhindern können, wenn er es wirklich gewollt hätte. Das er es nicht mag und trotzdem zugelassen hat, spricht für ihn.
Dienstag, 28. August 2007 12:56
Pascal123: einziges Problem
Hat Kardinal Meisner keine anderen Probleme zu bewätigen als sich über ein glasfenster aufzuregen. Gibt es in Köln nicht genug was es zu ändern gilt, wie wäre es einmal sich mit den menschen zu unterhalten Ihren Problemen zu zuhören und Ihnen zu helfen, anstelle sich über ein Glasfenster aufzuregen. Vor seiner Domtür sitzen Obdachlose die nicht wissen was Sie essen sollen, uns Sie lassen sich ein Kirchenfenster für mehrere 100.00 Euro einbauen. Wenn das nicht Hochmut und Völlerei ist was dann. Demut sollte man Ihn lehren, das es Ihm nur so in den Ohren klingelt. Er verprasst Kichensteuern für die andere Leute hart arbeiten gehen und beschwert sich dann noch das nicht Märtyrer auf den Fenstern auf die Gläubigen herrunter heulen.
Er sollte morgens aufstehen sich für sein sorgenfreies Leben danken, das er durch die Arbeit andere führen kann. Er sollte die Kölner Tafel ünterstützen und dort bei der Essensausgabe helfen. Das hätte Jesus getan.
Also Her Kardinal Meisner umkehr zu den wahren Werten Gottes Nächstenliebe und Demut gegenüber Gott sollten sie leben und lehren. Und sich nicht mit Kirchenfenstern aufhalten
Dienstag, 28. August 2007 11:44
stimme der vernunft: @montfalcone
genau, die Schönheit alter Fenster.
Heute ist aber heute, und ich halte es nicht für erstrebenswert, nur altes nachzuäffen. Der Dom ist kein Disneyland.
Ein Fenster heute kann durchaus die heutige Zeit widerspiegeln.
Ob es jetzt abstrakt sein muss, darüber kann man streiten, aber eine moderne figürliche Darstellung hätte den traditionalistischen „Kunstfreunden“ sicher ebensowenig gefallen, da die erfahrungsgemäß nur billige Barocknachäffungen als sakrale Kunst akzeptieren.
Am besten wäre es sicher gewesen, man hätte ein Originalfenster aus der Gotik gefunden, aber der Kölner Dom ist ja nur ansatzweise aus dieser Zeit.
Dienstag, 28. August 2007 11:42
ManuelaTheresia: @Montfalcone
…dann also doch ein Dom in erster Linie für Architekturtouristen, als für „Betende“…
Dienstag, 28. August 2007 11:29
Montfalcone: @ManuelaTheresia:
Ein Dom, und gerade der Hohe Dom zu Köln, ist nicht nur ein Bethaus – wir sind doch hier nicht bei den Baptisten oder Quäkern!

@Stimme der Vernunft:
Der Link von Rainer.Tobak zeigt sehr schön den Reichtum, die Ästhetik, die Würde und Schönheit der alten Glasfenster, eines Höhepunktes nicht nur abendländischer, nicht nur sakraler Kunst, am Beispiel des Kölner Doms. Es ist ein billiger rhetorischer Trick (so etwa à la Dombaumeisterin), implizit zu behaupten, die einzige Alternative zu computergenerierter Abstraktion seien figürliche Kitschbildchen.

(Auch wenn, und das sei hier einmal angemerkt, in Topos und Verachtung des „religiösen Kitsch“ und der gesamten Volksfrömmigkeit eine Verachtung des „gemeinen Volkes“ liegt, wie sie wirklich nur der saturierten Salonlinken entspringen kann…)
Dienstag, 28. August 2007 11:24
engelhardt: Hier in paar Anregungen, wie es besser haette sein koennen
Dienstag, 28. August 2007 11:08
Sentinel: Das Fenster …
… von St. Michael sieht zum einen besser aus als das vom kölner Dom, zum anderen ist es auch bedeutend besser verarbeitet.

Allein der kleine Farbabweichungsfehler im linken oberen Quadranten des Fensters, deutet darauf hin, daß die entsprechenden Mosaiksteine nicht auf Halde produziert wurden, sondern so verbraucht, wie sie gerade anfielen. Leider wird dadurch das gesamte Kunstverständnis des Fensters gewaltig betrübt, da die ungefähre mittlere Quersumme aller Teile nicht mehr erreicht wird, da wir links oben eine Abweichung wahrnehmen.

In der rechten Mitte, mittlerer Quadrant zur Mitte hin, genau derselbe Fehler. Auch hier weicht ein kleines Mosaikteilchen von der generischen Regel ab. Abermals wird der Geist dadurch verwirrt.

Und dann das gleiche noch einmal im Fenster, diesmal jedoch in der rechten unteren Ecke, rechter unterer Quadrant. Hier ist ein Mosaikstein blau, wo er doch, folgen wir der Farbenlehre, grün sein müßte.

Ein Künstler nennt so etwas Kunst – ein schlechter Kunstkritiker nennt diese Kunst entartet, als Kunstsachverständiger mit 30 Jahren Erfahrung muß ich persönlich zugeben, daß mir das Fenster nicht gefällt.

Doch die Fehler machen es sehenswert, deuten sie doch die Fehlbarkeit Gottes an!

„Ausriß aus dem bamberger Boten heute Morgen!“
Dienstag, 28. August 2007 11:04
stimme der vernunft: Auf ein ordentliches Domfenster
gehört eine schmachtende Madonna, umgeben von feisten Puttos die aussehen wie Erzbischof Haas als Baby, man muss den Schmalz förmlich triefen sehen und vom bloßen Ansehen müssen einem ob der Süßlichkeit die Zähne pelzig werden. Das ist dann echte Traditionalistenkunst.
Dienstag, 28. August 2007 10:45
Sozialkatholisch: Ich glaube das unser lieber Engelhardt,
solangsam vernünftig wird!
Dienstag, 28. August 2007 10:43
engelhardt: Sogenannter Künstler…?
Wusstes’t Du’s nicht? Kuenstler sind nur solche, die keine entartete Kunst produzieren.

Letztendlich waren da wohl mal wieder die schwulen Freimaurer von der V2-Sekte am Werk.

Oder die genozidialen Talmud-Juden.
Dienstag, 28. August 2007 10:10
ManuelaTheresia: Hässlich…
…ist das Fenster sicher nicht!
Allerdings verstehe ich die Diskussion, die hierüber geführt wird, ehrlich auch nicht so ganz!
Sollte der Kölner Dom nicht in erster Linie der Gemeinschaft der Christen dazu dienen, schlichte und würdige Gottesdienste zu feiern?! Warum regt sich der Herr Kardinal dann so auf, über das Fenster?! Es sollte doch einerlei sein, ob es nun seinen Vorstellungen entspricht oder nicht! Meinungen können schließlich verschieden sein, ob es dabei nun um ein Fenster, eine Tür oder sonst was geht…
Dienstag, 28. August 2007 09:48
landorganist: Meine Feststellung,
dass das Thema nichts hergäbe bezieht sich auf den durchsichtigen Versuch von +net mal wieder irgendwelche Konflikte aufzubauschen und das ganze am Ende dem Konzil oder dem NOM oder sonst wem anzukreiden.

Das über Kunst diskutiert und möglicherweise auch gestritten wird, ist gut und richtig. Erst recht wenn sie sich an einer solcher exponierten Stelle ereignet. Allerdings setzt eine solche Diskussion auch die Auseinandersetzung mit dem Werk voraus und nicht ein blindes Losplappern wie wir es hier immer erleben. Ich erinnere nur an den gläsernen Altar neulich.

Ps. Ich habe das Fenster selber noch nicht gesehen, könnte mir aber vorstellen, dass es durch sein Farbenspiel im Raum eine unglaubliche Wirkung hat.
Dienstag, 28. August 2007 08:37
Rainer Tobak: Die Fenster im Kölner Dom
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>hier<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< auf der HP der Kathedrale.
Dienstag, 28. August 2007 08:37
Montfalcone: @landorganist:
„Dieses Thema gibt doch wirklich nichts her.“ – „Und das über Kunst gestritten wird, ist völlig legitim“

Was denn nun? Das Thema gibt eine Menge her, und gerade weil das Fenster in vielerlei Hinsicht nicht schlecht ist – rein ästhetisch von innen, lichtmetaphysisch im Kontext – gibt es die Möglichkeit zu einer besonders differenzierten Diskussion zum Thema Kunst und Glaube heute!
Dienstag, 28. August 2007 08:31
landorganist: Und wieder zerreißen
sich die allwissenden Tradis die Mäuler über etwas, was sie selber noch nicht einmal gesehen haben.

Dieses Thema gibt doch wirklich nichts her. Da gibt es ein Domkapitel, dass sich mit großer Mehrheit für diesen Entwurf entschieden hat. Dann gibt es einen Kardinal, der den Entwurf ablehnt, aber dennoch zulässt, dass er verwirklicht wird. Das zeugt doch von Größe. Und das über Kunst gestritten wird, ist völlig legitim, solange es nicht zu dümmlichen Vorverurteilungen kommt wie in diesem Forum.
Dienstag, 28. August 2007 08:15
Montfalcone: @möchtegern:
Kunsthandwerk kann gerade nicht jeder!

Und zur Aussage: Es gibt schon so etwas wie Lichtmetaphysik, wo soll man da anfangen…
Dienstag, 28. August 2007 08:13
Rainer Tobak: montf.
Und die Lawine lobender Literatur, die auf uns hereingebrochen ist, von Büchern über Predigten bis zu Zeitungskommentaren, hat in der Tat ein wenig einen Touch von des Kaisers neuen Kleidern.

Danke für diese treffenden Worte, Montfalcone!
Ganz ähnlich steht es mit jenen modernen Gotteshäusern, die zwar Architekturtouristen anziehen, Beter und Gottesdienstbesucher aber in die Flucht schlagen! Man fragt sich: für wen und für welchen Zweck sind diese Häuser denn gebaut worden, wenn nicht für die Beter und zum Beten…
Dienstag, 28. August 2007 08:06
möchtegern-kathole: so schrecklich hässlich …
… finde ich es gar nicht. Aber es hat keine Aussage, und das ist ja auch eine Aussage. Vom Niveau her ist es sicher keine Kunst, eher Kunsthandwerk – das kann ja jeder.
Dienstag, 28. August 2007 08:04
Montfalcone: Häßlich ist das Fenster sicher nicht,
zumindest nicht von innen (von außen schon, gerade im Kontext). Kirchenfenster sind durch kleine Pixelbildchen nicht zu beurteilen; man müßte sich schon in den Dom bemühen.
Nein, das Problem mit dem Fenster liegt nicht in seiner Ästhetik, sondern u.a.
– im plumpen Abqualifizieren figürlicher zeitgenössischer Kunst
– dadurch im Abwürgen eines kontemporären Märtyrerfensters
– in seiner Wirkung von außen
– in seiner handwerklichen Machart
– in der Übernahme des readymade
Und die Lawine lobender Literatur, die auf uns hereingebrochen ist, von Büchern über Predigten bis zu Zeitungskommentaren, hat in der Tat ein wenig einen Touch von des Kaisers neuen Kleidern.

Wenn der Hohe Dom nur ein „Gemäuer“ wäre, wäre das nebenbei gesagt kein Problem, ist er aber nicht, sondern Haus Gottes und Abbild des Himmlischen Jerusalem, Schrein der Hl. Drei Könige und noch einiges mehr…
Dienstag, 28. August 2007 07:22
r.ruhrgebietler: ist das hässlich!
sieht aus wie Abfällen aus einer DDR-Glasfabrik!
Gott sollte wohl etwas gefälligeres zustehen – was darüber hinaus auch dem Bauwerk angemessen ist.

Aber vielleicht ist der Gemäuer ja auch über eine Leasingfirma von Meissner geleast – da können schon mal solche groben Schnitzer passieren! Oder Hat Meissner in seiner Kirche nicht mehr zu sagen?
Dienstag, 28. August 2007 01:00
Sentinel: @Mr Poppins
Wollen Sie jetzt wirklich noch behaupten, der unbescholtene, rechtschaffende dr. Dr. David Berger wäre an diesem Verbrechen von Fenster Schuld?

Sie sind mir ja ein ganz schlimmer!

Nein, ich fühle mich von Asphyx nicht angesprochen, solange Sie nicht direkt neben mir sitzt.

Aber dies begreifen Sie bestimmt nicht!

Träumen Sie ihre Vaterlandsträume bitte alleine weiter. Hier sind Menschen, die sich für das Christliche in unserem Leben einsetzen – also auch gegen die Abtreibung sind!

Sind sie Abtreibungsgegner? Oder Abtreibungsgegnergegner?
Dienstag, 28. August 2007 00:38
Mr. Poppins: oh, Sie fühlen sich mit Asphyx angesprochen??
Schon klar!

Wer hat denn was von Rassen gesagt??

Und wohnt Universalsündenbock David Berger nicht auch in Köln?

Wenn der nicht schuld war!!
Dienstag, 28. August 2007 00:34
Sentinel: @Mr Poppins
Das haben jetzt Sie geschrieben –

ein so rassistisches Lügenschwein bin ich nicht!

Aber bitte, wenn Sie unbedingt den unbescholtenen Homosexuellen die Schuld für alles geben wollen – tun Sie sich keinen Zwang an!

Aber ich vergaß, bei ihrer klassifizierten Psychose ist die Wahrheitwahrnehmung eh getrübt!

Also hetzen Sie ruhig weiter – Gott wird sie dafür bestrafen – für ihr unchristliches Verhalten!
Dienstag, 28. August 2007 00:32
Mr. Poppins: asphyx
Yo, und Schuld tragen die Bilderberger von kreuts.net!

Oder die Schwestern von der perpetuellen Indulgenz??
Dienstag, 28. August 2007 00:24
Sentinel: Zum Fenster
Es sieht einfach nur schrecklich aus – und ja, die Quersumme der Farbwerte ergibt am Ende der Rechnung 0 !!!

Erschreckend – aber leider wahr!

So was liebe ich, wenn man eine Kirche (am besten einen Dom) dadurch komplett verhunzt, in dem man dort keine ordendlichen Bilderfenster unterbringt, sondern nichtssagenden, teuren Scheiß!

Mein Gott, daß Bild hätten auch 10 Hartz IV-Empfänger in 5 Jahren von Hand zusammenkleben können. [Ach ja, vergaß ich – es waren 10 Hartz IV-Empfänger, die es im Verlauf von 5 Jahren zusammen klebten.]

Genauso sieht es nämlich leider aus!
Dienstag, 28. August 2007 00:11
Marina: wohl eher eine Küchenschürze von Grossmutter?
Da haben die Kirchenverantwortlichen und Sponsoren wieder ein schönes Meisterstück in Szene gesetzt. Sieht echt scheuss aus.
Montag, 27. August 2007 23:17
Montfalcone: Mataré-Türen, nicht Fenster, pardon!
Mataré hatte übrigens gefordert, die ganze Südquerhausfassade „leerzuräumen“, also vom neogotischen Figurenschmuck zu „befreien“, damit seine Türen besser wirken sollten… glücklicherweise ist man darauf nicht eingeganen (d.h. das Domkapitel; den damaligen Dombaumeister hätte das sehr gefreut; er hat ja auch die kaum beschädigte Marienkapelle „abtragen“ lassen). Die teilweise noch heute vorhandene Abschätzigkeit gegenüber der Neogotik (die ja den Modernisten schon deswegen so verhaßt ist, weil sie den Menschen gefällt) hat ja auch Parallelen in dem ganzen Diskurs zum Thema „warum figürliche Kunst 2007 nicht mehr möglich ist“…
Montag, 27. August 2007 22:11
Gotthard: Meisner hat es besser als seine Vorgänger
Erzbischof Meisner soll sich nicht beklagen. Er darf wenigstens in seiner Bischofsstadt wohnen – das durften jahrhundertelang seine Vorgänger nicht – und mußten ins lebensfrohe Exil nach Bonn.

Die Meinung des Kardinals zu dem Fenster wiegt nicht schwerer wie die eines jeden anderen Kölners auch. Der Erzbischof hat in der Bischofskirche nichts zu sagen und ist nur Gast dort. Hausherr ist das Domkapitel… eine schlimme Entscheidung dieser Pastoralsynode in den Vor-68er-Jahren.
Montag, 27. August 2007 21:44
Montfalcone: … Fortsetzung:
Was hochproblematisch ist, ist die ganz kurze Perspektive der silikongeklebten Fenster – 40-50 Jahre! Von außen sieht das Sicherheitsglas auch ganz entsetzlich aus, passend zu den Mataré-Fenstern; es würde den Roncalli-Platz (der eigentlich dem ZDV gehört) ruinieren, wenn da noch etwas zu ruinieren wäre! Immerhin geht man so schnell weiter und unterliegt nicht der Gefahr, vom örtlichen Skatergesindel – das dort bewußt geduldet wird! – überfahren zu werden!

Schon zu den Kommentaren: Es ist wirklich intellektuelle Hybris, zu behaupten, es würde keine anspruchsvolle figürliche moderne Kunst geben. Natürlich gibt es sie, auch bei Richter selbst (was hing denn von ihm auf der documenta?), und zu behaupten, das sei nicht der Fall, spricht lediglich von Ignoranz. Und das ist auch so bei der modischen Galeriekunst – was malt denn Neo Rauch, bitte? Und zur Vergänglichkeit: Bleiben unsere Gesetze, wie sie sind, wird das Fenster nie wegnehmbar sein – wie die neobrutale Orgelempore, der gräßliche Dachreiter mit seinen Sparkassenkunst-Engeln usw.

Und schließlich noch dieser Gedanke: Das Richter-Fenster wird sicherlich noch mehr Touristen anziehen, aber wollen wir das? Noch mehr Gaffer in Shorts und basecap, die mampfend und saufend und rauchend (gibt’s alles!) sich durch den Hohen Dom wälzen und die Domschweizer so terrorisieren, daß diese froh sind, am Abend unbeschadet nach Hause gekommen zu sein? Da ist der Kardinal zu loben, der den Dom doch zuerst als Haus Gottes ansieht…
Montag, 27. August 2007 21:19
hier nur zwei Beispiele für die heute übliche zwischen Kitsch und ordinär angesiedelte Kirchenkunst:

Zum einen zwei Glasbilder von Sieger Köder, dem Malerpfarrer aus Ellwangen/Jagst.

Zum anderen ein Bilddes ebenfalls anerkannten, aber nichtsdestoweniger ziemlich obskuren Kitsch produzierenden Malers Ernst Fuchs. (kein Glasbild)

Da ist mir die abstrakte Darstellung im hohen Dom zu Köln noch lieber! Vielleicht wird ja auch irgendwann wieder Kirchenkunst von einiger Würde produziert. Irgendwie scheint der Niedergang der Kirchenkunst was mit dem postkonziliaren Niedergang des Glaubens zu tun zu haben.
Montag, 27. August 2007 21:02
HeinrichderZweite: Lieber Montfalcone,
Was hochproblematisch ist, ist die ganz kurze Perspektive der silikongeklebten Fenster – 40-50 Jahre!
… das ist ein Lichtblick! Vielleicht ist man in 40-50 Jahren wieder so weit würdige figürliche Darstellungen zu produzieren. Was heute so an figürlichen Darstellungen produziert wird ist meist eine Mischung aus ordinär und Kitsch. Schade, dass ich das in 40-50 Jahren nicht mehr erleben werde.
Montag, 27. August 2007 20:26
Montfalcone: Einige Richtigstellungen und Differenzierungen:
Ich gehöre zu den Spendern, und ich war am Samstag auch im Dom zur Weihe-Messe. Ich hätte natürlich lieber ein Fenster mit figürlicher Märtyrerdarstellung gesehen (Märtyrer des 20. Jahrhunderts kann man gar nicht genug zeigen, und es gibt hervorragende zeitgenössische Künstler, die figürlich arbeiten), wie es geplant war – nicht, wie der Artikel war, als Beispiel, sondern konkret.

Daß es zu einem solchen Fenster nicht kam, lag nicht am Domkapitel, sondern an der Dombaumeisterin, die Richter auch rekrutierte. Der Kardinal hat im Dom kaum Rechte; er war in der Tat gegen das Fenster und ist auch deswegen ferngeblieben.

Richter hat wohl nie einen figürlichen Auftrag erhalten; er hätte das an sich (wenn nicht vitral) sicher gekonnt, wollte aber nicht. Die Abstraktion ist ihm so gemäß wie die readymade-Komponente á la Duchamp, auch wenn ich diese für pseudointellektuell halte. Man wußte aber, auf was man sich einläßt.

Nach allem ist das Fenster durchaus sehr eindrucksvoll und geht im Kontext der Hohen Domkirche auch spirituell über das hinaus, was es selbst ist. (Sehr schön hierzu Rossmann in der heutigen FAZ.) Es ist wohl auch richtig, daß zu Anfangszeiten des Domes die Fenster im Querhaus ornamental und nicht figürlich waren.

Was hochproblematisch ist, ist die ganz kurze Perspektive der silikongeklebten Fenster – 40-50 Jahre! Von außen sieht das Sicherheitsglas auch ganz entsetzlich aus, passend zu den Mataré-…

[klein]Mehr in einem nächsten posting, da ich kein Zweitkonto
Montag, 27. August 2007 20:20
Rainer Tobak: Sirilo
Vielleicht, weil das Künstlerischste am Künstler seine Berufsbezeichnung ist …???
Montag, 27. August 2007 20:17
Benedikt: @ Rainer.Tobak
Die Zisterzienser hatten sogar nur klares Glas in den Fenstern, die aber ähnlich gegliedert sind/waren. Was war denn da die Aussage? Das Fenster im Dom erfüllt seinen Zweck, es bringt Farbe in den Innenraum. Das war in der Gotik ein sehr aktuelles Thema.

Die Gestaltung empfinde ich nicht als stilfremd. Hier in Mainz gibt es auch solche Fenster: http://de.wikipedia.org/…C3%9Fwerkfenster.jpg

nur, dass diese halt Grauabstufungen haben. Das habe ich schon in etlichen Kathedralen so gesehen.
Montag, 27. August 2007 20:12
Sirilo: Sogenannter Künstler…?
Frage an die sogenannte Redaktion:

Wieso ist Gerhard Richter nur ein „sogenannter Richter“?
Montag, 27. August 2007 20:10
Krak des Chevaliers: nur ein wort…
dazu fällt mir nur ein Wort ein: SCHRECKLICH!!!!
Montag, 27. August 2007 20:04
Rainer Tobak: Es ist eine Gleichverteilung
von Farbwerten über eine Fensterfläche!

Aussage: 0!
Ästehtik: könnte schlimmer sein!

Für eine Kirche vom Rang des Kölner Domes ist dieses Resümee wohl doch etwas mager!
Montag, 27. August 2007 19:57
Benedikt: Was denn…
…für ein modernes Kunstwerk ist das doch wirklich mal gut gelungen.
Montag, 27. August 2007 19:42
Rainer Tobak: Schönes Beispiel für die Verdunstung
des katholischen Glaubens ins Dekorativ-Nichtssagende und Unverbindlich-Nebulöse!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net