Warum entstand die traditionalistische Bewegung? Weil die Kirche nach dem Zweiten Vatikanum ihren Anspruch aufgab, Hüterin und Verkünderin der einzigen und ewigen Wahrheit zu sein. Pressesplitter zur Alten Messe.
Ein Kulturgut, daß man unter Denkmalschutz stellen sollte?
Abgelehnt
„Der Neu-Ulmer Dekan Markus Mattes wurde erst einmal nach der Möglichkeit einer lateinischen
Meßfeier gefragt – »von einer Gruppe außerhalb meiner Gemeinde«. Er habe die Anfrage an den Bischof
weitergeleitet, der allerdings den Wunsch abgelehnt habe.“
Aus der ‘Augsburger Allgemeinen’ vom 10. Juli.
Substanzlos
„Die biblische und reformatorische Substanzlosigkeit vieler evangelischer Predigten mit
ihren peinlichen Pseudo-Aktualisierungen fällt um so schmerzlicher ins Gewicht, wenn auch die Liturgie
entleert ist.“
„Infolge des Zweiten Vatikanischen Konzils, das von 1962 bis 1965 stattfand,
wurde diese Meßform dann abgeschafft; der Vatikan führte nun eine neue, völlig veränderte Liturgie
in den Landessprachen ein.“
Aus einem Artikel von Joachim Peter in der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’
vom 23. Juli über die altgläubige Kirche Sankt Afra in Berlin-Wedding.
Der Unterschied
„Grundsätzlich,
sagte Dechant Hubertus Böttcher, dürfe man aber nicht die lateinische mit der tridentinischen Messe
verwechseln: »Im ersteren Fall wird der Gottesdienst in Latein geführt, im zweiteren kommen sehr strenge
Rituale hinzu.«“
Dechant Hubertus Böttcher von Arnsberg am 27. Juli vor der Tageszeitung ‘Westfalenpost’.
Inhalte ohne Form
„Letztlich, so Pfarrer Hans-Josef Bösl aus Abensberg, gebe es keine allein selig
machende Form der Meßgestaltung: »Solange die Inhalte nicht berührt werden, sind die Formen sekundär.«“
Aus der ‘Mittelbayrischen’ vom 21. Juli.
Messe unter Denkmalschutz
„Für mich ist die Alte Messe ein
Kulturgut wie der Kölner Dom. Man hätte sie unter Denkmalschutz stellen sollen.“
Christoph Haass, Organisator
einer Interessengemeinschaft für die Alte Messe, in einem Artikel der Tageszeitung ‘Rheinische Post’
vom 4. August.
Keine Rücksicht auf einzelne
„Auf das Verlangen Einzelner darf im Interesse der Mehrheit
keine Rücksicht genommen werden.“
Pfarrer Ulrich Hund Markdorf vor der ‘Schwäbischen Zeitung’ vom 19.
Juli zur Freigabe der Alten Messe.
Arme Traditionalisten
„Ich glaube, das Schreiben des Papstes geht
an der Zeit vorbei und ist außerdem ein falsches Zeichen. Die Traditionalisten, an die sich dieses Versöhnungszeichen
des Papstes richtet, sind in der katholischen Kirche eine absolute Randgruppe, die dazu noch historisch
falsch argumentiert.“
Pfarrer Ulrich Franke der Gemeinde St. Agatha in Dorsten in einem Artikel der ‘Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung’ vom 9. Juli über die Freigabe der Alten Messe.
Kirchliche Selbstaufgabe
„In der
Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) hatte sich unter der Führung des französischen Erzbischofs
Marcel Lefebvre die Priesterbruderschaft St. Pius X. gegründet, die sich den Reformen widersetzte, weil
die Kirche ihren Anspruch, »Hüterin und Verkünderin der einzigen und ewigen Wahrheit« zu sein, aufgegeben
habe.“
Der Wiesbadener Stadtdekan, Hw. Johannes zu Eltz in der Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Wiesbadener
Kurier’ vom 10. Juli.
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@sacerdos helveticus „Liturgische Dienste von Laien sind hier überhaupt nicht erwähnt,(…) Dort ist
dann wohl vom Empfang der Sakramente durch die Gläubigen (als einer Weise der Ausübung dieses Priestertums)
die Rede, nicht aber von speziellen liturgischen Diensten.“ In dem Hinweis auf LG 10 ist zugegebenermaßen
keine direkte Erwähnung des K-Helfers als liturgischer Dienst. LG ist auch m.E. kein Regelwerk für die
verschiedenen liturgischen Dienste, sondern schildert das Wesen der Kirche. Dennoch kann man diesen Dienst
in Bezug bringen. Neben der vertikalen Dimension der Liturgie (katabatische und anabatische) als gott-menschlicher
Austausch soll auch die horizontale (diabatische) Dimension der Liturgie nicht vernachlässigt werden.
Das eucharistische Opfer des Priesters in Persona Christi sollen wir auch nicht mit der eucharistischen
Darbringung gleichstellen. Darbringung wird auch als Gabe bzw. Spende definiert. „Zur Liturgie gehört
auch die „Communio“ der versammelten Gläubigen. Doch verdankt sich die liturgische Versammlung nicht
sich selbst, sondern Christus stiftet die Gemeinschaft. Communio heißt nicht nur Gemeinschaft, sondern
„Beziehung durch Teilhabe an einem Gemeinsamen“. Durch das allgemeine Priestertum haben die Gläubigen
Anteil am am Priestertum Christi und können so an seinem priesterlichen Handeln mitwirken und werden
so zu Mitträgern der Liturgie.“ (Alexander Saberschinsky, Der gefeierte Glaube – Einführung in die Liturgiewissenschaft,
S. 10)
Filzlaus Dann lassen Sie sich mal hinsichtlich der Liturgie von S. Thomas beraten: Laici autem participationem
liturgicam actuosam praestant, et quidem vi characteris baptismalis; S. theol. III q. 63 a. 6. Das unterschlägt
die SSPX.
Bis auf Ihre etwas pauschale Abqualifizierung aller Anhänger der FSSPX kann ich Ihnen zustimmen. Freilich
kann das „dialogische“ Bemühen nicht auf Kosten der Wahrheit gehen. Gerade das „subsistit“ zeigt ja,
daß bestimmte Formulierungen produktive Umdeutungen erlauben.
Filzlaus: Das „subsistit in“ des Jesuiten Tromp (in LG) war ein so genialer Einfall, dass der „Schuss“
meilenweit über die Köpfe des frommen Volkes (auch der Bf.e) hinwegging. WEIL es auch außerhalb der
sichtbaren Grenzen „Wahres“ gibt, DESHALB subsistiert die Kirche Christi ZUVERLÄSSIG innerhalb der sichtbaren
Grenzen. Dialektik? Nein. Dialogik. Jeder Dialog setzt ja schon eine gemeinsame Basis des Verstehens voraus.
Wäre das Kirchsein nur „innerhalb“ der Bezirke des kanonischen Rechts „wahr“, hätte keine Mission jemals
überzeugt. Deshalb genügt nie zu sagen „Wir sind Kirche“; es muss überall heißen „wir plus X.“ sind
Ecclesiam Suam. Daher ist die SSPX pastoral so fatal unfruchtbar, sammelt Frustierte und Kranke ein, überzeugt
aber niemanden von „draußen“.
Dienst der Gläubigen Alkuin sei Dank, dass er den Text aus der Instructio „Redemptionis Sacramentum“
über den Dienst der „Kommunionhelfer“ erwähnt. Leider liegt bezüglich der Praxis viel im Argen und
es gibt z.B. nicht selten Fälle, dass neben dem Hauptzelebranten auch Konzelebranten anwesend sind, jedoch
diese Konzelebranten nach Empfang der Kommunion zu den Sedilien gehen und dort sitzen, während Laien
die Kommunion austeilen und zwar nicht nur in dem Fall, dass ein solcher Konzelebrant wegen Gebrechlichkeit
die Kommunion kaum austeilen kann. Auf jeden Fall handelt es sich hier um einen groben Verstoss gegen
die kirchliche Ordnung und eine falsch verstandene Förderung der Laien. Was aber der von Alkuin erwähnte
Text des Vatikanum II aus Lumen Gentium 10 Zitat: Nichtsdestoweniger wird In Lumen Gentium das „königlichen
Priestertum“ der Gläubigen an der eucharistischen Darbringung (vgl. LG10) in eigener Weise, gerade durch
den Dienst der Kommunionhelfer/-helferinnen, verdeutlicht. mit dem Dienst der Kommunionhelfer zu tun haben
soll, ist mir nicht klar. Liturgische Dienste von Laien sind hier überhaupt nicht erwähnt, wohl aber
die Tatsache, dass auch die Gläubigen an der Darbringung der Eucharistie mitwirken aufgrund ihrer Anteilnahme
am königlichen Priestertum Christi (die ihnen in der Taufe geschenkt wurde). Dort ist dann wohl vom Empfang
der Sakramente durch die Gläubigen (als einer Weise der Ausübung dieses Priestertums) die Rede, nicht
aber von speziellen liturgischen Diensten.
@Athanasius1957: athenagoras zu paul vi Ich habe diesen Ausspruch von Patriarch Athenagoras mehrfach erwähnt
gefunden. Wenn ich mich nicht täusche, so habe ich ihn auch in Reinhard Raffalt „Wohin steuert der Vatikan?“
gelesen. MfG Christoph Heger
K-Helfer Obwohl ich selber K-Helfer (die genauer Bezeichnung lautet: „außerordentliche Spender der heiligen
Kommunion“) bin, wäre ich froh wenn diese dienst von ordentliche Spender (Priester und Diakon) immer
abgedeckt werden könnte. Nichtsdestoweniger wird In Lumen Gentium das „königlichen Priestertum“ der
Gläubigen an der eucharistischen Darbringung (vgl. LG10) in eigener Weise, gerade durch den Dienst der
Kommunionhelfer/-helferinnen, verdeutlicht. Dennoch ist dieser Laiendienst auch nur unter ganz klare Vorrausetzungen
erlaubt z.B.: „Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion nur dann austeilen,
wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen Alters oder
aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion hinzutreten,
so zahlreich sind, dass sich die Messfeier allzu sehr in die Länge ziehen würde.“ (RS 158) Leider werden
die Bestimmungen nicht immer eingehalten und die 2 Hervorhebungen sind die Quelle der meisten Missbräuche.
Ich habe selber erlebt, dass ein Priester und zwei K-helfer an nur 10 Gläubigen die Kommunion austeilten.
athenagoras zu paul vi wer kann sich noch an den sinngemäßen ausspruch athenagoras an paul vi erinnern:
ändern sie die liturgie nicht! würde mich über die entsprechende referenz freuen. danke
M.Popins Ich kann verstehen das sie dem Sentinel eine gewisse Verehrung entgegenbringen, aber ich möchte
sie doch bitten ihn nicht öffentlich in einem katholischen Forum als ihren Gott zu bekennen.
Lektoren Ich gebe Alkuin recht! Bin selber Lektorin und weiß daher, wie manche der besagten Gemeindemitglieder
daran herummäkeln. Ist sicher mit ein Grund, warum an dieser Stelle Personal fehlt.
@Seefeldt „Aber daß sich kaum mehr Kommunionhelfer, Lektoren usw. finden, läßt auch darauf schließen,
daß mit diesen Diensten einiges nicht stimmt. Wäre es wirklich eine gute Sache, würden sich wohl doch
immer Bereitwillige dazu finden.“ Dass sehe ich absolute nicht so und bei alle Liebe, ist es keine Rechtfertigung
für die zurückhaltende Bereitwilligkeit diese Dienste zu übernehmen. Ihr Syllogismus hinkt gewaltig!
Überlegen Sie ihr Argument nur in anbetracht der weitaus gravierenden Priestermangel. Aber dass sich
kaum mehr Priesteramtskandidaten finden, lässt auch darauf schließen, dass mit diesen Dienst einiges
nicht stimmt. Wäre es wirklich eine gute Sache, würden sich wohl doch immer Bereitwillige dazu finden.
Beim Lektor ist grundsätzlich zu betrachten, dass nicht viele wollen/können eine Gemeinde aus der hl.
Schrift vorlesen. Manche wollen sich auch nicht der stets vorhandene Bemäkelung der Gemeinde aussetzen.
Beim Kommunionhelfer Dienst, ist der Scheu/Erfurcht und Angst vor Tadel noch größer! Unser Gemeinde
(ca. 3000 Katholiken) hat nur 2 K-Helfer. Eine davon ist über 70 Jahre alt!
Preisfrage „In der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) hatte sich unter der Führung des
französischen Erzbischofs Marcel Lefebvre die Priesterbruderschaft St. Pius X. gegründet, die sich den
Reformen widersetzte, weil die Kirche ihren Anspruch, »Hüterin und Verkünderin der einzigen und ewigen
Wahrheit« zu sein, aufgegeben habe.“ Und das ist die Preisfrage, die über Sein und Nichtsein der Traditionalisten
(und der Römischen Kirche in ihrem tarditionellen Verständnis) entscheidet: Hat die Römisch-kathol.
Kirche wirklich den Anspruch, Hüterin und Verkünderin der einzigen und ewigen Wahrheit zu sein aufgegeben?
Wenn ja, dann hätte es eines Traditionalismus bedurft. Wenn nein, dann wäre der Traditionalismus anmaßend!
Die Problematik liegt vielleicht darin, daß die Frage mit „Jein“ beantwortet wird. Die Kirche hat zwar
niemals den Anspruch aufgegeben, Verkünderin und Hüterin der Wahrheit zu sein, nur nehmen es die meisten
Menschen nicht mehr wahr und die amtlichen „Verkünder und Hüter“ scheinen es selbst nicht mehr zu glauben…
@Bokrug Wie wäre es denn nach ihrer Theorie bei den Alt-Katholien? Das sind ja wohl auch Tradtionalisten?
Oh,oh, das sind doch die größten Modernisten, die es gibt…
Andacht und Ehrfurcht Wie schon an anderer Stelle geschrieben, schädigt der NOM seine Opfer u.a. dadurch,
daß er ihnen das Gespür für Heiligkeit, Würde und Schönheit raubt. Das wurde inzwischen auch in dieser
Beitragsreihe deutlich, wo bei Nomisten offensichtlich jedes Verständnis dafür fehlt, daß man einen
Kelch mit Andacht und Ehrfurcht in den Tabernakel stellen sollte.
Wie steht es mit den Altkatholiken… Zu Marcel Lefebvre: Wie wäre es denn nach ihrer Theorie bei den
Alt-Katholien? Das sind ja wohl auch Tradtionalisten? Oder bei der erzkonservativen Gruppierung, der der
US-Schauspieler Mel Gibson angehört? Grüsse Bokrug
Frage…?????? Noch heute graust es mir beispielsweise eingedenk einer Kommunionhelferin, die vor etlichen
Jahren den Kelch in den Tabernakel steckte wie wohl zuhause einen Kochtopf in den Küchenschrank. als
langjähriger Kommunionhelfer kannst du doch bitte mal erklären, wie ein ZIBORIUM anders in den Tabernakel
zurückgeführt wird wie wie Kochtopf in den Schrank. Worin bestand also Dein Erschrecken?
Selbstverwirklichung! – bei einigen Nur zur Klarstellung: nicht jeder Kommunionhelfer oder Lektor tut
dies, um sich selbst zu verwirklichen. Mancher tut dies wirklich aus selbstloser Überzeugung – ich tat
das übrigens auch (auf Anfrage meines Pfarrers). Ich finde es gut, wenn sich keine Kommunionhelfer und
Lektoren mehr finden – dann bessert sich der Gottesdienst wenigstens in dieser Hinsicht etwas. Denn so
mancher Laienlektor und -kommunionhelfer verrichtet seine Sache doch eher „suboptimal“. Noch heute graust
es mir beispielsweise eingedenk einer Kommunionhelferin, die vor etlichen Jahren den Kelch in den Tabernakel
steckte wie wohl zuhause einen Kochtopf in den Küchenschrank. Aber daß sich kaum mehr Kommunionhelfer,
Lektoren usw. finden, läßt auch darauf schließen, daß mit diesen Diensten einiges nicht stimmt. Wäre
es wirklich eine gute Sache, würden sich wohl doch immer Bereitwillige dazu finden.
Selbstverwirklichung? Also in den mir bekannten Pfarreien ist das Finden von Lektoren und Kommunionhelfern
ein einziger Krampf. Wenn in ein paar Jahren auch noch jene ausscheiden, die diesen Dienst aus tatsächlicher
Überzeugung übernommen haben (der Wunsch nach Mehrbeteiligung der Laien), dann wird es vielerorts keine
Kommunionhelfer mehr geben. Wer lässt sich auch schon auf einen möglicherweise monatelang vorausgeplanten
Dienst verpflichten, nur damit die, die sich trotz freier Reihen vorne in die letzte Reihe setzen auch
nach 2 Minuten ihre Kommunion empfangen können? Es ist, wie es immer ist: Nachdem sich das Neue abgenutzt
hat interessiert es niemanden mehr.
Zahlen Bei jenen, die sich als Kommunionhelfer, Lektoren usw. selbstverwirklichen wollen, kann man wohl
davon ausgehen. Aber bei den anderen? Es gehen doch viele ganz einfach nicht mehr zum Gottesdienst – viele
davon vielleicht deswegen, weil sie die Nase vom NOM vollhaben. In einer Gemeinde mit 5000 Katholiken
gibt es vielleicht 3 oder 5 Kommunionhelfer und vielleicht 10 oder 15 Lektoren. Die restlichen rund 4980
haben keinen solchen legitimen Dienst. Wenn dort sonntags 300 Leute zur Messe gehen, werden es bei Abschaffung
der liturgischen Dienste und Einführung der trid. Messe vermutlich nicht mehr werden. Es besteht eher
die Gefahr, dass es noch weniger werden.
was die Gläubigen (vielleicht) wollen Ob wohl wirklich „die allermeisten Gläubigen gar nicht mehr zurück
wollen zur Zeit vor 1960“? Bei jenen, die sich als Kommunionhelfer, Lektoren usw. selbstverwirklichen
wollen, kann man wohl davon ausgehen. Aber bei den anderen? Es gehen doch viele ganz einfach nicht mehr
zum Gottesdienst – viele davon vielleicht deswegen, weil sie die Nase vom NOM vollhaben. Und wenn ich
an meine erste Erfahrung mit der Tridentinischen Messe denke – da könnte vielleicht auch so mancher bisherige
NOM-Besucher etwas Besonderes erleben. Vieles in dieser Welt geht tatsächlich bergab. Aber gerade für
die Kirche ist es doch eine wichtige Aufgabe, möglichst viele Menschen wieder bergauf zu führen. Die
tridentinische Messe ist dafür ebenso eine Möglichkeit wie Glaubenstreue und die Selbstbesinnung der
katholischen Kirche, die einzige Kirche Christi zu sein.
solarisch Zudem ist der auferstandene solarische Christus als siegreicher erlöster Christus relevant…
Wohl zuviel Teilhard de Chardin gelesen – oder was?
@Bokrug Jesus Christus wird nicht durch die Hostie „symbolisiert“. In der konsekrierten Hostie ist Jesus
Christus unter der Gestalt des Brotes mit seinem Leib zugegen.
@Sentinel: Relevant ist das Fehlen des heiligen Geistes, der Sophia…die Charismatiker, Quäker und teilweise
Orthodoxe Christen haben den mehr… Zudem ist der auferstandene solarische Christus als siegreicher erlöster
Christus relevant…die kath. Kirche hat zu sehr den gekreuzigten in den Vordergrund gerückt…der auferstandene
Christus wird durch Monstranz und Hostie symbolisiert!
Oh je… „Auf das Verlangen Einzelner darf im Interesse der Mehrheit keine Rücksicht genommen werden.“
Da muss der Herr Pfarrer aber viele Liturgieformen abschaffen…
#9 Mr. Poppins 21:03:39 | Dienstag, 28. August 2007
asphyx Danke für den Tipp, aber das wussten wir schon längst! Sie waren damit auch nicht der einzige
kreuz.netler, aber die anderen (wie Ottaviani) waren wenigstens ehrlich und keine Kuckuckseier. Weshalb
sie im kreuts.net auch niemand stören.
@@all Ich bin durch das, was ich hier erfuhr, über die Piusbrüder und über ihr Kampfziel des Motu Propios
zugunsten der alten Messe, hat mich wieder zu einem Fan derjenigen gemacht. Auch wenn ich als Kind das
lateinische Gebrabbel unseres Dorfpfaffen nicht verstanden habe, habe ich hier gelernt, die alte Messe
wirklich zu schätzen. Sie ist etwas besonderes und wahrscheinlich wegen ihrer unverständlichen Sprache
auch die einzige Liturgie, die Gott angemessen ist. Latein ist eine tote Sprache – genauso wie der katholische
Glaube unter dem NOM! Mit der Wiedereinführung einer toten Sprache kann man die römisch-katholsiche
Kirche wieder beleben. Und die Ketzer, die hier posten und nicht in der Lage sind, dies klar zu erkennen,
werden selbst erkennen müssen, wie tot das NOM mittlerweile ist.
#7 Raphael240889 20:20:03 | Dienstag, 28. August 2007
Wie sehr haben wir gewünscht, dass Wir haben sehr wohl gewünscht, dass der Papst die alte Messe wiederherstellt,
denn die anderen, moderneren Formen der Liturgie gehen an Gott und den Gefühlen der Gläubigen total
vorbei, weil sie beides vermitteln müssen: Gottes- und Weltliebe. Kam aber nicht Jesus Christus von außerhalb
der gehassten Welt, in der heute der Teufel herrscht? Tatsächlich stimmt es, dass die allermeisten Gläubigen
gar nicht mehr zurück wollen zur Zeit vor 1960; außerdem kann man diese Neue Welt nicht mehr „umformen“,
selbst wenn der heilige Geist es möglich macht, so ist die Masse auf Abwegen. Die Bischöfe wollen nicht,
die Menschen verstehen nicht mehr und die Neue Welt verträgt sich nicht mehr damit. Nunmehr geht es nur
noch bergab: Hoffnungen und Seelen gehen verloren, denn die Welt will es so, weil sie es so wollte…
Warum eigentlich hat die V2 Kirche soviel Schiss die Wahrheit zu sagen, nämlich dass der katholische
Glaube die Wahrheit ist und die anderen Irrtümer. Fast so als ob man sie sich schämen dass sie die Wahrheit
besitzten. Man sollte vielmehr stolz darauf sein und sie in Nächstenliebe verkünden und die Sklaven
des Irrtums, (dh alle Anhänger aller anderen Religionen) bekehren. Es würde nur ein bischen nichtvorhandenen
Mut brauchen, die Lösung von weltlichen Bindungen und etwas Opfergeist um die Angriffe der Welt deren
Herrscher ja nunmal der Satan ist und schon immer war zu ertragen !
@Romulus: am Ende des NOM … … in absehbarer Zeit können Sie ohnehin nichts ändern. Es ist in Gottes
Kirche dauerhaft kein Platz für eine Liturgie mit protestantischen, den kath. Glauben verfälschenden
Elementen. Ich hoffe, Sie werden es aushalten.
Wenn ein Pfarrer … … schreibt: »Solange die Inhalte nicht berührt werden, sind die Formen sekundär.«
Dann hat er Recht. Jedoch nicht in einem Kontext, in dem ja die Inhalte massiv „berührt“ – verändert
wurden. Und das wurden sie ganz gezielt und mit voller, nicht jedoch katholischer Absicht.
Gähhhhhhhhhhn hoch 2 Tja Jürgen, ich stimme Ihnen zu. Gähnen kann man – ob Ihrem Kommtar und den Kommentaren
diverser Geistlichen, die augenscheinlich überhaupt nichts verstanden haben. Auch Sie nicht.