Zölibat
Verschiedene Maße
Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in der Regel homosexuelle Kleriker? Neue Daten aus den USA.
(kreuz.net, New York) Am 13. August hat die ‘Catholic League’ auf einen Artikel der Presseagentur ‘Associated Press’ hingewiesen, der am 16. Juni in der Tageszeitung ‘New York Times’ publiziert wurde.

Die ‘Catholic League’ ist eine US-Organisation, die sich gegen die Diffamierung der Katholischen Kirche einsetzt.

Der Artikel in der ‘New York Times’ stand unter dem Titel: „Daten werfen Licht auf den sexuellen Mißbrauch durch protestantische Kirchenvertreter“.

Darin wurde berichtet, daß die drei Versicherungen, die eine Mehrheit der protestantischen Kirchen in den USA abdecken, jährlich mit etwa 260 Rapporten konfrontiert werden, bei denen es um sexuelle Mißbräuche von Jugendlichen unter 18 Jahren durch Kirchenvorsteher, kirchliche Angestellte, Freiwillige oder Gläubige geht.

Am 20. Juni publizierte die ‘New York Times’ einen zweiten Artikel unter dem Titel „Zwischen Lehrer und Schüler: Das Mißtrauen wächst.“

In dem Artikel wird festgestellt, daß die Anzahl der angezeigten Mißbrauchsfälle seit den frühen 90er Jahren landesweit in allen Bereichen des Lebens im Fallen begriffen ist.

Dagegen sei in den Schulen im US-Bundesstaat New York ein betonter Anstieg von Vorfällen festzustellen, welche die sogenannte moralische Geeignetheit eines diplomierten Lehrers und Verwalters betreffen.

In ihrer Medienaussendung wundert sich die ‘Catholic League’, daß diese beiden Meldungen in der Öffentlichkeit kein größeres Echo gefunden haben:

„In einer Zeit, in der katholische Priester häufig lächerlich gemacht und als notorische Kinderschänder hingestellt werden, zeigen die Angaben über protestantische Religionsdiener, daß das Problem bei weitem nicht auf eine Religion beschränkt ist.“

Es sei auch seit Jahren eine Tatsache, daß der Kindsmißbrauch in Schulen häufig unbeachtet bleibt.
      
39 Lesermeinungen
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#39   Tilman   14:44:26 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@jesusfan2008 – 12. Februar 2008 17:26
.
Lieber eine zivilisierte Ausdrucksweise mit brauchbarer Rechtschreibung statt einer Vulgärsprache de.wikipedia.org/…i/Vulg%C3%A4rsprache ohne eine brauchbare Rechtschreibung.
Egal, welcher „Scheiss“ (bzw. Ihre Wortwahl) abgeschafft werden soll, was hat das damit zu tun, dass Sie ggf. „mit einer Gruppe gleichdenkender“ selbst nach Rom gehen müssten? Sie können auch die Bahn nehmen, und, je nachdem, was Sie in Rom dann machen wollen, dort auch dort den ÖPNV.
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#38   Benedikt   18:04:49 | Dienstag, 12. Februar 2008
@ jesusfan
Denn die meisten jungen Priester (ich hab viele Kontakte zu solchen) sind gegen den Zölibat.
Ich kann das Gegenteil sagen.
Ich finde das auch Priester ein Recht auf Zuneigung, Zärtlichkeiten und Sex haben sollen.
Wieso machen Sie dann Einschränkungen auf Weltpriester? Kein Mensch wird zum Priestertum gezwungen, jeder weiß, worauf er sich einlässt.
Also ich bin dafür der Scheiss soll abgeschafft werden.
Welch gewählte Ausdrucksweise…
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#37   jesusfan2008   17:26:46 | Dienstag, 12. Februar 2008
gegen den Zölibat
Ich finde die Abschaffung des Zölibats ist an der Zeit!
Die Priester sollten selbst entscheiden können ob sie eine Frau oder Freundin haben wollen oder nicht.
Man kann nicht Leuten einfach verbieten sich zu verlieben oder Sex zu haben.
ICh finde es gehört eine Änderung her zumindest bei den Weltpriestern.
Denn die meisten jungen Priester (ich hab viele Kontakte zu solchen) sind gegen den Zölibat.
Ich finde das auch Priester ein Recht auf Zuneigung, Zärtlichkeiten und Sex haben sollen. Sie sind auch nur Männer und seinen Sexualtrieb unterbinden ich glaub das schafft keiner.
Also ich bin dafür der Scheiss soll abgeschafft werden. Und wenn ich mit einer Gruppe gleichdenkender selbst nach Rom gehen muss!!!!
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#36   Dr. Christoph Heger   11:00:11 | Montag, 3. September 2007
Zölibat – Bitte noch mal lesen!
Frau Bussmann zitiert 1. Kor 7,7 falsch, mißdeutet 1. Kor 9,5 und wähnt:
„Eindeutig weicht die römisch-katholische Kirche bezüglich ihrer Zölibatsverpflichtung von der apostolischen Tradition ab.“
Das Gegenteil ist der Fall:
Eindeutig steht die römisch-katholische Kirche mit ihrer Zölibatsverpflichtung in der apostolischen Tradition.
Ich hatte schon auf die Aussage des Apostels Paulus in Titus 1,7f hingewiesen. Hier ist sie noch einmal:
„Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, kein Säufer, nicht streitsüchtig, nicht schändlichen Gewinn suchen; sondern gastfrei, gütig, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam; er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiß ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.“
Die Forderung nach einem Enthaltsamkeitszölibat findet sich auch in
„Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.“
Paulus wendet sich nicht gegen bischöfliche Vielweiberei, sondern gegen die Wiederverheiratung eines Witwers, weil er sonst nicht glaubt, daß der Kandidat enthaltsam leben kann.
Schon das Nizänum hat also völlig zu Recht (zunächst für Bischöfe die Zölibatsverpflichtung eingeführt.
MfG
Ch. Heger
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#35   Brigitte Bussmann   13:00:23 | Samstag, 1. September 2007
Herr Heger
Im 1. Korintherbrief 7,7 steht.
„Der Bischof soll ein guter Familienvater sein.“ Interpretieren Sie hier einen Pflichtzölibat hinein??
Jesus sagt z.B. überhaupt nichts zur Zölibatsverpflichtung. Wie könnte er das auch getan haben als gläubiger Jude.
Kor. 9,5 „Haben die Verkünder des Evangeliums nicht das Recht eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitzuführen?“ Auch das hört sich nicht nach Zölibat an.
Eindeutig weicht die römisch-katholische Kirche bezüglich ihrer Zölibatsverpflichtung von der apostolischen Tradition ab.“
Und wer diesen Unfug unterstützt mit seinem Halbwissen über Theologie, Philosophie und Psychologie fügt der Kirche noch zustätzlich Schaden zu.
Wer redet und schreibt hier ständig unfug?? Überlegen Sie es sich Herr Heger. Nicht, das was man gern möchte ist Fakt, sondern, was ich hier geschrieben habe und das kann jeder lesen, sofern er lesen kann.
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#34   Dr. Christoph Heger   11:49:08 | Freitag, 31. August 2007
Ist Brigitte Bussmann unfähig zu lesen?
Brigitte Bussmann wiederholt unverdrossen ihren Unfug:
Das Zölibatsgesetz für alle Kleriker der lateinischen Kirche kam im 12. Jahrhundert als Kirchengesetz heraus.
Diese Darstellung verschleiert, daß eine solche kirchengesetzliche Verpflichtung für Bischöfe – und das waren zu der Zeit praktisch Pfarrer einer Kleinstadt – schon auf dem Konzil von Nizäa erlassen worden ist.
Daher ist die folgende Behauptung schlicht unwahr:
In die Zölibatsrichtung wurde allerdings schon früher gegangen, aber nicht als Verpflichtung.
Übrigens sollte jemand, der das Evangelium verkündet lt. Bibel mit einer Schwester im Glauben die Ehe eingehen, das galt für Priester und Bischöfe.
Auch das ist unwahr.
Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, daß der heilige Paulus vom Bischof verlangt, daß er „enthaltsam“ ist. Aus diesem Grunde schließt er Kandidaten, die nach dem Tode ihrer ersten Frau erneut geheiratet haben, aus; solchen Männern traute er nicht zu, hinfort enthaltsam zu leben.
MfG
Christoph Heger
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#33   Brigitte Bussmann   11:14:12 | Freitag, 31. August 2007
Verschiedene Maße
Mit den 20 % weltweit homosexueller Männer habe ich eine Statistik aus jüngster Zeit übernommen. Da dies mir nicht so wichtig schien, habe ich diese Umfrage auch nicht abgespeichert.
Wenn es so viele katholische Priester in den USA gibt, die homosexuell sein sollen, muss es doch logischerweise sehr viele Männer weltweit geben, die homosexuell sind, sonst kann diese Rechnung aus den USA gar nicht aufgehen.
Homosexuelle Frauen gibt es offiziell ja gar nicht. Es gibt wohl Frauen, die sich als Lesben bezeichnen, aber fragen sie mal nach den Hintergründen, warum sie annehmen, dass sie lesbisch sind.
Das Zölibatsgesetz für alle Kleriker der lateinischen Kirche kam im 12. Jahrhundert als Kirchengesetz heraus.
In die Zölibatsrichtung wurde allerdings schon früher gegangen, aber nicht als Verpflichtung. Übrigens sollte jemand, der das Evangelium verkündet lt. Bibel mit einer Schwester im Glauben die Ehe eingehen, das galt für Priester und Bischöfe.
Zum „neuen Pfingsten“ würde zwangsläufig auch die Aufhebung der Verpflichtung von Weihesakrament und sexueller Enthaltsamkeit gehören. Das Zölibat als solches sollte nicht abgeschafft werden, sondern erneuert. Eine Erneuerung wäre eben, wenn Priesterweihe und sexuelle Enthaltsamkeit nicht mehr untrennbar miteinander verknüpft wären.
Männer, die keine Priester sind, können überhaupt nicht wirklich verstehen, was es heißt zölibatär zu leben.
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#32   Alkuin   15:57:35 | Donnerstag, 30. August 2007
@Kurt K. & Pascal123
„wo ist dann Ihr Problem?“
Mein „Problem“ habe ich eindeutig geschildert! 20% als Faktum dar zu stellen ist entweder ein Fehler oder eine Bewusste Irreführung wenn die Zahl unter 2% liegt.
Wenn sie nachschauen werden sie festellen, dass Ich mich generell an das +net Homo-bashing nicht beteilige. Der einzige Beitrag den ich bis jetzt diesbezüglich geschrieben habe war ein Zitatat aus dem KKK.
@ Pascal123
2moderne Forschungen…“
Traue kein Statistik den man nicht selbst gefälscht hat! Sie müssen nut halbwegs plausible sein. :)3
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#31   Pascal123   14:21:41 | Donnerstag, 30. August 2007
@Alkuin
Seien Sie versicher das weit mehr als 1,3% der Männer Schwul sind,moderne Forschungen gehen von 8-10% aus. Diesen Wert halte ich für sehr realistisch. Darin eingeschlossen sind alle Männern die verheiratet sind, aber eigentlich Schwul, dieses Phänomen ist weiter verbreitet als angenommen.
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#30   Kurt K.   13:14:04 | Donnerstag, 30. August 2007
@ Alkuin
Wenn Sie von Ihrem im Schnitt etwa 1%igen Anteil von Homosexuellen Menschen ausgehen – wo ist dann Ihr Problem?
1%… und dann dauernd Homo-Artikel… und gehetze gegen diese popeligen 1%…
Mit Kanonen auf Spatzen schiessen hiesse es dann…
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#29   Dr. Christoph Heger   12:54:00 | Donnerstag, 30. August 2007
Brigitte Bussmanns Perle
Es wäre gut, wenn das alte, verrottete Kirchengesetz der Verknüpfung zwischen Weihesakrament und sexueller Enthaltsamkeit endlich der Vergangenheit angehören würde.
Alt ist dieses Gesetz allerdings. Der hl. Paulus verlangt vom Bischof, daß er „enthaltsam“ (enkrates) sei. Zum Kirchengesetz erhoben wurde es vom Konzil von Nizäa.
Verrottet ist es in jenen Klerikerkreisen, denen vor lauter Begeisterung über das „neue Pfingsten“ in der Kirche das Selbstverständnis ihres Priestertums abhanden gekommen ist.
MfG
Christoph Heger
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#28   Alkuin   12:36:13 | Donnerstag, 30. August 2007
@Brigitte Bussmann
„denn lt. Statistik gibt es nur weltweit ca. 20 % aller Männer, die wirklich homosexuell sind.“
Sie haben sich wohl um mehr als eine Kommastelle vertan! 20% der Männer sollen Schwuchtel sein?
Eine groß angelegte, repräsentative Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts emnid hat im Auftrag des Webportals eurogay.de im Jahr 2000 zum Beispiel aktuelle Daten zum Thema Homosexualität geliefert: Demnach bezeichnen sich in Deutschland 1,3 % der Männer und 0,6% der Frauen als homosexuell.
Ich glaube auch nicht, dass die Weltstatistik ein gesamt %satz von 20% geben kann.
Dass hätte die „Gay“ Lobby gern, ist aber nicht so! :-P
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#27   Rainer Tobak   09:38:20 | Donnerstag, 30. August 2007
Methusalix
vergleicht Pädophilie und Homosexualität mit Pest und Cholera! Was für eine Menschenverachtung! :-O
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#26   Brigitte Bussmann   09:29:20 | Donnerstag, 30. August 2007
Verschiedene Maße
Es wäre gut, wenn das alte, verrottete Kirchengesetz der Verknüpfung zwischen Weihesakrament und sexueller Enthaltsamkeit endlich der Vergangenheit angehören würde. Die schwachen Versuche, verheiratete Männer, die früher einer anderen Konfession angehörten und Pfarrer dieser Glaubensgemeinschaften waren, zu Priestern zu weihen und auch das ständige Diakonat von verheirateten Männern sind keine endgültigen Lösungen.
Wenn ich lese, wie viele Priester, besonders in den USA homosexuell sein sollen, packt mich das Grauen, denn lt. Statistik gibt es nur weltweit ca. 20 % aller Männer, die wirklich homosexuell sind. Demnach sind diese USA-Recherchen doch schon lächerlich und an den Haaren herei gezogen. Soll auf diese Art verstärkt Homosexualität verunglimpft werden?
Kinderschänder gibt es ebenfalls wieder lt. Statistik doch vermehrt bei nahen Verwandten der geschändeten Kinder und dass hier wiederum ausgerechnet katholische Priester dafür herhalten müssen, ist ebenfalls unsinnig.
Es kann doch nicht einfach alles pauschalisiert werden, wenn der eine oder andere Priester Kinder missbraucht und somit ein ganzer Stand schon verunglimpft wird. Es gibt auch Erzieher und Lehrer, die Kinder missbrauchen und niemand redet so sehr davon, wie gerade dann, wenn es sich um einen katholischen Priester handelt.
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#25   methusalix †   22:19:58 | Mittwoch, 29. August 2007
Danke Don C.
Habe Sie jetzt verstanden. Entschuldigung meinerseits.
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#24   Don Camillo   22:18:48 | Mittwoch, 29. August 2007
@obelix
Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in der Regel homosexuelle Kleriker?
Dieser Satz stammt nicht von mir, der ist aus dem Artikel zitiert. Ich wollte mit meinem Posting einzig und alleine darauf aufmerksam machen, dass dieser Satz überhaupt keinen Sinn ergibt, weil er fogendes suggeriert:
1. Alle Pädophilen sollen angeblich in der Regel homosexuell sein.
2. Alle Kleriker sollen angeblich in der Regel homosexuell sein.
Die Wahrheit ist, dass Pädophilie von Homosexualität unabhängig ist, auch wenn beides gemeinsam wie Pest und Cholera auftreten KANN. Dass heisst aber noch lange nicht, dass das immer so sein MUSS, wie Don C. dies postuliert. Auch wenn er es noch so gerne hätte.
Sie sehen also, dass Sie mich missverstanden haben. Sollte ich mich vorhin unklar ausgedrückt haben, so entschuldige ich mich in aller Form dafür.
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#23   Nachtlaterne   20:41:54 | Mittwoch, 29. August 2007
die mehrheit der…
…pädophile ist homosexuell und diese würden sich ganz sicherlich nicht durch die möglichkeit zu heiraten (ohnehin schon keine frau) von ihren kinderfixierten trieben abhalten lassen. der zölibat trägt keinerlei schuld am fehlverhalten eines mannes, denn fehlverhalten tritt unabhängig davon auf. schaut doch mal wieviel nichtzölibatär lebende männer straftaten an kindern und jugendlichen begehen, die sind eindeutig in der mehrheit. gefallene priester aber sollte man ganz aus ihrem amt jagen, sie haben da nichts mehr zu suchen und bestimmt dann auch nicht mehr im zölibat.
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#22   obelix †   19:58:09 | Mittwoch, 29. August 2007
@Don C. @A. Dragoner
Don Camillo: ?????
Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in der Regel homosexuelle Kleriker?
Ansbach.Dragoner: Schräge Vögel
… denn schließlich gehts um die Wahrheit !
Sie meinen, Ihnen geht es um die einzig wahre, katholische Wahrheit, die die katholische Hierarchie ganz alleine von Gott gepachtet zu haben glaubt?
Das werden wir nicht zulassen.
Deswegen entlarve ich hier auch ganz öffentlich den oben zitierten Satz von Don Camillo als gemeine Lüge.
Die Wahrheit ist, dass Pädophilie von Homosexualität unabhängig ist, auch wenn beides gemeinsam wie Pest und Cholera auftreten KANN. Dass heisst aber noch lange nicht, dass das immer so sein MUSS, wie Don C. dies postuliert. Auch wenn er es noch so gerne hätte.
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#21   Bokrug †   19:51:55 | Mittwoch, 29. August 2007
@Ansbach.Dragoner:
Wobei „fundamentalistisch“ immer noch ein weiter Begriff ist ;) Soziallehre sei da nur als Stichwort genannt…
Gustav Ruhland, Volkswirt zur christlichen Soziallehre
www.vergessene-buecher.de
Die Katholische Kirche hatte noch in ihrem Gesetzbuch (Codex Juris Canonici, Kanon 1543) von 1917/18 die Regelung, dass ein Darlehensvertrag keinen Gewinn rechtfertige, allerdings verbunden mit dem Zusatz, dass weltliches Gesetz eine abweichende Vereinbarung erlauben könne. Beides wurde im Zuge der Neufassung 1983 ersatzlos gestrichen.
In einer Marktwirtschaft ist ein Zinsverbot nicht sinnvoll, wohl aber Maßnahmen, welche die uferlose Bereicherung durch Zinsen verhindern, etwa eine Liquiditätsabgabe, die man auf Geld erheben könnte, das dem
Umlauf vorenthalten wird.
Ferner sie auf Parteien wie die ÖDP (die strebt eine Demokratie nach Schweizer Vorbild an), Christliche Mitte, BüSo und die Humanwirtschaftspartei sowie die „Christen für gerechte Wirtschaftsordnung“ hingewiesen…
http.//www.zeit-fragen.ch
Zeitschrift auch engagierte Christen und Schweizer Staatsbürgerinnen…
www.heise.de/tp/r4/html/such.html?T=Ricardo+Frei…
Operettenimperialismus der USA
www.heise.de/…ikel/14/14587/1.html
www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art…
Exportorientierung statt Binnenmarkt – Entwicklung
Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005
Freihandel: Warum Ricardo widerlegt …
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#20   Ansbach.Dragoner   19:31:12 | Mittwoch, 29. August 2007
Schräge Vögel
hier dominieren seit geraumer Zeit langweilige Grabenkämpfe zwischen wirren Sedisvakantisten, linken Gutmenschen, Rechtsradikalen, Schwulen, Sadomasochisten etc.
Ich denke mal der Sinn des Forums soll auch sein Kommunikation unter gleichgesinnten, in diesem Fall konservativen fundamentalistischen (für mich ein Auszeichnungsbegriff da Christus das Fundament ist) Katholiken zu bieten und sich nicht mit Querrülpsern von abstrusen weltanschaulichen Obkuranten zu beschäftigen, denn schließlich gehts um die Wahrheit !
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#19   Bokrug †   19:30:02 | Mittwoch, 29. August 2007
@Gallowglas:
Sehr richtig, Gallowglas!
Bei Hildegard von Bingen tritt Christus übrigens als Liebhaber und zärtlicher Gottesmann auf – nicht umsonst steht die Sophia bzw. der Heilige Geist im Alten Testament auch für die ätherische sakralisierte Sexualität!
Schändend und die Sexualität pervertierend tritt nur der Teufel auf – dessen Zahl 666 übrigens dem ägyptischen Gott Seth, dem Gott der Wüste und Ödnis und des Handels-Kapitals entspricht!
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#18   Gallowglas   19:17:58 | Mittwoch, 29. August 2007
@Bokrug
Paulus hat im Neuen Testament die Priestereher ausdrücklich NICHT verboten, sondern das Zölibat nur empfohlen.
Nicht nur das, rein nach der Bibel ist die Ehe eigentlich Grundbedingung dafür, daß jemand Priester werden darf, denn „wer keiner Familie vorstehen kann, kann auch keiner Gemeinde vorstehen“
Allerdings verschweigt die RKK die entsprechende Bibelstellen ganz gerne … auch wenn sie jeder, der lesen kann, auch findet …
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#17   Bokrug †   18:06:35 | Mittwoch, 29. August 2007
Zölibat freistellen
Das Zölibat existiert erst seit dem Mittelalter – bis dahin war die Priestereher erlaubt! Die Priester waren so lebensnäher, besser geerdet…und auch Paulus hat im Neuen Testament die Priestereher ausdrücklich NICHT verboten, sondern das Zölibat nur empfohlen.
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#16   wi-bi   15:14:38 | Mittwoch, 29. August 2007
Die Medien treten aber oft mit dem Anspruch auf, die Wirklichkeit abzubilden.
Da haben Sie was falsch verstanden. Ich jedenfalls kenne keinen Verlag, keinen Sender, keine Agentur die das behauptet.
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#15   Pascal123   15:12:20 | Mittwoch, 29. August 2007
@Raphael
Wie hoch liegt eigentlich die Schuld, die Todsünde bei den Frauen, die Priester aus Geilheit verführen und sich totlachen, wieder einen Mann drangekriegt zu haben?
Das glauben Sie nicht wirklich oder, so dumm könnte einer alleine ja gar nicht sein???
Die armen Priester die von der bösen Fraue verführt werden, böse Weiber. Findet sich eigentlich noch eine blödere Ausrede dafür. Wie dumm muss ein Mensch sein,zu glauben Frauen würde Priester gegen deren Willen verführen. Wenn der Priester das nicht möchte könnte die Frau wer weiß was anstellen.Wahrscheinlich kommt es dem Preiester recht oder er sucht es selber. Egal in welcher Religion immer sind Frauen die dummen bösen Weiber. Im Christentum sind Sie die bösen Verführer die Mannerraubenden Biester, die nur vor lauter Sex, die Männer anfallen und im Islam müssen Sie sich Lappen umbinden, weil Männer Ihre Penise nicht unter Kontrolle kriegen. Also Raphael Dümmer geht es wirklich nicht. Woran haben Sie den geschnüfelt, alten Friteusenfiltern.
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#14   Dr.phil Z. Laus   15:01:00 | Mittwoch, 29. August 2007
wi-bi
Zudem ist es nicht Aufgabe der Medien, ihre Inhalte anhand von statistischen Erhebungen zu verfassen.
Die Medien treten aber oft mit dem Anspruch auf, die Wirklichkeit abzubilden. Darüberhinaus prägen sie tatsächlich „Weltbilder“ und tragen zur Meinungsbildung bei (im Guten wie im Schlechten!). Der Hinweis darauf, daß die Größe und Häufigkeit von Schlagzeilen nicht in einem maßstäblichen Verhältnis zur Wirklichkeit steht, ist oft und bei vielen Themen angebracht. Beim Thema „Priesterpädophilie“ leider auch.
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#13   Raphael240889   14:42:49 | Mittwoch, 29. August 2007
Das Problem ist die Verlogenheit und Diffamierung
Leider versucht man mit allen Mitteln, das katholische Priestertum und das Ordensleben zu diskreditieren und zu zerstören, weil die katholische Kirche eben zerstört werden muss als das Resthindernis. Man will eine Einheitsreligion mit dem Widersacher in Rom – da muss alles ausgemerzt und diffamiert werden was Restwiderstand gegen das Böse organisiert. Daher müssen die Priester nach dem Verständnis des großen Lügners der Welt sexuelle zerrieben werden. Der Sexus ist nun dann der Weg dies zu tun. In Fulda haben die katholischen Theologiestudierenden und die evangeilischen Studierenden gemeinsam mit Bier gefeiert. Ob da nicht auch Sex gemacht wurde? Man denke eher nein, aber man kann sich nicht verwundern, wenn die Verführungsmaschinerie anläuft und alle guten Menschen verführt werden …
Wie hoch liegt eigentlich die Schuld, die Todsünde bei den Frauen, die Priester aus Geilheit verführen und sich totlachen, wieder einen Mann drangekriegt zu haben?
Verlogene Welt des Teufels: wann wird es unerträglich?
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#12   Alkuin   14:34:58 | Mittwoch, 29. August 2007
@wi-bi
„Diese Webseite dient doch lediglich der Selbstbefriedigung der Autoren und des sektiererischen Leservolks“
Sie scheinen sich hier sich ganz gut angepasst zu haben :-D :-D :-D :-D :-D :-!
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#11   wi-bi   14:32:28 | Mittwoch, 29. August 2007
Dr.phil Z. Laus
Das hatte ich auch nicht behauptet.
Sich auf Kreuz.net über Sensationsjournalismus anderer Medien aufzuregen ist allerdings stark verwirrend.
Von wem fordern Sie denn eigentlich Sachlichkeit ein (und das unter abstrusen Detailbrandmarkungen wie dem Schwammbegriff der Verhältnismäßigkeit)? Zudem ist es nicht Aufgabe der Medien, ihre Inhalte anhand von statistischen Erhebungen zu verfassen.
Sie verdrängen einfach die zeitliche Abfolge der Ereignisse und ignorieren den (ihnen ungeliebten?) Zeitgeist. Sie merken nicht, dass dieses Thema eine Geburt der gestiegenen Nachfrage an religiösen Inhalten ist. Mitnichten ist das Leitthema der Missbrauch ansich.
Wenn sich die Kirche als höchste moralische Instutition betrachtet sollte sie erst gar nicht argumentieren, dass das Verhältnis der Kinder missbrauchenden Drecksäue doch gleich hoch ist wie bei den anderen. Das wäre ja erschütternd!
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#10   Don Camillo   13:53:36 | Mittwoch, 29. August 2007
?????
Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in der Regel homosexuelle Kleriker?
Was hat dieser Artikel mit dem Zölibat zu tun? Und: sind jetzt alle Priester homosexuell? Wird in dieser Überschrift auf jeden Fall suggeriert.
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#9   Dr.phil Z. Laus   13:32:28 | Mittwoch, 29. August 2007
pascal
Daß auf Priester andere Maßstäbe anzulegen sind, hatte ich eingangs selbst gesagt! Daß aber die Fälle von Priesterpädophilie in einer ganz unmaßstäblichen Form aufbereitet und verbreitet werden, hat nicht so sehr mit kirchl. Vertuschungstendenzen zu tun, sondern mit Sensations- und Tendenzjournalismus. Nachricht A und Nachricht B hat nun einmal nicht den selben Nachrichten-, Sensations- und Tendenzverstärkungswert…
Übrigens bin ich selbst kein Priester (an die Adresse von wi-bi! ).
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#8   Pascal123   12:15:22 | Mittwoch, 29. August 2007
Warum sollte es anders sein???
Da Priester und Pastoren auch nur Männer sind mit einer wie auch immer veranlagten sexuellen Orientierung, kommt natürlich Kindesmißbrauch auch bei Geistlichen vor. Gerade bei Ihnen ist es verwerflich sich an Kindern zu vergehen.
1. Sie nutzen wie bei jedem Mißbrauch Ihre Macht aus. Wahrscheinlich besitzen Sie mehr moralische Macht als der erwähnte Bauarbeiter.
2. Man MUßbei Gesitlichen einen anderen Maßstab ansetzen, da gerade Sie sich der Nachfolge Christi mit allen seinen Geschöpfen und Ausprägungen verchrieben haben. Sie zetern von der Kanzel ob der bösen bösen Welt und das man umkehren muß aber Mißbrauchen die unschuldigsten Ihrer Herde.
Außerdem geht es in den Medien wohl auch darum das ein Lehrer sofort suspendiert oder gar gekündigt wird. Und nicht von einer Gemeinde zur anderen weiter gereicht wird. Wo er das gleiche nochmal machen kann und man Ihn machen lässt. Der Bischof oder Kardinal der einen Priester der Kinder Mißbraucht versetzt, sollte ebendfalls bestraft werden, denn er hat wissentlich( wenn es wissentlich geschah) diesem Verbrechen vorschub geleistet.
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#7   wi-bi   11:55:29 | Mittwoch, 29. August 2007
[die bösen Medien] …, die aber Priesterpädophilie wie ein gefundenes Fressen behandelt!
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Leser dieses Portals es nicht verstehen, wenn man Angehörige einer Gruppe in ein und denselben Topf wirft. Diese ganze Webseite basiert doch auf diesem System.
Nichtsdestotrotz. Es ist jedesmal recht unterhaltsam zu sehen, wie die größten Sprücheklopfer es nicht vertragen selbst Opfer von Kritik zu werden. Und es ist noch amüsanter ihre Hilfslosigkeit förmlich zu riechen, die in in ihrem verzweifelten „wir sind doch die Guten“-Gehabe mittlerweile auf absolute Ignorierung stoßen.
Noch witziger ist allerdings die Tatsache, dass sie hier ja nichts anderes tun. Diese Webseite dient doch lediglich der Selbstbefriedigung der Autoren und des sektiererischen Leservolks durch einseitige „Meinungsäußerungen“.
Dies ist hier ist ihre Medienplattform – ihre Presselandschaft. Nur hier finden Sie Berichte ihrer Meinungsgenossen, die sich für ihre Form der „Wahrheit“ lieber feige im Ausland verstecken. Hören Sie auf die Medien zu verurteilen. In Wahrheit sind sie nur über ihren mangelnden und dazu noch deutlich schwindenen Einfluss angepisst.
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#6   Krzyszek   11:54:57 | Mittwoch, 29. August 2007
Unterschiede
Es kommt schon ein wenig darauf an, was ich predige. Ich kann doch nicht als Priester – egal welcher Konfession – den moralischen Zeigefinger erheben und dann erwarten, dass ich bei Kindesmissbrauch einfach mal so davonkomme und die Medien gleich zum Tagesgeschäft übergehen.
Ein Architekt oder Maurer befindet sich da in einer nicht so exponierten Lage; von daher sind die Fälle von Missbrauch für die Medien hier nicht ganz so spektakulär.
Im Falle von Lehrern/Schülern handelt es sich immer um ein Abhängigkeitsverhältnis, das hier ausgenutzt wird.
Im Übrigen haben Architekten, Maurer und viele andere Berufsgruppen weitaus weniger mit Jugendlichen zu tun, als dies bei Lehrern oder Priestern der Fall ist. Schon auf Grund dieser Tatsache dürften sie weniger in den entsprechenden Statistiken auftauchen.
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#5   Alkuin   11:46:21 | Mittwoch, 29. August 2007
@Kurt K
Auffällig?
Kann es nicht sein, dass es ihnen auffällig erscheint weil gerade die Medienwirksamkeit eines Missbrauchs durch einen Priester, gegenüber der eines Lehrers, zu Buche schlägt?
Obwohl am häufigsten überhaupt; wenn haben Sie zum Letzten mal einen Schlagzeile über einen Kindes-Missbrauch durch einen nahen Verwandten gelesen? Gar nicht „auffällig“, oder?
Auch die mir bekannten Statistiken zeigen, dass Priester, gegenüber andere Gruppen, nicht straffrechtlich auffälliger sind als andere Berufsgruppen. Dennoch werden Priester weitaus häufiger in den Medien und leider in der Satire als Gruppe, Sippenhaft-mäßig, verunglimpft.
Der sicherste Weg einen unbeliebten Priester weg zu kriegen oder (wie in USA) Geld zu verdienen, ist eine sexuelle Belästigungs-Klage.
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#4   Dr.phil Z. Laus   11:38:19 | Mittwoch, 29. August 2007
Kurt K.
wie oft Missbräuche geschehen von Geistlichen
Die Frage ist, was ist „oft“, wenn man es mit anderen Berufsgruppen vergleicht und den Verhältniswert errechnet.
Ich glaube jedoch nicht, daß andere Berufsgruppen als solche überhaupt unter dem Gesichtspunkt der Mißbrauchshäufigkeit in Betracht gezogen und entsprechende Prozentzahlen veröffentlicht werden.
Dementsprechend gibt es in der öffentlichen Meinung keine Maurer-, Lackierer- oder Finanzbuchhalterpädophilie, obwohl es sie selbstverständlich schon gibt! Der Hinweis auf Mißbrauchsfälle in anderern Konfessionen oder Berufsgruppen ist insofern berechtigt, als das öffentliche Interesse (und die veröffentlichte Meinung!) natürlich sehr exklusiv auf Priesterpädophilie fokussiert!
Es besteht in den Medien tatsächlich ein maßstabsverzerrender Blick auf das eine, indem das andere nicht einmal eine Meldung wert ist!
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#3   Kurt K.   11:15:19 | Mittwoch, 29. August 2007
@ Dr. Laus
Das Problem bei Kindesmissbrauch durch Pfarrer ist eher – wie in dem Fall der Erzdiözese Los Angeles (?) – dass die Kirche die Sache zu vertuschen versucht und die Aufklärung behindert.
Sicher – es gibt auch lehrer die Kinder missbrauchen. ABER: Erstens ist ein lehrer normalerweise nicht länger alleine mit den Kindern (d.h. die Kinder haben auch noch Unterricht bei anderen Lehrern) und vor allem: Wenn ein solcher Fall bekannt wird, versucht der Dienstherr (Pappa Staat) den Fall möglichst schnell aufzuklären und behindert nicht die Ermittlungen, wie dies die Kirche oft tut.
Zweitens gibt es wesentlich mehr Lehrer als Pfarrer. Und da ists schon auffällig, wie oft Missbräuche geschehen von Geistlichen. So gab es 2001 In Deutschland etwa 20.000 Priester und etwa 750.000 Lehrer.
Das ist schon ein kleiner Unterschied, nicht wahr…
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#2   Alkuin   11:14:49 | Mittwoch, 29. August 2007
„Catholic Bashing“
ist seit dem 19 Jh. ein US national Sport!
Es ist auch kein Geheimnis, dass US Anwälte (In Ami-Slang „Scheisster“ genannt) mit sexuellen Belästigungs-Klagen jedweder Art viel Geld verdienen können.
Es ist ein Geschäft!!!!
Die Vorrausetzung ist es eine Zahlungskräftigen oder gut versicherten zu finden der ausgenommen werden kann. Ähnl. ist es bei ärztliche „Kunstfehler“ oder Produkthaftungs- Klagen.
Pastor Smith von der -Holy Church of God of the Living Apostles and the Holy Ghost in Christ, on the corner of 12th and Main Street in Biloxi Mississippi- mit nur 10 dollar im Klingelbeutel und ohne Versicherung, ist kein geeignetes Zeil für die „Scheisster“.
Wenn er dennoch des Missbrauchs angeklagt wird macht er seine „Kirche“ einfach dicht. Zu dem werden nicht gleich alle Protestanten von den Medien aufgrund seines Verbrechens verunglimpft.
Hier ein Sonderbericht der Catholic League: catholicleague.org/specialreports.php?id=1
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#1   Dr.phil Z. Laus   10:30:43 | Mittwoch, 29. August 2007
Natürlich wird ein unterschiedliches Maß
angelegt an Lehrer und an Priester!
Wenn ein Priester sich an Minderjährigen vergeht und es wird bekannt, dann ist das die Hauptschlagzeile in der Boulevardpresse! Handelt es sich bei dem Triebtäter jedoch um einen Architekten oder einen Finanzbuchhalter, dann dürfte die publik gewordene Tatsache nicht einmal eine Meldung unter „Vermischtes“ wert sein!
Dieser Umstand führt natürlich zu einer Wahrnehmungsverzerrung! Das unterschiedliche Maß für Priester und Laien ist natürlich gerechtfertigt. Zu einer völligen Maßstabsverzerrung in den Augen der Leute kommt es aber durch die Medien, für die es überhaupt keine Buchhalter- und Architektenpädophilie gibt, die aber Priesterpädophilie wie ein gefundenes Fressen behandelt!
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