Verschiedene Maße
Ist die Abschaffung des Zölibates die Lösung für den Mißbrauch von Minderjährigen durch in der Regel homosexuelle Kleriker? Neue Daten aus den USA.
(kreuz.net, New York) Am 13. August hat die ‘Catholic League’ auf einen Artikel der Presseagentur ‘Associated
Press’ hingewiesen, der am 16. Juni in der Tageszeitung ‘New York Times’ publiziert wurde.
Die ‘Catholic League’ ist eine US-Organisation, die sich gegen die Diffamierung der Katholischen Kirche einsetzt.
Der Artikel in der ‘New York Times’ stand unter dem Titel: „Daten werfen Licht auf den sexuellen Mißbrauch durch protestantische Kirchenvertreter“.
Darin wurde berichtet, daß die drei Versicherungen, die eine Mehrheit der protestantischen Kirchen in den USA abdecken, jährlich mit etwa 260 Rapporten konfrontiert werden, bei denen es um sexuelle Mißbräuche von Jugendlichen unter 18 Jahren durch Kirchenvorsteher, kirchliche Angestellte, Freiwillige oder Gläubige geht.
Am 20. Juni publizierte die ‘New York Times’ einen zweiten Artikel unter dem Titel „Zwischen Lehrer und Schüler: Das Mißtrauen wächst.“
In dem Artikel wird festgestellt, daß die Anzahl der angezeigten Mißbrauchsfälle seit den frühen 90er Jahren landesweit in allen Bereichen des Lebens im Fallen begriffen ist.
Dagegen sei in den Schulen im US-Bundesstaat New York ein betonter Anstieg von Vorfällen festzustellen, welche die sogenannte moralische Geeignetheit eines diplomierten Lehrers und Verwalters betreffen.
In ihrer Medienaussendung wundert sich die ‘Catholic League’, daß diese beiden Meldungen in der Öffentlichkeit kein größeres Echo gefunden haben:
„In einer Zeit, in der katholische Priester häufig lächerlich gemacht und als notorische Kinderschänder hingestellt werden, zeigen die Angaben über protestantische Religionsdiener, daß das Problem bei weitem nicht auf eine Religion beschränkt ist.“
Es sei auch seit Jahren eine Tatsache, daß der Kindsmißbrauch in Schulen häufig unbeachtet bleibt.
Die ‘Catholic League’ ist eine US-Organisation, die sich gegen die Diffamierung der Katholischen Kirche einsetzt.
Der Artikel in der ‘New York Times’ stand unter dem Titel: „Daten werfen Licht auf den sexuellen Mißbrauch durch protestantische Kirchenvertreter“.
Darin wurde berichtet, daß die drei Versicherungen, die eine Mehrheit der protestantischen Kirchen in den USA abdecken, jährlich mit etwa 260 Rapporten konfrontiert werden, bei denen es um sexuelle Mißbräuche von Jugendlichen unter 18 Jahren durch Kirchenvorsteher, kirchliche Angestellte, Freiwillige oder Gläubige geht.
Am 20. Juni publizierte die ‘New York Times’ einen zweiten Artikel unter dem Titel „Zwischen Lehrer und Schüler: Das Mißtrauen wächst.“
In dem Artikel wird festgestellt, daß die Anzahl der angezeigten Mißbrauchsfälle seit den frühen 90er Jahren landesweit in allen Bereichen des Lebens im Fallen begriffen ist.
Dagegen sei in den Schulen im US-Bundesstaat New York ein betonter Anstieg von Vorfällen festzustellen, welche die sogenannte moralische Geeignetheit eines diplomierten Lehrers und Verwalters betreffen.
In ihrer Medienaussendung wundert sich die ‘Catholic League’, daß diese beiden Meldungen in der Öffentlichkeit kein größeres Echo gefunden haben:
„In einer Zeit, in der katholische Priester häufig lächerlich gemacht und als notorische Kinderschänder hingestellt werden, zeigen die Angaben über protestantische Religionsdiener, daß das Problem bei weitem nicht auf eine Religion beschränkt ist.“
Es sei auch seit Jahren eine Tatsache, daß der Kindsmißbrauch in Schulen häufig unbeachtet bleibt.
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Donnerstag, 14. Februar 2008 14:44
Tilman: @jesusfan2008 – 12. Februar 2008 17:26
.Lieber eine zivilisierte Ausdrucksweise mit brauchbarer Rechtschreibung statt einer Vulgärsprache ohne
eine brauchbare Rechtschreibung.
Egal, welcher „Scheiss“ (bzw. Ihre Wortwahl) abgeschafft werden soll, was hat das damit zu tun, dass Sie ggf. „mit einer Gruppe gleichdenkender“ selbst nach Rom gehen müssten? Sie können auch die Bahn nehmen, und, je nachdem, was Sie in Rom dann machen wollen, dort auch dort den ÖPNV.
Egal, welcher „Scheiss“ (bzw. Ihre Wortwahl) abgeschafft werden soll, was hat das damit zu tun, dass Sie ggf. „mit einer Gruppe gleichdenkender“ selbst nach Rom gehen müssten? Sie können auch die Bahn nehmen, und, je nachdem, was Sie in Rom dann machen wollen, dort auch dort den ÖPNV.
Dienstag, 12. Februar 2008 18:04
Benedikt: @ jesusfan
Denn die meisten jungen Priester (ich hab viele Kontakte zu solchen) sind gegen den Zölibat.
Ich kann das Gegenteil sagen.
Ich finde das auch Priester ein Recht auf Zuneigung, Zärtlichkeiten und Sex haben sollen.
Wieso machen Sie dann Einschränkungen auf Weltpriester? Kein Mensch wird zum Priestertum gezwungen, jeder weiß, worauf er sich einlässt.
Also ich bin dafür der Scheiss soll abgeschafft werden.
Welch gewählte Ausdrucksweise…
Ich kann das Gegenteil sagen.
Ich finde das auch Priester ein Recht auf Zuneigung, Zärtlichkeiten und Sex haben sollen.
Wieso machen Sie dann Einschränkungen auf Weltpriester? Kein Mensch wird zum Priestertum gezwungen, jeder weiß, worauf er sich einlässt.
Also ich bin dafür der Scheiss soll abgeschafft werden.
Welch gewählte Ausdrucksweise…
Dienstag, 12. Februar 2008 17:26
jesusfan2008: gegen den Zölibat
Ich finde die Abschaffung des Zölibats ist an der Zeit!
Die Priester sollten selbst entscheiden können ob sie eine Frau oder Freundin haben wollen oder nicht.
Man kann nicht Leuten einfach verbieten sich zu verlieben oder Sex zu haben.
ICh finde es gehört eine Änderung her zumindest bei den Weltpriestern.
Denn die meisten jungen Priester (ich hab viele Kontakte zu solchen) sind gegen den Zölibat.
Ich finde das auch Priester ein Recht auf Zuneigung, Zärtlichkeiten und Sex haben sollen. Sie sind auch nur Männer und seinen Sexualtrieb unterbinden ich glaub das schafft keiner.
Also ich bin dafür der Scheiss soll abgeschafft werden. Und wenn ich mit einer Gruppe gleichdenkender selbst nach Rom gehen muss!!!!
Die Priester sollten selbst entscheiden können ob sie eine Frau oder Freundin haben wollen oder nicht.
Man kann nicht Leuten einfach verbieten sich zu verlieben oder Sex zu haben.
ICh finde es gehört eine Änderung her zumindest bei den Weltpriestern.
Denn die meisten jungen Priester (ich hab viele Kontakte zu solchen) sind gegen den Zölibat.
Ich finde das auch Priester ein Recht auf Zuneigung, Zärtlichkeiten und Sex haben sollen. Sie sind auch nur Männer und seinen Sexualtrieb unterbinden ich glaub das schafft keiner.
Also ich bin dafür der Scheiss soll abgeschafft werden. Und wenn ich mit einer Gruppe gleichdenkender selbst nach Rom gehen muss!!!!
Montag, 3. September 2007 11:00
Dr. Christoph Heger: Zölibat – Bitte noch mal lesen!
Frau Bussmann zitiert 1. Kor 7,7 falsch, mißdeutet 1. Kor 9,5 und wähnt:
„Eindeutig weicht die römisch-katholische Kirche bezüglich ihrer Zölibatsverpflichtung von der apostolischen Tradition ab.“
Das Gegenteil ist der Fall:
Eindeutig steht die römisch-katholische Kirche mit ihrer Zölibatsverpflichtung in der apostolischen Tradition.
Ich hatte schon auf die Aussage des Apostels Paulus in Titus 1,7f hingewiesen. Hier ist sie noch einmal:
„Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, kein Säufer, nicht streitsüchtig, nicht schändlichen Gewinn suchen; sondern gastfrei, gütig, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam; er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiß ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.“
Die Forderung nach einem Enthaltsamkeitszölibat findet sich auch in
„Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.“
Paulus wendet sich nicht gegen bischöfliche Vielweiberei, sondern gegen die Wiederverheiratung eines Witwers, weil er sonst nicht glaubt, daß der Kandidat enthaltsam leben kann.
Schon das Nizänum hat also völlig zu Recht (zunächst für Bischöfe die Zölibatsverpflichtung eingeführt.
MfG
Ch. Heger
„Eindeutig weicht die römisch-katholische Kirche bezüglich ihrer Zölibatsverpflichtung von der apostolischen Tradition ab.“
Das Gegenteil ist der Fall:
Eindeutig steht die römisch-katholische Kirche mit ihrer Zölibatsverpflichtung in der apostolischen Tradition.
Ich hatte schon auf die Aussage des Apostels Paulus in Titus 1,7f hingewiesen. Hier ist sie noch einmal:
„Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht jähzornig, kein Säufer, nicht streitsüchtig, nicht schändlichen Gewinn suchen; sondern gastfrei, gütig, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam; er halte sich an das Wort der Lehre, das gewiß ist, damit er die Kraft habe, zu ermahnen mit der heilsamen Lehre und zurechtzuweisen, die widersprechen.“
Die Forderung nach einem Enthaltsamkeitszölibat findet sich auch in
„Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.“
Paulus wendet sich nicht gegen bischöfliche Vielweiberei, sondern gegen die Wiederverheiratung eines Witwers, weil er sonst nicht glaubt, daß der Kandidat enthaltsam leben kann.
Schon das Nizänum hat also völlig zu Recht (zunächst für Bischöfe die Zölibatsverpflichtung eingeführt.
MfG
Ch. Heger
Samstag, 1. September 2007 13:00
Brigitte Bussmann: Herr Heger
Im 1. Korintherbrief 7,7 steht.
„Der Bischof soll ein guter Familienvater sein.“ Interpretieren Sie hier einen Pflichtzölibat hinein??
Jesus sagt z.B. überhaupt nichts zur Zölibatsverpflichtung. Wie könnte er das auch getan haben als gläubiger Jude.
Kor. 9,5 „Haben die Verkünder des Evangeliums nicht das Recht eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitzuführen?“ Auch das hört sich nicht nach Zölibat an.
Eindeutig weicht die römisch-katholische Kirche bezüglich ihrer Zölibatsverpflichtung von der apostolischen Tradition ab.“
Und wer diesen Unfug unterstützt mit seinem Halbwissen über Theologie, Philosophie und Psychologie fügt der Kirche noch zustätzlich Schaden zu.
Wer redet und schreibt hier ständig unfug?? Überlegen Sie es sich Herr Heger. Nicht, das was man gern möchte ist Fakt, sondern, was ich hier geschrieben habe und das kann jeder lesen, sofern er lesen kann.
„Der Bischof soll ein guter Familienvater sein.“ Interpretieren Sie hier einen Pflichtzölibat hinein??
Jesus sagt z.B. überhaupt nichts zur Zölibatsverpflichtung. Wie könnte er das auch getan haben als gläubiger Jude.
Kor. 9,5 „Haben die Verkünder des Evangeliums nicht das Recht eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitzuführen?“ Auch das hört sich nicht nach Zölibat an.
Eindeutig weicht die römisch-katholische Kirche bezüglich ihrer Zölibatsverpflichtung von der apostolischen Tradition ab.“
Und wer diesen Unfug unterstützt mit seinem Halbwissen über Theologie, Philosophie und Psychologie fügt der Kirche noch zustätzlich Schaden zu.
Wer redet und schreibt hier ständig unfug?? Überlegen Sie es sich Herr Heger. Nicht, das was man gern möchte ist Fakt, sondern, was ich hier geschrieben habe und das kann jeder lesen, sofern er lesen kann.
Freitag, 31. August 2007 11:49
Dr. Christoph Heger: Ist Brigitte Bussmann unfähig zu lesen?
Brigitte Bussmann wiederholt unverdrossen ihren Unfug:
Das Zölibatsgesetz für alle Kleriker der lateinischen Kirche kam im 12. Jahrhundert als Kirchengesetz heraus.
Diese Darstellung verschleiert, daß eine solche kirchengesetzliche Verpflichtung für Bischöfe – und das waren zu der Zeit praktisch Pfarrer einer Kleinstadt – schon auf dem Konzil von Nizäa erlassen worden ist.
Daher ist die folgende Behauptung schlicht unwahr:
In die Zölibatsrichtung wurde allerdings schon früher gegangen, aber nicht als Verpflichtung.
Übrigens sollte jemand, der das Evangelium verkündet lt. Bibel mit einer Schwester im Glauben die Ehe eingehen, das galt für Priester und Bischöfe.
Auch das ist unwahr.
Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, daß der heilige Paulus vom Bischof verlangt, daß er „enthaltsam“ ist. Aus diesem Grunde schließt er Kandidaten, die nach dem Tode ihrer ersten Frau erneut geheiratet haben, aus; solchen Männern traute er nicht zu, hinfort enthaltsam zu leben.
MfG
Christoph Heger
Das Zölibatsgesetz für alle Kleriker der lateinischen Kirche kam im 12. Jahrhundert als Kirchengesetz heraus.
Diese Darstellung verschleiert, daß eine solche kirchengesetzliche Verpflichtung für Bischöfe – und das waren zu der Zeit praktisch Pfarrer einer Kleinstadt – schon auf dem Konzil von Nizäa erlassen worden ist.
Daher ist die folgende Behauptung schlicht unwahr:
In die Zölibatsrichtung wurde allerdings schon früher gegangen, aber nicht als Verpflichtung.
Übrigens sollte jemand, der das Evangelium verkündet lt. Bibel mit einer Schwester im Glauben die Ehe eingehen, das galt für Priester und Bischöfe.
Auch das ist unwahr.
Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, daß der heilige Paulus vom Bischof verlangt, daß er „enthaltsam“ ist. Aus diesem Grunde schließt er Kandidaten, die nach dem Tode ihrer ersten Frau erneut geheiratet haben, aus; solchen Männern traute er nicht zu, hinfort enthaltsam zu leben.
MfG
Christoph Heger
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