Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Es braucht altgläubige Pfarreien
Heute besteht in der Kirche die Gefahr, einer päpstlichen Ansprache bei einer Mittwochsaudienz ein größeres Gewicht beizumessen als einem Dogma – erklärte kürzlich der Obere der Petrusbruderschaft.
Pater John Berg
Pater John Berg
(kreuz.net) Während seines ersten Jahres als Generaloberer hat ihn der Durst der Gläubigen nach traditionalistischen Pfarreien am meisten überrascht.

Das erklärte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, Pater John Berg (37), im Juli bei dem ersten Interview seit seiner Wahl im Juli 2006.

Der US-Amerikaner sprach mit der lefebvristischen US-Monatszeitung ‘Remnant’.

Zentren mit Sonntagsmessen könnten die Pfarreien nicht ersetzen – glaubt Pater Berg. Die Familien brauchten „einen Ort, wo sie sich zuhause fühlen“.

Als Beispiel nennt Pater Berg die Tätigkeit der Bruderschaft in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam. Im Herbst wird die Bruderschaft einen zweiten Pater dorthin senden, um die Seelsorgearbeit zu bewältigen.

Die Petrusbruderschaft ist gegenwärtig dabei, in Amsterdam eine reguläre Pfarrei zu übernehmen, die von der Erzdiözese geschlossen werden sollte.

Der neugläubige Noch-Pfarrer der dortigen Kirche war anfangs sehr skeptisch – erinnert sich Pater Berg.

Doch mittlerweile lobe er die „vielen Früchte“, die durch die Bruderschaft und die Alte Messe in Amsterdam hervorgebracht wurden.

‘Google-Video’: Messe der Petrusbruderschaft in Amsterdam

Warum gibt es Nachwuchs?

Die Frage, warum die Petrusbruderschaft – im Gegensatz zu vielen Diözesen – Nachwuchs besitzt, beantwortet der Generalobere mit einem Hinweis auf die „priesterliche Identität“.

Junge Männer würden die übernatürliche Seite des Priestertums suchen.

Eine Vorstellung des Geistlichen als Sozialarbeiter oder Ratgeber ziehe keine Berufungen an. Ein solches Berufsziel könnte man auch in anderen Bereichen umsetzen – ohne die Opfer des Priestertums.

Die priesterliche Identität werde bei der Petrusbruderschaft durch den Alten Ritus und durch eine theologische Ausbildung nach dem Heiligen Kirchenlehrer Thomas von Aquin († 1274) gestützt.

Umstrittene Konzilsaussagen

Die Frage, ob es Aufgabe der Petrusbruderschaft sei, zu zeigen, daß schwierige Aussagen des Zweiten Vatikanums – zum Beispiel über Religionsfreiheit, Ökumenismus, Kollegialität, den interreligiösen Dialog – in Kontinuität mit dem Lehramt stünden, bejaht Pater Berg.

Er glaubt auch, daß „unklare“ Passagen in den Konzilstexten keine Aufregung auslösen sollten. Sie müßten nur im Licht der kirchlichen Tradition gelesen werden.

Letztendlich könne es gar keinen Widerspruch geben.

Als Beispiel nennt Pater Berg das Konzil von Ephesus (431), das eine Ausdrucksweise für die Verbindung der göttlichen und menschlichen Natur in Christus benützte, die das Konzil von Chalcedon (451) später korrigierte.

Das Problem der heutigen Theologie sieht Pater Berg weniger im Zweiten Vatikanum als mehr in der Überbewertung kurzlebiger kirchlicher Ereignisse:

„Es gibt eine Gefahr, die volle Spannweite des Lehramtes zu vergessen und einer päpstlichen Ansprache bei einer Mittwochsaudienz ein größeres theologisches Gewicht beizumessen als dogmatischen Definitionen eines Ökumenischen Konzils – nur weil letzteres vor mehr als tausend Jahren stattfand.“

Furcht vor der Klarheit

Eine Frage nach der Konzelebration mancher seiner Mitbrüder bei den neurituellen bischöflichen Chrisam-Messen am Gründonnerstag wollte Pater Berg nicht beantworten: „Dieses Thema verlangt mehr als nur eine kurze Antwort in einem Interview.“

Der Generalobere macht zum Thema nur „einige Bemerkungen“ und erwähnt die „einheitsstiftenden Elementen der Kirche“ – Glaube, Sakramente, Hierarchie.

Die Einheit zwischen den Priestern einer Diözese gründe nicht in einem bestimmten Ritus – und habe nie darin gegründet.

Der Pater vergleicht die kirchliche Einheit mit der Ehe. Diese Einheit werde in der alltäglichen Arbeit, nicht durch ein bestimmtes Ereignis, gefördert.

Auf die Kirche umgemünzt bedeute dies, daß die tägliche Arbeit Seite an Seite mit Diözesanpriestern die Einheit im gleichen Glauben zeige.

Die nächste Frage, ob die Unierten vor dem Zweiten Vatikanum im Lateinischen Ritus „konzelebriert“ hätten, verneinte Pater Berg: „Niemals.“

Sie hätten der Messe beigewohnt, aber nicht „konzelebriert“ – auch nicht bei Papstmessen.

Dabei ging der Pater nicht auf den Sachverhalt ein, daß es im Lateinischen Ritus vor der Liturgiereform gar keine reguläre Konzelebration gab.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Benedikt   00:41:02 | Montag, 3. September 2007
Konzelebration
Dabei ging der Pater nicht auf den Sachverhalt ein, daß es im Lateinischen Ritus vor der Liturgiereform gar keine reguläre Konzelebration gab.
Wieso sollte er? Dieser „Sachverhalt“ ist keiner. Konzelebration gab es bei Weihemessen und zudem sind Konzelebrationen des Papstes mit seinen Kardinälen in der Frühzeit Gegenstand liturgiehistorischer Forschungen.
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#17   Aleph †   15:02:03 | Freitag, 31. August 2007
Riese 1835
Der alte Ritus stellt ein Gesamtkunstwerk da, das nur in seiner Gesamtheit zu erfassen ist. Auch mir geht es so, daß ich ständig für mich Neues entdecke und in immer größere und schönere Tiefen vorstoße. Das ist beim NOM mit seiner überwiegenden ad-hoc-Liturgie, bei der es nur so von Trivialitäten wimmelt, gar nicht möglich.
Und was geschieht, wenn Sie vor lauter größeren und schöneren Tiefen den Ausgang nicht mehr finden, nur weil Sie plötzlich entdeckt haben, dem falschen Gott „Liturgie“ nach geeifert zu haben. Wenn dann die Ausgänge zu NOM aber hermetisch verriegelt sind…?
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#16   Typ   20:08:38 | Donnerstag, 30. August 2007
Und der Unfug ging weiter
Dabei ging der Pater nicht auf den Sachverhalt ein, daß es im Lateinischen Ritus vor der Liturgiereform gar keine reguläre Konzelebration gab.
Oh doch! Die Antike kannte selbstverständlich noch die Konzelebration, auch in Rom!
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#15   Pippifax   13:32:27 | Donnerstag, 30. August 2007
zu Dorothea
The Remnant ist kein explizietes FSSPX-Blatt, sondern unabhängig traditionell, wobei man der These des Sedesvakantismus eher kritisch gegenüber steht, was sie hier www.remnantnewspaper.com/about.htm nachlesen können, sofern sie des englischen (wohl im Gegensatz zur Redaktion) mächtig sind.
Die zwei entscheidenden Stellen sind diese:
The Remnant is part of the „Loyal Opposition“-- it defends Pope Benedict as the legitimate Successor of St. Peter, and it also defends his strong stand on moral issues in the face of the Modern world.
sowie
It is also important to note that The Remnant is not an „Indult Catholic“ journal, nor is it a „Society of St. Pius X Catholic“ journal (although its editors have great respect and admiration for the late Archbishop Marcel Lefebvre), nor is it a „Fraternity of St. Peter Catholic“ journal.
The Remnant is Roman Catholic and that is all.
Dies stellt zudem eine aus meiner Sicht vernünftige Haltung dar, was die Zeitung sehr lesenswert macht.
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#14   Riese1835   12:49:33 | Donnerstag, 30. August 2007
Richtig !!!! Es braucht altgläubige Pfarreien!
Mit da und dort einmal eine alte Messe lesen, wird es nicht getan sein. Man kommt ja auch nicht in den Genuß von Beethovens 5. Symphonie, wenn man von Zeit zu Zeit immer nur das Anfangsmotiv hört.
Der alte Ritus stellt ein Gesamtkunstwerk da, das nur in seiner Gesamtheit zu erfassen ist. Auch mir geht es so, daß ich ständig für mich Neues entdecke und in immer größere und schönere Tiefen vorstoße. Das ist beim NOM mit seiner überwiegenden ad-hoc-Liturgie, bei der es nur so von Trivialitäten wimmelt, gar nicht möglich.
Beispiele für das Gesamtkunstwerk:
a) Konsistente, abgestimmte Leseordnung, die auf den Lauf des Kirchenjahres eingeht (nicht einfach fortlaufende „Sonntage im Jahreskreis“)
b) Kyriale zum Anlaß und zur Zeit des Kirchenjahres passend (vergl. z.B. 1. Kyriale für die Osterzeit mit dem Kyriale für das Requiem)
c) Musikalische Ausdrucksweise des Proprium im gregorianischen Choral; diese Dimension ist im NOM fast völlig verlorengegangen.
Darüberhinaus braucht es heute mehr denn je Kontinuität in der orthodoxen Seelsorge, im Katechismusunterricht und in der Christenlehre. Der Religionsunterricht an Schulen ist überwiegend häretisch, insbesondere an katholischen (dort darf man nicht vom Religionsunterricht abmelden und kann daher all die häretischen Religionslehrer ohne Gefahr, daß sich die Schüler vom Religionsunterricht abmeldeten, unterbringen). Pfarrer eilen von Sitzung zu Sitzung („Pfarr-Совет“), die Lehre haben Tischmütter und Pastoralassistenten übernommen.
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#13   Stimme aus dem Tradiland   12:23:33 | Donnerstag, 30. August 2007
@ Bokrug
Die Altkatholiken vertreten mittlerweile zahlreiche Häresien (das ist die Frucht des Abschiedes von der Unfehlbarkeit des Lehramtes) und ist die apostolische Sukzession ebenfalls in Frage zu stellen, da die dort praktizierte Frauenordination auf eine häretische Sakramententheologie hinweist.
Letztere dürfte zumindest einen Intentionsmangel (das zu tun, was die Kirche tut und immer getan hat, wenn sie Priester weiht) begründen. Das schlägt natürlich auch auf die Bischofsweihen durch.
Die Gruppierung von Mel Gibson ist sicherlich nicht „orthodox“ im kirchenrechtl. Sinne, wohl aber rechtgäubig. Dass sie sedisvakantistisch sei, dürfte lediglich Verleumdung sein, die sich auf die sedisvakantistische Position des Vaters von Mel Gibson stützt.
Mel Gibson dürfte lediglich „eigenmächtig“ (d.h. ohne bischöfl. Ermächtigung) Kapellen bauen und Priester dazu heranziehen, die überlieferte hl. Messe zu lesen. Beides ist aber in der heutigen Situation aufgrund des pastoralen und theologischen Notstandes prinzipiell gerechtfertigt.
Die FSSPX, mit welcher Mel Gibson sich nicht versteht und gegen welche er bereits – erfolglos – prozessiert hat, tut ähnliches.
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#12   Romulus   12:19:21 | Donnerstag, 30. August 2007
Vergleiche
Der Pater vergleicht die kirchliche Einheit mit der Ehe. Diese Einheit werde in der alltäglichen Arbeit, nicht durch ein bestimmtes Ereignis, gefördert.
Der scheint sich da wirklich gut auszukennen, oder?
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#11   Bokrug †   12:11:09 | Donnerstag, 30. August 2007
Frage…
…wie stünde es denn dann mit den Altkatholiken?
Oder der orthodoxen Gruppierung, der der US-Schauspieler Mel Gibson angehört.
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#10   Stimme aus dem Tradiland   12:04:24 | Donnerstag, 30. August 2007
@ Romano
Dass V2 einen faktischen Bruch in der Kirchengeschichte darstellt, werden auch Sie schwerlich bestreiten können. Die Streitfrage ist, ob dahinter auch ein Bruch der Lehre steht. Wobei diese Frage nur dann relevant ist, wenn V2 auf die gleiche lichte Höhe hinaufgehievt wird wie das Tridentinische oder das (einzige, genannt I.) Vatikanische Konzil.
Wenn man sich hingegen im klaren ist, dass ein Konzil nicht Wahres und Falsches in die gleichen Dokumente schreibt, dann stellt sich die Frage nicht, weil dann V2 gar nicht in der Lage wäre, die trad. Lehre „auszustechen“.
Die Idee, V2 wäre nach der Tradition zu interpretieren, stellt schon einen Bruch der traditionellen Lehre dar, zu welcher selbstverständlich die Auslegung gehört. Nach traditioneller Auslegungslehre sind Texte, die Wahres und Falsches vermischen, zur Gänze zu verwerfen.
Beispiel: In einem V2-Text wären 10 richtige Sätze (Aussagen) von Cardinal Ottaviani und ein falscher von Rahner enthalten, so wäre das ganze Dokument wegen des einen falschen Satzes von Rahner zu verwerfen.
Die Idee, Unwahres neben Wahrem stehen zu lassen, ist in der Kirchengeschichte überhaupt revolutionär und setzt die letztlich auf Kant (und die ganze moderne Philosophie) zurückgehende Irrlehre voraus, man könne mit seinen menschlichen Möglichkeiten Wahres von Unwahrem nicht auseinanderhalten, weil man nicht im Stande sei, Gott zu erkennen.
Die falschen V2-Lehren bleiben das Hauptkampffeld der kirchlichen Zukunft.
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#9   Riese1835   12:01:15 | Donnerstag, 30. August 2007
@ landorganist
Der heilige Geist wirkt dort, wo der Glaube tatsächlich gelebt wird und nicht da wo er in formelhaften Riten erstarrt ist.
Richtig!!!!
Wenn allerdings der Glaube erstarrt, ist das ein persönliches Problem, ein Problem des Subjektes. Und wenn er in formelhaften Riten erstarrt, dann hat das Subjekt offenbar Wesentliches nicht verstanden und ist nicht bereit, sich der Wahrheit zu öffnen.
Die Erfahrung zeigt, daß der alte röm. wie auch der byzantinische Ritus eine Stütze für den wahren Glauben sein kann. Mit dem NOM allerdings hat der moderne Geist den Glauben weitestgehend verweht: die katholischen, verbindlichen Moral- und Sittenvorstellungen sind kaum mehr vorhanden. Da kann nur mehr von gelebtem Aberglauben gesprochen werden.
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#8   Romano   11:40:31 | Donnerstag, 30. August 2007
Holzweg
Womit Hw. Berg zeigt, dass die FSSP genauso auf dem Holzweg ist wie die V2-Kirche überhaupt…
Werte Stimme, auf einem unkatholischen Holzweg sind Sie, weil Sie – aus letztlich ideologischen Gründen – ihr eigenes „Dogma“ vom Bruch durch das II. Vatikanum belegen möchten. Diese Herangehensweise, den Bruch statt der Kontinuität zu „vermuten“, dürfte kaum damit vereinbar sein, dass wir im Credo die „unam sanctam cathólicam et apostólicam ecclesiam“ bekennen. Diese Kirche ist nicht unfehlbar, hat aber – anders als Sie das offenbar sehen – die Vermutung der getreulichen (und damit bruchlosen) Überlieferung des Glaubens für sich. Aller (im Einzelfall möglicherweise berechtigten) Kritik sollte dies vorangehen. Daher liegt die FSSP richtig, sie hingegen falsch.
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#7   Sozialkatholisch   11:36:31 | Donnerstag, 30. August 2007
@ Don Camillo
Die Hölle ist nicht leer und kommen sie mir jetzt bitte nicht damit das wir das nicht wissen. Wir wissen auch nicht das es Gott gibt, wir glauben das nur. Die göttlichen Offenbarungen deren Wahrheitsgehalt die hl. Kirche uns bestätigt hat sprechen oft von Verwerfung und Sündenstrafen. Die unendliche Barmherzigkeit Gottes besteht darin das er uns immer wieder die Umkehr durch Buße und Reue zugesteht und einem demütig anklopfenden Sünder die Tür nicht vor der Nase zuschlägt. Gottes Barmherzigkeit besteht nicht zu sagen tobt euch erstmal richtig aus auf der Erde, dann kommt ihr alle zu mir in den Himmel. Die pädagogische Liebesstrafe von Gott ist unter den Gläubigen ziemlich unbestritten. Die Gottesstrafen die zum Guten führen sollen werden die meisten Christen ja wohl mehr oder weniger schon verspürt haben. Gott will den Menschen zwar nichts böses, aber er lässt uns immer die Freiheit uns für oder gegen ihn zu entscheiden.
@ (Un)Wahrheit
Die Hölle ist die Gottesfehrne die unüberbrückbare Kluft sich gegen Gott und für die Sünde zu entscheiden.
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#6   Juhuben Cantuja   11:33:19 | Donnerstag, 30. August 2007
hähnchen – Rom und die Tradition
Mit seinem Campos Abkommen hat Rom seinen Willen bekundet, durch Zugeständnisse in Sachen Liturgie die Tradition wieder in den Griff zu bekommen. Damit hat es Rom verstanden, der Piusbruderschaft einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn viele Gläubige werden sich jetzt fragen, warum soll ich nach Zaitzkofen und nicht nach Wingatzbad oder Eichstätt gehen. Die Oberen der Piusbruderschaft täten gut daran, einmal die verschiedenen Stellungnahmen in Kreuz. net – selbst jene die eine Herausforderung für sie sind – ernst zu nehmen und sich einmal ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen wie es mit ihr weitergehen soll.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   11:27:30 | Donnerstag, 30. August 2007
Der Holzweg der FSSP
Die Frage, ob es Aufgabe der Petrusbruderschaft sei, zu zeigen, daß schwierige Aussagen des Zweiten Vatikanums – zum Beispiel über Religionsfreiheit, Ökumenismus, Kollegialität, den interreligiösen Dialog – in Kontinuität mit dem Lehramt stünden, bejaht Pater Berg.
Womit Hw. Berg zeigt, dass die FSSP genauso auf dem Holzweg ist wie die V2-Kirche überhaupt…
Die Behauptung, es könne gar keine Widersprüche geben, beruht auf der Annahme, V2 sei ein – normales – ökumenisches Konzil. Oder anders ausgedrückt: Es kann nicht sein, was nicht sein darf (dass in lehramtlichen Dokumenten Roms Nonsens steht).
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#4   Pünktchen   10:48:06 | Donnerstag, 30. August 2007
Die FSSP kann
auf eine sehr günstige Entwicklung der Berufungen hinweisen! Hier www.fssp.org/de/chiffres.htm die Zahlen! Dasselbe gilt auch für andere www.kreuz.net/bookentry.926.html traditionsverbundene Gemeinschaften! Bekannt ist auch, daß „altgläubige“ Gemeinden selbst wieder eine ungewöhnlich hohe Zahl an Berufungen hervorbringen: s. hier www.kreuz.net/article.4356.html!
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#3   Perpetua79   10:44:22 | Donnerstag, 30. August 2007
@landorganist
Bezieht sich die Aussage auf die Petrusbruderschaft?
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#2   landorganist   10:31:10 | Donnerstag, 30. August 2007
Berufungen??
Der heilige Geist wirkt dort, wo der Glaube tatsächlich gelebt wird und nicht da wo er in formelhaften Riten erstarrt ist.
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#1   hähnchen   10:16:49 | Donnerstag, 30. August 2007
Berufungen ?
Kurze Zwischenfrage: Gibt es eigentlich bei der Piusbruderschaft noch Berufungen ? Man hört ja nichts Gutes, demnächst wird wohl auch Zaitzkofen dicht gemacht, im Sog der Schließung von Diestedde…
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