Okkultismus
Wer waren die Hexenmacher?
Die christlichen Grausamkeiten an deutschen Frauen schreien heute mehr denn je zum Himmel. Von Hubert Hecker.
Exemplar einer "Karikaturenausstellung" während des evangelischen Kirchentages in Frankfurt, 2001. Der Zeichner Gerhard Glücks legt den Prälaten in den Mund: "Mit der Abschaffung der Gottesgerichte und Hexenverbrennungen haben wir sicher unsere publikumswirksamsten Events verloren."
Exemplar einer „Karikaturenausstellung“ während des evangelischen Kirchentages in Frankfurt, 2001. Der Zeichner Gerhard Glücks legt den Prälaten in den Mund: „Mit der Abschaffung der Gottesgerichte und Hexenverbrennungen haben wir sicher unsere publikumswirksamsten Events verloren.“
(kreuz.net) Es geschah am 2. Dezember 1617 im Städtchen Diez an der Lahn – in unmittelbarer Nähe von Limburg. An diesem Tag hatten sich dort die Schultheißen – Bürgermeister der umliegenden Gemeinden – versammelt.

Der Vertreter aus dem 15 Kilometer entfernten Dorf Niedertiefenbach machte dabei den Vorschlag, den Landesherrn zu einer stärkeren Verfolgung von Hexen und Zauberei zu drängen.

Die anderen Bürgermeister unterstützten den Vorschlag. Sie erklärten sich auch bereit, die entstehenden Gerichtskosten zu bezahlen.

Der calvinistische Landesherr von Nassau-Diez, Graf Ernst-Casimir, beauftragte daraufhin seinen Amtsrat Dr. Martin Naurath, die zu erwartenden Hexenprozesse in die Hand zu nehmen.

Blick in die Zeit der Hexenverfolgung
Der spätere Kardinal-Inquisitor Francesco Albizzi (+1684) war bei einer Reise nach Köln im Jahre 1636 entsetzt über die zahlreichen Hexenverbrennungen in Deutschland.Die luftreitende Frau, von dämonischen Mächten begleitet und gezogen, das klassische Abbild einer "Hexe". Ursprünglich wurden den Göttinnen des Nordens diese Fähigkeit zugesprochen: Die Göttin Freya oder Holda oder Frau Holle konnte sich auch als hässliche, zornwütige, unheilvolle Vettel zeigen.Die peinliche Gerichtsordnung Karls V. von 1532, Corolina genannt, war eine Zusammenfassung älterer Stadt- und Volksrechte, in denen Hexenverbrennungen schon lange aufgenommen waren.

Die erste Hexe war die Kremersche aus Staffel, einem heutigen Ortsteil von Limburg. Sie wurde an der Lahnbrücke auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Vorher hatte sie unter der Folter zwei weitere Personen als Teufelskomplizen angeklagt.

Die Gemeinde Offheim – zehn Kilometer nördlich von Diez – mußte für die Verbrennung zwei Wagen Scheitholz liefern. In Offheim wollte man nicht länger zurückstehen und lieferte in Diez ebenfalls mehrere Frauen als hexenverdächtig ein.

Eines dieser Opfer war Dorothea Naumborn, deren Prozeßakten erhalten sind.

Als Zeugen gegen sie trat das halbe Dorf auf. Dorothea soll Pferden geschadet und Hagel herbeigehext haben.

Man warf ihr vor, der Hexerei schon seit zwanzig Jahren nachzugehen.

Zeichnung aus der rechtnationalen Zeitschrift 'Die Fackel' anläßlich der Gründung einer Niederlassung des Jesuitenordens in Frankfurt, 1919: Die Jesuiten werden als aktuelle Hexenjäger dargestellt.
Zeichnung aus der rechtnationalen Zeitschrift ‘Die Fackel’ anläßlich der Gründung einer Niederlassung des Jesuitenordens in Frankfurt, 1919: Die Jesuiten werden als aktuelle Hexenjäger dargestellt.
Schließlich wurde erklärt, daß schon ihre Mutter in einem schlechten Ruf gestanden habe und andere Peinlichkeiten der „fama communis“ wurden vorgebracht.

Ankläger Naurath notierte am 6. August 1618: „Den Leuten aus Offheim ist wegen übermäßiger böser Affektion wenig zu glauben. Die Verdächtigungen sind mehrenteils vom Hörensagen oder eingebildete Meinungen.“

Eine angeforderte Expertise von der juristischen Fakultät der Universität Marburg gab den Rat, die Beklagte zur Erlangung der Wahrheit erst noch einmal zu foltern – „von Rechts wegen“.

Die Ereignisse im Gerichtsbezirk Diez entsprechen dem, was in einer Rezension der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ zu einer Regionalstudie über die Hexenverfolgung gesagt wird:

„Die ‘Hexenmacher’ waren entgegen der überkommenden Meinung nicht die berühmten frauenfeindlichen Inquisitoren, geldgierige Juristen und machthungrige Fürsten, die es natürlich alle gegeben hat, waren nicht mächtige Institutionen wie Kirche und Staat, sondern es waren in der Regel die lieben Nachbarn, Männer wie Frauen. Es waren die ‘ganz normalen’ Bürger, die ihren Haß und ihre Angst in zeittypischer Form Luft machten.“

Der Artikel berichtet auch von einer großen Zahl neuerer Studien, in denen nachgewiesen wurde „daß der Anstoß zur Hexenverfolgung von unten gekommen ist“.

Einer der besten Kenner der Materie, Wolfgang Behringer – Historiker an der Universität des Saarlandes – resümiert:

„Die Untertanen schlossen sich an Rhein und Main, an Mosel, Nahe und Saar förmlich in ‘Ausschüssen’ zusammen, um ihre Obrigkeiten zu Aktionen aufzufordern.“

Weiter: „Die Entdeckung dieser frühneuzeitlichen ‘Bürgerinitiativen’ verändert zunehmend unseren Blick auf die Hexenverfolgung. So schrecklich diese Erkenntnis ist: Hexenverfolgung war populär. Bei den großen Verfolgungen war die Bevölkerung die treibende Kraft.“

In einer Schrift von 1573 zur kursächsischen Kriminalordnung heißt es:

„Wo die Obrigkeit lässig ist, muß das Volk antreiben und nach Kohlen und Feuer rufen, dieweil die Zahl der Unholde zunimmt.“

Wie war es möglich, die historische Tatsache, daß hauptsächlich das Bürgertum die Hexenverfolgung betrieb, über Jahrhunderte zu verschleiern?

Und: Wie konnte die Schuld an der Hexenverfolgung der weitgehend unschuldigen Kirche aufgeladen werden?

Bei Hexenbildern aus dem 19. Jahrhundert müssen immer die Dominikaner und Inquisitionsgerichte als Bösewichter herhalten.
Bei Hexenbildern aus dem 19. Jahrhundert müssen immer die Dominikaner und Inquisitionsgerichte als Bösewichter herhalten.
Als das Bürgertum in der Aufklärungszeit die gesellschaftliche Führungsmacht wurde, begann es, seine unappetitliche Frühgeschichte abzuspalten.

Die Hexenverfolgungen wurden aus der frühbürgerlichen Geschichte verdrängt und der Kirche in die Schuhe geschoben.

Diese Schuldübertragung hat sich in den letzten zwei Jahrhunderten sehr erfolgreich durchgesetzt.

Die Assoziationskette „Mittelalter, Hexenverfolgung, Inquisition“ ist heute zu einem historisch-kulturellem Code zementiert, der jedem Schulkind eingebleut wird.

Auch die Behauptung von fünf bis neun Millionen Hexenopfer der Kirche ist eine Erfindung der sogenannten Aufklärer.

Zuletzt wurde sie von dem antikirchlichen Romanschreiber Dan Brown aufgewärmt.

Diese Phantasiezahlen beruhen auf der Schrift „Etwas über die Hexenprozesse in Deutschland“, die der Stadtsyndikus von Quedlinburg im Jahr 1784 publizierte.

Darin wurde ein zufälliger lokaler Befund – nämlich dreißig Hinrichtungen im Zeitraum von 1570 bis 1600 – auf alle europäischen Länder und für die Zeit des Mittelalters von den Jahren 600 bis 1600 hochgerechnet. Das Ergebnis dieser Schwindelaktion: neuneinhalb Millionen verbrannte Hexen.

Historiker Behringer von der Universität des Saarlandes beschreibt in seinem Aufsatz „Neun Millionen Hexen“ die Wellen der antikatholischen Hexenverfolgungsliteratur:

Sie wurde im preußischen Kulturkampf von liberalen und protestantischen Kräften produziert. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren rechtsnationale und neoheidnische Gruppen dafür verantwortlich. Sie arbeiteten teilweise mit Förderung des nationalsozialistischen Staates.

Mathilde Ludendorff († 1966), eine Vordenkerin der völkischen Bewegung, ist die Autorin eines solchen Buches unter dem Titel „Christliche Grausamkeiten an deutschen Frauen“.

Der radikale Feminismus in den USA und Europa der 70er Jahre knüpfte daran an und führte publizistisch wieder zu einem rapiden Anstieg der Hexenopferzahlen auf die neun Millionen hin.

Diese Kreise schreckten auch vor einem Vergleich mit dem nationalsozialistischen Judenmord nicht zurück. Frauen als Hexenopfer hätten mehr gelitten als alle Opfer von Rassismus und Völkermord.

Schließlich sprangen auch die Linksideologen der 68er Bewegung auf den Wagen der antikirchlichen Hexenpropaganda.

Die Theorie des Soziologen Gunnar Heinsohn (63) und des Ökonomen Otto Steiger (68), daß damals Kirche und Staat sich gegen Volk und Frauen verschworen hätten, wurde von den kirchenfeindlichen deutschen Magazinen ‘Stern’ und ‘Spiegel’ popularisiert und als Volksvorurteil verfestigt.
      
97 Lesermeinungen
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#97   joschi1988   02:01:25 | Freitag, 23. Mai 2008
Einfach lächerlich!!!
Ich bin zutiefst erbost über diesen Artikel!!! :-[
„Hexenmacher“ waren sicherlich zu einem großen Teil Nachbarn und andere Neidhammel, aber DIE KATHOLISCHE KIRCHE begann den „Krieg“ gegen die Ungläubigkeit!!!
Den Vorsitz in den Tribunalen hatten Priester. Das Blut Unschuldiger (aller Hingerichteten) klebt an der Kirche und dann kommen solche Behauptungen … pfui!!
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#96   Roland_   09:49:31 | Dienstag, 8. Januar 2008
unschuldig?
Von wegen, „die weitgehende unschuldige Kirche“. Die Hexenverfolgung gehört zu den vielen traurigen Kapiteln der kriminellen Kirchengeschichte. Man halte das Volk über Jahrhunderte in Dummheit und Unbildung, präge ihm ständig ein, daß es böse Geister, Dämonen, Hexen, Zauberer, Teufel usw. gibt und lehne sich dann genüßlich zurück, wenn das demagogische Gift Wirkung zeigt.
Es ist ein Lichtblick, daß es in diesem Meer von Angst und Verbrechen doch Menschen gab, die diesen gewaltigen Betrug erkennen und aussprechen: Graf Spee.
Außer dem Scheiterhaufen, der durch die „sogenannte Aufklärung“ abgeschafft wurde, ist alles noch beim alten. Siehe SPIEGEL von gestern. (Das Wirken des Teufelsaustreibers Gabriele Amort)
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#95   Bokrug †   20:53:53 | Montag, 3. September 2007
Jesus…
…stand klar in der Traditiond es Ezechiel und Henoch.
Der jüdischen Merkabah-Mystik.
Bereit im AT kommt die pythagoräische Zahlenmystik vor.
Philo von Alexandrien und Johannes der Täufer nahmen sein kommen vorweg.
Im alten Testament ist von Christus als Metatron die Rede.
Die Sonnenfrau der Apokalypse ist der heilighe Geist bzw. die Sophia als 3. Person der Trinität im pythagoräischen Sinne…
www.philos-website.de/autoren/show.php?id=sophia_g.ht…
Der Logos Christus kommt durchaus schon im Alten Testament vor – nämlich als Metathron („der neben dem Throne steht“). Darauf (auf Metatron bzw. Metathron) nämlich bezieht sich Jesus im Neuen Testament:
Mk 14,62 Jesus sagte: „Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen“.
„Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen. Lk 4,4 Provokativ identifiziert sich Jesus in seinem Verhör vor dem Hohen Rat mit dem Menschensohn: „Da wandte sich der Hohepriester nochmals an ihn und fragte: Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten? Jesus sagte: Ich bin es. Und ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und mit den Wolken des Himmels kommen sehen. Da zerriß der Hohepriester sein Gewand und rief: Wozu brauchen wir noch Zeugen? Ihr habe die Gotteslästerung gehört.“ Markus 14, 60-63
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#94   GerdEric   20:45:58 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
43Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht?
Nun, weil er wohl schon zuviel Griechisch oder Latein oder sonst was sprach…
und „möglicherweise“ schon mit Ihren „Sternen“-Götzen verseucht war.
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#93   Bokrug †   20:38:28 | Montag, 3. September 2007
Bereits im AT kommt pythagoräische Zahlenmystik vor!
Christus vermag zwar auch als JHWH (als zorniger Gott, der Fürst dieser Welt) aufzutreten…er bezieht sich aber klar auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, dessen Name EL lautet.
Lukas-Evangelium, Kapitel 8
Abrahamskinder und Teufelskinder
37Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. 38Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. 39Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. 40Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. 41Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben EINEN Vater: Gott. 42Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? aWeil ihr mein Wort nicht hören könnt! 44Ihr bhabt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist cein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. 45Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.
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#92   GerdEric   20:34:32 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
In dem hebräischen Original der Sprüche Salomo steht in 9 Vers 10 für HERR JHWH…
auch wenn in der Übersetzung HERR steht.
9 Weisheit und Torheit laden zum Mahle
10 Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand.
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#91   Bokrug †   20:15:22 | Montag, 3. September 2007
Die Christen…
…sind laut NT gar nicht mehr den alttestamentarischen Gesetzen des Moses unterworfen.
Im Johannes-Evangelium gibt es SYMBOLE für die Trinität Gottes, so wird etwa Jesus mit der ehernen Schlange
des Moses in der Wüste verglichen.
Die Sophia als Weisheit Gottes im alten Testament
www.philos-website.de/autoren/show.php?id=sophia_g.ht…
So ist das Christentum eben KEIN Calvinismus und Judenchristentum!
Sondern ganz eindeutig eher der jüdischen Merkabah-Mystik des Ezechiel und Jesus Sirach im alten Testament verwandt. Auch der griechisch-alexandrinischen Weisheitsliteratur des alten Testamentes.
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs im AT ist EL…auf den bezieht sich Jesus, nicht auf den JHWH des Moses…das Gesetz wurde durch Moses gegeben heißt es im NT, die Gnade und Wahrheit aber kamen durch Christus.
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#90   GerdEric   20:06:00 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
Sie verstossen eindeutig gegen das Gebot: „Du sollst dir kein Bildnis machen!“, und Ihr „Bild“ von Ihrem Gott ist derart massiv von Heidnischem durchdrungen, dass ich nichtmal die christliche Sicht erkennen kann.
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#89   Bokrug †   19:49:21 | Montag, 3. September 2007
@gerdEric:
@Gerderic:
Der heilige Geist steht in einer eigenen personenhaften Wortform des weiblichen in der Genesis.
Ferner tritt er auch im Neuen Testament mehrfach ausdrücklich als weibliche Person auf.
In der Johannes-Apokalypse ist der hl. Geist oder Paraklekt die Sonnenfrau. Die nicht umsonst mit der Sophia des AT identifiziert wird.
Das ist keine heidnische Götzin, sondern eine Person der göttlichen Trinität, wo Gott bereits im AT als LICHT, Geist (Gott ist Geist), und Liebe charakterisiert wird.
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#88   GerdEric   19:42:36 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
Bokrug: Irrtum…bereits in der Genesis im AT gibt es den Geist Gottes (weibliche Wortform im hebräischen) der wortwörtlich über den Wassern „brütet“!
Nun ja, der Geist G’TTES mag brüten oder schweben, aber der Heilige Geist ist kein Gott und auch keine Götzin Sophia. ^-^
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#87   Bokrug †   19:39:10 | Montag, 3. September 2007
Irrtum…
…bereits in der Genesis im AT gibt es den Geist Gottes (weibliche Wortform im hebräischen) der wortwörtlich über den Wassern „brütet“!
Ferner wären die Texte des Ezechiel mit seiner Merkabah-Mystik zu nennen, auch Jesus Sirach. Auch die Apokryphen des Henoch.
Neueste Studien haben ergeben, dass viele Inhalte der Henoch-Texte sich im Neuen Testament wiederfinden.
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#86   GerdEric   19:26:14 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
Paulus war ein Bekannter des hellenistischen Judentums Alkexandriens, ein Bekannter des Philo von Alexandrien.
nun, mit hellenistischen Juden, Abtrünnigen und Lästerer G’TTES, hatte das Judentum schon zuvor seine Probleme. Diese opferten Götzenfleisch (Schwein) und entweihten dadurch den Tempel.
Wenn Paulus halt solche „Bekannten“ (was immer ich mir darunter vorstellen soll???) hatte, wundert es nicht, dass er die jüdische Lehre des Jesus mit seinem Abweg durchsetzte, und ermöglichte, es ganz vom Wege abzubringen…
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#85   Bokrug †   18:00:45 | Montag, 3. September 2007
Ägypten
Meines Wissens nach gibt es
a) die archäologische Israel-Stele
b) sogar eine Moses-Stele
Paulus war ein Bekannter des hellenistischen Judentums Alkexandriens, ein Bekannter des Philo von Alexandrien.
>>>GerdEric: @BokrugGemahlin Gottes, Gemahlin des EL.
Etwa Maria? mit der Ihr Gott einen Menschen gezeugt hat?<<<
Maria ist eine ANALOGIE zum heiligen Geist bzw. der Sophia. Nicht identisch mit ihm.
>>>Nur weil Ihre Sprache im griechischen die weibliche Form für Sophia hat, aber dem entgegen es im Deutschen der Heilige Geist heisst, <<<
Die Trinität ist mittel- und neuplatonisch, chaldäisch-gnostisch und auch pythagoräisch (Pythagoräische Zahlenmystik kommt schon im AT vor) zu verstehen. Philo-sophisch.
de.wikipedia.org/…eisheit_%28Tugend%29
www.klosterkirche.de/…n/pfingstsonntag.php
Sophia [griech. »Weisheit«] (zeitlose Existenz)
www.philos-website.de/autoren/show.php?id=sophia_g.ht…
www.philos-website.de/index_g.htm?autoren/dionys…
www.philos-website.de/index_g.htm?autoren/dionys…
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#84   GerdEric   17:01:38 | Montag, 3. September 2007
@Dr. Christoph Heger
Aber die Geschichten von der Kindheit Moses’, den Auszug der Kinder Israel aus Ägypten usw. – die sollen wir nicht für reine Erfindung halten?
Tuen Sie es doch,
nur, –
wo bleibt dann die Grundlage des Christentums? ;-)
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#83   engelhardt †   16:45:47 | Montag, 3. September 2007
Der Auszug aus Aegypten…
…hat so wie in der Bibel beschrieben niemals stattgefunden. Da sind sich alle Archaeologen einig.
Wenn Du auch nur einen einzigen archaeologischen Fund praesentieren kannst, der die Geschichte belegt, wuerde ich den gerne sehen.
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#82   Maurice Corvisier   12:05:14 | Montag, 3. September 2007
Mir scheinen z.B. die Existenz und das Wir-
ken eines Josef im pharaonischen Ägypten lediglich eine Reflexion vorausschauender staatlicher Vorratshaltung in einer frühen Hochkultur zu sein, die ein damals noch nomadisierendes semitisches Völkchen staunend zur Kenntnis nahm und dann als eigene Leistung usurpierte.
Würde mich eigentlich nicht wundern.
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#81   Dr. Christoph Heger   11:53:28 | Montag, 3. September 2007
Auch reine Erfindungen?
GerdEric:
Alles was an Erzählungen über Jesus Kindheit geschrieben steht, ist kein Protokoll, es sind Erzählungen, die möglicherweise Nacherzählungen sind.
Ich persönlich halte diese Erzählungen für reine Erfindung.
Aber die Geschichten von der Kindheit Moses’, den Auszug der Kinder Israel aus Ägypten usw. – die sollen wir nicht für reine Erfindung halten?
MfG
Christoph Heger
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#80   GerdEric   08:43:59 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
Gemahlin Gottes, Gemahlin des EL.
Etwa Maria? mit der Ihr Gott einen Menschen gezeugt hat?
Nur weil Ihre Sprache im griechischen die weibliche Form für Sophia hat, aber dem entgegen es im Deutschen der Heilige Geist heisst, zeigt doch nur, dass es auf Ihrerm gravirenden Fehler ruht, denn es heisst: „Du sollst dir kein Bild machen!“, und Sie machen sich ein heidnisches Bildnis.
In Ihrem Bild gibt es die Trias Vater-Sohn-Sophia (letztere könnte auch Maria sein).
Wie weit das katholisch ist, dass müssten hier eigentlich Katholiken diskutieren, scheint aber deren Interesse nicht zu sein.
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#79   Bokrug †   00:42:48 | Montag, 3. September 2007
Irrtum.
Der heilige Geist kommt als Sophia – die Frau, die vor Gottes Thron tanzt – schon im AT vor.
Gemahlin Gottes, Gemahlin des EL.
Der Gottesname bei Abraham, Isaak und Jakob, auf den sich Jesus bezieht, lautet EL!
NICHT Jhwh!
Der gütige Vater. EL.
Jesu Lehre ist ein Schritt zur Wahrheit, zum Gott der Licht, Geist und Liebe ist…weg von der Unfreiheit des Gesetzes des Moses. Der absolut gute Gott der neutestamentarischen Trinität.
Im AT tritt Christus als Metatron auf – auf den bezieht sich Jesu auch deutlich mit seinem Zitat im NT, man würde den Menschensohn zur rechten der Macht sitzend auf den Wolken des Himmels kommen sehen!
Auch im Johannes-Evangelium ist von der Dreieinigkeit die Rede, Christus als Logo im platonischen bzw. mittelplatonischen Sinne, ferner kommt der heilige Geist als Paraklet oder auch Sonnenfrau der Johannes-Apokalypse vor.
Der heilige Geist tritt im NT mehrfach als eigenständige Person auf. Ferner ist er als Sophia und Parakelt der weibliche Logos der christlichen Gnosis.
Die im Judentum bereits in der Merkabah-Mystik bei Ezechiel und Henoch, ferner auch bei Philo von Alexandrien als griechisch-alexandrinischen Bekannten des Paulus aus dem hellenistischen Judentum vorgezeichnet ist (sowie auch bei Johannes dem Täufer, ein vermutlicher Vertreter des ländlichen Priesterschaft statt der aristokratischen sadduzäischen Priesterkaste der Stadt Jerusalem – und bei den Essenern).
Heiliger Geist kommt sogar in der Genesis vor – BRÜTEND und in weibl. Wortform!
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#78   GerdEric   23:10:10 | Sonntag, 2. September 2007
@Bokrug
Alles was an Erzählungen über Jesus Kindheit geschrieben steht, ist kein Protokoll, es sind Erzählungen, die möglicherweise Nacherzählungen sind.
Ich persönlich halte diese Erzählungen für reine Erfindung.
Wie alle Angaben über die grosse Anhängerschaft in die Bildersprache des Orientes fallen.
Erst durch Paulus erhält das Christentum unter den Heiden „Erfolg“, und verändert sich derart, dass es Platz macht für heidnische Kulte, eben den von Ihnen genannten Götzendiensten, wie Ihre Gleichsetzung der griechisch-heidnischen Sophia und dem Heiligen Geist G’TTES, der nie eine eigenen Person war, geschweigen denn ein Götze.
PS.: EL ist nicht der Name G’TTES, der Name ist der unaussprechliche NAMEN JHWH, dafür steht Adonei.
Dass Jesus den NAMEN G’TTES nie aussprach deutet nur auf Jesu tiefer Wurzel im Judentum hin, der fundamentalen Unterwerfung unter G’TT den HERRN.
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#77   Bokrug †   19:25:10 | Sonntag, 2. September 2007
@GerdEric:
@GerdEric:
Jesus zitiert den AT SATZ auch im NT!
Zudem kommt Christus, der platonische Logos des Johannes-Evangeliums, als Metatron schon im AT vor und der heilige Geist als Sophia auch schon im AT.
Christus bezieht sich auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs…und dessen Name im AT ist EL! Von JHWH ist das nie die Rede. „Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben, die Gnade und Wahrheit aber kamen durch Jesus Christus.“
Über die Sadduzäer und Pharisäer aber sagt Jesu nach der Tempel-Reinigung, als er die Geldwechsler aus dem Tempel trieb: Ihr aber habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Werken wollt ihr tun.
Geschichte des Handels-Kapitals…
www.vergessene-buecher.de
www.michael-musil.de/…ermann/leseprobe.htm
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#76   GerdEric   11:38:27 | Sonntag, 2. September 2007
@Bokrug
Ihr (Ab-)Geschreibe ist absolut schwach, denn die (wie auch immer) „Sterndeuter“ waren beid er Geburt nicht anwesend! die kamen erst später (wann ist „Heilige“ drei Könige?).
Fisch war als stilisierter Delphin, der sich um ein Kreuz wand auch Symbol des Urchristentums…Christus wurde auch als Sol Invictus durch die astronomischen Geschenke der Sterndeuter gedeutet).
Mit Fisch wird nur Bezug genommen zu Josu, dem Nachfolger Moses, dessen griechische Version Jesus lautet.
Es mag sein, dass Heiden das NT sich zurecht geschrieben haben, daher ist es auch abzulehnen, wenn man Jesus folgen will.
Im Neuen Testament steht, dass Moses in alle Mysterien der Ägypter eingeweiht war.
…und Morgen schreibt irgend jemand was anderes, wird es dadurch richtig?
Auch Jesu war ja mit seinen Eltern zumindest vorübergehend in Ägypten und heilte die heidnische Frau.
wohl eher in den galiläischen Bergen, die Flucht soll wiederum Bezug zu Moses nehmen, um dadurch legitimität zu erlangen, mehr nicht.
Im Nt sagt er: Steht nicht geschrieben „Mein Haus soll ein Bethaus sein für alle Völker?“
das ist reine jüdische Lehre. ^-^
(PS.: das Fragezeichen muss hinter dem End-Anführungszeiechen stehen, sonst wird der Sinn verfälscht…)
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#75   Bokrug †   03:55:19 | Sonntag, 2. September 2007
@GerdEric:
@GerdEric:
Mit Johannes habe ich auch recht.
Die archäo-astronomische Interpretation habe ich als Nachweis verlinkt.
Ferner ist es Tatsache, dass bei Christi Geburt (nach der Überlieferung wohl chaldäische oder persische) Sterndeuter aus dem Osten laut NT anwesend waren (die ihm sakrale Geschenke als dem Messias des neuen Äons des Fische-Zeitalters –--> Johannes schrieb die Offenbarung auf Patmos, der „Insel der Delphine“) brachten…Fisch war als stilisierter Delphin, der sich um ein Kreuz wand auch Symbol des Urchristentums…Christus wurde auch als Sol Invictus durch die astronomischen Geschenke der Sterndeuter gedeutet).
Im Neuen Testament steht, dass Moses in alle Mysterien der Ägypter eingeweiht war.
Auch Jesu war ja mit seinen Eltern zumindest vorübergehend in Ägypten und heilte die heidnische Frau.
Im Nt sagt er: Steht nicht geschrieben „Mein Haus soll ein Bethaus sein für alle Völker?“
www.artfond.de/geldseite.htm
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#74   Sentinel   02:57:09 | Sonntag, 2. September 2007
@GerdEric
Nehmen Sie Mr Poppins nicht Ernst. Er hat von Nichts Ahnung und behauptet, er wisse alles!
Zudem behauptet er eine Tochter zu haben, um nicht nur auf kreuts.net ein ganzes Sockenpuppentheater aufführen zu können. Der Mann ist so falsch wie ein türkischer Euroschein!
Der Fisch stinkt am Kopf zuerst!
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#73   GerdEric   19:59:32 | Samstag, 1. September 2007
@Bokrug
Jesus war nur einmal, und zwar nur ganz klurz auf heidnischem Boden, mit Paulus mögen Sie Recht haben…
mich wundert allerding, dass die hard-core-Katholen sich Ihrer Meinung nicht anschliessen, Sie aber gewähren lassen, denken die auch wie die Konservativen und das Zentrum: „den werden wir schon bändigen“?
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#72   engelhardt †   18:05:22 | Samstag, 1. September 2007
Ja und, Bokrug?
Irgendwelche Belege fuer die Behauptung? Nein? Wie ueblich…
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#71   Bokrug †   17:21:44 | Samstag, 1. September 2007
Christliche Tradition: Heilige 3 Könige
@: Engelhardt: Genau genommen ist die Rede von Magoi (Magier) oder auch Sterndeutern.
Zoroastrische Perser und Chaldäer aus Mesopotamien nach frühesten christlichen Überlieferungen…
de.wikipedia.org/…i/Stern_von_Betlehem
Lesenswert: Der Stern der Weisen von Adrian G. Gilbert (Gebundene Ausgabe – 2000)
www.astronews.com/…02/12/0212-017.shtml
@GerdEric:
>>>Sie stützen doch Ihren glauben auf: (Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen), heidnischem Grund, da kann natürlich Ihr Glaube nicht auf AT beruhen, denn G’TT dem HERRN ist Götzendienst zuwider.
Nur weil Jesus den Namen G’TTES nicht ausspricht, so beruft Jesus sich doch auf IHN, auch wenn das Heidenchristentum sich zwei neue Götter schafft.<<<
Christus (der platonische Logos des Johannes-Evangeliums und Metatron des At, Jesus sagt im NT das er „zur rechten der Macht sitzend“ kommenw erde) beruft sich auf den Gott Abrahamas, Isaaks und Jakobs…das ist EL…nicht aber der JHWH des Moses.
El hatte im AT sogar eine Gemahlin…die SOPHIA, die Weisheit Gottes (den heiligen Geist).
Paulus war ein Bekannter des Philosophen Philo von Alexandrien.
Das Christentum hat nicht nur jüdische, sondern auch griechisch-alexandrinische und chaldäische Ursprünge.
Das Neutestamentarische Gottesbild mit seiner mittelplatonischen Trinität und auch mit den erwähnten 7 Planeten-Engeln bei Johanes und Paulus (sowie diversen traditionellen Apokryphen) ist christl. Gnosis.
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#70   Sentinel   16:27:46 | Samstag, 1. September 2007
@Dr. Christoph Heger
Danke für die Aufklärung!
Das Sprenger sich später wirklich gegen die Texte des Hexenhammers richtete, ist sogar in der Wikipedia (auf englisch) nachzulesen!
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#69   Dr. Christoph Heger   16:15:46 | Samstag, 1. September 2007
Nur ein Autor
Allein die Folterungsarten, die diese beiden Mönche für eine ‘angebliche’ Hexe vorgesehen hatten
Von wegen „diese beiden Mönche“: Diese Fälschung des alleinigen Autors des „Hexenhammers“, des Dominikaners Heinrich Kramer (lat. Henricus Institor) ist wohl nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Sein Ordensbruder Sprenger war nicht Mitautor des Hexenhammers, obwohl er dort als solcher genannt wird. Sprenger hat sich sogar gegen Kramer gewandt.
MfG
Christoph Heger
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#68   Sentinel   12:54:40 | Samstag, 1. September 2007
@Sirilo
Wir beide wissen das!
Immerhin habe ich, im Vergleich zu Ihnen, den Hexenhammer gelesen. Deshalb wies ich doch mit Absicht auf eben diese Falschaussage der Übersetzung der päpstlichen Bulle im Buch über den Hexenhammer hin.
Sind Sie wirklich so schwer von Begriff? Und warum soll ich hier eine Kultur der Desinformation betreiben? Heiße ich etwa Mr Poppins? Oder sind Sie das?
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#67   Stephanus   12:46:40 | Samstag, 1. September 2007
Es wird wieder mal alles über einen Tisch gezogen
Warum?
Warum kann man nicht trennen zwischen Institutionen+ ihren menschlichen Gliedern?
Überall gibt es gute + böse Menschen.
Menschen die gleichgültig sind
und Menschen die fähig sind selbstbestimmt zu handeln.
Damals waren es die Hexenprozesse in denen aus Gier und Neid und Mißgunst mißliebige Nachbarn zu Tode kamen. Heute sind es Millionen von Nachbarschaftsprozessen mit deren Flut die ansässigen Gerichte kaum mehr zurecht kommen und in denen hunderttausendfacher Rufmord verübt wird. Sehr sehr oft zum ewigen Schaden der „Gemordeten“.
Sicher, „Vergewaltiger in Pfaffentracht“ warten nicht mehr auf den Gerichtsfluren oder sonstwo. Aber ich wage es sehr zu bezweifeln, ob die negativen Auswirkungen auf die allzuoft zu Unrecht Beschuldigten heute „milder“ ausfallen als vor 400 Jahren.
Neid und Mißgunst waren es damals und sind es heute, die Menschen zu teuflischen Bestien werden lassen.
Und es bleibt die Frage offen: Was ist schlimmer: der gewaltsame körperliche Tod oder die schwerstverwundete Seele die in ihrem unermeßlichen Leid vielleicht noch für Jahrzehnte an ihren lebenden Körper gefesselt ist.
Kann da nicht der Gedanke aufkommen, daß der Tod nach Folter vielleicht der humanere Akt gewesen sein könnte?
Aufgemerkt: Die Scharen der seelisch verkrüppelten Menschen heutzutage sind fast unüberschaubar, daß Leid dieser Geschundenen unermeßlich, das Heil ihrer Seelen auf Ewig, ungewiß!
Der Vergleich ist schrecklich, ich weiß das.
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#66   Sirilo   12:23:10 | Samstag, 1. September 2007
@Sentinel
Sie widmen sich wieder Ihrer Passion, der Desinformation. Da die Hexenbulle von Innonzenz VIII. 1484 erlassen wurde, der Hexenhammer aber erst 1487 verfasst wurde, kann die Bulle gar nichts über die Anwendung des Hexenhammers aussagen!
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#65   Sentinel   11:39:26 | Samstag, 1. September 2007
@timpressum
Ich habe den Hexenhammer gelesen – bis zu dem Abschnitt, als es um die hochnotpeinliche Befragung ging.
Allein die Folterungsarten, die diese beiden Mönche für eione ‘angebliche’ Hexe vorgesehen hatten (und Vergewaltigung durch einen Pfaffen war da noch das harmloseste), brachten mich zum Kotzen.
Auch die Bulle ist mir bekannt. Doch muß ich dabei darauf verweisen, daß ihre eigentliche Aussage – die, daß der Hexenhammer nur im Notfall anzuwenden gälte – vollkommen verzerrt wird. Statt dessen wird in der deutschen Übersetzung die Aussage getroffen, daß der Hexenhammer generell anzuwenden sei.
Ein merkwürdiger Zufall, oder?
Das Buch ist so weit gut, aber es basiert auf reichlich dünnen Gerüchtne und Legenden um Hexen, um überhaupt ‘wirkliches’ Hexentum damit überführen zu können.
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#64   timpressum †   11:11:49 | Samstag, 1. September 2007
Hexenhammer
Hat einer von den selbsternannten Kirchengeschichtlern schonmal den Hexenhammer gelesen? Und die darin enthaltene Hexenbulle von Innozenz VIII.?
Es mag ja sein, daß die Hexenjagd auch von dem bürgerlichen Lager geschürt wurde, aber die Kirche hat ihr fettes Teil dazu beigetragen!
Im übrigen kann man auch mal den Herrn Friedrich Spee von Langenfeld erwähnen, der sich gegen die Hexenverfolgung gewandt hat – und Jesuit war!
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#63   Dr.phil Z. Laus   10:45:08 | Samstag, 1. September 2007
BossCo
die klerikalen Inquisitions-Gerichte haben meist die Verleumdungen ungeprüft übernommen
Das stimmt gerade nicht! Die Inquisition war den Vorwürfen der Hexerei gegenüber sehr skeptisch.
Ein Angeklagter hatte das Recht, seine Feinde aufzuzählen und wenn diese mit den Anklägern identisch waren, wurde die Anklage niedergeschlagen. Falsche Ankläger wurden hart bestraft (aus: wikipedia)
Die staatliche spanische Inquisition lehnte Hexenverfolgung ausdrücklich ab. Aus diesem Grunde flohen viele der Hexerei verdächtige Frauen aus Südfrankreich über die Pyrenäen nach Spanien, weil sie dort im Machtbereich der Inquisition vor Hexenprozessen geschützt waren!
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#62   BossCo139   10:21:19 | Samstag, 1. September 2007
Hexenmacher
Schon schon, die Denunzianten mögen die übelwollenden Nachbarn gewesen sein, aber die klerikalen Inquisitions-Gerichte haben meist die Verleumdungen ungeprüft übernommen.
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#61   engelhardt †   08:19:53 | Samstag, 1. September 2007
Welch ein Bloedsinn…
„die Heiligen 3 Könige waren Sterndeuter und vermutlich Zoroastrier“
Welche „heiligen 3 Koenige“? Wo steht in der Bibel etwas von 3 heiligen Koenigen und wann genau wurden die heiliggesprochen?
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#60   GerdEric   06:00:23 | Samstag, 1. September 2007
@Bokrug
Sie stützen doch Ihren glauben auf: (Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen), heidnischem Grund, da kann natürlich Ihr Glaube nicht auf AT beruhen, denn G’TT dem HERRN ist Götzendienst zuwider.
Nur weil Jesus den Namen G’TTES nicht ausspricht, so beruft Jesus sich doch auf IHN, auch wenn das Heidenchristentum sich zwei neue Götter schafft.
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#59   Sentinel   00:02:12 | Samstag, 1. September 2007
@Mr Poppins
Lösen Sie das Rätsel,
daß ich Ihnen gestellt habe – Sie wissen schon wo trottelbot.blogspot.com/ – und lösen Sie es richtig.
Oder leisten Sie den mentalen Offenbarungseid, da Sie nicht der sind, der Sie zu sein vorgeben. Sie sind zumindest nicht so clever, wie Sie es vorgeben. Allein dies verrät Sie.
Ich schrieb es schon an anderer Stelle: Tote reden nicht! Und der, für den Sie mich halten, ist schon tot. Nur das vergessen Sie laufend!
Knacken Sie das Rätsel und zeigen Sie mir, daß ein wenig Hirn in dem Kopf vorhanden ist, mit dem Sie das Stroh, daß Sie ihre Haare nennen, durch die Gegend tragen!
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#58   Bokrug †   22:23:16 | Freitag, 31. August 2007
Der Gottesname Christi im NT ist EL
Der Gottesname, den Christi im NT benutzt ist aber dennoch EL.
„Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“…nicht aber JHWH als der Gott des Moses…
Die trinitarische Gottheit des Neuen Testamentes ist vom Gottesbild des AT klar unterschieden…
Christliche Soziallehre…
www.vergessene-buecher.de
www.bueso.de
www.oedp.de
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#57   GerdEric   22:11:32 | Freitag, 31. August 2007
@Bokrug
Bokrug: Der Teufel im AT ist namentlich Melkart, der Stadtgott von Tyros, ein gefallener Cherub. Melkart-Moloch, Vater des Mammon.
Der aber nix mit JHWH, dem G’TT Abrahams, Isaaks und Jakobs zu tun hat, der wird explizit abgelehnt…
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#56   Bokrug †   22:04:51 | Freitag, 31. August 2007
Sophia als Heiliger Geist im NT
@GerdEric:
These: Katholizismus als angewandte religiöse griechische Philosophie ist eher Heidenchristentum als Judenchristentum.
Judenchristentum ist der Calvinismus und der US-Puritanismus. Welche ich theologisch ablehne.
>>>Dass Sie sich Christ nennen, und dem griechischen Heidentum so nahe stehen ist mir schon aufgefallen, nur was ist an Ihrem Glauben katholisch?<<<<
Die 7 Planeten-Engel werden bei Paulus und Johannes klar genannt.
Es ist – die Heiligen 3 Könige waren Sterndeuter und vermutlich Zoroastrier – auch ein Teil des Christentums.
Neben Judentum und griechischer Philosophie zählen auch persisch-chaldäische Gnosis und Philosophie dazu.
www.artfond.de/geldseite.htm
Siehe auch Johannes Eriugena und Duns Scotus sowie Cusanus bzw. Nikolaus von Kues. Sowie Dionysios-Pseudo Aeropagita…Paulus war ein Bekannter des Philo von Alexandrien. Ferner sei auch auf Thrithemius bzw. den kath. Abt von Tritheim hingewiesen.
Grüsse
Bokrug
P.S.
Der Teufel im AT ist namentlich Melkart, der Stadtgott von Tyros, ein gefallener Cherub. Melkart-Moloch, Vater des Mammon.
www.vergessene-buecher.de
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#55   Sentinel   19:57:52 | Freitag, 31. August 2007
@ Mr Poppins
Welches Rätsel?
Sie selbst sind doch keines für mich!
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#54   Mr. Poppins   19:49:27 | Freitag, 31. August 2007
gerd-eric
Moloch – ein Götze
Melech (malakh) – König
man unterscheide.
asphyx la sentinella
Nicht nur ein kreuts.net Moderator kann mein kleines Rätsel lösen, Ottaviani kann es auch.
Haben Sie ihn deshalb so gehasst???
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#53   GerdEric   19:07:55 | Freitag, 31. August 2007
@Bokrug
Gott (Er, der ist), umgeben von sieben Geister, steht für Johannes also an erster Stelle. Johannes steht also ganz in der Tradition des Moses, dem Gott („Ich bin, der ich bin“) erschien
Ob nun ER, DER IST oder ICH BIN DER ICH BIN, dies bezeugt den NAMEN G’TT des HERRN, JHWH, und ist der Teufel nicht auch im NT Knecht G’TTESß IHM untergetan, oder sollte der Teufel Ihrer Meinung nach ein eingenständiger „Gott“ sein, der des Christentums (um Ihrer werten Provokation zu folgen)?
Dass Sie sich Christ nennen, und dem griechischen Heidentum so nahe stehen ist mir schon aufgefallen, nur was ist an Ihrem Glauben katholisch?
@Sentinel
Man unterscheide Melech und Moloch
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#52   Bokrug †   18:57:46 | Freitag, 31. August 2007
@Sentinel:
@Sentinel:
Der Name des christlichen Gottes (als neuplatonisch unennbarer) ist EL!
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, auf den Christus im Neuen Testament bezug nimmt.
Die Trinität.
Im AT die Sophia als heiliger Geist und Christus-Logos als Metatron.
>>>Gleichzeitig beweist er aber auch, daß al-shadai, JHWH und Moloch ident sind!<<
Der Teufel kommt im AT auch als Knecht des JHWH vor…das alttestamentarische Gottesbild ist vom neutestamentarischen Gottesbild klar unterschieden, was JHWH betrifft, auf den Christus so niemals bezug nahm.
www.artfond.de/geldseite.htm
Siehe auch Johannes Eriugena und Duns Scotus sowie Cusanus bzw. Nikolaus von Kues. Sowie Dionysios-Pseudo Aeropagita…Paulus war ein Bekannter des Philo von Alexandrien.
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#51   Sentinel   18:49:08 | Freitag, 31. August 2007
@Bokrug
Da sieht man, wie leicht man auch als traditioneller Christ falsch verstanden werden kann!
Ich nahm Bezug auf den Film, der sowohl bei google.video als auch auf einer eigenen Seite zu finden ist, und der ziemlich genau bescheinigen soll, daß der katholische Glaube nicht mehr als Firlefanz ist.
Auch wird in diesem Film behauptet, Gott sei RA!
Die Argumentation dieses Machwerkes geht weiter über das Rätsel des Kalenders hinaus (der übrigens im Altertum 13 und nicht 12 Sternzeichen hatte)! Aber der Autor beruft sich eindeutig darauf, daß seine Erkenntnisse korrekt sind.
Gleichzeitig beweist er aber auch, daß al-shadai, JHWH und Moloch ident sind!
Eine merkwürdige Anhäufung von Zufällen, wie ich finde.
Dennoch unterminiert dies nicht meinen Glauben an Gott. Irgendwo da draussen existiert er, auch wenn es erst in später Zukunft ist. [Siehe mein Postulat an anderer Stelle hier – zu dem sich Mr Poppins bisher noch nicht äußerte.]
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#50   GerdEric   18:34:03 | Freitag, 31. August 2007
@Bokrug
(Noch heute gibt es Thomas-Christen in Indien!)
und auch in Deutschland,
hab mal welche kennen gelernt,
und die kochen auch nur mit Wasser ;-)
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#49   Bokrug †   18:28:17 | Freitag, 31. August 2007
Christus als Inkarnationn des Logos…
Christus als Inkarnation des Logos…hat das Christentum offenbart.
So war es.
Allerdings besteht eine untrennbare Verschwisterung mit der griechischen Philosophie (Paulus war ein bekannter des Philo von Alexandrien), dem alttestamentarischen Judentum wo der heilige Geist als Sophia auftritt und Christus der Logos als Metatron und auch der Gnosis bzw. dem Zoroastrismus, wie sich an vielen Apokryphen und auch der Präsenz der 3 Sterndeuter bzw. magi im Neuen Testament und astrologischer Elemente im Johannes-Evangelium und bei Paulus zeigt.
(Noch heute gibt es Thomas-Christen in Indien!)
Das Christentum ist die alexandrinisch-griechisch-ägyptische Synthese.
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#48   Ydefix   18:25:45 | Freitag, 31. August 2007
Die Bekehrung des Alexis Carrell
„…zuerst war ich überzeugter Katholik, dann wurde ich Stoiker und danach Kantianer. Schließlich bin ich bei einem dilettantischen Skeptizismus gelandet, und bin dabei immer unglücklicher geworden. Was ich am meisten geliebt hatte, habe ich am wenigsten verstanden – den katholischen Glauben. – Jetzt gehe ich einsam durch die Nacht.“
Dann beteiligte sich Carrell als ärztlicher Begleiter im Jahre 1903 an einer Wallfahrt nach Lourdes. Dort muss der Arzt und Nobelpreisträger des Jahres 1931 ein einschneidendes Erlebnis gehabt haben:
„Niemals werde ich das erschütternde Erlebnis vergessen, als ich sah, wie ein großes, krebsartiges Gewächs an der Hand eines Arbeiters vor meinen Augen bis auf eine kleine Narbe zusammenschrumpfte; verstehen kann ich es nicht, aber ich kann nicht bezweifeln, was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe“ (Wilhelm Schamoni, Das wahre Gesicht der Heiligen. Leipzig 1938, 275).
„…der Wunsch meines Herzens ist, zu glauben, blind zu glauben, ohne je wieder in Anfechtung zu fallen.“
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#47   GerdEric   18:15:32 | Freitag, 31. August 2007
@Bokrug
Titel: Griechisches Denken
AutorIn: Wal Buchenberg
Datum: 2007.06.14 12:00
Zusammenfassung: Die heute noch sichtbaren Reste griechischer Handwerks- und Kunstprodukte beeindrucken immer noch Museumsbesucher und Touristen. Größeren Einfluss hatte jedoch die geistigen Produkte der Griechen, die in vielen Bereichen heute noch als vorbildhaft gelten.
Das Christentum verdankt seine Grundgedanken der Philosophie Platons.
Die aristotelische Logik bestimmte das philosophische Denken bis ins 20. Jahrhundert.
Traditionsmarxisten sehen in Heraklit den Ahnvater ihres Dialektischen Materialismus.
Wissenschaftlicher berufen sich auf Pythagoras, Demokrit, Euklid oder Archimedes.
Mediziner zitieren den Eid des Hippokrates.
Da muss man erstmal drauf kommen,
die alten griechischen Heiden haben das Christentum erfunden, ^-^
sag ich doch :)3
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#46   Bokrug †   18:12:27 | Freitag, 31. August 2007
Logos und Sophia…
Guter Mann, lernen sie doch erstmal etwas Philosophie…
de.indymedia.org/2007/06/179656.shtml
Titel: Griechisches Denken
AutorIn: Wal Buchenberg
Datum: 2007.06.14 12:00
Zusammenfassung: Die heute noch sichtbaren Reste griechischer Handwerks- und Kunstprodukte beeindrucken immer noch Museumsbesucher und Touristen. Größeren Einfluss hatte jedoch die geistigen Produkte der Griechen, die in vielen Bereichen heute noch als vorbildhaft gelten.
Das Christentum verdankt seine Grundgedanken der Philosophie Platons.
Die aristotelische Logik bestimmte das philosophische Denken bis ins 20. Jahrhundert.
Traditionsmarxisten sehen in Heraklit den Ahnvater ihres Dialektischen Materialismus.
Wissenschaftlicher berufen sich auf Pythagoras, Demokrit, Euklid oder Archimedes.
Mediziner zitieren den Eid des Hippokrates.
www.kairoseuropa.de/
Siehe auch Aristoteles zur Volkswirtschaftslehre.
www.artfond.de/geldseite.htm
www.vergessene-buecher.de
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#45   engelhardt †   18:04:58 | Freitag, 31. August 2007
Genau das meine ich!
Glaubeige Menschen verbringen unglaublich viel Zeit damit, dem Glauben irgendeine pseudopgiloophische Huelle zu verpassen oder unverstaendliche Worthuelsen abzulassen um von der Unlogik und der Irrationalitaet ihres Glaubens abzulenken und das ganze als hochgeistig erscheinen zu lassen.
Des Kaisers neue Kleider eben.
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#44   Bokrug †   18:02:47 | Freitag, 31. August 2007
@engelhardt:
@engelhardt:
Irrtum.
Verstand und Glaube treffen sich in der Weite des LOGOS der griechischen Philosophie.
Der SOPHIA des Alten Testamentes…der Weisheit Gottes.
Im alten Griechenland wurde sie als Göttin der Weisheit verehrt.
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#43   engelhardt †   17:58:05 | Freitag, 31. August 2007
Verstand und Glaube…
…schliessen sich sowieso aus. Nicht, dass Glaeubige keinen Verstand haetten, aber der wird abgeschaltet, wenn es um den Glauben geht.
Wie sonst ist es zu erklaeren, dass erwachsene, gebildete Menschen vorderasiatische Mythen aus der Bronzezeit fuer bare Muenze halten?
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#42   Aleph †   17:55:30 | Freitag, 31. August 2007
engelhardt
Der qualitative Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube lässt sich nicht ohne weiteres feststellen. Ich denke, die Grenzen sind da sehr fließend. Meine Definition: Je mehr der Glaube sich des Verstandes entledigt, desto mehr mutiert er zum Aberglauben…!
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#41   engelhardt †   17:48:50 | Freitag, 31. August 2007
Wo ist eigentlich der qualitative Unterschied…
…zwischen „Glaube“ und „Aberglaube“?
Beides ist der irrationale Glaube an etwas, dessen Existenz unbelegt ist.
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#40   Bokrug †   17:45:07 | Freitag, 31. August 2007
@Erdloyalist:
@Erdloyalist:
Die verschiedenen Engelnamen bringt auch das apokryphe Henoch-Buch, auf das sich der neutestamentliche Judas-Brief in V. 14f. bezieht.
www.artfond.de/geldseite.htm
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#39   Aleph †   17:44:21 | Freitag, 31. August 2007
Erdloyalist
Dazu würde ich nicht Glaube sagen, sondern die Möglichkeit zu verdichteter Konzentration. In der Regl findet man die verlorenen Sachen ganz rasch, wenn man sich der Konzentration aussetzt. Damit könnte ich einverstanden sein.
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#38   Erdloyalist   17:39:22 | Freitag, 31. August 2007
@gilbert
Ich habe noch nie an Jesus oder sonst einen Sohn Gottes, an Heilige oder sonstige Seelige gebetet sondern nur an Gott.
Doch ist dies nicht Aberlaube was sie meinen sondern ein Glaube, denn über diesen Heiligen gelangen sie dennoch zu Gott.
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#37   Pelagius III.   17:32:08 | Freitag, 31. August 2007
@Artois
Es geht schlicht darum, dass die katholische Kirche die Hexenverfolgung in Europa initiiert hat – auch wenn sie das heute nicht mehr gerne hören möchte. Während sie im 1. Jahrtausend den Hexenglauben noch ablehnte, wurde die Lehre des Augustinus von Teufelspakt im Hochmittelalter durch Theologen wie Thomas von Aquin, Albertus Magnus und Petrus Lombardus zu einer umfassenden Theorie von der Gegenwelt des Teufels und seiner menschlichen Komplizen ausgebaut.
1326 verfügte Papst Johannes XXII. mit seiner Bulle „Super illius specula“ die uneingeschränkte Anwendung des Inquisitionsprozesses gegen Zauberer. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts beauftragten die Päpste Alexander V. und Martin V. die Inquisition mit der Verfolgung von Zauberern in Südfrankreich, wobei Tausende von Personen hingerichtet wurden. Und dann kam 1484 Innozenz VIII. mit seiner Hexenbulle…
Fest steht also, dass am Beginn der Hexenverfolgungen in Europa die katholische Kirche mit immerhin mindestens 4 Päpsten stand. Diese historische Tatsache lässt sich nicht leugnen und nicht kleinreden.
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#36   Aleph †   17:25:43 | Freitag, 31. August 2007
Erdloyalist
Es geht mi nicht um die Definition was denn Aberglaube sei, sondern um die Feststellung, dass Glaube wie Aberglaube sehr menschliche Dinge sind, eigentlich mit den Menschen ausmachen. Haben Sie noch nie zum heiligen Antonius gebetet, wenn Sie was verloren haben…? Das ist die versöhnliche Seite des Aberglaubens, die sich auch nicht abschaffen lässt. Es ist gut, Fluchtwege dieser Art zu haben. Deswegen sollte man sich aber nicht im Dschungel der Fluchtwege verlieren. Dann wird es schlimm und der Aberglaube kann sich gegen den Menschen richten.
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#35   Erdloyalist   17:14:50 | Freitag, 31. August 2007
@ gilbert
Aberglaube ist die Fiktion die man Menschen in die Köpfe setzt um ihnen angst zu machen.
Sie ist die Rechtfertigung für unsägliches Leid und ihr Nährboden.
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#34   Bokrug †   17:06:48 | Freitag, 31. August 2007
@Pelagius III.:
@Pelagius III.:
Nach neuesten Forschungen waren es vom Mittelalter bis zum Ende der frühen Neuzeit maximal 20.000 bisa 60.000 Hexen die verbrannt wurden.
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#33   Franz von Sales   17:03:11 | Freitag, 31. August 2007
die Kirche obsiegt
Bei den großen Verfolgungen war die Bevölkerung die treibende Kraft
Stimmt muss ich voll zu stimmen.
Auch wir haben in unserer Geschichtschronik von Stralsund solch einen Fall, wo die böse vorreformatorische Bevölkerung sich erdreistet hat Menschen zu verbrennen und um der Sache noch eins drauf zu setzen haben sie die Übeltäter auch
noch fachmännisch in reiner Lynchjustiz offen verbrannt!!! :-#
PS: die Verbrannten waren katholische Priester
(de.wikipedia.org/…apenbrand_thom_Sunde)
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#32   Aleph †   17:00:24 | Freitag, 31. August 2007
Erdloyalist
Bekanntlich ist aber der beste Glaube nichts, ohne den guten alten Aberglauben…
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#31   Erdloyalist   16:57:15 | Freitag, 31. August 2007
Wer Angst und Aberglaube predigt kann nicht sagen er sei Unschuldig an den Folgen dessen
Die Hexenverfolgung mag nicht von der Kirche gekommen sein, doch ihre Politik war es die den Nährboden dafür gab.
Heute macht es die Kirche genauso wie vor hunderten von Jahren. Anstatts endlich den Dialog mit den Okulten zu suchen verurteilt sie alles was nicht ihrer Vorstellung nachkommt.
Niemand braucht angst vor Harry Potter oder den Okulten zu haben.
Niemand braucht angst vor dem mystischen und unbekannten zu haben, denn dies zählt zu unserer Welt wie der Glaube an Gott in all seiner Vielfalt.
Doch eines sei wichtig, die Vergangenheit war grausam und schrecklich, die Gegenwart ist genauso aber die Zukunft braucht es nicht zusein.
Daher, egal woran man Glaubt ob an Gott, Jesus oder der Magie wichtig ist das man ein würdevolles Leben erhält.
Wer Magie nicht mag liest das Buch nicht, wer Homosexuelle nicht mag spricht nicht mit Ihnen, wer andere Religionen nicht mag geht nicht in ihre Gotteshäuser oder unterhält sich nicht mit ihren Gläubigen, wer etwas nicht mag meidet es, aber er hat kein Recht es anderen zu verwehren.
Gott gab niemanden, selbst den Papst, den Stammapotsel, den Patriarch noch ein Bischoff oder Amtsträger dieses Recht.
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#30   Bokrug †   16:52:27 | Freitag, 31. August 2007
@sENTINEL.
@sENTINEL.
Gott ist im AT der EL!
Die Trinität ist den neuplatonischen und mittelplatonischen sowie pythagoräsichen Überlegungen zur Gottheit analog.
Ferner tritt der Logos des Johannes-Evangeliums in einem originär platonischen Sinne auf.
www.calendersign.com/…_der_offenbarung.php
Die Sterne in der Offenbarung.
Archäoastronomische Interpretation der Apocalypse des Johannes
Überarbeiteter Auszug aus einem Kapitel 13 des Buchs STERNSTUNDE 2000 von Sepp Rothwangl
Beendet und herausgegeben am 9-9-01.
Die heidnischen Götter Apollon, Hermes, Venus, Artemis, Ares, Zeus-Jupiter und Saturn werden als 7 antike Planeten-Genien dort der christlichen Trinität unterworfen.
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#29   Sentinel   16:45:08 | Freitag, 31. August 2007
@Bokrug
Dann ist also Gott RA ?
Ich kenne den Film und das Buch auch. Aber ich hätte niemals gedacht, daß irgendjemand diese Legende wirklich Ernst nehmen würde.
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#28   Bokrug †   16:40:06 | Freitag, 31. August 2007
Tatsachen…
@GerdEric:
Tatsache ist:
Der Personenbegriff nach Paulus ist eine der grössten Neuerungen und Errungenschaften der abendländischen Philosophiegeschichte.
Und bereits bei Paulus treten im NT die 7 antiken Planeten-Engel auf…
Christliche paulinische und johannäische Gnosis.
www.calendersign.com/…_der_offenbarung.php
Die Sterne in der Offenbarung.
Archäoastronomische Interpretation der Apocalypse des Johannes
Überarbeiteter Auszug aus einem Kapitel 13 des Buchs STERNSTUNDE 2000 von Sepp Rothwangl
Beendet und herausgegeben am 9-9-01.
Die heidnischen Götter Apollon, Hermes, Venus, Artemis, Ares, Zeus-Jupiter und Saturn werden als 7 antike Planeten-Genien dort der christlichen Trinität unterworfen.
>><Johannes leitet mit einer Begrüßung ein:
„Gnade und Friede sei mit euch von ihm, der ist und war und der kommen wird, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten…,Offb1,4
Gott (Er, der ist), umgeben von sieben Geister, steht für Johannes also an erster Stelle. Johannes steht also ganz in der Tradition des Moses, dem Gott („Ich bin, der ich bin“) erschien. Johannes beginnt seine Offenbarung mit sieben Briefen an sieben Christengemeinden, die er aus allen Christengemeinden Kleinasiens „offenbar“ gezielt auswählt:<<<<
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#27   Sentinel   16:35:58 | Freitag, 31. August 2007
@GerdEric
Naja, Faktenlage ist hier eindeutig,
und das eindeutig kann man ruhig betonen, daß in den protestantischen Gebieten dreimal mehr gebildete Personen auf den Hexenscheiterhaufen landeten als in den katholischen Gebieten.
Wie viele es genau waren, kann ich nicht sagen – jedoch sind 100.000, die angegeben werden, eindeutig zu niedrig gegriffen.
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#26   GerdEric   16:23:47 | Freitag, 31. August 2007
@Sentinel
Gibts da irgendwelche Zusammenhänge, die uns verschwiegen werden?)
Die rk Kirche hatte selten echte Probleme sich mit irgendwelche heidnischen Kulte zu einigen, so wurden sehr gern alte heidnische Kultstätten „christianisiert“ und wenn das Volk eh nichts davon verstand, so war das nicht schlimm, solange der „Herr“ „Christ“ war, wie Konstantin der Grosse Scheinheilige, auf dem Totenbett getauft, damit er noch schnell Gnade finden kann, auch wurden gern Christinnen an die „Herzen“ heidnischer Fürsten gelegt (Polygamie (Ehe zur Linken) war zu dem Zweck heilig).
Aber nun tuen Sie nicht so, als würde die Schuld der rk Kirche geringer durch die Schuld der Protestanten…
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#25   DieWahrheit †   14:42:40 | Freitag, 31. August 2007
@christian hüller: Ach,…
… das ist ja interessant…
Lassen Sie doch diese sozialistische Volksverdummung.
Ganz billige Polemik.
Man muss nicht mal Historiker zu sein, um zu wissen, dass es in Deutschland niemals eine, wie Sie es ausdrückten, „christliche Diktatur“ gegeben hat.
Soso, dann waren die ganzen Herrscher „von Gottes Gnaden“ sowie die „Fürstbischöfe“ etc. alle Atheisten? Die vom Papst gekrönten deutschen Kaiser waren alle ungläubig?
Fürstbischöfen Hexenverbrennungen gegeben hat, ist unumwunden zuzugeben. Aber die diesbezüglichen Verbrechen der nichtkirchlichen, staatlichen Autoritäten
Fürstbischöfe sind also NICHTkirchlich :-D. Aaaaahja :-).
WENN Sie schon polemisieren, dann doch bitte nicht soooo billig ;-).
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#24   Sentinel   14:35:13 | Freitag, 31. August 2007
@engelhardt
Ich empfehle Ihnen bei Google.Video folgende Serie: WIR DEUTSCHEN video.google.de/videoplay?docid=-1138558…
In der verlinkten Folge wird eindeutig klar gemacht, wie die Faktenlage ist. Ich weiß, die Serie ist aus den 80’er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, aber sie war objektiv.
Und man erkennt an dieser Folge, wie das mit der Hexenverfolgung in Deutschland wirklich ablief. Sehenswert! [Auch wenn in der Folge nicht auf die Hexenverfolgung eingegangen wird, zeigt sie eindeutig, wo die Grundlagen eigentlich lagen.]
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#23   engelhardt †   14:01:09 | Freitag, 31. August 2007
Womit wurde die Hexenverfolgung denn beruendet?
Wie kam es denn dazu, dass Menschen der Meinung waren, Hexen gaebe es, muessten verfolgt und ermordet werden?
Na?
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#22   Artois †   13:57:14 | Freitag, 31. August 2007
@pelagiusIII
Hallo Plappermäulchen, was wilst Du eigentlich sagen???
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#21   Christian Hüller   13:52:10 | Freitag, 31. August 2007
@ DieWahrheit
Letztlich haben wir es in den vergangenen 2000 Jahren mit einer christlichen Diktatur zu tun, deren Macht zum Glück in den letzten zwei Jahrhunderten immer mehr bröckelte. Einige derer, die dagegen ankämpfen, finden sich in diesem Forum…
Derartige totalitäre Systeme (nach denen offenbar Artois, Nachtlaterne, BT et al. lechzen) bedienen sich meist auch terroristischer Aktionen.
Einer dieser Auswüchse waren die von höchster Stelle initiierten Hexenverbrennungen. Diese Steuerung von höchster Stelle findet im Islam auch statt (Karikaturenstreit etc.).
Lassen Sie doch diese sozialistische Volksverdummung.
Man muss nicht mal Historiker zu sein, um zu wissen, dass es in Deutschland niemals eine, wie Sie es ausdrückten, „christliche Diktatur“ gegeben hat.
Sie sind ja noch krasser als Marx und Engels; indes, die Fakten fehlen.
Dass es unter absolutistischen Fürstbischöfen Hexenverbrennungen gegeben hat, ist unumwunden zuzugeben. Aber die diesbezüglichen Verbrechen der nichtkirchlichen, staatlichen Autoritäten standen diesen um nichts nach (siehe Artikel).
Totalitarismus ist eine staatlich-gesellschaftliche Erscheinung des 20. Jd., dessen Opferzahlen bei weitem höher anzusetzen sind.
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#20   Ydefix   13:48:07 | Freitag, 31. August 2007
Gegenbeweise ?
„Sie tun einfach so, als hätte es diesen päpstlichen Förderer des Hexenwahns und der Hexenverfolgung überhaupt nicht gegeben…“
Sie tun einfach so, als ob es keine Frauen gegeben hätte, die sich der Hexerei gewidmeten haben.
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#19   Dr. Christoph Heger   13:44:03 | Freitag, 31. August 2007
„Hexenbulle“
Es steht PelagiusIII doch frei, selbst auf die „Hexenbulle“ einzugehen und deren Inhalt darzulegen – statt hier dumm herumzuquatschen.
MfG
Christoph Heger
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#18   Ydefix   13:40:55 | Freitag, 31. August 2007
Die Lüge
Immer wieder erstaunlich wie alle mit der derselben Laier kommen. Eben habe ich bei den Neo-Nazis, die bei „altermedia“ posten genau dieselben Tiraden gelesen.
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#17   DieWahrheit †   13:37:04 | Freitag, 31. August 2007
Hexenverbrennungen sind typisch für totalitäre Systeme
Letztlich haben wir es in den vergangenen 2000 Jahren mit einer christlichen Diktatur zu tun, deren Macht zum Glück in den letzten zwei Jahrhunderten immer mehr bröckelte. Einige derer, die dagegen ankämpfen, finden sich in diesem Forum…
Derartige totalitäre Systeme (nach denen offenbar Artois, Nachtlaterne, BT et al. lechzen) bedienen sich meist auch terroristischer Aktionen.
Einer dieser Auswüchse waren die von höchster Stelle initiierten Hexenverbrennungen. Diese Steuerung von höchster Stelle findet im Islam auch statt (Karikaturenstreit etc.). Und auch die großen Mullahs erklären, dass angeblich die „Volksseele“ gekocht habe und von sich aus auf die Straße gegangen sei. Das ist dieselbe billige Argumentation wie von einigen hier, die behaupten, die ach so reine Kirche hätte nichts mit Hexenverbrennungen zu tun ;-).
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#16   Pelagius III.   13:25:56 | Freitag, 31. August 2007
Die Weißwascher
Interessant, dass keiner der Weißwascher (Artois, Dr. Heger, Nachtlaterne, Wanderegisel, Sentinel, Ansbach.Dragoner) auf Innozenz VIII. und seine Hexenbulle eingeht. Sie tun einfach so, als hätte es diesen päpstlichen Förderer des Hexenwahns und der Hexenverfolgung überhaupt nicht gegeben…
Nach dem bewährten Motto: „Dass nicht sein kann, was nicht sein darf…“
Aber die historischen Fakten kann man nicht einfach hinwegschweigen…
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#15   Ansbach.Dragoner   13:08:10 | Freitag, 31. August 2007
Leierorgel
immer dieselbe Leierorgel: Hexenverbrennungen.
Ich finde die Antiklerikalen schon ein bischen unkrativ, sie sollten sich mal was neues einfallen lassen. – Vor allem weil bei diesem Thema der Schuss für sie wegen den historischen Fakten nach hinten losgeht.
Aber mal was ganz anderes:
Reden wir mal von den Wurzeln des Laizismus und des bestehenden republikanischen Sytems: Der frz Revolutuion. Über die Jakobiner, über Robbespierre usw.
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#14   Sentinel   13:03:56 | Freitag, 31. August 2007
@engelhardt
Ohne den durch die Kirche…
…geschaffenen Aberglauben und Rechtfertigungen haette es die Hexenverfolgung doch gar nicht erst gegeben.
Der Aberglauben war schon da, bevor die Kirche kam!
Das erst mal dazu.
Doch setzen die ersten Hexenverfolgungen in der Zeit 1260 AD ein (Mittelalter!) – ihren Höhepunkt hatten die Hexenverfolgungen in den Zeiten der Aufklärung ab 1550 AD (interessant dabei ist, daß sie mit dem Aufblühen der Protestanten zusammen fällt! Gibts da irgendwelche Zusammenhänge, die uns verschwiegen werden?)
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#13   GerdEric   12:21:12 | Freitag, 31. August 2007
@Heger
Heger: in denen es keine wohlorganisierte Inquisition gab.
Die Inquisition ist wohl in Spanien erfunden worden, um gegen Konvertiten vorzugehen…
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#12   Wandregisel   12:13:39 | Freitag, 31. August 2007
Kein Mittelalter!!
Zunächst einmal muss ich ein wenig klugsch…en: Hexenverbrennungen sind kein Phänomen des Mittelalters, sondern der Neuzeit und der beginnenden Humanismus. Allgemein wird das Ende des Mittelalters mit dem Jahre 1500 angesetzt, daher geht in diesem Artikel um die Neuzeit, nicht das „finstere Mittelalter“. :-S
Auch war es weniger die Theologie (bzw. der Klerus), als vielmehr die Volksfrömmigkeit, die den Hexenwahn hervorbrachte. Gerade der Hexenhammer wurde von gelehrten Theologen zu seiner Zeit belächelt. Es gab genug Stimmen in der Theologie und des Klerus, die dem Hexenwahn kritisch gegenüberstanden. Siehe etwa Friedrich von Spee oder die Ausweisung der Autoren des Hexenhammers durch Bischöfe, um nur die prominentesten Beispiele zu nennen. Die unsäglichen Hexenprozesse waren daher kein kirchliches, sondern ein soziales Problem, das auf Denunziation des Nachbarn beruhte.
Es war die gutbürgerliche Gesellschaft, die sich da gegenseitig über das weltliche Gericht umbrachte, nicht der böse, misogyne Inquisitor.
leider gibt es auch heute noch genug Beispiele, dass Volsfrömmigkeit kirchenschädigend sein kann… :-#
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#11   DieWahrheit †   12:12:38 | Freitag, 31. August 2007
@Artois: Der alte Nazi…
… gibt immer wieder seinen üblichen unlogischen Mist zum Besten :-). Seine Relativierung von NS-Verbrechen und das Gerieren rechter Kreise als Opfer ungerechtfertigter Angriffe. Wer Kontakt zu einschlägigen Kreisen (z.B. mit zu den von Artois zitierten Holocaust-Leugnern) pflegt, wird völlig zu Recht in die rechte Ecke gestellt.
Aus meiner Sicht ist die Jagd auf die Inder in Mügeln durch Rechtsextreme schon sehr gut mit einer Hexenjagd vergleichbar…
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#10   Nachtlaterne   11:43:30 | Freitag, 31. August 2007
‘wir verachten die…
scheiterhaufen des mittelalters, lassen aber die scheiterhgaufen gegen die schützenden gebote gottes heute fröhlich brennen und verteidigen sie sogar als „werte“ das mittelaltter hat mit seinen hexenverbrennungen unheimliche schuld auf sich geladen, sieht es bei uns heute aber besser aus? schaut doch endlich hinter die kulissen!
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#9   Dr. Christoph Heger   11:39:19 | Freitag, 31. August 2007
Ein Glanzstück engelhardtscher Haßausbrüche
Ohne den durch die Kirche geschaffenen Aberglauben und Rechtfertigungen haette es die Hexenverfolgung doch gar nicht erst gegeben.
Dieses Glanzstück engelhardtscher Haßausbrüche ist nun nicht mehr mit besonderer Ignoranz oder Dummheit zu entschuldigen. Selbst in diesem Forum, auch zu Zeiten als engelhardt schon hier präsent war, sind hervorragende Beiträge zur Geschichte des Hexenwahns – sowohl von der Redaktion als auch von Teilnehmern – gebracht worden, die derartige blinden Schmähungen als eben solche erkennen lassen.
Halten wir noch einmal fest: Weder im Kirchenstaat noch in den Staaten der spanischen Krone gab es eine Hexenverfolgung. Dieser Wahnsinn grassierte in den (protestantischen und katholischen) Staaten, in denen es keine wohlorganisierte Inquisition gab. Sie war – unter dem Einfluß volkstümlichen Aberglaubens – ein judaisierender Rückgriff von „Intellektuellen“ auf Strafbestimmungen des Alten Testaments, und es war kein Zufall, daß einer der wüstesten Hexenverfolgungsbefürworter und (auch als Staatsrechtler) einflußreichsten Intellektuellen seiner Zeit, Jean Bodin, zum Judentum konvertiert war.
Wieso halten sich Leute, die solchen gehässigen Unsinn über ihre christlichen Mitmenschen verbreiten wie engelhardt, eigentlich für was Besseres als die Nazis?
MfG
Christoph Heger
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#8   engelhardt †   11:21:53 | Freitag, 31. August 2007
Ohne den durch die Kirche…
…geschaffenen Aberglauben und Rechtfertigungen haette es die Hexenverfolgung doch gar nicht erst gegeben.
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#7   Artois †   11:14:08 | Freitag, 31. August 2007
Der Hexenwahn
ist wohl kaum mit dem NS, hingegen sehr wohl mit der hysterischen Aktivität gegen „rechts“ zu vergleichen, die der brd-pseudostaat virtuors kultiviert. Sehr ähnlich z.B., daß automatisch jeder, der mit dem Hexen KOntakt hatte verdächtigt wurde, so wird jeder der mit „rechts“ Kontakt hat hier automatisch verdächtigt und mit Hetzatacken überzogen. Wenn man irgend jemanden auschalten will, dann tut man das am besten mit Behauptungen, er hätte in rechten Medien publiziert, er hätte Kontakt mit Holocaustleugnern etc. pp. Alles völlig Analog zu der Ausbreitung des Hexenwahnes. An den aktuellen Beispielen Mügeln und Rolf Reuter läßt sich das schön zeigen. Auch Strafverteidigern von entsprechend inkriminierten geraten sofort in die Schußlinie und können sich freuen, wenn Sie nicht selbst fertig gemacht werden.
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#6   Pelagius III.   10:59:10 | Freitag, 31. August 2007
Wer hat den Wahn denn entfacht?
All diese schönen Reinwaschartikel („Kirche unschuldig am Hexenwahn“) können doch nicht die Tatsache verdrängen, dass es ein Papst war, Innozenz VIII., der mit seiner Hexenbulle „Summis desiderantes“ (1484) Hexenwahn und Hexenverfolgung schürte.
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#5   HeinrichvonOfterdingen   10:53:51 | Freitag, 31. August 2007
Lieber Petrusbinsfeldus,
Mathilde Ludendorff war sicher eine „Vordenkerin der völkischen Bewegung, sprich des Nazismus“! Deutlich wird dieser Zusammenhang ja auch aus dem zitierten Hassbuch gegen die Katholiken. Hier versucht daher offensichtlich niemand, ein irgendwie rechtes Gedankengut so zu verkleiden, dass sie nicht direkt auffällt! Offensichtlich ist nur, dass Sie nicht in der Lage waren den Text zu kapieren und dennoch gleich die Nazikeule herausholten. Das Kleichbürgertum hat sich offensichtlich seit 1617 nicht wesentlich geändert. Aber solch abwegiges Gedankengut und Feigheit gehören wohl immer noch zusammen.
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#4   Pio   10:52:25 | Freitag, 31. August 2007
@ petrusbinsfeldus
Seien Sie vorsichtig mit Ihren stereotypen Anschuldigungen. Der Mann hat mehr für das Gedenken der Nazi-Verbrechen getan als Sie. Stichwort: Hadamar.
Übrigens ist es sehr interessant zu sehen, wie man schon damals mit Bildern (=Medien) gearbeitet hat, um Lügen und Manipulation zu verbreiten. Diese Fotos sind sehr aufschlußreich.
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#3   Christian Hüller   10:47:29 | Freitag, 31. August 2007
Bildung bei kreuz.net …
Danke für diesen sehr aufschlussreichen Artikel.
Ich werde es den Wahrheitsverdrehern aus der Humanisten-, „Aufklärer“- und Sozialistenecke bei Bedarf um die Ohren hauen, wenn es wieder heißt: die böse Kirche und ihre Blutspur…
Man sieht aber gut, wie tief sich die Ammenmärchen der Kirchenhetzer und selbsterklärten Wahrheitsfinder im Bewusstsein des Volks verankert haben.
Jedes Schulkind assoziiert heute mit Hexenverfolgungen meist die mittelalterliche Kirche.
Dabei haben frühneuzeitliche „Bürgerinitiativen“ wohl das meiste Reisig und Bruzelholz gesammelt…
Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Wenn der Mob zuschlägt und bestätigungsgeile Exekutoren aus Staat (und Kirche) findet, loder(te)n die Scheiternhaufen…
Dass die Wurzeln des europäischen Hexenwahns okkult-germanisch waren, sei hier nur kurz angefügt:
Nix mit -pauschal- böse Kirche, bösartiges fakerpack…
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#2   petrusbinsfeldus   10:41:35 | Freitag, 31. August 2007
Ludendorff
Witzig, den Vergleich mit dem Holocaust abzulehnen- und dann Mathilde Ludendorff als „Vordenkerin der völkischen Bewegung“ zu zitieren! Hier versucht wohl mal wieder jemand, seine rechten Gedanken so zu verkleiden, daß sie nicht direkt auffallen! Wenn man schon so eindeutig rechts gerichtet ist wie diese kranke Seite, dann sollte man aber auch bitte den Mut haben, dazu zu stehen… Aber solch abwegiges Gedankengut und Feigheit gehören wohl immer noch zusammen.
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#1   Nachtlaterne   10:29:34 | Freitag, 31. August 2007
nur selten…
… geht man in unseren geschichtsbüchern wirklich der wahrheit auf den grund, zumal wenn es dem zeitgeist nicht passt. die hexenhysterie war allgegenwärtig anzutreffen, aber nicht alle menschen ergaben sich diesem wahn, sondern kapitulierten ängstlich vor dem zeitgeist. das wiederum gab den mördern freie hand.
die schuld der kirche ist uiund bleibt, dass sie den hexenwahn massiv unterstützt hat und ich bezweifle sehr, dass der papst, der den hexenhammer schreiben lies nach seinem tode in den himmel kam. ein langes fegefeuer wird das mindeste gewesen sein! oder der mann wurde von gott begnadigt weil er ein riesentrottel war?
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