Liturgie
Ausgehöhlte Geschichte
Die Anhänger der Alten Messe gehören nicht zu den 99 Prozent der Gläubigen, welche die lebendigen Kräfte unserer Kirche ausmachen. Pressesplitter zur Alten Messe.
Im Neuen Ritus ist der Mißbrauch eher die Regel geworden
Im Neuen Ritus ist der Mißbrauch eher die Regel geworden
Freigabe ein Etikettenschwindel?

„»Ich persönlich glaube nicht, daß die Wiederbelebung der tridentinischen Messe nötig ist«, meint Hund und fügt hinzu: »Wir sitzen nicht auf einem Rückwärts-Dampfer«, in die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil wolle niemand zurück. Außerdem sind bestimmte Bedingungen nötig, um eine lateinische Messe abhalten zu dürfen: »Es muß einer Gruppe ein hohes, geistiges Anliegen sein.« Es muß eine große seelische Not vorliegen, unter der die Gruppe leidet, weil sie nicht auf Latein feiern kann.“

Pfarrer Ulrich Hund Markdorf vor der ‘Schwäbischen Zeitung’ vom 19. Juli.

Kein Rückschritt

„»Mit der Öffnung der Liturgie für die lokalen Sprachen hat man das Kind mit dem Bade ausgeschüttet«, meint Leipheims Pfarrer Johannes Rauch. »Diese haben ihre Berechtigung, aber es wäre kein Rückschritt, sollte man künftig die Bedeutung der lateinischen Sprache mehr betonen.«“

Aus einem Artikel der Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’ vom 11. Juli..

Erfrischend unmodern

„In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden, hat Papst Benedikt XVI. eine erfrischend unmoderne Alternative aufgezeigt. Ab dem 14. September dürfen in allen Gemeinden tridentinische Messen gefeiert werden.“

Aus einem Artikel von Ralf Jüngermann in der Tageszeitung ‘Rheinische Post’ vom 4. August.

Alte Liturgie in der Mission des 20. Jahrhunderts
Der Karmelitenpater Severino von der Heiligen Teresa liest die Messe im Regenwald von Kolumbien, Juli 1932.Messe im Kongo, Februar 1934.Beichte in Kenia, August 1936.

Giftige Anfrage

„Als »giftige Angelegenheit«, die Differenzen in der Kirche gewiß nicht neutralisiere, bezeichnet Dr. Peter A. Schult, »oberster Laie« im Dekanat, den Vorstoß des Papstes. »Träfe ich ihn, würde ich fragen: Eine Gruppe, die es im Grunde in der Kirche gar nicht gibt, integrieren zu wollen, ist eines. Aber wie hältst Du es dabei mit den 99 Prozent der Gläubigen, welche die lebendigen Kräfte unserer Kirche ausmachen?«“

Aus einem Artikel des hessischen Lokalblattes ‘Main-Spitze’ vom 11. Juli.

Ausgehöhlter Ritus

„Weil jeder Priester die Messe beinah nach Gutdünken gestalten kann, ist der Ritus weitgehend ausgehöhlt.“

Michael Kluger, Kulturredaktor der ‘Frankfurter Neuen Presse’, in der Tageszeitung ‘Rhein Main’ vom 9. Juli.

Ganz und gar nicht erbaut

„Ganz und gar nicht erbaut ist man in der evangelischen Kirche von der päpstlichen Entscheidung. Pfarrer Andreas Erstling aus Weißenhorn kann das »nicht nachvollziehen«. Damit erlitten ökumenische Bestrebungen einen Rückschlag. Erstling: »Nach dem Vatikanischen Konzil haben sich unsere Kirchen angenähert. Die Rehabilitierung des tridentinischen Titus bedeutet für mich einen Rückschritt.«“

Aus der ‘Augsburger Allgemeinen’ vom 10. Juli.

Mängelgottesdienst

„Schon Goethe hat laut »Dichtung und Wahrheit« (7. Buch) im evangelischen Gottesdienst die mangelnde sakramentale Konsequenz und Fülle vermißt.“

Die evangelische Kölner Philosophieprofessorin Edith Düsing, die auch das „Manifest zur Wiederzulassung der überlieferten lateinischen Messe“unterzeichnet hat, vor dem evangelischen Nachrichtendienst ‘idea’.

Schwierige Frage

Ich würde jetzt auch Ihnen Worten, vielleicht auch eine, sagen wir eine Begeisterung für diese Form. Was ist den eigentlich das Schöne an dieser außerordentlichen Form dieses Ritus? Was würden Sie als schön oder wichtig bezeichnen?

Antwort: „Das ist gar nicht ganz so einfach zu beantworten.“

Mario Galgano von Radio Vatikan interviewt den Oberen des Berliner Philipp-Neri-Instituts, Hw. Gerald Goesche.
      
43 Lesermeinungen
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#43   Aleph †   11:06:22 | Montag, 3. September 2007
Dr. phil. Z. Laus
Wenn Sie keine Schopenhauer-Ausgabe besitzen, müssen Sie deshalb nicht wirrsalig werden. Wünschen Sie sich doch eine solche Ausgabe zu Weihnachten. Das Christkind erfüllt fromme Wünsche in der Regel gern. Schopenhauer unterm Weihnachtsbaum: Was könnte schöner sein?
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#42   Benedikt   00:08:14 | Montag, 3. September 2007
@ zum Glück katholisch
Warum soll es langsam „fad“ werden, wenn über Reaktionen über die Freigabe der alten Messe, der „Messe aller Zeiten“ berichtet?
Weil das Zitate aus immer denselben uralten Artikeln sind, die kreuz.net nun seit fast zwei Monaten scheibchenweise zitiert. Wer nach den Zitaten bei google sucht, der kann sich gleich die ganzen Artikel durchlesen.
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#41   Aleph †   17:39:46 | Sonntag, 2. September 2007
Dr. phil. Z. Laus
Sie werden unsachlich und sind daher dikussionsuntauglich, …klaro! Lassen Sie Ihren geistigen Schmäh auf anderen Feldern ab.
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#40   Dr.phil Z. Laus   17:37:00 | Sonntag, 2. September 2007
gilbert vergleicht sich mit Schopenhauer!
Typisch gilbert! :-D
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#39   Aleph †   17:33:33 | Sonntag, 2. September 2007
Dr. phil. Z. Laus
Typisch, daß ein gilbert auf so etwas reinfällt!
Was für Sie typisch ist habe ich bis vor wenigen Minuten nicht gewusst. Dass Sie aber lückenhaft zitieren und Personen attackieren und dem Begriff „typisch“ in die Schatulle stecken, könnte diese Vorgehensweise für Sie „typisch“ sein? Ist ja nur eine Frage.
Sie wissen doch wie Schopenhauer darum gekämpft hat, dass kein Mensch an seinen Texten Änderungen vornehmen möge. Dazu hat er sich sogar hinreißen lassen, einen Fluch auszubringen.
Nachzulesen im Beibuch der Schopenhauer-Ausgabe von Ludger Lütkehaus, bei Haffmanns Verlag AG Zürich.
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#38   Aurelius   17:31:08 | Sonntag, 2. September 2007
Letztes Photo der Photomeile
Ein Altar gebaut aus Pappkartons. www.kreuz.net/…photo.253.image8.jpg Ich fragen mich, ob das dem Opfer Christ angemessen ist. Wie weit ist das denn entfernt von dem Bild der drei slowakischen Jesuitenpatres www.kreuz.net/…photo.229.image7.jpg, welche vor einem Koffer hockend „zelebrieren“.
Übrigens, der Fußballschal als Stola ist überhaupt nicht in Ordnung! Wenn schon, dann bitte schön 1. FC Köln!
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#37   Typ   22:11:08 | Samstag, 1. September 2007
@ monti
Soweit ich recht informiert bin, streitet kein Piushansel das „Bischof sein“ des jeweiligen Ortsbischofs ab.
Tja, nicht durch das Reden, aber durch die Taten – denn die Piushanseln erkennen die Autorität des Ortsbischofs nicht an: Sie zelebrieren ohne Zustimmung des Bischofs, unterstellen sich nicht seiner Dienstaufsicht etc. Damit zeigen die Piushanseln, dass sie eben den Bischof doch nicht als Bischof anerkennen.
Genauso wie beim Papst: Die Piushanseln hängen in ihren Clubräumen Papstbilder auf, beten für den Papst, kleben sein Bild ohne seine Zustimmung auf ihre Plakate – und doch zeigen sie durch ihr Tun, dass sie ihn nicht anerkennen: Sie zelebrieren munter durch die Gegend, obwohl von eben jenem Papst ihre Exkommunikation festgestellt bzw. eine Suspendierung ausgesprochen wurde.
Gar nicht so schwer zu verstehen, oder?
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#36   monti   21:06:29 | Samstag, 1. September 2007
Nochmal zu Gotthards Nullahnung
sonst ist die Nennung ein sakrilegisches Gebet – die Anrufung Gottes für einen Bischof also, den ich für einen Nicht-Bischof halte.
Soweit ich recht informiert bin, streitet kein Piushansel das „Bischof sein“ des jeweiligen Ortsbischofs ab.
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#35   Dr.phil Z. Laus   11:32:37 | Samstag, 1. September 2007
der Beitrag von Typ ist reiner Schwachsinn,
weil die Gültigkeit von Messen des alten und des neuen Ritus von den selben Faktoren abhängen! Typisch, daß ein gilbert auf so etwas reinfällt!
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#34   Aleph †   11:23:42 | Samstag, 1. September 2007
Danke Typ
Ihren Beitrag habe ich mit Genuss und Belehrung zur Kenntnis genommen. :)3
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#33   HeinrichvonOfterdingen   09:17:32 | Samstag, 1. September 2007
Mensch Gotthard,
… sonst ist die Nennung ein sakrilegisches Gebet – die Anrufung Gottes für einen Bischof also, den ich für einen Nicht-Bischof halte.
… man kann sogar für Huren und Völkermörder beten.
Im alten Reich war an dieser Stelle der Messe auch der Kaiser genannt, nicht in jedem Falle ein Heiliger. Bezüglich sakrilegischer Gebete seid ihr Modernistenhansl führend, da will euch die Priesterbruderschaft Pius X sicher keine Konkurrenz machen!
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#32   Maurice Corvisier   09:01:11 | Samstag, 1. September 2007
Man kann Gotthard, lieber Krak, nicht beleh-
ren, er ist da vollkommen resistent. Er wurde auch des öfteren (Sie verfolgen das ja auch) einer Lüge überführt.
Seine und seiner Gesinnungsgenossen gallige Schwarzblütigkeit in Reaktion auf die Freigabe der Messe aller Zeiten durch den Heiligen Vater ist aber einerseits erfreulich und zeigt andererseirts, wie wichtig es ist, den Kampf der FSSPX und diese selbst zu unterstützen. Allem Anschein nach ist ja von den de-facto-schismaverdächtigen, nationalkirchlich gesonnenen Mietlingen, die momentan noch die Macht haben, nur massivste Behinderung der Durchführung des Willens des Heiligen Vaters zu erwarten.
Ich bedaure übrigens sehr, wegen Arbeitsüberlastung nicht zur Nationalwallfahrt nach Fulda fahren zu können. Den Wallfahrern: viele Gnaden und – besseres Wetter!
Tja – wer ist denn nun dem Heiligen Vater ungehorsam?
Mit Gruß!
M.C., ein dankbarer und glücklicher Piushansel.
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#31   Krak des Chevaliers   08:08:58 | Samstag, 1. September 2007
Gotthard, doch, doch!
Die Priester der Piusbruderschaft, die ich gelegentlich auch besuche (leider nicht in unmittelbarer Nähe), erwähnen im Kanon den Namen des Papstes, also Benedikt, und den Namen des jeweiligen Ortsbischofs, und wenn der Lehmann, Lettmann, Becker oder Algi heißt. Entsprechende Namenstafeln sind in den Sakristeien der Pius-Kirchen und Kapellen zu finden. Sie gehören hier leider zu denjenigen, die die Wahrheit zwar sehen, aber dennoch nach Leibeskräften abstreiten und bekämpfen. Schade, schade! o.O
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#30   Bokrug †   23:59:34 | Freitag, 31. August 2007
Soziallehre?
Soziallehre?
www.kairoseuropa.de/
Siehe Max Weber „Die Entstehung des Kapitalismus aus dem Geiste des Protestantismus“.
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#29   monti   23:34:53 | Freitag, 31. August 2007
Wo ist die Annäherung?
Erstling: »Nach dem Vatikanischen Konzil haben sich unsere Kirchen angenähert.
Ich frage mich, WO die Evangelen sich an die katholische Kirche angenähert haben.
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#28   möchtegern-kathole   23:22:01 | Freitag, 31. August 2007
@sacerdos helveticus
natürlich wird dies bei der FSSPX so gehalten. Gotthard hat hier ein Informationsdefizit.
@Gotthard: das wird nicht besser, wenn man jene, über die man nicht Bescheid weis, als „Pius-Hanseln“ bezeichnet. Sie schreiben „kann ich es mir nicht vorstellen“ – da es aber so ist, woran gebricht dann Ihre dann ja ganz objektiv mangelhafte Vorstellung?
Ganz als Rat gedacht, nicht überheblich: gehen Sie mal hin, zu diesen „Hanseln“, anonym und ohne Überheblichkeit, und hören Sie einfach zu. Sie können hier sogar gerne abstreiten dass Sie es machen, aber machen Sie es.
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#27   Gotthard   22:55:50 | Freitag, 31. August 2007
@sacerdos
Im Kanon ist an der entsprechenden Stelle neben dem Papst der Ortsbischofzu nennen.
das stimmt für Messen der katholischen Kirche.
bei den Pius-Hanseln kann ich es mir nicht vorstellen – wer den Ortsbischof im Hochgebet nennt, kann sich auch seiner Autorität unterstellen… sonst ist die Nennung ein sakrilegisches Gebet – die Anrufung Gottes für einen Bischof also, den ich für einen Nicht-Bischof halte.
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#26   sacerdos helveticus   22:29:01 | Freitag, 31. August 2007
Exkommunizierter Bischof?
Gotthard schrieb zur Messfeier bei der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Wahrscheinlich wird dieser suspendierte Priester im Hochgebet auch noch einen Bischof nennen, der exkommuniziert ist.
Als nicht der Priesterbruderschaft angehörender Priester kann ich nur sagen, dass Gotthard sich hier gewaltig täuscht. Im Kanon ist an der entsprechenden Stelle neben dem Papst der Ortsbischofzu nennen.
So wird dies meines Erachtens auch bei der FSSPX gehalten.
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#25   HeinrichvonOfterdingen   21:56:59 | Freitag, 31. August 2007
Lieber Gotthard,
unerlaubt aber gültig!
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#24   Gotthard   21:06:41 | Freitag, 31. August 2007
@Heinrich
Da gehe ich lieber weiter bei der Priesterbruderschaft Pius X in die hl. Messe.
Heinrich, ich würde an Deiner Stelle auch weiter zu diesen Sonderlingen gehen.
Dort musst Du nicht zweifeln. Dort hast Du Gewissheit:
der die Eucharistie feiernde Priester ist suspendiert – und darf also diese Messe nicht feiern.
Wahrscheinlich wird dieser suspendierte Priester im Hochgebet auch noch einen Bischof nennen, der exkommuniziert ist.
Muss Dich allerdings auch alles nicht weiter interessieren, da ja der äußere Schein der Liturgie gewahrt ist – andere Kreise würden solches Tun „Mess-Simulation“ nennen – ich nenne es Liturgie auf der Ebene der Altkatholiken.
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#23   palestrina   21:06:27 | Freitag, 31. August 2007
@Gotthard
Sie haben es immer noch nicht kapiert, weil Sie natürlich nicht wollen:
Während des Triduum sacrum ist die PRIVATZELEBRATION des ausserordentlichen Ritus untersagt und die nur deshalb, weil an diesen Tagen ohnehin JEDWEDE Privatzelebration gleich in welchem Ritus untersagt ist und meines Wissens schon immer war.
Ansonsten können wir doch alle ganz entspannt bleiben. Wenn der Alte Ritus die Erhabenheit und Kraft hat, die wir Tradis in ihm erkennen, dann braucht er die Hetztiraden hier nicht zu fürchten, ebensowenig wie er die wütende Verteidigung hier nötig hat. Dann wird er diese Kirche nun verändern.
Wenn er aber dem NOM nicht so drückend überlegen ist, dann wird er sich auch ohne das modernistische Geschrei erledigen und wir Tradis werden ihn dann auch nicht retten können. Sehen wir einfach, ob der Segen Gottes darauf liegt.
Übrigens zeigt die Panik der Bischöfe, dass sie ganz offensichtlich verstanden haben, welche der beiden Varianten zutrifft… :-D
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#22   HeinrichvonOfterdingen   20:53:50 | Freitag, 31. August 2007
Lieber Gotthard,
ich werde auch nicht nachfragen. Da bekomme ich dann im besten Fall von einem heterodoxen Pfarrer mit zweifelhafter Weihe eine ebenso zweifelhafte Messe mit Häresien in der Predigt. Alles Dinge, die man sich um des Glaubens willen nicht antun sollte. Da gehe ich lieber weiter bei der Priesterbruderschaft Pius X in die hl. Messe.
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#21   Gotthard   20:46:03 | Freitag, 31. August 2007
@ Krak
Die Gegner der Missa Tridentina benehmen sich nach ihrer am 07.07.07 erlittenen schweren Niederlage wie schlechte Verlierer.
Wer hat denn durch das MP verloren?
Die Tradis hatten sich sooooooooo viel erhofft – und bekamen einen außerordentlichen Ritus in engen Grenzen.
Die öffentliche Eucharistiefeier in diesem außerordentlichen Ritus ist nur auf Bitten fest-gefügter Gruppen erlaubt – und nicht während des Triduum paschale!
Ich habe vor einigen Tagen nochmals meinen Pfarrer befragt: er hat keine einzige Äußerung zum MP gehört – nicht einmal eine Äußerung! Von Nachfrage keine Spur!
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#20   Krak des Chevaliers   20:31:34 | Freitag, 31. August 2007
schlechte verlierer
Die Gegner der Missa Tridentina benehmen sich nach ihrer am 07.07.07 erlittenen schweren Niederlage wie schlechte Verlierer. Genauso halten es leider Gottes auch die deutschen Bischöfe mit ihren Versuchen, die Feier der tridentinsichen Messe zu kontrollieren und nach Möglichkeit zu unterbinden, wo sie es nur können. Der Hl. Vater hat in diesen Herrschaften keine hilfreichen Brüder zur Seite, eher verschlagen dreinblickende Gesellen, die darauf spekulieren, dass der Heilige Vater nicht merkt, welches Spiel in Mainz, Paderborn, Fulda und anderswo gespielt werden soll. Der Heilige Vater kennt jedoch seine Pappenheimer ausgezeichnet. o.O
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#19   Bernd Stromberg   19:42:04 | Freitag, 31. August 2007
Lächerlich?!
Hier scheint sich bald jeder mal über die Messe lustig zu machen zu wollen, die einen über den ordentlichen, die anderen über den außerordentlichen Ritus. Das ist wahres Christentum! Seht, wie sie einander lieben. Nur, vom Anliegen des Hl. Vaters haben beide „Gruppierungen“ nichts verstanden. Und ich denke, dass wollen sie auch gar nicht! Wenn ich hier die Lesermeinungen lese, fällt mir nur ein Satz ein: Klapse hat heut Wandertag… Wieder einmal. Ich frage mich nur, warum die immer so gerne zu Kreuz-net kommen… Na ja, irgendwie will ich das auch gar nicht wissen. Das Forum hier scheint Fanatiker aller Richtungen, ob rechte oder linke Fundis oder wen auch immer, magisch anzuziehen. Wenn es denn gefällt… Viel Spaß, Leute. Um es mit Czibo zu sagen: Immer feste druff, wa! Leute, merkt ihr den gar nicht, wie abstoßend Eure gegenseitige Hetze und Eure Verdrehungen sind. Der Hl. Vater hat da eine ganz andere Meinung.
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#18   Typ   18:26:01 | Freitag, 31. August 2007
@ gilbert
Nein, das haben Sie falsch verstanden. Ästhetik ist für die Tridentinische Liturgie allenfalls hilfreich, aber nicht wesentlich. Wesentlich ist nur, dass die Messe präzise maschinell abgespult wird, weil Gott nämlich seine Gnadenportionen nur zuteilt, wenn die Menschen vorher den Rubrizismustest bestanden haben. War alles korrekt, macht Gott sein Bürokratenhäkchen aus seiner Liste und lässt wieder mal die korrekte Portion Gnadenatome aus dem Himmel herunter. War irgendetwas falsch, gibt’s göttliche Kloppe.
Deus Caritas est!
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#17   Aleph †   18:21:22 | Freitag, 31. August 2007
Baron
Mit einem altrituell-zynischen Freiherrn mit aufgepapptem Adelstitel mag ich es gar nicht erst aufnehmen. Sparen Sie sich daher ihre Banal-Attacken. Sie waren nicht gefragt. Wertester…!
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#16   Baron Bolligru   18:17:46 | Freitag, 31. August 2007
Wenn man weiss, wer „Gilbert“ im real life
ist und wer ihn (auch für das, was er hier schreibt) bezahlt, dann ist das einfach nur unglaublich peinlich.
Unglaublich peinlich.
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#15   Aleph †   18:01:31 | Freitag, 31. August 2007
Werther Typ
Das Wichtigste an einer Tridentinischen Messe ist doch, dass sie hinter dichten Weihrauchschwaben abgespult wird von goldgewandeten Kultbeamten, an einem wunderschönen Altar und möglichst unter einer wunderschön prächtigen Madonnenstatue. Was sonst noch geschieht, interessiert doch eh niemand…! Aber Ihr Beitrag :(3 hat mich ganz andere Kriterien gelehrt, … danke!
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#14   Bokrug †   17:59:47 | Freitag, 31. August 2007
@Typ:
@Typ:
Ich stimme zu – es laut NT und verschiedenen legitimen Apostolischgen Traditionen (Orthodoxe, Kopten, Thomas, Christen Indiens) gab es und gibt es andere legitime Formen des Abendmahls als nur die tridentinische Messe.
Im Mittelalter gab es beispielweise die Heilig-Geist-Messe.
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#13   Typ   17:51:03 | Freitag, 31. August 2007
@ ruhrgebietler
Großartige Aussage! Die Tridentinische Messe wird ganz und gar im Geiste Jesu Christi zelebriert! Na klar doch!
Jesus Christus: „Nehmt und trinkt ALLE daraus…“
Tridentinische Messe: Kelch gibt’s nur für EINEN!
Jesus Christus: „Wer mein Fleisch isst UND MEIN BLUT TRINKT…“
Tridentinische Messe: Kelch gibt’s nur für EINEN!
Jesus Christus im griechischen NT wörtlich: „Wer mein Fleisch KAUT…“
Tridentinische Messe: Berühren mit den Zähnen ist Sakrileg!
Jesus Christus: „Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.“
Tridentinische Messe: kleine weiße Scheibe und bloß nix zu trinken.
Also, was lernen wir daraus? Die Tridentinische Messe ist ganz und gar im Geiste Christi :-S
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#12   Aleph †   16:52:37 | Freitag, 31. August 2007
r.ruhrgebietler
die hhlg. Messe
Ist davon auszugehen, dass Sie die hochheilige Messe meinen. Die heilige Messe genügt Ihnen wohl nicht mehr. Wenn aber schon hochheilig, dann aber auch altrituell, oder? Wenn schon, denn schon. Was dem einen seine Fronleichnamsprozession, ist des anderen Eule,… wa?
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#11   r.ruhrgebietler   16:42:56 | Freitag, 31. August 2007
NOM – hier die wohl gebräuchlichste aller Übersetzungen!
heißt doch wohl soviel wie:
Niveauloser
Obszöner
Mißbrauch
Anders können die krassen Veranstaltungen der V-II-Kleriker wohl kaum bezeichnet werden! Wie schön, daß an diesem Wochenende in Fulda die hhlg. Messe ganz und gar im Sinne Jesus Christi zelebriert wird. Wollen wir uns doch diesem Ansinnen entschlossen für immer anschließen und Gott somit loben und preisen für Seine Gerechtigkeit!
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
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#10   Bokrug †   15:48:21 | Freitag, 31. August 2007
Rund um die Liturgie
Informationen und Hilfen für Priester, Meßdiener, Organisten und Gemeinden, die in Pfarrkirchen und an anderen Orten die Hl. Messe im klassischen römischen Ritus (außerordentliche Form) feiern möchten, gibt der Internetdienst www.introibo.net.
Anfang Juli 07 ergab eine Umfrage der Pariser Tageszeitung „Le Figaro“, daß 66% der Franzosen die Freigabe der Liturgie im klassischen römischen Ritus begrüßen. Das Dokument des Papstes sorgte weltweit für zahlreiche Presseberichte. Hier einige Auszüge aus deutschen Zeitungen: Einen wahren Paradigmenwechsel scheint der Papst mit dem heutigen Schritt einzuleiten: Als kleine Zeitenwende innerhalb der großen katholischen Kirche. Denn von diesem 7.7.7 an gibt er die alte lateinische Liturgie allen Gläubigen und Priestern wieder vollkommen frei, deren Grundzüge durch den heiligen Papst Pius V. im Konzil von Trient (1545-1563) „irrtumsfrei“ festgelegt worden waren – bevor Papst Paul VI. sie im Jahr 1969 mit einem höchst eigenwilligen Federstrich durch eine synthetische Neuform ersetzte… Gleichzeitig wird in den Worten des Richters, mit denen Benedikt XVI. hier spricht, aber auch überdeutlich die „Liebe und Zuneigung“ (amor et affectus), mit denen der Papst selbst und persönlich der alten lateinischen Liturgie zugetan ist…Dieser Schritt ist der Versuch einer Rückeroberung des Heiligen; einer Ausweitung für das Geheimnis der Kirche vor dem Zugriff der Banalisierung: „Daheim sein kann man nur, wo das Geheimnis wohnt“.
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#9   Aleph †   14:49:06 | Freitag, 31. August 2007
Der Papst ohne deutsche Bischöfe
Die Bischöfe zur Brust nehmen, wird der Papst nur, wenn Sie geloben ihm weiterhin zu folgen. Also braucht er das doch nicht zu tun. Was wäre denn der Papst ohne deutsche Bischöfe? Also wird Benedikt nicht viel gegen die deutschen Bischöfe ausrichten wollen. Und das ist gut so…!
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#8   Krak des Chevaliers   14:45:00 | Freitag, 31. August 2007
wunderbare Bilder
Wunderbare Bilder, die von einer tiefen Frömmigkeit und Gottesfurcht sprechen. Die Bilder vom NOM dagegen, die hier auf kreuz.net oft zu sehen sind, sprechen vom Gegenteil: Eigenmächtigkeit, Selbstdarstellung, Ehrfurchtslosigkeit, liturgischer Verfall. Der Heilige Vater müsste noch viel weiter gehen. Das MP zur Alten Messe reicht noch lange nicht aus. Vor allem müsste er sich die Bischöfe im deutschsprachigen Raum kräftig zur Brust nehmen.
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#7   Aleph †   14:33:05 | Freitag, 31. August 2007
NOM = Missbrauch?
Auch wenn es noch so häufig im säuerlichen Ton der Stereotypie wiederholt wird: NOM ist nicht die Abkürzung von „Missbrauch“. Durch die Instrumentalisierung des Begriffs „Missbrauch“ wird von altritueller Seite viel Missbrauch getrieben.
Nach dieser Denke ist wohl nur NOM anfällig für Missbräuche, während der tridentinischen Messfeier allein die Unanfechtbarkeit zuerkannt wird, rein von Missbräuchen zu sein; allerdings mit der Einschränkung, dass die extraordinäre Messe entsprechend der Rubriken in 20 Minuten heruntergehaspelt wird.
Das wird nicht als Missbrauch angeprangert. Sondern als löbliche Notwendigkeit, damit der jeweilige Priester gleich darauf die nächste Messe herunterleiern kann, nach dem Motto: Die glaubenden Laien beten eh den Rosenkranz oder eine gefühlvolle Messandacht, weil sie den Text nicht verstehen. Gott wird den Text zwischenzeitlich bestens kennen.
Also ist die Kürze in diesem Denkschema gerechtfertigt. Außerdem ist der Zeitgewinn willkommen, um sich über NOM täglich seitenlang auszulassen und alle möglichen und unmöglichen Missbräuche bei NOM diabolisch-genüsslich aufzulisten.
Das bestärkt das altrituelle Selbstbewusstsein immens, im wahren Christentum zu sein und ermutigt, andere als Ungläubige, Protestanten und Heiden auf widerliche Weise abzukanzeln und diesen Gruppen ausschließlich schlechteste Machenschaften und finsteres Unkatholisschsein zu attestieren.
So schmilzt das Häuflein der 144 000 Altrituellen wie der Schnee in der Märzensonne o^/
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#6   landorganist   14:27:56 | Freitag, 31. August 2007
Klar die NPD ist so
katholisch wie ich der Kaiser von China bin.
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#5   Artois †   14:22:37 | Freitag, 31. August 2007
@typxcasdcsd
Wieso katholische Spielart de npd? die npd ist doch katholisch!
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#4   zum Glück katholisch   14:19:50 | Freitag, 31. August 2007
warum?
Warum soll es langsam „fad“ werden, wenn über Reaktionen über die Freigabe der alten Messe, der „Messe aller Zeiten“ berichtet? Man wartet Monate, ja sogar Jahre auf die Freigabe der Tridentinischen Messe. Und jetzt hört man eben immer wieder verschienene Stimmen dazu. Sehr interessant.
Danke, kreuz.net
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#3   Typ   14:19:31 | Freitag, 31. August 2007
@ ottaviani
Dem Rat, hier nicht zu lesen, scheinen immer mehr zu folgen. Denn laut der Anzeige links oben sind „467 online“ – und das am frühen Nachmittag, wo vor wenigen Wochen noch regelmäßig Zahlen von 800 oder sogar 900 erreicht wurden.
Die katholische Spielart der NPD scheint an Reiz zu verlieren…
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#2   ottaviani   14:17:47 | Freitag, 31. August 2007
da gibts nur eins
nicht lesen mein orgelfreund
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#1   landorganist   14:04:24 | Freitag, 31. August 2007
Uaaaa,
langsam wird es wirklich fad!
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