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Freitag, 31. August 2007 11:15
Das Ende eines Ministranten
Im Internet gibt es ein Video, in dem ein schwäbischer Apostat erzählt, wie er vor einigen Jahren dem Islam in die Hände fiel.
Ein muselmanischer Pilger in Mekka
Ein muselmanischer Pilger in Mekka
(kreuz.net) „Mein Name ist Muhammad Faruq – im Jahr 1999 bin ich Muslim geworden“ erklärt ein junger Mann auf einem Video, das im Internet publiziert wurde.

Muhammad Faruq spricht mit schwäbischem Akzent und stellt sich als Schwabe aus Süddeutschland vor. Er sei römisch-katholisch aufgezogen und habe eine Tante im Kloster.

In seiner Kindheit habe er als Ministrant „dem Pfarrer gedient“.

Mit 17 begann Faruq eine Ausbildung. In dieser Zeit bekam er Probleme mit der Anweisung der Bibel, kein Bild von Gott zu machen: „Gottes Stellvertreter auf Erde war auch nicht so mein Ding“.

Mit 18 wurde er Sozialist – „Jeder soll ein bißchen haben“ – und trat aus der Kirche aus.

Seine sozialistische Phase war von kurzer Dauer. Auch bei den Sozialisten habe man sich über Kleinigkeiten gestritten.

Dem enttäuschten Sozialisten begann der Glaube zu fehlen.

Inzwischen war er 19 Jahre alt geworden. Jeden Mittwoch besuchten ihn die Zeugen Jehovas – zwei Jahre lang.

Höllendarstellung in der Sixtinischen Kapelle
Höllendarstellung in der Sixtinischen Kapelle
Ein junger Vertreter der Sekte sagte ihm, daß die biblischen Darstellungen der Hölle mehr „symbolisch“ zu verstehen seien: „Damit komme ich klar“, wenn die Hölle nichts anderes als Totsein bedeute.

Deshalb habe er es – so Faruq – auf der Erde noch schlimmer getrieben.

Es folgte ein Arbeitswechsel. Schließlich war er körperlich und finanziell am Ende.

In dieser Zeit der Schwäche trat ein türkisches Mädchen in sein Leben. Sie war in der Lage, ihm zu erklären, was der Islam sagt.

Schnell weckte sie in ihrem Freund den Wunsch, Moslem zu werden. Dieser begann in die Moschee zu gehen. Dort sprach er das islamische Glaubensbekenntnis und nahm den Namen Faruq an. Er heiratete schließlich die Türkin.

Vorher sei der Imam nach Hause gekommen und habe das Paar geprüft.

Bei den Katholiken frage der Priester vor einer Hochzeit nicht nach. Es interessiere ihn nicht, ob das Paar es wirklich ernst meine. Hochzeiten seien gut für das Image der Kirche, da es ansonsten nur Sterbefälle gebe.

Im Islam sei das anderes: „Die Leute kümmern sich wirklich um ihre Brüder und Schwestern. Sie nehmen das ernst“.

Ein Jahr später reiste Faruq in die Türkei. Dort erlebte er im Jahr 1999 das große Erdbeben. In der Türkei hörte er auch die arabischen Texte des Koran in türkischer Übersetzung: „Ich habe noch nie so etwas Schönes gehört“. Das sei für ihn eine starke Bestätigung gewesen.

Dann ging Faruq nach Mekka. Für ihn steckt Logik im Islam.

Jetzt hofft er, daß Allah ihm Geld geben wird, damit er eine weitere Pilgerreise nach Mekka unternehmen kann.

Den Nichtmuslimen rät er: „Keine Zeit verlieren, nicht glauben, was in der Zeitung steht.“

© Titelbild: Ali Imran, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 70 Lesermeinungen:
Montag, 24. Dezember 2007 14:48
Oramon †: GerdEric…
GerdEric ist ein nach talmudischen Gesetzen alles verdrehender Ahasver.
Die 10 Gebote gelten noch für Christen.
Die mosaischen Riten aber laut NT nicht mehr.
Der primäre Gottesname ist Elohim, zu dem Christus am Kreuz rief. Der gütige Vater und Schöpfer „abba“.
Das NT ist primär zu setzen.
Christus ist der HERR. Vom hl. Geist als Sophia-chakhema in Maria als Messias gekommen – das Gesetz ist in Christus erfüllt.
Das talmudische Judentum ist von Gott verworfen und verstossen – Ahasver.
Donnerstag, 6. September 2007 12:56
Sozialkatholisch: @ GerdEric
In die Herzen geschrieben?
Ja, sie sind uns mehr oder weniger in das Herz geschrieben, durch das richtige Verständnis und durch den hl. Geist. Das Verständnis kommt je mehr man sich in die Nachfolge Jesu begibt.
Woran sehen sie denn das die Gebote nicht in meinem Herzen geschrieben sind?
Das war ja eigentlich ein Vergleich mit Ratten, den Bruder Theophil da gebracht hat und kein Beschimpfen.
Irrlehrer und unbußfertige öffentliche Sünder müssen öffentlich gemaßregelt werden, das hat Jesus auch so gemacht.
Donnerstag, 6. September 2007 12:56
DieWahrheit †: @Sozialkatholisch
Sagen Sie mal, welche diabolischen zehn Gebote wurden denn dann bei Ihnen ins Herz geschrieben? Wenn man Ihre sonstigen „Beiträge“ hier mal quer liest, könnte einem diesbzgl. Angst und Bange um Ihr Seelenheil werden.
Donnerstag, 6. September 2007 12:35
GerdEric: @Sozialkatholisch
In die Herzen geschrieben?
das merkt man auch an Ihren Schreiben.
und Menschen Ratten zu schimpfen finden Sie OK?

Da ist bei Ihnen wahrlich viel ins Herz geschrieben.
Donnerstag, 6. September 2007 10:23
regnavit_a_ligno: Jesus spricht (Mk 7):
Gut hat Jesaja über euch Heuchler prophezeit,
wie geschrieben steht:
Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
ihr Herz aber ist weit von mir.
Vergeblich aber ehren sie mich,
weil sie Lehren vortragen,
die Menschensatzungen sind.“

Ihr laßt das Gebot Gottes fahren
und haltet die Überlieferung der Menschen fest.
Donnerstag, 6. September 2007 10:15
Sozialkatholisch: @ GerdEric
Natürlich müssen die Gebote gehalten werden, nämlich so wie sie uns Christus durch die hl. Kirche lehrt.
Die Gebote wurden nicht verworfen sondern erfüllt. Sozusagen in das Herz geschrieben. Gott hat uns das steinerne Gesetz des nur durch die Gebote errettet zu sein entfernt.
Was haben sie eigentlich gegen Ratten?
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