Kinderabtreibung
Trauer, Schuldgefühle und Wut
Auf der Suche nach dem Schuldigen kommt es nicht selten vor, daß man den Fehler beim anderen findet.
"Engel der Trauer" auf einem protestantischen Friedhof
„Engel der Trauer“ auf einem protestantischen Friedhof
© Jessica, CC
(kreuz.net, Aachen) Fast jede siebte deutsche Mutter hat ihr Kind im vergangenen Jahr vorgeburtlich töten lassen.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Aachener Nachrichten’ Ende Juni.

Die Kinderabtreibung ist nach Angabe des Blattes „immer noch eines der großen Tabus“.

Die Zeitung berichtet von einer Gruppe für Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch, welche die Beratungsstelle ‘donum vitae’ erstmals in Aachen anbot.

Die großen Themen in der Runde: Trauer, Schuldgefühle – und Wut.

Aus der Arbeit dieser Gruppe ging hervor, daß „Frauen ganz unterschiedlich mit ihrer Abtreibung umgehen“.

Einige würden „sehr wohl“ Schuldgefühle und Traurigkeit mit sich herumtragen – oft jahrelang: „Manche Frauen geraten nach einer Abtreibung in eine Krise“ – erklärt eine Beraterin von ‘donum vitae’.

Die Gruppe will „Geist, Körper und Seele“ ansprechen: „Mit viel Symbolik und Ritualen entsteht ein Rahmen, in dem das Thema Abtreibung endlich auf den Tisch kommen kann.“

Zu dem Gruppenkonzept gehört es, an den Tag der Kindertötung zurückzudenken und sich den schmerzhaften Konflikt – für das Kind oder für die Abtreibung – noch einmal zu vergegenwärtigen.

Da kommt auch manche Portion Wut auf den Tisch, etwa auf die Eltern, die zum Abbruch gedrängt hatten, oder auf den Partner, von dem die Frau sich alleine gelassen fühlte.

„Die Entscheidung für eine Abtreibung macht sich keine Frau leicht“ – behauptet die ‘donum vitae’-Beraterin:

„Schließlich werden mit einem Abbruch die eigenen Werte in Frage gestellt.“

Die abtreibungsgeschändeten Mütter haben alle den Wunsch, sich in der Gruppe von ihrem nie geborenen Kind zu verabschieden „und endlich loslassen zu können“.

„Ich habe Abschied genommen, aber eine Narbe auf meiner Seele bleibt“ – sagte eine Teilnehmerin beim letzten Treffen:

„Dieses Kind, das ich nicht bekommen habe, trage ich immer in meinem Herzen“ – erklärte eine andere.

Im Herbst wird ‘donum vitae’ vermutlich erneut eine Gruppe für Frauen nach dem Schwangerschaftsabbruch anbieten.

„Mama, ich will leben“
Mit 6 Wochen ist das ungeborene Kind rund 15 Millimeter groß. Es kann schon seine Arme und Beine bewegen.

Sein Herz schlägt schon seit 3 Wochen: seit dem 21. Tag seiner Existenz.Dieses Kind verlor sein Leben nach nur acht Wochen. Tod durch Abtreibung. Mit acht Wochen sind bereits alle Organe des Menschen angelegt. Es sind auch schon Zehen, Brustwarzen, Augenlider und Scheitel vorhanden.Jede Abtreibung fordert zumindest zwei Opfer:

Das Kind wird getötet.
Die Mutter erleidet ein psychisches Trauma.
      
25 Lesermeinungen
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#25   Bokrug †   16:27:37 | Samstag, 8. September 2007
@GerdEric:
GerdEric:
Das talmudische Judentum wurde von Gott verworfen – denn sein Gesetz (das sich die Juden zurechtdrehen und das ihren eigenen National-Eggregore samt Schechinah vergötzt) schiebt sich zwischen Mensch und Gottheit.
>>>@Bokrug(Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen),<<<
Wer dieses zu den Grundlagen seines Glauben macht, ist von G’TT dem HERRN verworfen, denn der Glaube an IHN, den EINEN stützt sich nicht auf Götzen.<<
Falsch.
Ich erwähnte dies lediglich im Zusammenhang mit den 7 Engeln, die vor Gottes Thron stehen, die von Paulus und Johannes genannt wurden.
Deren Anrufung und Verehrung ist erlaubt.
Anbetung aber wird nur dem trinitarischen Gott zuteil.
Dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs: EL.
Seinem Heiligen Geist: Ruach Elohim – dem Parakleten – der Sophia des AT und Sonnenfrau der Apokalypse des NT:
Und Metatron, dem Menschensohn, dem plat. Logos Christus. Der bereits von Ezechiel, Henoch, Jesus Sirach usw. vorausgesagt wurde…und tatsächlich auch in der Tradition der jüd. Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch stand.
Verschiedene Engelnamen bringt auch das apokryphe Henoch-Buch, auf das sich der neutestamentliche Judas-Brief in V. 14f. bezieht. Die Engel aber werden nur verehrt. Auch Heilige werden nur verehrt. Anbetung aber wird allein der Gottheit zuteil.
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#24   Nachtlaterne   11:33:44 | Samstag, 1. September 2007
sie haben sich…
…eine christusmaske aufgesetzt und dahinter gribnst der tod. da sie viele glatte worte wählen, vermuten nur wenige dahintter den tod. es ist sehr traurig!
www.mutev.de/…erung/Drewermann.jpg
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#23   Rodolfo Panetta   11:25:55 | Samstag, 1. September 2007
@Gotthard
Die Mitarbeiterinnen von „donum vitae“ kenne ich aus meiner Arbeit im Freudenstädter Kreistag aus eigener Anschauung. Das sind in der Wolle rot eingefärbte Feministinnen, die sämtliche Lebenslügen des Deutschlands von 2007 in sich verkörpern, inclusive Gender-Ideologie. Die wollen in Wirklichkeit keine Beratung zum Leben hin, sondern die völlige autonome Wahlfreiheit der Frau im Sinne der teuflischen Gesetze, die wir haben.
In diesem Zusammenhang muß einmal gesagt werden, daß es unter den Anhängern der tridentinischen Messe keinen einzigen Befürworter der Abtreibungsgesetze gibt, während die fanatischen Neuerer in unserer Kirche fast alle die Abtreibungsgesetze stützen. Ein merkwürdiger Zufall, oder?
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#22   Nachtlaterne   07:45:59 | Samstag, 1. September 2007
ohne die unterschrift…
…darf das kind nicht ermordet werden. donum vitae leistet die unterschrift, im wissen, dass nun gekillt werden kann.
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#21   GerdEric   05:54:18 | Samstag, 1. September 2007
@Bokrug
(Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen),
Wer dieses zu den Grundlagen seines Glauben macht, ist von G’TT dem HERRN verworfen, denn der Glaube an IHN, den EINEN stützt sich nicht auf Götzen.
Sehr wohl mag der heidenchristliche Glaube aber auf dem alten Götzendienst beruhen, denn bisher vermag ich nicht zu erkennen, dass sich erzkatholisches gegen Ihre interessanten Ausführungen wendet.
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#20   Sentinel   00:02:37 | Samstag, 1. September 2007
@Mr Poppins
Lösen Sie das Rätsel,
daß ich Ihnen gestellt habe – Sie wissen schon wo trottelbot.blogspot.com/ – und lösen Sie es richtig.
Oder leisten Sie den mentalen Offenbarungseid, da Sie nicht der sind, der Sie zu sein vorgeben. Sie sind zumindest nicht so clever, wie Sie es vorgeben. Allein dies verrät Sie.
Ich schrieb es schon an anderer Stelle: Tote reden nicht! Und der, für den Sie mich halten, ist schon tot. Nur das vergessen Sie laufend!
Knacken Sie das Rätsel und zeigen Sie mir, daß ein wenig Hirn in dem Kopf vorhanden ist, mit dem Sie das Stroh, daß Sie ihre Haare nennen, durch die Gegend tragen!
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#19   Bokrug †   23:30:43 | Freitag, 31. August 2007
Gegen Abtreibung
www.oedp.de
www.zeit-fragen.ch
Die Apokalypse, in Briefform verfasst, beginnt mit den Sendschreiben an die sieben Gemeinden in Kleinasien, es sind apokalyptische Sendschreiben an die Christengemeinden von Ephesus und Smyrna,von Pergamon und Thyatira, von Sardes und Philadelphia, und von Laodizea. Alle Gemeinden sind Sitz römischer Behörden. Die sieben Gemeinden sind Repräsentanten der christlichen Gemeinden in Kleinasien, und diese stehen in Kleinasien unter gewaltigem Druck des römischen Imperiums, das die Christengemeinden in ihrer Existenz bedroht.
Den sieben Gemeinden entsprechen die sieben Planeten (Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen), und sie werden gegenübergestellt der unterdrückenden Weltmacht mit den sieben Köpfen, dem siebenhügeligen Rom, dem dämonischen Drachen aus dem Meer mit den sieben Köpfen. Die Gemeinden werden zur Entschiedenheit aufgerufen, sich für oder gegen Christus zu entscheiden angesichts der herannahenden Endzeit.
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#18   Pascal123   22:56:41 | Freitag, 31. August 2007
Das richte über andere
Das richten über andere fällt hier immer sehr leicht.
Es ist wohl tatsache das sich keine Frau die Entscheidung leicht macht. Ob man das glauben kann oder will. Aber ich glaube es hakt eher am wollen, als am können.Natürlich ist Abtreibung schrecklich, aber sicherlich nicht unsere Aufgabe darüber zu richten. Sagen Sie iHre Meinung aber richten Sie nicht, denn das steht nur dem lieben Gott zu und Jesus Christus.
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#17   Bruder Theophil   22:20:15 | Freitag, 31. August 2007
Tötung von Leben…
…nennt man Mord. Da ändert auch donum mortis nichts daran. Und die Mütter wissen das.
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#16   HeinrichvonOfterdingen   21:57:48 | Freitag, 31. August 2007
Lieber Typ,
sind Sie so ahnungslos oder tun Sie nur so?
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#15   Typ   21:30:11 | Freitag, 31. August 2007
@ Heini
Und was ist daran „die Möglichkeit zur Tötung Ungeborener in Deutschland“? Jeder Quacksalber, ja vermutlich sogar jeder Mensch, der sich nicht ganz doof anstellt, kann eine Abtreibung bewerkstelligen. Die „Möglichkeit zur Tötung Ungeborener“ besteht also völlig unabhängig von jedem Schein, den irgendwer ausstellt.
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#14   HeinrichvonOfterdingen   20:42:51 | Freitag, 31. August 2007
Lieber Gotthard,
gemeint ist wohl, dass „donum vitae“ die licence to kill (also den für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch notwendigen Beratungsschein) ausstellt.
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#13   Gotthard   20:36:27 | Freitag, 31. August 2007
@rudolfo
Die spielen sich als Lebensschützer auf, wollen aber partout die Möglichkeit zur Tötung Ungeborener in Deutschland haben.
Donum vitae will die Möglichkeit zur Abtreibung bekommen?
Was soll denn diese unverschämte Behauptung?
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#12   Nachtlaterne   20:16:52 | Freitag, 31. August 2007
man macht…
…es sich nicht leicht mit dem ermorden aber man fühlt sich leichter nach dem ermorden.
jedoch: die rechnung ohne den wir gemacht
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#11   Rodolfo Panetta   20:12:35 | Freitag, 31. August 2007
Wurde Abtreibung direkt angeboten?
Das wäre eine neue „Qualität“ der Arbeit des sogenannten „Donum-vitae“-Vereins, aber es würde mich nicht wundern. Die spielen sich als Lebensschützer auf, wollen aber partout die Möglichkeit zur Tötung Ungeborener in Deutschland haben. Ich weiß das aus eigener Erfahrung mit dieser Sippschaft.
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#10   Rainer Tobak   19:44:13 | Freitag, 31. August 2007
Die Redewendung von der schweren Herzens
getroffenen Entscheidung zur Ermordung des eigenen Kindes ist eine abgestandene Phrase, die rechtfertigen soll, wo es nichts zu rechtfertigen gibt. Dasselbe gilt für die beliebte Formel: das Kind sei schließlich „nicht grundlos“ abgemurkst worden!
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#9   Gotthard   19:35:52 | Freitag, 31. August 2007
@Redaktion
„Die Entscheidung für eine Abtreibung macht sich keine Frau leicht“ – behauptet die ‘donum vitae’-Beraterin:
Wann hört diese Redaktion endlich mal auf, in Berichten diese entsetzlich negativ-wertenden Urteile einzubauen.
Die Beraterin hat es gesagt! Punkt – Ende -aus!!!!!!!!
Der blöde Kommentar gehört nicht in den Artikel.
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#8   Baron Bolligru   19:00:27 | Freitag, 31. August 2007
Und dann muss man noch das Ressort beden-
ken, das er bearbeitet: unglaublich peinlich, das alles!
Der Angesprochene weiss, dass ich ihn meine…
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#7   Aleph †   18:55:38 | Freitag, 31. August 2007
Nachtlaterne
Mehr Echtheit und weniger Echtheit, spielt das eine Rolle? Hauptsache ist doch Echtheit und nicht der Komparativ von echt, das Echtere,…wa!
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#6   Nachtlaterne   18:43:23 | Freitag, 31. August 2007
wenisgtens ist…
…den betreibern von kreuz.net viel mehr echtheit zu bescheinigen als vielen anderen christlichen homepages
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#5   Aleph †   18:39:54 | Freitag, 31. August 2007
Nachtlaterne
Die Gegner sind halt der Meinung, auch bei Kreuz.net. viel Licht einbringen zu sollen, bevor die Finsternis die totale Oberhand gewinnt und der Darkroom perfekt ist.
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#4   Nachtlaterne   18:36:41 | Freitag, 31. August 2007
die gegner von kreuz.net…
…kleben wie die fliegen am fliegenfänger an kreuznet. sie kommen einfach nicht davon los! harharhar
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#3   Aleph †   18:29:59 | Freitag, 31. August 2007
Nachlaterne
Wenn es nicht so jämmerlich wäre, könnte man in homerischen Lachen ausbrechen. :-] :-[ :-] :-[ :-] :'(
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#2   Typ   18:28:10 | Freitag, 31. August 2007
Sehr richtig!
Auf der Suche nach dem Schuldigen kommt es nicht selten vor, daß man den Fehler beim anderen findet.
Fehler beim anderen Finden – eine der Hauptbeschäftigungen von kreuz.net! Danke für diesen erhellenden Artikel! :-D
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#1   Nachtlaterne   18:25:26 | Freitag, 31. August 2007
donum vitae…
…wurde vom verstorbenen erzbischof dyba zu recht DONUM MORTIS genannt. würde jesus etwa eine schwangere zum leben hin beraten und dieser dann den schein ausstellen, der zum mord an einem ungeborenen kinde berechtigt? niemals würde jesus so etwas schreckliches tun!
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