[ « 127 128 129 130 131 » ]
Freitag, 31. August 2007 18:16
Trauer, Schuldgefühle und Wut
Auf der Suche nach dem Schuldigen kommt es nicht selten vor, daß man den Fehler beim anderen findet.
"Engel der Trauer" auf einem protestantischen Friedhof
„Engel der Trauer“ auf einem protestantischen Friedhof
(kreuz.net, Aachen) Fast jede siebte deutsche Mutter hat ihr Kind im vergangenen Jahr vorgeburtlich töten lassen.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Aachener Nachrichten’ Ende Juni.

Die Kinderabtreibung ist nach Angabe des Blattes „immer noch eines der großen Tabus“.

Die Zeitung berichtet von einer Gruppe für Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch, welche die Beratungsstelle ‘donum vitae’ erstmals in Aachen anbot.

Die großen Themen in der Runde: Trauer, Schuldgefühle – und Wut.

Aus der Arbeit dieser Gruppe ging hervor, daß „Frauen ganz unterschiedlich mit ihrer Abtreibung umgehen“.

Einige würden „sehr wohl“ Schuldgefühle und Traurigkeit mit sich herumtragen – oft jahrelang: „Manche Frauen geraten nach einer Abtreibung in eine Krise“ – erklärt eine Beraterin von ‘donum vitae’.

Die Gruppe will „Geist, Körper und Seele“ ansprechen: „Mit viel Symbolik und Ritualen entsteht ein Rahmen, in dem das Thema Abtreibung endlich auf den Tisch kommen kann.“

Zu dem Gruppenkonzept gehört es, an den Tag der Kindertötung zurückzudenken und sich den schmerzhaften Konflikt – für das Kind oder für die Abtreibung – noch einmal zu vergegenwärtigen.

Da kommt auch manche Portion Wut auf den Tisch, etwa auf die Eltern, die zum Abbruch gedrängt hatten, oder auf den Partner, von dem die Frau sich alleine gelassen fühlte.

„Die Entscheidung für eine Abtreibung macht sich keine Frau leicht“ – behauptet die ‘donum vitae’-Beraterin:

„Schließlich werden mit einem Abbruch die eigenen Werte in Frage gestellt.“

Die abtreibungsgeschändeten Mütter haben alle den Wunsch, sich in der Gruppe von ihrem nie geborenen Kind zu verabschieden „und endlich loslassen zu können“.

„Ich habe Abschied genommen, aber eine Narbe auf meiner Seele bleibt“ – sagte eine Teilnehmerin beim letzten Treffen:

„Dieses Kind, das ich nicht bekommen habe, trage ich immer in meinem Herzen“ – erklärte eine andere.

Im Herbst wird ‘donum vitae’ vermutlich erneut eine Gruppe für Frauen nach dem Schwangerschaftsabbruch anbieten.

„Mama, ich will leben“"Mama, ich will leben"Klicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 9 Bildern zu starten.

© Titelbild: Jessica, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 25 Lesermeinungen:
Samstag, 8. September 2007 16:27
Bokrug †: @GerdEric:
GerdEric:

Das talmudische Judentum wurde von Gott verworfen – denn sein Gesetz (das sich die Juden zurechtdrehen und das ihren eigenen National-Eggregore samt Schechinah vergötzt) schiebt sich zwischen Mensch und Gottheit.

>>>@Bokrug(Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen),<<<

Wer dieses zu den Grundlagen seines Glauben macht, ist von G’TT dem HERRN verworfen, denn der Glaube an IHN, den EINEN stützt sich nicht auf Götzen.<<

Falsch.
Ich erwähnte dies lediglich im Zusammenhang mit den 7 Engeln, die vor Gottes Thron stehen, die von Paulus und Johannes genannt wurden.
Deren Anrufung und Verehrung ist erlaubt.
Anbetung aber wird nur dem trinitarischen Gott zuteil.
Dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs: EL.
Seinem Heiligen Geist: Ruach Elohim – dem Parakleten – der Sophia des AT und Sonnenfrau der Apokalypse des NT:
Und Metatron, dem Menschensohn, dem plat. Logos Christus. Der bereits von Ezechiel, Henoch, Jesus Sirach usw. vorausgesagt wurde…und tatsächlich auch in der Tradition der jüd. Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch stand.
Verschiedene Engelnamen bringt auch das apokryphe Henoch-Buch, auf das sich der neutestamentliche Judas-Brief in V. 14f. bezieht. Die Engel aber werden nur verehrt. Auch Heilige werden nur verehrt. Anbetung aber wird allein der Gottheit zuteil.
Samstag, 1. September 2007 11:33
Nachtlaterne: sie haben sich…
…eine christusmaske aufgesetzt und dahinter gribnst der tod. da sie viele glatte worte wählen, vermuten nur wenige dahintter den tod. es ist sehr traurig!

http://www.mutev.de/…erung/Drewermann.jpg
Samstag, 1. September 2007 11:25
Rodolfo Panetta: @Gotthard
Die Mitarbeiterinnen von „donum vitae“ kenne ich aus meiner Arbeit im Freudenstädter Kreistag aus eigener Anschauung. Das sind in der Wolle rot eingefärbte Feministinnen, die sämtliche Lebenslügen des Deutschlands von 2007 in sich verkörpern, inclusive Gender-Ideologie. Die wollen in Wirklichkeit keine Beratung zum Leben hin, sondern die völlige autonome Wahlfreiheit der Frau im Sinne der teuflischen Gesetze, die wir haben.
In diesem Zusammenhang muß einmal gesagt werden, daß es unter den Anhängern der tridentinischen Messe keinen einzigen Befürworter der Abtreibungsgesetze gibt, während die fanatischen Neuerer in unserer Kirche fast alle die Abtreibungsgesetze stützen. Ein merkwürdiger Zufall, oder?
Samstag, 1. September 2007 07:45
Nachtlaterne: ohne die unterschrift…
…darf das kind nicht ermordet werden. donum vitae leistet die unterschrift, im wissen, dass nun gekillt werden kann.
Samstag, 1. September 2007 05:54
GerdEric: @Bokrug
(Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne – die den sieben Wochentagen entsprechen),

Wer dieses zu den Grundlagen seines Glauben macht, ist von G’TT dem HERRN verworfen, denn der Glaube an IHN, den EINEN stützt sich nicht auf Götzen.
Sehr wohl mag der heidenchristliche Glaube aber auf dem alten Götzendienst beruhen, denn bisher vermag ich nicht zu erkennen, dass sich erzkatholisches gegen Ihre interessanten Ausführungen wendet.
Samstag, 1. September 2007 00:02
Sentinel: @Mr Poppins
Lösen Sie das Rätsel,

daß ich Ihnen gestellt habe – Sie wissen schon wo – und lösen Sie es richtig.

Oder leisten Sie den mentalen Offenbarungseid, da Sie nicht der sind, der Sie zu sein vorgeben. Sie sind zumindest nicht so clever, wie Sie es vorgeben. Allein dies verrät Sie.

Ich schrieb es schon an anderer Stelle: Tote reden nicht! Und der, für den Sie mich halten, ist schon tot. Nur das vergessen Sie laufend!

Knacken Sie das Rätsel und zeigen Sie mir, daß ein wenig Hirn in dem Kopf vorhanden ist, mit dem Sie das Stroh, daß Sie ihre Haare nennen, durch die Gegend tragen!
Alle Lesermeinungen anzeigen 19 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net