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Samstag, 1. September 2007 08:49
Unter den Kardinälen der beste + Nicht katholisch + Im Schlafzimmer des Papstes + Triebtäter + Theologie geändert
Zurück zum Artikel 18 Lesermeinungen:
Donnerstag, 6. September 2007 21:58
Dr. Christoph Heger: @Graf von Galen: Rom „offene Stadt“
Feldmarschall Kesselring … rettete auch die Kunstschätze aus Monte Cassino und erklärte
Rom zur offenen Stadt.


Diesem Verdienst ist das Verdienst des Heiligen Stuhls an die Seite zu stellen.

Das Angebot von Kesselrings lag vor, aber die Alliierten wollten zunächst nicht darauf eingehen. Daß auch sie Rom zur „offenen Stadt“ erklärten war ein hartes Stück Arbeit für die päpstliche Diplomatie. Gott sei Dank, fanden die Amerikaner und Engländer es letztlich aber doch zu peinlich, Rom zum Kriegsschauplatz zu machen.

MfG
Christoph Heger
Sonntag, 2. September 2007 22:05
Maurice Corvisier: Werter Graf von Galen,
wenn es soweit ist, werden wir dieses (inzwischen empfinde ich es auch so) entsetzliche Fenster ersetzen – vorzugsweise durch eines, das den Heiligen Vater zeigt, wie er das motu proprio (in der linken Hälfte) und die Erklärung über die Einzigartigkeit der Kirche (in der rechten Hälfte) verfaßt und der Kirche schenkt.

In einer Figurenleiste darunter wären alle Stände des dankbaren katholischen Volkes zu zeigen.
Sonntag, 2. September 2007 21:54
Graf von Galen: Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Athanasius
In Italien hatte der praktizierende, gläubige Katholik
Feldmarschall Kesselring das Kommando. Dieser rettete
auch die Kunstschätze aus Monte Cassino und erklärte
Rom zur offenen Stadt. Er verteidigte Italien erfolgreich
gegen eine mehrfache Übermacht der Alliierten.
Dies im Gegensatz zu Generälen an der Normandie-
Front, die nach neueren Untersuchungen anscheinend
Verrat verübten.

Domfenster: Das neue Domfenster habe ich heute
im Dom bewundern dürfen. Es ist überaus
häßlich und paßt dort überhaupt nicht hin. Die Reali-
sierung der Ursprungsidee mit Heiligen des 20’ten-
Jahrhunderts wäre der bessere Weg gewesen.
Sonntag, 2. September 2007 14:12
methusalix †: @Murx, Heger et alii
Sonntag, 2. September 2007 00:36
Dr. Christoph Heger: Alle Achtung, Karl Murx!
MfG
Christoph Heger
Samstag, 1. September 2007 23:27
Juhuben Cantuja: Karl Murx: was ist zu erwaten
was ist seitens Bischof Fellay und Pater Schmidberger zu erwarten falls Rom dem Druck gewisser Kreise nachgeben und die Karfreitagsfürbitten aus dem Ritus des hl.Pius V beseitigt und durch jene Pauls VI ersetzt. Dann wird es in der Tat den Ritus SS.Pii V deformatus anstatt reformatus als ausserordentlichen Ritus geben.
Samstag, 1. September 2007 17:15
santo domingo 2: Selbst als Agnostiker, dem es egal sein könnte,
habe ich lieber einen Tradi als einen Kinderschänder in der Pfarrei.
Die Frage ist berechtigt.
Samstag, 1. September 2007 17:08
Kaktus: Kinderschänder bekommen Pfarreien – Tradis nicht!
Ein Kinderschänder wie Hochwürden Peter Kramer bekommt von Bischof G.L. Müller ohne Probleme eine Pfarrei – was müssen Tradis anstellen, um eine Pfarrei mit der Alten Messe (außerordtl. Ritus) zu bekommen?

Lieber Herr Bischof Müller, machen Sie mal eien Vorschlag!
Samstag, 1. September 2007 17:00
Dr. Otterbeck: @sweet tobacco
Ne, nee. Die DBK würde mich nicht beschäftigen, da ich das „Credo des Gottesvolkes“ glaube. Das hält man da für Altpapier. Ich kann auch keinen Fahneneid auf den Sekretär der DBK leisten!
Samstag, 1. September 2007 12:56
Karl Murx: Sollte in keiner Pfarrei mehr verwendet werden?
Die sind aber empfindlich, die Juden. Immerhin gibt es aber auch „Nestbeschmutzer“, wie Ariel Toaff, seines Zeichens Professor für Geschichtswissenachaften in Italien. Sein Buch zur Frage des Ritualmordes an Christen fand vor kurzem in Italien die allergrößte Beachtung.

The complete text in English translation of an important book about „Jewish ritual murder“ is now posted on-line. Italian-Jewish scholar Ariel Toaff concludes in „Pasque di Sangue“ („Bloody Passover“) that there is a historical basis to the infamous „ritual murder“ claims, and affirms that some fundamentalist Jews did, in fact, mutilate, murder and crucify Christian children during the Middle Ages. Dr. Toaff is a professor of Jewish Renaissance and Medieval History at Bar-Ilan University in Israel. His father was the Chief Rabbi of Rome. Shortly after it was published in Italy in February 2007, Toaff responded to protests from Jewish groups by agreeing to „recall“ the book.
Samstag, 1. September 2007 12:14
Rainer Tobak: stat crux
Ich halte das Fenster für ein Hauptwerk des 21. Jh.; besser hätte man die ungeheure Zahl und Vielfalt der Märtyrer des 20. Jh. nicht verewigen können.

Die DBK könnte neben der Anschaffung eines Zufallsgenerators noch einen akademischen Interpreten engagieren, der als Kaffeesatzleser die interessierte Öffentlichkeit und Zeitungsredaktionen mit „Deutungen“ beliefert! Na, Dr. Otterbeck, wäre das nicht was?
Samstag, 1. September 2007 11:56
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Stat crux,
Gegen Gerhard Richter ist sicher auch der kalte Neid im Spiel, der Zorn, der Überdruss.
… wenn ich mir den Richter so im Fernsehn angucke: es ist eher Mitleid.
Samstag, 1. September 2007 11:47
stat crux: P.S.:
Jeder maßt sich heute zu jedem Kunstwerk eine Meinung an, na schön; aber gezielte Frechheiten zu verbreiten, denen es nicht einmal um die Kunst geht, das ist auch heute KEIN Apostolat, sondern lasterhaft.

Gegen Gerhard Richter ist sicher auch der kalte Neid im Spiel, der Zorn, der Überdruss. „So einer“ in „unserm“ Dom?? Aber: Gottlob, ja!!

Wer im Angesicht dieses Fensters über das 20. Jh. nachdenkt, dem kommen so manche Gedanken…
Samstag, 1. September 2007 11:40
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Herr Otterbeck,
Ich halte das Fenster für ein Hauptwerk des 21. Jh.;
… noch ‘n bisschen früh für eine solche Ernennung, finden Sie nicht auch?

besser hätte man die ungeheure Zahl und Vielfalt der Märtyrer des 20. Jh. nicht verewigen können.
… also darum ist es letztendlich doch gar nicht mehr gegangen, wenn ich die Diskussion richtig verstanden habe. Ihre alte Tendenz alles zeitgeistkonform gesundzubeten?
Samstag, 1. September 2007 11:36
Dr. Otterbeck: @Rainer
Prof. Gerhard Richter hat kein Honorar verlangt. Im übrigen wurde der „Zufall“ der Farbverteilung künstlerisch korrigiert. Insofern also doch der für Eingriffe offene Zufall?

Ich halte das Fenster für ein Hauptwerk des 21. Jh.; besser hätte man die ungeheure Zahl und Vielfalt der Märtyrer des 20. Jh. nicht verewigen können.

„Moscheefenster“ sind übrigens die Fenster direkt rechts und links neben dem Richterfenster, bloß ornamental.

Und der neue Teppich im Altarraum, sündhaft teuer, hätte besser in einen Saunaclub gepasst.
Samstag, 1. September 2007 11:01
Athanasius: „Flüchtlinge“
für die Flüchtlinge öffnen

Nicht nur für irgenwelche Flüchtlinge, Herrn des ‘Spiegel’, sondern für die Juden Roms liess Pius XII. sein Palast öffnen. Die Deutschen wachten vor dem Eingang des Palastes, wagten aber wegen widersprüchlicher Befehle von Wehrmachts- und SS-Seite nicht die päpstliche Residenz zu stürmen und die Juden abzuschleppen. DIe Wehrmachtführung in Italien rechnete dann mit katholischem Aufstand, und Mussolini war dagegen. Die SS aber wollte die Juden noch an der Stelle erschiessen.

Das Kölner Domfenster ist einfach anti-theistisch, wenn die Umschreibung durch den Künstler stimmt. Dann wäre jener Künstler übrigens auch kein Agnost, sondern Atheist. Denn ohne Obersten Beweger gibt es nur die Möglichkeit der „Macht des Zufalls“.
Samstag, 1. September 2007 10:34
Rainer Tobak: Wenn der Zufall den schöpferischen Willen
ersetzt, dann könnte die Kirche Geld sparen: sie erstezt künftig alle Künstler durch einen von der DBK angeschafften Zufallsgenerator.
Samstag, 1. September 2007 10:00
Maurice Corvisier: Richter: Das Domfenster zeige den Zufall als überwältigende Macht.
Wenn es einen Zufall gibt, gibt es keinen Gott. Damit ist das Thema durch, und das Fenster auch.

Gut, daß er Silikon genommen hat. Wir warten ab.
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