08:31:01 | Sonntag, 2. September 2007
Sich bedeutsam fühlen + Anstehende Fragen + Kirchenkompatibel + Es fehlt das Wunder + Mehrere

Benedikt XVI. im Papamobil
Sich wichtig fühlenItalien. Papst Benedikt XVI. hielt gestern im italienischen Marienwallfahrtsort
Loreto
eine Gebetsvigil. In seiner Ansprache bedauerte der Heilige Vater die schwindende Bedeutung der
Familie. Kirche und Familie sollten der Kern der Gesellschaft sein. Die Jugendlichen ermutigte der Papst,
sich bedeutsam zu fühlen: „Keiner von euch darf sich ausgeschlossen fühlen. Kein Leben ist unwichtig
und sinnlos“. Zur Gebetsvigil waren rund 300.000 Jugendliche gekommen.
Anstehende FragenÖsterreich.
Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn äußerte sich zu
kirchenfeindlichen Äußerungen
des Wiener Hochschulseelsorgers, Hw. Helmut Schüller. Kardinal Schönborn sprach mit dem ‘Österreichischen
Rundfunk’. Hw. Schüller hatte unter anderem die Frauenordination gefordert. Der Papst sei auf Pilgerreise –
erklärt Kardinal Schönborn nun. Das sei kein Forum, um über „anstehende Fragen“ zu diskutieren. Benedikt
XVI. werde aber die Anliegen von Hw. Schüller schriftlich entgegennehmen und sich persönlich damit auseinanderzusetzen.
Das hat der Papst dem Kardinal mitgeteilt.

Joseph Beuys „Kreuzigung“
KirchenkompatibelDeutschland. Der Kölner Kardinal Joachim
Meisner hielt am Donnerstag im Bensberger Kardinal-Schulte-Haus einen Vortrag zum Thema „Wie viel künstlerische
Avantgarde verträgt die Kirche?“. Bensberg ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach 20 Kilometer östlich
von Köln. Kardinal Meisner würdigte in seinem Referat die Kreuzigungsszene des deutschen Künsterls
Joseph Beuys († 1986). Dieses Werk aus Nadeln, Draht, Papier, Elektrokabeln und Blutkonserven-Flaschen
„meint“ ganz unverkennbar Christus, Johannes und Maria. Beuys beziehe sich auf christliche Inhalte. Seine
Kunst ist – für Kardinal Meisner – „kirchenkompatibel“.
Es fehlt das WunderIndien. Für die Heiligsprechung
der Ordensgründerin Mutter Teresa († 5. September 1997) fehlt die kirchliche Anerkennung eines zweiten
Wunders. Das erklärte der Postulator des Heiligsprechungsprozesses, Pater Brian Kolodiejchuk, im Interview
mit der deutschen ‘Katholischen Nachrichten-Agentur’ in Berlin. Seit der Seligsprechung im Jahr 2003 seien
zwar mehrere Wunder gemeldet worden. Doch keines habe den kirchlichen Kriterien genügt.
MehrereIst
schon absehbar, ob auch lateinische Choralämter aufgenommen werden?Bischof Friedhelm Hofmann: „Ja natürlich.
Geplant sind mehrere.“
Der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hofmann, Leiter der „Unterkommission
Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch“ (GGB) der Deutschen Bischofskonferenz vor der katholischen Zeitung
‘Tagespost’ vom 4. August
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#6
Rodolfo Panetta 23:53:59 | Sonntag, 2. September 2007
#5
GerdEric 13:40:47 | Sonntag, 2. September 2007
#4
Bruder Theophil 13:08:45 | Sonntag, 2. September 2007
#3
GerdEric 12:52:58 | Sonntag, 2. September 2007
#2
Bruder Theophil 12:26:35 | Sonntag, 2. September 2007
#1
Typ 11:22:56 | Sonntag, 2. September 2007