kreuzmeldungen
Sich bedeutsam fühlen + Anstehende Fragen + Kirchenkompatibel + Es fehlt das Wunder + Mehrere
Benedikt XVI. im Papamobil
Benedikt XVI. im Papamobil
Sich wichtig fühlen

Italien. Papst Benedikt XVI. hielt gestern im italienischen Marienwallfahrtsort Loreto eine Gebetsvigil. In seiner Ansprache bedauerte der Heilige Vater die schwindende Bedeutung der Familie. Kirche und Familie sollten der Kern der Gesellschaft sein. Die Jugendlichen ermutigte der Papst, sich bedeutsam zu fühlen: „Keiner von euch darf sich ausgeschlossen fühlen. Kein Leben ist unwichtig und sinnlos“. Zur Gebetsvigil waren rund 300.000 Jugendliche gekommen.

Anstehende Fragen

Österreich. Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn äußerte sich zu kirchenfeindlichen Äußerungen des Wiener Hochschulseelsorgers, Hw. Helmut Schüller. Kardinal Schönborn sprach mit dem ‘Österreichischen Rundfunk’. Hw. Schüller hatte unter anderem die Frauenordination gefordert. Der Papst sei auf Pilgerreise – erklärt Kardinal Schönborn nun. Das sei kein Forum, um über „anstehende Fragen“ zu diskutieren. Benedikt XVI. werde aber die Anliegen von Hw. Schüller schriftlich entgegennehmen und sich persönlich damit auseinanderzusetzen. Das hat der Papst dem Kardinal mitgeteilt.

Joseph Beuys "Kreuzigung"
Joseph Beuys „Kreuzigung“
Kirchenkompatibel

Deutschland. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hielt am Donnerstag im Bensberger Kardinal-Schulte-Haus einen Vortrag zum Thema „Wie viel künstlerische Avantgarde verträgt die Kirche?“. Bensberg ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach 20 Kilometer östlich von Köln. Kardinal Meisner würdigte in seinem Referat die Kreuzigungsszene des deutschen Künsterls Joseph Beuys († 1986). Dieses Werk aus Nadeln, Draht, Papier, Elektrokabeln und Blutkonserven-Flaschen „meint“ ganz unverkennbar Christus, Johannes und Maria. Beuys beziehe sich auf christliche Inhalte. Seine Kunst ist – für Kardinal Meisner – „kirchenkompatibel“.

Es fehlt das Wunder

Indien. Für die Heiligsprechung der Ordensgründerin Mutter Teresa († 5. September 1997) fehlt die kirchliche Anerkennung eines zweiten Wunders. Das erklärte der Postulator des Heiligsprechungsprozesses, Pater Brian Kolodiejchuk, im Interview mit der deutschen ‘Katholischen Nachrichten-Agentur’ in Berlin. Seit der Seligsprechung im Jahr 2003 seien zwar mehrere Wunder gemeldet worden. Doch keines habe den kirchlichen Kriterien genügt.

Mehrere

Ist schon absehbar, ob auch lateinische Choralämter aufgenommen werden?

Bischof Friedhelm Hofmann: „Ja natürlich. Geplant sind mehrere.“

Der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hofmann, Leiter der „Unterkommission Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch“ (GGB) der Deutschen Bischofskonferenz vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ vom 4. August
      
6 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#6   Rodolfo Panetta   23:53:59 | Sonntag, 2. September 2007
Kreuzigungsgruppe nach Beuys
Nach meinem Empfinden stellt diese „Kreuzigungsgruppe“ eher eine Verächtlichmachung des Christentums dar. Oder sollte ich mich irren?
Redaktion benachrichtigen
#5   GerdEric   13:40:47 | Sonntag, 2. September 2007
@Bruder Theophil
Ihr Pfarrisäertum ist das sogenannte Pharisäertum²
Redaktion benachrichtigen
#4   Bruder Theophil   13:08:45 | Sonntag, 2. September 2007
@ GerdEric
Richtig. Und meine Einladung zu helfen, um aus dem Sumpf herauszukommen gilt nach wie vor. Nur kann ich niemanden an meinen Tisch hinprügeln, noch will ich jemanden in dem Himmel zerren. Ist das verständlich formuliert ?
Oder um es wieder mal anders auszudrücken: Liebe den Sünder und Hasse die Sünde.
Redaktion benachrichtigen
#3   GerdEric   12:52:58 | Sonntag, 2. September 2007
@Bruder Theophil
Bruder Theophil: Aus: EVANGELIUM Lukas 14, 1.7-14
Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.
Was also lehrt „uns“ der lukanäische Jesus“?
Lade die ein, die dir nichts danken !können, damit sie immer in deiner Schuld stehen… mit deiner Hoffnung, dass es dir andernorts „vergolten“ wir, du also nur um !deinen Lohn handelst.
!Ich aber sage Dir! tue Gutes, so dass es niemand sieht, G’TT der HERR wird es sehen, und ob es genug war, wird ER allein entscheiden.
Redaktion benachrichtigen
#2   Bruder Theophil   12:26:35 | Sonntag, 2. September 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Lukas 14, 1.7-14
Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau.
Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlass, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen:
Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen.
Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.
Redaktion benachrichtigen
#1   Typ   11:22:56 | Sonntag, 2. September 2007
Ja und?
Das Gotteslob enthält auch mehrere lateinische Messordinarien; manche Diözesananhänge enthalten z.B. auch das vollständige Proprium des Requiem und m.W. auch andere Proprien.
Was soll daran besonderes sein, dass das auch im neuen GGB so sein wird?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenUnter den Kardinälen der beste + … kreuzmeldungen„Ich liebe dieses Land“ + … kreuzmeldungenWeg der Vollkommenheit + … kreuzmeldungenGeheimnisse + … kreuzmeldungenWie bei Bush oder Putin + … kreuzmeldungenFordernde Botschaft + … kreuzmeldungenAuch etwas Gutes + … kreuzmeldungenFragen der Jugend + … kreuzmeldungenDritter Aufruf + … kreuzmeldungenAhme ihn nach! + … kreuzmeldungenAppell für den Lebensschutz + … kreuzmeldungenPapst besucht Frankreich + … kreuzmeldungenGegen den Teufel + … kreuzmeldungenKardinal und Bischof beim Papst + … kreuzmeldungenLiturgisches Interesse + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net