(kreuz.net) Die Kleinstadt Kibeho befindet sich im Südwesten von Ruanda in der Diözese Gikongoro. Dort
fanden vom 28. November 1981 bis zum 28. November 1989 die ersten kirchlich anerkannten Marienerscheinungen
in Afrika statt.
Darüber berichtete ‘Echo aus Afrika’, die zehnmal jährlich erscheinende Zeitschrift
der St.-Petrus-Claver-Sodalität.
Ruanda ist ein kleiner, sehr dicht bevölkerter Binnenstaat in Ostafrika.
Am 28. November 1981 erschien die Jungfrau Maria zum ersten Mal dem damals 16jährigen Mädchen Alphonsine
Mumureke. Die Muttergottes stellt sich ihr als „Mutter des Wortes“ vor.
Alphonsine war damals Schülerin
im Mädchenkolleg von Kibeho, das von Schwestern geleitet wurde.
Anderthalb Monate später erschien die
Muttergottes zwei weiteren Schülerinnen des Kollegs: Natalie Mukamazimpaka, die damals 17 Jahre alt war,
und Marie Claire Mukangango, damals 20jährig.
In dieser Zeit herrschte in Ruanda Frieden. Die Muttergottes
warnte vor Gefahren, die dem Land und der ganzen Welt drohten, wenn man fern von Gott lebt.
Zehn Jahre
später ereignete sich in Ruanda ein Bürgerkrieg, der im Jahr 1994 zu einem mörderischen Völkermord
führte. Bei den Gewalttätigkeiten wurde auch eine der Seherinnen, Marie Claire mit ihrem Ehemann getötet.
Im Erscheinungsort Kibeho befand sich während des Bürgerkrieges ein Lager für aus dem Kongo repatriierte
Ruander. Dort lebten zwischen 165.000 und 200.000 Personen. In diesem Lager fanden furchtbare Schlächtereien
statt.
Am schlimmsten wüteten die Morde am Wochenende des 22. Aprils 1995. Viele Menschen wurden in
der Schule umgebracht, wo die Erscheinungen stattfanden.
Über zehn Jahre vorher – am 19. August 1982 –
hatten die Visionäre von Kibeho über furchtbare Schauungen berichtet: Flüsse voller Blut, abgeschlagene
Köpfe, unbestattete Leichen.
Die Muttergottes von Kibeho verkündete ihnen deutliche Worte: „Bereut,
bereut, bereut! Bekehrt euch, so lange es noch Zeit ist.“
Oder: „Der Welt geht es sehr schlecht. Sie
läuft ihrem Untergang entgegen und wird in einen Abgrund stürzen mit zahllosen und unaufhörlichen Unglücken.“
Am 15. August 1982 sahen die Seher die Muttergottes in Tränen.
Mehrmals richtete die Jungfrau Maria
an die Seherin Alphonsine das geheimnisvolle Wort: „Der Glaube und der Unglaube werden zusammen erscheinen,
ohne daß man es merkt“. Auf Französisch: „La foi et l’incroyance viendront ensemble sans que l’on s’en
aperçoive.“
Die Muttergottes sprach auch vom Leiden – so am 15. Mai 1982: „Niemand kommt ohne Leiden
in den Himmel“ Oder: „Ein Marienkind trennt sich nicht vom Leiden.“
Auch das Gebet wurde während der
Visionen erwähnt: „Die Menschen beten nicht. Selbst unter jenen, die beten, sind viele, die nicht beten,
wie es recht ist.“
Heiligtum der Schmerzen Mariens in Kibeho
Am 15. August und am 28. November 1983 verkündigte die Muttergottes das finstere
Wort: „Betet ohne Unterlaß für die Kirche, denn große Bedrängnisse erwarten sie in der kommenden Zeit.“
Heute lebt die Seherin Alphonsine (42) als Klarissin in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste.
Die Seherin Nathalia (43) ist in Kibeho geblieben, wo sie oft mit den Pilgern betet.
Der Seherin Marie
Claire (1961-1994) hatte vom 2. März bis zum 15. September 1982 Erscheinungen.
Die Muttergottes teilte
ihr den Wunsch mit, daß der in Vergessenheit geratene Rosenkranz der Sieben Schmerzen Mariens in der
Kirche wieder verbreitet werden solle.
Gegenwärtig läuft ein Gedenkjahr für das Marienheiligtum Notre
Dame de Kibeho. Es dauert noch bis zum 28. November 2007.
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40 Lesermeinungen
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ui, ui, ui … „mörderischer Völkermord“? – tautologische Tautologie ? „Am schlimmsten wüteten die
Morde am Wochenende …“ Zu häufiger Konsum von „Wetterberichten“ beeinflusst Ihr Formuliervermögen!
„Schauungen“??? vielleicht doch eher Sichtungen? Sonst aber sehr spannend … bin jedenfalls ein Fan von
Gedenkjahren
#40 methusalix † 21:36:43 | Mittwoch, 5. September 2007
@Defensor Dieses Bild behauptet nun entweder, daß Christus ein normales ungezogenes Kind war oder aber,
daß Maria, die aufgrund der Verdienste Jesu Christi von jeder Sünde frei war, die gleiche ungeheuerliche
Ungerechtigkeit begangen hätte wie später die Folterknechte. Hierin liegt der Skandal. Grossartig! Ein
Bild, das einem Dogma widerspricht. Dazu muss man wirklich ganz katholisch sein. Haben Sie da vielleicht
noch mehr Beispiele? Das Thema beginnt mich zu interessieren, da es der Kreationismusdebatte, die Schönborn
vom Zaun gebrochen hat, durchaus ähnlich ist.
#39 Defensor Fidei 20:42:50 | Mittwoch, 5. September 2007
@ methusalix Dresche für Kinder sollen „unkatholisch“ sein? Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens
Sie müssen schon genauer lesen. Ich sagte nicht, daß es unkatholisch sei, wenn man einem ungezogenen
Kind einen Klapps verpaßt oder ihm den Allerwertesten versohlt. Das Problem ist ein ganz anderes. Hätten
Sie meine Frage, was denn mit dem Bild ausgesagt werden solle, beantwortet, wären Sie bestimmt auch von
selber drauf gekommen: Jesus selber war ohne Sünde. Er hat also mit Sicherheit nie etwas getan, was es
auch nur im Ansatz gerechtfertigt hätte, ihn dafür zu bestrafen, geschweige denn, ihn zu schlagen. Man
denke in dem Zusammenhang nur an den rührseligen Choral „Wer hat Dich so geschlagen“ aus den Passionen
von Bach. Allein der Gedanke, daß derjenige, der als einziger ohne jede Sünde war, geschlagen worden
ist, zerreißt einem – untermauert durch die wunderbare Musik – fast das Herz. Dieses Bild behauptet nun
entweder, daß Christus ein normales ungezogenes Kind war oder aber, daß Maria, die aufgrund der Verdienste
Jesu Christi von jeder Sünde frei war, die gleiche ungeheuerliche Ungerechtigkeit begangen hätte wie
später die Folterknechte. Hierin liegt der Skandal.
#38 Bokrug † 20:17:25 | Mittwoch, 5. September 2007
Irrtum… …im NT wurde das Frauen schlagen untersagt – zudem sollte man seine Frau gut behandeln. Zudem:
Man sollte seine Kinder nicht einschüchtern. Gewaltlosigkeit wurde ohnehin gepredigt. Historisch setzten
sich Christen für die Sklavenbefreiung und auch Abschaffung der Gladiatorenspiel ein. Den Grosskaufleuten
zum Trotze… http.//www.vergessene-buecher.de www.artfond.de/geldseite.htm
#37 methusalix † 20:05:37 | Mittwoch, 5. September 2007
@DefensorF. @ methusalix berühmtes Gemälde von Max Ernst Was soll uns mit diesem Bild gesagt werden?
Offensichtlich drückt dieses Bild eine Sichtweise über Maria und das Jesulein aus, die mit dem kath.
Glauben nicht vereinbar ist. Dresche für Kinder sollen „unkatholisch“ sein? Da ist wohl der Wunsch der
Vater des Gedankens. Die Kinderprügelei per Gesetz mit Sanktionen bedroht zu haben ist NICHT der Verdienst
der RKK, ganz im Gegenteil. Es ist eines der zentralen Ziele der 68er und es wurde erreicht. Vielleich
giften deswegen noch heute so viele erzreaktionäre Katholiken dagegen.
Sagen… Obwohl ich es nicht besser weiß, und nur denken kann, würde ich mal behaupten, daß der Rosenkranz
ein Mitbringsel mittelalterlicher Reisen in den Osten war… Sozusagen das ver-christliche Gebetskettchen
der Buddhisten… Aber eine Marienerscheinung hört sich auch gut an, keine Frage
#35 Defensor Fidei 15:18:23 | Mittwoch, 5. September 2007
@ gilbert und methusalix Jetzt hätte ich gern was von Ihnen gewusst. Aber Sie reagieren mit „Sie stellen
Fragen“. Ihre Frage war ja auch sehr nett formuliert und ich fühle mich geehrt, aber meine Reaktion sollte
zum Ausdruck bringen, dass ich genauso überfragt bin, wie ein Vater, der von seinem Kind die Frage gestellt
bekommt, warum der Himmel blau sei. Zwar liegt die Frage auf der Hand, aber das heißt nicht, dass der
Gefragte darauf immer eine Antwort weiß. Dass Maria uns den Rosenkranz geschenkt haben soll, erzählen
Sie bitte beim Kaffeeklatsch. Ernst war die Antwort ja wohl nicht gemeint…oder? Auch wenn Sie es mir
nicht glauben, so habe ich diese Antwort wirklich ernst gemeint. Weit verbreitet ist ja die Legende, dass
der hl. Dominikus die heutige Form des Rosenkranzes 1208 bei einer Marienerscheinung empfangen und sie
in seinem Orden eingeführt haben soll. Unabhängig davon hat Maria den Rosenkranz bei ihren Erscheinungen
regelmäßig anempfohlen, weshalb man davon ausgehen darf, dass die Entstehung des Rosenkranzes in jedem
Falle als Geschenk der Gottesmutter betrachtet werden darf. Gotische Madonnen kommen in der Regel ohne
den Rosenkranz aus Das hat seinen Grund einfach darin, dass es zur Zeit der Gotik den Rosenkranz in dieser
Form noch nicht gab. @ methusalix berühmtes Gemälde von Max Ernst Was soll uns mit diesem Bild gesagt
werden? Offensichtlich drückt dieses Bild eine Sichtweise über Maria und das Jesulein aus, die mit dem
kath. Glauben nicht vereinbar ist.
#34 Aleph † 09:38:13 | Mittwoch, 5. September 2007
Bokrug @ Wo liegt die Logik Maria mit dem Rosenkranz Meine Frage wegen des Rosenkranz: Weil er ein Gebet
an Maria sein soll, warum hält sie als Lourdes-oder Fatima-Statue den Rosenkranz? Das ist nicht logisch,
eher ein Widerspruch, in der ohnehin komplizierten Religiosität… Warum sollte Maria den Rosenkranz
beten, wenn Sie ihn angeblich den Menschen zum Geschenk gemacht haben soll, wie hier im Forum behauptet
wird (Defensor Fidei)? Ist das nur Gedankenlosigkeit, einfach das marianische Accessoir um ihre Hände
zu legen, das in ihren Händen aber keinen Sinn macht. Wenn Maria die Rosenkranzgebete der Glaubenden
an die nächste Instanz weitergeben soll, braucht sie doch keinen Rosenkranz, oder? Gotische Madonnen
kommen in der Regel ohne den Rosenkranz aus.
#33 Bokrug † 00:49:20 | Mittwoch, 5. September 2007
@Gilbert@Methusalix: Maria ist als Mutter der Kirche auch analog zur Sophia bzw. dem Parakleten @Gilbert@Methusalix:
>>> Die Geschichte mit dem Rosenkranz ist möglicherweise kunsthistorische zu begründen. Gotische Madonnen
standen, manchmal mit dem Kind auf dem Arm, oft auf einer Mondsichel in einer langgestreckten S-Kurve
vor dem Betrachter, OHNE Rosenkranz in der Hand, dafür sehr oft „im Rosenhag“, also in einer Laube aus
Rosen, oder in einem grossen Kranz aus Rosen, der ihre Figur umrahmte. Beispiele finden sich hier:<<<
Dies entspricht der Beschreibung der Sonnenfrau in der Offenbarung der Johannes-Apokalypse. Stehend auf
der Mondsichel, ein Kranz von Sternen über ihrem Haupt… Es gibt sogar ein – auch im Mittelalter von
der Kirche zum lesen empfohlenes – apokryphes Evangelium als Buch, wo beispielsweise Christus den Heiligen
Geist als seine Mutter bezeichnet. Und ihn über sich selbst stellt. Im Alten Testament kommt der Heilige
Geist in weiblicher Wortform in der Genesis vor – wortwörtlich über dem Wasser „brütend“. Ferner als
alttestamentarische Sophia. Gleichfalls kommt er als Paraklet und Pneuma sowie als Sonnenfrau der Offenbarung
in der Johannes-Apokalypse vor. Die Sophia oder Weisheit Gottes auch im NT! Sein Symbol ist als Analogie
auch Maria (die sündenfrei – das bedeutet die unbefleckte Empfängnis – von Elisabeth geboren wurde…der
einzige Mensch außer Jesu). Maria ist somit eine Analogie zum Heiligen Geist (ohne mit diesem identisch
zu sein). Dennoch steht sie in direkter Beziehung zum Heiligen Geist als Emanation Gottes bzw. der Gottheit,
als Teil der T…
#32 Aleph † 00:08:56 | Mittwoch, 5. September 2007
Methusalix /Defensor @ Methusalix Genau das Bild von Max Ernst habe ich gemeint. Danke für die Recherche.
@Defensor Jetzt hätte ich gern was von Ihnen gewusst. Aber Sie reagieren mit „Sie stellen Fragen“. Ich
habe gedacht, dass ich von Ihnen eine erträgliche theologisch begründete Antwort bekomme. Dass Maria
uns den Rosenkranz geschenkt haben soll, erzählen Sie bitte beim Kaffeeklatsch. Da hätte ich eine bessere
Ausrede von Ihnen erwartet. Ernst war die Antwort ja wohl nicht gemeint…oder?
#31 Defensor Fidei 23:54:10 | Dienstag, 4. September 2007
@ gilbert: Maria selber hat uns den Rosenkranz geschenkt Warum hat denn eine Lourdes-Madonna oder eine
Fatima-Madonna einen Rosenkranz während alle anderen Madonnen das „Kind“ auf dem Arm haben? Sie stellen
Fragen. Ich habe die betreffenden Madonnen nicht entworfen. Ich kann da auch nur mutmaßen. Ich meine
jedoch, daß sowohl die Madonnen von Fatima als auch die von Lourdes ein Abbild der jeweiligen Erscheinung
darstellen soll. Bei diesen Erscheinungen hat Maria das Jesuskind nicht auf dem Arm getragen. Es soll
sogar eine Madonna geben, die massiv „pädagogisch“ auf das „Kind“ einwirkt Mag sein. Es gibt verschiedene
Mariendarstellungen. Alle wollen etwas anderes in den Vordergrund stellen. So gibt es die Pieta, die Himmelskönigin,
die Schutzmantelmadonna, die Gnadenmadonna, usw… Warum soll es da nicht auch eine Madonna geben, die
einen Rosenkranz (RK) in den Händen hält? Warum der Rosenkranz bei Lourdes und Fatima. Verehrt sich
die jeweilige Madonna selbst? Möglicherweise will uns Maria den RK vor Augen halten. Im übrigen scheinen
Sie etwas falsch zu verstehen. Den RK zu beten, ist tatsächlich nichts anderes, als mit Maria das Antlitz
Christi zu betrachten. Mittelpunkt des Rosenkranzes ist Christus. Es geht immer darum, daß wir durch
und mit Maria zu Christus kommen. Gleiches gilt auch für die Marienfeste. wenig aussagekräftigen Rosenkranz
Das sah der letzte Papst ganz anders www.vatican.va/…ginis-mariae_ge.html. Beachten Sie außerdem die
vielen anderen, früheren Enzykliken und apostolischen Schreiben zum Rosenkranz.
#30 methusalix † 23:39:33 | Dienstag, 4. September 2007
Maria versohlt das Jesukind OHNE Rosenkranz gilbert: Defensor Fidei Warum hat denn eine Lourdes-Madonna
oder eine Fatima-Madonna einen Rosenkranz während alle anderen Madonnen das „Kind“ auf dem Arm haben.
Es soll sogar eine Madonna geben, die massiv „pädagogisch“ auf das „Kind“ einwirkt. Das mit dem Rosenkranz
versuchen wir unten zu klären; das von Maria versohlte Jesuskind ist ein berühmtes Gemälde von Max
Ernst, das im Kölner Museum Ludwig zu bewundern ist. Verständlicherweise hat es bei den Hardcorekatholiken
keine Begeisterung herbei gerufen, als es erstmals gezeigt wurde. Ein jeder sehe selbst www.wdr.de/…he_kunst/index.jhtml
und beachte den Heiligenschein des Kindes. gilbert: Madonna mit Rosenkranz? Werther Defensor, … Die
Geschichte mit dem Rosenkranz ist möglicherweise kunsthistorische zu begründen. Gotische Madonnen standen,
manchmal mit dem Kind auf dem Arm, oft auf einer Mondsichel in einer langgestreckten S-Kurve vor dem Betrachter,
OHNE Rosenkranz in der Hand, dafür sehr oft „im Rosenhag“, also in einer Laube aus Rosen, oder in einem
grossen Kranz aus Rosen, der ihre Figur umrahmte. Beispiele finden sich hier: Meister Martin Schongauer
de.wikipedia.org/…n_Schongauer_003.jpg Meister Stefan Lochner de.wikipedia.org/…efan_Lochner_007.jpg
Meister Tilman Riemenschneider www.arts-gallery.de/…rchiv/m200/0127.html Möglicherweise wurde der Kranz,
der die Madonna umgab, in manchen Fällen durch den Rosenkranz in ihrer Hand ersetzt oder ergänzt.
#29 Aleph † 11:30:34 | Dienstag, 4. September 2007
Madonna mit Rosenkranz? Werther Defensor, Sie sind mir immer noch eine theologisch und biblisch begründete
Antwort schuldig auf die Frage: Warum sind Lourdes- und Fatima-Madonnen mit einem Rosenkranz ausgestattet,
während andere künstlerisch wertvollere Madonnen das „Kind“ auf dem Arm tragen? Hängt es mit der Massenproduktion
der Lourdes- und Fatima-Madonnen zusammen, dass man auf das „Kind“ gern verzichtet oder ist es schlichtweg
künstlerische Unfähigkeit, dass man sich bei dem Madonnentypus mit dem wenig aussagekräftigen Rosenkranz
begnügt. Bescheidenheit ist natürlich immer eine Zier…, wenn dem Fuchs die Trauben zu sauer sind!
#28 Celebration 10:14:32 | Dienstag, 4. September 2007
MARIA MIT DEM ROSENKRANZ Wieso erscheint „Maria“ immer mit einem anderen Aussehen? War die Mutter Jesu
nicht Jüdin, dann müsste sie sich doch auch als solche zeigen können … oder? Und auch die Modeschauen,
die sie (die „Maria“) abzieht, sind grandios. Tztztztztztzz…
Sophia als Teil der christlichen Trinität…analog zu Maria: Der Paraklet bzw. Heilige Geist als… …Mittler
des LOGOS Christus (Metatron). „Daß nur in einem endlichen Bereich drei einzelne Einzelheiten (Ziffern)
sich zur Ziffer/Zahl Drei summieren lassen, aber dies nicht in einem unendlichen Reich möglich ist, in
dem drei unbegrenzte Einzelheiten unbegrenzt sind und bleiben, ist damit eine mathematische Widerlegung
des Vorwurfes des „Dreigottglaubens“ (Vielgötterei) natürlich unsinnig.“ Der Anlaß zu dieser kleinen
Betrachtung waren jene merkwürdigen „Zufälle“, daß gerade in dem Augenblick, wo man mit etwas intensiv
beschäftigt ist, plötzlich und ohne erkennbaren Zusammenhang aus gänzlich anderem Bereich etwas auftaucht,
das sich offensichtlich in einem identen „Raum-Zeit-Punkt“ kreuzt. Mit anderen Worten dort offenbar ganz
gleichlaufende Gedanken formuliert sind, als sie unabhängig auch hier auftauchten. Die Gründe für solche
kausal nicht erklärbaren Koinzidenzen deckt Winnig damit auf, daß er die Unendlichkeit von Raum bzw.
die Ewigkeit der Zeit feststellt, womit alles schon immer da ist und in Ewigkeit währt. Eben dieselbe
Argumentation nimmt Locker zur auch philosophischen Begründung des Trinitätsdogmas der katholischen
Kirche, indem er die Drei-in-Einem nicht aus dem Endlichen sondern Unendlichen erklärt. Was sich also
im Bereich des Göttlichen als notwendige – vernünftige – Einsicht erwies, kann auch für die irdischen
Dinge nicht ganz falsch sein.
Defensor Fidei Warum hat denn eine Lourdes-Madonna oder eine Fatima-Madonna einen Rosenkranz während
alle anderen Madonnen das „Kind“ auf dem Arm haben. Es soll sogar eine Madonna geben, die massiv „pädagogisch“
auf das „Kind“ einwirkt. Warum der Rosenkranz bei Lourdes und Fatima. Verehrt sich die jeweilige Madonna
selbst? Oder was soll der Rosenkranz in den beiden Fällen ausdrücken, außerdem die Aufforderung, egal
ob Fatima oder Lourdes: „Betet oft den Rosenkranz“. Erklären Sie mir das mal einem katholischen Freigeist
wie mir, werther Defensor
Philo(n) von Alexandria www.philos-website.de/autoren/show.php?id=sophia_g.ht… Philo(n) von Alexandria
(13 v. Chr. – 45/50 n. Chr.) Jüdisch-hellenistischer Mystiker und Religionsphilosoph. Er suchte seinen
heidnischen Zeitgenossen die Kenntnis des Judentums durch eigenwillige – griechisch inspirierte – philosophische
Bibelinterpretationen zu vermitteln und zu beweisen, dass sich der Pentateuch mit den Erkenntnissen der
Philosophie vereinbaren lässt. Inhaltsverzeichnis Offenbarung des Erkenntnisstroms Der göttliche Logos
Der Kosmos ist der jüngere Sohn Gottes Hegel: Philon www.philos-website.de/…/stichworteframe.htm
Defensor Fidei Brav geantwortet. Leider haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wenn Sie nochmals lesen
würden könnte sich der Sinn der Frage für Sie erschließen.
@ gilbert: Madonna mit Rosenkranz Warum haben Madonnenstatuen immer einen Rosenkranz um die Hände geschlungen.
Madonnenstatuen haben nicht „immer“ (heute haben Sie es aber auch mit diesem Wort ) einen Rosenkranz
in den Händen. Dies ist zwar ausgesprochen oft der Fall, aber eben nicht immer. Vielmehr kommt es ganz
darauf an, welche Madonna abgebildet werden soll. Oft werden ja berühmte Vorbilder herangezogen (z.B.
Lourdes, Fatima). Die Madonna aus der Rue du Bac dagegen hat keinen Rosenkranz. Letztendlich ist es wohl
nicht zwingend einer Madonnenstatue einen Rosenkranz in die Hände zu geben. Jedoch ist es angemessen,
weil der Rosenkranz auf das engste mit der Gottesmutter verbunden ist und diese bei Erscheinungen oftmals
einen Rosenkranz in den Händen hielt bzw. zum Rosenkranzgebet aufgerufen hat. …nätürlich eine im
Sinne des zweiten Vatikanischen Konzils Da das II. Vatikanische Konzil den Anspruch erhebt, in der Tradition
zu stehen ohne seinerseits einen Bruch darzustellen, gibt es keine Antwort, die nicht vor dem Konzil genauso
richtig gewesen wäre, wie nach dem Konzil.
Madonna mit Rosenkranz? Warum haben Madonnenstatuen immer einen Rosenkranz um die Hände geschlungen.
Ist das theologisch zu begründen. Gehört das Accessoir einfach dazu. Oder sollen damit die Hände zusammen
gehalten werden. Wer weiß eine akzeptable Antwort – nätürlich eine im Sinne des zweiten Vatikanischen
Konzils.
#19 Horst Metzker 16:09:54 | Montag, 3. September 2007
@Liebe Nachtlaterne, natürlich halte ich mich respektvoll an die 10 Gebote, deshalb weiß ich nicht so
recht, warum Sie in diesem Zusammenhang darauf hinweisen. Jedoch danke ich Ihnen, für die diesmal relativ
sanften Worte. Was nun den HeinrichvonOfterdingen betrifft, kann ich nur sagen: „Wem die Argumente fehlen,
läßt die Agression folgen.“ Vielleicht ist er ein bisserl einfach.
@Bokrug Bokrug: Der heilige Geist kommt als Sophia – die Frau, die vor Gottes Thron tanzt – schon im AT
vor. Gemahlin Gottes, Gemahlin des EL. Der Gottesname bei Abraham, Isaak und Jakob, auf den sich Jesus
bezieht, lautet EL! NICHT Jhwh! Wenn Ihnen Sophia die Gemahlin Ihres Gottes ist, so ist Ihr Schritt zum
Satanisten nicht weit.
@ bokrug AH war katholisch getauft und damit Katholik – das blieb er nach katholischem Verständnis auch
bis an sein Lebensende. So ist die katholische Dogmatik nun einmal, und das Kirchenrecht ebenfalls (ganz
gleich, ob nach CIC von 1917 oder von 1983). Adolf Hitler war tatsächlich Katholik.
@moorhans: @moorhans: <<<2.Weltkrieg entfacht durch den Katholiken AH -Bevölkerung damals überwiegend
kathholisch.<<< Irrtum. AH war kein Katholik, sondern Satanist der Thule-Gesellschaft. Und Hjalmar Schacht
war Freimaurer.
#13 moorhans 22:07:52 | Sonntag, 2. September 2007
Nein es waren keine Mitglieder von Sekten… …dieses Grauen das dort in Ruanda angerichtet wurde mit
Macheten bewaffnete Nonnen-Greueltaten etc. wieder überwiegend Katholiken. 2.Weltkrieg entfacht durch
den Katholiken AH -Bevölkerung damals überwiegend kathholisch. Nordirland- Eroberung von Südamerika-Hexenverbrennung
usw usw deren Mitglieder werden nie aufhören
#8 Horst Metzker 19:50:15 | Sonntag, 2. September 2007
Liebe Nachfunzel, immer noch Metz(k)er. Aber als Metzger, oder wie Sie auch schrieben Abdecker, habe ich
kaum mit Ihnen zu korrespondieren. Aber Sie sollten sich doch einer vernünftigen Rechtschreibung befleissigen,
was mit in einem anderen Beitag aufgefallen ist. (Pils, Edelbock, Weiß- oder Rotwein?) Macht aber eigentlich
nix! Wir sind alle kleine Sünderlein, war immer so, war immer so!
#7 Nachtlaterne 19:38:37 | Sonntag, 2. September 2007
horst metzger, schon wider massakrieren sie die wahrheit und das recht. und der liebe gotthart, der weiß
sogar alles besser als gott. mit euch stirbt echt jede weisheit aus.
#6 Horst Metzker 19:08:44 | Sonntag, 2. September 2007
Gotthard, Sie haben Recht, und ich füge hinzu, dass man innerhalb von ca. 100 Jahren, keine Demokratie
aufbauen kann, mit der wir Europäer seit den Griechen schon diktatorische Probleme haben.
Frieden? In dieser Zeit herrschte in Ruanda Frieden. Die Muttergottes warnte vor Gefahren, die dem Land
und der ganzen Welt drohten, wenn man fern von Gott lebt. so kann auch nur schreiben, wer von dem Land
keine Ahnung hat. Der heutige Staatspräsident Kagame wuchs in Uganda im Flüchtlingslager auf. Ruanda
war eine Hutu-diktatur gegen die Tutsi. Burundi eine Tutsi-Diktatur gegen die Hutu. Frieden?
#3 Horst Metzker 18:58:44 | Sonntag, 2. September 2007
Vor gut 50 Jahre im heutigen Kenya, gab es die Mau-Mau-Aufstände der Kikuyus, gegen die Kolonialmacht
England, was letztendlich 1962, zur Unabhängigkeit des Landes führte. Ca. 10.000 Einheimische , und
98 Engländer verloren dabei (offiziell) ihr Leben. Ein Einigungsritus-Verschwörungsritus der Aufständischen
war, dass ihre Frauen, die Penisse der Gegner abschneiden mußten, um sie zu verspeisen. Vor 25 Jahren
befand ich mich des öfteren in den „white highlands“ der Kikuyus, und ich traf dort viele inzwischen
alte Frauen, die damals noch junge Mädchen waren. Damals, 1983 waren sie „elders“ der verschiedenen Sekten/Kirchen,
die sich dort breit machten, und sehr religiös. Wahrscheinlich ist es so, dass der Mensch Märchen und
Riten, zur Glückseligkeit braucht. Wenn ja, sind wir Katholiken mit all unseren Heiligen, die erste Adresse.
Aber vorausgesetzt man hat nicht alle Aussagen vieler Kirchenväter, und …gelesen.
#1 Nachtlaterne 17:54:37 | Sonntag, 2. September 2007
dieser zeitgeist… …wünscht keinerlei leiden und damit auch keinerlei opfer aus liebe. den opfer müssten
gebracht werden um viele menschen vor schweren leiden zu bewahren. wir leben in tiefsten widersprüchen
in einem hochverrat , der uns als forrtschritt und selbstbefreiung angepriesen wird. selbst christen tun
mit!