Der Kirchenbau befindet sich mit seinen trostlosen Seelenbunkern seit Jahrzehnten in einer nie dagewesenen Krise. Die Schuldigen suchen keinen Ausweg. Im Gegenteil.
(kreuz.net) Der Schweizer Architekt Mario Botta (64) gilt als großer und bekannter Kirchenbauer unserer
Zeit.
Er stammt aus der Gemeinde Mendrisio im Kanton Tessin in der Südschweiz.
Als 15jähriger begann
er in einem Architekturbüro eine Lehre als Hochbauzeichner. Das Studium der Architektur absolvierte er
in Mailand und Venedig.
In seiner weiteren Ausbildung assistierte er den bekannten Architekten Carlo
Scarpa († 1978), Le Corbusier († 1965), Louis I. Kahn († 1974) und Luigi Snozzi (75).
Botta arbeitet
mit massiven Baumaterialien – Naturstein, Backstein, Beton – und streng geometrischen Formen.
Er lehrt
auch an der Universität der italienischsprachigen Schweiz in Lugano Architekturentwurf.
Der deutsche
Architektenkollege Siegbert Keller (69) hält Botta für einen „Meister der Präzision“: „Keine Fuge ist
an der falschen Stelle.“
Zu Bottas Werken zählen das Museum für Moderne Kunst in San Francisco, die
Stadt- und Landesbibliothek Dortmund und nicht zuletzt der Neubau der Nationalbank in Athen.
Am liebsten
nimmt er Aufträge für Sakralkunst an. Dazu zählen die 1995 fertiggestellte Kathedrale in Evry bei Paris
sowie über ein Dutzend Kirchen.
Im Jahr 2006 wurde die Kirche zum Heiligen Antlitz
im Nordwesten von Turin fertiggestellt.
Der Grundriß der Kirche ist sternenförmig. Sie besitzt sieben
Türme, die 35 Meter in die Höhe ragen und aussehen wie Lüftungsschachte eines Tunnels.
Die Wände
und Decken der Kirche sind mit Holzpaneelen aus Ahorn verkleidet. Das Licht fällt nur durch die Glasdächer
der Außenschächte von oben ein. Die Gestaltung des Innenraumes der Kirche ist komplett verweltlicht.
Der Kirchenkomplex inklusive eines Kongreßzentrums für 700 Personen
soll 25 Millionen Euro gekostet haben.
In der Diözese wird gemunkelt, daß sich der Erzbischof von Turin,
Severino Kardinal Poletto (74), mit der Anlage ein Denkmal setzen wollte.
Der belgische Weblog ‘Cathcon’,
der sich gegen den Verkauf und Abriß von Kirchen einsetzt, kommentierte „den Horror der Kirche vom Heiligen
Antlitz“ Ende Juni mit den Worten:
„Die Kirche muß so schnell wie möglich wieder abgerissen werden.“
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65 Lesermeinungen
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#63 Pius XII 15:01:39 | Dienstag, 4. September 2007
@ Kirschbaum Trotz allem: Wil ist gelungen. Auch innen entwickelt es einen eigenen Stil, es ist großzügig
und ästhetisch. Nein, hier bin ich nicht bei Ihnen. Aber über Geschmack … Letztlich kann man moderne
Kunst mögen, muß aber nicht. Was man aber muß, ist anzuerkennen, daß sie etwas grundlegend anderes
ist als vormoderne Kunst. Während vormoderne Kunst einen ihr gegebenen Inhalt über die handwerkliche
Meisterleistung transportiert, will moderne Kunst v.a. Gelegenheit zur eigenen Interpretation, zur Selbstbetrachtung
sein (weshalb auch in Entzücken versunkene Betrachter vor illuminierten Schrotthaufen nur peinlich sind).
Die Sakralkunst will aber transportieren, nicht Anlaß zur subjektiven Selbstbespiegelung sein. Der Glaube
ist etwas äußerliches, etwas gegebenes, das der Einzelne annimmt, er kommt nicht aus dem eigenen Unterbewußtsein.
Dieses traditionelle Glaubensverständnis erfordert daher auch eine traditionelle Kunst. Insofern hat
die Abstraktion im Sakralen wohl tatsächlich keinen über Exotik hinausgehenden Platz. Aber was zoffen
wir uns übers öffentliche Forum? Lassen Sie mir eine Mail zukommen. Ich garantiere Vertraulichkeit.
Warum blieben die Juden… …nach ihrem Uuszug aus Ägypten volle 40 Jare in der Wüste Sinai? ,, Sie
konnten nicht anders. Sie hatten keine Toilette. Natürlich haben sie die ,, Sitzzeit ,, streng limitiert,
länger als fünf Minuten durfte keiner drin bleiben. Aber sie waren 600000 Mann. Und das macht pro Mann
zu je fünf Minuten, genau 40 Jahre aus.“
@ Tobak Könnte die Redaktion den Aufsatz von Michael S. Rose über die drei Naturgesetze der kathol.
Sakralarchitektur (Vertikalität, Permanenz, Ikonographie) bei nächster Gelegenheit hier referieren lassen!?
Das würde u.U. die „ästhetischen“ Diskussionen auf ein grundsätzlicheres Niveau heben! Nein. Gehobenes
Niveau ist hier nicht erwünscht! Schon gar nicht von dieser „Redaktion“!
#60 Bokrug † 14:53:42 | Dienstag, 4. September 2007
Warum das römische Reich unterging… www.muslim-markt.de/…view/2005/berger.htm MM: Warum nicht, anders
gefragt: Woran soll das System zusammenbrechen? Prof. Berger: Den wenigen, denen die inzwischen gigantischen
Kapitaleinkommen zufließen, gehört bald alles – und alle anderen sind praktisch deren Sklaven. Bereits
heute gehört sechs Personen 60 % des gesamten Reichtums der Welt. Das Römische Reich ist untergegangen,
als seine unermesslichen Reichtümer 1.800 Familien gehört haben. Wir stehen jetzt vor dem Untergang
der von den U. S. A. geprägten Form von Kapitalismus. www.vergessene-buecher.de www.freiwirte.de Wir
befinden uns in einer ähnlichen Zeit – – wie der der Spätantike…
#59 Rainer Tobak 13:21:16 | Dienstag, 4. September 2007
Aus dem Vorwort des Werkes „Profane Sakralarchitektur“ hrsg. von: Heidemarie Seblatnig www.seblatnig.com/index2.html:
Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Liturgie und Architektur in katholischen Sakralbauten und inwiefern
können diese dingfest gemacht werden? Theoretische sowie praktische Zugänge zu dieser Frage bieten renommierte
Fachleute und Studierende in dem von Heidemarie Seblatnig herausgegebenen Band. Die kritische Untersuchung
der Sakralarchitektur, besonders nach 1960, zeigtdie grundlegenden Zusammenhänge zwischen Liturgie und
Architektur im katholischen Sakralbau auf. Aber inwiefern und in welchem Ausmaß bedingen sich diese beiden
Parameter gegenseitig? Inwieweit üben die Zelebrationsrichtung sowie die zentrale Stellung des Mysteriums
Einfluss aus auf die architektonische Gestaltung von katholischen Kirchenbauten? Und welche Rückwirkungen
hat die Architektur wiederum auf den liturgischen Ablauf? All diesen Fragestellungen geht der vorliegende
Sammelband, in deutscher und englischer Sprache, nach, und zwar in Form praktischer architektonischer
Entwürfe als auch theoretischer Abhandlungen. Weitere Einzelheiten zu den Erkenntnissen der bekannten
Drehbuchautorin, Regisseurin und Universitätslektorin Dr. Heidemarie Seblatnig hier www.kreuz.net/article.3419.html!
Vorschlag an kreuz.net: Könnte die Redaktion den Aufsatz von Michael S. Rose über die drei Naturgesetze
der kathol. Sakralarchitektur (Vertikalität, Permanenz, Ikonographie) bei nächster Gelegenheit hier
referieren lassen!? Das würde u.U. die „ästhetischen“ Diskussionen auf ein grundsätzlicheres Niveau
heben!
#58 Aleph † 13:02:40 | Dienstag, 4. September 2007
Universell einsetzbare Sakralräume Bei jeder Liturgiereform sollte man nicht außer Acht lassen, dass
sie immer auch eine rege Bautätigkeit im Sakralbereich zur Folge hatte. Das kam schließlich allen Beteiligten
zu gute. Ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass örtliche Bauunternehmen vor 40 Jahren gegen die Liturgiereform
gewettert haben. Aber wenn es nicht um eine Reform geht, ist es doch müßig, die modernen Kirchengebäude
einfach abzureißen, nru weil manche Leute glauben, darin nicht beten zu können. Vielleicht sind andere
daran in einer pseudobarocken Kirche gehindert? Es ist genauso müßig, in der Gegenwart Kirchen zu bauen,
die ausschließlich den Ablaufkriterien der extraordniären Messe entsprechen. Vielleicht sollte man besser
universell einsetzbare Sakralräume schaffen, damit liturgische Vorlieben entsprechend bedient werden
können. Vorausgesetzt natürlich: es sind genügend Priester für die jedweden Vorlieben, die da wären
römisch, marianisch, extraordinär oder tridentinisch und vortridentinisch-karolingisch, etc., dafür
greifbar. Bei universell einsetzbaren Sakralräumen denke ich an den ansprechenden Sakralraum der Brüsseler
Kirche, der vor kurzem hier im Forum abgebildet war.
#57 Bernado 12:34:29 | Dienstag, 4. September 2007
Moses-Altar abgerissen In der Cathedral of St. John the Evangelist, Milwaukee, Wisconsin, gab es seit
den 50er Jahren des letzten Jh. einen Moses-Altar, der im Zug des dort offenbar verspätet stattfindenden
nachkonziliaren Bildersturmes 2002 abgerissen wurde. Ein Photo davon gibt es hier holywhapping.blogspot.com/…7_07_01_archive.html.
Auch Melchisedech und Aaron wurde gelegentlich die Ehre der Altäre zu teil. Bei den anderen Großen des
AT ist die Westkirche in der Tat eher zurückhaltender gewesen – teils wegen Reserven gegenüber ihrer
Lebensführung (David, Salomo), teils deshalb, weil sie uns das ganze Elend ja schließlich eingebracht
(Adam, Eva) haben.
Heilige des Alten Bundes III An Sirilo herzlichen Dank für den Hinweis auf die alttestamentlichen Heiligen
gewidmeten Kirchen in Venedig. Interessant, dass die „Serenissima“ so reich an diesbezüglichen Kirchen
ist und gleich fünf davon aufweist. Die Heilige Stadt scheint demgegenüber nicht sehr reich an solchen
Kirchen zu sein, wie ein stichprobenartiger Blick in die Literatur gezeigt hat. Mir begegnete in Rom nur
eine untergegangene Kirche des Heiligen Daniel. Aber auch an anderen Orten als in Venedig wird man sicher
fündig werden, wenn auch wohl nicht in so konzentrierter Weise wie dort. Interessant wäre es, mit welchen
liturgischen Texten man in Venedig jeweils der alttestamentlichen Kirchenpatrone gedachte.
#55 Aleph † 12:14:35 | Dienstag, 4. September 2007
rainer tobak Der Kirchenbau muß dem Ritus dienen und ist – letztlich – sein gebauter Ausdruck! Es ist
kein Dogma, also nicht glaubensverpflichtend, dass der Kirchbau dem Ritus zu dienen habe. Die romanischen
Dome am Rhein, wenigstens der Speyerer Dom, wurden als Grablege für die Kaiser konzipiert. Das Freiburger
Münster ist eine Bürgerkirche und die Bürger haben nicht in erster Linie an den Ritus gedacht, damit
dieser problemlos abgewickelt werden kann. Die Architektur eines Kirchbaus im Hinblick auf die liturgischen
Abläufe zu entwickeln ist eher eine Erscheinung, die verstärkt im frühen 19. Jahrhundert aufkam. Davor
waren es in der Regel repräsentastive Kriterien, die ein Sakralbau zu erfüllen hatte. Häufig war es
Zufall, dass Architektur und Liturgie reibungslos zusammenpassten. Häufig aber auch nicht. Nach dem Zweiten
Vatikanischen Konzil wurde die Notwendigkeit in großem Stil erkannt, aufgrund der liturgischen Veränderungen
gezielt auch die Architektur verstärkt einzubeziehen. Die Jugendstilkirche von Otto Wagner am Steinhof
in Wien ist eine ganz rühmliche Ausnahme, in der liturgische Erfordernisse und architektonische Gestaltung
sinnfällig zusammen gebracht wurden.
Heilige des Alten Bundes II Zwar haben im lateinischen Ritus die alttestamentlichen Heiligen in der Regel
keine liturgische Feier. Mir zurzeit nicht greifbar sind jedoch die liturgischen Texte der Ostkirche,
die die Heiligen des Alten Bundes stärker verehrt als die Westkirche. Dass diese Kirchen nicht in voller
Gemeinschaft mit Rom stehen, besagt in diesem Zusammenhang nichts, da ja auch alle einen „unierten Zweig“
haben, so dass deren Liturgische Texte auch von Rom approbiert sind. Es bedürfte hier genauerer Quellenstudien.
Mit liturgischer Feier werden zum Mindesten im Lateinschen Ritus die Makkabäischen Brüder (1.August)
und bei den Karmelitern der Prophet Elias verehrt. Bezüglich der anderen Heiligen des Alten Bundes bedürfte
es genauerer Forschungen, ob deren liturgische Feier in Einzelfällen von Rom bestimmten Orten oder Gemeinschaften
zugestanden wurde. Immerhin werden sie jedoch auch in der Lateinischen Kirche um ihre Fürsprache angerufen:
In der Allerheiligenlitanei heisst es ja ganz klar: „Omnes sancti patriarchae et prophetae“ und in der
Litanei, wie sie am Sterbebette bei dder „Commendatio animae“ zu beten ist, werden ausdrücklich folgende
alttestamentliche Heilige angerufen: Sancte Abel ora pro nobis , Sancte Abraham ora pro nobis, und dann
allgemein: Omnis chorus Justorum und wiederum Omnes sancti Patriarchae et Prophetae“.
@Antimodernist Sie schreiben: „Es ist mir daher auch nicht bekannt, daß einem solchen alttestamentlichen
„Heiligen“ die Ehre der Altäre zuteil geworden wäre…“ Sie waren offensichtlich noch nie in Venedig,
denn sonst wüssten Sie schon von mindestens vier alttestamentlichen Heiligen, denen die Ehre der Altäre
zuteil geworden ist: Nämlich in den Kirchen San Moisé (St. Moses, gegr. Mitte 9. Jahrhundert), San Geremia
(St. Jeremias, gegr. Mitte 18. Jhdt.), San Samuele (St. Samuel, gegr. ca. 1000), San Giobbe (St. Hiob,
gegr. 1450); dazu noch San Zaccaria (St. Zacharias, gegr. Anfang 9. Jhdt.).
@sacerdos helveticus: „Heilige“ des Alten Bundes Die traditionelle Benennung alttestamentlicher Gestalten
als „Heilige“ will ja allenfalls deren Rolle in der Heilsgeschichte hervorheben, von einer kanonisierten
oder auch nur kanonisierbaren „Heiligkeit“ kann in diesem Zusammenhang wohl kaum die Rede sein. Es ist
mir daher auch nicht bekannt, daß einem solchen alttestamentlichen „Heiligen“ die Ehre der Altäre zuteil
geworden wäre… Abgesehen davon: Um einen Räuberhauptmann David, der eher durch sein sündhaftes denn
durch ein tugendhaftes Leben sich einen Namen gemacht hat, heiligzusprechen gehört doch – wiederum –
eine gute Portion Phantasie, um nicht zu sagen Unverfrorenheit, verbunden mit offensichtlicher Ignoranz
dem gegenüber, was in der Bibel zu lesen ist, dazu!
#51 M. Kirschbaum 10:28:40 | Dienstag, 4. September 2007
@ Pius … das mit der Kirche in Wil ist aber nicht ihr Ernst: ein furschtbares postmodernes Durcheinander,
das an eine billige Imitation der Bauten von Aldo Rossi erinnert, wie man sie im Wohnungsbau auch in den
von Wüstenrot usw. finanzierten Neubauvierteln der Neureichen vor den Toren von München findet …
Heilige des Alten Bundes Im Martyrologium Romanum findet sich auch sonst noch eine ganze Reihe Heiliger
des Alten Bundes: Z.B. Abraham, Aaron, Jeremia, Jesaja, Amos, Micha, Habacuc, Samuel, David, Malachias,
Daniel, Sophonias, Makkabäische Brüder.
#49 Pius XII 10:02:45 | Dienstag, 4. September 2007
Botta ist eher nicht das Problem Das Problem ist weniger ein Botta, der zwar sehr modern baut, aber doch
mit Niveau. Das kann die Katholische Kirche ohne weiteres verkraften, es bereichert sie nur. Das Problem
sind die vielen Lokal-Architekten, die auf Teufel komm raus modern bauen wollen und nur Unsinn anrichten.
Der für seine Aquarien bekannte Architekt Behnisch etwa hat jüngst eine dreieckige Kirche aus Gipskarton
mit großer Glasfront nach Süden gebaut mit der Folge, daß am Sonntag wegen der Hitzeentwicklung der
südliche Teil des Kirchenschiffs leer bleibt, während man im nördlichen steht. Auch wußte der Architekt
nicht, was ein Tabernakel ist, so daß dieser dann nachträglich in die Planung eingequetscht wurde. Die
moderne Kunst ist generell (von ihrem Selbstverständnis her) kaum geeignet, Sakralkunst zu sein. Wenn
sei dann aber auch noch – wie in 99 % der Fälle – schlecht umgesetzt wird, ist das eine Katastrophe.
Kombiniert wird das dann ja noch durch die leer geräumten und mit Müll a la Beys vollgestopften vorkonziliaren
Kirchen. Das ist schon dem Glauben abträglich, keine Frage. Was Kirschbaum angeht: Sehen Sie sich mal
die Kirche der FSSPX in Wil (CH) an! Das hat Stil, das besteht auch vor der Zeit. Nur rumpöbeln ist auch
peinlich.
#48 Bernado 09:59:11 | Dienstag, 4. September 2007
antimodernist schrieb 2. Die historische Existenz des alttestamentlichen Mose ist in der Fachwissenschaft
ähnlich umstritten wie von Abraham, Isaak und Jakob. Daß Moses von der Konzilssekte als „Heiliger“ verehrt
wird, entspricht ihrem judaisierenden Grundzug. Im („alten“) katholischen Liturgiekalender findet sich
solch ein abstruses Fest nicht! Pech gehabt. Ausgerechnet unter dem Datum von heute, 4. Sept., schreibt
das alte Martyrologium „In monte Nebo, terrae Moab, sancti Moysis, legislatoris et Prophetae.“ Seit ältester
Zeit gilt Moses, der zusammen mit Elias die Verklärung Christi begleitete (Mattheus 17:1-9, Markus 9:1-8,
Lukas 9:28-36), als Heiliger und „Typus Christi“ im Alten Testament. Es ist eine der größten Dummheiten
von Modernisten und Pseudotradis, die hohe Verehrung der Kirche seit ihren Anfängen für die Heiligen
des alten Bundes zu unterschätzen und zu glauben, das sei eine Neuerfindung des 2. Vatikanums.
Heiliger Moses! Antimodernist schrieb: Daß Moses von der Konzilssekte als „Heiliger“ verehrt wird, entspricht
ihrem judaisierenden Grundzug. Im („alten“) katholischen Liturgiekalender findet sich solch ein abstruses
Fest nicht! Schauen Sie doch einmal in einer Ausgabe des Martyrologium Romanum, des offiziellen Heiligenkalenders
der Kirche unter dem 4. September nach. Ich zitiere: In monte Nebo, terrae Moab, sancti Moysis, legislatoris
et Prophetae.“ (Martyrologium Romanum, Vatican 1948;erstausgabe 1584)) Übersetzt: Auf dem Berge Nebo,
im Lande Moab, der Heilige Moses, Gesetzgeber und Prophet“.
#46 Rainer Tobak 08:54:05 | Dienstag, 4. September 2007
An der Technische Universität Wien, Institut für Architekturwissenschaften, wird bereits an der Revision
der verfehlten Architekturentwicklung im Sakralbau gearbeitet! Der Kirchenbau muß dem Ritus dienen und
ist – letztlich – sein gebauter Ausdruck! s. „Die Profane Sakralarchitektur in Wien ab 1960 www.kreuz.net/article.3419.html“!
Es ist schon bezeichnend, daß hier der Protest gegen die Profanisierung des Kirchenbaus von den Architekten
ausgeht!
@Antimodernist Da es Ihrer Meinung nach Benedikt von Nursia nicht gegeben hat, gibt es wohl auch die Regel
des Hl. Benedikt und die Benediktiner nicht, oder?
schöne kirchen! und vor allem freue ich mich darüber, dass auch heute noch (auch in europa) neue kirchen
gebaut werden – und dass diese von guten und kreativen architekten geplant und errichtet werden. ohne
einen schwung (seinerzeitiger) innovation stünde in köln noch immer der hildebolds-dom und in rom keinesfalls
so ein zeitgeistiges gebäude wie die vatikanische petersbasilika …
#43 virOblationis 07:11:02 | Dienstag, 4. September 2007
Moses wird seit alters von der Kirche verehrt: s. Vollständiges Heiligen-Lexikon, hg. J. E. Stadler,
F. J. Heim und J. N. Ginal (Augsburg 1858 bis 1882) Bd. IV, S. 499f.
@Vorposter: Moses, Karl d. Gr., Benedikt v. N. @Bokrug, Hangolin 1. Karl der Große de.wikipedia.org/…/Karl_der_Gro%C3%9Fe:
Heribert Illig hat in seinen Büchern (insbes. Das erfundene Mittelalter, vgl. lelarge.delelarge.de/)
nachgewiesen, daß a) die Kaiserpfalz unmöglich im 9. Jahrhundert gebaut worden sein kann. Das wurde
sie nicht vor dem 11. Jahrhundert. b) eine vorurteilsfreie Prüfung der Quellen, insbes. der „Karlsvita“
des Karlsbiographen E(g)inhard zu dem Ergebnis führt, daß das, was über Karl d. Gr. gemeinhin verbreitet
wird, zu 99,9% Legende ist. 2. Die historische Existenz des alttestamentlichen Mose de.wikipedia.org/wiki/Mose
ist in der Fachwissenschaft ähnlich umstritten wie von Abraham, Isaak und Jakob. Daß Moses von der Konzilssekte
als „Heiliger“ verehrt wird, entspricht ihrem judaisierenden Grundzug. Im („alten“) katholischen Liturgiekalender
findet sich solch ein abstruses Fest nicht! @Hangolin Benedikt von Nursia, der im 5. und 6. Jahrhundert
gelebt haben soll, gilt als der Begründer des Benediktinerordnes und „Vater des abendländischen Mönchtums“.
Näheres über ihn ist im „Ökumenischen Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de/…dikt_von_Nursia.html“
und bei „Wikipedia de.wikipedia.org/…/Benedikt_von_Nursia“ zu finden. Auch für ihn hat Heribert Illig
nachgewiesen, daß das allermeiste, um nicht zu sagen alles, Legende ist. Von ihm selbst weiß ich, daß
dies wohl auch von angesehenen Benediktinern so gesehen wird…
#41 Bokrug † 02:04:32 | Dienstag, 4. September 2007
Keine Legende Sag ich ja…Unsinn…selbstverständlich haben Karl der Grosse und Moses gelebt… Moses
gab das Gesetz…die Gnade und Wahrheit kamen durch Christus, der das alttestamentarische Gottesbild nach
Moses im Sinne des Gottesbildes Abrahams, Isaaks und Jakobs nach dem trinitarischen Gottesbild des Neuen
Testamentes hin offenbarte. Wir wollen den Neuen Bund halten…und nicht zurückfallen in das alte Gesetz
der Unfreiheit…
#40 Hangolin 01:39:45 | Dienstag, 4. September 2007
@Antimodernist 1. Ist Moses genau wie Karl der Große und Benedikt von Nursia eine Legende. Wie ist das
zu verstehen? Inwievern ist Karl der Große eine Legende? Und wer zum Henker ist Benedikt von Nursia?
@GerdEric: @GerdEric: Falsch, sie verstehen es einfach nicht – bzw. sie wollen es nicht verstehen. Bereits
im AT kommt die pythagoräische Zahlenmystik vor – ferner auch die Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch.
Die philo-sophische mystische Trinität des Neuen Testamentes, die Christus offenbarte, ist bereits im
Alten Testament vorhanden: – Das Gottesbild des Abraham, Isaak und Jakob und der Merkabah-Mystik nach
Ezechiel und Henoch. – Gottes Geist in der Genesis (weibl. Wortform), der über dem Wasser brütet (wortwörtlich
steht dort brütet)! Die Sophia des alten Testamentes – der Paraklet und die Sonnenfrau der Johannes-Apokalypse
im Neuen Testament! – Christus, der plat. Logos des Johannes-Evangeliums im alten Testament als Metatron –
Christus identifiziert sich im Neuen Testament als METATRON! Prüfen sie es nach…das ist die TRINITÄT!
Die Messias-Erwartung kann bereits bei Ezechiel, Henoch und Jesus Sirach sowie vielen anderen (auch den
jüdischen Essenern zur Zeit Jesu) nachgewiesen werden: Im AT ist ausdrücklich vom Menschensohn die Rede.
Die Trinität als Gottesbild des NT wird ganz klar im Sinne der Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch
und auch im pythagoräischen Zahlensinne gedeutet! Die 7 antiken Planeten-Engel im Johannes-Evangelium
und bei Paulus sind ganz klar im Sinne der johannäischen und paulinischen Gnosis der christlichen Trinität
als deren Engel UNTERWORFEN! 7 Engel sind es, die vor Gottes Thron stehen, heißt es im Neuen Testament!
Die 7 Engel dienen also Gott!
Der zeitgenössische russische Traditionalist Alexander Dugin), ein Anhänger René Guénons, verfolgte
…den ursprünglichen Fehler der jüdischen Metaphysik zu ihrem extremen Kreationismus zurück, dem Gedanken
des Alleinigen Gottes (Monotheismus) der völlig getrennt die Alleinige Welt (Monokosmismus) ex nihilo
erschuf. Man könnte Dugins Ansicht zwar abtun indem man sagt, daß die Schöpfung Teil des christlichen
Dogmas ist, aber in der christlichen Metaphysik ist das Gegenstück zur Schöpfung die Fleischwerdung,
die Frucht der heiligen Vereinigung der Gottheit mit einer sterblichen Frau, und die Vorgeschichte wie
sie im Alten Testament beschrieben ist, wird letzten Endes aus der Erwägung ausgeschlossen bzw. wird
durch den Gedanken des göttlichen Planes neu ausgelegt. Von den frühen Christen konnte das Alte Testament
weder in Gänze angenommen noch zurückgewiesen werden, da der herrliche Kodex der einheimischen alten
palästinensischen Dichtung, Liturgie, Metaphysik, Religion und Tradition von den eingewanderten Soferim,
den geistigen Vorläufern der Pharisäer, schwer bearbeitet worden war. Die Erinnerung an diese Bearbeitung
wurde in der semitischen Welt wachgehalten . Die alte palästinensische Tradition war wesentlich holistischer
und der Gott El und seine Gattin Aschera wurden in die Umwelt integriert in der Form vom regenspendenden
Himmel Palästinas und dem fruchtbaren Boden Palästinas. Sie sind zusammengenommen die Entsprechung zum
Gott des AT, und die Evangelien haben für uns die letzten Worte Jesu am Kreuze erhalten: Er rief zu El,
nicht zu Jahwe.
@Heinrich, den Krypto-Zionisten Sie glauben also nicht, dass Moses auf den Messias gewartet hat Es wird
ja immer noch doller! 1. Ist Moses genau wie Karl der Große und Benedikt von Nursia eine Legende. 2.
Selbst wenn er eine historische Gestalt wäre: Wie können Sie die von Ihnen behauptete Messiaserwartung
dieses „Mose“ in der Bibel nachweisen? Etwa mit Gen 3,15? Geht’s noch??
Teil 2 Die lunare Gottheit der Semiten Gabriele Theuer: Der Mondgott in den Religionen,,, „Die große
Bedeutung des Mondkultes von Harran v.a. in der neuassyrischen Zeit legt den Schluß nahe, daß dieser
auch auf die Religion Judas der späten Königszeit einen starken Einfluß ausübte, worauf auch mehrere
alttestamentliche Passagen hinweisen. Die große Popularität des Mondgottes im Juda der späten Königszeit
läßt weiter den Schluß zu, daß im Zug der allmählichen Durchsetzung der Alleinverehrung JHWHs auch
wesentliche Charakterzüge des Mondgottes in die Vorstellung von JHWH integriert wurden, was durch die
Betrachtung epigraphischer wie ikonographischer Belege überprüft wird.“ Im übrigen zeigt diese an der
Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen angefertigte wissenschaftliche Arbeit natürlich auch, daß
von einem Monotheismus in dieser Zeit bei den JHWH-Verehrern nicht zu sprechen ist, bestenfalls von einem
Summodeismus. In unsere Betrachtungsweise der zyklischen Entwicklung gestellt, erlauben wir uns die Ergänzung,
daß die hier zu Tage tretenden Züge JHWHs einen weiten Weg vom ursprünglich monotheistischen Impuls
des Sonnenkultes Echnatons über den henotheistischen Vulkangott am Sinai zum nunmehrig lunare Züge erhaltenden
höchsten Gott zurückgelegt hat, immer in Anpassung an die jeweilige kulturelle Umgebung der hebräischen
Stämme. Jesus, der Christus, wird schließlich die solare Dimension bis hin zur Identifikation als Sol
Invictus inkarnieren. Die lunare Gottheit der Semiten Gabriele Theuer: Der Mondgott in den Religionen
Syrien-Palästinas.
Der Prophet Moses… kommt vom Berg Horeb zurück und verkündet seinem Volk:,, Ich bringe euch eine gute
und eine schlechte Nachricht. Die gute: Es ist mir gelungen, IHN auf 10 herunterzhandeln. Die schlechte:
Ehebruch ist drin.“
Eherne Schlange – Symbol Christi im Johannes-Evangelium Laut NT war Moses ja in alle Weisheit der Ägypter
eingeweiht. Und machte die eherné Schlange in der Wüste als ein Symbol des Heiles. Moses der Ägypter.
Entzifferung einer Gedächtnisspur. von Jan Assmann Lesempfehlung: Der Mondgott in den Religionen Syrien-Palästinas:
Unter besonderer Berücksichtigung von KTU 1.24 von Gabriele Theuer Eine ausführliche Studie (Dissertation)
zu Mondgottheiten in Ugarit, Syrien und Palästina, vornehmlich basierend auf den überlieferten Texten,
liefert Einblick in die völlig gegensätzliche Welt der semitischen lunaren Kulte. Der erste Abschnitt
bietet eine wohl umfassende Deutung Keilschrifttexte aus Ugarit (KTU), darunter eine Detailanalyse von
KTU 1.24, einer wohl bei Hochzeiten rezitierten Geschichte der Heirat des Mondgottes mit der Mondgöttin.
Der zweite Teil untersucht Zeugnisse der Mondgottverehrung bei den Phöniziern, Aramäern, im transjordanischen
Bereich und schließlich in Israel und Juda (alles im 1. Jahrtausend vor Christus). Die Autorin zieht
die Bilanz, daß im 1. Jahrtausend eine deutliche Zunahme der Bedeutung des Mondkultes zu beobachten ist.
„Die große Bedeutung des Mondkultes von Harran v.a. in der neuassyrischen Zeit legt den Schluß nahe,
daß dieser auch auf die Religion Judas der späten Königszeit einen starken Einfluß ausübte, worauf
auch mehrere alttestamentliche Passagen hinweisen. Die große Popularität des Mondgottes im Juda der
späten Königszeit läßt weiter den Schluß zu, daß im Zug der allmählichen Durchsetzung der A…
Lieber Antimodernist, Sie glauben also nicht, dass Moses auf den Messias gewartet hat! Und behaupten,
Sie hätten mit der katholischen Glaubenslehre was am Hut. Ganz schön frech!
@Heinrich v. O. was Sie nicht kapieren ist dämonisch! Was haben Sie eigentlich kapiert? Glauben Sie im
Ernst, Moses habe gelebt und wäre Katholik gewesen?? Pfui Daibi!!! Scheint mir, dass nach Ihrer Definition
fast alles dämonisch ist! Alles, was nicht der katholischen Glaubens- und Sittenlehre entspricht, und
das ist heutzutage sehr, sehr viel, ja!
Lieber angeblicher Antimodernist, klar, was Sie nicht kapieren ist dämonisch! Scheint mir, dass nach
Ihrer Definition fast alles dämonisch ist! Armer Antimodernist!
@„Heinrich v. O.“: Noch mehr Witze auf Lager? Moses im Gegensatz zu den talmudischen Juden einschlußweise
geglaubt hat Um solch einen Käse zu behaupten, muß man schon mit reichlich Phantasie, um nicht zu sagen
Dämonismus, ausgestattet sein…!
@Karl Murx: @Karl Murx: Lieber Herr Murx, schreiben sie nicht so einen Murx. Laut Paulus und Johannes
gibt es im NT auch eine legitime christliche Gnosis. Ein Hasser des Fleisches, der alles Körperliche
ablehnt, bin ganz im Sinne des Paulus nicht. Ich halte die Mitte. Im Heiligen Geist. Mit Logos. Ich stehe
solide in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch. Und der jüdisch-alexandrinischen
Gnosis nach Philo von Alexandrien (Bekannter des Paulus) und Johannes dem Täufer.
Ich bin sicher, Bokrug, daß M.Kirschbaum auch Otto von Simson und den verehrten Hans Sedlmayr kennt –
und auch weiß, daß nicht allein die gotische Kathedrale (als in ihrer Möglichkeit vollendete Form),
sondern jedes dem katholischen Geist entsprechende Kirchengebäude eben jenen Geist atmet, was genau diese
Scheußlichkeiten „großartiger Einfachheit“ nicht tun.
Lieber Bokrug, Das trinitarische Gottesbild des NT… … unterscheidet sich vom Gottesbild des Moses
im AT! … es unterscheidet sich nur insofern, als Moses im Gegensatz zu den talmudischen Juden einschlußweise
geglaubt hat, was Gott noch offenbaren würde.
#21 Karl Murx 21:23:26 | Montag, 3. September 2007
Nach so’n blöder Gnostiker, … …der hier schreibt. Gemeint ist dieser Bokrug. Aber Katholiken, oder
solche, die sich so nennen, sind ja heutzutage zu blöd, das zu bemerken.
Eine dem katholischen Glauben entsprechende Kirche… Eine dem katholischen Glauben entsprechende Kirche…
Achim Hubel, Manfred Schuller und Mitarbeiter: Der Dom zu Regensburg Vom Bauen und Gestalten einer gotischen
Kathedrale Achim Hubel, Manfred Schuller unter Mitarbeit von Friedrich Fuchs und Renate Kroos: Der Dom
zu Regensburg – Vom Bauen und Gestalten einer gotischen Kathedrale (Pustet) 1996, 160 Seiten, 55 Farbabbildungen,
114 Schwarzweiß-Abbildungen, Zeichnungen, Pläne, Format 23,5 x 28 cm, Leinen, ISBN 3-7917-1449-X …ww.konrad-fischer-info.de/8dom.htm
Ich kann mir gar nicht vorstellen, M.Kirschbaum, daß Sie mir hier eine Steilvorlage nach der anderen
liefern wollen – aber sei’s drum: es ist doch klar, daß es nicht um das Material geht, sondern um die
Form und somit um die Aussage. Es ist doch völlig egal, ob eine dem katholischen Glauben entsprechende
Kirche aus Stein, Beton oder gehärtetem Kaugummi besteht. Und tun Sie sich den Gefallen, nicht zu fragen,
was denn eine dem katholischen Glauben entsprechende Kirche sei – das wäre denn doch ein zu und zu dämliche
Frage, die man mit dem hl. Thomas beantworten könnte, der bezüglich Gott schrieb, man könne nicht sagen,
wie Gott ist – aber durchaus, wie er nicht ist. Claro, Caro?
Das trinitarische Gottesbild des NT… …unterscheidet sich vom Gottesbild des Moses im AT! www.philos-website.de/autoren/show.php?id=sophia_g.ht…
Paulus nimmt die Dreiteilung Körper-Seele-Geist vor…das Christentum wächst aus dem Judentum in Richtung
Geist…JHWH war der „Fürst dieser Welt“, der Gott der Materie und Demiurg…ein zorniger Gott des Gesetzes
und der Rache. Christus brachte den Fortschritt in Richtung Geist und religiöse Philosophie. Denn das
Gesetz wurde durch Moses gegeben, die Gnade und die Wahrheit aber kamen durch Christus. Dennoch aber gab
es auch im AT schon eine pythagoräische Zahlenmystik – das Christentum erwuchs aus dem Judentum. Gerechtigkeit
ist die GRUNDLAGE der Gnade!
@Bokrug Warum sollte Jesus die Gebote die Moses im Namen JHWHs gegeben aht, nehmen, wenn Jesus IHN ablehnen
sollte, Jesus Ihrer Meinung nahc einem anderen Gotte diente? Gibt es denn noch mehr Götter in Ihrer Welt
als den trinitischen und wen denn noch, ach ja, Ihre Sternen-Götzen. Sie nehmen es ja recht locker mit
Ihrem Pantheon (ups, da fällt mir ein, hab noch meine Honda draussen stehen)…
Das ist Haarspalterei, mein armer Freund! Ich gebe es allerdings zu, daß ich präziser hätte formulieren
können. Etwa in dem Sinne: Die Juden glauben, Gott vereimern zu können in dem Sie … (Rest bleibt).
Auch deshalb (vor allem aber wegen der Verblendung der Juden bzgl. des Messias) sind wir Katholiken das
neue Volk Israel.
#15 M. Kirschbaum 20:47:47 | Montag, 3. September 2007
Nö, keinen Frust, bin eigentlich sehr zufrieden … glauben Sie die Barockkirchen der Piusgruppe wären
nicht in Betonbauweise entstanden? Außerdem ist die ganze Betonfeindlichkeit ein Vorurteil aus der 70er
-Jahreromantik der damaligen Ökobewegung… Beton ist ein sehr wertvoller Baustoff – es kommt eben drauf
an , was man mit macht!
Jesus… …hat die Last des Gesetzes auf sich genommen und so uns davon erlöst. Er spricht im NT vom
Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs…dessen Name da lautet EL! Nicht aber vom JHWH. Dem zornigen Gott. Dem
diesseitigen Fürsten dieser Welt, der materiellen körperlichen Welt. Christus, als Metatron des AT,
ist als platonischer Logos der KÖNIG dieser Welt! Das Trinitarische Gottesbild des NT unterscheidet sich
klar vom Gottesbild des mosaischen AT. Christus rief am Kreuz zu EL, dem gütigen Vater, der ist Licht,
Gnade, Liebe, Geist und Wahrheit. Nicht zu JHWH.
GerdEric: „…als sei Ihr Gott in den letzen vergangegen Jahrhunderten verstorben, in der Modernen nicht
angekommen“ Abgesehen von den sprachlichen Mängeln ist dieses eine typisch jüdische Gottesvorstellung.
Deren Gott kann man dadurch vereimern, daß man sein Gebot der Sabbathruhe (sich nicht mehr als eine bestimmte
Entfernung von seinem Eigentum zu entfernen) dadurch umgeht, daß man durch einen Schabbesgoi Kissen in
genau jener Entfernung auf den Weg legt, den man am Sabbath zurücklegen will… Nein, nein: welches Glück,
dem neuen und ewigen Bund anzugehören. Und auch: kein Wunder, daß Gott der Herr sich ein neues Volk
Israel erwählt hat. Uns.
#9 M. Kirschbaum 20:35:40 | Montag, 3. September 2007
Ich finde diese Kirche in ihrer großartigen Einfachheit wesentlich ästhetischer als die neobarocken
und Nazarener-Bauten, mit denen die Piusbruderschaft seit neuestem manche deutschen Städte verschandelt!
Garagen? Sie tuen ja so, als sei Ihr Gott in den letzen vergangegen Jahrhunderten verstorben, in der Modernen
nicht angekommen… Aber es kommt doch darauf an, dass man mit ganzem Herzen und nicht mit gotischer oder
romanischer Vergänglichkeit betet. Die Gebäude wären heute auch schon alle weg, wenn man sie nicht
künzlich am Leben erhielte…
#6 Nachtlaterne 19:59:41 | Montag, 3. September 2007
wir haben in meiner nähe… …eine betonkirche, die kaum jemand richtig mag. da sie aber etwas katakompenhaftes
hat, also irgendwie verkörpert, dass es in der welt viel feindliches gebiet gibt und wir zuflucht benötigen,
mag ich sie mitlerweile ganz gerne. leider istb der alte pfarrer nicht mehr im amt und die jüngeren,
liberalen, liegen mir nicht am herzen. ich ahbe die kirche also längere zeit nicht mehr besucht.
Ich bin strikt gegen den Abriß dieser Scheußlichkeiten – es geht ja nicht nur um die Bauten des Botta!
Wir müssen diese Todsünden erhalten, wo immer sie sind, damit sie unseren staunenden Nachfahren als
Denkmäler dessen dienen, gegen das wir entschlossen gekämpft haben. Die leider viel zu früh verstorbene
Hamburgerin Dr. Regine Hinrichs hat über die Kathedrale von Evry illibus temporis eine ganz ausgezeichnete
und selbstverständlich seriöse Untersuchung verfaßt, die mir leider momentan nicht greifbar ist. Sollte
jemand sie haben, wäre es gut, sie z.B. als Leserzeitung einzustellen. Hinter dieser Kathedrale steckt
viel mehr antikatholische Symbolik, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Und Rainer Raffalt sagte
in seiner Sendung über den Antichrist den klugen Satz, daß die Kunst immer Tendenzen vorausahne und
daß ihm Angst werde, wenn er an das denke, was die heutige Kunst vorwegahne. Das war 1967, und er hatte
recht. Änderung, gar Verlust unseres katholischen Glaubens wird durch solche Monströsitäten dokumentiert.
Wer will mir denn angesichts solcher Zeugnisse einreden, hier werde mein katholischer Glaube dargestellt,
hier sei der Ort, das Mysterium des unverfälschten katholischen Glaubens zu feiern? Der Modernismus wird
aussterben – er zuckt nur noch und stinkt schon. Gegen eine erneute Ausbruchswelle dieser Epidemie kann
man gut vorsorgen, indem man diese Entsetzlichkeiten als Impfstoff einsetzt.
Es lebe die gotische Kathedrale… …auch das Sternbild der alttestamentarischen Sophia bzw. der Sonnenfrau
der Johannes-Apokalypse ist in viele Kathedralen eingearbeitet. Tatsächlich: Bereits die Sterndeuter
bei Christi Geburt wusssten um dessen Bedeutung. „Sonnenfrau“ (Offb. 12). www.kreiter.info/…richte/worms/dom.htm
Da setzen sich einige „Hirten“ und Architekten „„Denkmäler““. Und andere kunsthistorisch wertvolle Kirchenbauten
(so die aufgelassene Marienkirche in Bochum) verwahrlosen und verkommen zusehends. In Bochum hat sich
der zuständige Propst keinen Namen gemacht. Er hat sich als Kirchenhasser präsentiert, der den Untergang
der Hl. Kirche weiter propagiert. Scheinbar haben die kirchenschließenden Kleriker nicht bedacht, daß
es noch so was gibt wie Menschen, die immer und immer wieder „gespendet“ haben. Und dann kommen diese
„Kleriker“ her, und reißen ab, und bauen irgendwas neues auf. – Und dabei schaffen die es noch, ihren
Namen auf irgendwelche Grundsteine zu schreiben. Seltsam, diese verkehrten Herrschaften …
Denk- oder Mahnmal? In der Diözese wird gemunkelt, daß sich der Erzbischof von Turin, Severino Kardinal
Poletto (74), mit der Anlage ein Denkmal setzen wollte. Nunja…mal unterstellt, daß dem wirklich so
sein sollte, dann ist dieser Schuß ja mächtig nach hinten losgegangen. Oder will sich hier ernsthaft
jemand hinstellen und von sich behaupten, daß diese Kirche schön sei?