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Päpstliche Überzeugungsarbeit + Zusammenhalten + Dramaturgische Lehre + Menschenkuh + Islamische Zahlen
Benedikt XVI. im Papamobil
Benedikt XVI. im Papamobil
Päpstliche Überzeugungsarbeit

Italien. Papst Benedikt XVI. predigte gestern im italienischen Marienheiligtum Loreto vor 500.000 Jugendlichen. Er rief sie auf, gegen den Strom zu schwimmen und nicht auf „die interessanten und schmeichelnden Stimmen“ der Massenmedien zu hören, „die einen Lebensstil der Arroganz und der Gewalt anpreisen“: „Schwimmt nicht mit auf der Welle, die von dieser Überzeugungsmaschinerie angetrieben wird.“

Zusammenhalten

Deutschland. Der Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, wandte sich in einem Brief an die Gläubigen von Riekofen. Der Pfarradministrator von Riekofen war am 30. August wegen Verdachts auf sexuellen Mißbrauch von Kindern verhaftet und suspendiert worden. Der Mann war bereits wegen Kinderschändung vorbestraft und kam Dank eines positiven psychologischen Gutachtens wieder in die Pfarrseelsorge. In dem Brief warnt der Bischof vor vorschnellen Verurteilungen: „Wir alle können diese erschütternde Situation nur bestehen, wenn wir zueinander halten, bei der Aufklärung mithelfen und die Hilfe, die notwendig ist, geben.“

Dramaturgische Lehre

Österreich. „Faktum ist, daß sich die katholische Kirche seit dem Konzil mehr bewegt hat als die anderen Religionsgemeinschaften.“ Das erklärte der Grazer Bischof Egon Kapellari vor der antikirchlichen Tageszeitung ‘Der Standard’. Zum Zölibat sagte der Bischof, daß es „auch Probleme“ schaffe: „Da gibt es gar nichts zu beschönigen.“ Andererseits bringe die Priesterehe sehr rasch das Problem geschiedener Kleriker. Gegen weibliche Ministranten hat Mons. Kapellari nichts: „Da müßte man noch viel kreativer sein. Oft stehen sie ja nur herum. Da könnte man dramaturgisch viel mehr machen.“

Menschenkuh

Großbritannien. Am kommenden Dienstag soll die Produktion einer Mensch-Kuh-Chimäre genehmigt werden. Das hoffen Wissenschaftler des King’s College in London, die das Experiment seit zwei Jahren anstreben. Sie wollen den Zellkern eines Alzheimerkranken in die Eizelle einer Kuh einpflanzen. Das berichtete die ‘Neue Zürcher Zeitung’ am Sonntag. Ziel ist es, ein tierisches Ersatzprodukt für die schwer zu beschaffenden weiblichen Eizellen zu finden. Es wäre das erste Mal, daß eine Regierung das Experiment einer Mensch-Tier-Chimäre genehmigt.

Islamische Zahlen

„Im Zuge der Anwerbeabkommen, der Familiennachfolge und der zunehmenden Zahl an politischen Asylanten stieg die Zahl der Türken seit den sechziger Jahren von wenigen tausend auf heute rund 1,8 Millionen an; rechnet man die seit 1988 Eingebürgerten hinzu, liegt die Zahl bei 2,4 Millionen; die Zahl der Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern insgesamt liegt bei 3,4 Millionen.“

Aus einem Artikel von Friederike Reents in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 25. Juli.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Jörg Guttenberger, Köln   23:52:55 | Dienstag, 4. September 2007
Aegidius: Schuld
Schuld setzt Absicht, grobe oder einfache Fahrlässigkeit voraus. Inwieweit hier eine Schuld vorliegt, müssen wir fairerweise der Endabrechnung Gottes bzw. der Strafjustiz überlassen.
Ohne Zweifel besteht aber ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen der Personalpolitik des Bistums und den von dem begreffenden Pfarrer verursachten Schäden. Jedenfalls wurde bereits festgestellt, daß solche Sexualprobleme letztlich nicht mit bleibendem Erfolg therapierbar sind. Damit ist das Bistum von Amts wegen für die Entscheidungen seiner Mitarbeiter zivilrechtlich haftbar.
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#10   Aegidius   21:02:21 | Dienstag, 4. September 2007
Zusammenhalten
Warum hat die Diözese der/den Gemeinde/n nicht mitgeteilt, daß der Priester wegen sexuellen Mißbrauchs angezeigt war? Eine angebiliche Heilung heißt nicht, daß man nicht wieder rückfällig werden kann. Wie kann man zur Triebtat neigende Leute ohne Aufsicht in eine Pfarrei senden. Haben sich da die Kirchenoberen nicht mitschuldige gemacht?
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#9   Jörg Guttenberger, Köln   01:12:24 | Dienstag, 4. September 2007
Zusamenhalten
Da sieht man wieder den Wert von psychologischen Gutachten!
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#8   Credo   14:06:32 | Montag, 3. September 2007
@ gilbert
Lieber Gilbert,
da haben Sie mich vorher missverstanden.
Ich habe das auf Ihre Ausführung,
„der Altar wird vor der Feier der Mysterien inszeniert und schließlich die Gemeinde, unmittelbar vor der Feier des Herrenmahls. Ist das etwa keine dramaturgische Handlung?“,
bezogen.
Der Altar und die Gemeinde werden inzensiert, nicht inszeniert.
U.I.O.G.D.E.B.V.M.
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#7   nonnobisdomine   13:05:22 | Montag, 3. September 2007
Liturgie und Dramaturgie
Bischof Kapellari hat noch einiges zu lernen.
Er scheint größere Zusammenhänge nicht zu verstehen, obwohl er ja – m.W. Liturgiewissenschaftler ist.
Na dann, lb. Bischof, Kind Deiner Zeit. Weiter so – treibe die Zerstörung der Hl. Liturgie weiter. Wirst schon sehen, was Du davon hast.
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#6   Aleph †   12:49:20 | Montag, 3. September 2007
Credo
Bei NOM sind Inszenierungen in diesem Umfang nicht notwendig. Aber es gibt andere Liturgien, da wurde in früheren Zeiten eifrig Ein- und Auszug geprobt, Haltung, Hände falten. Manchmal war es wie auf dem Exezierplatz. Damit alles nur exakt geklappt wenn der Bischof zu Besuch kam… Ist das etwa keine Inszenierung?.
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#5   Credo   12:25:53 | Montag, 3. September 2007
@Gilbert
inzensiert! ;-)
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#4   Aleph †   11:22:41 | Montag, 3. September 2007
Ansgar
Hält er die Messe für ein Theater?
Ob die Messe ein Theater ist, weiß ich nicht. Aber jede Messe ist eine neue Inszenierung. Da kann nicht jeder wie ein wild gewordener Handfeger rumlaufen. Das würde die Optik und die liturgische Feier massiv stören.
Von daher hat der Bischof recht, wenn er den Begriff „dramaturgisch“ verwendet. Die Feier der Messe unterliegt bestimmten dramaturgischen Gesetzmäßigkeiten.
Die Messe wird in Szene gesetzt. Ganz abgesehen davon: der Altar wird vor der Feier der Mysterien inszeniert und schließlich die Gemeinde, unmittelbar vor der Feier des Herrenmahls. Ist das etwa keine dramaturgische Handlung?
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#3   Ansgar   10:26:07 | Montag, 3. September 2007
Dramaturgisch?
Was meint der Grazer Bischof mit „dramaturgisch“ im Bezug auf Ministranten? Hält er die Messe für ein Theater?
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#2   r.ruhrgebietler   10:08:50 | Montag, 3. September 2007
islamisch?
ISLAMISTISCH!
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#1   Alkuin   08:57:00 | Montag, 3. September 2007
Zusammenhalten?
Wenn werden diesen Schwachköpfen der Medizin, Justiz und auch die Bischöfe begreifen, dass Pädophilie NICHT HEILBAR IST!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vergebung, Versöhnung Ja! Den Wolf zum Schäfer machen NEIN! :-@
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