Kinderschlachtung
Viele Lügen
Lebensrechtler werden von der Politik hart bedrängt. Schlimmer ist die innerkirchliche Kritik. Die „Allianz für die ungeborenen Kinder“ appelliert an Papst Benedikt XVI.
Benedikt XVI. und der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer
Benedikt XVI. und der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer
© Dragan Tatic/HBF – www.papstbesuch.at
Hochwürdigster Heiliger Vater!

Ihr Besuch in unserem Land macht uns große Freude. Diesen Besuch möchten die Mitglieder dieser Allianz zum Anlaß nehmen, Sie dringend um Ihre Hilfe und um Ihre Stärkung beim Lebensschutz zu bitten.

Österreich – eines der reichsten Länder der Welt – ist für Ungeborene besonders gefährlich. Seit 3 Jahrzehnten wird bei uns circa jedes 2. ungeborene Kind getötet, teilweise öffentlich gefördert mit Steuergeldern, teilweise sogar in öffentlichen Krankenhäusern.

Christen sind immer für die Ausgegrenzten und Schwachen eingetreten. Ungeborene Kinder sind von allen am schutzlosesten. Sie können nicht weglaufen und protestieren.

Menschen, die gegen Abtreibung aufstehen und für Menschenrechte ungeborener Kinder eintreten, werden bei uns nicht nur von der Politik hart bedrängt, sondern bekommen auch innerkirchliche Kritik zu spüren.

Gleichzeitig wissen wir um die große Not, die hinter jeder Abtreibung steht, die Leiden, die damit einhergehen und aufgearbeitet werden müssen, die große, brachliegende Chance der Ortskirche, hier heilsam tätig zu sein.

Es gilt mit dem unverkürzten „Evangelium des Lebens“ eine echte „Kultur des Lebens“ aufzubauen und durch Leben und Tat, in Liebe und Wahrheit zu bezeugen.

Ein Abtreiber ermordete dieses Kind in der 7. Lebenswoche
Ein Abtreiber ermordete dieses Kind in der 7. Lebenswoche
In diesem Geist appellieren wir inständig an Sie, Heiliger Vater Benedikt, bitte bestärken Sie uns

1) die ganze Realität mit eindeutigen, klaren Worten zu benennen:

schutzlose ungeborene Kinder, allein gelassene Frauen und Mütter. Väter, die sich aus dem Staub machen. Schweigemauer in Kirche und Gesellschaft. Kindestötung als Geschäft, viele Mittäter, viele Lügen.

2) als Christen wieder glaubwürdig zu werden:

Obwohl besonders schutzbedürftig, wurden ungeborene Kinder und ihre Mütter dem „freien Spiel der Kräfte“ überlassen. Auch in der katholischen Kirche hat es viele Versäumnisse gegeben. Zeichen der Reue und Wiedergutmachung setzen.

3) Lebensschutzgruppen zu fördern:

Diese Gruppen wertschätzen und ernst nehmen, mit allen Mitteln der Kirche unterstützen, finanziell, medial und ideell. Zusammenarbeit und Allianzen fördern.

4) die Ungeborenen ins Bewußtsein zu holen:

Umfassende Aufklärung über diese Lebensphase in allen katholischen Einrichtungen und Schulen. Der namenlosen getöteten Ungeborenen in jeder heiligen Messe gedenken. In jedem katholischen Friedhof Gedenk- und Begräbnisstätten einrichten.

5) den enormen Druck auf Mütter und Ungeborene abzubauen:

Mütter und Kinder schützen von Beginn der Empfängnis an. Mit allen Mitteln des Rechtsstaates, des Kirchenrechts und der kirchlichen Caritas. Alle katholischen Einrichtungen sollen „Mütter in Not“ aufnehmen und unterstützen.

6) die Väter endlich wachzurütteln:

Ihre Mitverantwortung als Väter für ihre ungeborenen Kinder einfordern. Männern und Vätern ins Gewissen reden. Umdenkprozesse bei ihnen fördern.

7) wirksame Maßnahmen im öffentlichen Raum zu setzen:

Regelmäßige Gebetsprozessionen und Kundgebungen. Zeichen des Protests gegen Abtreibungen setzen. Wirksame kirchliche Sanktionen für Katholiken, die sich an Abtreibung beteiligen oder diese befürworten. Umfassende kirchliche Hilfe für die vielen Menschen, die an den Folgen der Tötung ihres Kindes leiden.

Die Katholiken Österreichs und alle Menschen guten Willens können ganz sicher eine Trendwende bei der Tötung ungeborener Kinder bewirken. Bitte bestärken Sie uns dabei, Heiliger Vater!

30. August 2007

Unterzeichner des Appells

Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (Claudia Kaminski, Deutschland)
Bundesverband Lebensrecht e.V. (Claudia Kaminski, Deutschland)
Europ. Ärzteaktion (Dr. Bernhard Gappmaier)
Human Life International (Mag. Dietmar Fischer)
Jugend für das Leben (Dipl.-Päd. Norbert Rauscher)
Österr. Lebensbewegung (Dr. Wolfgang Machold, Wien)
Pro Vita (Dr. Alfons Adam)
Bewegung für das Leben (Bernhard Eschenberg, Mörtschach)
Pro Sancta Ecclesia e.V. Initiativkreis von Laien u. Priestern (in W, NÖ u. Bgld, Mag. Th. Lintner)
IACK – International Alliance of Catholic Knights (Peter P. Hauser, Salzburg)
UNEC – Union der Nationen Europäischer Christen (GS Winfried Wuermeling, Paris)
Familie der Divine Innocence (für den deutschen Sprachraum Elfriede M. Henley, Surrey (GB))

Paula Bachmann, Pflegehelferin, Oberhofen im Inntal
Mag. Hermann Bahr, Hinterbrühl
Dr. Florian Baumgartner, Kinderarzt, Goldegg
Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner OSB, Maria Dreieichen
Kaplan Ing. Mag. Markus Doppelbauer, Sedrun (CH)
Maria Fellner und Georg Fellner, Vogau
Alexa & Dr. Christof Gaspari, Maria Enzersdorf
Dr. Rudolf Gehring, NÖ Landesobmann „Die Christen“, Perchtoldsdorf
Jutta & Johannes Graf, Linz
Diakon Klaus Hanisch, Mindelzell (D)
Mag. Dr. Martin Hofer, Lehrer, Wieselburg
Johann & Marianne Hollaus, Hürm
Pfarrer Msgr. Prof. OStR Dr. Ernst Kallinger, Wien
Dipl.-Ing. Hedwig & Dipl.-Ing. Andreas Kirchmair, Piberegg
Rita Klasz, VS-Lehrerin, Dipl. Erwachsenentrainerin & SC i.R. Dipl.-Ing. Dr. Walter Klasz, Wien
Christine Lang, Linz
Martina Lintner, St. Pölten
Dipl.-Ing. Alexander Pachta-Reyhofen, Wien
Mag. Emmerich Pesl, Bäcker & Konditor, Kindberg
Dr. Richard Piaty, ehem. Präsident der österr. Ärztekammer, Fehring
Dr. Josef Preßlmayer, Gesundheitspsychologe, Steinbach
Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V. Deutschland (D)
MMag. Wolfram Schrems, Bildungsreferent, Wien
MinRat i.R. Dr. Gerhard Seibold, Wien
Christa & Wolfgang Stadler, Patzmannsdorf
Mag. Gernot & Maria Pilar Steier, Neulengbach
Norbert & Monika Steinacher, Zell am See
Peter zu Stolberg, Wien
Zsuzsanna Stolberg, Wien
Dr. Inge Urban, Spittal/ Drau
em. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Waldstein, Mitglied der päpstl. Akademie für das Leben, Salzburg
Mag. Bernhard Wenger, Notar, Wernberg
Hon. Prof. DI. Dr. Heinrich Wohlmeyer, ehem. Präs. d. Österr. Ges. für Biotechnologie, Lilienfeld

Der Appell wurde am 31. August an den Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, übermittelt.
      
46 Lesermeinungen
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#46   caritatem   20:36:38 | Freitag, 13. Februar 2009
Ja,lieber Clemens
Über Politik kann man wirlich lange diskutieren.Dazu bräuchte ich ein kühles Bier und einen schönen langen Abend und anschließend nett ausklingen lassen.So etwas mag ich.
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#45   Clemens H. †   20:29:26 | Freitag, 13. Februar 2009
Caritatem: „ist es genau richtig angelegt.“
Und wenn man Menschen durch Rentenerhöhungen oder anderen Zuwendungen ihr Leben erleichtern kann,ist es genau richtig angelegt.
Falsch.
Oder zumindest ungenau.
Das würde nur gelten, wenn das Geld auch da wäre.
Leider ists aber nun so, dass diese Zuwendungen momentan einzig über neue Schulden finanziert werden könnten- und DAS geht nicht. Schulden machen ist im Prinzip in Ordnung, aber nur dann, wenn das geliehene Geld zur „Produktionssteigerung“ sozusagen, benutzt wird. Wird es einzig für den Konsum (Rentenerhöhungen und sowas) genutzt, dann darf es nicht schuldenfinanziert sein, denn dann muss die nächste Generation den Konsum der vorhergegangenen finanzieren – und hat nichts davon. Bildung z.B. könnte man in der Tat schuldenfinanzieren, denn Bildung generiert Wertschöpfung, d.h. die Schuldenrückzahlung/die Zinsen würden indirekt durch die bessere Bildung (also mehr Leute, die was neues erfinden, die hochwertige Dinge produzieren etc) gedeckt.
Man kann natürlich trefflich darüber streiten, ob der Staat sein vorhandenes Geld richtig ausgibt, bzw wo was gespart werden könnte um es den Menschen zum Konsum zukommen zu lassen. Das ist ein weites Feld.
Aber so, wie die faktische, finazielle Lage des Staates momentan ist, ists nicht möglich, den Menschen mehr Geld zukommen zu lassen („zu Schenken“).
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#44   derLeser   20:13:08 | Freitag, 13. Februar 2009
wenn religion nur zum sozialen wird
hört sie auf religion zu sein
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#43   caritatem   20:11:57 | Freitag, 13. Februar 2009
Eben,liebe Sozialpolitiker
Denn Sie wissen nicht,was sie tun,soviel zur Soziallehre.
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#42   Clemens H. †   19:59:55 | Freitag, 13. Februar 2009
Caritatem: Fortsetzung (Sozialstaat)
Was die allgemeine „Lohnschere“ angeht: Ja, ist „assi“. Lustigerweise muss man konstatieren, dass die „C-Parteien“ immer gegen den Mindestlohn waren, gegen Gehaltserhöhungen in absoluten Beträgen statt in Prozenten…
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#41   caritatem   19:58:07 | Freitag, 13. Februar 2009
Verstehe ich
Es geht um die Bereitstellung,über Nacht.Ob sie das Geld wirklich benötigen,ist etwas anderes.
Und wenn man Menschen durch Rentenerhöhungen oder anderen Zuwendungen ihr Leben erleichtern kann,ist es genau richtig angelegt.
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#40   gutpfad   19:54:51 | Freitag, 13. Februar 2009
Wenn Du die arme Welt gesehen hast,
die alten kranken Witwen am Straßenrand betteln, Straßenkinder und Aidswaisen, Notprostitution, die Hilfsprojekte der katholischen und evangelischen Kirchen und Du kommst nach Deutschland zurück, ja dann …
Auch bei uns gibt es Arme. Doch es ist noch kein Vergleich mit Afrika, Asien und Südamerika. Tausende von katholischen Priestern, Ordensleuten und Laien sind hier und in der ganzen Welt im Einsatz gegen Krankheit, Hunger und soziale Gerechtigkeit. Nicht wenige hat der Kapitalismus umgebracht, besonders in Südamerika.
Wer wirklich etwas tut, der gröhlt hier nicht dumm herum, wie ein hier bekannter Gerechter und Nichttuer.
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#39   Clemens H. †   19:49:24 | Freitag, 13. Februar 2009
Caritatem: Bissl zu einfach.
Sie machen es sich zu einfach.
1. Die Milliardenhilfen für die Banken z.B. sind eben nicht einfach so „Hier haste!“, sondern an strenge Auflagen gebunden – so strenge, dass sich bisher erst wenige Banken dazu durchringen konnten, die Hilfe in Anspruch zu nehmen.
2. Und es sind „nur“ Bürgschaften, d.h. das Geld bekommen die Banken nicht wirklich – es ist halt so wie bei mir früher: Ich kaufte mir eine Eigentumswohnung und meine Eltern unterzeichneten eine Bürgschaft bei der Bank und hätten nur dann wirklich betahlen müssen, wäre ich zahlungsunfähig geworden.
Sehr wahrscheinlich muss der Staat nur einen Bruchteil des bereitgestellten Geldes wirklich rausgeben, wenn überhaupt. Der Staat schenkt den Banken also kein Geld.
3. Diese Bürgschaft des Staates kommt der gesamten Wirtschaft zu Gute, denn diese ist auf Kredite angewiesen. Die Bürgschaft ist also vor allem wichtig für die Wirtschaft im allgemeinen – vom Bäcker um die Ecke, der ne neue Backmaschine braucht bis zur BASF.
Aber wenn es um Rentenerhöhungen geht oder Bildung,brauchen die Jahre.
Sehen Sie, und hier ist der Unterschied – Rentenerhöhungen und Bildung kosten wirklich reales Geld. Welches dann „weg“ ist. Und welches der Staat deshalb auch wirklich haben muss.
Leider ist mein Platz zuende.
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#38   caritatem   19:37:32 | Freitag, 13. Februar 2009
Viele Kinder möchten mithalten,Eltern sollten schon nein sagen.
Wer gibt Armut gerne zu ? Bei Hartz VI ist kein teures Gerät drin.
Sicherlich gibt es auch Fälle,wo der Staat betrogen wird.Aber die ehrlichen unter den armen,schweigen.Und das ist die Mehrheit.
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#37   Ultramontanus   19:30:19 | Freitag, 13. Februar 2009
„Immer mehr Kinder haben mittags keine warme Mahlzeit“
Und woran liegt das? Selbst wenn man Hartz IV bekommt, sollte es für Eltern wohl in irgend einer Weise möglich sein, für so etwas zu sorgen. Dann kann eben mal nicht der neueste DVD-Plyer her oder was weiß ich.
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#36   caritatem   19:25:05 | Freitag, 13. Februar 2009
Deutschland ist kein Sozialstaat mehr.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Wir leben in einem Unrechtstaat.
Was Erhard mal wollte,ist Vergangenheit.
Immer mehr Kinder haben mittags keine warme Mahlzeit.
Unternehmer stellen nur noch 400,-€ Kräfte ein,oder Teilteit,damit sie noch mehr scheffeln können.
Ich könnte die Liste fortsetzen…
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#35   Ultramontanus   19:25:00 | Freitag, 13. Februar 2009
Das mit der kath. Soziallehre
kann man vielleicht zugestehen. Aber ich glaube nicht, dass die Leute darauf gekommen sind, weil sie katholisch waren. Das waren einfach gute Ideen.
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#34   Elijahu †   19:23:32 | Freitag, 13. Februar 2009
caritatem unser Homo-Romantiker
Haben wir doch kürzlich erlebt ? Um die sozialen Belange kümmert sich der Staat einen Dreck!
Um die sozialen Belange kümmern sich auch die fettgefressenen und geldgierigen Bischöfe, die von den Billionenbeträgen (nicht Milliarden, BILLIONEN) die in die Banken gesteckt werden direkt profitieren, einen Dreck.
Was meinen sie denn wessen Vermögen da gerade „mitgerettet“ wird?
Was für ein Naivling hahaha…
Erst durch die katholische Soziallehre
hahaha :-D
So jung, so naiv. Wie niedlich.
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#33   Ultramontanus   19:17:58 | Freitag, 13. Februar 2009
„Um die sozialen Belange kümmert sich der Staat einen Dreck!“
Ach ja?
Dann hab ich was falsch verstanden mit Erhard, der sozialen Marktwirtschaft etc.
Wir leben im sozialsten Staat, den es jemals auf deutschem Boden seit der Industrialisierung gab.
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#32   caritatem   19:13:36 | Freitag, 13. Februar 2009
Unser Staat braucht die Kirche
Haben wir doch kürzlich erlebt ? Um die sozialen Belange kümmert sich der Staat einen Dreck!Er hilft lieber Banken mit sofort Programmen(über Nacht)in Milliardenhöhe.Aber wenn es um Rentenerhöhungen geht oder Bildung,brauchen die Jahre.
Erst durch die katholische Soziallehre,vorgestellt (neu)von Bischof Marx,wurde unsere Politik wach gerüttelt.
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#31   Elijahu †   19:11:54 | Freitag, 13. Februar 2009
Ultramontanus, der gewissenlose Höllenatheist
Das kann der Ultra garnicht hören, das Wörtchen „Gewissen“ jetzt wos dem Ende zugeht. Da wird er fuchsteufelswild und malt gleich wieder den Adolf an die Wand.
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#30   Ultramontanus   19:04:19 | Freitag, 13. Februar 2009
„Die Kirche soll das Gewissen des Staates sein“
Der Staat braucht kein „Gewissen“.
Das ist total veraltetes, mittelalterliches Denken, einfach kindisch.
Was ein moderner Staat braucht und was im Interesse aller ist, sind Entscheidungsstrukturen, die den Evolutionsprozess vernünftig steueren (soweit dies möglich ist) und in Bahnen lenkt, die den größmöglichsten Nutzen für die Allgemenheit und für das Individuum bringen, dem natürlich auch gewisse Abwehrrechte gegen diesen Staat zustehen müssen, damit die Allgemeinheit (der Staat) nicht zuviel auf seine Kosten unternimmt.
Individuum ist dabei für mich primär ein lebender Mensch.
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#29   Kunstmaler †   18:47:12 | Freitag, 13. Februar 2009
Genau so ist es, Hr. Preßlmayer
Was ist aber leichter für den Mann, dem es nur um verantwortungslose Lustbefriedigung geht, zu sagen: „Treib doch ab, sonst bist du mich los!“ Die Frauen, die dann abtreiben verlieren erst das Kind und dann den Partner, denn welcher Mann möchte sich schon mit einem deprimierten, PAS-geschädigten
Befriedigungsobjekt abgeben? Er macht sich aus dem Staub und geht zur nächsten.
Sehen Sie und das nenne ich dann eine falsch verstandene Emanzipationsbewegung der Frau. Sich selbst zur Hure zu degradieren und dann noch darauf hoffen, dass der Mann Respekt vor so einer Frau hat – einfach lachhaft.
Und deshalb bin ich für die Würde der Frau – d.h. Frau soll sich nicht gleich mit fremden Männern in die Horizontale begeben, sondern mal ihr Hirn einschalten, falls es noch vorhanden ist.
Wer sich als Frau zum Lustobjekt degradiert, ist selber schuld, doch leider muss eben dann die Frucht in ihrem Leib an der Charakterlosigkeit der Frau, die ja keine Moral mehr in sich trägt, leiden und wird oftmals abgetrieben.
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#28   Vegetarier   18:39:45 | Freitag, 13. Februar 2009
Säkularisation
Im Mittelalter hatten wir die Kirche als Gewissen des Staates… wozu führte das? Kreuzzüge, Judenpogrome, Unterdrückung der freien Wissenschaften, Inquisition, Hexen- und Ketzerverbrennungen… welch glorreiche Zeiten. Gewissen des Staates sollten aufgeklärte, freiheits-, kritik- und wahrheitsliebende Menschen sein, keine geistlichen Würdenträger, die sich im Besitz absoluter Wahrheit glauben.
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#27   caritatem   18:32:08 | Freitag, 13. Februar 2009
Die Kirche soll das Gewissen des Staates sein.
Die Kirche muß und soll sich in politische Entscheidungen einmischen und ihre Stimme erheben.
Das tut sie zuwenig.Nur sie sollte liberaler sein.
Was abtreiben angeht,bin ich dagegen.Ungewollte oder durch Verbrechen gezeugte Kinder,sollten Familien gegeben werden,bevor sie in den Müll oder umgebracht werden.Die Frauen sollten gut psychologisch betreut werden,um den Alptraum zu verarbeiten.Dort sollte die Kirche mehr vor Ort sein.Denn was bitte schön,kann ein kleines Lebewesen für unsere graudame Welt ?
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#26   erzbengel michael †   18:12:09 | Freitag, 13. Februar 2009
Religion soll sich nicht einmischen
Jede Schwangere muß selbst entscheiden und vir ihrem Gewissen veranrworten, ob sie abtreiben will oder nicht. Kirche(n) und Staat(en) haben sich da nicht einzumischen. Wenn die Kirchen Leben retten wollen, sollen sie sich lieber um die Abschaffung der Todesstrafe bemühen.
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#25   Wood   17:46:43 | Mittwoch, 14. November 2007
Wahnsinn!
ich stell mir gerade folgendes vor: 16jähriges Mädchen, schwanger, treibt ab! Warum? Weil die Eltern streng katholisch sind und ein solches Kind mit diesem Freund nicht akzeptieren… Wahnsinn! Toll, oder?
Hauptsache Sie legen sich ihre Argumente zurecht, alles andere (meist kirchenfremde) wird vom Tisch geräumt und nicht erwähnt… zum Kotzen, traurig und erbärmlich hoch 10!
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#24   Bokrug †   18:28:19 | Freitag, 7. September 2007
@lutheraner:
Das Christentum ist aber weder Links- noch Rechts-(extrem), sondern…CHRISTLICH.
Es kann mit allen guten Willens – auf der Basis des Logos.
Christliche Parteien und von christlichen Ideen mit-inspirierte Bewegungen…
www.oedp.de
…en-partei-deutschlands.de/
www.die-grauen.de/
…humanwirtschaftspartei.de/
www.zeit-fragen.ch
Ich halte derzeit den LIBERALISMUS (bzw. Neo-Liberalismus) als von der anglo-amerikanischen Welt geschaffene Händler-Ideologie der Freimaurerei mit ihrem absoluten Relativismus für viel gefährlicher…
Monetarismus der Chicagoer Schule der Volkswirtschaft mit seiner Freihandels-Ideologie…
www.vergessene-buecher.de
Oskar Lafontaine bezieht sich vollkommen zurecht auf die katholische Soziallehre…
Ohne das man ihm deshalb in allem folgen muss…
Ich empfehle die Bücher von Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover, und auch Gerhoch Reisegger…
Grüsse
Bokrug
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#23   Lutheraner   18:19:17 | Freitag, 7. September 2007
Die Kirche gerät politisch immer mehr ins Fadenkreuz der Sozialisten
und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie mit einem Krach zusammen bricht.
Hexenjagd auf Buttiglione www.kreuz.net/bookentry.1351.html
Ihr unterschätzt die destruktive Intelligenz der Linken! Sie sind nicht nur dreimal schlauer als ihr, sie kämpfen auch unfähir und kommen immer aus dem Hinterhalt!
Mit den Linken läßt man sich nicht êin. Die haben noch jeden überrumpelt!
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#22   regnavit_a_ligno   12:24:05 | Donnerstag, 6. September 2007
Die Münchener Hebamme Maria Grundberger konnte Hunderte Kinder vor dem Abtreibungs-
mord schützen, indem sie Müttern ihre Gebhsteigberatung anbot!
Am 22. September um 19 Uhr wird ein Dokumentarfilm über sie in der Urania in Berlin uraufgeführt. Kartenvorbestellungen sind möglich unter Tel: 030-30810740
Der Titel des Films lautet: Maria und ihre Kinder.
Aus einer Pressemitteilung:
Vor einer Abtreibungsklinik spricht sie Frauen an, die sich oft in einem dramatischen Konflikt befinden: nämlich zwischen der Annahme oder der Tötung ihres Kindes. Durch die gezielte Desinformation seitens offizieller Beratung, die Abtreibung als einen harmlosen Eingriff darstellt, sowie durch massive Bedrängung seitens nächster Angehöriger sind die Frauen oft nicht wirklich entscheidungsfähig, wenn sie zum Abtreiben gehen. Daß es Maria Grundberger in den letzten Jahren gelang, hunderte Mütter zu einem Umdenken zu bewegen und sie vor der traumatischen Erfahrung der Tötung des eigenen Kindes zu bewahren, bewegt zutiefst. Denn wir werden daran erinnert, daß es zu den Grundfesten unserer Kultur gehört, gerade diejenigen zu schützen, die über keine eigene Stimme verfügen.
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#21   Rainer Tobak   11:49:28 | Donnerstag, 6. September 2007
Herr Preßlmayer,
Danke für Ihre Aufklärungen! Ich weiß aus meiner eigenen Umgebung, daß immer wieder junge Frauen zur Abtreibung gepreßt (von der Notwendigkeit und Unbedenklichkeit der Abtreibung „überzeugt“) werden! Wer sich selber schuldig gemacht hat, versucht möglichst viele andere Menschen in dieselbe Schuld zu treiben. Das „entlastst“ offenbar??? Manch einer benutzt dazu das Internet und gibt sich den Anschein des „Mitfühlenden“ :-! :-! >:)
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#20   PhilomenaWolkenstein   11:19:51 | Donnerstag, 6. September 2007
@preßlmayer
Beratungsdienst vor
Sie meinen im Belästigungs und Nötigungsdienst!
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#19   methusalix †   19:58:28 | Mittwoch, 5. September 2007
@Josef Preßlmayer
Josef Preßlmayer: leichtgläubig gegenüber Wimmer-Puchinger-Studie?
Sie scheinen überhaupt ein sehr gestörtes Verhältnis zur Wahrheit zu haben; aber das ist wohl auf Ihren Scheuklappen-Katholizismus zurück zu führen und kein Charaktermangel, wie Sie ihn immer mir unterstellen. Wenns denn Ihrem Ego dient, bleiben Sie dabei.
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#18   Josef Preßlmayer   10:36:24 | Mittwoch, 5. September 2007
leichtgläubig gegenüber Wimmer-Puchinger-Studie?
Der sichtlich unbelehrbare und unverbesserliche Abtreibungfreund Obe-/Methusalix, der dem ungeborenen Kind im Mutterleib sein eigenes Menschsein nicht zugestehen will und es auf den „Bauch“ der Frauen reduzieren möchte, wundert sich, dass ich dieser Studie Glauben schenke und sorgt sich neuerlich um mein Seelenheil, wie bereits nach Artikel „Mea Culpa“ zur Genüge abgehandelt wurde.
Ja, ich glaube dieser Studie, denn sie bestätigt, was ich selbst in jahrelangem Beratungsdienst vor der Wiener „Fleischmarkt-Klink“ erlebt habe:
Väter schieben ihre Töchter, die Hand um das Genick oder um die Schulter gespannt in den Hauseingang, eine junge Frau wendet sich weinend zu ihrer hinter ihr gehenden Freundin um, wird von dieser aber herzlos weiter zur Klink geschoben, Zuhälter treiben ihre Mädchen wie Schlachtvieh zum Eingang.
Zeugnisse ähnlicher Art sind auch im Buch „Lebensdämmerung“ auf festgehalten.
Dort wird auch ausführlich auf das erhöhte Früh- und Fehlgeburtsrisiko nach einer Abtreibung eingegangen, welches Lohn-Abtreiber Dr. Fiala leugnet. Hier nur ein knappes Zitat aus der „Dokumentierten Patientenaufklärung“:
„Bei späteren Schwangerschaften ist mit einer Neigung zu Fehl- und Frühgeburten zu rechnen… Der Schwangerschaftsabbruch kann Depressionen, Schuldgefühle oder seelisch bedingte Sexualstörungen verursachen.“
Auch dazu gibt es eine neuere Sudie des Hopital de Bicetre, Paris, der ich glaube, welche dieses erhöhte Risiko mit 40 – 70 % beziffert.
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#17   Dr.phil Z. Laus   09:01:33 | Mittwoch, 5. September 2007
Preßlmayer
Laut einer Studie der SPÖ-nahen Gesundheitsbeauftragten der Stadt Wien, Dr. Beate Wimmer-Puchinger, treiben 40 % der Frauen auf Druck ihres Partners ab, 20 % auf Druck ihres sozialen Umfeldes wie Eltern, Freundinnen, 40 % auf Grund eigener Entscheidung.
Danke für den Hinweis auf die Wiener Studie. Er belegt sozialempirisch, was jeder auch in seinem Bekanntenkreis mehrfach gehört oder erlebt hat: Die vielgerühmte „Selbstbestimmung“ der Frau zur vorsätzlichen Tötung des eigenen Kindes erfolgt in den wenigsten Fällen aus eigenem Antrieb. Die Tötungslizenz für Frauen ist in Wahrheit ein Freibrief zur Nötigung von Frauen. Aber auch aus eigenem Antrieb bestimmt die Frau niemals über sich selbst, wenn sie aktiv und gezielt den Tod über ein fremdes Menschenleben verhängt.
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#16   methusalix †   23:13:41 | Dienstag, 4. September 2007
@Josef Preßlmayer
Josef Preßlmayer: Männer machen sich aus dem Staub?Laut einer Studie der SPÖ-nahen Gesundheitsbeauftragten der Stadt Wien,…
Damit ist belegt, dass die „selbstbestimmte“ Abtreibung feministisches Wunschdenken ist.
Schon interessant, was Sie alles so als „Beleg“ akzeptieren. Sind Sie sonst auch so leichtgläubig? Ich hoffe nicht, denn da geht es dann um IHR SEELENHEIL.
Müssen wir uns darum, ob Ihrer Leichtgläubigkeit (die Sie auch hiermit beweisen: … obwohl das erhöhte Fehlgeburtsrisiko nach Abtreibung längst bekannt ist.) etwa Sorgen machen Herr Preßlmayer? So wie Sie sich, dankenswerter Weise, vor allem um die Bäuche von Frauen Sorgen machen?
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#15   Josef Preßlmayer   10:42:19 | Dienstag, 4. September 2007
Männer machen sich aus dem Staub?
Laut einer Studie der SPÖ-nahen Gesundheitsbeauftragten der Stadt Wien, Dr. Beate Wimmer-Puchinger, treiben 40 % der Frauen auf Druck ihres Partners ab, 20 % auf Druck ihres sozialen Umfeldes wie Eltern, Freundinnen, 40 % auf Grund eigener Entscheidung.
Damit ist belegt, dass die „selbstbestimmte“ Abtreibung feministisches Wunschdenken ist. Die meisten Frauen würden sich für das Kind entscheiden, wenn der Partner zu ihr und dem Kind stehen würde.
Was ist aber leichter für den Mann, dem es nur um verantwortungslose Lustbefriedigung geht, zu sagen: „Treib doch ab, sonst bist du mich los!“ Die Frauen, die dann abtreiben verlieren erst das Kind und dann den Partner, denn welcher Mann möchte sich schon mit einem deprimierten, PAS-geschädigten
Befriedigungsobjekt abgeben? Er macht sich aus dem Staub und geht zur nächsten.
Die „Fristenlösung“ macht es möglich. Einerseits darf der Mann zur Abtreibung drängen, andererseits ist er aber auch völlig rechtlos, wenn er das Kind will.
Mehr als 30 Jahre hat die Kirche und auch die ÖVP versagt, diese Tötungs-„Lösung“ zumindest so zu ändern, dass der Abtreiber nicht zugleich beratet und die Frau über die Folgen der Abtreibung beraten wird.
Noch immer darf aber der Abtreiber Dr. Fiala auf seinen Werbefoldern die Falschinformation verbreiten, dass Abtreibung „keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit“ hat, obwohl das erhöhte Fehlgeburtsrisiko nach Abtreibung längst bekannt ist.
Näheres über Fiala’s Falschinformationen:
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#14   Bokrug †   00:05:32 | Dienstag, 4. September 2007
Trinität ist die Alleinheit Gottes
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=232&highligh…
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=25&start=0
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=21&start=0
…w.islamforum.aks-pages.de/viewtopic.php?t=140&highligh…
3 (Trias):
Die Drei gilt in den Lehren als das Verbindende zwischen Eins und Zwei. Sie ist das Bindeglied der beiden ersten Zahlen und wird somit zur Zahl eines ersten Ganzen, einer Dreieinheit. Konnte man Monas und Dias noch in einem dinglichen Sinn – weil „gegen-ständlich“ – verstehen, so kommt mit der Dreizahl die rein funktionelle – weil verbindende – Qualität zum Ausdruck. Sie gilt als ein funktionell-geistiges Urelement, welches jeder konkreten Erscheinung vorausgeht. Sie beschreibt als erste Zahl einen symbolischen Entwicklungsprozeß, denn sie verbindet das Eine (1) mit dem Gegensätzlichen (2) auf einer höheren Ebene; sie ist damit reine Funktion. Insbesondere wird dieser erste Funktionsbegriff als verbindend und ordnend umschrieben. Das Prinzip der Dreiheit steht als eine Art „Urformel“ hinter allen konkreten und materiellen Dingen. So sind beispielsweise die aller Existenz zugrundeliegenden abstrakten Ordnungsgrößen Raum und Zeit vom Prinzip der Dreiheit geprägt. Der Raum, der die Ordnung des Nebeneinander bestimmt, besteht ebenso aus drei Dimensionen wie die Zeit, die die Ordnung des Nacheinander festlegt und in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft gliedert.
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#13   GerdEric   23:56:09 | Montag, 3. September 2007
@Bokrug
Der Logos wurde nach Justin im Anfang gezeugt und ist ein subordinatianisch verstandener >zweiter Gott<, ein Vermittler zwischen Gott und Welt. Irenäus von Lyon versteht die Inkarnation des göttlichen Logos als letztes Glied einer langen Kette von Offenbarungen seit der Erschaffung der Welt, er formuliert erstmals das hellenistische >Prinzip des Tausches<:
Wenn Sie ein Pantheon eröffnen wollen, so müssen Sie sich vom Monotheismus trennen.
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#12   Bokrug †   23:34:10 | Montag, 3. September 2007
Eine Partei gegen Abtreibung: „„Denn euer Körper ist ein Tempel, in dem Gott wohnt.“
www.oedp.de
www.zeit-fragen.ch
„Im Johannesevangelium wird der Begriff Logos auf Jesus Christus als das >Wort Gottes< angewandt. Die zentrale Stelle für dieses Logos-Verständnis bildet der hymnische Prolog des Johannesevangeliums (Joh 1,1-1. Der Logos ist hier das präexistente, fleischgewordene, für die Menschen heilbedeutsame >Wort<, der Schöpfungsmittler und Offenbarungsträger, der der Welt Licht und Leben bringt. Die Wurzeln dieser Auffassung werden außer in der griechischen Philosophie (Philon von Alexandria) und der Gnosis in der Worttheologie des AT besonders aber in der frühjüdischen Weisheitslehre greifbar.
Von den Kirchenvätern wurde die neutestamentliche Übertragung des Logos-Gedankens auf Jesus Christus und seine Identifikation mit dem Sohn als der zweiten Person der Gottheit im Rahmen der Christologie und Trinitätsdiskussion der ersten drei Jahrhunderte weiter entfaltet. Bei den Apologeten des 2. Jahrhunderts wird dabei der Beginn der Rezeption von Stoa und Mittelplatonismus sichtbar: Der Logos wurde nach Justin im Anfang gezeugt und ist ein subordinatianisch verstandener >zweiter Gott<, ein Vermittler zwischen Gott und Welt. Irenäus von Lyon versteht die Inkarnation des göttlichen Logos als letztes Glied einer langen Kette von Offenbarungen seit der Erschaffung der Welt, er formuliert erstmals das hellenistische >Prinzip des Tausches<: Das Wort Gottes wurde Mensch, damit der Mensch zum Sohne Gottes werd
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#11   methusalix †   23:27:21 | Montag, 3. September 2007
12345
5) den enormen Druck auf Mütter und Ungeborene abzubauen:
Mütter und Kinder schützen von Beginn der Empfängnis an. Mit allen Mitteln des Rechtsstaates, des Kirchenrechts und der kirchlichen Caritas. Alle katholischen Einrichtungen sollen „Mütter in Not“ aufnehmen und unterstützen.
Das halte ich für eine sehr richtige Forderung! Mit der Erfüllung dieser Forderung haben die Niederlande und einzelne Bundesstaaten der USA bei der Frage der Abtreibung und der Sterbehilfe sehr gute Erfolge erzielt und sowohl Schwangerschaftsabbrüche als auch den Wunsch nach Sterbehilfe sehr stark verringert.
Allerdings passt diese Forderung nicht zum hier sehr lauten Ruf nach „Lebensschutz“ durch den Strafrichter.
GerdEric: @carlosmiguel
Ach ja, wäre das schön, wenn die Männer die Kinder schwangertrügen…, und jeder katholsiche Priester würde Jahr um Jahr…
… dann wäre, nach feministischer Sicht, die Abtreibung schon längst ein Sakrament.
PS.: nach Lehrmeinung ist glaube ich auch Verhütung und selbst onanieren Babycaust…
Bei strenger Auslegung des Begriffes „Beginn des Lebens“, wie er von den Hardcorekatholiken hier verwendet wird, ist Ihre Annahme richtig, GerdE.
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#10   GerdEric   14:06:47 | Montag, 3. September 2007
@carlosmiguel
Ach ja, wäre das schön, wenn die Männer die Kinder schwangertrügen…, und jeder katholsiche Priester würde Jahr um Jahr…
PS.: nach Lehrmeinung ist glaube ich auch Verhütung und selbst onanieren Babycaust…
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#9   carlosmiguel   13:32:07 | Montag, 3. September 2007
babycaust
Gelobt sei Jesus Christus.
So sehr ich dem Appell zustimme und von ganzen Herzen Erfolg wünsche, so sehr bitte ich dennoch zu bedenken, daß es nicht so sehr unwillige Väter sind, die sich „aus dem Staub machen“, wie es unter Punkt 1 heißt, sondern vornehmlich die von der feministischen Zeitgeistin verseuchten Gehirne der Frauen. Als werdender Vater habe ich keine Chance, nicht die allerkleinste, bei der Schwangerschaft oder dem vorgeburtlichen Mord an meinem Kind auch nur ein Wörtchen mitzureden. Wenn Sie es wünschen, dann könnte ich Ihnen Seiten im Internet verlinken, wo sich Legionen betroffener Männer und Väter austauschen und ihre traurigen Schicksale schildern.
Abgesehen davon, die Frau könnte das Kind ja austragen und sodann zur Adoption freigeben. Viele Elternpaare wären froh, ein kleines Kind adoptieren zu können.
carlosmiguel
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#8   Christian Hüller   13:27:35 | Montag, 3. September 2007
… weiter so!
Absolut zielführender Appell. Uneingeschränkt begrüßenswert. Das Thema Abtreibung muss vom Papst unbedingt höchst offiziell angesprochen werden.
Ich vermisse hier seit längerem eine klare Stellungnahme des Papstes.
Das Thema darf nicht als zweitrangig behandelt werden, auch wenn sich dies einige Christen sicher gerne wünschten. Die unmündigen, marginalisierten Opfer der Abtreibunmgsgesellschaft bedürfen der besonderen Unterstützung des höchsten Lehramts.
Dies gilt nicht nur für Österreich, sondern auch und gerade für Deutschland, welches laut Berechnungen von Statistikern in wenigen Jahren die älteste Bevölkerung der Welt aufweisen wird (!!!!).
Hier ist der deutsche Papst besonders in die Pflicht genommen. Dieser wird wissen, wie und an wen man die Botschaft am besten platziert.
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#7   engelhardt †   13:19:54 | Montag, 3. September 2007
Hunde? Strafe?
Nachtlaterne, Du masst Dir an zu wissen, welche Strafen Dein Gott verteilen wird.
Lies doch mal in Deinem magischen Buch nach, was Dein Gott ueber Leute wie Dich sagt. :)
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#6   nonnobisdomine   13:17:31 | Montag, 3. September 2007
Was sind schon „Bischofskonferenzen“???
Ein nationaler Wasserkopf.
Mehr nicht.
Natürlich kirchenrechtlich reglementiert. – Aber dennoch ohne Bedeutung.
Man siehe doch diese Stimmung, die die dt. Bischofskonferenz i.Z. mit „Kirchenaustritt“ erzeugt.
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#5   Rodolfo Panetta   12:14:42 | Montag, 3. September 2007
Unsere Bischofskonferenzen versagen…
… weil sie nicht bedingungslos zur Wahrheit stehen, sondern parteipolitisch mit ÖVP und CDU verbandelt sind und diesen nicht weh tun wollen.
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#4   Dr.phil Z. Laus   11:57:48 | Montag, 3. September 2007
Es ist tatsächlich pervers zu behaupten,
die „Not von Frauen“ seien durch Abtreibungen zu verringern. Vorsätzliche Tötungen als Mittel der „Sozialpolitik“?
Und übrigens: die Mehrzahl der Frauen befindet sich keineswegs in Not. Ich selber kenne allein drei Akademikerinnen, die abgetrieben haben, weil ihnen das Kind einfach nicht in ihre Pläne paßte, bzw. der frühere Sexualpartner sich als „falsche“ Wahl entpuppte!
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#3   Nachtlaterne   11:50:00 | Montag, 3. September 2007
die giftverspritzer…
…nehmen auch hier kein ende. statt einfach ja zum leben zu sagen haben sie immer weniger gründe für das leben und immer mehr für den tod. damit machen sie sich zu mördern in claseehandschuhen. ich hasse dieses verkommene pack, dass nicht aufhört argumente für den tod zu suchen und andere anzuklagen sie würden zu wenig tun, während sie selber nicht nur nichts tun sondern sogar gegen das leben arbeiten.
aber die göttliche strafe wird euch hunde treffen.
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#2   Dr.phil Z. Laus   11:41:37 | Montag, 3. September 2007
Möchte mal wissen…
wieviele potentielle Straftäter engelhardt schon bei sich zu Hause aufgenommen hat, um sie von Verbrechen abzuhalten …
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#1   engelhardt †   11:34:12 | Montag, 3. September 2007
Moechte mal wissen…
Wieviele „Muetter in Not“ die Unterzeichner schon selbst zu Hause aufgenommen- und wieviel Kinder sie jeweils haben.
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