Er war ein sehr beliebter Priester. Dann wurden seine sexuellen Verfehlungen bekannt. Er erhielt eine zweite Chance. Jetzt steht das Bistum unter Beschuß.
Mittwoch, 19. September 2007 10:09
Kurt K.: Was verschwiegen wird!
Erstaunlicherweise ist der +net-Artikel zu diesem Fall gar nicht so falsch, verschwiegen wird allerdings
das Verhalten des Bischofs Müller und seines Stabs im ersten Fall 1999. Da hat die Kirchenführung die
Eltern und die Kinder überredet, die ganze Sache zu verschweigen und stattdessen Schweigegeld bezahlt.
Als die Eltern vom Bistum verlangten zu versprechen, den Kinderschänder-Pfarrer wenigstens nicht mehr
in die Nähe von Kindern zu lassen, lehnte die Kirche dies ab. Auch den Vorbehalt einer Anzeige lehnte
die Kirche ab. Die Eltern unterschrieben schliesslich den Maul-Halt-Vertrag mit dem Bistum.
Erst eine Bekannte des Vaters (die nicht an den Knebelvertrag gebunden war) zeigte den Pfarrer dann an. Ergebnis: Eben jenes eine Jahr auf Bewährung. Und erst dann Abzug aus dieser Gemeinde (Viechtach).
Dann wurde der Pfarrer nach Riekhofen versetzt. Dort konnte niemand von dessen Vergangenheit wissen, denn das Bistum hatte seine Zeit in Viechtach aus seiner Vita entfernt.
Und von wegen „Thearpie“. Schon 2001 feierte der Kinderschänder mit Kindern Firmung.
Es ist weniger ein Massenphänomen von Priestern, die sich an Kindern vergreifen. Das eigentliche Problem ist, wie die Kirche damit umgeht. Vertuschung und Verschweigen. Bei vielen vielen Fällen. Und das ist eine Sauerei.
Erst eine Bekannte des Vaters (die nicht an den Knebelvertrag gebunden war) zeigte den Pfarrer dann an. Ergebnis: Eben jenes eine Jahr auf Bewährung. Und erst dann Abzug aus dieser Gemeinde (Viechtach).
Dann wurde der Pfarrer nach Riekhofen versetzt. Dort konnte niemand von dessen Vergangenheit wissen, denn das Bistum hatte seine Zeit in Viechtach aus seiner Vita entfernt.
Und von wegen „Thearpie“. Schon 2001 feierte der Kinderschänder mit Kindern Firmung.
Es ist weniger ein Massenphänomen von Priestern, die sich an Kindern vergreifen. Das eigentliche Problem ist, wie die Kirche damit umgeht. Vertuschung und Verschweigen. Bei vielen vielen Fällen. Und das ist eine Sauerei.
Sonntag, 9. September 2007 14:45
Sigurd von Thelen: Der Ruf nach Selbstjustiz oder Galgenjustiz beweist…
…dass unser Rechtssystem- Gott sei Dank! -von anderen
Menschen erschaffen wurde, die nicht in schwarz/weiß und gut/böse gedacht haben. Mit „Schwanz ab!“ befriedigt man vielleicht momentane Rachegelüste, löst aber kein Problem.
Wie die Justiz längst weiß: Drastische Strafen schüren bei
Tätern keine Ängste, weil diese immer darauf bauen, nicht erwischt zu werden. Es macht mehr Sinn zu überlegen, warum ein Mensch etwas tut, was ihn dazu trieb und inwiefern man Bedingungen schaffen kann, die künftig das Risiko einer Wiederholung oder erneuten Ausübung eines anderen minimieren. Bei Sexualstraftätern muß allerdings der Schutz der Allgemeinheit Vorrang haben. Wer nach Blutrache schreit, der soll sie gefälligst selbst ausüben und nicht erwarten, dass ein Justizbediensteter einen auf Schlächter macht.
Das ein Opfer einer Vergewaltigung Rachegefühle hat und Hass empfindet, ist wohl nachvollziehbar. Er/Sie ist aber
nicht der beste Ratgeber in Sachen Bestrafung.
Menschen erschaffen wurde, die nicht in schwarz/weiß und gut/böse gedacht haben. Mit „Schwanz ab!“ befriedigt man vielleicht momentane Rachegelüste, löst aber kein Problem.
Wie die Justiz längst weiß: Drastische Strafen schüren bei
Tätern keine Ängste, weil diese immer darauf bauen, nicht erwischt zu werden. Es macht mehr Sinn zu überlegen, warum ein Mensch etwas tut, was ihn dazu trieb und inwiefern man Bedingungen schaffen kann, die künftig das Risiko einer Wiederholung oder erneuten Ausübung eines anderen minimieren. Bei Sexualstraftätern muß allerdings der Schutz der Allgemeinheit Vorrang haben. Wer nach Blutrache schreit, der soll sie gefälligst selbst ausüben und nicht erwarten, dass ein Justizbediensteter einen auf Schlächter macht.
Das ein Opfer einer Vergewaltigung Rachegefühle hat und Hass empfindet, ist wohl nachvollziehbar. Er/Sie ist aber
nicht der beste Ratgeber in Sachen Bestrafung.
Samstag, 8. September 2007 08:40
crossword: pascal123
um es mit nachdruck zu betonen: erwachsenen haben die finger von kindern und jugendlichen zu lassen.
der oa priester ist offenbar krank und hätte daher das recht auf die behandlung, zu der sich eine humane gesellschaft verpflichtet hat. ich nehme an, dass so ein mensch durchaus unter seinem trieb und seinen taten leidet, so wie ja viele „sünder“ durchaus nicht aus vergnügen und spaß an der freud sündigen, wenn wir mal bei diesem, von mir nicht sehr geliebten ausdruck bleiben wollen. es geht hier auch um die verantwortlichen, die ihm sein amt übertragen haben.
wenn ich Ihnen in dieser heiklen thematik in zwei punkten widersprechen darf: so ferne keine gewalt im spiel ist, ist jede enge menschliche beziehung, vor allem aber die sexuelle natürlich von einem gewissen maß an verführung bestimmt. verführung im sinne, sich so attraktiv wie möglich zu präsentieren, seine (körperlichen) vorzüge auszuspielen etc. –-- das interesse des anderen wecken usw… selbstverständlich kann auch ein 12jähriger „verführen“. wir müssen uns davon frei machen, kinder und jugendliche als asexuelle wesen zu betrachten. wenn ich mich an dieses alter erinnere, da war schon sehr viel neugierde und sogar bedürfnis, sexualität zu erleben. in meinem fall war ich mit sicherheit nicht an gleichaltrigen interessiert, sondern an erwachsenen.
(so wie ich auch heute an erwachsenen und glücklicherweise nicht an kindern und jugendlichen interessiert bin) … für punkt 2 ist leider kein platz mehr…das nächste mal! lg
der oa priester ist offenbar krank und hätte daher das recht auf die behandlung, zu der sich eine humane gesellschaft verpflichtet hat. ich nehme an, dass so ein mensch durchaus unter seinem trieb und seinen taten leidet, so wie ja viele „sünder“ durchaus nicht aus vergnügen und spaß an der freud sündigen, wenn wir mal bei diesem, von mir nicht sehr geliebten ausdruck bleiben wollen. es geht hier auch um die verantwortlichen, die ihm sein amt übertragen haben.
wenn ich Ihnen in dieser heiklen thematik in zwei punkten widersprechen darf: so ferne keine gewalt im spiel ist, ist jede enge menschliche beziehung, vor allem aber die sexuelle natürlich von einem gewissen maß an verführung bestimmt. verführung im sinne, sich so attraktiv wie möglich zu präsentieren, seine (körperlichen) vorzüge auszuspielen etc. –-- das interesse des anderen wecken usw… selbstverständlich kann auch ein 12jähriger „verführen“. wir müssen uns davon frei machen, kinder und jugendliche als asexuelle wesen zu betrachten. wenn ich mich an dieses alter erinnere, da war schon sehr viel neugierde und sogar bedürfnis, sexualität zu erleben. in meinem fall war ich mit sicherheit nicht an gleichaltrigen interessiert, sondern an erwachsenen.
(so wie ich auch heute an erwachsenen und glücklicherweise nicht an kindern und jugendlichen interessiert bin) … für punkt 2 ist leider kein platz mehr…das nächste mal! lg
Donnerstag, 6. September 2007 17:17
Pascal123: Mitleid
Mitleid mit Marco können Sie gerne haben, habe ich auch. Da liegt der Fall aber anders.
1. ist Marco nicht deswegen vorbestraft
2. Ist Marco selbst noch fast ein Kind
3. War das Mädchen keine Schutzbefohlene von Marco
4. Ist Marco kein Pfarrer.
Wenn der Pfarrer unschuldig sein sollte, dann tut es mir für ihn leid was er durch machen musste.
Aber zu sagen er wäre ein armer Teufel. Das geht etwas zu weit. Unschuldsvermutung hin oder her, er ist Rechtskräftig verurteilt, wenn er dann nochmals den gleichen Fehler begeht, ist er nicht nur selber Schuld sonder auch nicht Bemitleidens wert, dann hat er es nicht besser verdient. Er hat für seine 1 Tat gebüßt das reicht. Ich erwehre mich dagegen den Opfern Mitschuld zuzuweisen indem man in den Raumstellt das sie die Taten vielleicht forciert haben, selbst wenn liegt das Verbrechen beim Täter( in diesem Fall beim Pfarrer) und bei niemand anderem. Kinder suchen vielleicht Nähe und Geborgenheit aber wohl kaum Sex mit weitaus älteren Partnern.
1. ist Marco nicht deswegen vorbestraft
2. Ist Marco selbst noch fast ein Kind
3. War das Mädchen keine Schutzbefohlene von Marco
4. Ist Marco kein Pfarrer.
Wenn der Pfarrer unschuldig sein sollte, dann tut es mir für ihn leid was er durch machen musste.
Aber zu sagen er wäre ein armer Teufel. Das geht etwas zu weit. Unschuldsvermutung hin oder her, er ist Rechtskräftig verurteilt, wenn er dann nochmals den gleichen Fehler begeht, ist er nicht nur selber Schuld sonder auch nicht Bemitleidens wert, dann hat er es nicht besser verdient. Er hat für seine 1 Tat gebüßt das reicht. Ich erwehre mich dagegen den Opfern Mitschuld zuzuweisen indem man in den Raumstellt das sie die Taten vielleicht forciert haben, selbst wenn liegt das Verbrechen beim Täter( in diesem Fall beim Pfarrer) und bei niemand anderem. Kinder suchen vielleicht Nähe und Geborgenheit aber wohl kaum Sex mit weitaus älteren Partnern.
Donnerstag, 6. September 2007 17:14
Sweetdragon: @ Lorenz
mit Tätern habe ich kein Mitleid – warum auch. Niemand hat sie gezwungen zu tun was sie getan haben.
Nein, mir tut auch der Marco nicht leid, denn sollte er das Mädchen wirklich vergewaltigt haben, dann hat er Schuld.
Leid tut er mir wenn sich herausstellt, das das Mädchen gelogen hat. Wäre der Täter ein Türke und die Tat in Deutschland passiert würde keiner Mitleid haben weil er vielleicht betrogen worden ist sondern man würde „Hängt ihn auf „ in der Presse lesen.
Bei dem Pfarrer handelt es sich ja auch nicht um einen Ersttäter, der vielleicht hereingelegt worden ist, sondern dieser Pfarrer ist bereits vorbestraft wegen sexuellen Mißbrauchs von Kindern. Das steht ja auch im Artikel.
Da sollte nicht nur er bestraft werden, sondern auch gleich die Verantwortlichen, die ihn wieder auf Kinder los gelassen haben. Beihilfe zu sexuellen Mißbrauch. Sie sind in meinen Augen genau so schuldig.
Nein, mir tut auch der Marco nicht leid, denn sollte er das Mädchen wirklich vergewaltigt haben, dann hat er Schuld.
Leid tut er mir wenn sich herausstellt, das das Mädchen gelogen hat. Wäre der Täter ein Türke und die Tat in Deutschland passiert würde keiner Mitleid haben weil er vielleicht betrogen worden ist sondern man würde „Hängt ihn auf „ in der Presse lesen.
Bei dem Pfarrer handelt es sich ja auch nicht um einen Ersttäter, der vielleicht hereingelegt worden ist, sondern dieser Pfarrer ist bereits vorbestraft wegen sexuellen Mißbrauchs von Kindern. Das steht ja auch im Artikel.
Da sollte nicht nur er bestraft werden, sondern auch gleich die Verantwortlichen, die ihn wieder auf Kinder los gelassen haben. Beihilfe zu sexuellen Mißbrauch. Sie sind in meinen Augen genau so schuldig.
Donnerstag, 6. September 2007 17:05
Lorenz: Lieber Pascal und süßer Drache,
gestatten sie mir wenigstens mit allen Opfern Mitleid zu haben. Weiter unten hat jemand von Ihnen geschrieben, er müsse k…, wenn das Mitleid Dritter nicht nur denen zuteil wird, mit denen sowieso alle Mitleid haben, sondern auch denen, mit denen sonst keiner Mitleid hat. Der Typ in Antalya (Marco?) tut mir auch leid, welche Schuld er auch haben mag. Immerhin zeigt der Titel des Beitrages, das Zitat vom Riekofener Bürgermeister „Nur noch ein armer Teufel…“, dass diese Sicht auf die Dinge nicht völlig skurril ist. Und bitte unterstellen Sie mir keine Sympathie für irgendwelche Gewalthandlungen. Danke.
Donnerstag, 6. September 2007 16:23
HarroMeyer: Da fehlt mir die christl. Toleranz
Warum denn gleich den Schniedel ab? Der ist doch auch von Gott! Gott macht es eben einigen schwer. Da gibt es welche, denen kann man eine junge Frau nackt ins Bett legen: Dann beten die ihr „Vater unser“ weiter. Ob das so in den Entwicklungsplan Gottes passt, wage ich zu bezweifeln. Da waren schon die alten Propheten anderer Meinung: s.Lot in der Genesis. Der durfte es gar mit seinen jungen Töchtern treiben. Mit Gottes Zustimmung, denn sie wurden hinterher schwanger
Donnerstag, 6. September 2007 15:59
Pascal123: @Lorenz
Was ist das denn für ein Stuss. Selbst wenn ein Jungendlicher( mit 13 Ist man eher ein Kind als Jugendlicher) sich in seinen Pfarrer verlieben sollte, ist der Vollzug Strafbar und gehört geandet. Kindesmißbrauch hat nichts mit Liebe oder Zuneigung zu tun, sondern mit Macht über einen Menschen gepaart mit sexueller Befriedigung. was gibt es da differenziert zu sehen, selbst wenn es von dem Jungen ausgegangen sein sollte hat der Pfarrer dafür zu sorgen dem kind und seiner Seeele keinen Schaden zu zufügen.Mit diesen Argumenten entschuldigen Sie das Verhalten von Tätern und schieben den Opfern eine Teilschuld zu. „Wenn Frauen kurze Röcke tragen sind Sie selbst Schuld wenn sie vergewaltigt werde“, oder wie darf man das verstehen.Wenn der Pfarrer tatsächlich schuldig ist,gehört er bestraft und ins Büro versetzt und nicht wieder in eine andere Pfarrei versetzt.Sollte er unschuldig sein, sollte rehabilitiert werden, aber bitte keinen Möglichkeit des Zugriffs auf Kinder bekommen.
Donnerstag, 6. September 2007 15:41
Sweetdragon: @ Lorenz
In welcher Schulklasse dieser Erde haben nicht spätestens im Alter von 13 alle Jungen von Sex mit ihrer
Lehrerin geträumt, wenn diese altersmäßig nicht gerade jenseits von gut und böse war?
Und selbst wenn es so gewesen ist – dann hat der Erwachsene dafür zu sorgen, das es nicht zum Vollzug des Geschlechtsverkehrs kommt. Schließlich hat er die Verantwortung dafür, das Kinder nicht geschädigt werden.
Pädophile, die Kinder vergewaltigen, gehört der Schniedel ab – da gibt es für mich kein wenn und aber.
Wer Kinderpornos hat, Fotos von Kindern in verfänglichen Posen (und damit meine ich jetzt nicht die Babynacktfotos oder Baby in der Badewanne, die wohl sehr viele Eltern haben ohne jeglichen sexuellen Gedanken) der gehört hart bestraft.
Du hörst dich an als wäre das für dich alles no Problem, Pädos sind ja nicht so…
Ich kann dir nur nochmal sagen, rede mit den Opfern dieser Tiere, die ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben. Die anderen Menschen ihr Leben kaputt gemacht haben nur um ihre eigenenTriebe zu befriedigen um mal Spaß zu haben.
Kinder können niemals gleichberechtigte Sexualpartner sein – auch kein noch so verliebter 13 jähriger.
Und ja – ein erwachsener Mensch egal ob Mann oder Frau, der seine Triebe nicht unter Kontrolle hat dem kann man nur zu rufen – selber Schuld – wenn er erwischt wurde.
Und selbst wenn es so gewesen ist – dann hat der Erwachsene dafür zu sorgen, das es nicht zum Vollzug des Geschlechtsverkehrs kommt. Schließlich hat er die Verantwortung dafür, das Kinder nicht geschädigt werden.
Pädophile, die Kinder vergewaltigen, gehört der Schniedel ab – da gibt es für mich kein wenn und aber.
Wer Kinderpornos hat, Fotos von Kindern in verfänglichen Posen (und damit meine ich jetzt nicht die Babynacktfotos oder Baby in der Badewanne, die wohl sehr viele Eltern haben ohne jeglichen sexuellen Gedanken) der gehört hart bestraft.
Du hörst dich an als wäre das für dich alles no Problem, Pädos sind ja nicht so…
Ich kann dir nur nochmal sagen, rede mit den Opfern dieser Tiere, die ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben. Die anderen Menschen ihr Leben kaputt gemacht haben nur um ihre eigenenTriebe zu befriedigen um mal Spaß zu haben.
Kinder können niemals gleichberechtigte Sexualpartner sein – auch kein noch so verliebter 13 jähriger.
Und ja – ein erwachsener Mensch egal ob Mann oder Frau, der seine Triebe nicht unter Kontrolle hat dem kann man nur zu rufen – selber Schuld – wenn er erwischt wurde.
Donnerstag, 6. September 2007 13:38
Lorenz: Empörungseifer
Der Thread lässt sich aber auch nicht aus der geliebten Skandalbahn herauslenken. Hier wollen alle nur verbranntes Fleisch riechen. Wo bitte finden sich im Beitrag Hinweise, die eine differenzierte Sicht ermöglichen. Weiter unten wurde gesagt es sei frevelhaft von mir, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das sexuelle Interesse vom Jugendlichen ausging, weil dies völlig unmöglich sei. Allein die Erwägung sei ein verwerfliches apologetisches Konstrukt. In welcher Schulklasse dieser Erde haben nicht spätestens im Alter von 13 alle Jungen von Sex mit ihrer Lehrerin geträumt, wenn diese altersmäßig nicht gerade jenseits von gut und böse war? Ich bleibe gern dabei und sage es gern nochmal ganz deutlich. Wer beim Stichwort Pädophilie durchdreht und nur noch „Schnidlwutze“ abschneiden möchte ist ein klassischer Verfolger. Einem im Fokus solcher Skandawut Stehendem ein „selber Schuld“ zuzurufen ist bereits sehr unkatholisch. Was ist dann erst mit dem hier laut zu vernehmenden Ruf „schindet ihn“?
Donnerstag, 6. September 2007 09:59
Luther: Yersinia
Mittwoch, 5. September 2007 21:06
Yersinia: @Luther: Studie: Sex liebste Freizeitbeschäftigung junger Pärchen
na so was; wohl was ganz was Neues?
und ich alte Naive dachte immer, Rosenkranzbeten wär up to date!
aber gut, dass du da ein so ein scharfer Beobachter des Zeitgeistes bist! Danke!
und ich alte Naive dachte immer, Rosenkranzbeten wär up to date!
aber gut, dass du da ein so ein scharfer Beobachter des Zeitgeistes bist! Danke!
Mittwoch, 5. September 2007 12:54
Luther: Stimme ich zu!
Genau! Auch im Sinne des „Täters“ wäre es, wenn die Sache schnell aufgeklärt wird.
Aber Sie haben indirekt ein viel Schlimmeres Problem angesprochen: die Verurteilung vorab durch die Medien, vor allem Antiklerikal!
Es steht doch für nahezu jeden „normalen“ Bürger auf der Strasse fest, dass dieser Priester, der dazu noch ein normaler Mann ist, wieder mal Schlechtes gemacht und ein Kind missbraucht hat! Ja, typisch katholische Kirche…etc etc etc.!
Und das sehe ich auch als grosses Problem an!
Aber Sie haben indirekt ein viel Schlimmeres Problem angesprochen: die Verurteilung vorab durch die Medien, vor allem Antiklerikal!
Es steht doch für nahezu jeden „normalen“ Bürger auf der Strasse fest, dass dieser Priester, der dazu noch ein normaler Mann ist, wieder mal Schlechtes gemacht und ein Kind missbraucht hat! Ja, typisch katholische Kirche…etc etc etc.!
Und das sehe ich auch als grosses Problem an!
Mittwoch, 5. September 2007 12:50
DocRöntgen: @Luther
Damit sprechen Sie ein weiteres Problem unserer Justiz an:
Aber eine Stufe zurück! Der Mann ist noch nicht staatlich veurteilt und bis dahin gilt er für mich als frei und unschuldig!
Die schleppende Bearbeitung solcher Fälle, anstatt möglichst schnell Licht in die Angelegenheit zu bringen. Gerade, wenn es darum geht, erneute Fälle aufgrund einer möglichen Beweislage zu verhindern. Aktenberge werden hin-und hergeschoben, während Täter und Opfer sich theoretisch dauernd über den Weg laufen.
Aber eine Stufe zurück! Der Mann ist noch nicht staatlich veurteilt und bis dahin gilt er für mich als frei und unschuldig!
Die schleppende Bearbeitung solcher Fälle, anstatt möglichst schnell Licht in die Angelegenheit zu bringen. Gerade, wenn es darum geht, erneute Fälle aufgrund einer möglichen Beweislage zu verhindern. Aktenberge werden hin-und hergeschoben, während Täter und Opfer sich theoretisch dauernd über den Weg laufen.
Mittwoch, 5. September 2007 12:28
Luther: Ja, das stimmt
durchaus und Rückfälle gibt es ja auch in nichtkirchlichen Kreisen…
Wie soll ein Bistum vorgehen?! Das ist schwer. Eine einfache Entlassung ist nicht moeglich.
Vorgehen: Diese rechtlichen Schritte an den Staat geben. Dieser bestimmt Strafe und die „Haftung“ und dann wird er psychologisch untersucht und gestützt und „geheilt“…dann kommt ein Gutachter, sogar zwei, sprechen ihn als geheilt aus und dann ist er wieder frei. Das ist nunmal unser Grundgesetz! So…jetzt kann das Bistum ewig darauf rumpochen, ihn nach Timbuktu versetzen und ihn dann vollends überwachen lassen. Moeglich! Klar! Noetig???
Der Priester und der Staat haben „grünes Licht“ gegeben. Das Bistum muss sich darauf verlassen, auch wenn es eben nunmal vielleicht etwas unsicher ist!
Aber eine Stufe zurück! Der Mann ist noch nicht staatlich veurteilt und bis dahin gilt er für mich als frei und unschuldig!
Wie soll ein Bistum vorgehen?! Das ist schwer. Eine einfache Entlassung ist nicht moeglich.
Vorgehen: Diese rechtlichen Schritte an den Staat geben. Dieser bestimmt Strafe und die „Haftung“ und dann wird er psychologisch untersucht und gestützt und „geheilt“…dann kommt ein Gutachter, sogar zwei, sprechen ihn als geheilt aus und dann ist er wieder frei. Das ist nunmal unser Grundgesetz! So…jetzt kann das Bistum ewig darauf rumpochen, ihn nach Timbuktu versetzen und ihn dann vollends überwachen lassen. Moeglich! Klar! Noetig???
Der Priester und der Staat haben „grünes Licht“ gegeben. Das Bistum muss sich darauf verlassen, auch wenn es eben nunmal vielleicht etwas unsicher ist!
Aber eine Stufe zurück! Der Mann ist noch nicht staatlich veurteilt und bis dahin gilt er für mich als frei und unschuldig!
Mittwoch, 5. September 2007 11:52
DocRöntgen: @Luther: Vorsicht…
Den Vorwurf einer Wiedereinsetzung lasse ich mir nicht gefallen, denn das Gutachten kam immerhin aus einer
psychologisch (voellig unkirchlichen) Hand!
Diese Gutachten sind gefährlich, wie wir mittlerweile aus vielen Fällen rückfällig gewordener Triebtäter wissen. Der Gutachter kann isch immer darauf berufen, dass zum Zeitpunkt der Untersuchungen kein Hinweis auf eine mögliche Rückfälligkeit mehr bestand. Das sogenannte Restrisiko wird dann in Kauf genommen- manchmal mit fatalen Folgen. Eine notfalle lebenslange Sicherungsverwahrung scheint mir da angebrachter.
Vorschläge wie Zwangskastration mögen Rachegelüste bedienen, sind letztlich aber kein Garant. Bei Kindesmißbrauch geht es ja nicht immer und nicht nur um
mechanische Triebbefriedigung, sondern um eine Machtdemonstration, die Lust am Unterdrücken etc.- auch ein kastrierter Mann kann sich einiges einfallen lassen, um diese Gelüste zu befriedigen. Auf einen rein sexuellen Aspekt lässt sich das nicht reduzieren, sondern
diverse psychische Faktoren, die einen Menschen zu einem Triebtäter machen. Letztlich muß das Allgemeinwohl vor individuellen Betrachtungen zu einer möglichen „Heilung“ des Täters stehen. Die richter, die einer Freilassung zustimmen, müssen schließlich nicht dafür gerade stehen, wenn dann etwas passiert.
Diese Gutachten sind gefährlich, wie wir mittlerweile aus vielen Fällen rückfällig gewordener Triebtäter wissen. Der Gutachter kann isch immer darauf berufen, dass zum Zeitpunkt der Untersuchungen kein Hinweis auf eine mögliche Rückfälligkeit mehr bestand. Das sogenannte Restrisiko wird dann in Kauf genommen- manchmal mit fatalen Folgen. Eine notfalle lebenslange Sicherungsverwahrung scheint mir da angebrachter.
Vorschläge wie Zwangskastration mögen Rachegelüste bedienen, sind letztlich aber kein Garant. Bei Kindesmißbrauch geht es ja nicht immer und nicht nur um
mechanische Triebbefriedigung, sondern um eine Machtdemonstration, die Lust am Unterdrücken etc.- auch ein kastrierter Mann kann sich einiges einfallen lassen, um diese Gelüste zu befriedigen. Auf einen rein sexuellen Aspekt lässt sich das nicht reduzieren, sondern
diverse psychische Faktoren, die einen Menschen zu einem Triebtäter machen. Letztlich muß das Allgemeinwohl vor individuellen Betrachtungen zu einer möglichen „Heilung“ des Täters stehen. Die richter, die einer Freilassung zustimmen, müssen schließlich nicht dafür gerade stehen, wenn dann etwas passiert.
Mittwoch, 5. September 2007 11:09
Luther: Sie haben Recht
Und nein keine Frau, kein Kind hat Schuld wenn es vergewaltigt wird- die Opfer zu Tätern machen ist ja
so einfach und der arme Pfarrer er kann einem leid tun.
Das ist absolut richtig. Da stimme ich Ihnen voll zu! Und ich denke, der Bischof hat Recht, wenn er sagt, dass die Justiz sich dem Fall annimmt und schnellstmöglich diese geschihcte aufklärt und dieser „Priester“ entsprechend rechtlich verurteilt wird.
Trotzdem: es ist große Vorsicht geboten. Diese Thema ist total erhitzt, gerade wenn etwas „katholisch“ passiert (das ist klar, denn in einer sexualisierten Gesellschaft, in der der Sex einen so hohen Stellenwert hat, werden natürlich gerade die Menschen schnell verurteilt, die von sich aus auf Sex verzichten). Und deshalb muss man ganz vorsichtig sein. Immerhin gilt der Rechtsspruch „In dubio pro reo“ immer noch und bei allem Übel und bei allem „Hass“ der sich aufbaut, muss das christ. Herz immer auch erstmal nüchtern und im Gebet für das moegliche Opfer und auch dessen Peiniger bleiben.
Solange seine Schuld aber noch nicht durch die Justiz entsprechend bewiesen wurde, bleibt er erstmal unschuldig. So ist die Rechtslage! Und wir sollten uns daran halten!
Noch was: Ich finde, und ich habe den Fall jetzt mal beobachtet, dass das Bistum gut reagiert hat. Den Vorwurf einer Wiedereinsetzung lasse ich mir nicht gefallen, denn das Gutachten kam immerhin aus einer psychologisch (voellig unkirchlichen) Hand!Auf irgendetwas muss sich auch ein Bischof und ein Ordinariat verlassen
Das ist absolut richtig. Da stimme ich Ihnen voll zu! Und ich denke, der Bischof hat Recht, wenn er sagt, dass die Justiz sich dem Fall annimmt und schnellstmöglich diese geschihcte aufklärt und dieser „Priester“ entsprechend rechtlich verurteilt wird.
Trotzdem: es ist große Vorsicht geboten. Diese Thema ist total erhitzt, gerade wenn etwas „katholisch“ passiert (das ist klar, denn in einer sexualisierten Gesellschaft, in der der Sex einen so hohen Stellenwert hat, werden natürlich gerade die Menschen schnell verurteilt, die von sich aus auf Sex verzichten). Und deshalb muss man ganz vorsichtig sein. Immerhin gilt der Rechtsspruch „In dubio pro reo“ immer noch und bei allem Übel und bei allem „Hass“ der sich aufbaut, muss das christ. Herz immer auch erstmal nüchtern und im Gebet für das moegliche Opfer und auch dessen Peiniger bleiben.
Solange seine Schuld aber noch nicht durch die Justiz entsprechend bewiesen wurde, bleibt er erstmal unschuldig. So ist die Rechtslage! Und wir sollten uns daran halten!
Noch was: Ich finde, und ich habe den Fall jetzt mal beobachtet, dass das Bistum gut reagiert hat. Den Vorwurf einer Wiedereinsetzung lasse ich mir nicht gefallen, denn das Gutachten kam immerhin aus einer psychologisch (voellig unkirchlichen) Hand!Auf irgendetwas muss sich auch ein Bischof und ein Ordinariat verlassen
Mittwoch, 5. September 2007 10:27
Pascal123: @sweetdragon
Ich stimme Ihnen ebendfalls zu. Besser hätte ich auch nicht sagen können. Danke
Dienstag, 4. September 2007 23:33
möchtegern-kathole: @Sweetdragon
stimme Ihnen 100% zu.
Dienstag, 4. September 2007 23:12
Sweetdragon: @ Lorenz
Über das Leid, dass nun auf dem Pfarrer lastet, ist mit dem erwähnten Nervenzusammenbruch allerdings
schon Einiges gesagt.
Der Arme er tut mir so leid …
Wenn ich höre das da jemand Mitleid mit dem Vergewaltiger hat, dann könnte ich kotzen.
Der Typ hat Kinder mißbraucht, zu seiner Erbauung um seine Lust zu befriedigen. Für den war das superoberklasse.
Die Kinder haben mit Sicherheit keinen Spaß daran gehabt sondern nur Angst. Rede doch mal mit den Opfern von solchen Pervesen, ob Pfarrer oder Onkel oder Papa ist da völlig egal.
Deren Leben ist in den meisten Fällen zu Ende, die Opfer werden kaum noch angstfrei leben können.
Reden sie mal mit Vergewaltigungsopfern, auch mit Frauen. Die werden ihnen schon das passende sagen zu dem Typ der seinen Schwanz nicht unter Kontrolle hatte. Und nein keine Frau, kein Kind hat Schuld wenn es vergewaltigt wird- die Opfer zu Tätern machen ist ja so einfach und der arme Pfarrer er kann einem leid tun.
Aber klar, man muß ja Mitleid haben mit Schweinen. Kastrieren und Schluß, dann kann er keinem mehr was tun.
Und es gibt KEINEN Unterschied im Leid der Opfer, egal ob das hier oder im Ausland passiert – oder sind den ach so tollen Christenmenschen buddistische, muslimische ect. Kinder nichts wert und die darf man ruhig kaputt machen?
Pfui Teufel – jeder der ein Kind anfasst sollte lebenslänglich sitzen.
Und bevor sie fragen – ja ich bin Betroffene. Und Nein niemand kann einem helfen diese Dinge dauerhaft zu vergessen.
Der Arme er tut mir so leid …
Wenn ich höre das da jemand Mitleid mit dem Vergewaltiger hat, dann könnte ich kotzen.
Der Typ hat Kinder mißbraucht, zu seiner Erbauung um seine Lust zu befriedigen. Für den war das superoberklasse.
Die Kinder haben mit Sicherheit keinen Spaß daran gehabt sondern nur Angst. Rede doch mal mit den Opfern von solchen Pervesen, ob Pfarrer oder Onkel oder Papa ist da völlig egal.
Deren Leben ist in den meisten Fällen zu Ende, die Opfer werden kaum noch angstfrei leben können.
Reden sie mal mit Vergewaltigungsopfern, auch mit Frauen. Die werden ihnen schon das passende sagen zu dem Typ der seinen Schwanz nicht unter Kontrolle hatte. Und nein keine Frau, kein Kind hat Schuld wenn es vergewaltigt wird- die Opfer zu Tätern machen ist ja so einfach und der arme Pfarrer er kann einem leid tun.
Aber klar, man muß ja Mitleid haben mit Schweinen. Kastrieren und Schluß, dann kann er keinem mehr was tun.
Und es gibt KEINEN Unterschied im Leid der Opfer, egal ob das hier oder im Ausland passiert – oder sind den ach so tollen Christenmenschen buddistische, muslimische ect. Kinder nichts wert und die darf man ruhig kaputt machen?
Pfui Teufel – jeder der ein Kind anfasst sollte lebenslänglich sitzen.
Und bevor sie fragen – ja ich bin Betroffene. Und Nein niemand kann einem helfen diese Dinge dauerhaft zu vergessen.
Dienstag, 4. September 2007 21:57
Aleph: Naturgesetzmäßigkeit
Das ist immer das gleiche Spiel: plötzlich spricht keiner mehr von dem skandalösen Fall, niemand etwas wissen davon. Alles versinkt in Schweigen und denkt, wie schön dass auch diesmal der Kelch wieder vorüber gegangen ist. Da muss doch eine Naturgesetzmäßigkeit dahinter stecken…?
Dienstag, 4. September 2007 21:52
Aegidius: Das Oridnariat ist selber schuld
Man sollte den Bischof von Regensburg mit anzeigen: wegen Beihilfe zum sexuellen Mißbrauch.
Das hätte der junge Mann, in Würzburg, mit dem Weihbischof auch machen sollen.
Jetzt geht es bestimmt wieder ans Vertuschen und Verschleiern, damit ja nichts an die Öffentlichkeit gelangt.
Das hätte der junge Mann, in Würzburg, mit dem Weihbischof auch machen sollen.
Jetzt geht es bestimmt wieder ans Vertuschen und Verschleiern, damit ja nichts an die Öffentlichkeit gelangt.
Dienstag, 4. September 2007 21:40
Pater Ralf: Ordinariat ist selber schuld
Ob Priester oder nicht einfach sein schnudlewutz wegschneiden und Problem ist gelöst, und gar keine Chance geben für einen zweit anfang in einer Pfarrei. Ordinariat ist selber schuld…
Dienstag, 4. September 2007 21:24
Lorenz: @ Sigurd
Es ist ja alles richtig, was Sie schreiben. Ein kleiner Einwand richtet sich aber gegen den etwas gesetzesfrommen Hinweis auf die Rechtslage. Wenn hier im Forum einer damit Abtreibung rechtfertigte, bekäme der aber Zunder. Es bleibt nach der Artikellektüre offen , wer einem mehr leidtun sollte: der Junge oder der Pfarrer (eine Vergleichbarkeit des Falles mit Kindersextourismus kann ich mir nicht vorstellen; ein wohl zuwenig beacheteter Ansatz zur Differenzierung zwischen Pädophiliefällen dürfte im Alter des jüngeren Betroffenen bestehen). Über das Leid, dass nun auf dem Pfarrer lastet, ist mit dem erwähnten Nervenzusammenbruch allerdings schon Einiges gesagt.
Dienstag, 4. September 2007 19:49
Sigurd von Thelen: @Lorenz: Differenzierung ist angebracht, aber…
…die Spekulationen, ob hier eine „gewaltfreie Liebesbeziehung“ zwischen Kindern und einem Pfarrer ebenfalls
denkbar ist, halte ich für sehr gefährlich. Erstens:
Kinder sind leider durch Erwachsene manipulierbar. Sollte der Pfarrer beispielsweise entgegengebrachte Sympathie erkannt haben, könnte er den Kindern (Jungen) weisgemacht haben, dass zu dieser Zuneigung „etwas mehr“ gehört- was sie ihm als Erwachsenen und Vertrauensperson (!) leider geglaubt haben könn(t)en. Das Jungs in diesem Alter von sich aus sexuelle Begierde geäußert haben sollen, ist ja wohl auszuschließen.
Zweitens: Manch ein Thailandtourist, der des Kindesmißbrauchs überführt wurde, sagte hinterher: „Wieso? Die haben doch freundlich gelächelt, die wollten das!“ Drittens: Selbst, wenn Minderjährige derartige Anstalten gegenüber Erwachsenen machen (äußerst unwahrscheinlich!), spricht unser Gesetz eine klare Sprache: Der Erwachsene/Volljährige muß sich hüten, darauf einzugehen. Dies dürfte einem Pfarrer wohl geläufig sein. Also finde ich Ihre Kritik in diesem Fall verkehrt. Sehen Sie sich diese niederländische Partei an, die den rechtlichen Rahmen für Sex mit Kindern schaffen will: Das hat mit Liebe nix zu tun- da wollen erwachsene
Menschen einen Freibrief für den Zugriff auf „junges Blut“ haben. Hehre Ziele? Nein: Eine Geilheit, die sie gefälligst mit wehrhaften Partnern ausleben sollen und nicht in diesem Machtgefüge, dass sich automatisch aus dem Altersgefüge ergibt! Meine Meinung!
Kinder sind leider durch Erwachsene manipulierbar. Sollte der Pfarrer beispielsweise entgegengebrachte Sympathie erkannt haben, könnte er den Kindern (Jungen) weisgemacht haben, dass zu dieser Zuneigung „etwas mehr“ gehört- was sie ihm als Erwachsenen und Vertrauensperson (!) leider geglaubt haben könn(t)en. Das Jungs in diesem Alter von sich aus sexuelle Begierde geäußert haben sollen, ist ja wohl auszuschließen.
Zweitens: Manch ein Thailandtourist, der des Kindesmißbrauchs überführt wurde, sagte hinterher: „Wieso? Die haben doch freundlich gelächelt, die wollten das!“ Drittens: Selbst, wenn Minderjährige derartige Anstalten gegenüber Erwachsenen machen (äußerst unwahrscheinlich!), spricht unser Gesetz eine klare Sprache: Der Erwachsene/Volljährige muß sich hüten, darauf einzugehen. Dies dürfte einem Pfarrer wohl geläufig sein. Also finde ich Ihre Kritik in diesem Fall verkehrt. Sehen Sie sich diese niederländische Partei an, die den rechtlichen Rahmen für Sex mit Kindern schaffen will: Das hat mit Liebe nix zu tun- da wollen erwachsene
Menschen einen Freibrief für den Zugriff auf „junges Blut“ haben. Hehre Ziele? Nein: Eine Geilheit, die sie gefälligst mit wehrhaften Partnern ausleben sollen und nicht in diesem Machtgefüge, dass sich automatisch aus dem Altersgefüge ergibt! Meine Meinung!
Dienstag, 4. September 2007 18:08
Lorenz: Sieg der politischen Korrektheit?
Das Bistum hat mit seiner zweiten Chance natürlich nichts falsch gemacht. Wieder einmal berauscht sich die Öffentlichkeit an Gewalthandlungen gegenüber Kindern. Das Problem: Die Medien drehen bei dem Thema immer völlig durch und fahren ihr ganzes Lieblingsfeuerwerk auf, dass die Verfolgung und moralische Vernichtung eines „Schuldigen“ zum Inhalt hat. Das Thema Pädophilie ist dabei ein todsicherer Kandidat für völlige Undifferenziertheit und höchste Empörungsseligkeit. Politisch unkorrekterweise sei angemerkt: In dem Wort steckt die Endung -philie (Liebe). Im Beitrag erfahren wir nichts über das wahre Ausmaß an Gewalt oder Manipulation. Die Möglichkeit, dass es sich um eine gewaltarme Libesbeziehung oder gar um gegenseitige Zuneigung handelt (Beziehung von „2003-2006“) wird gar nicht in Erwägung gezogen. Kein Zweifel darf die Empörungsseligkeit trüben. Es wäre sehr wider die in der Bergpredigt formulierten Gebote, wenn sich hier (der Thread liest sich fast so) nun Tradis und Schwule versöhnungshalber an der öffentlichen Erledigung des Riekofener Pfarrers einträchtig delektierten.
Dienstag, 4. September 2007 17:45
Pascal123: Garantiert nicht
Leider wird das nicht genügend differenziert, das muss ich zugeben. Deswegen muss man immer wieder darauf
hinweisen. Solange man versteht das HS nichts aber auch gar nichts mit Pädophilie zu tun hat, soll mir
das reichen. Aber +.net vermischt das so gerne damit man
1. ein Argument gegen HS per se hat
2. in besonderer Form ein Argument gegen HS Priester hat,nur leider klappt das nicht.
Außer bei Menschen die das so wollen oder so sehen wollen oder denken Sie hätten es so zu sehen, weil es imer wieder „vorgebetet“ wird, bitte diese Formulierung nicht wörtlich nehmen.
Was mich viel mehr erschreckt, das einfach der selbe Fehler immer wieder gemacht wird. Will man warten bis das mit den Versetzungen einmal klappt und der Priester nicht wieder Kinder mißbraucht um dann auf diesen einen Fall verweisen zu können. Die vergangenheit muss der RKK doch gezeigt haben das Versetzen in andere Gemeinden das Problem nicht beseitigen sondern noch vergrößern. Damit macht man sich Mitschuldig an den Kinder, wieder besseres Wissen Pädophile Priester zu versetzen.
1. ein Argument gegen HS per se hat
2. in besonderer Form ein Argument gegen HS Priester hat,nur leider klappt das nicht.
Außer bei Menschen die das so wollen oder so sehen wollen oder denken Sie hätten es so zu sehen, weil es imer wieder „vorgebetet“ wird, bitte diese Formulierung nicht wörtlich nehmen.
Was mich viel mehr erschreckt, das einfach der selbe Fehler immer wieder gemacht wird. Will man warten bis das mit den Versetzungen einmal klappt und der Priester nicht wieder Kinder mißbraucht um dann auf diesen einen Fall verweisen zu können. Die vergangenheit muss der RKK doch gezeigt haben das Versetzen in andere Gemeinden das Problem nicht beseitigen sondern noch vergrößern. Damit macht man sich Mitschuldig an den Kinder, wieder besseres Wissen Pädophile Priester zu versetzen.
Dienstag, 4. September 2007 17:33
Aleph: Pascal 123
Das ist aber auch eine verflxt schwierige Materie, über all kann man da anecken oder bleibt in den Widerhaken hängen. Ob das im richtigen Leben auch immer so fein säuberlich getrennt abläuft?
Dienstag, 4. September 2007 17:28
Pascal123: @gilbert
Ein homosexueller Priester kann auch pädophil veranlagt sein, aber nicht zwangsläufig, weil er homosexuell
ist.
Nein das kann man nicht sagen. Entweder man ist Homosexuell, Pädophil oder Päderast.
Pädophil=Neigung zu Kinder beiden Geschlechts
Päderast=Neigung zu Kindern des eigenen Geschlechts
Alle 3 genannten sexuellen Ausprägungen sind miteinander nicht vergleichbar, da Sie alle eine ganz unterschiedliche Sexuelle Ausrichtung haben.
Ein Priester der Kinder Mißbraucht ist Pädophil oder Päderast, das bitte ich zu unterscheiden. Wir unterscheiden ja auch zwischen Christen Katholischen Glaubens und Kreutz.netlern
Nein das kann man nicht sagen. Entweder man ist Homosexuell, Pädophil oder Päderast.
Pädophil=Neigung zu Kinder beiden Geschlechts
Päderast=Neigung zu Kindern des eigenen Geschlechts
Alle 3 genannten sexuellen Ausprägungen sind miteinander nicht vergleichbar, da Sie alle eine ganz unterschiedliche Sexuelle Ausrichtung haben.
Ein Priester der Kinder Mißbraucht ist Pädophil oder Päderast, das bitte ich zu unterscheiden. Wir unterscheiden ja auch zwischen Christen Katholischen Glaubens und Kreutz.netlern
Dienstag, 4. September 2007 17:12
santo domingo: @ gilbert
Das kann und sollte man.
Dienstag, 4. September 2007 17:08
Aleph: Kindesmissbrauch
Dann kann man doch gleich grundsätzlich von Kindesmissbrauch sprechen, der unnachsichtig zu ahnden ist.
Dienstag, 4. September 2007 17:07
santo domingo: @ gilbert
Genau,
Ein homosexueller Priester kann auch pädophil veranlagt sein, aber nicht zwangsläufig, weil er homosexuell ist.
das verhält sich zueinander wie Nichtraucher zu Opelfahrer.
Ein homosexueller Priester kann auch pädophil veranlagt sein, aber nicht zwangsläufig, weil er homosexuell ist.
das verhält sich zueinander wie Nichtraucher zu Opelfahrer.
Dienstag, 4. September 2007 17:01
Aleph: Doc Röntgen
Mag sein, dass ich das missverstanden habe. Sorry. Das Thema ist komplex. Können wir uns darauf einigen: Ein homosexueller Priester kann auch pädophil veranlagt sein, aber nicht zwangsläufig, weil er homosexuell ist.
Dienstag, 4. September 2007 16:58
santo domingo: @ Pascal123
Zustimmung!
Und wir wollen doch ausdrücklich festhalten, daß besagter Priester nicht wegen Homosexualität und auch nicht wegen Pädophilie, sondern wegen Kindesmißbrauchs vorbestraft ist.
Das Bistum Regensburg wird sich, eben weil es sich um einen bereits vorbestraften Täter handelt und letzteres beim Bistum auch bekannt war, kritische Fragen gefallen lassen müssen.
Was bei heterosexuellem Mißbrauch nicht anders wäre.
Und wir wollen doch ausdrücklich festhalten, daß besagter Priester nicht wegen Homosexualität und auch nicht wegen Pädophilie, sondern wegen Kindesmißbrauchs vorbestraft ist.
Das Bistum Regensburg wird sich, eben weil es sich um einen bereits vorbestraften Täter handelt und letzteres beim Bistum auch bekannt war, kritische Fragen gefallen lassen müssen.
Was bei heterosexuellem Mißbrauch nicht anders wäre.
Dienstag, 4. September 2007 16:55
DocRöntgen: @Gilbert: Sie haben meinen Vorwurf nicht verstanden
Pädophilie allgemein und solche Fälle, wie hier beschrieben, haben ihre Wurzel nicht in Homosexualität.
Diese Verquickung ist und bleibt eine Verzerrung, um Homosexualität zu kriminalisieren. Es dürfte eine
ganze Reihe homosexueller Kirchenbediensteter geben, denen kein
Mißbrauch von Minderjährigen vorzuwerfen ist. Insofern ist es wenig hilfreich, beides in einem Atemzug zu nennen.
Mißbrauch von Minderjährigen vorzuwerfen ist. Insofern ist es wenig hilfreich, beides in einem Atemzug zu nennen.
Dienstag, 4. September 2007 16:48
Aleph: Doc Röntgen
Das ist nicht miese Verquickung. Homosexusalität ist Fakt. Die kommt auch nicht vom Tisch, aufgrund welcher Heilmethoden auch immer. Sie ist als solche zu akzeptieren. Das konnte über lange Zeiträume mit Hilfe von Höllen- und anderen Bildern massiv verhindert werden, in der unmittelbaren Gegenwart aber immer weniger. Das wirkt sich sogar auch bei kreuz.net. aus. Um Bewusstseinsänderung und Ängste in der breiten Bevölkerung abzubauen, wird es aber noch eine Zeit brauchen. Das geht nicht von heute auf morgen. Vor etwa 30 Jahren wurde das Thema Homosexualität ganz anders behandelt, als es heute üblich ist. Da wäre ein CSD auch in kleineren Städten völlig undenkbar gewesen, oder schwule Abgeordnete in Parlamenten oder gar Bürgermeister. Heute findet noch nicht einmal die CDU etwas dabei. Und das ist gut so…!
Dienstag, 4. September 2007 16:35
DocRöntgen: @Gilbert: Schon wieder diese miese Verquickung…
Damit ist die Homosexualität katholischer Priester zwar nicht vom Tisch.
…sagen Sie im Kontext mit einen Fall von Kindesmissbrauch. Als wäre dies der logische Schluss aus Homosexualität. Schade, dass Sie diese kreuz.net-typische, böswillige und faktisch verkehrte Behauptung aufgreifen.
Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun, auch wenn hier immer wieder versucht wird, akzeptierte Homosexualität als Pforte zu sexuellem Mißbrauch zu deklarieren. Pädophilie betrifft sowohl Mädchen, als auch Jungen- die häufigsten Fälle gibt es innerhalb der Familie.
Insofern wird hier ein völlig flascher Eindruck vermittelt. Vielleicht auch deshalb, weil das „heilige“ Familienbild nicht angekratzt werden soll. Aber das ist scheinheilig und ein destruktives Verdrängungsmittel.
…sagen Sie im Kontext mit einen Fall von Kindesmissbrauch. Als wäre dies der logische Schluss aus Homosexualität. Schade, dass Sie diese kreuz.net-typische, böswillige und faktisch verkehrte Behauptung aufgreifen.
Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun, auch wenn hier immer wieder versucht wird, akzeptierte Homosexualität als Pforte zu sexuellem Mißbrauch zu deklarieren. Pädophilie betrifft sowohl Mädchen, als auch Jungen- die häufigsten Fälle gibt es innerhalb der Familie.
Insofern wird hier ein völlig flascher Eindruck vermittelt. Vielleicht auch deshalb, weil das „heilige“ Familienbild nicht angekratzt werden soll. Aber das ist scheinheilig und ein destruktives Verdrängungsmittel.
Dienstag, 4. September 2007 16:34
Aleph: Stimme der Vernunft
Vielleicht können ihm die Personalmanagment-Kenntnisse helfen, Wirr- und Drangsaligkeiten auf Erden besser zu bewältigen. Sie wissen ja: Vertrauen ist gut, aber Vorbauen besser.
Dienstag, 4. September 2007 16:30
stimme der vernunft: @gilbert
Ein Bischof hat höhere Weihen und wird vom Heiligen Geist erleuchtet.
Wozu benötigt er da noch Personalmanagementkenntnisse?
Wozu benötigt er da noch Personalmanagementkenntnisse?
Dienstag, 4. September 2007 16:15
Aleph: Pascal 123
Kenntnisse im Personalmanagement sind sehr wohl notwendig. Von einem konkreten Fall weiß ich, dass ein
pädophiler Priester unbedingt bei einer Gemeinschaft Dienst tun sollte. Erst auf massive Proteste der
Eltern wurde das Vorhaben abgeblockt. Ist das notwendig, solche Konflikte aufzubauschen und bei den Eltern
Ängste zu schüren.
Dem pädophilen Priester wäre damit ja auch nicht gedient. Warum wird dann von uneinsichtigen Leuten ein konfliktträchtiges Problem geschaffen?
Deshalb meine ich, dass Kenntnisse im Personalmanagement manchen Ordinariaten zur Ehre gereichen.
Dem pädophilen Priester wäre damit ja auch nicht gedient. Warum wird dann von uneinsichtigen Leuten ein konfliktträchtiges Problem geschaffen?
Deshalb meine ich, dass Kenntnisse im Personalmanagement manchen Ordinariaten zur Ehre gereichen.
Dienstag, 4. September 2007 16:01
Pascal123: @Gilbert
Ich glaube dazu muss man keinen Managmentkurs belegen, umzu wissen das ich einen Pädophil veranlagten Pfarrer nicht wieder in eine Pfarrei stecken, wo er wieder Kontakt zu Kindern hat.Das sagt der Normale Menschenverstand. Egal ob das Gutachten sagt er ist Geheilt, denn zu heilen ist Pädophilie nicht, man kann damit Leben ohne dieser Sexuellen Orientierung nachzugeben, aber zu heilen gibt es da nichts.
Dienstag, 4. September 2007 15:58
landorganist: Das ausgerechnet
Hetznet die sexuelle Fixierung eines kirchlichen Vereins beklagt, reizt doch zu einigem Gelächter.
Dienstag, 4. September 2007 15:55
stimme der vernunft: Das kann man
dann ja über WSK auch sagen
So what?
So what?
Dienstag, 4. September 2007 15:30
Hektor.von.Knokke: TYP???
Was hat die Darstellung von Fakten mit Hass zu tun?
Dienstag, 4. September 2007 15:05
taunuß: Wußten sie schon…?
das man Kartoffelsalat nicht als Gurgelwasser verwenden kann!
Dienstag, 4. September 2007 14:55
Typ: Ach so?
die kirchenfeindliche und auf sexuelle Themen fixierte Vereinigung ‘Wir sind Kirche’
Wie schön, dass ausgerechnet kreuz.net zu dieser Einschätzung kommt… Mehr Hass auf Kirche und Kirchenvertreter und mehr Fixierung auf sexuelle Themen als bei kreuz.net habe ich eigentlich noch nirgendwo erlebt.
Wie schön, dass ausgerechnet kreuz.net zu dieser Einschätzung kommt… Mehr Hass auf Kirche und Kirchenvertreter und mehr Fixierung auf sexuelle Themen als bei kreuz.net habe ich eigentlich noch nirgendwo erlebt.
Dienstag, 4. September 2007 14:51
Aleph: Eine Frage des Personalmanagements
Bei der Vergangenheitsgeschichte im Riekofener Fall wäre es klug gewesen, das Ordinariat hätte den Priester
im akademischen Bereich oder in der Altenpflege eingesetzt.
Musste es unbedingt wieder eine Pfarrei sein, wo Konflikte dieser Art viel leichter auftreten, vorprogrammiert sind?
Es wäre in hohem Maße wünschenswert, wenn auch Generalvikare einen Managementkurs zum Personaleinsatz belegen würden. Dann könnte gewährleistet sein, Klippen wie Kindesmissbrauch weiträumig zu umgehen. Beiden, dem Generalvikar und dem betroffenen Priester wäre gedient.
Fälle dieser Art wird es immer wieder geben. Sie sind nicht aus der Welt. Sie sollten sich nicht kläglich wiederholen. Es liegt zum großen Teil am Personalmanagement.
Damit ist die Homosexualität katholischer Priester zwar nicht vom Tisch. Der Schaden für alle betroffenen Personen wäre jedenfalls geringer. Dazu gehört eine gehörige Portion Offenheit, keine Mauschelpraxis.
Musste es unbedingt wieder eine Pfarrei sein, wo Konflikte dieser Art viel leichter auftreten, vorprogrammiert sind?
Es wäre in hohem Maße wünschenswert, wenn auch Generalvikare einen Managementkurs zum Personaleinsatz belegen würden. Dann könnte gewährleistet sein, Klippen wie Kindesmissbrauch weiträumig zu umgehen. Beiden, dem Generalvikar und dem betroffenen Priester wäre gedient.
Fälle dieser Art wird es immer wieder geben. Sie sind nicht aus der Welt. Sie sollten sich nicht kläglich wiederholen. Es liegt zum großen Teil am Personalmanagement.
Damit ist die Homosexualität katholischer Priester zwar nicht vom Tisch. Der Schaden für alle betroffenen Personen wäre jedenfalls geringer. Dazu gehört eine gehörige Portion Offenheit, keine Mauschelpraxis.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





