kreuzmeldungen
Mut zur altmodischen Alternative + Die polnischen Bischöfe fühlen sich ausgehebelt + Verlorengegangen + Viel Blabla – und ein Workshop + Die eigenen Leute?
Benedikt XVI.: "Habt keine Angst, anders zu erscheinen."
Benedikt XVI.: „Habt keine Angst, anders zu erscheinen.“
Mut zur altmodischen Alternative

„Habt keine Angst die alternativen Wege zu bevorzugen, welche die wahre Liebe weist:
· einen nüchternen und solidarischen Lebensstil,
· ehrliche und reine Gefühlsbeziehungen,
· einen rechtschaffenen Einsatz in Studium und Arbeit,
· ein tiefes Interesse für das Gemeinwohl.
Habt keine Angst, anders zu erscheinen und für das kritisiert zu werden, was erfolglos und altmodisch erscheinen mag.“

Papst Benedikt XVI. am Sonntag in seiner Predigt vor katholischen Jugendlichen bei seinem Besuch im mittelitalienischen Marienwallfahrtsort Loreto.

Die polnischen Bischöfe fühlen sich ausgehebelt

Polen. Der Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, hat die Absetzung des Programmdirektors von Radio Maryja Polen, Pater Tadeusz Rydzyk, gefordert. Der Kirchenfürst äußerte sich Ende August vor der Polnischen Bischofskonferenz. Das berichtete gestern die katholische Wochenzeitung ‘Tygodnik Powszechny’. Kardinal Dziwisz fürchtet eine „Spaltung“ innerhalb der Kirche. Radio Maryja entscheide über die theologische Richtung der Priester und Gläubigen des Landes: „Aber diese Verantwortung tragen eigentlich wir.“

Verlorengegangen

Deutschland. Die katholische Zeitung ‘Tagespost’ hat den dritten Abdruck einer bezahlten Anzeige der ‘Initiativkreise’ zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ verweigert. Das berichtete das monatliche Mitteilungsblatt der Vereinigung, ‘IK-Nachrichten’. Stein des Anstoßes war die Aufforderung in der Anzeige, Anträge für die Alte Messe nicht nur an die Pfarreien, sondern auch an den ‘Initiativkreis’ zu schicken, „damit er nicht ‘verloren’ geht.“ Der letzte Halbsatz müsse wegen Leserbeschwerden wegfallen, forderte die ‘Tagespost’. Bei den Initiativkreisen ging zu dieser Formulierung keine einzige Beschwerde ein.

Viel Blabla – und ein Workshop

Österreich. Vom 11. bis 13 Oktober findet in Graz der Kongreß „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ statt. Die Veranstaltung erfolgt auf Einladung des Universitätsklinikums und unter dem Ehrenschutz des sozialistischen Landeshauptmanns der Steiermark, Fritz Voves, und des Bischofs von Graz, Mons. Egon Kapellari. Referenten sind unter anderem der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, der Präsident der muselmanischen Glaubengemeinschaft, Anas Shakfeh, und der evangelische Landesbischof Herwig Sturm. Der deutsche Diplomsozialarbeiter Markus Hoffmann von der evangelikalen Organisation „Wüstenstrom“ zur Heilung Homosexueller wird einen Workshop gestalten.

Die eigenen Leute?

Österreich. „Wie, bitte, soll ein Schiff fahren, wenn die eigenen Leute dagegenrudern“ – erklärte Abt Gregor Henckel-Donnersmarck vom Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien vor der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’. Zum Besuch von Papst Benedikt XVI. in seinem Kloster erklärte der Abt, daß der Papst die Liturgie „nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, aber auf Deutsch und Latein“ schätze. Die skandalträchtige, zweimal geschiedene christdemokratische Familienministerin Österreichs, Andrea Kdolsky, ist nach Abt Henckel-Donnersmarck bei der Papstmesse willkommen: „Aber mit der Bitte, nicht zur Kommunion zu gehen.“
      
18 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#18   Artois †   16:57:55 | Samstag, 8. September 2007
@pravda
Sagt’ ich ja … :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#17   DieWahrheit †   09:50:40 | Donnerstag, 6. September 2007
@Maurice Corvisier
Selbstangemaßte moralische Autorität ersetzt eben nur sehr, sehr begrenzt korrekte Hirnleistung und Kompetenz.
Ich frage mich, wie Sie als Unbetroffener hier etwas Sinnvolles zum Thema korrekte Hirnleistung und Kompetenz beitragen wollen… :-O
Und auch durch Wiederholung werden Ihre Aussagen weder wahrer noch wirken sie intelligenter ;-):
Ich hatte schon einmal das Vergnügen, in einem Strang vor längerer Zeit zu schreiben, daß das Gegenteil von links nicht etwa „rechts“ ist, sondern Kompetenz und Sachverstand.
Daß er zugegebenermaßen auch noch sexuell verdreht ist, wollen wir ihm nicht anrechnen.
Das ist aber nett und grenzt – wenn es aus Ihrem Munde kommt – schon fast an Toleranz :-).
Redaktion benachrichtigen
#16   Stimme aus dem Tradiland   18:44:24 | Mittwoch, 5. September 2007
CluK macht mehr draus…
Kaum gesprochen, fühlte er sich angesprochen: Der Meuten-Frontmann, dessen Namenswahl wohl ironisch gemeint ist…
har har :-D O:) :-@
über die Stellungnahmen der frankophilen Freunde aus dem Artois und von anderswo habe ich mich elitär-reaktionäres Element gerade zerkugelt…
nochmals: har har :)3 :-] :(3
PS.: Was „CluK“ heißt: Wie erwähnt, der „Club lupenreiner Katholiken“ (hat die liberal-antiklerikale Zeitung „Die Presse“ erfunden, nicht ich).
Werbespot: Wer beim CluK ist, hat mehr vom Leben (so ähnlich wie die Cola-Werbungen früherer Zeit)…
zum dritten Mal: har har :-) :-] :-D
Redaktion benachrichtigen
#15   Maurice Corvisier   18:26:22 | Mittwoch, 5. September 2007
Abgesehen davon, daß dieser linke Tor
offenbar wirklich nichts als seine Keule zur Hand hat. Daß er zugegebenermaßen auch noch sexuell verdreht ist, wollen wir ihm nicht anrechnen.
Was ja recht unerquicklich ist, das ist die dümmelnde Art seines Auftretens hier. Selbstangemaßte moralische Autorität ersetzt eben nur sehr, sehr begrenzt korrekte Hirnleistung und Kompetenz.
Ich hatte schon einmal das Vergnügen, in einem Strang vor längerer Zeit zu schreiben, daß das Gegenteil von links nicht etwa „rechts“ ist, sondern Kompetenz und Sachverstand.
Tschä. Dem ist nun einmal so.
Redaktion benachrichtigen
#14   DieWahrheit †   18:25:46 | Mittwoch, 5. September 2007
@Artois
Teutsche Sprache schwere Sprache :-D
„Tumbe Typen“ wie die Wahrheit dürfen das nicht mal einen Aufnahmeantrag abgeben.
Lern erstmal richtig Deutsch, kleiner Nazi ;-).
Redaktion benachrichtigen
#13   Artois †   18:18:12 | Mittwoch, 5. September 2007
Die Reaktion
ist ein ausgesprochen elitärer Club. „Tumbe Typen“ wie die Wahrheit dürfen das nicht mal einen Aufnahmeantrag abgeben. Har har har :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#12   DieWahrheit †   18:15:03 | Mittwoch, 5. September 2007
Endlich outet sich die Meute…
… als reaktionärer, rechtskonservativer bis rechtsextremer tumber Haufen :-).
Wie wäre es mit ner Armbinde mit nem Kreuz drauf? ;-)
Redaktion benachrichtigen
#11   Maurice Corvisier   17:52:02 | Mittwoch, 5. September 2007
Ja, Ansbach, einverstanden:
„OK, es ist so schön, Rechts zu sein.“ (Falls man solche einfachen Kategorisierungen überhaupt akzeptieren will).
Und dann in der reichen Tradition eines Haller, de Maistre, de Bonald, Donoso Cortes, Davila, Jünger, Schmitt … zu stehen statt in der Flachdenke phrasenschwingenden, abgewracktenund deshalb historisch schon jetzt toten alt-68er Gutmenschentums!
Es stimmt: das hat was.
Redaktion benachrichtigen
#10   Ansbach.Dragoner   17:39:03 | Mittwoch, 5. September 2007
Es ist so schön, ein „Schwein“ zu sein.
Da wir Katholiken die nicht dem Zeitgeist hinterherlaufen ohnehin alle „Rechtsextrem“ :-D sind bis auf die selbsternannten Guten natürlich, die freilich nur mit Nazihetzmethoden arbeiten, aber selbstverständlich keine sind, ist es mir jetzt auch schon egal.
OK, es ist so schön, Rechts zu sein. :(3
Redaktion benachrichtigen
#9   Maurice Corvisier   17:32:53 | Mittwoch, 5. September 2007
Als Club-Erkennungszeichen, Stimme,
schlage ich aufgekrempelte Ärmel vor.
Macht Benedikt mit?
Damit die kreuts-net-Meute tobt!
Redaktion benachrichtigen
#8   Benedikt   17:18:23 | Mittwoch, 5. September 2007
30 Punkte…
…aber noch interessanter ist, dass der Fragesteller zumindest tieferes Wissen zu besitzen scheint, auch wenn er es unter allerlei Albernheiten verbirgt. Das ist ja nicht überall so…
Redaktion benachrichtigen
#7   Stimme aus dem Tradiland   17:11:14 | Mittwoch, 5. September 2007
@ Maurice: Unser Club:
…Der „Club der lupenreinen Katholiken“…
damit die (kreuts.net etc.) Meute tobt…
…Har Har :-) :-] :-D :-S :-# o^/
Redaktion benachrichtigen
#6   Maurice Corvisier   16:55:24 | Mittwoch, 5. September 2007
Schönen Gruß, Stimme aus dem Tradiland,
seit gerade eben bin ich auch im Club!
Redaktion benachrichtigen
#5   HomCat   16:53:53 | Mittwoch, 5. September 2007
Irgendwas ging da falsch…
Mein Ergebnis
21 bis 29 Punkte
Sie sind zwar im Grunde katholisch, doch in einigen Fragen unsicher. Es ist zu befürchten, dass Sie von neuzeitlichen und liberalen Ideen verwirrt wurden. Legen Sie dagegen allmorgendlich den Antimodernisteneid von Papst Pius X. ab.
Ich hab gewusst, daß Harry Potter mir eines Tags das Genick bricht…
:-#
Redaktion benachrichtigen
#4   Stimme aus dem Tradiland   16:44:28 | Mittwoch, 5. September 2007
Na bitte: Sogar Benedikt XVI. hätte seine Freude an mir!
Die Presse bestätigte mir in diesem Test diepresse.com/…quiz/327756/index.do, dass ich ein lupenreiner Katholik bin (Ergebnis: 30 Punkte).
Wörtlich: Sehr gut. Haben Ihnen Ihre Eltern statt Grimms Märchen den Katechismus vorgelesen? Papst Benedikt XVI. hätte seine Freude an Ihnen, Sie sind ein lupenreiner Katholik.
Wobei bei manchen Antworten keine wirklich stimmt und man sich für das „geringste Übel“ als Antwort entscheiden muß.
Das mit den Grimms Märchen ist nicht so dumm: Statt diesen sollte man aber nicht den Katechismus, sondern Heiligengeschichten vorlesen (haben meine Eltern aber gar nicht getan – ich habe mich selbst fortgebildet, was heute keinem Tradi erspart bleibt). Der Katechismus gehört gesondert vorgetragen, am besten bei der Kinderkatechese der FSSPX!
Redaktion benachrichtigen
#3   Typ   10:52:33 | Mittwoch, 5. September 2007
Schlauer Henckel
„Wie, bitte, soll ein Schiff fahren, wenn die eigenen Leute dagegenrudern“
Eine sehr kluge Aussage über kreuz.net!
Redaktion benachrichtigen
#2   iustus   10:33:38 | Mittwoch, 5. September 2007
Mmmmmh
Anträge für die Alte Messe nicht nur an die Pfarreien, sondern auch an den ‘Initiativkreis’ zu schicken, „damit er nicht ‘verloren’ geht.“ Der letzte Halbsatz müsse wegen Leserbeschwerden wegfallen, forderte die ‘Tagespost’.
Sollte denn an der Befürchtung etwas dran sein? Wer kein Interesse daran hat, dass Anträge „verloren gehen“, dem kann doch völlig wurscht sein, wem sie noch zur Kenntnis gegeben werden. o.O
Redaktion benachrichtigen
#1   stimme der vernunft †   09:34:27 | Mittwoch, 5. September 2007
der Brüller
Bei den Initiativkreisen ging zu dieser Formulierung keine einzige Beschwerde ein.
Na und? Wenn die NPD rechtsradikale Parolen verkündet, beschweren sich die Leute ja auch bei der PÜolizei und nicht bei der NPD
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenKurienernennung + … kreuzmeldungenPäpstliche Überzeugungsarbeit + … kreuzmeldungenSich wichtig fühlen + … kreuzmeldungenUnter den Kardinälen der beste + … kreuzmeldungen„Ich liebe dieses Land“ + … kreuzmeldungenWeg der Vollkommenheit + … kreuzmeldungenGeheimnisse + … kreuzmeldungenWie bei Bush oder Putin + … kreuzmeldungenFordernde Botschaft + … kreuzmeldungenAuch etwas Gutes + … kreuzmeldungenFragen der Jugend + … kreuzmeldungenDritter Aufruf + … kreuzmeldungenAhme ihn nach! + … kreuzmeldungenAppell für den Lebensschutz + … kreuzmeldungenPapst besucht Frankreich + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net