Was ist die Basis für den interreligiösen Dialog?
Ein Lob auf die Fürbitte zur Bekehrung der Juden. Wie kommen Juden dazu, von den Katholiken zu fordern, nur noch Gebete zu sprechen, die ihnen gefallen – fragt ein Rabbiner.
(kreuz.net, New York) Rabbiner Jerachmiel Seplowitz aus New York hat Papst Benedikt XVI. für die Freigabe
der Alten Messe gelobt.
Das erklärte der Rabbiner in einem Artikel für die US-Wochenzeitung ‘The Jewish Press’ vom 18. Juli.
Seplowitz würdigt auch, daß der Papst die Katholische Kirche als die einzige wahre Kirche betrachtet. Der Rabbiner ist nicht im Geringsten abgeschreckt, daß das Haupt einer anderen Religion diese Religion auch als die einzig wahre ansieht. Im Gegenteil:
„Für mich war es immer merkwürdig, daß Vertreter verschiedener Religionen in Harmonie zusammenkommen, um ihren gemeinsamen Glauben zu teilen“.
An und für sich müßten diese Leute per Definition starke Widerstände gegen die Andersgläubigen am gleichen Tisch besitzen: „Die Art, wie eine Gruppe betet, sollte eine Brüskierung für die andere sein.“
Rabbiner Seplowitz kann sich ein Gebet zwischen Vertretern verschiedener Religionen nur unter der Voraussetzung vorstellen, daß die Beteiligten ihren eigenen Glauben nicht ernstnehmen:
„Wenn meine Religion gut ist und deine Religion gut ist, kann man sich anpassen, vermischen und austauschen.“
Der Rabbiner fragt, ob sich jemand vorstellen kann, daß der Prophet Elijah mit den Baalspriestern auf dem Berg Karmel ein interreligiöses Gebet hält: „Willst du ein gemeinsames Gebetstreffen? Großartig. Wir beten zu Gott und ihr könnt zu Baal beten.“
„Die Christen glauben, daß alle Sünder sind und daß es nur einen Weg zum Heil gibt“ – faßt Seplowitz die katholische Lehre korrekt zusammen.
Dieser Glaube beginne damit, daß der Messias vor rund zweitausend Jahren erschienen ist. Daran glaubt der Rabbiner „natürlich“ nicht.
Aber er respektiert den Papst, „weil er unzweideutige Aussagen über seinen Glauben macht“.
Der Papst sage, daß es unversöhnliche Unterschiede gibt. Seplowitz stimmt dem ganz und gar zu: „Wir können nicht so tun, als ob die Unterschiede nicht existierten.“
Gutes Karfreitagsgebet
Der Rabbiner beschäftigt sich auch
Er erwähnt ein Empörungsschreiben, welches das „Internationale jüdische Komitees für interreligiöse Beratungen“ an den Vatikan geschickt hat. Die Forderung des Komitees: Das Karfreitagsgebet muß weg.
Der Rabbiner bezweifelt den Sinn dieser Forderung: „Wie kommen wir Juden dazu, von den Katholiken zu fordern, nur noch Gebete zu sprechen, die uns gefallen?“
Diese Forderung beinhalte, daß Juden die katholische Theologie beeinflussen wollen: „Seien wir ehrlich: Die Christen glauben, daß sie recht haben und wir im Irrtum sind. Sie denken, daß wir uns bekehren sollen.“
Die Dreistigkeit der Juden, den Christen vorzuschreiben, wie sie beten sollen bewertet der Rabbiner als „irre“:
„Sollen wir dem Vatikan erlauben zu bestimmen, was wir in unseren Gebeten sagen? Oder sollen wir vielleicht den Talmud Zeile für Zeile untersuchen, um sicherzugehen, daß nichts enthalten ist, was Leute beleidigend finden?“
Rabbiner Seplowitz ist keinesfalls gegen Gespräche mit Kirchenvertretern.
Der Papst müsse wissen, daß es gut sei, die Millionen Katholiken zu ermutigen, Israel zu unterstützen und daß es schlecht sei, die Juden zu hassen:
„Wir sollten aber nicht gemeinsam den Talmud studieren, und wir sollten nicht über Gebete diskutieren.“
Das erklärte der Rabbiner in einem Artikel für die US-Wochenzeitung ‘The Jewish Press’ vom 18. Juli.
Seplowitz würdigt auch, daß der Papst die Katholische Kirche als die einzige wahre Kirche betrachtet. Der Rabbiner ist nicht im Geringsten abgeschreckt, daß das Haupt einer anderen Religion diese Religion auch als die einzig wahre ansieht. Im Gegenteil:
„Für mich war es immer merkwürdig, daß Vertreter verschiedener Religionen in Harmonie zusammenkommen, um ihren gemeinsamen Glauben zu teilen“.
An und für sich müßten diese Leute per Definition starke Widerstände gegen die Andersgläubigen am gleichen Tisch besitzen: „Die Art, wie eine Gruppe betet, sollte eine Brüskierung für die andere sein.“
Rabbiner Seplowitz kann sich ein Gebet zwischen Vertretern verschiedener Religionen nur unter der Voraussetzung vorstellen, daß die Beteiligten ihren eigenen Glauben nicht ernstnehmen:
„Wenn meine Religion gut ist und deine Religion gut ist, kann man sich anpassen, vermischen und austauschen.“
Der Rabbiner fragt, ob sich jemand vorstellen kann, daß der Prophet Elijah mit den Baalspriestern auf dem Berg Karmel ein interreligiöses Gebet hält: „Willst du ein gemeinsames Gebetstreffen? Großartig. Wir beten zu Gott und ihr könnt zu Baal beten.“
„Die Christen glauben, daß alle Sünder sind und daß es nur einen Weg zum Heil gibt“ – faßt Seplowitz die katholische Lehre korrekt zusammen.
Dieser Glaube beginne damit, daß der Messias vor rund zweitausend Jahren erschienen ist. Daran glaubt der Rabbiner „natürlich“ nicht.
Aber er respektiert den Papst, „weil er unzweideutige Aussagen über seinen Glauben macht“.
Der Papst sage, daß es unversöhnliche Unterschiede gibt. Seplowitz stimmt dem ganz und gar zu: „Wir können nicht so tun, als ob die Unterschiede nicht existierten.“
Gutes Karfreitagsgebet
Der Rabbiner beschäftigt sich auch
mit der Karfreitagsbitte des Alten Meßbuchs für
die Bekehrung der Juden.
Er erwähnt ein Empörungsschreiben, welches das „Internationale jüdische Komitees für interreligiöse Beratungen“ an den Vatikan geschickt hat. Die Forderung des Komitees: Das Karfreitagsgebet muß weg.
Der Rabbiner bezweifelt den Sinn dieser Forderung: „Wie kommen wir Juden dazu, von den Katholiken zu fordern, nur noch Gebete zu sprechen, die uns gefallen?“
Diese Forderung beinhalte, daß Juden die katholische Theologie beeinflussen wollen: „Seien wir ehrlich: Die Christen glauben, daß sie recht haben und wir im Irrtum sind. Sie denken, daß wir uns bekehren sollen.“
Die Dreistigkeit der Juden, den Christen vorzuschreiben, wie sie beten sollen bewertet der Rabbiner als „irre“:
„Sollen wir dem Vatikan erlauben zu bestimmen, was wir in unseren Gebeten sagen? Oder sollen wir vielleicht den Talmud Zeile für Zeile untersuchen, um sicherzugehen, daß nichts enthalten ist, was Leute beleidigend finden?“
Rabbiner Seplowitz ist keinesfalls gegen Gespräche mit Kirchenvertretern.
Der Papst müsse wissen, daß es gut sei, die Millionen Katholiken zu ermutigen, Israel zu unterstützen und daß es schlecht sei, die Juden zu hassen:
„Wir sollten aber nicht gemeinsam den Talmud studieren, und wir sollten nicht über Gebete diskutieren.“
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Freitag, 19. Oktober 2007 02:09
Angelos †: @Lutheraner: Unterschiede im konkreten Gottesbild: ELOHIM bzw. El unterscheidet sich von JHWH/Allah!
Es kann einen interreligiösen Dialog geben…
Auch Paulus hat auf dem Areopag in Athen eine Gemeinsamkeit von Christen und griechischer Philosophie festgestellt (nicht nur bezüglich Platons Sophia und dem platonischen Logos)…er hat den stoischen Dichter Aratos mit einem panENtheistischen Zitat zum Logos zitiert…und in dessen Weite einen philosophischen Dialog geführt.
Auch gibt es zweifellos bei Dionysios dem Pseudo-Areopagita, den christlichen Neuplatonikern und Paulus als Bekannten des Philon von Alexandrien Gott als den Namenlosen wie bei den Sufis…doch sein konkrter Name ist ELOHIM
„Vergessen wir die Wahrheit nie: so lange wir die Juden mit jenem Hasse verfolgen, der überall das sicherste Kennzeichen des Pöbels ist, entsprechen wir ganz den geheimen Plänen ihres Gesetzgebers. Aber wie dann, wenn wir sie als Menschen behandeln, wenn wir ihnen mit jenem Wohlwollen entgegenkommen, welches der gesunde Menschenverstand vorschreibt, und das überdies unsere Religion zur ersten Pflicht macht? Dann sind wir nahe daran, Moses zu überlisten, und der allerdings sehr lästigen Eigentümlichkeit des Volks den Todesstoß zu versetzen.“ Professor A. Fr. Gförer: „Geschichte des Urchristenthums“, Stuttgart 1838
[gelöscht.]
Auch Paulus hat auf dem Areopag in Athen eine Gemeinsamkeit von Christen und griechischer Philosophie festgestellt (nicht nur bezüglich Platons Sophia und dem platonischen Logos)…er hat den stoischen Dichter Aratos mit einem panENtheistischen Zitat zum Logos zitiert…und in dessen Weite einen philosophischen Dialog geführt.
Auch gibt es zweifellos bei Dionysios dem Pseudo-Areopagita, den christlichen Neuplatonikern und Paulus als Bekannten des Philon von Alexandrien Gott als den Namenlosen wie bei den Sufis…doch sein konkrter Name ist ELOHIM
„Vergessen wir die Wahrheit nie: so lange wir die Juden mit jenem Hasse verfolgen, der überall das sicherste Kennzeichen des Pöbels ist, entsprechen wir ganz den geheimen Plänen ihres Gesetzgebers. Aber wie dann, wenn wir sie als Menschen behandeln, wenn wir ihnen mit jenem Wohlwollen entgegenkommen, welches der gesunde Menschenverstand vorschreibt, und das überdies unsere Religion zur ersten Pflicht macht? Dann sind wir nahe daran, Moses zu überlisten, und der allerdings sehr lästigen Eigentümlichkeit des Volks den Todesstoß zu versetzen.“ Professor A. Fr. Gförer: „Geschichte des Urchristenthums“, Stuttgart 1838
[gelöscht.]
Freitag, 7. September 2007 09:41
GerdEric: aber Bokrug
und was ist mit „neo-liberalismus.de“?
ist das nicht so schlimm?
ist das nicht so schlimm?
Donnerstag, 6. September 2007 22:45
Bokrug †: @Lutheraner:
@Lutheraner:
>>>Ein „interreligiöser Dialog“ kann daher nur eine verquaste Tautologie sein und wegen der doppelten Bejahung nur als Verneinung durchgehen!
Der „interreligiöse Dialog“ ist ein Wortmonster der Linken; wer sich seine Freiheiten erhalten will, sollte deshalb acht geben, nicht auf ihre Sprache hereinzufallen.
(Bitte in älteren Fremdwörter-Duden nachschauen!)<<<
Gemeint ist damit häufig, dass sich ein „Links“LIBERALER (die Liberalen sind schlimmer als die Linken!) entweder als Rotarier oder Freimaurer oder umgedrehter Sozialist oder Zionist in den „Dialog“ einschaltet…und ihn als Mittler in seinem Sinne manipuliert oder verfälscht.
Ferner:
Das Vorbild eines echten Dialoges gab der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen ab. Innerhalb der weite des Logos…
>>>Ein „interreligiöser Dialog“ kann daher nur eine verquaste Tautologie sein und wegen der doppelten Bejahung nur als Verneinung durchgehen!
Der „interreligiöse Dialog“ ist ein Wortmonster der Linken; wer sich seine Freiheiten erhalten will, sollte deshalb acht geben, nicht auf ihre Sprache hereinzufallen.
(Bitte in älteren Fremdwörter-Duden nachschauen!)<<<
Gemeint ist damit häufig, dass sich ein „Links“LIBERALER (die Liberalen sind schlimmer als die Linken!) entweder als Rotarier oder Freimaurer oder umgedrehter Sozialist oder Zionist in den „Dialog“ einschaltet…und ihn als Mittler in seinem Sinne manipuliert oder verfälscht.
Ferner:
Das Vorbild eines echten Dialoges gab der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen ab. Innerhalb der weite des Logos…
Donnerstag, 6. September 2007 22:28
Lutheraner: feste Wortverbindungen
„Dialog“ bedeutet: Gespräch zwischen mehreren Personen. „Religiöser Dialog“ wäre ein Gespräch zwischen
Vertretern verschiedener Religionen.
Ein „interreligiöser Dialog“ kann daher nur eine verquaste Tautologie sein und wegen der doppelten Bejahung nur als Verneinung durchgehen!
Der „interreligiöse Dialog“ ist ein Wortmonster der Linken; wer sich seine Freiheiten erhalten will, sollte deshalb acht geben, nicht auf ihre Sprache hereinzufallen.
(Bitte in älteren Fremdwörter-Duden nachschauen!)
Man findet das Präfix „inter“ vorzugsweise beim „Internationalisten“, als welche sich Linke auch bezeichnen.
So täuschen sie Weltgewandtheit vor (auch die EU ist internationalistisch), wo „anti-nationalismus“, sprich: Volksverhetzung und Kommunismus, drinnen stecken!
Neun Kommentare
Ein „interreligiöser Dialog“ kann daher nur eine verquaste Tautologie sein und wegen der doppelten Bejahung nur als Verneinung durchgehen!
Der „interreligiöse Dialog“ ist ein Wortmonster der Linken; wer sich seine Freiheiten erhalten will, sollte deshalb acht geben, nicht auf ihre Sprache hereinzufallen.
(Bitte in älteren Fremdwörter-Duden nachschauen!)
Man findet das Präfix „inter“ vorzugsweise beim „Internationalisten“, als welche sich Linke auch bezeichnen.
So täuschen sie Weltgewandtheit vor (auch die EU ist internationalistisch), wo „anti-nationalismus“, sprich: Volksverhetzung und Kommunismus, drinnen stecken!
Neun Kommentare
Donnerstag, 6. September 2007 21:34
Bokrug †: @Dr. Christoph Heger:
@Dr. Christoph Heger:
Zumal wir ja gar keine Demokratie im griechischen Wortsinne haben…
Wir haben eine Republik als Oligarchie der Reichen, der Eigner der Konzerne und Banken.
Eine halbwegs echte Demokratie hat nur die Schweiz…mit plebiszitären Volksabstimmungen…!
http://www.oedp.de
In den USA ist es offene Plutokratie, ein Neo-Feudalismus…
http://www.fromthewilderness.com
http://www.zeit-fragen.ch
http://www.broeckers.com/
http://www.zweitausendeins.de/…itersblog/broeckers/
http://www.kairoseuropa.de/
Zumal wir ja gar keine Demokratie im griechischen Wortsinne haben…
Wir haben eine Republik als Oligarchie der Reichen, der Eigner der Konzerne und Banken.
Eine halbwegs echte Demokratie hat nur die Schweiz…mit plebiszitären Volksabstimmungen…!
http://www.oedp.de
In den USA ist es offene Plutokratie, ein Neo-Feudalismus…
http://www.fromthewilderness.com
http://www.zeit-fragen.ch
http://www.broeckers.com/
http://www.zweitausendeins.de/…itersblog/broeckers/
http://www.kairoseuropa.de/
Donnerstag, 6. September 2007 21:27
Dr. Christoph Heger: @DieWahrheit: Tun Sie nur so oder sind Sie so
Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, fangen Sie entweder an, unflätig zu zetern (im anderen Diskussionsstrang)
oder schlicht und ergreifend Unsinn zu erzählen, wenn Sie Äpfel und Birnen miteinander vergleichen:
Aus dem Grunde missioniert die Bundeswehr wohl auch in Afghanistan, bis die – immer unwilliger werdenden – Afghanen endlich zu Freiheit, Demokratie und Menschenrechten bekehrt sind.
Ach mein Bester, tun Sie nur so begriffsstutzig oder sind Sie es wirklich. Weder vergleiche ich Äpfel mit Birnen – der Kreuzzzug nach Afghanistan wurde und wird mit der Bekehrung der Afghanen zur alleinseligmachenden Demokratie gerechtfertigt – noch werde ich jemals unflätig noch erzähle ich Unsinn.
Mag sein, daß Ihnen infolge von Beschränktheit letzteres öfters so scheint, wenn ich Ihnen auf Ihre platten Frechheiten gegen die Religionen im allgemeinen und die christliche im besonderen eine unerwartete Antwort gebe.
MfG
Christoph Heger
Aus dem Grunde missioniert die Bundeswehr wohl auch in Afghanistan, bis die – immer unwilliger werdenden – Afghanen endlich zu Freiheit, Demokratie und Menschenrechten bekehrt sind.
Ach mein Bester, tun Sie nur so begriffsstutzig oder sind Sie es wirklich. Weder vergleiche ich Äpfel mit Birnen – der Kreuzzzug nach Afghanistan wurde und wird mit der Bekehrung der Afghanen zur alleinseligmachenden Demokratie gerechtfertigt – noch werde ich jemals unflätig noch erzähle ich Unsinn.
Mag sein, daß Ihnen infolge von Beschränktheit letzteres öfters so scheint, wenn ich Ihnen auf Ihre platten Frechheiten gegen die Religionen im allgemeinen und die christliche im besonderen eine unerwartete Antwort gebe.
MfG
Christoph Heger
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