Forschung und Erzbischof widerlegt: Das Turiner Grabtuch ist alt
Im Jahre 1988 erklärte eine wissenschaftliche Untersuchung das Turiner Grabtuch als spätmittelalterliche Fälschung. Der Turiner Erzbischof stellte sich eilig hinter dieses Ergebnis. Jetzt wurde bekannt, daß das damals untersuchte Stoffmaterial einem später aufgesetzten Flicken entnommen wurde.
(kreuz.net, Turin) Im Jahre 1988 wurde das Grabtuch von Turin von Experten der Universitäten in Zürich,
Oxford und Arizona untersucht und in einer spektakulären Medienkonferenz als Fälschung bezeichnet.Das Grabtuch ist ein vier Meter langes Stoffband, auf dem die schattenhafte Abbildung eines blutigen Menschenkörpers sichtbar ist. Es soll als Leichentuch für die Grablegung Jesu Christi gedient haben.
Nach einer Datierung mit der üblichen Radiokarbon-Methode verkündeten die Forscher, daß der Stoff zwischen 1260 und 1390 nach Christus gewebt wurde. Das Grabtuch Jesu sei ein einfacher mittelalterlicher Lappen. Der damalige Erzbischof von Turin, Anastasio Alberto Kardinal Ballestrero beeilte sich, die Ergebnisse der Experten anzuerkennen und bezeichnete das Grabtuch als Fälschung.
Doch jetzt wurden die erzbischöflich approbierten wissenschaftlichen Ergebnisse von einem Artikel widerlegt, der in der chemischen Fachzeitschrift „Thermochimica Acta“ erschienen ist. Sein Autor ist Dr. Raymond Rogers, ein pensionierter Chemiker am „Los Alamos National Laboratory“ im US-Bundesstaat Neu Mexiko.
Das „Los Alamos National Laboratory“ ist eine Forschungseinrichtung auf den Gebieten Physik, Chemie, Biologie und Mathematik nördlich von Santa Fe in New Mexiko. Es beherbergt eines der größten Institute für theoretische Forschung in der Welt und hat 6000 Mitarbeiter.
In seinem Artikel vertritt Rogers die Auffassung, daß das Grabtuch zwischen 1.300 and 3.000 Jahre alt sein muß. Ausdrücklich widerspricht er den Ergebnissen des Karbon-14-Tests, wonach das Grabtuch eine spätmittelalterliche Fälschung wäre: „Die Probe, die für die Radiokarbonuntersuchung entnommen wurde, besitzt ganz andere chemische Eigenschaften als das Hauptstück des Tuches.“
Rogers entdeckte, daß das 1988 untersuchte Stück des Grabtuches einem mittelalterlichen Flicken entnommen wurde, der damals in das Tuch eingewoben wurde, um einen Feuerschaden zu beheben.
Er habe die Theorie vom Flicken schon früher gehört und habe diese Möglichkeit für sehr unwahrscheinlich gehalten. Es sei für ihn „peinlich“ gewesen, seine Meinung zu revidieren, meinte Rogers vor der BBC.
Das Grabtuch ist im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Feuersbrünsten beschädigt worden. Klosterfrauen haben sich deshalb immer wieder daran gemacht, die Löcher zu stopfen und das Tuch auf eine stützende Stoffunterlage zu sticken
Aus einem solchen Teil sei das Muster für den Radiokarbontest entnommen worden. Das Stück enthalte Farbstoffe, die am Rest des Tuches nicht nachgewiesen werden könnten, erklärte Rogers weiter.
Für den Altersnachweis von Stoffen verwendet der Chemiker die Vanillin-Methode. Vanillin kommt in Leinenfasern vor, zerfällt aber im Laufe der Jahrhunderte. Vanillin könne in der 1988 entnommenen Probe, sowie in der später angefügten Stoffunterlage des Grabtuches festgestellt werden. In den Fasern des eigentlichen Grabtuches sei dagegen – wie in anderen sehr alten Leinenstoffen – kein Vanillin mehr nachzuweisen. Deshalb müsse das Grabtuch 1.300 bis 3.000 Jahre alt sein.
Einige hoffen nun, daß der Vatikan eine zweite Prüfung des Grabtuches erlauben wird. Dazu meint Michael Minor, der Vizepräsident der „Amerikanischen Gesellschaft für die Untersuchung des Grabtuches“: „Die Kirche ist sehr sehr zögerlich, eine erneute Untersuchung einzuleiten, weil solche Tests schon zu so vielen einander widersprechenden Ergebnissen geführt haben.“
Bereits 1999 hatte Avinoam Danin von der „Hebräischen Universität“ in Jerusalem Blumenpollen untersucht, die auf dem Grabtuch gefunden wurden. Damals erklärte er: „Diese Kombination von Blumen findet man nur in einem Teil der Welt. Alles deutet auf das Gebiet um Jerusalem.“ Zeitlich weise die Pollenmischung ebenfalls eher auf die Zeit um Christi Geburt hin als auf das späte Mittelalter.
Weiterlesen:
Samstag, 7. Juli 2007 19:29
Rosenkranzsoldat: Hr Dipling Benning
Aufgemalt kann es nicht sein
Ein Abdruck ist ae auch nicht…
Tja woher das woh stammt –---hmmmm
Heureka: ich hab eine emprischfundamentalrastionalmateriellwissenschaftliche Erklärung gefunden:
Die Anordnung der Pigmentpunkte ist rein zufällig. Und wie der Zufall so will ist zufällig ein Bild entstanden.
Wer was anderes behauptet ist unwissenschaftlich und ein reaktionääääärer Fundamentalist. (also ein ganz böser)
Ein Abdruck ist ae auch nicht…
Tja woher das woh stammt –---hmmmm
Heureka: ich hab eine emprischfundamentalrastionalmateriellwissenschaftliche Erklärung gefunden:
Die Anordnung der Pigmentpunkte ist rein zufällig. Und wie der Zufall so will ist zufällig ein Bild entstanden.
Wer was anderes behauptet ist unwissenschaftlich und ein reaktionääääärer Fundamentalist. (also ein ganz böser)
Samstag, 7. Juli 2007 19:24
HeinrichderZweite: Nun lieber Herr Benning,
der liebe Gott kennt sich offenbar mit Projektion nicht so gut aus wie Sie. Wollen Sie uns das damit sagen?
Samstag, 7. Juli 2007 18:56
Dipl.-Ing.M.Benning: Turiner Grabtuch
So sehr es vielen auch missfallen mag,
das Turiner Grabtuch kann meiner Meinung nach nicht das Grabtuch von Jesus Christus oder überhaupt der Abdruck einer Menschlichen Hülle sein.
Ich begründe dies folgendermassen:
Wenn ein Tuch auf einen Körper aufgelegt wird, z.B. auf dem Gesicht, dann sehe ich später niemals das Gesicht, sondern die Abwicklung des Gesichtes. Somit wäre beispielsweise eine Nase nicht 1-2 cm breit, sondern 6-7 cm. breit. Ein einfacher Selbstversuch könnte helfen: Einfach ein Handtuch nehmen und das Gesicht mit Tönungscreme eincremen. Danach das Tuch auf dem Gesicht auflegen. Nach Abnahme des Tuches ist hier ein in die breite verzerrter Gesichtsabdruck zu sehen. Dieser hat keine Ähnlichkeit mit einer Abbildung wie auf dem Turiner Grabtuch!
–--oder hier ist ein Wunder bewirkt worden, dann muss ich alles zurück nehmen und hoffe auf Vergebung!!---
Mit freundlichen Grüssen
Markus Benning
das Turiner Grabtuch kann meiner Meinung nach nicht das Grabtuch von Jesus Christus oder überhaupt der Abdruck einer Menschlichen Hülle sein.
Ich begründe dies folgendermassen:
Wenn ein Tuch auf einen Körper aufgelegt wird, z.B. auf dem Gesicht, dann sehe ich später niemals das Gesicht, sondern die Abwicklung des Gesichtes. Somit wäre beispielsweise eine Nase nicht 1-2 cm breit, sondern 6-7 cm. breit. Ein einfacher Selbstversuch könnte helfen: Einfach ein Handtuch nehmen und das Gesicht mit Tönungscreme eincremen. Danach das Tuch auf dem Gesicht auflegen. Nach Abnahme des Tuches ist hier ein in die breite verzerrter Gesichtsabdruck zu sehen. Dieser hat keine Ähnlichkeit mit einer Abbildung wie auf dem Turiner Grabtuch!
–--oder hier ist ein Wunder bewirkt worden, dann muss ich alles zurück nehmen und hoffe auf Vergebung!!---
Mit freundlichen Grüssen
Markus Benning
Samstag, 27. Mai 2006 10:30
Dr. Otterbeck: Im Jahr 2002
hat der NDR einen brit. Fernsehbeitrag in dt. Fassung übernommen, wonach Da Vinci das Grabtuch gefälscht
hat, als eine Art früher Fotografie (seiner selbst).
Man wundert sich, was die Medien alles als „Wissenschaft“ akzeptieren, solange es gegen das Faktum der Auferstehung Jesu geht.
Man wundert sich, was die Medien alles als „Wissenschaft“ akzeptieren, solange es gegen das Faktum der Auferstehung Jesu geht.
Montag, 17. Oktober 2005 19:09
Avaron: Was macht es, ob Jesus unter dem Tuch lebte?
Die ganzen Spekulationen über den unter dem Tuch noch Lebenden Jesus geben meiner Meinung nach keine wirkliche Aussage über irgend etwas wieder. Das ein wiederauferstandener Mensch natürlich irgendwann wieder mit dem Leben beginnen muß ist tautologie. Und das Jesus selbstverständlich sein Leben in sein Grabtuch gehüllt zurückerhalten haben muß ist wohl ebenso selbstverständlich. Die Vermutung das Jesus unter diesem Tuch gelebt hat wiederspricht also in keinem Fall der Auferstehungstheorie. Weiterhin ist mir als medizinischer Laie völlig zweifelhaft, wie ein geschundener, zumindest leblos wirkender Körper (denn sonst wäre er wohl kaum vom Kreuz abgenommen worden) den zeitraum von 3 Tagen ohne Trinken oder Essen in einem komatösen Zustand überleben soll. Als weiteres Indiz für die Auferstehungstheorie sehe ich, das es zwar prinzipiell Möglich ist, das Jesus nur komatös war. Da sein Wirken und die Beschreibung dessen aber nicht erst nach seinem Tod einsetzen, sonder vorher, ist mir der Zufall, das gerade dieser eine Mensch, der vorher bereits religiös gewirkt hat, seine Kreuzigung überleben sollte (ich gehe hierbei von der Annahme aus, das das Überleben der Kreuzigung wenn überhaupt möglich ein extrem Seltenes Ereigniss darstellt).
Samstag, 1. Oktober 2005 18:21
Benedikt: @ Felzmann
Ich schätze, dass das Turiner Tuch das Potential hat, die christliche Religion noch auf den Kopf zu stellen.
Na dann hoffen Sie mal schön. Wird aber leider vergebens sein. Denn Fakten, die von Instituten so gebogen werden, dass man die christliche Religion als Schwindel hinstellen kann – das „nachzuweisen“ bemühen sich ja bereits Generationen, bislang ohne jeden Erfolg (sollte zu denken geben) – können auch genauso wieder in die andere Richtung gedeutet werden, so auch die von Ihnen hervorgebrachten Fakten. Und sollte tatsächlich – was ich nicht glaube – jemals jemand nachweisen können, dass der Mann unter dem Tuch noch gelebt hat, so ist damit lediglich der Beweis erbracht, dass es sich eben doch nicht um das Grabtuch Jesu gehandelt hat. Ihre Hoffnungen sind aussichtslos, Hr. Felzmann.
Na dann hoffen Sie mal schön. Wird aber leider vergebens sein. Denn Fakten, die von Instituten so gebogen werden, dass man die christliche Religion als Schwindel hinstellen kann – das „nachzuweisen“ bemühen sich ja bereits Generationen, bislang ohne jeden Erfolg (sollte zu denken geben) – können auch genauso wieder in die andere Richtung gedeutet werden, so auch die von Ihnen hervorgebrachten Fakten. Und sollte tatsächlich – was ich nicht glaube – jemals jemand nachweisen können, dass der Mann unter dem Tuch noch gelebt hat, so ist damit lediglich der Beweis erbracht, dass es sich eben doch nicht um das Grabtuch Jesu gehandelt hat. Ihre Hoffnungen sind aussichtslos, Hr. Felzmann.
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