Warum beklagt die Kirche den Säkularismus und tut nichts gegen die Verweltlichung ihrer Gotteshäuser?
Plakat zur Reihe „FreiTöne 2007“ des St. Marien-Hospitals in Köln
(kreuz.net) Leidenschaftlicher Rhythmus und spanisches Temperament dominierten das März-Konzert in der
Reihe „FreiTöne 2007“.
Die Besonderheit: Das Konzert fand am 7. März in der Kapelle des St. Marien-Hospitals
in Köln statt.
Auf dem Programm stand „Tango-Passion vom Feinsten“.
„Wäre es nicht in einer Kirche
und noch dazu in einem Krankenhaus gewesen – manch ein Zuhörer hätte seiner Begeisterung gern in einem
getanzten Tango Ausdruck verliehen“ – hieß es auf der Webseite des St. Marien-Hospitals.
Natürlich
gab es am Schluß des Konzertes viel Beifall und „Standing Ovations“.
Noch bis zum Jahresende sind in
der Kapelle hochkarätige Musiker und Bands von Alter Musik bis Jazz zu erleben.
Grund für die Konzerte
ist ein kleiner Schatz, den Kapelle des St. Marien-Hospitals birgt: eine der seltenen noch erhaltenen
romantischen Klais-Orgeln im Rheinland.
Sie ist nach ihrem Erbauer, Johannes Klais, benannt. Kürzlich
wurde sie mit viel Aufwand restauriert.
Aus Anlaß der Fertigstellung und Neueinweihung der Orgel wurde
eine Reihe von insgesamt acht Konzerten von Alter Musik bis Jazz in Kooperation mit der Musikhochschule
Köln geplant.
Je nach Stilrichtung setzen die Musiker das Instrument ein, um im Laufe des Konzertjahres
die grenz- und stilüberschreitende musikalische Klangvielfalt der Orgel entstehen zu lassen.
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16 Lesermeinungen
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#16 Horst Metzker 13:57:37 | Samstag, 8. September 2007
@Lieber Bernd Stromberger, wir sollten die Kirche im Dorf lassen und Gott mitten drin, wenn es um gemeinsame
Anbetung geht, die wir Menschen selbstverständlich brauchen. Doch vorrangig ist das Wissen um Worte des
Apostels Paulus: „Wisset ihr nicht das ihr ein Tempel Gottes seid?“ Was machen wir Christen aber tatsächlich?
Wir nennen uns so, doch treiben wir immer noch Hexenverfolgung auf höchstem infamen Niveau, das die Verbrennung
derselben durch staatliche Maßnahmen ausschließt. Tatsächlich wissen wir aber, das nur die „Tridentinischen“
die wahren Christen sind, was auch die „NOMs für sich in Anspruch nehmen. Tatsächlich wissen wir, dass
Homos perverse Schweine sind, die durch ihr tun ständig und ohne Reue sündigen. Tatsächlich wissen
wir überhaupt nichts. Aber wir meinen durch lesen nichts mehr verstehen zu müssen. Doch was lesen wir
überhaupt? Da sagt einer, der in gewisserweise kompetent ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben, wie
dich selbst!“ Wenn nun ich ein Tempel Gottes bin, welche verdreckte Liebe biete ich denn da? Bin ich doch
selbst ein Lügner, Neider, Ehebrecher, etc, der sagt: Steiniget sie! Ich will ein Tempel Gottes sein,
der möglichst rein ist für Gott und die Botschaft Jesu. Je mehr ich daran arbeite, umsomehr gibt es
auch Platz für den Hl. Geist. Dies gilt auch für jeden Homo, Trienter, NOM, usw. die alle Geschöpfe
des Allerhöchsten sind. Wer will Gott seine Kreativität vorwerfen? Liebe Grüße zum Wochenende, und
tanzen Sie wieder einmal Tango, Horst.
@Lieber Horst Metzker bei der Hochzeit von Kanaan werden sicherlich die Ziegenhornpfeifer gespielt haben.
Und das war gut so. Nein, die Requien von Verdi, Mozart etc. wären dort auch nicht angemessen gewesen.
Allerdings wären die Golgothaer bestimmt nicht im Jerusalemer Tempel aufgetreten. Denn das wäre ebensowenig
angemessen gewesen wie ein Requiem auf der Hochzeit von Kanaan. Alles zu seiner Zeit und an seinem Ort.
Wenn man das beachtet, kann nichts schiefgehen. DJ-Ötzi hat ja seine Berechtigung, und er kann sicherlich
jederzeit in eine Kirche gehen, aber er sollte dort nicht den „Anton aus Tirol“ hervorholen, so wie man
auf Hochzeiten keine Requiemmusik spielen sollte. Beste Grüße, Ihr Bernd)
#14 Horst Metzker 19:17:25 | Freitag, 7. September 2007
Ja, warum tut die Kirche nichts dagegen? Vielleicht liegt es daran, dass die Kirche weiß, dass Gott seinen
Sohn auf der Erde zur Welt kommen ließ? Auf Erden sollte er wirken mitten unter Menschen aus Fleisch
und Blut, das auch er vom Vater erhielt, was spätestens bei der Kreuzigung bewiesen wurde. Mit 12 Jahren
sass er mit Pharisäern und Schriftgelehrten im Tempel und widerlegte sie. Dann, mit 30 Jahren ging er
zu den Geldwechslern und Zöllner. War bei der Hochzeit von Kanaan, die vermutlich 3 Tage dauerte, wie
es in dieser Region der Erde noch heute, üblich ist, usw. Er war Mensch unter Menschen, sang mit den
Geldwechslern: „Money, Money, Money, mit den Zöllnern: „Es fährt ein Zug nach nirgendwo!!“ Bei der Hochzeit
wurden auch nicht 3 Tage lang die Requien von Mozart, Verdi, Haydn, etc. gespielt, sondern die Golgothaer
Ziegenhornpfeifer spielten: „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und „Anton aus Tirol“ (Die Golgothaer
gewannen übrigens schon 2x den Hebronglob) Wann ging also der Wein aus? Wer war dabei? Meiner Meinung
nach hat die Kirche durch die Jahrhunderte gelernt, dass Sektiererei und vor allen Dingen Diskriminierung
des anders Denkenden mit Gott nichts zu tun hat. Vor allen Dingen das „Wissen“ was Gott vom Menschen via
Parteibuch erwartet, wird IHM ein Greul sein. Gott ist im Herzen derer die Christen sind. Er tanzt mit
uns, singt mit uns, egal ob wir Halleluja singen, oder Tango tanzen. Also reißen wir uns zusammen, er
kann es besser.
Kirchenfürst Kardinal Meissner unternimmt doch auch nichts dagegen! Wenn schon ein Kirchenfürst sowie
Kardinal Joachim Meissner nichts dagegen unternimmt, was soll dann der „Laie“ machen? Kardinal Meissner
unternimmt auch nichts dagegen, wenn ein Priester einem Gläubigen die Mundkommunion verweigert. NEIN –
er verweist an die Zuständigkeit des Ortsbischofs, der sich aber einen Dr…darum kümmert. Bei solchen
Vorbildern brauchen wir uns nicht wundern das unsere Gotteshäuser bald ganz leer sind!
#5 Nachtlaterne 19:39:02 | Donnerstag, 6. September 2007
mit recht verurteilt, römerbrief: 1 Was ist nun der Vorzug der Juden, der Nutzen der Beschneidung? 2
Er ist groß in jeder Hinsicht. Vor allem: Ihnen sind die Worte Gottes anvertraut. 3 Wenn jedoch einige
Gott die Treue gebrochen haben, wird dann etwa ihre Untreue die Treue Gottes aufheben? 4 Keineswegs! Gott
soll sich als der Wahrhaftige erweisen, jeder Mensch aber als Lügner, wie es in der Schrift heißt: So
behältst du recht mit deinen Worten und trägst den Sieg davon, wenn man mit dir rechtet. 5 Wenn aber
unsere Ungerechtigkeit die Gerechtigkeit Gottes bestätigt, was sagen wir dann? Ist Gott – ich frage sehr
menschlich – nicht ungerecht, wenn er seinen Zorn walten läßt? 6 Keineswegs! Denn wie könnte Gott die
Welt sonst richten? 7 Wenn aber die Wahrheit Gottes sich durch meine Unwahrheit als noch größer erweist
und so Gott verherrlicht wird, warum werde ich dann als Sünder gerichtet? 8 Gilt am Ende das, womit man
uns verleumdet und was einige uns in den Mund legen: Laßt uns Böses tun, damit Gutes entsteht? Diese
Leute werden mit Recht verurteilt. 9 Was heißt das nun? Sind wir als Juden im Vorteil? Ganz und gar nicht.
Denn wir haben vorher die Anklage erhoben, daß alle, Juden wie Griechen, unter der Herrschaft der Sünde
stehen, 10 wie es in der Schrift heißt: Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen; 11 es gibt
keinen Verständigen, keinen, der Gott sucht. 12 Alle sind abtrünnig geworden, alle miteinander taugen
nichts. Keiner tut Gutes, auch nicht ein einziger. 13 Ihre Kehle ist ein offe…
#3 Florian Geyer 19:31:57 | Donnerstag, 6. September 2007
der ungeist der verweltlichung ist wie ein dämon den man nicht los wird durch diskutieren und debattieren.
es ist fahrlässig das selbstschutzmittel der exkommunikation so zu vernachlässigen und fremdgeistigen
elementen in der kirche damit freie bahn zu gewähren und selbigen gleichzeitig tür und tor zu öffnen.
#2 Bokrug † 19:26:20 | Donnerstag, 6. September 2007
@Raphael: Allerdings…begann die Schwächung der Kirche schon früher---im Mittelalter wurden noch Heilig
Geist messen gefeiert. Die Katholiken verloren den Heiligen Geist – der bei Quäkern, Charismatikern und
Orthodoxen noch vorhanden ist. www.abacuscity.ch/abashop?p=productdetai…
#1 Raphael240889 19:20:53 | Donnerstag, 6. September 2007
Man will es so Man will es so haben. Die meisten Leute haben keinen Mut und kein Gefühl mehr, etwas zu
fordern, was der Heiligkeit und den Sakramenten dienlich ist. Die Bischöfe wollen kein Zurück mehr zur
einzigartigen Ex-Heiligkeit der katholischen Kirche. Sie hängen drin inmitten des liberalen, weltzugewandten
Ökumenismus. Keiner von denen würde es wagen, sich für das Allerheiligste einzusetzen. Das schadet
nur. Daher sind sie es, die schuldig geworden ist 1000fach. In diesem Sinne wird die Kirche in ihren Innersten
sinnentleert und modern. Moderne Parteien, moderne Menschen, moderne Bischöfe und moderne Zeiten. So
ist das eben. Gott muss draußen bleiben. Kraftwerk Protestantisierung der katholischen Kirche geht unvermittelt
weiter. Baut auf, baut auf, freie deutsche Bischöfe baut auf das neue Menschengeschlecht!