Kinderschlachtung
Im scheinheiligen Kleid der Menschlichkeit
In Österreich formiert sich der Widerstand gegen die ehemalige Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’. Jugendliche schreiten zur Tat.
'Jugend für das Leben' demonstriert gegen 'Amnesty International'.
‘Jugend für das Leben’ demonstriert gegen ‘Amnesty International’.
© youthforlife.net
(kreuz.net, Wien) Am letzten Freitag abend protestierte die Lebensschutzbewegung ‘Jugend für das Leben’ gegen die ehemalige Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’.

Das berichteten die Lebensrechtler in einer Presseaussendung.

‘Amnesty International’ beschloß Ende August, die Kinderabtreibung als angebliches „Frauenrecht“ zu fordern.

Gegen diesen „Mißbrauch der Menschenrechte“ demonstrierte die ‘Jugend für das Leben’ auf der Wiener Mariahilfer Straße.

Die Pressesprecherin der Organisation, Frau Margret Parzmair, warnt vor dem Recht des Stärkeren: „Wenn Menschrechte nicht für alle gelten, Geborene und Ungeborene, dann gibt es keine Menschenrechte mehr.“

Bei der Kundgebung am Freitag informierten die Jugendlichen auf Flugzetteln über die neuen skrupellosen Grundsätze von ‘Amnesty International’. Am Abend zeigten sie eine Multimediapräsentation.

Demonstration gegen ‘Amnesty International’
Am 31. August verteilte die 'Jugend für das Leben' Flugblätter gegen 'Amnesty International'.Kinder am Stand der Jugendorganisation.Die Kleinen bekamen von den Jugendlichen mit Gas gefüllte Luftballons.

Damit nicht genug. Die ‘Jugend für das Leben’ plant in nächster Zeit weitere Protestaktionen gegen die umstrittene Organisation:

„Wir fordern dazu auf, ‘Amnesty International’ nicht mehr zu unterstützen, solange die Organisation das Menschenrecht auf Leben nicht achtet.“

Von ‘Amnesty International’ fordert die ‘Jugend für das Leben’, die Menschrechte wieder ohne Wenn und Aber zu verteidigen.

Zerstückelt, zerfetzt, verätzt

Die Jugendlichen weisen auf die Tatsache hin, daß bei jeder Abtreibung ein Mensch unwiderbringlich auf grausame Weise stirbt: „zerstückelt, zerfetzt, verätzt“.

Über diese alltägliche Gewalt im Mutterleib werde selten gesprochen.

Jetzt falle auch die ehemalige Menschenrechtsorganisation ‘Amnesty International’ den wehrlosen Ungeborenen in den Rücken und setze sich für deren brutale Schlachtung ein:

„Tötung ist auch im scheinheiligen Kleid der Menschlichkeit grausames Unrecht“ – so Frau Parzmair.

Fadenscheiniger Vorwand

‘Amnesty International’ begründet seine Forderung nach der Kinderabtreibung mit Vergewaltigungen in der Region Darfur im Westen Sudans. Nach dem Gewaltverbrechen würden dort Mutter und Kind angeblich aus der Gesellschaft verstoßen.

Frau Parzmair betont, daß die Vergewaltigung der Kern des Problems sei – nicht das Kind. Es trage an dem Verbrechen keine Schuld.

‘Amnesty International’ müsse dazu beitragen, daß Vergewaltigungen verhindert würden.

Ferner müsse die ehemalige Menschenrechtsorganisation gegen die angeblich kulturell verfestigte Engstirnigkeiten vorgehen, die einer vergewaltigten Mutter das Leben schwer machen:

„Das Verbrechen der Vergewaltigung mit dem Trauma einer Abtreibung tilgen zu wollen, bedeutet, Öl ins Feuer zu gießen. Viele Frauen leiden am Ende umso mehr.“
      
11 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#11   Bokrug †   10:27:06 | Sonntag, 9. September 2007
@Pelagius III:
@Pelagius III:
Sie sind ein Verleumder.
Meine Nickname-Wahl hatte andere Gründe.
Meine Ansichten konnte ich – im Gegensatz zu ihnen – an Bibelstellen und theologisch untermauern.
Grüsse
Bokrug
Redaktion benachrichtigen
#10   Pelagius III.   11:49:04 | Samstag, 8. September 2007
Die Wahrheit über Bokrug
Der sich so katholisch gebende Leser, der unter dem Namen „Bokrug“ auftritt, ist in Wirklichkeit ein Vertreter uralter heidnischer Riten, denn er hat sich nach dem Monster Bokrug von Ib, der Großen Wasserechse, benannt. So wie der Bokrug des Chtulhu-Mythos die Stadt Samanth dem Erdboden gleichgemacht hat, möchte der Leser „Bokrug“ die katholische Kirche vernichten, um an ihre Stelle unsägliche archaische Scheußlichkeiten zu setzen.
Wer sich nach einem heidnischen dämonischen Monster benennt, kann kein guter Katholik sein. Was Bokrug insgeheim vertritt, ist noch schlimmer als die schlimmste Freimaurerei!
Redaktion benachrichtigen
#9   Bokrug †   21:13:27 | Freitag, 7. September 2007
ÖDP-Partei gegen Abtreibung und für eine plebiszitäre Schweizer Demokratie statt parlam. Oligarchié!
Gegen Abtreibung – und ein paar Warheiten über die wirtschaftliche Lage und die dafür Verantwortlichen…!
Global gesehen…
www.kath.net/
www.oedp.de
www.zeit-fragen.ch
www.vergessene-buecher.de
www.neo-liberalismus.de
Redaktion benachrichtigen
#8   Gotthard   21:13:09 | Freitag, 7. September 2007
hi Frau Parzmair
Frau Parzmair betont, daß die Vergewaltigung der Kern des Problems sei – ‘Amnesty International’ müsse dazu beitragen, daß Vergewaltigungen verhindert würden.
Wann geht Frau Parzmair bewaffnet nach Darfur, um dort Vergewaltigungen zu verhindern?
Redaktion benachrichtigen
#7   GerdEric   21:11:39 | Freitag, 7. September 2007
@Hans Mohrmann & @Bokrug
@Hans Mohrmann: irgend wie als Anwalt durch ai profitiert, und nun wird ai nicht mehr gebraucht?
@Bokrug: Wo kann man Belege (keine Vermutungen) finden, dass Pike Mitbegründer des KKK war?
Redaktion benachrichtigen
#6   PhilomenaWolkenstein   21:05:34 | Freitag, 7. September 2007
Job suchen
Die Jugendlichen sollen sich einen Job suchen und das Geld für Frauen in Not spenden.
Aber Demonstrieren und nachher Party machen ist halt schon besser, als wirklich was zu tun. Und das sind dann die ersten, die, wenn was „passiert“ beim Nobelarzt eine Vorzugsbehandlung bekommen.
Frauen in Dafur können ja bei der Engelmacherin verrecken.
Redaktion benachrichtigen
#5   Graf von Galen   21:02:45 | Freitag, 7. September 2007
Wider den Mord an den Ungeborenen
Herzlichen Dank an die Jugendlichen, die sich hier gegen
den Mord an den Ungeborenen einsetzen.
Schade nur, daß die VII- Kirche diese nicht unterstützt.
Redaktion benachrichtigen
#4   Bokrug †   18:20:22 | Freitag, 7. September 2007
Anti-Christliche Bewegungen
Ja, Maastricht war ein Komplott…die Nazis aber sind eine ebenso anti-christliche und satanische Bewegung wie es die anglo-amerikanische Freimaurerei des 33. Hochgrades des schottischen Ritus und auch das talmudische Judentum der zionistischen Freimaurerei ist.
Gemeinsam ist alle diesen Hass-Bewegungen, dass sie – ebenso wie der fundamentalistische Islam – massiv Christenverfolgungen verübten und verüben.
Es geht jedesmal gegen die Christen…
Albert Pike, der Gründer der Hochgradfreimaurerei des schottischen Ritus, war auch der Begründer des Ku-Klux Clans.
Redaktion benachrichtigen
#3   Sigurd von Thelen   18:15:48 | Freitag, 7. September 2007
Hoppla: Welches Lager fühlt sich hier wohl verfolgt?
Wer Komplotte wie den Maastrich Vertrag absegnet, Holocaustmahnmale unterstützt und dann zum Kampf gegen Nazis, Faschisten, Rassisten und Fremdenfeinde ins Horn bläst…
Köstlich: Da wittert mal wieder einer die Chance gegen die loszuhetzen, die seiner Ideologie widersprechen und mit Taten für die Demokratie einstehen. Damit meine ich jetzt nicht Abtreibung, sondern den Kampf gegen Nazis… (s.o.).
Wie schnell sich hier immer einige verraten. Ob er wohl noch Unterstützung von Heger, Panetta & Co. erhält?
Redaktion benachrichtigen
#2   Lutheraner   18:07:31 | Freitag, 7. September 2007
Ja, das ist alles ganz grausam: aber wer ist scheinheilig?
Die Jugendlichen werden von der Kirche als Feigenblatt vorgeschoben, um die eigene Schuld am gesellschaftlichen Niedergang zu kaschieren!
Wer Komplotte wie den Maastrich Vertrag absegnet, Holocaustmahnmale unterstützt und dann zum Kampf gegen Nazis, Faschisten, Rassisten und Fremdenfeinde in Horn bläst, macht sich mit genau jenen dumpfen Antifa-Aktivisten, Multikulturalisten, staats-und völkerrechtsfeindlichen Sozialisten gemein, die das, was sie angeblich bekämpfen, unterschwellig verherrlichen, den Völkermord! Kindermord ist das Mittel und dient der Gewöhnung ans Massentöten, es ist der Weg dahin!
Redaktion benachrichtigen
#1   miles immaculatae   16:06:35 | Freitag, 7. September 2007
Bye, bye, amnesty,
Vor mehr als 30 Jahren hängte ich in meinem Studentenzimmer ein Plakat von ai in meinem Studentenzimmer auf. Mehr als 30 Jahre habe ich ai unterstützt, seit wann ich Mitglied bei ai bin, bzw. war, weiß ich schon nicht mehr, weil es viel zu lange her ist. In meinem Beruf als Anwalt von Verfolgten und Flüchtlingen war ai stets der wichtigste Ansprechpartner, vor Gerichten war ai die gewichtigste Stimme, die für meine Mandanten sprechen konnte. Dies ist vorbei. Eine Organisation die differenziert zwischen Menschen mit und Menschen ohne Menschenrechte, die ungeborenen Menschen das elementarste Recht, das Recht auf Leben, abspricht, hat das Recht verloren, sich selbst als Menschenrechtsorganisation zu bezeichnen.
Zu lamentieren hat nun keinen Zweck. Die Arbeit muß von vorne beginnen. ai scheidet nun als ernstzunehmende Anwältin der Menschenrecht aus. Was tritt an Ihre Stelle?
Was wohl Peter Benenson zu den Beschlüssen seiner Organisation zu sagen hätte, würde er noch leben?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KinderschlachtungViele Lügen KinderschlachtungÖffentliche Schande Lebensrechtler KirchmairEine schallende Ohrfeige KinderschlachtungEin Mea Culpa der Amtskirche ist notwendig KinderschlachtungEine Frechheit Kinderschlachtung„Sie haben völlig recht, die Heucheleien in der Kirche anzuprangern“ KinderschlachtungVerstopfte Ohren KinderschlachtungPostume Schändung eines Kardinals KinderschlachtungSchlicht und einfach falsch KinderschlachtungEin Mißverständnis Mons. KothgasserHut ab, Herr Erzbischof! KinderschlachtungHeil Fristenlösung! KinderschlachtungDie Zeit ist – wieder einmal – reif KinderschlachtungGrobschlächtiges aus der linken Ecke KinderschlachtungRaus aus den Schulen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net