Benedikt XVI.
Politisch pflegeleicht und nach innen beliebig
„Die Kirche in Österreich riskiert gar nicht erst politische Konfrontationen, die – nimmt man die Mahnungen des Papstes ernst – eigentlich stattfinden müßten.“ Pressesplitter zum Papstbesuch.
Grußworte des Österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer am Flughafen
Grußworte des Österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer am Flughafen
© Pressefotos Robert Jäger, APA-FOTO-POOL
Unpolitische Pilgerfahrt

„Es ist keine politische Reise, sondern eine Pilgerfahrt. Es sind keine Treffen mit anderen Konfessionen vorgesehen, nur ein Gebet vor dem Monument der Schoah als Zeichen unserer Freundschaft mit den jüdischen Brüdern und um die Einheit zu Gott zu beweisen. Auf meiner Reise will ich vor allem über Europa und über die christlichen Wurzeln Europas sprechen.“

Papst Benedikt XVI. kurz vor der Reise nach einem Bericht der österreichischen Tageszeitung ‘Presse’.

Schönwetterkirche

„Die Kirche in Österreich riskiert gar nicht erst politische Konfrontationen, die – nimmt man die Mahnungen des Papstes ernst – eigentlich stattfinden müßten. Die Fristenlösung? Seit drei Jahrzehnten hat sich nicht nur die ÖVP, sondern offenbar auch die Bischofskonferenz de facto damit abgefunden. […] Der österreichische Katholizismus ist politisch pflegeleicht geworden – nach außen den Kontroversen ausweichend, nach innen beliebig. Eine Kirche für alle Jahreszeiten.“

Der österreichische Politologe Anton Pelinka in der deutschen Wochenzeitung ‘Die Zeit’.

Benedikt XVI. in Österreich gelandet
Der Heilige Vater ist in Österreich gelandet.Österreich erwartet den Papst.Benedikt XVI. begrüßt Heinz Fischer und Christoph Kardinal Schönborn.

Vorkonziliares Theologiestudium

„Familienfeindlich ist aber vielmehr das vatikanische Junggesellenreservat. Die Familie geringschätzend ist der Papst. Das Konzil von Trient, bis heute wesentliche Grundlage katholischer Lehre, erklärt am 11. November 1563: »Wenn jemand sagt, es sei nicht besser und gottseliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als zu heiraten, der sei verdammt«. […] Mit dem Vatikan als dem Ideal-Biotop für keusche Homosexuelle, als einem frauenlosen Terrarium, ist ein uralter religiöser Menschheitsirrtum zu seinem krönenden Abschluß gelangt.“

Die habilitierte Theologin Uta Ranke-Heinemann (79) – der 1987 die Lehrbefugnis entzogen wurde – im Gespräch mit der traditionell antikirchlichen Tageszeitung ‘Der Standard’.

Oberflächlichkeiten

„Es ist so, als ob wir schon alles wüßten. Wo der Papst während seines Österreich-Besuches wohnt (Nuntiatur), was er am liebsten ißt (Apfelstrudel), wann er normalerweise schlafen geht (22 Uhr) etc. Dieser Papa-Ratzi-Blickwinkel beherrscht die Berichterstattung und wird sich wohl mit dem Eintreffen von Benedikt XVI. bis an die Grenzen des Erträglichen steigern.“

Walter Friedl in einem Kommentar für die österreichische Tageszeitung ‘Kurier’.

Er kommt für die Gläubigen

„Für wenig Euphorie sorgt der Besuch des Papstes bei einigen heimischen Promis. »Er ist mir zu konservativ. Es wäre Zeit, daß mal jemand frischen Wind in die Katholische Kirche bringt«, sagte etwa Mariazell-Pilger Richard Lugner. Der Baumeister wird auch an keinem Termin teilnehmen. »Ich bin in Prag. Mit zwei Frauen«, meinte der frisch geschiedene »Mörtel« zur APA.“

Aus einem Bericht des österreichischen Rundfunks.

Benedikt XVI. am Innenstadtplatz „Am Hof“
Benedikt XVI. begrüßt die Gläubigen bei der Mariensäule auf dem Platz "Am Hof" in der Wiener Innenstadt.Benedikt XVI. beim Einzug in die Kirche "Am Hof"Vor einer Andacht in der Kirche Am Hof segnet der Papst ein Kleinkind.

Jugendlicher Überschwang

„Religion soll Privatsache sein, und die Kirche vom Staat endlich völlig getrennt werden. Statt sich im richtigen Händeschütteln zu üben oder SchülerInnen fürs Papst-Schauen freizugeben, sollten die Spitzen des Staates lieber über die Abschaffung des Konkordats von 1933 mit dem Papst diskutieren. Dieser völkerrechtliche Vertrag sichert der katholischen Kirche Sonderrechte und finanzielle Mittel in völlig inakzeptabler Höhe zu.“

Genossin Sandra Breiteneder, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, in einer Presseaussendung von heute Freitag.

Fundis zurückpfeifen

„Als »politisch sehr bedenklich« bewertete heute der geschäftsführende Landesobmann der JVP-Wien, Sebastian Kurz, die Agitation der Sozialistischen Jugend gegen den bevorstehenden Besuch des Papstes in Wien. »Die derzeit an Schulen stattfindende sozialistische Propaganda und die geplanten Proteste gegen den Papst sind die unterste Schublade. Ich fordere deshalb die SPÖ-Führung auf, die eigenen Radikalen zurück zu pfeifen«, so Kurz.“

Aus einer Presseaussendung der Jungen ÖVP Wien am gestrigen Donnerstag.

Da lacht er nur

„Die Großereignisse, da haben wir Phänomene vor uns, die für mich rätselhaft sind. Elvis Presley ist in antiker Sprache gesprochen längst ein Gott. Oder schauen Sie sich an, was bei Lady Di passiert ist. Wenn in Rom Millionen Jugendliche zusammenkommen und ‘Viva el Papa’ schreien, und am nächsten Morgen werden die gebrauchten Präservative zusammengekehrt, dann denkt man nach: Was ist da los gewesen? Ich weiß nicht, warum sie es tun, und ich habe durchaus Respekt davor, aber mir einreden zu lassen, da ist was im Gange, eine Neubelebung, da lache ich nur.“

Der von Kardinal Franz König († 2004) 1976 vom Priesteramt suspendierte Adolf Holl im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung ‘Der Standard’.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Galahad   16:30:44 | Dienstag, 18. September 2007
Tatsache ist…
…das der Niedergang des Protestantismus nicht wegen der Aufgabe des Zölibates erfolgte.
Sondern – ebenso wie der Niedergang des Katholizismus – wegen der Kompromisse mit der Geldmacht.
Das Wucherverbot, gegen das Luther noch gepredigt hatte, wurde aufgegeben.
www.vergessene-buecher.de
Gründlich lesen! Auch zur christlichen Soziallehre interessant…
www.artfond.de/geldseite
www.bueso.de
www.zeit.de/2003/10/M…ici-Kasten
Berge der Barmherzigkeit
Die Kirche und der Zins
„Du sollst an deinem Bruder nicht wuchern, weder mit Gelde, noch mit Speise, noch mit allem, damit man wuchern kann.“
Noch im 19. Jahrhundert gab es katholische Gemeindesparkassen in kommunaler Selbstverwaltung, die sich weitgehend zinsfrei über Beteiligung an Unternehmensgewinnen finanzierten (real erwirschaftet, ohne wucherischen Finanzkapital-Sektor).
Die desolaten Zustände fingen erst nach dem Mittelalter an…im Mittelalter waren die Priester verheiratet.
Danach aber hatten sie ihre „Haushälterinnen“ ;)
Bis heute…oder ihre Dirnen…Zölibat hat mehr geschadet als genützt…vorher waren sie lebensnäher und besser in der Gemeinde verankert…
www.muslim-markt.de/…view/2005/berger.htm
Kritik an zu beschränkten freiwirtschaftlichen Konzepten, die die Geldschöpfung und Umlaufbringung durch zinsbelasteten Kredit aussparen.
www.michael-musil.de/DF/texte/poth.htm
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#19   Christian Hüller   12:47:24 | Dienstag, 18. September 2007
@ Bokrug
Jesus und Paulus haben dieses Problem nicht gesehen.
Die Zustände im Mittelalter waren desolat.
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#18   Bokrug †   16:19:59 | Sonntag, 16. September 2007
Mindestens erlaubt bleibt die Priesterehe…
…zudem war es bis ins späte Mittelalter erlaubt für Priester zu heiraten…
Pure Dummheit aber war es, dies zu verbieten.
So wurden die Priester den Menschen und deren alltäglichen Problemen in der Gemeinde entwurzelt und lebensfremder.
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#17   Christian Hüller   16:08:33 | Sonntag, 16. September 2007
@ Bokrug
Lesen Sie mal genau die Schrift. Da heißt es: der Bischof soll einmal verheiratet sein (1 Tim 3, 2)
Nur einmal, wenn er denn heiratet; empfohlen wird hingegen, entgegen Ihrer Aussage, die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen – und nichts anderes (1 Kor 7, 8; Mt 19, 12 im Einklang mit Mt 19, 21.29).
Prophetinnen gibt es auch schon im Alten Testament, aber der Prophet ist zum Glück und aus gutem Grund kein Amtsträger, sondern als Gottes Stimme warnendes und mahnendes Korrektiv.
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#16   Bokrug †   15:51:39 | Samstag, 15. September 2007
Priestereher war bis in Mittelalter kirchlich erlaubt!
Paulus und die Apostel und Evangelisten erlauben die Priesterehe und fordern sie sogar.
Bei Paulus gab es sogar Prophetinnen.
Und ferner:
Das Wucherverbot und die Vertreibung der Geldwechsler aus dem Tempel sind im Neuen Testament und bei den Kirchenvätern klar festgelegt.
Im Mittelalter gab es ca. 1150 bis 1450-1500 europaweit ein Schwundgeld…
www.artfond.de/geldseite
www.vergessene-buecher.de
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#15   Christian Hüller   23:46:54 | Freitag, 14. September 2007
@ Bokrug
1. Der Kommunitarismus der Urgemeinde hatte einen klar benennbaren hist. Grund: die in Jerusalem versammelte Jüngerschaft bzw. Christenschar wartete dort auf die baldige Wiederkunft des Herrn, unter weitgehender Aufgabe langfristig ausgerichteten ökonomischen Engagements und begünstigt durch die Aufforderung des Herrn zur gegenseitigen Hilfeleistung. Keineswegs ist diese Form des Zusammenlebens normativ für die Kirche aller Zeiten, die sehr bald nach dem irdischen Tod des Herrn Jesus Christus erkannte, dass der Heilsplan des Herrn langfristigeres Engagement erforderte, so dass auch der Kommunitarismus der Urgemeinde bald wieder aufgegeben wurde.
Die These, die wahre Kirche müsse einem ökonomischen und weltanschaulichen Egalitarismus huldigen, ist ideologisch motivierter Unsinn.
2. Sie behaupten indirekt, dass der Zölibat zu lebens- und weltfremden Priestern führe. Dies ist eine kühne Unterstellung, die alleine die hist. Empirie zu widerlegen vermag.
Die Geschichte der zölibatären Kirche Jesu Christi ist rein quantitativ eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die Geschichte des zölibatlosen, egalitaristischen Protestantismus ist eine Geschichte der Abspaltung mit teilweise deutlichen Tendenzen zur Selbstauflösung.
Das sind die kühlen, unwiderlegbaren Fakten.
3. Der Priester der Kirche Jesu Christi SOLL eine Distanz zur Welt einnehmen, denn die mit allen Mitteln der Heiligung ausgestatte Kirche Jesu ist das Instrument, mit der die (oft) gottlose Welt geheiligt werden soll …
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#14   Bokrug †   02:31:17 | Donnerstag, 13. September 2007
@Christian Hüller:
@Christian Hüller:
Tatsache ist, dass es im Urchristentum die Priesterehe gab (im Neuen Testament wird sie an einer Stelle sogar empohlen oder gefordert).
Ferner gab es im Mittelalter auch die Priesterehe – wodurch die Priester lebensnäher waren.
Im Urchristentum gab es auch Gütergemeinschaft und demokratische Gemeinde-Organisation.
www.zeit-fragen.ch
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#13   Christian Hüller   02:27:58 | Donnerstag, 13. September 2007
Egalitarismus: Ende der Religion
Paulus hat sie empfohlen und selbst so gelebt, ebenso Jesus Christus. Die kath. Kirche hat aus dieser Empfehlung eine Verpflichtung gemacht für alle Personen, die das Priesteramt ausüben wollen. Diese Verpflichtung ist aber freiwillig, so dass man beim Zölibat in seiner jetzigen Ausgestaltung keinesfalls von einer unwahrhaftigen oder unzulässigen Entfernung vom neutest. Gedankengut ausgehen darf, sondern von einer Form der Umsetzung, die aus hist. Gründen notwendig wurde. Freilich macht diese hist. Form nur Sinn und ist nur haltbar, wenn der Priester eben nicht ein ganz normaler Gläubiger ist, nur Schäflein unter Schafen.
Die röm. Schaltstelle hat das klar erkannt. Wer die Kirche profanisieren will, kommt nicht darum herum, am röm. Priesterbild zu rütteln. Der Preis hierfür scheint mir indessen etwas hoch zu sein. Denn was wäre gewonnen?
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#12   Bokrug †   23:27:47 | Mittwoch, 12. September 2007
@Christian Hüller:
@Christian Hüller:
Irrtum. Der Zölibat wird von Paulus ausdrücklich NICHT
vorgeschrieben.
Was du schreibst ist falsch.
Im Mittelalter war die Priesterehe noch kirchlich erlaubt…
Nach Ansicht mancher hat Paulus die Priesterehe sogar vorgeschrieben…und andere Apostel ausdrücklich gefordert. Manche waren wohl verheiratet.
Im Alten Testament kommt Christus auch als Atropos vor – der kosmische Urmensch.
Grüsse
Bokrug
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#11   Pelagius III.   18:44:17 | Mittwoch, 12. September 2007
@Hüller: Gottseligere Lebensform
Wohlan denn, dann sollen doch alle guten Katholiken die „bessere und gottseligere Lebensform“ wählen – dann wären nach zwei, drei Generationen alle Probleme der katholischen Kirche gelöst!
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#10   Christian Hüller   18:18:47 | Mittwoch, 12. September 2007
Gottselige Lebensform
Der Ausdruck „bibelgemäßest“ war meinerseits nicht ganz glücklich gewählt; das Tridnetinum hat hier eindeutig besser formuliert: es ist die Lebensform, die der authentischen Christusnachfolge besonders nahekommt und diese möglich macht und insofern in der Tat „besser und gottseliger“ ist als jede andere Lebensform.
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#9   monti   13:14:41 | Samstag, 8. September 2007
@Christian Hüller
Die Wertschätzung der einen Lebensform impliziert also keineswegs eine Geringschätzung der christlichen Familie, welche ebenfalls eine gottgewollte Lebensform darstellt.
In einer gewissen Weise schon, da ja eine Rangfolge aufgestellt wird durch die Aussage, dass der Zöilbat die „bibelgemäßeste Lebensform“ ist. Alle anderen Formen des menschlischen Zusammenlebens sind dieser Form dann zwangsläufig untergeordnet, also weniger wert…
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#8   Christian Hüller   01:02:16 | Samstag, 8. September 2007
@ Monti
Zunächst mal: Der Schöpfungssegen („Seid fruchtbar und …“) darf keineswegs im Sinne eines ungehemmten Wachstums- und Vermehrungsauftrages missdeutet werden.
Die kath. Kirche nimmt die GANZE Bibel ernst, indem sei einerseits den göttlichen Schöpfungsauftrag, d. h. Zeugung und Aufzucht von Nachkommen als für das Menschsein konstitutiv betrachtet, andererseits aber auch die jesuanische und paulinische Forderung einer Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, welche sie, eben wegen der Achtung des Schöpfungsauftrags, auf den Personenkreis begrenzt, der sich vor Gott zu einem eben solchen zölibatären Leben verpflichtet hat (Priester und Nonnen).
Die Wertschätzung der einen Lebensform impliziert also keineswegs eine Geringschätzung der christlichen Familie, welche ebenfalls eine gottgewollte Lebensform darstellt.
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#7   timpressum †   00:45:51 | Samstag, 8. September 2007
Seit wann…
…sind die Schwulen im Vatikan keusch? Der Petersplatz ist die größte und erfolreichste Cruising-Area der Welt!
Inklusiver Schweizer Garde!
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#6   monti   22:38:14 | Freitag, 7. September 2007
@Christian Hüller
…der Grundsatz gilt: der Zölibat, sofern nicht durch Missbrauch kompensiert, ist die bibelgemäßeste Lebensform.
hmm…steht nicht in der Bibel auch: „Seid fruchtbar und mehret euch.“?
Wenn nun Alle die „bibelgemäßeste“ Lebensform leben würden : Wie sollte dann der Vermehrungsauftrag erfüllt werden ? Etwa duch „widernatürliche Unzucht“ ?
Na, mir soll’s recht sein. :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-D
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#5   Gotthard   22:26:02 | Freitag, 7. September 2007
@Hüller
Diese Entscheidung des Tridentinums ist ein tolles Exemplar der einfach auch zeitgebundenen (Reformation) Entscheidungen der Kirche.
Diese Entscheidung ist einfach Unsinn!!!!!
Leider hat diese Entscheidung über Jahrhunderte Einfluss gehabt: Schwestern und Brüder und Priester standen über den Laien… ein katholisches Kastensystem … nennen wir es beim Namen!
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#4   Christian Hüller   22:18:21 | Freitag, 7. September 2007
Heinemann
»Wenn jemand sagt, es sei nicht besser und gottseliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als zu heiraten, der sei verdammt«.
Das Tridentiunum steht mit dieser Aussage absolut im Einklang mit der Hl. Schrift; die Verdammung erscheint etwas hart, aber der Grundsatz gilt: der Zölibat, sofern nicht durch Missbrauch kompensiert, ist die bibelgemäßeste Lebensform.
Mit dem Vatikan als dem Ideal-Biotop für keusche Homosexuelle, als einem frauenlosen Terrarium,
Böse Unterstellung solcher, die sich ein zölibatäres Leben aus welchen Gründen auch immer nicht vorstellen können.
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#3   Maurice Corvisier   17:01:59 | Freitag, 7. September 2007
„Uta Ranke-Heinemann (79) – der 1987 die Lehrbefugnis entzogen wurde“
Das war Jahrzehnte zu spät. Schaut euch das Bistum mal an!
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#2   Krak des Chevaliers   16:45:48 | Freitag, 7. September 2007
Schönborn und Ranke-Heinemann
Schönborn ist ein Bischof, der irgendwie blass und weichlich wirkt. Man hat den Eindruck, als würde er sich ständig vor irgendetwas ducken. Das Problem Ranke-Heinemann wird sich wohl in einigen Jahren auf natürliche Weise entsorgt haben. :-[
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#1   PhilomenaWolkenstein   13:20:49 | Freitag, 7. September 2007
Schönwetterkirche
Schönwetterkirche ist gut, es schüttet seit drei Tagen, in Wien im Moment wieder Schusterbuam. Der Papstbesuch bringt im Moment nur Behinderungen für die Feuerwehren, die mit dem Hochwasser kämpfen.
Soll wohl ein Zeichen sein.
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