Eine undurchsichtige Geschichte
Ist der Kongregation für die Heiligsprechungen nach den Massenkanonisationen der vergangenen Jahre noch zu trauen? Ein Beispiel: das Wunder für die Seligsprechung von Mutter Teresa von Kalkutta.
(kreuz.net) Im Oktober 2003 wurde Mutter Teresa von Kalkutta († 1997) von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
Es handelte sich um die schnellste Seligsprechung der Neuzeit.
Als Grundlage dafür diente unter anderem die Heilung der heute 40jährigen Inderin Monica Besra. Sie hatte im September 1998 erklärt, durch ein auf Fürsprache von Mutter Teresa geschehenes Wunder von einem Krebstumor geheilt worden zu sein.
Die Heilung wurde von der vatikanischen Selig- und Heiligsprechungskongregation als Wunder anerkannt.
Anläßlich der Seligsprechung von Mutter Teresa reiste Frau Besra in Begleitung von Missionarinnen der Nächstenliebe nach Rom.
Die Missionarinnen der Nächstenliebe sind die von Mutter Teresa gegründete Schwesternkongregation.
Doch zur Zeit ist Frau Besra sauer auf die Schwestern.
Das berichtete die konservative britische Tageszeitung ‘The Telegraph’ am 6. September.
Frau Besra wirft den Schwestern vor, ihr Geld für den Lebensunterhalt und die Erziehung ihrer Kinder versprochen, aber das Versprechen nicht gehalten zu haben:
„Vor der Seligsprechung von Mutter Teresa wurde meine Hütte häufig von den Schwestern aufgesucht“ – sagt sie.
„Danach vergaßen sie mich. Ich lebe im Elend. Mein Gatte ist krank. Meine Kinder gehen nicht mehr zur Schule, weil ich kein Geld habe. Ich arbeite auf dem Feld, um meinen Gatten und meine fünf Kinder durchzubringen.“
Frau Besra wohnt in einem Lehmhaus mit Strohdach im Dorf Dangram, 740 Kilometer nordöstlich von Kalkutta.
Schwester Nirmala, die Nachfolgerin von Mutter Teresa und Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe, erklärte vor ‘The Telegraph’, daß man sich um den Fall kümmern werde: „Ich habe heute morgen mit Frau Besra telephoniert.“
„Frau Besra ist verärgert, weil ihre Tochter beim Schlußexamen in der Schule durchgefallen ist. Wir wissen, daß sie eine schwierige Zeit durchlebt, und versuchen, das beste für sie zu machen.“
Das vom Vatikan anerkannte Wunder für die Seligsprechung von Mutter Teresa ist sehr umstritten.
Verschiedene Kreise, darunter sogar die Ärzte von Frau Besra, haben bezweifelt, daß ihre Patientin durch ein Wunder geheilt worden sei.
Sie glauben vielmehr, daß der Tumor aufgrund der medizinischen Behandlung im örtlichen Krankenhaus verschwand.
Frau Besra hat bestätigt, das Spital für die Behandlung aufgesucht und die vorgeschriebene Medizin eingenommen zu haben.
Auch der Gatte von Frau Besra glaubt nicht an eine Wunderheilung. Im Jahr 2002 erklärte er in einem Interview mit dem US-Wochenmagazin ‘Time’:
„Meine Frau wurde von den Ärzten und nicht durch ein Wunder geheilt.“
Der Arzt Ranjan Mustafi vom örtlichen Balurghat Krankenhaus, der Frau Besra behandelte, erklärte, daß der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt wurde und „gut auf die Behandlung angesprochen hat“.
© Titelbild: Túrelio, CC
Als Grundlage dafür diente unter anderem die Heilung der heute 40jährigen Inderin Monica Besra. Sie hatte im September 1998 erklärt, durch ein auf Fürsprache von Mutter Teresa geschehenes Wunder von einem Krebstumor geheilt worden zu sein.
Die Heilung wurde von der vatikanischen Selig- und Heiligsprechungskongregation als Wunder anerkannt.
Anläßlich der Seligsprechung von Mutter Teresa reiste Frau Besra in Begleitung von Missionarinnen der Nächstenliebe nach Rom.
Die Missionarinnen der Nächstenliebe sind die von Mutter Teresa gegründete Schwesternkongregation.
Doch zur Zeit ist Frau Besra sauer auf die Schwestern.
Das berichtete die konservative britische Tageszeitung ‘The Telegraph’ am 6. September.
Frau Besra wirft den Schwestern vor, ihr Geld für den Lebensunterhalt und die Erziehung ihrer Kinder versprochen, aber das Versprechen nicht gehalten zu haben:
„Vor der Seligsprechung von Mutter Teresa wurde meine Hütte häufig von den Schwestern aufgesucht“ – sagt sie.
„Danach vergaßen sie mich. Ich lebe im Elend. Mein Gatte ist krank. Meine Kinder gehen nicht mehr zur Schule, weil ich kein Geld habe. Ich arbeite auf dem Feld, um meinen Gatten und meine fünf Kinder durchzubringen.“
Frau Besra wohnt in einem Lehmhaus mit Strohdach im Dorf Dangram, 740 Kilometer nordöstlich von Kalkutta.
Schwester Nirmala, die Nachfolgerin von Mutter Teresa und Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe, erklärte vor ‘The Telegraph’, daß man sich um den Fall kümmern werde: „Ich habe heute morgen mit Frau Besra telephoniert.“
„Frau Besra ist verärgert, weil ihre Tochter beim Schlußexamen in der Schule durchgefallen ist. Wir wissen, daß sie eine schwierige Zeit durchlebt, und versuchen, das beste für sie zu machen.“
Das vom Vatikan anerkannte Wunder für die Seligsprechung von Mutter Teresa ist sehr umstritten.
Verschiedene Kreise, darunter sogar die Ärzte von Frau Besra, haben bezweifelt, daß ihre Patientin durch ein Wunder geheilt worden sei.
Sie glauben vielmehr, daß der Tumor aufgrund der medizinischen Behandlung im örtlichen Krankenhaus verschwand.
Frau Besra hat bestätigt, das Spital für die Behandlung aufgesucht und die vorgeschriebene Medizin eingenommen zu haben.
Auch der Gatte von Frau Besra glaubt nicht an eine Wunderheilung. Im Jahr 2002 erklärte er in einem Interview mit dem US-Wochenmagazin ‘Time’:
„Meine Frau wurde von den Ärzten und nicht durch ein Wunder geheilt.“
Der Arzt Ranjan Mustafi vom örtlichen Balurghat Krankenhaus, der Frau Besra behandelte, erklärte, daß der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt wurde und „gut auf die Behandlung angesprochen hat“.
© Titelbild: Túrelio, CC
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Dienstag, 11. September 2007 09:28
Juandiego: Angriff auf die Heiligsprechungen !
Angriff auf die Heiligsprechungen
Nichts Neues… Bekanntes Werk des Satans.
Advocati diaboli !
Omnes regnum divisum contra se desolabitur.
Spaltung…Zerstörung
Zum Glück irrt nicht der gesunde Menschenverstand.
Ubi Caritas et amor Deus ibi est.
Radikal ist das Zeugnis der Liebe, die Mutter Teresa uns geschenkt hat… Das der Heilige Geist uns geschenkt hat.
Wo die Liebe, da ist Gott!
Nichts Neues… Bekanntes Werk des Satans.
Advocati diaboli !
Omnes regnum divisum contra se desolabitur.
Spaltung…Zerstörung
Zum Glück irrt nicht der gesunde Menschenverstand.
Ubi Caritas et amor Deus ibi est.
Radikal ist das Zeugnis der Liebe, die Mutter Teresa uns geschenkt hat… Das der Heilige Geist uns geschenkt hat.
Wo die Liebe, da ist Gott!
Sonntag, 9. September 2007 14:52
Flashnews: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 8. September 2007 21:24
Antimodernist †: Mutter Teresa hat wie auch Wojtyla („JP2“) und Pacelli („Pius XII.“) ihre unbestrittenen Verdienste
Dennoch haben wohl alle drei in der Frage der Religionsfreiheit (vgl. Dignitatis humanae) bzw. des religiösen Pluralismus (vgl. Nostra aetate) offensichtlich geirrt. Streng genommen macht sie das zu (zumindest materiellen) Häretikern oder gar Apostaten. Zu untersuchen wäre in allen drei Fällen, inwiefern dieser Irrtum ihrer Heiligkeit einen Abbruch tut…
Samstag, 8. September 2007 21:07
Burgorus: Kritisiert doch die Mutter Theresa nicht!
Sie hat viel Wert auf die eucharistische Anbetung gelegt.
Auf die Bemerkung von Journalisten, dass viele sagen: „Christus ja, Kirche nein!“, hat sie sinngemäß geantwortet: „Das geht nicht!“
Auf die Bemerkung von Journalisten, dass viele sagen: „Christus ja, Kirche nein!“, hat sie sinngemäß geantwortet: „Das geht nicht!“
Samstag, 8. September 2007 19:39
Nachtlaterne: danke freinsberg
wollte übrigens nichts gegen robert schuhmann sagen, gestört hat mich speziell bei unserem prediger, dass er zu 99% nur die politische seite schuhmanns ansprach und uns aufforderte zu schumann zuz beten und in erfüllung gegangene wunder augenblicklich zu melden. das geht ja zu wie auf einem supermarkt für heiligenscheine!
Samstag, 8. September 2007 18:26
Freinsberg: Politiker
Der Politiker ist wohl Robert Schuman.
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